CH424339A - Fernregistrieranlage - Google Patents

Fernregistrieranlage

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CH424339A
CH424339A CH831763A CH831763A CH424339A CH 424339 A CH424339 A CH 424339A CH 831763 A CH831763 A CH 831763A CH 831763 A CH831763 A CH 831763A CH 424339 A CH424339 A CH 424339A
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CH831763A
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Scherer Albert
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Scherer Albert
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C29/00Combinations of computing machines with other machines, e.g. with typewriter, with money-changing apparatus

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Description


      Fernregistrieranlage       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Fernregistrier-          anlage    für zentrale Verrechnungsstellen, zur Fern  registrierung elektrischer Informationen, die von  Selbstbedienungsanlagen, insbesondere Selbstbedie  nungstankstellen, beim Warenbezug abgegeben wer  den und die beispielsweise ohne weiteres an be  stehende     Fernsprech-    oder     Fernschreibernetze    ange  schlossen oder in drahtlose Übertragungssysteme ein  geschaltet werden kann.  



  Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, dass  bei Selbstbedienungstankstellen, Selbstbedienungs  läden und in Grosswarenhäusern das Bedürfnis be  steht, dass der Kunde, welcher durch     Voreinzahlung     auf ein Konto oder auf Kredit kauft, an einer Zen  tralstelle, zusammen mit dem Verzeichnis der von  ihm bezogenen Waren und der dafür zu zahlenden  Geldbeträge, registriert werden kann. Darüber hin  aus besteht das weitere Bedürfnis, die Registrierung,  entweder direkt lesbar oder für Zwecke der Ver  rechnung und Verbuchung, nach einem     Daten-Ver-          arbeitungssystem,    z. B. auf einer Lochkarte oder  auf einem     Magnetogrammträger,    auszuführen.  



  Zur Lösung der genannten Aufgaben ist die       Fernregistrieranlage    nach der Erfindung dadurch  gekennzeichnet, dass sie eine registrierende Emp  fangseinrichtung und den Selbstbedienungsanlagen  zugeordnete Informationsgeber aufweist, wobei jeder  Informationsgeber über eine Fernrufanlage mit der  Empfangseinrichtung     verbindbar    ist und die     Regi-          striermittel    der Empfangseinrichtung zur Registrie  rung der Informationen auf einem Informations  träger in Form von durch Datenverarbeitungsein  richtungen     auswertbaren        digitalen    Daten und/oder  in Form von direkt lesbaren Zeichen ausgebildet  sind.

   Vorzugsweise sind an der Empfangseinrichtung  Schaltmittel vorgesehen zum wahlweisen Einschalten  mindestens einer der beiden Arten von Registrier-         mitteln.    Die Schaltmittel können dabei unmittelbar  von Hand und/oder durch Fernsteuerung     betätigbar     sein.  



  Die     Registriermittel    können aus zwei mindestens  teilweise mechanisch getrennten Vorrichtungen zum       Drucken    und Lochen bestehen. Es ist jedoch auch  eine zu einer baulichen Einheit zusammengefasste  Einrichtung möglich.     Zweckmässigerweise    können  jedem der beiden     Registriermittel    noch ein oder  mehrere Parallelgeräte zugeordnet sein, durch die  zusätzliche Informationsbelege erstellt werden kön  nen. Für den gleichen Zweck kann aber auch jedes       Registriermittel    zur gleichzeitigen Registrierung auf  mehreren Informationsträgern ausgebildet sein.

   Bei  der Verwendung von gemeinsamen Informationsträ  gern für beide     Registrierarten,    beispielsweise von  Verbundkarten, die nach dem     Hollerithsystem    ge  locht und mit     direkt    lesbaren Zeichen     bedruckt    wer  den, empfiehlt sich die Verwendung einer Einrich  tung zur     gleichzeitigen    Durchführung beider Regi  strierungen; jedoch kann auch nacheinander gedruckt  oder gelocht werden, wobei     zweckmässigerweise    ein  automatischer oder ferngesteuerter Transport des  Informationsträgers vorzusehen ist. Der einzelne  Druckvorgang kann dabei in lauter Einzelschritten  oder mindestens teilweise gleichzeitig, beispielsweise  Zeile für Zeile, durchgeführt werden.

   Die gleich  zeitige Herstellung mehrerer gleicher Belege von  Druck- und/oder Lochregistrierungen kann am glei  chen Ort oder an verschiedenen Orten, beispielsweise  zur Verrechnung. Archivierung und zu sonstigen  Kontrollen, durchgeführt werden.  



  Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind  druckende     Registriermittel    vorgesehen, die zum Ein  stellen von     Ziffern    und/oder von Buchstaben ein       Schrittschaltwerk    aufweisen, das die automatische      Zuordnung von Typenträgern des Druckwerkes zum  Informationsträger nach Zonen und Reihen ermög  licht.  



