CH418074A - Absperrorgan - Google Patents
AbsperrorganInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K3/00—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
- F16K3/28—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with resilient valve members
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Description
Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 398 228 Absperrorgan Das Hauptpatent betrifft ein Absperrorgan mit einem zu seinem freien Ende hin sich verjüngenden Verschlussstück, das senkrecht zur Durchflussrich- tung des Gehäuses geführt,
in seiner Verschlusslage den Durchflussquerschnitt sperrt und dessen freies Ende in einer Ebene senkrecht zur Durchflussrich- tung etwa halbkreisförmig entsprechend dem Innen radius des Durchflusskanals ausgebildet und wenig stens an den an der Gehäusewandung anliegenden Teilen mit einem Überzug aus gummielastischem Material versehen ist, der in der Schliessstellung des Absperrorgans unmittelbar an der den Durchfluss- kanal begrenzenden Wandung anliegt,
wobei der Überzug des Verschlussstückes in seinem am Ge häuse anliegenden Teil eine senkrecht zur Durch- f(ussrichtung des Mediums umlaufende Nut aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Abdichtung zwischen dem Verschlussstück und der Durchflusskanalwandung zu verbessern. Zu diesem Zweck schlägt sie vor, dass das Verschlussstück senk recht zur Durchflussrichtung im wesentlichen ebene Flächen hat und dabei die Nut durch zwei zum Nut tiefsten hin geneigten Schrägflächen begrenzt ist, wo bei der Überzug entlang seinen halbkreisförmigen Rändern über die beiden in Strömungsrichtung des Mediums hinten und vorn liegenden Begrenzungs flächen des Verschlussstückes übersteht.
Es ist zwar bereits eine Armatur bekannt, deren Verschlussstück Nuten aufweist, die durch zwei zum Nuttiefsten hin geneigte Schrägflächen begrenzt sind. Die Nuten weisen jedoch Querleisten auf, durch die ein Ausweichen des gummielastischen Überzuges er heblich erschwert und damit die Dichtwirkung beein trächtigt wird. Ausserdem liegt der bekannten Arma tur eine Aufgabe zugrunde, die von der der Erfindung und des Hauptpatentes völlig verschieden ist.
Mit dem Absperrorgan gemäss der Erfindung lässt sich bei verhältnismässig einfachem Aufbau so wohl des eigentlichen Absperrkörpers als auch des von ihm getragenen Überzuges aus gummielasti schem Material eine einwandfreie Abdichtung erzie len, und zwar auch bei Anwendung verhältnismässig geringer Schliesskräfte. Durch die vorbeschriebene Ausbildung des Verschlussstückes bzw. seines Gummiüberzuges ist ein Ausweichen des Gummis ohne weiteres möglich, wodurch eine besonders gute Dichtanlage erzielt wird.
Der Gummiüberzug kann entlang seinen halb kreisförmigen Rändern hinterschnitten sein. Zweck- mässig ist die Anordnung so getroffen, dass die die Nut bildenden Schrägflächen aussenseitig von jeweils einer etwa parallel zur Innenwandung des Durch- flusskanals verlaufenden Fläche begrenzt sind bzw. in diese übergehen.
Die beiden seitlichen Begrenzungsflächen des Verschlussstückes können an ihrem spindelseitigen Ende gegenüber der jeweiligen Restfläche in bekann ter Weise nach aussen geneigt sein und in der Schliess- stellung mit entsprechend angeordneten bzw.
ausge bildeten Flächen des Gehäuses zusammenwirken. Im übrigen kann der spindelseitige Gummiüberzug des Verschlussstückes in der Offenstellung der Armatur mit einem die Spindel umgebenden ringförmigen Fortsatz des Gehäusedeckels in üblicher Weise zur Erzielung einer Abdichtung zusammenwirken.
