CH425671A - Rückläufige Kettenabwickelvorrichtung für Textilmaschinen, insbesondere Webmaschinen - Google Patents

Rückläufige Kettenabwickelvorrichtung für Textilmaschinen, insbesondere Webmaschinen

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CH425671A
CH425671A CH331064A CH331064A CH425671A CH 425671 A CH425671 A CH 425671A CH 331064 A CH331064 A CH 331064A CH 331064 A CH331064 A CH 331064A CH 425671 A CH425671 A CH 425671A
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CH
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dependent
chain
reverse drive
worm wheel
pin
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Application number
CH331064A
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English (en)
Inventor
Heinz Dipl Ing Hollstein
Eberhard Dipl Ing Beschnitt
Guenter Dipl Ing Welzel
Mueller Gerhard
Original Assignee
Webstuhlbau Karl Marx Stadt
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Rückläufige        Kettenabwickelvorrichtung    für     Textilmaschinen,    insbesondere     Webmaschinen       Die Erfindung betrifft eine     rücklauffähige    Ketten  abwickelvorrichtung für Textilmaschinen, insbeson  dere Webmaschinen, mit einem zwangsläufigen       Rückwärtsantrieb    für den Kettenbaum und einer zwi  schen diesem und dem     Rückwärtsantrieb    vorgesehe  nen, einstellbaren Rutschkupplung, die den Rück  wärtsantrieb unwirksam macht, wenn das Zugmo  ment der Kette grösser als das Kraftmoment der  Kupplung ist.  



  Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art be  findet sich auf einer ständig umlaufenden Welle     ein     Zahnrad, das in     ein    Zahnrad einer zweiten Welle ein  greift. Letztgenanntes Zahnrad ist mit der zweiten  Welle auf Drehung verbunden, jedoch axial ver  schiebbar und steht unter dem Einfluss einer     in    ihrer  wirksamen Länge einstellbaren Feder. Auf der zwei  ten Welle ist schliesslich fest eine Scheibe mit einem       Kettenradkranz    angeordnet, das den Kettenbaum an  greift. Das Zahnrad der zweiten Welle bildet dabei  mit der fest angeordneten Scheibe derselben eine  Scheibenkupplung.

   Durch die ständig umlaufende  Welle wird dem Kettenbaum über diese Kupplung  grundsätzlich eine dauernde Bewegung entgegenge  setzt zur Verarbeitungsrichtung der Kette vermittelt,  welcher     Einfluss    nur unwirksam ist, wenn infolge  entsprechender Spannung der Kette das Zugmoment  derselben über dem Kraftmoment der Kupplung liegt.  In diesem Falle erfolgt also ein Ablassen der Kette,  während dieselbe bei umgekehrten Bedingungen zu  rückgewickelt wird.  



  Nachteilig ist bei diesen     Kettenabwickelvorrich-          tungen,    dass jegliches Ablassen der Kette bei beweg  ter Reibung erfolgt, einfach deshalb, weil sich der  Antriebsteil der Kupplung ja dauernd, wenn auch       rückwärts,    deckt. Besonders ungünstig wirkt sich dies  bei den natürlichen     Spannungspitzen    der Kette aus,         nämlich    wenn das Fach geöffnet und wenn der  Schuss angeschlagen wird. Zu diesen Zeiten ist dann  unvermeidlich, dass der Kettenbaum zuviel Kette     ab-          lässt,    was leicht zu einer ungenügenden Schussdichte  führt.

   Dem kann praktisch nur durch ein überhöhtes  Kraftmoment der Kupplung begegnet werden, was  aber wieder eine überhöhte Spannung der Kette nach  sich zieht.  



  Diesen     Nachteilen    abzuhelfen ist der Zweck der  Erfindung.  



  Erreicht wird das gesteckte Ziel     erfindungsgemäss     durch einen periodischen     Rückwärtsantrieb,    der den  mit ihm drehstarr verbundenen     Kupplungsteil        in     einem Zeitraum eine     Teilrückwärtsdrehung        erteilt,     der nach der Fachöffnung und vor dem Anschlag der  Weblade liegt.  



  Auf diese Weise steht der Kette bei ihren natürli  chen Spannungsspitzen, also bei der Fachöffnung und  beim Anschlagen des Schusses das grössere Moment  der zu diesem Zeitpunkt stillstehenden Kupplung  gegenüber.  



  Im Nachfolgenden ist ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben.  