  Eine weitere Ausführungsform der Erfindung  bietet die Möglichkeit, dass am     Registrierungsort     auch die Berechtigung des jeweiligen Kunden zum  Warenbezug nachgeprüft werden kann, bevor die  weitere Registrierung und die Auslösung von am  Verkaufsort vorhandenen Freigabemitteln für den  Verkaufsvorgang veranlasst wird.  



  Im folgenden wird die Erfindung an Hand der  beiliegenden Zeichnung beispielsweise näher erläu  tert.     In    der Zeichnung zeigen:       Fig.    1 eine registrierende     Empfangseinrichtung     mit     Zifferndrucker    in     schematischer        Darstellung,          Fig.    2     ein    Schaltmittel zur Auslösung des Druck  vorganges und zur gleichzeitigen     Entsperrung    der  Warenausgabe einer Selbstbedienungsanlage in sche  matischer Darstellung,

         Fig.    3 ein Diagramm der Relaisströme von Relais  in der     Einrichtung    nach     Fig.    1,       Fig.    4     eine        Empfangseinrichtung    mit Locher und  Drucker zum gleichzeitigen Lochen und     Bedrucken     eines     Verbundinformationsträgers,          Fig.4a    einen dekadischen Umschalter für die  Einrichtung nach     Fig.    4,       Fig.    4b eine Verbundkarte im Ausschnitt,       Fig.    5 ein Diagramm der Relaisströme von Relais  der Einrichtung nach     Fig.    4 und 4a,

         Fig.6    eine Vorrichtung zum Bedrucken und  Lochen eines Informationsträgers in schematischer  Darstellung.  



       Beim    nachstehend     beschriebenen    Ausführungs  beispiel ist vorausgesetzt, dass an der Warenausgabe  stelle, bei der ein Kunde etwas bezieht, z. B. eine  Selbstbedienungstankstelle, ein als Sendevorrichtung  ausgebildeter     Informationsgeber    vorhanden ist, wel  cher eine     Wähleinrichtung    zum      anrufen     der Fern  meldestelle aufweist, an welche die registrierende  Empfangseinrichtung gemäss     Fig.    1 angeschlossen ist.

    Ferner ist vorausgesetzt, dass die Informationsüber  tragung über ein Fernsprechnetz     erfolgt    und dass  daher die Verbindung zwischen der Sende- und der  Empfangsstation durch Wählen der Fernsprechnum  mer der Empfangsstation     bewirkt        wird.    Dabei ist  weiterhin angenommen, dass der     Wählvorgang    der       Fernsprechnummer    durch Abtasten eines an der  Sendestation     befindlichen    Speichers selbsttätig durch  geführt und auch selbsttätig dadurch ausgelöst wird,  dass der Kunde an der Sendestation ein seine Bezugs  berechtigung ausweisendes     Identifikationsmittel,    bei  spielsweise eine gedruckte Schaltung,

   in eine     in    der  Sendestation befindliche     Abtast-    und     Prüfvorrichtung     einführt, durch welche nach erfolgter und richtig  befundener     Abtastung    des     Identifikationsmittels     selbsttätig der     Anruf-Wählvorgang    ausgelöst wird.

         Sofern    die angerufene Empfangsstation frei ist, wird  in der Fernsprechzentrale,     dargestellt    durch die       strichpunktierte    Linie     in        Fig.    2, je nach dem Ausbau  der Fernsprechzentrale, entweder automatisch oder    von Hand, die AB-Leitung durchgeschaltet und der  Ruf-Strom auf diese gelegt.  



  Der erste in der Empfangsstation ankommende  Ruf bringt über den in     Fig.    2 dargestellten Konden  sator     C,    das Empfangsrelais ER, welches ein Wechsel  stromrelais ist, zum Anziehen. Dieses schliesst dabei  seinen     erI-Kontakt,    wodurch das Relais H in der  Empfangseinrichtung     (Fig.    1), welches ein Hilfsrelais  ist,     anzieht.    Das Relais H hält sich selbst mit seinem  Kontakt     hI    weiterhin erregt. Gleichzeitig wird das der  Empfangseinrichtung zugeordnete Relais G über den  Kontakt     hIv    des Relais H erregt, so dass die     ab-Lei-          tung    durchgeschaltet ist.

   Das Relais G bleibt so lange  angezogen, wie die ab-Leitung durchgeschaltet ist  und von der Geberseite her nicht unterbrochen wird.  



  Durch die Erregung des Relais G wird über  dessen     gI-Kontakt    auch das     anzub    und abfallver  zögerte Verzögerungsrelais V zum verzögerten An  ziehen gebracht. Das das     übertragungsende    bestim  mende Relais     üE    kann hierbei nicht     anziehen,    ob  wohl der     hII-Kontakt    umgeschaltet hat, weil dieses  Relais     anzugverzögert    ist und der     Kontakt        gI    den  Kontakt     hII    sofort wieder von der Stromquelle ab  schaltet.

