CH428449A - Steuervorrichtung für ein hydraulisches Arbeitselement - Google Patents

Steuervorrichtung für ein hydraulisches Arbeitselement

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CH428449A
CH428449A CH1638564A CH1638564A CH428449A CH 428449 A CH428449 A CH 428449A CH 1638564 A CH1638564 A CH 1638564A CH 1638564 A CH1638564 A CH 1638564A CH 428449 A CH428449 A CH 428449A
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movement
slide
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CH1638564A
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Wolfgang Dipl In Oesterreicher
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Zinser Textilmaschinen Gmbh
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Description


      Steuervorrichtung        für    ein     hydraulisches        Arbeitselement       Die Erfindung befasst sich mit der Steuerung hy  draulischer Arbeitselemente und hat eine Vorrichtung  zum Gegenstand, mit der Stösse und Schwingungen beim  Umkehren der Bewegungsrichtung von beidseitig     be-          aufschlagten    hydraulischen Arbeitselementen für     hin-          und    hergehende Bewegung gedämpft werden können.  



  Es ist bekannt, Stösse, die beim Umsteuern der Be  wegungsrichtung von     hydraulisch    betätigten Kolben  auftreten     können,    dadurch zu dämpfen, dass die Steuer  kanten der     Umkehrschieber    mehr oder weniger stark  abgefasst werden. Dadurch wird erreicht, dass der Fluss  des     hydraulischen    Mediums zum     und    vom Zylinder  beim     Umsteuervorgang        allmählich    gedrosselt und ebenso       allmählich    wieder frei gegeben wird.  



  Es hat sich jedoch gezeigt dass mit dieser     Massnah-          me    der beabsichtigte Erfolg nur in bescheidenem und  nicht in allen auftretenden Fällen in ausreichendem  Masse zu erreichen ist. Man kann zwar die Umsteue  rung des     Hydrauhkstromes    in beliebigem Masse da  durch dämpfen und damit die Bewegungsumkehr     stoss-          frei    machen, dass man die Abfassung der Steuerkanten       beliebig    verstärkt. Dies führt aber in der Nähe der Um  kehrpunkte der Bewegung zu einer Verlangsamung der  Hubbewegung, die bei hohen     Ansprüchen    nicht mehr in  Kauf genommen werden     konnte.     



  Es wurde daher versucht, die Bewegung des hydrau  lischen Arbeitselementes in den Umkehrpunkten seiner  Bewegung dadurch zu dämpfen, dass im Arbeitsele  ment selbst hydraulische Polster     in    verschiedenen be  kannt gewordenen Ausführungsformen angeordnet wur  den. Auch mit diesen     Einrichtungen    war jedoch hohen  Ansprüchen an die Gleichförmigkeit der Bewegung bis  in die äusserste Nähe der Umkehrpunkte nicht zu ge  nügen, abgesehen davon, dass die Polster nur bei Ar  beitselementen anwendbar sind, deren Umkehrpunkte  immer am gleichen Punkt ihres Hubes     liegen.     



  Eine besonders schwierige Aufgabe ist das Vermei  den von Stössen und Schwingungen an hydraulischen  Arbeitselementen, die die Ringbänke von Ringspinnma-         schinen,        Ringzwirnmaschinen    und     Streckzwirnmaschinen     bewegen. Die zu bewegenden     Maschinenteile    besitzen  eine Länge von vielen Metern sowie eine geringe     Stei-          figkeit    und neigen daher stark zu Schwingungen.

   An die  Gleichförmigkeit der Bewegung im Bereich der Umkehr  punkte werden     insbesondere    an     Streckzwirnmaschinen     die höchsten Ansprüche gestellt, damit das Bilden von  Fadenwülsten mit Sicherheit verhindert     wird.    Der       Kopsaufbau    bedingt die laufende Verlegung beider Um  kehrpunkte der Hubbewegung.

