CH415286A - Photographische oder kinematographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser - Google Patents

Photographische oder kinematographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser

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Publication number
CH415286A
CH415286A CH1440963A CH1440963A CH415286A CH 415286 A CH415286 A CH 415286A CH 1440963 A CH1440963 A CH 1440963A CH 1440963 A CH1440963 A CH 1440963A CH 415286 A CH415286 A CH 415286A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
camera
fiber bundle
light
lens
photographic
Prior art date
Application number
CH1440963A
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Dipl Ing Jurenz
Karl-Heinz Dipl Phys Wendland
Original Assignee
Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/099Arrangement of photoelectric elements in or on the camera
    • G03B7/0993Arrangement of photoelectric elements in or on the camera in the camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optical Couplings Of Light Guides (AREA)

Description


      Photographische    oder     kinematographische    Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser    Die vorliegende Erfindung betrifft eine photogra  phische oder kinematographische Kamera mit einge  bautem Belichtungsmesser.  



  In den Fällen, in welchen z. B. zur     Blendensteue-          rung    einer kinematographischen Kamera wegen der  notwendigen elektromotorischen Kraft eine     gewisse          Mindestfläche    für das Fotoelement     gefordert    werden  muss, führte der Einbau entsprechender genormter  Fotoelemente in der Frontfläche der Kamera und der  weiterhin notwendigen Einrichtungen zur Bildwinkel  begrenzung bisher zu bedeutenden Erweiterungen des  Kameravolumens. Es sind auch Kameras bekannt,       bei    denen das lichtempfindliche Element, um die  Kameragrösse nicht über Gebühr     zu    erweitern, be  reits im Inneren der Kamera an bisher ungenützten  Stellen untergebracht ist.

   Die Beleuchtung des Ele  ments erfolgt dabei über in den Aufnahmestrahlen  gang schwenkbare     Strahlenumlenkmittel,    die das  Aufnahmelichtbündel auf das Element leiten. Der  Nachteil dieser Einrichtungen besteht darin, dass das       lichtempfindliche    Element durch die im Objektiv so  wie an dem     Umlenkmittel    entstehenden und infolge       Alterungserscheinungen    ständig zunehmenden Licht  verluste nur     einem        verhältnismässig    geringen Licht  strom ausgesetzt wird, was eine     niedrige    elektromoto  rische Kraft zur Folge hat.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kamera mit  einem Fotoelement zu versehen, welches trotz dessen  Verlagerung in das Kamerainnere die für     eine    auto  matische     Blendennachführung    notwendige elektro  motorische Kraft abgibt,     indem    es annähernd mit  dem gleichen Lichtstrom wie bei seiner Anordnung     in     der Frontplatte der Kamera beleuchtet wird.

   Erfin  dungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst,. dass  das im Inneren der Kamera angeordnete Fotoelement    mit einem lichtleitenden     Faserbündel    mit geeigneter       Brechwertkombination    von Kern und Mantel der  Einzelfasern belegt ist, dessen     Lichteintrittsfläche     sich an der Frontseite der Kamera oder des Objek  tivs, befindet und der Form deren freien Flächen ,an  gepasst ist. Damit wird einerseits erreicht, dass auch  krummlinig begrenzte Flächen der     Kamerafrontseite,     an denen kein Fotoelement entsprechender Grösse  untergebracht werden könnte, für die Belichtungs  messung ausgenützt werden.

   Zum anderen     kann     durch den Einsatz der Faseroptik von der Verwen  dung von     bildwinkelbegrenzenden        Wabenblenden     abgesehen werden, da .deren Funktion von dem licht  leitenden Faserbündel mit übernommen wird. Eine       derartige,    dem verwendeten Objektiv     angepasste          Bildwinkelbegrenzung    wird durch entsprechende  Wahl der     Brechwerte    von Kern und Mantel erreicht.

         Damit        bei        Kameras    mit     Wechseloptiken    jeden  Objektiv die notwendige     Bildwinkelbegrenzung    für  die Belichtungsmessung zugeordnet werden kann,       bildet    gemäss einem Ausführungsbeispiel jeweils ein  Faserbündel mit einem Objektiv eine Baueinheit.

   Für  den Fall, dass bei der     erfindungsgemäss    ausgestatte  ten Kamera kein Objektiv fester Brennweite, sondern  ein     Varioobjektiv    zur Anwendung kommt, kann ,an  der     Lichteintrittsfläche    des Faserbündels eine senk  recht zu dieser verschiebbare Kastenblende ange  ordnet sein, deren Bewegung zusammen mit dem  Objektiv erfolgen kann und damit eine der Objektiv  brennweite     angepasste        Bildwinkelbegrenzung    be  wirkt.  



       Einzelheiten    des     Erfindungsgegenstandes    werden  anhand dargestellter Ausführungsbeispiele nachste  hend erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 kinematographische Kamera mit zweige  teiltem     Faserbündel        in        Vorder-    und     Seitenansicht.              Fig.    2 Kamera     mit    beiderseitig     mit    einem Faser  bündel belegten Fotoelement,

         Fig.    3 Kombination des Faserbündels mit     einer     verschiebbaren Kastenblende und       Fig.    4 Kamera mit     ringförmig    um das Objektiv       angeordnetem    Faserbündel.  



  Im Innern     einer    Kamera 1 ist ausserhalb des       Aufnahmestrahlenganges        ein    Fotoelement 2 angeord  net. Letzteres steht über     ein    Faserbündel 3 mit der  Frontfläche 4 der Kamera 1     in    lichtleitender Verbin  dung.