  In dieser zeigen:       Fig.    1 die     Kettenabwickelvorrichtung    einer     Web-          maschine    von deren Rückseite gesehen,       Fig.    2 und 3 von hinten und von der Seite gese  hen den     Rückwärtsantrieb,          Fig.    4 und 5 die Kupplung in Seitenansicht und  Draufsicht,       Fig.    6 und 7 die Schaltvorrichtung der Kupplung  in Rückansicht und Draufsicht und       Fig.    8 die Einstellmittel für das Impulsglied der  Kupplungsschaltung.  



  Dem Kettenbaum 1 ist ein zwangsläufiger Rück  wärtsantrieb     (Fig.    2, 3) zugeordnet, dessen Antriebs-           glied    aus einer Hubscheibe 2     und    dessen Abtriebs  glied aus einem Schneckenrad 3 besteht. Die Hub  scheibe 2 befindet sich auf einer ständig umlaufenden  Welle 4 und wirkt auf einen zweiarmigen Hebel 5, 6  ein. An dem oberen Arm 5 dieses Hebels befindet  sich eine Rolle 7, die mittels einer Feder 8 an der  Hubscheibe 2 gehalten ist.

   An dem unteren Arm 6 ist  eine Klinke 9 gelagert, die mit einem Schaltrad 10       zusammenarbeitet.    Das Schaltrad 10 befindet sich auf       einer    Welle 11, die eine Schnecke 12 trägt, welche  mit dem Schneckenrad 3     im        Eingriff    steht. Mittels  des Handrades 13 kann übrigens die Schnecke 12       hilfsweise    von der Bedienungsperson gedreht werden.  Das Schneckenrad 3 ist mittels eines Zapfens 14       (Fig.5)    lose drehbar am Maschinengestell gelagert  und zwar gleichachsig zum Kettenbaum 1. Dabei hat  das Schneckenrad 3     eine    Bohrung 15,     in    der der be  treffende Zapfen 16 des Kettenbaumes 1 lose dreh  bar steckt.

   Der Nocken 2a der Hubscheibe 2 ist so  bemessen,     dass    der     Rückwärtsantrieb    bei jeder Um  drehung der Welle 4 eine     Teilrückwärtsdrehung    be  kommt und zwar     in    einem Zeitraum, der nach der  Öffnung des Faches und vor dem Anschlagen der  Weblade liegt.  



  Zwischen dem     beschriebenen        Rückwärtsantrieb     und dem Kettenbaum 1 ist     eine    Kupplung vorgese  hen, die die Gestalt einer Bandbremse besitzt. Das  Bremsband 17 ist mit dem Schneckenrad 3 auf Dre  hung verbunden, die Bremsscheibe 18 hingegen mit  dem Kettenbaum 1. Ein geläufiges Schloss 19     (Fig.    4)  dient der Öffnung der Kupplung     bzw.    des Bremsban  des 17 beispielsweise zum Baumwechsel.  



  Das Kraftmoment der Kupplung 17, 18 ist in Ab  hängigkeit von der Spannung der Kette einstellbar.  Hierzu ist nur das eine Ende 17a des Bremsbandes  über das Schloss 19 starr mit dem Schneckenrad 3  verbunden, das andere Ende 17b des Bremsbandes  17 liegt hingegen an dem Arm 20 eines     Winkelhebels     an, der seine Lagerstelle 21 am Schneckenrad 3 hat.  Auf den anderen Arm 22 genannten     Winkelhebels     wirkt eine Schaltvorrichtung ein.

   Diese besteht im       wesentlichen    aus einem Schaltrad 23 und der     Schalt-          klinke    24, die sich an einem Träger 25     befindet.    Der       Schaltklinkenträger    25 ist um eine Spindel 26 lose  schwenkbar und wird mittels einer Feder 27 in der  Ruhestellung gehalten. Eine Feder 28 dient dazu, die  Klinke 24     mit    dem Schaltrad 23 in     Eingriff    zu halten.  Die Spindel 26 wird von den Lagern 29, 30 getragen,  die sich an dem Schneckenrad 3 befinden. Mittels  einer Einstellschraube 31     (Fig.    6) wird die rückwär  tige Endstellung des     Schaltklinkenträgers    25 be  grenzt.

