CH420221A - Farbträgereinrichtung für schreibende Büromaschinen - Google Patents

Farbträgereinrichtung für schreibende Büromaschinen

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CH420221A
CH420221A CH144365A CH144365A CH420221A CH 420221 A CH420221 A CH 420221A CH 144365 A CH144365 A CH 144365A CH 144365 A CH144365 A CH 144365A CH 420221 A CH420221 A CH 420221A
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machine
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ink carrier
channel
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CH144365A
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Buettner Franz
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Buettner Franz
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    • B41J35/06Ink-ribbon guides stationary

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  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description


      Farbträgereinrichtung    für     schreibende        Büromaschinen       Es ist bekannt, bei schreibenden Büromaschinen,  wie     Schreibmaschinen,        Rechenmaschinen,        Registrier-          maschinen    und     .dergleichen,    Farbbänder aus Textil  gewebe zu     verwenden.    Diese dem     Aufschlag    der  Schreibtypen ausgesetzten Gewebebänder sind     relativ     stark und lassen sich deshalb ohne weiteres mehrmals       an    der     Aufschlagstelle        vorbeiführen,

      bevor sie aus  gewechselt werden müssen; die     Transporteinrichtung          für    solche     Gewebebänder    .besitzt .deshalb     üblicher-          weise    zwei beidseits der Aufschlagstelle an der     Ma-          schine    angeordnete     Tragrollen,    wobei ,

  das Band durch  geeignetes Antreiben     der        einen        bzw.    anderen     Rolle          abwechselnd    von der     einen        auf        die        ,andere        Rolle     umgewickelt     wird.    Dies hat den Vorteil,

   dass das       mehrfach        benützbare    Band     relativ    kurz     sein        kann    und       deshalb    nur     entsprechend        kleine        Rollendurchmesser     nötig sind, so dass die     Rollen    wie     üblich        ohne    weite  res oben auf der Maschine und damit nahe der zwi  schen den Rollen     liegenden        Aufschlagstelle        ange-          ordnet    werden können,

   wo     sie    nur wenig Platz be  anspruchen. Dabei fallen auch     komplizierte,        mit     mehrfachen     Umlenkstellen        versehene        Bandführungen     weg. Gewebebänder lassen sich     ,bekanntlich    mehr  fach     verwenden,    da das Gewebe die Farbe     in    sich  aufnimmt und so die     benützbare    Farbschicht durch       Kapillarwirkung    wiedererneuert.

   Anderseits hat     es          isich    gezeigt,     dass    .solche Gewebebänder     auchgewisse     Nachteile aufweisen, die besonders darin liegen, dass  die damit erzielte Schrift, als Folge der     Gewebe-          struktur    des     Bandes,    nicht besonders     randscharf    und       seuber    wird und     dass    die     Farbabgabe    bei mehrmali  gem Gebrauch stark.

   und oft     unterschiedlich        nach-          lässt.    Man hat deshalb vorgeschlagen,     anstelle    von  Gewebebändern     sehr        .dünne        Kunststoffbänder    oder  Papierbänder (mit     ad--r        .ohne        spezielle    Verstärkung)       uls        Farbträger    zu verwenden.

       Diege        Bänder        ergeben          zufolge    ihrer glatten, strukturlosen     Oberfläche        eine       wie gedruckt wirkende, absolut gestochene     Schrift.     Der von einem solchen Kunststoff- oder Papierband       erzielte    Farbauftrag erfolgt     in    starker Konzentrierung,  was zu einer     farbintensiven,    Schrift     führt,        iäie    sich  besonders gut für alle Kopier- und     Vervielfältigungs-          verfahren    eignet.

   Solche als     Farbträger    in     schreibien-          @den        Büromaschinendienende,    glatte Bänder     besitzen     aber den     Nachteil,    dass sie nur     einmal    verwendet  werden können, d. h. jede Bandstelle kann nur     einmal     zur Farbabgabe     beaufschlagt    werden.

   Ein     mehr-          maliges    Umspulen     ,des        ,Bandes        zwischen    zwei Träger  rollen kommt somit     nicht        in    Frage. Um     deshalb        ein          Kunststoffband    .etwa     -gleich    lang     benützen    zu     können     wie     ein        übliches        Textilgeweb@eband,    muss     das    Kunst  stoffband entsprechend länger sein.