   Das     Verzögerungsrelais    hält sich nach dem  Einschalten mit seinem Kontakt     vI    weiterhin erregt.  Das     Verzögerungsrelais    verhindert, dass     Fehlimpulse     zu den     Registriermitteln    gelangen, wenn die     ab-Lei-          tung    durchgeschaltet wird. Der Kondensator     Cl        ver-          hindert,    dass Gleichstrom an das Empfangsrelais ER  gelangt.  



  Sobald auch an der Sendestation das erste an  kommende Rufzeichen das     Frequenzrelais    zum An  sprechen bringt, wird automatisch die Kundennum  mer auf Grund der inzwischen erfolgten, bereits er  wähnten     Abtastung    und Prüfung des     Identifikations-          mittels    durchgegeben. Hierbei wird gemäss der Infor  mation, die übertragen wird, die<I>ab</I> Leitung immer       kurzzeitig    unterbrochen, wodurch das Relais G eben  falls immer kurzzeitig abfällt und während der über  tragungspausen wieder angezogen bleibt, so lange,  wie     die    ab-Leitung durchgeschaltet ist.  



  Die druckende     Registriereinrichtung    der Emp  fangseinrichtung ist auf der rechten Seite der     Fig.    1  dargestellt. Sie weist ein     Schrittschaltwerk    auf, das  einen     Wählermagnet    w und einen     Wählarm    w be  sitzt. Der erstere erhält in dem Augenblick, in dem  das Relais H anzieht, über dessen Kontakt     hIII    und  über den geschlossenen Kontakt     jI    des in diesem       Augenblick    noch nicht erregten Relais F Strom und  bewegt den     Wählarm    w von der Stellung 0 auf die  Stellung 1.

   Da der Kontakt     vII    des Relais V noch  nicht geschaltet hat, kann jedoch zu diesem Zeit  punkt kein     Impuls    an die am Kontakt 1 des Schritt  schaltwerkes liegende Dekade D9 gelangen und daher       keine    Fehlschaltung ausgelöst werden. Gleichzeitig       wird    über den Kontakt     hrv    das Relais G erregt,  welches den Kontakt     gII    öffnet und über den Kon  takt     gl    das Relais     V    an Spannung legt.

   Dieses spricht  verzögert an und schliesst den Kontakt     vII    erst nach  dem Durchschalten der     ab-Leitung.    Das erste ankom-      tuende Informationssignal (kurzzeitige Unterbrechung  der ab-Leitung) stellt im vorliegenden Fall das erste  Signal einer die Kundennummer übertragenden  Signalserie dar und bringt das Relais G kurzzeitig  zum Abfallen, welches dadurch den Kontakt     gII    kurz  zeitig     schliesst    und dadurch über den wegen der Ab  fallverzögerung des Relais Y noch immer geschlos  senen Kontakt     vII        einen    Schaltimpuls an das abfall  verzögerte Relais F abgibt,

   welches den Kontakt     fi     öffnet und den Stromkreis des Wählermagneten w  unterbricht. Gleichzeitig gelangt der Schaltimpuls  über den Wählarm w an die erste Druckdekade D9,  durch die die erste Ziffer der Kundennummer fest  gehalten werden soll.  



  Die als Druckrolle ausgebildete erste Dekade D9  führt auf Grund des ersten Impulses einen ersten  Schritt aus, was durch bekannte, in der Zeichnung  nicht dargestellte elektromagnetische     Fortschaltmittel     bewirkt wird, die in den einzelnen Kästchen D1 bis  D9 zu denken sind. Jedes Kästchen stellt somit eine  Druckeinheit, bestehend aus einer Druckrolle mit  dem dazugehörigen Schaltmagneten, dar, dessen  Schaltarm jeweils mit     su    bezeichnet ist.  



  Ist z. B. die erste zu übertragende Zahl eine  Null, so erhält die Druckdekade D9 zehn Impulse,  um in die Stellung Null zu gelangen. Sobald die  erste Zahl der Kundennummer fertig übertragen ist,  entsteht eine Pause. Daraufhin     fällt    das Relais F  abfallverzögert ab und     bringt    mit seinem Kontakt     f    I  den Wählermagneten w wiederum     zum    Anziehen,  wodurch dieser den Arm w von Stellung 1 in die  Stellung 2 bewegt. Während der Bewegung des  Wählers w von Stellung 1 auf Stellung 2 kann kein  Fehlimpuls auf die Dekade D8 gelangen, da der  Kontakt     gii    geöffnet ist.  



  Die nun nachfolgende Impulsserie, die durch     Ab-          fragung    der zweiten     Zahl    der Kundennummer an der  Sendestation entsteht, gelangt an die Dekade D8.  Wird z. B. am Sendeort die Zahl 5 abgefragt, so  wird in der Empfangseinrichtung die Dekade D8 des       Kundennummerndruckers    auf Stellung 5 gebracht.  Dieses Spiel geht so lange weiter, bis der Wählerarm  w in der Stellung 9 steht. In der Dekade D 1 wird  nun die letzte Zahl der Kundennummer     gespeichert;     ist dies z. B. eine Zahl 7, so führt die entsprechende       Zahlendruckrolle    sieben Schritte aus.  