   Zu dieser Schaltvorrichtung     gehört    ein       Impulsglied,    das auf den     Schaltklinkenträger    25 ein  wirkt und aus einem     rechtwinklig    gebogenen     Stift     32 besteht, dessen oberer waagerechter Schenkel in  einem Lager 33 geführt ist     (Fig.    6 und 7). Durch  nicht gezeigte Mittel ist dieser Stift 32 im Lager 33  gegen Drehung gesichert. Darüber hinaus ist dieser  Stift 32 parallel zur Längsachse des Kettenbaumes 1  verschiebbar. Eine Druckfeder 34 dient dabei dazu,    diesen Stift 32 in der     Ausserbetriebsstellung    zu hal  ten.

   Das Lager 33 befindet sich fest am Maschinen  gestell, so dass das     Stellglied    der     Schaltvorrichtung,     das aus dem     Schaltklinkenträger    25 besteht, bei jeder  Umdrehung des Schneckenrades 3 einmal das von  dem     Stift    32 gebildete Impulsglied einmal passiert.  Seine Einstellung     erhält    der Stift 32 mittels eines der  beiden bei 35 schwenkbar gelagerten Lagerhebel 36  des Streichbaumes 37.

   Dieser     Streichbaumlagerhebel     36 ist mittels einer Koppelstange 38 mit einem Arm  39 verbunden, der seine Lagerstelle bei 40 am  Maschinengestell hat und an seinem freien Ende     ein     Keilstück 41 besitzt, gegen das der Kopf 42 des Stif  tes 32 mittels der Feder 34 gedrückt     wird.    Je nach  der Lage des Streichbaumes 37 drückt also das Keil  stück 41 den     Stift    32 mehr oder weniger ein.

   Für den  nach unten gerichteten Teil des Stiftes 32 befindet  sich am     Schaltklinkenträger    25     ein    zweites Keil  stück 43     (Fig.    6, 7), so dass die beiden Keilstücke 41,  43 den wirksamen Weg des     Schaltklinkenträgers    25  bestimmen und damit am Ende den Drehwinkel der  Spindel 26. Auf der rechten Seite besitzt diese Spin  del 26 ein Gewinde, auf das eine Mutter 44 aufge  schraubt ist     (Fig.    4). Genannte Mutter 44 hat eine  Sicherung gegen Drehung, so dass sie beim Drehen  der Spindel 26 axial verschoben wird. Die Drehsi  cherung der Mutter 44 erfolgt durch einen Hebel 45,  der bei 46 seine Lagerstelle hat und eine Muffe 47  trägt, die auf     einem    Stab 48 steckt.

   Dieser Stab 48     ist     mit dem einen Ende bei 49 an dem     Schneckenrad    3  schwenkbar gelagert und steht mit seinem anderen  Ende mit dem Arm 22 des Winkelhebels in Verbin  dung. Zwischen dem Arm 22 und der     Muffe    47 be  findet sich eine Druckfeder 50. Bekommt der     Schalt-          klinkenträger    25 einen Schaltimpuls, so wird die  Mutter 44 auf das Lager 30 zu bewegt und damit der       Winkelhebel    20, 22 im     Entlastungssinne    des Brems  bandes 17 verstellt.  



  Die Lagerstelle 46 des Hebels 45 befindet sich an  einer zweiten Mutter 51, die auf eine     mit    Gewinde  versehene Spindel 52 aufgeschraubt ist. Diese Spin  del 52 dient dazu, das     Grundkraftmoment    der Kupp  lung 17, 18 von Hand einstellen zu     können.    Hierzu  ist um den Zapfen 14 des Schneckenrades 3 lose  drehbar ein Handrad 53 vorgesehen, das in drehstar  rer     Verbindung    mit einer Schnecke 54 steht. Diese  Schnecke 54 greift in ein Schneckenrad 55 ein, das  fest auf der Spindel 52 sitzt, die mittels der Lager 56,  57 am Schneckenrad 3     gehaltert    ist.

   Durch Drehen  des Handrades 53 lässt sich     folglich    die Mutter 51  verstellen, was eine entsprechende Verstellung der       Muffe    47 auf dem Stab 48 nach sich zieht. Natürlich  muss die Steigung der Schnecke 54 so sein, dass  durch Drehung des Handrades 53 das Schneckenrad  55 drehbar ist.  