   Dies     führt    auch  bei     dien        zur        Anwendung        gelangenden,    sehr     kleinen     Banddicken von höchstens     20,u    zu relativ     grossen     Rollendurchmessern von z. B. 10 .bis 15 cm bei     einer     Bandlänge von 200 bis 300 m.

   Solche -Rollen     lassen          sich    auch     nur    noch     tschwer        unmittelbar    im Bereich  der     Aufschlagstelle    auf ,der     Oberseite    der Maschine       unterbringen,    wobei zu sagen ist, dass     eine        Band-          länge    von 300 m     in    der     Praxis        .z.    B.

   bei     einer        Schreib-          maschine,    kaum für     mehr    .als     etwa    siebzig     Briefe     genügt. Man hat dabei die Trägerrollen     @seitlich        ,(mit     horizontaler Achse) in die     Maschine        eingebaut.    Auch  hier lassen sich aber kaum Bandrollen von mehr als  etwa 15     cm    Durchmesser .anordnen und     -ausserdem     führt dies dazu,

       @dass        Idas    Band zur     Aufschlagstelle          hin    ,und von     @dieser    weg über eine relativ     grosse     Zahl von     Führungsgliedern    .und     Umlenkstellen    ge  leitet werden     muss;

          letzteres    führt     .nicht    nur leicht zu       einer        Beschädigung    des     ,dünnen    Bandes bzw. der       Farbschicht        (und        .einer        entsprechenden    Verschmut  zung     ider        Maschine),    sondern stellt auch erhebliche       Anforderungen    an -die     Geduld        und        Sorgfalt        ider    Be  dienungsperson, welche     :

  diese    relativ oft -auszuwech-           iselnden    Bänder in die     vielen    vorhandenen Führungs  glieder     @einfäjdeln    muss.     Ausserdem    muss (die     Maschine     mit einem relativ     komplizierten,        aus    Platzgründen  meist aus kleinen     Einzelteilen        aufgebiauten        Rand-          ,antriebsmechanismus    versehen     sein,    der das Ein  ziehendes     .Bandes        ebenfalls    erschwert.

   Da     ferner    das       dünne        Kunststoffband        durch        ,die        aufschlagenden    Ty  pen ganz     erheblich     &  formiert, d. h.

       mit        starken    Aus  beulungen versehen     wird,        ist    das verbrauchte -Band  nur schwer     wieder        -aufzuwickeln    und es     passiert    die  zwischen     Aufschlagstelle    und     Aufnahmerolle    liegen  den     Führungen    unter     erheblicher    Reibung. Eine       Hauptschwierigkeit    dieser bekannten Kunststoffbän  der liegt ausserdem     in    ihrer erschwerten Herstellung       bedingt    durch die sehr kleine Banddicke.

   Schon durch  eine Erhöhung dieser Banddicke auf 23 bis 25     ,fc     könnten diese     Fabrikationsschwierigkeiten    weitge  hend behoben werden; solche dickere Bänder lassen  sich aber bis heute nicht verwenden, da sie viel zu  grosse Rollendurchmesser oder entsprechend ver  kürzte Bandlängen bedingen.  



  Die     vorliegende        Erfindung        gestattet,    alle     diese          Nachteile    zu     vermeiden.    Zu diesem Zweck     ist    (die       ein        farbbeschichtetes    Kunststoffband .aufweisende       Farbträgereiinrichtung    für     schreibende    Büromaschi  nen nach der     Erfindung        dadurch        gekennzeichnet,          ,

  dass    sie     zwei    seitlich     der        Typenaufsohlagstelle    der       Maschine        anzubringende        Biandfühnungskanäle        besitzt,     wobei das aus     einem    Bandvorrat     .in    den ersten  Kanal     eingeführte,

          mit        seinem        zwischen        Iden        Kanälen          frei        liegenden        Abschnitt        zum        Passieren        der        Typen-          aufschlagstelle        bestimmte        Band    aus     dem    zweiten       Kanal    zu     einem    ausserhalb     (der        Maschine    

  anzuordnen  den     Aufnahmebehälter        führt,        in    welchem     eine        Band-          nachzugvorrichtung    untergebracht ist.  