  Wenn an der Empfangsstation, also in der zen  tralen Verrechnungsstelle - beispielsweise einer  Benzingesellschaft, zu der die an der Sendestation  befindliche Selbstbedienungstankstelle gehört - Be  dienungspersonal für die Empfangseinrichtung vor  handen ist, kann die     Ablesung    und Betätigung der  Empfangseinrichtung sowie gegebenenfalls die Sper  rung bzw.     Entsperrung    der Warenausgabe der Selbst  bedienungsanlage manuell erfolgen.  



  Dies kann folgendermassen vor sich gehen: Die  Bedienungsperson sitzt an einem Pult, auf dem sich  die Empfangseinrichtung befindet. Durch ein zu  Beginn des     Wählvorganges    ausgelöstes akustisches  und/oder optisches Signal wird sie darauf aufmerk-         sam    gemacht, dass die Empfangsstation angerufen ist  und die Empfangseinrichtung zu arbeiten beginnt.

    Gleichzeitig wird die übertragene Information an den       Einzeldekadenzählern    sichtbar     (Fig.    1), die beispiels  weise als Zahlenrollen ausgebildet und den Zahlen  druckrollen D1 bis D9 parallel geschaltet sind, denen  jedoch zur besseren     Ablesung    noch andere Zähl  organe, insbesondere     Einzeldekadenzähler    mit  Leuchtziffern, zugeordnet sein können, wie sie in  zahlreichen Ausführungen, z. B. in Form von Zähl  röhren, im Handel sind.

   Die Bedienungsperson ver  gleicht nun die übertragene Kundennummer mit einer  Liste, auf der alle Kundennummern zusammenge  stellt sind, auf die keine Belieferung mehr erfolgen  soll, weil die betreffenden Kunden ihr     voreingezahltes     Konto oder die Kreditgrenze überschritten haben.  Diese Liste kann     zweckmässigerweise    als Tafel mit  grossen auswechselbaren Ziffern ausgebildet und  oberhalb des Pults in gut zu übersehender Weise  angeordnet sein.

   Findet die Bedienungsperson die  übertragene     Nummer    in der Liste, so braucht sie  überhaupt nichts zu unternehmen; in diesem Fall  nämlich erhält das     Frequenzrelais    der Sendestation  der Selbstbedienungsanlage, bei der der Kunde etwas  beziehen will, keinen Impuls, so dass die Waren  ausgabe gesperrt bleibt und die Anlage nicht benutzt  werden kann.  



  Steht dagegen die übertragene Kundennummer  nicht auf der Liste, so betätigt die Bedienungsperson  einen Wechselstromgenerator     K1        (Fig.    2), welcher als  Kurbelinduktor ausgebildet ist, aber auch eine Ein  richtung mit     Druckknopfbetätigung    sein     kann.    Hier  durch wird der     Kurbelinduktorkontakt        ki    mechanisch  umgelegt, und zwar noch, bevor durch den Kurbel  induktor Wechselstrom an die ab-Leitung abgegeben  wird. Diese Reihenfolge ist notwendig, da sonst das  Relais ER über den Kondensator     cl    ansprechen  würde, was allerdings in der Empfangseinrichtung  nicht stören würde.  



  Der erzeugte Wechselstrom gelangt über die       Telephonzentrale    an das     Frequenzrelais    der Sende  station, z. B. der Tankstelle, an der der Kunde etwas  beziehen will. Nunmehr wird in der bereits beschrie  benen Weise, in der die Kundennummer von der  Sendestation abgefragt und übertragen wurde, die  Standortnummer der der Sendestation zugeordneten  Selbstbedienungsanlage abgefragt,     übertragen    und in  der zweiten     Dekadenreihe    Dl bis D9 gespeichert,  die in     Fig.    1 mit  Standort  bezeichnet ist.  



  Hat nunmehr der Kunde seine Ware bezogen, so  wird in entsprechender Weise auch noch der Preis       übertragen,    und zwar an die vierstellige Dekaden  reihe D1 bis D4, die in der     Fig.    1 mit  Preis  be  zeichnet ist und beispielsweise zur Angabe von Rap  pen- und Frankenbeträgen unter hundert Franken  dient.  



  Nachdem nunmehr sämtliche Druckrollen richtig  eingestellt sind, geht der Druckvorgang folgender  massen vor sich: Dadurch, dass der Kunde sein Iden  tifikationsmittel aus der     Abtastvorrichtung    an der      Sendestation nach Beendigung des Warenausgabe  vorganges wieder herausnimmt,     wird    die     'ab-Leitung     zwischen Sende- und Empfangsstation unterbrochen,       woraufhin    das Relais G     entregt    wird, was das Um  schalten des     gI-Kontaktes    zur Folge hat, wodurch  nun das Relais     üE    anzieht, welches das Übertra  gungsende kennzeichnet. Dieses Relais ist sowohl       anzug-    als auch abfallverzögert ausgebildet.  