   Die Hubbewegung er  folgt in senkrechter Richtung; den zum Bewegen der  Ringbänke notwendigen Kräften     überlagert    sich also die  Schwerkraft je nach Hubrichtung mit positiven bzw. ne  gativen Vorzeichen.     Schliesslich    sind die Massen, deren       Bewegungsrichtung    umzukehren ist, insbesondere an       Streckzwirnmaschinen        erheblich.     



  Die Erfindung schlägt eine Lösung der gestellten  Aufgabe vor, die über den genannten Fall der     Spinn-          und        Zwirnmaschinen    hinaus auch auf andere, ähnlich  gelagerte Fälle anwendbar erscheint.  



  Gemäss der Erfindung verlaufen die Zu- und Ablei  tungen des hydraulischen     Arbeitselementes    durch zwei ge  trennte Durchlässe eines Umkehrschiebers, dessen frei be  weglicher Steuerkolben von dem auf die Stirnflächen des  Steuerkolbens wirkenden Druckunterschied des Druck  mittelstromes zwischen der Zuleitung und der Ableitung  des hydraulischen Arbeitselementes zwischen zwei     End-          stellungen    verschiebbar ist und mit dessen Verschie  bung von einer Endstellung in die andere der     in    den  Endstellungen frei     fliessende        Druckmittelstrom    durch  Drosselung allmählich     vermindert    und     allmählich     <RTI  

   ID="0001.0054">   wieder     vergrössert wird.  



  Eine besonders     vorteilhafte    Wirkungsweise der Vor  richtung ergibt sich dann, wenn die     Durchtrittsquer-          schnitte    zwischen Steuerkolben und     Schiebergehäuse     durch Drosselkolben erweitert sind oder wenn die       Durchlassbohrungen    ein und desselben Durchlasses im  Steuerschieber durch     Drosselnuten    verbunden sind.  



  Dabei können die     Drosselkerben,des    Steuerkolbens      negative     Überdeckung    aufweisen.  



  An     einem    Umkehrschieber in den Zuleitungen und  Ableitungen eines     in    beiden     Bewegungsrichtungen    stets  gleich belasteten Arbeitselementes können vorzugsweise  alle     Drosselkerben    des Steuerkolbens gleich     läng    und  tief sein bzw. können die     Drosselnuten    gleichbleibende       Querschnittsfläche    aufweisen.  



  Wenn jedoch das     Arbeitselement-in    seinen beiden       Bewegungsrichtungen    ungleich belastet ist, können die       abwechselnd    wirksam werdenden Drosselkerben des  Steuerkolbens vorteilhaft     ungleich    lang und tief sein bzw.  die     Drosselnuten    zu- oder abnehmende -Querschnitts=  Fläche aufweisen. _  Die Bewegung des Steuerkolbens     im        Umkehr-          Dämpfungsschieber        kann    durch     hydraulische    Polster ge  bremst sein.

   Diese Bremsung der Bewegung des Steuer  kolbens kann zweckmässig durch Verändern der Ab  laufquerschnitte der     Hydrauhkpolster    mittels Drossel  schrauben veränderbar sein.  



       Eine    einfache und wirkungsvolle Dämpfung der Be  wegung des Steuerkolbens- lässt sich durch Federn er  zielen, die zwischen den     Stirnflächen    des Steuerkolbens  und den     Stirnflächen    des     Schiebergehäuses    angeordnet  sind.  



  In der     Zeichnung    ist als     Ausführungsbeispiel    der  Erfindung schematisch ein -     Umkehr-Dämpfungsschieber     dargestellt, und zwar in       Fig.    1 in     seinem        Längsschnitt        zusammen    mit Tei  len der zugehörigen     Hydraulikanlage        und    in,       Fig.    2-5     im    Längsschnitt     in        einer    seiner Endstel  lungen     (Fig.    2)

   und     in    drei Zwischenstellungen     (Fig.    3  bis 5), die er beim     Umsteuervorgang    durchläuft. In       Fig:    6 ist eine abgewandelte Ausführung des Um  kehr-Dämpfungsschiebers im     Längsschnitt    dargestellt.  An Hand der     Fig:    1 sei     zunächst    der an sich in  bekannter Weise aufgebaute     Hydraulikkreislauf    beschrie  ben.  