   Dabei ist das Faserbündel 3 auf seiner     Licht-          ein.trittsseite    in zwei Teilbündel 5, 6 zerlegt, deren       Lichteintrittsflächen    7, 8 der     Form    der     krummlinig     begrenzten freien Flächen der Kamera 1     rangepasst     ist, so dass auch die Stellen, an denen ein Foto  element an sich gar nicht angeordnet werden könnte,  zur     Belichtungsmessung    herangezogen werden. Die       Einzelfasern    des Faserbündels 3 können dabei zylin  drische oder konische Form aufweisen.  



  Gemäss     Fig.2    ist das zweiseitig mit     einer          photoempfindlichen    Schicht     belegte    Fotoelement 2  zweiseitig mit dem     lichtleitenden    Faserbündel belegt,  welches auf der     Lichteintrittsseite    in drei     Teilbündel     zerlegt ist, deren     Lichteintrittsflächen    9, 10 und 11  wieder der     Kamerafrontfläche    4     angepasst    sind.

   In       Fig.    3 ist um die     Lichteintrittsflächen    12 der Faser  bündel     eine    senkrecht zu dieser     beweglichen    Kasten  blende 13 angeordnet, welche mit dem     Verstellme-          chanismus        eines        Varioobjektives    14 in Verbindung  steht. Mit 15 ist ein Objektiv fester Brennweite be  zeichnet, welches in     Fig.    4 mit dem Faserbündel 3  eine Baueinheit bildet.  



  Ausgehend von den guten lichtleitenden Eigen  schaften der     Einzelfasern    des Faserbündels wird das  Fotoelement 2 fast mit der gleichen Lichtintensität  beleuchtet, als wenn dasselbe direkt an der     Frontffä-          che    der Kamera 1     angeordnet    wäre. Da ausserdem       die    wirksame Fläche des Fotoelementes 2 infolge  deren Trennung von der     Kamerafrontseite    4 ohne  Erhöhung des Kameravolumens wesentlich grösser  gewählt werden kann, wird von dem Fotoelement ein  Strom     in        gewünschter    Höhe abgegeben, besonders  bei der zweiseitigen Belegung gemäss     Fig.    2.

   Zu die  sen guten lichtleitenden Eigenschaften ,des Faserbün  dels kommt noch das Merkmal,     dass    durch das  Faserbündel selbst     eine        Bildwinkelbegrenzung    er  folgt, da     gemäss    der     Beziehung     
EMI0002.0055     
    nur die bis zu einem bestimmten Einfalls     Winkel    auf  der     Eintrittsfläche    des Faserbündels auftreffenden  Lichtstrahlen auch auf das Fotoelement gelangen.

    Dieser     Eintrittsapertur    ist durch     ,die    Wahl der Brech-    zahl     ng.    des Faserkernes und die Brechzahl     n,    des  Mantels     bestimmbar    und kann dem     jeweiligen          Objektivtyp    angepasst werden. Dadurch können die  bisher notwendigen Mittel zur     Bildwinkelbegrenzung     entfallen.

   Für den Fall, dass ein     Varioobjekt    An  wendung     findet,    wird     gern.        Fig.    3 das Faserbündel mit  der Kastenblende 13     kombiniert,    welche je nach     ihrer     Stellung eine mehr oder weniger grosse zusätzliche       Bildwinkelbegrenzung    vornimmt. Die Belichtungs  messung kann jedoch auch gemäss     Fig.    4 vorgenom  men werden. In diesem Fall ist die Kamera 1 mit  einem Objektiv fester Brennweite 15 versehen, wobei  letzteres mit dem     ringförmig    um das Objektiv 15 an  geordneten Faserbündel 3     eine    feste Baueinheit bil  det.

   Dabei wird .das zur Belichtungsmessung notwen  dige Licht von der der Frontseite des Objektives 15       zugekehrten        Lichteintrittsfläche    des     mantelförmig     ausgebildeten Faserbündels 3 aufgenommen und dem  im Kamerainnern angeordneten ringförmigen Foto  element 2     zugeführt.    Die     Bildwinkelbegrenzung    er  folgt     wiederum    durch     Wahl    der     geeigneten        Brechwert-          kombination    von Kern und Mantel der     Einzelfasern.     Da diese Kombination in gewissem Masse     frei    wähl  bar ist,

   können     Objektives        verschiedener        Brennweite          mit    dem jeweils für entsprechende     Bildwinkelbe-          grenzung        sorgendenFaserbündel        ausgestattetwerden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische oder kinematographische Ka mera mit eingebautem Belichtungsmesser, dessen lichtempfindliche Zelle ausserhalb des Strahlengan ges der Aufnahmeoptik im Inneren der Kamera fest angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtempfindliche Zelle (2) mit einem lichtleitenden Faserbündel (3) mit geeigneter Brechwertkombina- tion von Kern und Mantel belegt ist,
    dessen Lichtein- trittsfläche sich an der Frontseite der Kamera oder des Objektives befindet und der Form deren freien Flächen angepasst ist. UNTERANSPRÜCHE 1) Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Faserbündel (3) mit dem Objektiv (15) eine Baueinheit bildet, indem dieses die Linsen des Objektives ringförmig oder teilweise um schliesst.
    2) Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Faserbündel (3) sauf der Licht- eintrittsseite in Teilbündel (5, 6) zerlegt ist. 3) Kamera nach Patentanspruch., dadurch ge kennzeichnet, dass an der Lichteintrittsfläche des Faserbündels (3) eine senkrecht zu dieser verschieb bare Kastenblende (13) angeordnet ist.
CH1440963A 1963-04-10 1963-11-25 Photographische oder kinematographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser CH415286A (de)

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