  Die     Abfallverzögerungen    der Relais F, H,<I>V</I>  und     üE        sind    so gross gewählt und so aufeinander  abgestimmt, dass die in den     Einzeldekadenzählem    und       in    den Druckdekaden gespeicherten Informationen  genügend lange für die     Ablesung    und den Druck  zur     Verfügung    stehen und die     Einzeldekadenzähler     und die Druckdekaden wieder auf Null zurückgestellt  werden können.

   Durch das Anziehen des Relais     üE     wird zuerst der Kontakt     üeI    geschlossen, wodurch  der Druckmagnet     DRM    erregt wird und den Druck  der in den Druckdekaden gespeicherten Informa  tionen bewirkt, zugleich wird die Rückstellung der       Einzeldekadenzähler    veranlasst. Danach schliesst der  Kontakt     üelI    des Relais     ÜE,    wodurch auch die  Druckdekaden durch ihre     Suchkontakte        su    wieder in  ihre Nullstellungen gebracht werden.

   Gleichzeitig  unterbricht der Kontakt     üeIII    den     Haltestromkreis    des  Relais H, welches verzögert     abfällt    und dadurch über  seinen     hII-Kontakt    die Nullstellung des Wählarmes w  über dessen     Selbstunterbrecherkontakt    bewirkt.  Gleichzeitig fällt das     übertragungsendrelais        üE     durch das Öffnen des Kontaktes     hII    wieder ab, wo  mit die Empfangseinrichtung wieder empfangsbereit  für die Entgegennahme neuer Informationen ist.  



       Die    Schaltzustände der einzelnen Relais während  des     Registriervorganges    sind in     Fig.    3 in Tabellen  form zusammengestellt, woraus auch die Reihenfolge  des Wirksam- und     Unwirksamwerdens    der einzelnen  oben beschriebenen Relais hervorgeht.  



  An Hand der     Fig.    4,<I>4a, 4b</I> und 5 wird nun ein  zweites Ausführungsbeispiel beschrieben, bei dem die  Empfangsstation mit einer Empfangseinrichtung ver  sehen ist, welches die Registrierung der ankommen  den Informationen auf einem     Verbund-Informations-          träger,    insbesondere auf einer Verbundkarte, in  Form von Lochungen und Beschriftungen gestattet.  



       Mit        LM1    bis     LMO    sind magnetische     .Stanzvor-          richtungen    für die Lochung bezeichnet, während     DR     eine elektromagnetische Druckvorrichtung ist, mit der  arabische     Ziffern    gedruckt werden können. Die  Druckvorrichtung besitzt eine mit     arabischen        Ziffern     versehene     Druckrolle,    gegen die der     Registrierträger     - ein Band oder eine     Karte    - mittels eines Elektro  magneten     DRM    gedrückt werden kann.

   Da für     eine     solche     Druckvorrichtung    bereits eine Ausführungs  form an Hand der     Fig.    1 bis 3 beschrieben wurde,  die auch für das vorliegende Ausführungsbeispiel  anwendbar ist, sind keine weiteren Einzelheiten der  Druckvorrichtung dargestellt.  



  Auch bezüglich des Übertragungsvorganges von  der Sendestation zur Empfangseinrichtung sind die  selben Überlegungen und Schaltungsmassnahmen wie    beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel sinngemäss  anwendbar. Die wesentlichen Unterschiede gegen  über dem vorhergehenden Beispiel sind besonders  übersichtlich aus dem Relaisdiagramm nach     Fig.    5  zu ersehen, das für das vorliegende Beispiel an die  Stelle des in     Fig.3    dargestellten Relaisdiagramms  tritt.  



  Die Empfangseinrichtung nach     Fig.    4 besitzt die  gleichen Relais<I>F, H, V</I> und     UE    wie die Einrichtung  nach     Fig.    1 und ausserdem einen     Schrittwähler   <I>SW</I>  mit Nullstellung, der einen     Selbstunterbrecherkontakt          su    und einen Kontakt     dn    aufweist, die für die selbst  tätige Rückstellung des Wählers<I>SW</I> in die Null  stellung vorgesehen sind.

   Ferner ist ein     Fortschalt-          magnet    FM vorgesehen, der zum schrittweisen Fort  schalten der Verbundkarte nach     Fig.4b    dient und  durch das in der     Fig.    4a dargestellte     Fortschaltrelais     FR     betätigbar    ist.  



  Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung ist  folgende: Wie bereits beschrieben, beginnt der     Regi-          striervorgang    wieder damit, dass durch die Fest  stellung der Identität des Kunden durch elektro  nische     Abtastung    eines     Identifikationsmittels    in einer  hierfür vorgesehenen     Abtastvorrichtung    die Emp  fangsstation angerufen wird. Wenn diese frei ist,  spricht das Empfangsrelais ER an und bringt     mit     seinem     er'    Kontakt das Relais<I>H</I> zum Anziehen,  welches sich über seinen Kontakt     hI    weiterhin erregt  hält.