  Durch die vom Motor 1 angetriebene Hydraulik  pumpe 2 wird aus dem Behälter 3 das     Druckmittel    an  gesaugt und auf den nötigen Druck gebracht. Der Druck  wird durch ein     Maximaldruckventil    4 begrenzt. Ein  beispielsweise durch Elektromagnete 5 betätigter Um  kehrschieber 6 gestattet, die     Fliessrichtung    des Druck  mittels zu dem hier als     ein    im     Zylinder    8 laufender Kol  ben 9 dargestellten     hydraulischen    Arbeitselement um  zukehren.

   Das Arbeitselement kann jedoch auch ein an  deres den Fluss des     Druckmittels        in    eine hin-     und    her  bewegende Bewegung     umwandelndes    Arbeitselement  sein.     In    dem Rücklauf des Druckmittels zum Behäl  ter 3 ist     ein        Vorspannventil    10     eingeschaltet;    :das den  Druck des Druckmittels auf der nicht     beaufschlagten     Seite des Arbeitselementes auf     einer    vorgesehenen Höhe  hält.  



       In:    den Zu-     und    Ableitungen 13, 21 bzw. 14, 22  des hydraulischen Arbeitselementes 9 ist ein Umkehr  Dämpfungsschieber 7 eingeschaltet. Dieser besteht aus       einem        Schiebergehäuse    11,     in    dem ein Steuerkolben 12  frei     beweglich    verschiebbar ist. Die vom Umkehrschie  ber 6 kommenden Zuleitungen 13 und 14 münden so  in der     Stirnfläche    des     Schiebergehäuses    11 öder     in    des=  sen     Nähe,    dass der Druck des Druckmittels auf die       Stirnfläche    des Steuerkolbens 12 wirkt.

   Von den Stirn  flächen des Steuerkolbens 12     verläuft    je     eine-        axiale     Bohrung 15 und 16 in den Steuerkolben 12, in die je  weils mehrere .     in    je zwei auf der Achse des Steuerkol  bens senkrechten Ebenen angeordnete, radiale Bohrung  17 und 18     münden.            Im        Schiebergehäuse    11 sind zwei     Ringkanäle    19 und  20 so angeordnet, dass die radialen Bohrungen 17  bzw. 18     in    den beiden Endstellungen des Kolbens 12 in  diese     Ringkanäle    münden.  



  Die Bohrungen und Kanäle 15, 17     bzw.    16, 18  bilden zwei Durchlässe des     Umkehr-Dämpfungsschie-          bers    7, die in allen Stellungen des Steuerkolbens 12 ge  trennt bleiben.  



  Von den Ringkanälen 19 und 20 aus verlaufen die  Zuleitungen 21     und    22 zu den beiden zu     beaufschla-          genden    Seiten des hydraulischen Arbeitselementes 9.   Die     Stirnflächen    des Steuerkolbens 12 weisen ring  förmige Erhöhungen 23 auf, die sich     in    den     Endstel-          lungen    des Kolbens 12 über zylindrische     Vorsprünge     24 auf der Innenseite der Stirnflächen des -Schieber  gehäuses 11 schieben.

   Dadurch wird zwischen der Erhö  hung 23, dem Vorsprung 24, der Stirnfläche und der  Wandung des     Schiebergehäuses    11 ein     Druckmittelpol-        -          ster    25 gebildet, das sich durch. die Bohrungen 26 füllen       bzw.    entleeren kann. Die     Durchtrittsquerschnitte    der  Bohrungen 26 können durch nicht     näher    dargestellte  Drosselschrauben veränderbar und die Erhöhungen 23  und     die    Vorsprünge 24 können, wie in     Fig.    6 dar  gestellt, mit ringförmigen Nuten 28     bzw.    29 versehen  sein.  