       Ein        Hauptvorteil        dieser        AusbRdüng    liegt darin,  dass an Stelle der bekannten     Einzelführungsglieder     für     das    Band je     ein    .dem     Bandzulauf    bzw. dem     Band-          ublauf        dienender        Führungskanal    vorhanden     ist.    Ei  nerseits ist     ein    Beschädigen des Bandes in einem  solchen, z.

   B. .aus     einem        Glas-Metall-        oder        Kunst-          stoffrohr    von     geeignetem        Querschnitt        (gebildeten        Ka-          nal    praktisch     unmöglich,    da ein solcher     Kanal    (dank       seiner        kontinuierlichen        Lauffläche    jede ,gewünschte       B.andun:

  lenkung    bewirken     kann,        um    ,das     Biand        ,glatt     .und sicher vom Bandvorrat zur     Autischlagstelle        bzw.     von der letzterem zum     Aufnahmebehälter    für     das     verbrauchte Band zu     führen.    Da     die        Kanäle        eusser-          dem    von beliebiger Länge sein können, lässt sich der  Bandvorrat auch unter der     Maschine,    z.

   B. in     Form     von     Stapelwindungen    oder     einer    oder mehreren Rol  len anordnen,     wobei        die        Windungsstapel    oder Rollen  ohne weiteres der relativ grossen Grundfläche der       Maschine    angepasste Grösse (z.

   B. 1000 und     mehr     Meter     Bandlänge)        aufweisen    können.     Es        ist    aber  auch     möglich,        den    Bandvorrat     ;ausserhalb    der Ma  schine und somit in praktisch unbeschränkter Band  länge, z.

   B.     in    separaten     Kassetten    (in Rollen     oder          Stap:elwmdungen)        anzuordnen.       An Hand der     beiliegenden        Zeichnung    ist     die     Erfindung im folgenden beispielsweise näher er  läutert.

   In der Zeichnung zeigt:       Fig.    1 schematisch     in    Draufsicht     einerstes    Bei  spiel,       Fig.    2 in grösserem Massstab     und        im        Querschnitt     .eine     Ausführungsform    eines     Bandführungskanals    mit  Halteorgan,

         Fig.    3     schaubildlich    und     im        Querschnitt    eine  Variante     des    Kanals nach     Fig.    2 und       Fig.    4 schematisch und     in        Draufsicht    ein     zweites          Bleispiel.     



       In        Fig.    1 ist     schematisch    eine mit 1     bezeichnete          schreibende        Büromaschine        dargestellt,    die     m    be  kannter Weise eine Tastatur 2,

   ein Typensegment 3  und eine     Typenaufschlagstelle    4     .aufweist.        Auf    der       Oberseite        !der    Maschine 1 .ist     zu    beiden     Seiten        (der     Aufschlagstelle 4 je ein     Bandführungskanal    5     bzw.    6       wegnehmbar        fixiert.        Die        -beiden    z.

   B.     roter-    oder       rinnenförmigen        Kanäle    5 und 6 sind seitlich über  die Maschine 1     hinausgeführt.    Das äussere Ende  des     Kanals    5 ist an     eine    von     der        Maschine    1 unab  hängige Kassette 7 angeschlossen,     während    das äussere  Ende des     Kanals    6 an einen     ebenfalls        von        (der    Ma  schine 1 unabhängigen Aufnahmebehälter 8 ange  schlossen     ist;

          wenigstens    der .letztgenannte     Kanal-          anschluss    ist lösbar. In der Kassette 7 ist Vorrat 9 an  farbbeschichtetem Kunststoffband 10 in Form     mehre-          rer,auf        seinem    Kern ,drehbar     nebeneinander        gelagerter     Rollen     angeordnet.    Vom Vorrat 9     führt    das     Kunst-          stoffband    10 durch den an die     Kassette    7     ange-          schlossenen    Kanal 5,

   passiert     die        Aufschlagstelle    4  der     Maschine    1 und     (gelangt    (durch den Kanal 6 in       .den        Aufnahmebehälter    B.

   In     (oder        unmittelbar    auf)       (dem    Behälter 8     ist        das    von derRTI ID="0002.0238" WI="15" HE="3" LX="1672" LY="1615">  Maschine    1 ab  laufende Band 10     .durch        ,die        Klsmmstelle        zweier          Laufwalzen    11     hindurchgeführt.    Die     eine        dieser    Wal  zen 11     ist        :

  durch-    ein     .Schaltgetriebe    12     antreibbar.          Dieses    z. B. eine     magnetbetätib-b        Schaltklinke        ,auf-          weisende    Getriebe 12     wind    durch     Stromimpulse    ge  steuert, welche von einem     @durch        Iden        Typenanschlag     der     Maschine    1     betätigten    Schalter 13     erzeugt    wer  den.