Zur Erzielung einer besonders guten Dichtwir kung in der Schliessstellung des Verschlussstückes ist es zweckmässig, dass letzteres einschliesslich des Gummiüberzuges quer zum Durchflusskanal in un- verspanntem Zustand geringfügig grösser ist als der Durchflusskanal. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Absperr vorrichtung gemäss der Erfindung, Fig. 2 den dazugehörigen Querschnitt, Fig. 3 eine Draufsicht auf das Gehäuse bei ab genommenem Deckel.
Das Absperrorgan gemäss der Erfindung besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse 10, einem Ge- häusdeckel 11, dem eigentlichen Verschlusskörper 12 sowie einer Betätigungsspindel 12a, die über eine Schraube 14, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer Stopfbuchse, in dem Gehäusdeckel 11 gehalten und geführt ist.
Der Absperrkörper 12 ist an seinen in Strömungs richtung des Mediums 20 vorne und hinten liegenden Flächen 12' im wesentlichen eben begrenzt. Er trägt einen Überzug 17 aus gummielastischem Material, der sich nach oben bzw. zur Spindel 12a hin in die Auflage 15' fortsetzt, die wenigstens Teile der spindel- seitigen Begrenzungsfläche des Absperrkörpers 12 abdecken.
In der Ebene quer zur Strömungsrichtung 20 ist das freie Ende 13 des Verschlussstückes 12 etwa halbkreisförmig ausgebildet, wobei die Abmessungen so gewählt sind, dass sie wenigstens an den Begren zungsflächen 12' etwas grösser sind als der Quer schnitt des Durchflusskanals 19. Das Verschlussstück 12 durchsetzt in seiner Schliessstellung den Kanal 19, wobei der Überzug 15 auf Grund der etwas grösse ren Abmessungen des Verschlussstückes 12 ein- schliesslich Überzug 15 fest gegen die Wandung des Kanals 19 gepresst wird.
Durch das Vorhandensein einer Nut 17 an der Gehäusewandung 18 zugekehrten und mit dieser zusammenwirkenden Fläche lässt sich eine einwandfreie Abdichtung erzielen, obwohl in der Wandung 18 des Durchflusskanals 19 der sonst übliche Sitz (Tasse), in den das freie Ende 13 des Verschlussstückes 12 eingreift, nicht vorhanden ist.
Durch die von den Schrägflächen 17' begrenzte Nut wird erreicht, dass das den gummielastischen über zug darstellende Material während des Schliessvor- ganges, also wenn das Verschlussstück 12 an die Wandung 18 des Kanals 19 gedrückt wird, auswei chen kann, wodurch insbesondere eine Anpassung an in der Wandung 18 vorhandene Unregelmässig- keiten, Unebenheiten und dgl. möglich ist.
Ausser- dem kann der mit der Wandung 18 zusammen wirkende Teil des Überzuges 15 auch an den in Strömungsrichtung 20 hinten und vorn liegendem Begrenzungsflächen 12' ausweichen. Das wird durch eine Hinterschneidung 21 des Mantels erreicht.
Die in Strömungsrichtung 20 vorn und hinten liegenden seitlichen Begrenzungsflächen des Ver- schlusskörpers 12 sind, wie insbesondere Fig. 1 der Zeichnung erkennen lässt, spindelseitig bei 22 etwas nach aussen abgewinkelt und wirken in der Schliess- stellung mit entsprechend verlaufenden Flächen 23 des Gehäuses 10 zusammen. Durch diese Schrägstel lung wird auch in der Schliessstellung nach oben,
also in Richtung auf den die Spindel 12a umgebenden Raum 24, eine einwandfreie Abdichtung erzielt.
Der Gehäusdeckel 11 trägt innenseitig einen die Spindel 12a umgebenden Fortsatz 25, gegen den in der offenen Stellung die spindelseitig angeordneten Teile 15' des gummielastischen Überzuges stossen. Fig. 1 und 2 lassen erkennen, dass diese Teile 15' des Überzuges mit einer umlaufenden Nut oder dgl. 15" versehen sind.
Diese Nut 15" ist derart bemessen, dass sie etwa der Begrenzung des freien Endes 25' des Fortsatzes 25 entspricht, wodurch eine entsprechend gute Anlage und damit auch eine gute Abdichtung des die Spindel umgebenden Raumes in der Offen stellung des Verschlussstückes erzielt wird.
