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Hydraulischer Stossdämpfer
Die Erfindung bezieht sich auf hydraulische
Stossdämpfer nach Patent Nr. 205374, vorzugs- weise zur Dämpfung der Schliessbewegung von
Türen, z. B. solchen an Aufzuganlagen, mit zwei Kolben auf einer gemeinsamen Kolbenstange in einem gemeinsamen Zylinder mit einer mitt- leren Trennungswand, die von der Kolbenstange durchragt wird und bei denen die Druckflüssigkeit nur in den beiden Räumen unmittelbar rechts und links der Trennungswand eingeschlossen ist.
Bei solchen Stossdämpfern waren die Endräume, die von den Kolben und den Endkappen des Zylinders gebildet werden, gewöhnlich mit Luft gefüllt und durch eine kleine Bohrung mit der umgebenden Luft in Verbindung. Bei der Hin- und Herbewegung der Kolben konnte sich der Luftdruck somit ausgleichen. Diese Konstruktion hatte jedoch den Nachteil, dass insbesondere in stauberfüllten Räumen durch die Ausgleichsbohrungen Staub und Schmutz in die Endräume des Zylinders gesaugt wurden und dort-besonders wenn es sich um feinen Sandoder Schmirgelstaub od. dgl. handelte-argen Verschleiss verursachte.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden und erreicht dies dadurch, dass die nicht von Druckflüssigkeit erfüllten, von den Kolben und den Endkappen des Zylinders begrenzten Endräume durch eine Druckausgleichsleitung verbunden sind. Dadurch ist der Luftstrom, der den Druckausgleich zwischen den beiden Endräumen vollzieht, vollkommen von der Aussenluft getrennt und kann keinen Staub oder Sand in die Zylinderräume einsaugen.
In einer weiteren Ausbildung der Erfindung wird diese Ausgleichsleitung durch eine Längsbohrung der den beiden Kolben gemeinsamen Kolbenstange gebildet.
In den Fig. l und 2 ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Stossdämpfer und Fig. 2 einen Schnitt senkrecht zur Achse an der Stelle A-B.
In dem gemeinsamen Zylinder 1, der eine feste Trennungswand 2 mit Rückschlagventil 7 besitzt, bewegen sich die beiden Kolben 5 und 5', die auf der gemeinsamen, die Trennungswand durchstossenden Kolbenstange 6 befestigt sind. Die Druckflüssigkeit befindet sich dabei lediglich in den Ringräumen 3 und 4 zu beiden Seiten der Trennungswand und wird auf übliche Weise durch Rückschlagventile 7 bzw. einstellbare Nadelventile 21 usw. gesteuert.
Die von den Endkappen 16 bzw. 17 des Zylinders und den Kolben 5 und 5'gebildeten Endräume 14 und 15 sind mit Luft gefüllt und stehen erfindungsgemäss durch die Ausgleichsleitung 18, die von einer Längsbohrung der gemeinsamen Kolbenstange 6 gebildet wird, und die Querbohrung 19 in der Schubstange 20 miteinander in Verbindung. Dadurch wird erreicht, dass auch
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kommen von der Aussenluft abgetrennt und dadurch gegen Verunreinigung geschützt ist.
Die Ausgleichsleitung kann auch durch eine eigene Verbindungsleitung zwischen den Räumen 14 und 15 gebildet werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Hydraulischer Stossdämpfer, vorzugsweise zur Dämpfung der Schliessbewegung von Türen, z. B. solchen von Aufzuganlagen, mit zwei Kolben auf einer gemeinsamen Kolbenstange in einem gemeinsamen Zylinder mit einer mittleren Trennungswand, die von der Kolbenstange durchsetzt wird, wobei die unmittelbar rechts und links der Trennungswand von dem rechten bzw. linken Kolben begrenzten Räume durch einen von einem Rückschlagventil bewachten Rückströmkanal verbunden sind und die Druckflüssigkeit nur in den beiden Räumen unmittelbar rechts und links der Trennungswand eingeschlossen ist, nach Patent Nr. 205374, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht von Druckflüssigkeit erfüllten, von den Kolben und den Endkappen des Zylinders begrenzten Endräume durch eine Druckausgleichsleitung verbunden sind.
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