       Beim    Betätigen der Maschine 1     wind        @demzu-          folge    das Band 10 nach jedem Typenanschlag um  (einen     kleinen    Betrag, z. B. .etwa 3     min,        nach        (dem          Aufnahmebebä,lter    8     hin        weiterbewegt;        ein        erneutes     Aufrollen dieses verbrauchten     Brandes        ist        nicht    er  fonderlich.

   Da     @aussendem    weder (die     Vorratskassette    7,       noch    der     Aufnahmebehälter    8     innerhalb    der Ma  schine 1 untergebracht     (sind-,        können    sie     ,an    sich be  liebig     gross        gewählt    wenden.     Damit    ist man auch       nicht        mehr    an     ein    besonders dünnes Band gebunden,  so     d.ass    ohne     weiteres    Bänder von z.

   B. 23     bis        25,u     Dicke verwendet werden     können.     



  Bei einem Bandwechsel wird wie     folgt    vorge  gangen: nachdem     das        verbrauchte    Band     vollstänolig          in    den     Aufnahmebehälter        hinein        gezogen        wunde    (der       letztere        kann        selbstverständlich        geöffnet    werden)

       wird     der Kanal 6 vom     Aufnahmebehälter    gelöst     und          anschliessend    werden     beide        Kanäle    5 und 6 von der           Maschine    1 abgenommen; !diese Kanäle     können    z. B.

    zusammen     mit    der leeren Kassette 7 ,an den     Band-          li.efenanten        zurückgegeben    werden,     zwecks        erneuter          Füllung.    Dann wird die neue Kassette     zusammen     mit     ,zwei    neuen Kanälen 5 ,und 6, in welche der Band,       anfang    bereits eingezogen ist     (wird        zweckmässig    vom  Bandlieferanten besorgt) in die Maschine 1 einge  setzt;

   der     ,die        Kanäle    5 und 6     durchsetzende    Band  anfang ist     zweckmässig    durch einen nicht mit Farbe       beschichteten    Bandteil gebildet, so dass     das    Ein  ziehen des zwischen den Kanälen frei liegenden     Band-          abschnittes    in die Aufschlagstelle 4 der     Maschine     nicht zu     .einem        Beschmutzen    .der     Finger        führen    kann.

    Dann wird     Idas    äussere Ende des     .Kanals    6 an den Auf  nahmebehälter 8 angeschlossen und das aus diesem  Kanal     austretende,        Bandende    in die Klemmstelle der  beiden Laufwalzen 11     eingeführt.    Zu diesem Zweck  ist vorteilhaft die eine Walze von der .andern weg  schwenkbar.

   Nachdem man das Band im Aufnahme  behälter (zweckmässig von Hand) so weit nachgezogen  hat, bis     ider    Anfang     ides        beschichteten        Biandteils    -an  der Aufschlagstelle 4 der     Maschine        sichtbar        wird,     ist die     Maschine    betriebsbereit.  



  Es versteht sich, dass .bei     Verwendung    von Band  rollen 9     diese        relativ        leicht        .drehbar        sein        müssen,    um  dem     automatischen        Nachziehen    des     Bundes    durch die  Walzen 11 keinen     @allzugrossen        Widerstand    entgegen  zusetzen. Es ist     .natürlich    auch     möglich,    in .die Kas  sette selbst     :einen    z.

   B. mit dem Walzenantrieb syn  chron     arbeitenden        Rollenantrieb        einzubauen.     



  Sind in der Kassette 7 mehrere Rollen 9 vor  gesehen, so sind die Bandenden dieser Rollen zweck  mässig so     miteinander    verbunden,     @dass    die     Bänder     fortlaufend von den verschiedenen Rollen abgezogen  werden, ohne dass ein     .neues        Einziehen    des Bandes       ,erforderlich        ist.     



  In     Fig.    2 ist     beispielsweise        gezeigt,    dass     die    Ka  näle 5, 6 ,durch     flache    Rohre 15 gebildet     sein    können,  die     mittels        Federklammern    17 an einem     stationären     Teil 18 :der Maschine abnehmbar     fixiert    sind.