  In der Ausführungsform nach     Fig.    1 erfolgt die       Dämpfung    des Steuerkolbens 12 durch Druckfedern 30,  die zwischen den Stirnflächen von     Schiebergehäuse    11  und Steuerkolben 12 angeordnet sind.  



  Von den     radialen    Bohrungen 17 und 18 gehen Dros  selkerben 31 aus, die     allmählich    in Richtung auf die  radialen Bohrungen desselben Durchlasses in der Man  telfläche des Steuerkolbens 12 verlaufen. Wie in     Fig.    6  dargestellt,     können    diese Drosselkerben auch als durch  gehende Nuten 32 zwischen den radialen Bohrungen  17 bzw. 18 desselben Durchlasses     ausgebildet    sein.

   Die  se Drosselkerben 31 bzw. die     Querschnitte    der Dros  selnuten 32 sind in einem     Umkehr-Dämpfungsschieber,     der in den Zuleitungen eines in beiden     Bewegungsrich-          tungen    stets gleich belasteten Arbeitselementes liegt,  gleich bzw. gleichbleibend ausgeführt.

   Wenn davon aus  zugehen ist, dass das hydraulische Arbeitselement 9     in     seinen beiden     Bewegungsrichtungen    immer ungleich be  lastet sein wird, beispielsweise dadurch, dass es sich  selbst oder von     ihm    bewegte Teile     in    Richtung der  Schwerkraft bewegt, so sind - wie nicht näher dar  gestellt - die     Drosselkerben    31 des Steuerkolbens 12       vorteilhafterweise    ungleich ausgeführt bzw. der Quer  schnitt der     Drosselnuten    32     vermindert    sich über deren  Länge.  



  Die Wirkungsweise der     erfindungsgemässen    Vor  richtung ist die folgende:  Unmittelbar nach dem     Ümsteuern    des Umkehr  schiebers 6     (Fig.    2) kehrt sich der Druckunterschied in  den Zuleitungen 13 und 14 zum hydraulischen Arbeits  element 9 um. Diese, vom     Umkehrschieber    6 ausgehen  de     Druckumkehr    erreicht den     Dämpfungssteuerschieber     7, bevor sie sich auf das hydraulische Arbeitselement  9 auswirken kann.

   Da der Druckunterschied im Druck  mittelkreislauf     unmittelbar    auf die     Stirnflächen    des Steu  erkolbens 12 wirkt; wird der Steuerkolben 12 aus seiner       Endstellung    heraus' in Bewegung gesetzt     (Fig.    3). Da  bei vermindert sich der     Durchlassquerschnitt    der noch in  die     Ringkanäle    19 und 20 mündenden radialen Bohrun  gen 17 und     18-zu    den     Zuleitungen    21 und 22 zum hy  draulischen Arbeitselement -9.     allmählich    bis auf den.

    Querschnitt der     Drosselkerben    31     bzw.    der     Drosselnuten         32. Die Drosselung nimmt mit weitergehender Verschie  bung des Steuerkolbens 12 zu     (Fig.    4) und bringt dadurch  den     Druckmittelzu-    und     abfluss    zum     hydraulischen    Ar  beitselement 9     allmählich,    d. h. gedämpft zunächst zum  Stillstand und dann zur Umkehr     (Fig.    5).  



  In den bewegten Teilen dabei gegebenenfalls auftre  tende Schwingungen, die sich über das hydraulische  Arbeitselement 9 als Schwingungen der     Druckmittelsäu-          len    in den Zu- und Ableitungen 21 und 22 des hydrau  lischen Arbeitselementes 9 auswirken, werden durch den  stark verminderten     Durchtrittsquerschnitt    der     Durch-          lassöffnungen    rasch gedämpft. Die geringe negative  Überdeckung der sich verjüngenden Drosselkerben 31  bewirkt ein     allmähliches,    stossfreies Umkehren der Fluss  richtung des Druckmittels, wobei in keinem Augenblick  des     Umsteuerns    die Zuleitungen 21 und 22 zum Ar  beitselement vollständig blockiert sind.