  Die     Grundspannung    der Kette 58 ist am Streich  baum 37 mittels der Druckfeder 59 einstellbar, die  auf den     Streichbaumlagerhebel    36 einwirkt     (Fig.    8).  Hierzu steckt die Druckfeder 59 auf einer mittels  Handrad 60 drehbaren Spindel 61, die an dem dem      Handrad 60 abgewandten Ende ein Gewinde besitzt,  auf das eine Mutter 62 aufgeschraubt ist. Genannte  Mutter 62 ist axial verschiebbar in einem Lager 63  geführt, mittels einer Passfeder 64 jedoch an demsel  ben gegen Drehung gesichert. Entsprechend der  Drehrichtung des Handrades 60 wird also die Mutter  60 nach vorn oder hinten verstellt, was eine entspre  chende Verstellung der wirksamen Länge der Druck  feder 59 nach sich zieht.  



  Wie aus der     Fig.    1 hervorgeht, ist jedem Streich  baumlagerhebel 36 eine diesbezügliche Einstellvor  richtung mit je einem Handrad 60 zugeordnet. In an  sich bekannter Weise können die beiden Lagerhebel  36 des Streichbaumes 37 in einer bestimmten Stel  lung, nämlich beim Anschlag der Weblade blockiert  werden, was an den Hebeln 39 geschieht. Diese besit  zen hierzu einen Bremsklotz 65, der mit einer Brems  backe 66 je eines bei 67 am Maschinengestell gela  gerten Hebels 68 zusammenarbeitet.

   Einer dieser  Hebel 68 wird mittels     eines    Ringexzenters 69 über  eine Stange 70 auf und ab bewegt.     Angelenkt    ist an  diesen Hebel 68 eine Koppelstange 71, die über  einen Winkelhebel 72 und eine Koppelstange 73 den  Hebel 68 der anderen     Webstuhlseite    antreibt.     Hierzu          greift    die Koppelstange 73 einen Winkelhebel 74 der  anderen     Webstuhlseite    an, von welchem eine Stange  75 zu dem betreffenden Hebel 66     führt        (Fig.    1).  



  Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt:  Der     Rückwärtsantrieb    ist nur in einem Zeitraum  wirksam, der nach der Fachöffnung und vor dem An  schlag der Weblade liegt. Jeder     während    der übrigen  Zeit an der Kette 58 auftretenden Überspannung  steht folglich der ruhende     Rückwärtsantrieb    mit  ruhender Reibung entgegen.  



  Praktisch verhält es sich so, dass die Kraft der  ruhenden Reibung ungefähr doppelt so gross wie die  der     bewegten    Reibung ist. Ein überhöhter Ablass der  Kette beim öffnen des Faches und beim Anschlagen  des Schusses scheidet damit aus. Ist bei im Betrieb  befindlichen     Rückwärtsantrieb    ein Ablass der Kette  erforderlich, so hat dieselbe mit ihrer Spannung um  gekehrt nur eine bewegte Reibung zu überwinden, so  dass dieselbe grundsätzlich mit erheblich verminder  ter Spannung verarbeitet werden kann.  



  Dabei     führt    eine diesbezügliche Überspannung  der Kette 58 zur betreffenden Einstellung des     Stiftes     32, wodurch der     Schaltklinkenträger    25 zu einem  entsprechenden Schaltschritt veranlasst wird, wenn  der     Schaltklinkenträger    25 den Winkelstift 30 pas  siert. Dies ist grundsätzlich auch der Fall, wenn die       Streichbaumlagerhebel    36 im Moment des     Webladen-          anschlages    durch die Mittel 65 bis 75 blockiert sind,  nur mit der Massgabe, dass die mit dem Anschlagen  des Schusses an der Kette 58 wirksame Spannungs  spitze von dem Keilstück 41 nicht mit auf den Win  kelstift 30 übertragen wird.

   Bei in Tätigkeit befindli  chem     Rückwärtsantrieb    steht einer gegebenen über  spannung der Kette 58 nur die bewegte Reibung der  Kupplung 17, 18 gegenüber, wobei die in Abhängig  keit von der Kettenspannung erfolgende Einstellung    des Stiftes 32 die gleiche ist. Hat die Kette 58 keine       Überspannung,    was insbesondere in der Zeit nach der  Fachöffnung und vor dem Anschlag der Weblade ge  schehen kann, so wird der Stift 32 die in     Fig.    6 ge  zeigte unwirksame Stellung (gestrichelt) einnehmen,  so dass eine Betätigung des     Schaltklinkenträgers    25  unterbleibt, wenn derselbe den Winkelstift 32 pas  siert.