   Der Kontakt     hIv    bringt ausserdem das Relais G  zum Anziehen, welches seinerseits mittels des Kon  taktes     gI    das Relais V verzögert zum Anziehen bringt.  Damit das     Fortschaltrelais    FR zunächst noch nicht       ansprechen        kann,    wird ein Kondensator C2 über  einen Widerstand erst aufgeladen, wenn der Wähler  <I>SW</I> seine Nullstellung verlassen hat     (Fig.   <I>4a);

  </I> dies  wird mittels des Schaltarms     sw   <I>(b)</I> des Wählers<I>SW</I>  bewirkt, wobei die diesem Schaltarm zugeordneten  Kontaktlamellen so geschaltet sind, dass die Lamelle  0 mit dem Widerstand     R1    keine Verbindung hat  und somit die das Relais FR betätigende     Kaltkatho-          denröhre        RÖFR    in der Nullstellung des Schaltarms  nicht zünden kann.  



  Die erste     ankommende,    die erste Ziffer der  Kundennummer kennzeichnende Impulsserie bringt  in bereits beschriebener Weise das     G-Relais    kurz  zeitig zum Abfallen und Anziehen, wobei das     G-          Relais    nach Beendigung dieser Impulsserie ange  zogen bleibt. Mit dem Ansprechen des     G-Relais    wird  auch das F-Relais über die Kontakte g und v erregt.  Da das Relais F abfallverzögert ist, macht es die  kurzzeitigen     Schaltungen    des Relais G nicht     mit.     



  Über die Kontakte     gII    und     v         erhält    der Schritt  wähler<I>SW</I> Impulse, auf     Grund    deren dessen     Wähl-          arme    S W (a) und<I>SW (b)</I> im     Rhythmus    der ankom  menden Impulse schrittweise über die zugeordneten  Kontaktlamellen gedreht werden. In     Fig.    1 sind die       Kontaktlamellen    1 bis 0, die im     Schrittwähler    SW  auf einem Kreis um den Drehpunkt des     Wählarms     <I>SW (a)</I> angeordnet sind, in abgewickelter Form  nebeneinander dargestellt.

   Beim Eintreffen des ersten           Impulses    gehen die Arme des Wählers SW in die  Stellung 1, beim Eintreffen des zweiten Impulses in  die Stellung 2 usw. Die Schaltung ist     derart    ausge  legt, dass keine Impulse an die Lochungsmagnete       LM1    bis     LMO    gelangen, während sich der Wähl  arm<I>SW (a)</I> dreht und stillsteht, bevor die Impuls  serie beendet ist.  



  Über die Kontakte     gIII    und     vv        I    erhält das Schritt  schaltwerk     DR    der Druckrolle die gleichen Impulse  wie der     Wähler    SW. Besteht die ankommende Im  pulsserie aus z. B. sechs Impulsen, so bringen diese  die Arme des Wählers<I>SW</I> in die Stellungen 6 und  das     Schrittschaltwerk        DR    der Druckrolle sechsmal  zum Anziehen, so dass die Zahl 6 der Druckrolle  direkt gegenüber dem Druckmagneten     DRM   <I>zu</I>  liegen kommt.  



  Ist die Durchgabe der aus sechs Impulsen be  stehenden Impulsserie beendet,     fällt    das-Relais F ab  und schliesst seinen Kontakt     f.    Dadurch wird der  Lochungsmagnet     LM6    über die geschlossenen Kon  takte     hIII    und     f,    den geschlossenen Kontakt     fr2    des       Fortschalterelais    FR, den Wählarm<I>SW (a)</I> und die  Kontaktlamelle 6 an Spannung gelegt, wodurch die  ser anzieht und auf der sechsten Zeile der Verbund  karte     (Fig.4b)    eine Lochung bewirkt.

   Gleichzeitig  wird auch der Druckmagnet     DRM    über die geschlos  senen Kontakte     hIii    und     f    erregt, wodurch die Druck  rolle     DR    eine 6 auf die     Verbundkarte    druckt.  



  Da sich der Arm<I>SW (b)</I> des Wählers<I>SW</I> eben  falls in der Stellung 6 befindet und der Kontakt     fI     durch das Relais F geschlossen ist, wird der Konden  sator C2 über die Kontakte     f   <I>I</I> und<I>h,</I> den Arm<I>SW (b),</I>  die Lamelle 6 und den Widerstand R1 aufgeladen,  und zwar so lange, bis im Punkt A das Potential  einen solchen Wert     angenommen    hat, dass die Röhre       RÖSR    über ihren Starter zündet. Dadurch zieht das       Fortschaltrelais    FR an und schaltet den Kontakt     fr2     um.