   Dadurch  wird erreicht, dass der     Zeitpunkt,    zu dem sich die  Flussrichtung des Druckmittels umkehrt, nicht allein  durch die Stellung des Steuerschiebers 6,     sondern    auch  durch die sich im     Druckmittelkreislauf    einstellenden  Druckverhältnisse bestimmt wird und diese Umkehr da  durch weitgehend stossfrei erfolgt. Die gleiche Wir  kung wird mit einer durchgehenden Nut 32 zwischen  den radialen Bohrungen 17 bzw. 18 erzielt, die in allen  Stellungen des Steuerkolbens 12 einen geringen     Durch-          lassquerschnitt    zu den Ringkanälen 19 und 20 und da  mit zum Arbeitselement 9 frei lässt.  



  Beim Verschieben des Steuerkolbens 12 bilden sich  vor seinen beiden Stirnflächen     Druckmittelspeicher    25,  deren Einzelvolumen infolge der freien     Verschiebbarkeit     des Steuerkolbens 12 in gegenläufigem Sinne veränder  bar sind. Dadurch ist das Gesamtvolumen des Druck  mittels im Arbeitskreislauf nicht elastisch, für Druck  schwankungen infolge von Stosswellen     im        Druckmittel     vor und hinter dem     hydraulischen    Arbeitselement 9 ist  dadurch jedoch ein Puffer geschaffen.  



  Die - wie Messungen ergeben haben - sehr rasch,  beispielsweise in weniger als 3/10 Sek. erfolgende Um  steuerung des Steuerkolbens 12 kann durch geeignete  Einrichtungen entweder nur in der Nähe ihrer     Endstel-          lung    gedämpft oder über den ganzen Verlauf ihrer  Bewegung     beeinflusst    werden.  



  Das Dämpfen oder Abbremsen der Bewegung des  Steuerkolbens 12 vor allem in der Nähe seiner     End-          stellungen    erfolgt beispielsweise durch die ringförmigen  Erhebungen 23 und die Vorsprünge 24 in den Stirn  flächen von     Schiebergehäuse    11 und Steuerkolben 12,  die in diesem Falle so kurz ausgeführt sind, dass sie  sich nur in der Nähe der     Endstellungen    des Steuerkol  bens 12 übereinander schieben.

   Federn 30 als     Dämp-          fungsmittel    bieten den Vorteil, dass nur die     Abbremsung     des Steuerkolbens 12 zum Stillstand gebremst wird, die  Beschleunigung aus dem Stillstand jedoch durch die je  weils gespannte der beiden Federn 30 unterstützt wird.  



  Wenn die ringförmigen Erhebungen 23 und die Vor  sprünge, wie in der     Fig.    2 bis 5 dargestellt, so lang  ausgeführt sind, dass sie sich in allen Stellungen des  Steuerkolbens 12 überdecken     wird    die Bewegung des  Steuerkolbens 12 über seinen ganzen Weg     gleichmäs-          sig    gebremst.  



  Es ist jedoch auch möglich, durch die     ringförmigen     Nuten 28 und 29 in den     ringförmigen    Erhebungen 23  und den Vorsprüngen 24 die Bewegung des Steuer  kolbens 12 nur in der Nähe seiner Endstellungen und  in seiner Mittelstellung, in der die Zuleitungen 21 und  22 zum Arbeitselement 9 auf den Querschnitt den Dros-         selkerben    31 bzw. der     Drosselnut    32 verengt sind, zu  verlangsamen.