   Es       können    aber .auch     andere        Kanalhalter        (Rohrschellen,          Steckkupplungen    usw.) vorgesehen     sein,    die einer  seits :ein sicheres     Fixieren    und     enderseits    ein     mit     wenigen Handgriffen mögliches Abnehmen der Ka  näle     gewährleisten.     



  In     Fig.    3 ist     beispielsweise        ein        U-förmiger    Kanal  16 dargestellt. Es     send    aber auch andere Kanal  querschnitte     denkbar;        wichtig        'st    nur,     idass    das Band  vom     Vorrat    bis     zur    Aufschlagstelle der     Maschine     bzw. von dort bis     zum        Aufnahmebehälter        konti-          nuierlich        :geführt    ist.  



  Da ein     Hauptvorteil        ider        fraglichen        Farbträger-          einrichtung        idarin    besteht,     .dass        die    von     ider        Maschine          an    sich unabhängige Kassette einen erheblichen Band  vorrat aufnehmen kann, ist     es        zweckmässig,    das  Band     nicht    in relativ grossen Rollen,     die        meist    separat       angetrieben    werden müssten,

       in    Ader     Kassette        zu    la  gern, sondern in Form von     Windungsstap,eln,    von  deren Oberseite her .das     Band    laufend abgezogen  werden kann. In solchen Stapeln lassen sich in    relativ     kleinen    Kassetten tausende von     Bandmetern     unterbringen.

   Ein .solches Beispiel ist in     Fig.    4     darge-          ;stellt.    Die Kassette 27 ist hier als flacher Kasten  von der Grösse der Grundfläche der     Maschine    21  ausgebildet, wobei diese     Kassette    der     Maschine     gleichzeitig als Auflage     ,dient.    Das Band 10     ist        in          ,dieser    Kassette in Form     seines        Wendungsstapels    29  angeordnet,     wobei    der     Kassetbenboden        leicht    :

  gewölbt  ist, .um ein zu starkes     Zusammenpressen    der     Win-          dungsfialze    des Bandes zu vermeiden;     jauch    der     .Kas-          settendeckel        kann        natürlich        entsprechend    ausgebildet       sein.    Ein erster Führungskanal 25     führt    von der       Kassettenmitte    nach aussen und     dann    nach oben     rund     ist anschliessend analog dem     Beispiel    nach     Fig.    I  auf der 

  Maschine 21     derart    abnehmbar     fixiert,        .dass          sein    inneres     Ende        unmittelbar    vor der Aufschlag  stelle 24 der Maschine 21 legt.

   Analog führt     sein     ebenfalls     abnehmbar    auf der andern     Seite    der     Auf-          schlagstelle    24 auf der     Maschine        fixierter    Kanal 26  nach aussen zu     einem,        eine    nicht     .gezeichnete        Band-          nachzugvorrichtung        -aufweisenden        Aufnahmebehälter     28.

   Auch hier     wird    die     Bandnachzugvorrichtung    sauf       elastischem    Weg durch vom Typenanschlag der     Ma-          ,schin,e    erzeugte Impulse gesteuert.  



  Bei     Verwendung        eines    aus     mäanderartig        über-          ein.anderliegenden        Bandwindungen        gebildeten    Stapels  ,als Bandvorrat fällt sowohl     ein        drehbares        Lagern          lals        :auch        ein        Rollenantrieb        ides        Bandvorrates    weg.

    Es versteht     isich,    dass die den Wendungsstapel 29  enthaltende     Kassette    27 nicht unter der     Maschine     angeordnet sein     muss,    sondern an     jeder    passenden  Stelle neben der Maschine     abgestellt    sein     kann;

      sie  kann deshalb auch jede     beliebige    Grösse besitzen  und     einen    entsprechend ,grossen     Bandvorrat        raufneh-          men.        Zweckmässig    ist     in    .diesem Fall zwischen dem       ,auf    der     Maschine    selbst     fixierten        Kanalabschnitt    und  der     Kassette    ein     flexibles    Kanalstück     vorgesehen.     



  Die beiden Führungskanäle     können    -natürlich statt  aus Metall auch     aus        Kunststoff        bestehen    und sie  können starr und mit den notwendigen Biegungen  vorgeformt oder flexibel sein.  



