CH424384A - Hydraulischer Puffer - Google Patents
Hydraulischer PufferInfo
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Classifications
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- F16F9/00—Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
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Description
Hydraulischer Puffer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein hydraulischer Puffer, z. B. für Webstühle.
Der Schlagstock eines Webstuhls muss in beiden Richtungen abgepuffert sein, und es ist ein Zweck der vorliegenden Erfindung, einen doppeltwirkenden und als Webstuhlpuffer geeigneten Puffer zu schaffen.
.Der erfindungsgemässe Puffer zeichnet sich aus durch eine Pufferstange, durch ein Paar beidseitig von einer Bezugslage eines Kopfteils an der Puffer stange angeordnete Verdrängungskammern, um die Bewegung der Pufferstange von der Bezugslage weg zu dämpfen, und durch ein mit der Pufferstange ver bundenes Widerlager mit einander gegenüberliegen den Widerlagerflächen, die als Anschlag für den Teil bestimmt sind, dessen Bewegung abzupuffern ist.
Vorzugsweise besitzen die Verdrängungskammern einen von der Bezugslage des Kopfteils weg ab nehmenden Querschnitt, um die Bewegungen der Pufferstange von der Bezugslage weg zunehmend zu dämpfen.
Vorteilhafterweise weist der Puffer auch einen Körper aus einem geblähten Elastomer mit geschlos senen Zellen, beispielsweise Schaumgummi, auf, um dem Puffer selbstrückstellende Eigenschaften zu ver mitteln.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind nachfolgend anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine bevor zugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Puf fers, Fig. 2 eine Draufsicht des in Fig. 1 dargestellten Puffers, Fig. 3 eine Seitenansicht des in Fig. 1 und 2 dargestellten Puffers unter Weglassung von Teilen der 17bersichtlichkeit halber und Fig. 4 einen zu Fig. 1 analogen Teilschnitt einer Ausführungsvariante des erfindungsgemässen Puffers.
Fig. 1 bis 3 zeigen Gehäuse 1 mit einem Spei cheranbau, der mittels eines teleskopisch eingeführten und ins Gehäuse eingeschraubten Regelgliedes 2 ab geschlossen ist. Ein Entlüftungs- und Einfüllstopfen 3 ist im Kopf des Regelgliedes 2 angeordnet. Das Regelglied enthält ebenfalls eine Serie Ringe 4 aus einem geblähten Elastomer mit geschlossenen Zellen, beispielsweise Schaumgummi, um ein vom Pufferöl isoliertes Luftkissen zwecks Erholung zu bilden.
Im Gehäuse 1 dicht eingebaut befinden sich Glieder 6 und 7, die Verdrängungskammern 8 bzw. 9 für einen Kopfteil 11 der Pufferstange 12, welche abgedichtet und verschiebbar durch das Glied 7 führt, aufweisen.
Es versteht sich, dass das Gehäuse mit Öl an gefüllt und abgedichtet ist, so dass die durch die Bewegungen der Pufferstange in das oder aus dem Gehäuse verursachten Volumenänderungen eine Ver änderung der Kompression der Ringe 4 herbeiführen. Somit wird die Pufferstange stets in eine Lage (in die in Fig. 1 dargestellte Bezugslage) gedrängt, in der der Innendruck im Gehäuse in einer festen Be ziehung mit dem atmosphärischen Druck steht, die gegeben ist durch das Verhältnis der Oberflächen der Pufferstange auf die der Innendruck bzw. der atmosphärische Druck wirksam sind. Dies schafft selbsterholende Eigenschaften.
Es versteht sich ebenfalls, dass die Kammern 8 und 9 mit dem Kopfteil 11 zusammenwirken und eine doppelt wirkende Pufferwirkung nach dem Ver drängungsprinzip erzeugen.