   In diesem Falle ist die Dämpfung nur  wirksam, wenn der kleine, nicht durch die Nut 29 er  weiterte Innendurchmesser der     ringförmigen    Erhebung  23 auf der Stirnseite des Steuerkolbens 12 über den  grossen, nicht durch die Nut 30 verkleinerten Aussen  durchmesser des Vorsprunges auf der inneren Stirnseite  des     Schiebergehäuses    11     liegt.     



  Dazwischen, d. h. in dem Bereich des Weges des  Steuerkolbens 12, in dem die radialen Bohrungen 17 und  18 abgedeckt bzw. freigegeben werden, erfolgt die Be  wegung des Steuerkolbens 12 rascher.  



  Die Stärke der Dämpfung bzw. die mittlere Ge  schwindigkeit des Steuerkolbens 12 kann jeweils durch  Drosselschrauben zweckentsprechend eingestellt oder  durch die Wahl der Bohrung 26 bestimmt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuervorrichtung zum stossfreien Umkehren der Be wegungsrichtung eines beidseitig beaufschlagten hydrau lischen Arbeitselementes unter Verwendung eines Vier weg-Umkehrschiebers in den Zu- und Ableitungen des hydraulischen Arbeitselementes, dadurch gekennzeich net, dass die Zu- und Ableitungen (13, 21 und 14, 22) des hydraulischen Arbeitselementes (9) durch zwei ge trennte Durchlässe (15, 17 und 16@ 18) des Umkehr schiebers (7) verlaufen, dessen frei beweglicher Steuer kolben (12) von dem auf die Stirnflächen des Steuerkol bens wirkenden Druckunterschied des Druckmittelstro- mes zwischen der Zuleitung (13, 21) und der Ableitung (14, 22)
    des hydraulischen Arbeitselementes (9) zwi schen zwei Endstellungen verschiebbar ist und mit des sen Verschiebung von einer Endstellung in die andere der in den Endstellungen frei fliessende Druckmittel strom durch Drosselung allmählich vermindert und all mählich wieder vergrössert wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Durchtrittsquerschnitte zwischen Steuerkolben (12) und Schiebergehäuse (11) durch Drosselkerben (31) erweitert sind. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Durchlassbohrungen (17 und 18) ein und desselben Durchlasses im Steuerschieber (12) durch Drosselnuten (32) verbunden sind. 3. Vorrichtung nach dem Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Drosselkerben (31) des Steuerkolbens (12) negative Überdeckung aufweisen. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3 mit dem Schieber in den Zu leitungen und Ableitungen eines in beiden Bewegungs richtungen stets gleich belasteten Arbeitselementes, da durch gekennzeichnet, dass alle Drosselkerben (31) des Steuerkolbens (12) gleich lang und tief sind bzw. die Drosselnuten (32) gleichbleibende Querschnittsfläche aufweisen. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, mit dem Schieber in den Zu leitungen und Ableitungen eines in den beiden Bewe- gungsrichtungen ungleich belasteten Arbeitselementes, dadurch gekennzeichnet dass die abwechselnd wirksam werdenden Drosselkerben (31) des Steuerkolbens (12) ungleich lang und tief sind bzw. die Drosselnuten (32) zu- oder abnehmende Querschnittsfläche aufweisen. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Bewegung des Steuerkolbens (12) im Umkehrschieber (7) durch hydraulische Polster (25) gebremst ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bremsung der Bewegung des Steuerkolbens (12) durch Verändern der Ablaufquer- schnitte (26) der Hydraulikpolster (25) mittels Drossel schrauben veränderbar ist. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bremsung der Bewegung des Steuerkolbens (12) hauptsächlich im Bereich seiner End stellungen durch Federn (30) erfolgt, die zwischen den Stirnflächen des Steuerkolbens (12) und des Schieber gehäuses (11) angeordnet sind.
CH1638564A 1964-01-03 1964-12-18 Steuervorrichtung für ein hydraulisches Arbeitselement CH428449A (de)

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