   Hierdurch wird bewirkt, dass der     Fortschalt-          magnet   <I>FM</I> anzieht und die Verbundkarte um die  Teilung t weiterbewegt wird. Gleichzeitig werden  über die     su-    und     dn-Kontakte    die Wähler SW und       DR    auf Null zurückgestellt, so dass die Einrichtung  für die nächste Impulsserie     empfangsbereit    ist.  



  Die nächste Impulsserie     bringt    wieder das Relais  F zum Ansprechen, welches mit dem Kontakt     F1     die Anodenspannung von der Röhre     RÖFR    abschal  tet, wodurch diese löscht und das Relais FR     entregt     wird. Das Spiel geht nun, wie bereits beschrieben,  so lange weiter, bis die letzte Information, beispiels  weise der Preis der ausgegebenen Ware, übertragen  ist.  



  Beim     Übertragungsende,    das an der Sendestation       durch    die Entfernung des     Identifikationsmittels    aus  der     Abtastvorrichtung    bewirkt wird, fällt das     G-Relais     sofort ab, was zur Folge hat, dass das     Übertragungs-          endrelais        VE    anzieht und mit seinem Kontakt     üeIII     die Relais<I>V</I> und<I>H</I> zum Abfallen bringt.

   Das Relais  <I>H</I> öffnet daraufhin mit seinem Kontakt<I>h</I> den  Anodenstromkreis der Röhre     RÖFR,    wodurch das  Relais FR     entregt    wird und damit die ganze Anlage    zur Durchgabe und Registrierung neuer Informatio  nen bereit ist.  



  Die     Registriermittel    zur Durchführung von  Lochungsvorgängen gemäss     Fig.4    oder Druckvor  gängen     gemäss        Fig.    1 oder 4 können im einzelnen  anders ausgebildet und in anderer Weise schaltungs  technisch verbunden und mechanisch zusammen  gebaut sein. Ferner können für andere Anwendungs  zwecke zusätzliche oder überhaupt andere Informa  tionen als die vorstehend genannten übertragen wer  den, wozu beispielsweise andere als dekadische       Registriermittel    oder zusätzliche     Dekadeneinheiten     für andere Buchstaben- oder     Zifferndrucksysteme     bzw. andere Lochungssätze nötig sein können.

   Dies  kann beispielsweise dadurch bedingt sein, dass bei der  Verrechnung auch noch die Prozente der verschie  denen Tankstellen-,     Restaurations-    und     Kaufhaus-          Verwalter    bzw. Pächter erfasst werden sollen. Ausser  dem kann das Empfangsgerät zur zusätzlichen Regi  strierung von Änderungen des Warenbestandes, bei  spielsweise der jeweils nach einem Verkauf verblie  benen Benzin- oder Ölmenge einer Tankstelle und       Warennachbestellungs-Wünsche,    ausgebildet sein.  



  Ebenso können auch Mittel zur automatischen  Abfrage der Liste     unerwünschter    Kunden vorgesehen  sein, wodurch erreicht wird, dass überhaupt kein  Bedienungspersonal an der Empfangsstation notwen  dig ist. Die erstellten     Registrierstreifen    bzw. -ab  schnitte oder Karten können selbsttätig abgetrennt  bzw. ausgegeben und über ein     Rohrpostverteilungs-          system    an die zuständigen Stellen geleitet werden.  



  Es sei noch erwähnt, dass auch die Druck- und  Lochungsmechanismen durch andere, insbesondere  elektronische Mittel ersetzt werden können, welche  die lesbaren und/oder die durch Datenverarbeitungs  einrichtungen abzutastenden Markierungen durch An  wendung von Wärme, Lichtstrahlen, elektrische Fun  ken, oder mittels von gesteuerten Düsen zugeführte       Flüssigkeits-Gas-    oder Dampfstrahlen, oder durch  Einbrennen, Einschmelzen, Stoffauftrag und/oder       Verfärben    erzeugen.  