Auch hier besteht für das gummielastische Mate rial die Möglichkeit, bei starkem Anzug gegen den Fortsatz 25, z. B. radial in Richtung der Pfeile 26 auszuweichen.
Ähnlich wie der Vorschlag gemäss dem Hauptpa tent geht auch die Erfindung von der Überlegung aus, dass dem gummielastischen Material, das nicht kom- primierbar ist, bei irgendwelchen Beanspruchungen, durch die eine Abdichtung erzielt werden soll, die Möglichkeit gegeben werden muss, in bestimmtem Masse auszuweichen, um auf diese Weise eine künst liche Zusammendrückbarkeit zu ermöglichen.
Da durch ist, wie bereits erwähnt, eine wesentlich festere Anpressung des Gummis, an dem jeweils mit ihm zusammenwirkenden festen Wandteilen möglich, durch die eine entsprechend bessere Dichtwirkung erzielt wird. Zum anderen wird aber auch die Gefahr weitgehend ausgeschlossen, dass das gummielastische Material durch zu grosse Beanspruchungen im Sinne einer Anpressung zerstört oder beschädigt wird.
Im übrigen lässt die Zeichnung noch erkennen, dass das Verschlussstück 12 mit seitlichen Fortsätzen 27 versehen ist, die beim öffnungs- und Schliessvor gang in entsprechenden Führungen 28 des Gehäuses 10 gleitet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Absperrorgan mit einem zu seinem freien Ende hin sich verjüngenden Verschlussstück, das senkrecht zur Durchflussrichtung des Gehäuses geführt, in sei ner Verschlusslage den Durchflussquerschnitt sperrt, und dessen freies Ende in einer Ebene senkrecht zur Durchflussrichtung etwa halbkreisförmig entspre chend dem Innenradius des Durchflusskanals ausge bildet und wenigstens an den an der Gehäusewandung anliegenden Teilen mit einem Überzug aus gummiela stischem Material versehen ist,der in der Schliess- stellung des Absperrorgans unmittelbar an der den Durchflusskanal begrenzenden Wandung anliegt und an seinem am Gehäuse anliegenden Teil eine senk recht zur Durchflussrichtung des Mediums umlau fende Nut aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussstück (12, 12') senkrecht zur Durchfluss- richtung im wesentlichen ebene Flächen hat und da bei die Nut (17)durch zwei zum Nuttiefsten hin ge neigte Schrägflächen (17') begrenzt ist, und weiterhin der Überzug (15) entlang seinen halbkreisförmigen Rändern über die beiden in Strömungsrichtung (20) des Mediums hinten und vorn liegenden Begren zungsflächen des Verschlussstückes übersteht. UNTERANSPRÜCHE 1. Absperrorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug (15) auf Flächen teilen (21) hinterschnitten ist. 2.Absperrorgan nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den die Nut bildenden Schrägflächen (17') aussensei- tig von jeweils einer etwa parallel zur Innenwandung des Durchflusskanals verlaufenden Fläche (28) be grenzt sind bzw. in diese übergehen. 3. Absperrorgan nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden seitlichen Begren zungsflächen des Verschlussstückes (12) an ihrem spindelseitigen Ende gegenüber der jeweiligen Rest fläche (bei 26) nach aussen geneigt und in der Schliessstellung mit entsprechend angeordneten bzw. ausgebildeten Flächen (23) des Gehäuses (10) zusam menwirken. 4.Absperrorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der spindelseitige Überzug (15') des Verschlussstückes (12) in der Offenstellung der Armatur mit einem die Spindel (12a) umgebenden ringförmigen Fortsatz (25) des Gehäusedeckels (11) zur Erzielung einer Abdichtung zusammenwirkt. 5. Absperrorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussstück (12) quer zum Durchflusskanal (19) in unverspanntem Zustand geringfügig grösser ist als der Durchflusskanal.
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
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