       Im    vorangehenden     wurde    angenommen, dass die       beiden        Kanäle    und     .die    Vorratskassette     eine    von     ider     Maschine und vom     Aufnahmebehälter        ,leicht    lösbare       Einheit        bilden,    .die nach Verbrauch des     Bandes        idurch     eine neue Einheit ersetzt     und        im        Leerzustand    z. B.

         lan    :den     Bandlieferanten    zwecks     Neufüllung        zurück-          gegeben    wird. Es ist .aber .auch     möglich,        idie        beiden          Kanäle    und die Kassette     @an    Ort und Stelle     zu    be  lassen;

   in     diesem    Fall kann     ein    neuer     Brandvorrat          (in    Form von Rollen oder     Windrungs,stapeln)    in     die     Kassette eingesetzt werden, wobei der nicht mit Farbe       beschichtete        Bandanfang        mittels        eines    :geeigneten       Bandeinziehorgans,    z.

   B. einem     dünnen        Draht,        idurch,          idie        Kanäle        bis    zum     Bandaufnahmebehälter    durch  gezogen werden muss.  



  Es besteht weiter die Möglichkeit, an jedem Band  ende (Stapel oder     Rolle)        einungefärbtes        Nachzug-          band        anzubringen.    Dieses     Nachzugband        zeigt        einer-          seits    (durch das     Fehlen    der Farbe)     das    Ende     :

  des         verbrauchten     Bandes    an     und        gestattet        gleichzeitig     den Anfang des neuen     Baüdes        nachzuziehen.    Zu       diesem    Zweck     kann        beispielsweise    das Ende     des     ungefärbten     Nachzugbandes        mit    einer (z.

   B. mittels       einer    abnehmbaren     Folie        vorübergehend    -abgedeck  ten)     Klebeschicht    versehen     sein,    an welcher     der     Anfang     ides    neuen     Bandes        fixiert    werden     kann,    so  dass sich     -das    letztere     mühelos        idurch,die    Kanäle     ein-          ziehen    lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Farbträgereinrichtung für schreibende Büroma- isohinen, mit einem farbbeschichteten Kunststoffband, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei seitlich der Typenaufsahlagstelle ider Maschine anzubringende Bandführungskanäle besitzt,
    wobei das aus einem Bandvorrat in Öen ersten Kanal eingeführte, mit seinem zwischen den ,
    Kanälen frei liegenden A#b- sohnitt zum Passieren der Typenaufschlagstelle be stimmte Band aus dem zweiten Kanal zu einem au sserhalb der Maschine anzuordnenden Aufnahmebe- hälter führt, in welchem eine Bandnachzugvorrich- tunguntergebracht ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Farbträgereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch .gekennzeichnet, idass Mittel (17) zum .ab nehmbaren Fixieren der Führungskanäle (5, 6 bzw.
    15, 16 bzw. 25, 26) ian der Maschine (1 bzw. 21) vorgesehen sind. 2. Farbträgereinriohtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskanäle (15) geschlossene Rohrform besitzen. 3. Farbträgereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskanäle (16) offene Rinnenform besitzen. 4.
    Farbträgereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch :gekennzeichnet, @dass die Führungskanäle (5, 6 bzw. 15, 16 bzw. 25, 26) wenigstens ab- sohnittweis:e flexibel sind.
    5. Farbträgereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch- gekennzeichnet, idass .als Bandvorrat wenig- stens ein aus mäanderförmig übereinanderliegenden Bandwindungen gebildeter Bandstapel (29) vorge sehen ist.
    6. Farbträgereinrichtung nach Unteranspruch 5, .dadurch gekennzeichnet, dass der Biandzuführkanal (25) in der Stapelmitte .an eine Aden Bandstapel (29) enthaltende Kassette (27) angeschlossen ist.
    7. Farbträgereinrichtung nach Peentanspruah, ;dadurch gekennzeichnet, ,dass als Bandvorrat wenig- stens eine :
    drehbar in einer Vorratskassette (7) .ange- ordnete Bandrolle (9) vorgesehen ist. 8. Farbträgereinrichtung nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass ider Antrieb :der Band- nachzugvorrichbung (11, 12) durch vom Typenen- schlag der Maschine erzeugte elektrische Impulse steuerbar ist.
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