  Soll für die Übertragung der Information das  öffentliche Fernsprechnetz oder Fernschreibnetz be  nutzt werden, so müssen Sende- und Empfangsappa  ratur für die entsprechenden Frequenzen eingerichtet  sein. Gegebenenfalls kann auch die Übertragung der  Befehle durch     Wechselstromüberlagerung    von Mikro  phonströmen oder eine andere Modulation, z. B.       Trägerfrequenztelephonie,    erfolgen. Bei Benutzung  eines drahtlosen Übertragungskanals muss die     Sende-          und    Empfangsapparatur für dessen Normalfrequenz  dimensioniert sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fernregistrieranlage für zentrale Verrechnungs stellen, zur Fernregistrierung elektrischer Informa tionen, die von Selbstbedienungsanlagen, insbeson dere Selbstbedienungstankstellen, beim Warenbezug abgegeben werden, gekennzeichnet durch eine regi strierende Empfangseinrichtung und den Selbstbe- dienungsanlagen zugeordnete Informationsgeber,
    wobei jeder Informationsgeber über eine Fernruf anlage mit der Empfangseinrichtung verbindbar ist und die Registriermittel der Empfangseinrichtung zur Registrierung der Informationen auf einem Informa tionsträger in Form von durch Datenverarbeitungs einrichtungen auswertbaren digitalen Daten und/oder in Form von direkt lesbaren Zeichen ausgebildet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Schaltmittel zum wahlweisen Einschalten einer der beiden Registrierarten. 2.
    Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schaltmittel unmittelbar von Hand und/oder durch Fernsteuerung betätigbar sind. 3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens einem der Registrier mittel ein weiteres parallel geschaltet ist, zur Erstel lung zusätzlicher Datenbelege. 4. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Registriermittel eine Druck- und eine Lochvorrichtung umfassen, die mindestens teilweise baulich getrennte Einheiten bilden. 5.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Registriermittel eine Druck- und eine Lochvorrichtung umfassen, die eine bau liche Einheit bilden. 6. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Registriermittel für die beiden Registrierarten zur Registrierung auf einem gemein- samen Informationsträger, beispielsweise auf einer Verbundkarte (Fig. 4b), ausgebildet sind. 7.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Registriermittel Speichermittel (Dl bis<I>D9;</I> DR, SW) zur .Speicherung der Infor mationselemente mindestens eines Teils der jeweils übertragenen Informationen aufweisen und zur gleich zeitigen Registrierung der gespeicherten Informations elemente, beispielsweise in Form einer Zeile, ausge bildet sind.
    B. Anlage nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Registriermittel zum Drucken von Dezimalziffern und/oder Buchstaben auf dem Informationsträger ausgebildet sind. 9. Anlage nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Eingabe der Informations elemente in die einzelnen Speicherelemente (D1 bis D9) ein Schrittschaltwerk (W) vorgesehen ist. 10.
    Anlage nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Steuerung des Schrittschalt- werkes ein abfallverzögertes Steuerrelais (F) vorge sehen ist, welches durch ein durch die ankommen den Informationssignale steuerbares Schnellschalt relais (G) erregbar ist. 11.
    Anlage nach Unteranspruch 10, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Verhinderung einer vorzeitigen Betätigung des Schrittschaltwerkes, insbesondere durch ein von einem Informationsgeber ausgelöstes Anrufsignal, im Steuerkreis des Schrittschaltwerkes ein durch das Schnellschaltrelais einschaltbares, anzug- und abfallverzögertes Verzögerungsrelais (V) vorgesehen ist, welches erst nach seinem verzögerten Einschalten die Auslösung des Registriervorganges gestattet. 12.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Informationsgeber eine auto matische Wähleinrichtung aufweist, in welcher eine der Empfangseinrichtung zugeordnete Rufnummer gespeichert ist. 13. Anlage nach Unteranspruch 12, dadurch ge kennzeichnet, dass der automatische Wählvorgang der Wählvorrichtung durch verschlüsselte Entsperr- mittel auslösbar ist." 14.
    Anlage nach Unteranspruch 13, dadurch ge kennzeichnet, dass das Entsperrmittel ein die Bezugs berechtigung des Inhabers ausweisendes Identifika- tionsmittel ist, für welches die Informationsgeber eine vorzugsweise elektronische Abtastvorrichtung auf weisen, welche mit der Wählvorrichtung derart kom biniert ist,
    dass nach einer die Bezugsberechtigung bestätigenden Abtastung und Prüfung des Identifi- kationsmittels die Abtastvorrichtung die Wählvor richtung zur Wahl der Empfangseinrichtung in Be trieb setzt. 15. Anlage nach den Unteransprüchen 11 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Informations geber einen Impulsgeber aufweist, der elektrische Informationsimpulse erzeugt, deren Dauer kurz ist gegen die Abfallverzögerung des Steuerrelais (F). 16.
    Anlage nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder Selbstbedienungs anlage Mittel zur Sperrung der Warenausgabe vor gesehen sind, die erst nach Eintreffen eines Ent- sperrsignals den Warenbezug gestatten, und die Empfangseinrichtung Mittel zur Erzeugung des Ent- sperrsignals aufweist. 17.
    Anlage nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Informationsgeber und die Empfangseinrichtung an eine Fernmeldestelle eines öffentlichen Fernmeldenetzes anschliessbar sind, wobei die Empfangseinrichtung ein Hilfsrelais (H) mit einem Selbsthaltekontakt zur Einleitung des Registriervorganges aufweist, welches durch ein auf ein Anrufsignal eines Informationsgebers anspre chendes Empfangsrelais (E) in der mit der Empfangs einrichtung verbindbaren Fernmeldestelle erregbar ist. 18.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Informationsgeber über eine drahtlose Fernrufanlage mit der Empfangseinrich tung verbindbar ist.
CH831763A 1962-06-26 1963-06-24 Fernregistrieranlage CH424339A (de)

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