Mit der Pufferstange ist eine Schlinge 14 (in Fig. 3 weggelassen) verbunden, die über und um einen Schlagstock (nicht dargestellt) eines Webstuhls gelegt werden kann. Wie aus Fig. 2 bestens hervor geht, besteht die Schlinge 14 aus einem Paar Riemen 15 aus Nylon, die Pufferanschläge 16 und 17 unter einander verbinden. Der Pufferanschlag 16 ist fest mit der Pufferstange verbunden.
Die Riemen können von beliebiger Länge sein, um die erforderliche Bewegung des Schlagstockes aufzunehmen. Am Ende seines Weges angelangt, schlägt der Schlagstock auf den einen oder andern Pufferanschlag auf, und der resultierende Stoss wird an die Pufferstange 12 vermittelt, dessen Bewegung in beiden Richtungen weg von der dargestellten Bezugslage gedämpft wird.
Die in Fig. 4 dargestellte Bauweise ist im wesent lichen zu der in Fig. 1 bis 3 gezeigten ähnlich mit der Ausnahme, dass der effektive Rauminhalt des Gehäuses 1 nicht regelbar ist und die Verdrängungs- kammern nicht kegelig sind. In Fig. 4 wird der Gehäuseoberteil mit einem gegen einen Dichtungsring 22 eingeschraubten Kappe 21 abgeschlossen. Der Entlüftungs- und Einfüllstopfen 3 ist in die Kappe 21 eingeschraubt.
Die Verdrängungskammern 23 und 24 sind nicht kegelig, sondern in bezug auf den Kopfteil lediglich so dimensioniert, um der Flüssigkeit einen beschränk ten Durchgang in die oder aus den Kammern zu bieten, wenn der Kopfteil 11 sich bewegt. Dies be einträchtigt nicht die eigentliche Stossdämpferwir- kung, sondern nur dessen progressive Charakteristik. Ein D.urchlass 26 ist dazu. vorgesehen, das Vor dringen von aus der Verdrängungskammer 24 stam menden Flüssigkeit mit hohem Druck bis zu der äusseren Dichtung zu verhindern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Hydraulischer Puffer gekennzeichnet durch eine Pufferstange (12), durch ein Paar beidseitig von einer Bezugslage eines Kopfteils (11) an der Pufferstange (12) angeordnete Verdrängungskammern (8, 9 oder 23, 24), um die Bewegung der Pufferstange (12) von der Bezugslage weg zu dämpfen, und durch ein mit der Pufferstange verbundenes Widerlager (15, 16, 17) mit einander gegenüberliegenden Wider lagerflächen, die als Anschlag für den Teil bestimmt sind, dessen Bewegung abzupuffern ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Doppeltwirkender Puffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrängungskam mern kegelig sind. 2. Doppeltwirkender Puffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er selbstrückstellend ist. 3. Doppeltwirkender Puffer nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Körper aus einem geblähten Elastomer mit geschlos senen Zellen aufweist, um die selbstrückstellenden Eigenschaften zu vermitteln.
Applications Claiming Priority (1)
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| GB40678/63A GB1031889A (en) | 1963-10-15 | 1963-10-15 | Improvements in or relating to hydraulic buffers |
Publications (1)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1222964A CH424384A (de) | 1963-10-15 | 1964-09-21 | Hydraulischer Puffer |
Country Status (3)
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| US (1) | US3302940A (de) |
| CH (1) | CH424384A (de) |
| GB (1) | GB1031889A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2703744A1 (fr) * | 1993-04-08 | 1994-10-14 | Fichtel & Sachs Ag | Amortisseur de suspension agissant sélectivement suivant la fréquence des oscillations. |
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| US3231255A (en) * | 1963-10-02 | 1966-01-25 | Dike O Seal Inc | Friction devices including shock absorbing dampers and the like |
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| FR2703744A1 (fr) * | 1993-04-08 | 1994-10-14 | Fichtel & Sachs Ag | Amortisseur de suspension agissant sélectivement suivant la fréquence des oscillations. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US3302940A (en) | 1967-02-07 |
| GB1031889A (en) | 1966-06-02 |
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