   Bei in Tätigkeit befindlichem     Rückwärtsantrieb     wird dann eine Unterspannung der Kette 58 durch  den     Rückwärtsantrieb    ausgeglichen, indem der Ket  tenbaum 1 das überschüssige Kettenstück     zurückwik-          kelt.    Jede von dem Stift 32 veranlasste     Fortschaltung     der Spindel 26 geht während des Webens bleibend in  die Kupplung 17, 18 ein, so dass deren Kraftmoment  praktisch entsprechend der Verkleinerung des     Ket-          tenbaumdurchmessers    abnimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rücklauffähige Kettenabwickelvorrichtung für Textilmaschinen, insbesondere Webmaschinen, mit einem zwangsläufigen Rückwärtsantrieb für den Ket tenbaum und einer zwischen diesem und dem Rück wärtsantrieb vorgesehenen, einstellbaren Rutsch kupplung, die den Rückwärtsantrieb unwirksam macht, wenn das Zugmoment der Kette grösser als das Kraftmoment der Kupplung ist, gekennzeichnet durch einen periodischen Rückwärtsantrieb (2 bis 12), der den mit ihm drehstarr verbundenen Kupp lungsteil (17)
    in einem Zeitraum eine Teilrückwärts- drehung erteilt, der nach der Fachöffnung und vor dem Anschlag der Weblade liegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftmoment der Kupplung (17, 18) in Abhängigkeit von der Spannung der Kette (58) einstellbar ist. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (17, 18) zur Ein stellung ihres Kraftmomentes eine Schaltvorrichtung besitzt, die ein von der Spannung der Kette (58) ein stellabhängiges, ortsfestes Impulsglied (32) und ein von demselben betätigtes Stellglied (25) hat, das an der Teilrückwärtsdrehung des mit dem Rückwärtsan- trieb (2 bis 12) drehstarr verbundenen Kupplungstei les (17) teilnimmt. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplung (17, 18) zusätz lich eine von Hand bedienbare Einstellvorrichtung (51 bis 55) zur Regulierung ihres Grund-Kraftmo- mentes zugeordnet ist. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (17, 18) die Ge stalt einer Bandbremse besitzt, deren Bremsscheibe (18) mit dem Kettenbaum (1) und deren Bremsband (17) mit dem Abtriebsglied (3) des Rückwärtsantrie- bes in Drehverbindung steht. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückwärtsantrieb (2 bis 12) aus einem von einer ständig umlaufenden Hub- Scheibe (2) betätigten Schrittschaltwerk (5 bis 10) und einem von diesem angetriebenen Schneckengetriebe (12; 3) besteht, wobei das das Abtriebsglied (3) dar stellende Schneckenrad Träger des Bremsbandes (17) ist. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Spannung der Kette (58) einstellabhängige Schaltvorrichtung aus einem am Schneckenrad (3) vorgesehenen Schrittschaltwerk (23 bis 25) besteht, auf dessen Schaltklinkenträger (25) das Impulsglied (32) einwirkt, das aus einem Stift besteht, der in die Umlaufbahn des Schaltklinkenträ- gers (25) stellbar ist. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass, mittels des Schaltrades (23) des Schrittschaltwerkes eine am Schneckenrad (3) vorge sehene Gewindespindel (26) drehbar ist, auf der sich eine gegen Drehung gesicherte Mutter (44) befindet, die über einen Hebel (45) auf ein Stellglied (20; 22) einwirkt, das mit dem beweglichen Ende (17b) des Bremsbandes (17) verbunden ist. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Regulierung des Grund- Kraftmomentes dienende Einstellvorrichtung (51 bis 55) ein Schneckengetriebe aufweist, von dem die mit einem Handrad (53) versehene Schnecke (54) zum Schneckenrad (3) des Rückwärtsantriebes achsen- gleich und das Schneckenrad (55) mit einer zweiten, an dem Schneckenrad (3) des Rückwärtsantriebes vorgesehenen Gewindespindel (52) auf Drehung ver bunden ist, auf der eine Mutter (51) sitzt, die gegen Drehung gesichert ist,
    und an der sich die Lagerstelle (46) des Hebels (45) befindet, der auf das Stellglied (20; 22) einwirkt. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltklinkenträger (25) für den Stift (32) ein Keilstück (43) hat und der Stift (32) quer zur derselben einstellbar ist. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (32) mittels eines der beiden Streichbaum-Lagerhebel (36) einstellbar und an diesem hierzu ein Keilstück (41) vorgesehen ist.
CH331064A 1964-02-27 1964-03-13 Rückläufige Kettenabwickelvorrichtung für Textilmaschinen, insbesondere Webmaschinen CH425671A (de)

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