CH415282A - Rollenkopiergerät mit einer Einrichtung zum Herstellen von Positiven mit unterschiedlichem Abbildungsmasstab - Google Patents

Rollenkopiergerät mit einer Einrichtung zum Herstellen von Positiven mit unterschiedlichem Abbildungsmasstab

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Publication number
CH415282A
CH415282A CH496864A CH496864A CH415282A CH 415282 A CH415282 A CH 415282A CH 496864 A CH496864 A CH 496864A CH 496864 A CH496864 A CH 496864A CH 415282 A CH415282 A CH 415282A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
positive
lens
axis
projection
dependent
Prior art date
Application number
CH496864A
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English (en)
Inventor
Zeibig Siegfried
Jehmlich Dieter
Original Assignee
Pentacon Dresden Veb
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Publication date
Application filed by Pentacon Dresden Veb filed Critical Pentacon Dresden Veb
Publication of CH415282A publication Critical patent/CH415282A/de

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/46Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera for automatic sequential copying of different originals, e.g. enlargers, roll film printers
    • G03B27/462Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera for automatic sequential copying of different originals, e.g. enlargers, roll film printers in enlargers, e.g. roll film printers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Variable Magnification In Projection-Type Copying Machines (AREA)

Description


  Rollenkopiergerät     mit    einer Einrichtung     zum    Herstellen von Positiven  mit     unterschiedlichem        Abbildungsmasstab       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Rol  lenkopiergerät mit     einer    Einrichtung zum Herstellen  von Positiven mit unterschiedlichem     Abbildungs-          massstab    sowie mit Einrichtungen zum Schneiden des       Papieres    bzw. zum Markieren der Schnittstelle.  



  Um Rollenkopiergeräte möglichst vielseitig ein  setzen zu können, muss die     Möglichkeit    der Verar  beitung verschiedener Negativ- sowie Positivformate  bestehen. Dies wird erreicht durch entsprechende be  kannte Einrichtungen     zur    Veränderung des     Abbil-          dungsmassstabes,    indem beispielsweise Objektive mit       unterschiedlicher    Brennweite zum Einsatz gelangen  und weiterhin Möglichkeiten zur Verwendung ver  schiedener Rollenbreiten vorgesehen werden.  



  Da in den meisten Fällen Rollenkopiergeräte       Einrichtungen    zum     selbsttätigen    Schneiden des       Papieres    oder zum Anschneiden (Markieren) der  Schnittstelle sowie Stempeleinrichtungen für das  Positiv enthalten, war es bei     Änderung    des Abbil  dungsmassstabes bisher notwendig, diese Einrichtun  gen in Richtung des     Papiertransportes    verschiebbar  zu lagern, da sich mit Änderung des Abbildungs  massstabes die Bildkanten des Positives verschieben.

    Die Verstellung dieser Einrichtungen war damit     zu-          sätzlich    zu den anderen bei Änderung des     Abbil-          dungsmassstabes    notwendigen Bedienungsgriffen er  forderlich und bedingte ausserdem einen erhöhten       Aufwand.    - Zur Bedienungsvereinfachung hat man  deshalb über entsprechende Getriebe die Verstellung  der Schneid- und     Stempeleinrichtung    mit den Mitteln  zur Umschaltung des     Papiertransportschrittes    sowie  der     Positivabdeckmaske    gekuppelt. Auch eine solche  Einrichtung ist jedoch ausserordentlich aufwendig.  



  Zur Vermeidung dieser Nachteile wird erfin  dungsgemäss vorgeschlagen, beim Übergang auf  einen kleineren     Abbildungsmassstab    die Achse des    Projektionsobjektives um einen solchen Betrag  a   zur ursprünglichen Projektionsachse zu versetzen,       dass    sich bei allen vorgesehenen     Positivformaten    ein  konstanter Abstand  x  zwischen der     ursprünglichen     Projektionsachse zu einer der senkrecht zur Papier  transportrichtung liegenden     Positivbildkanten    und  damit eine unveränderliche Lage der     zugehörigen          Positivabdeckmaske    ergibt.  



  Dadurch bleibt die Lage der Schnittstelle bei den  verschiedenen Abbildungsmassstäben erhalten und es  braucht weiterhin von den beiden senkrecht zur       Papiertransportrichtung    verlaufenden     Positivabdeck-          masken    nur eine verstellbar eingerichtet werden.  



  Da sich bei     Änderung    des     Abbildungsmassstabes     ausser der Verlagerung der senkrecht zur Papier  transportrichtung liegenden     Positivbildkanten    auch  eine Verlagerung ,der in Transportrichtung liegenden       Bildkanten    ergibt,     wird    zur weiteren Vereinfachung  des Aufbaues des Gerätes sowie der Bedienung vor  zugsweise vorgeschlagen, dass beim Übergang auf  einen kleineren Abbildungsmassstab die Achse des  Projektionsobjektives ausserdem um einen solchen  Betrag  b  zur ursprünglichen Projektionsachse ver  setzt wird,

   dass sich bei allen vorgesehenen Positiv  formaten ein konstanter Abstand  z  zwischen der       ursprünglichen    Projektionsachse zu einer der in       Papiertransportrichtung    verlaufenden     Positivbildkan-          ten    und .damit eine unveränderliche Lage der zugehö  rigen     Positivabdeckmaske    ergibt. Damit braucht also  nur eine der beiden in     Papiertransportrichtung    lie  genden     Positivabdeckmasken    verschiebbar bzw. aus  tauschbar gestaltet sein.  



  Eine besonders zweckmässige Ausführungsform  der Erfindung ergibt sich durch zwei nebeneinander  angeordnete Projektionsobjektive mit unterschiedli  cher Brennweite und derart am     Objektivschlitten         bzw. Revolver     angeordneten        Rastmitteln,

          dass    das  Objektiv mit der längeren Brennweite     in        seiner    Pro  jektionsstellung um     den    Betrag  a  zur Projektions  achse des Objektivs mit der kürzeren Brennweite  versetzt ist und dass     weiterhin    das Objektiv mit der  längeren Brennweite um den Betrag  b  zur Achse  des Projektionsobjektives mit der kürzeren Brenn  weite auf dem     Objektivschlitten    versetzt angeordnet  ist.  



  Um das     erfindungsgemässe    Kopiergerät in Ver  bindung mit einer fotoelektrischen     Einrichtung    zur  selbsttätigen     Steuerung    der Belichtung verwenden  können, bei der der     Messstrahlengang    zur     Beauf-          schlagung    der Fotozelle durch     einen    halbdurchlässi  gen Spiegel aus dem     Projektionsstrahlengang        ausge-          spiegelt    wird, müssen Massnahmen getroffen werden,

    um sowohl bei     Änderung    des     Abbildungsmassstabes     als auch bei     Änderung    des     Negativformates    den       Fotozellenstrom    korrigieren zu können.

   Deshalb sind       vorzugsweise        zwischen    dem     teildurchlässigen    Spiegel  und der Fotozelle den     Fotozellenstrom    beeinflus  sende Graufilter .angeordnet, wobei jeder der vorge  sehenen     Negativ/Positiv-Formatkombinationen    ein  Graufilter zugeordnet ist,

       der    einmal in Abhängigkeit  von der Stellung     des        Objektivschlittens    und/oder der  Stellung einer der in     Papiertransportrichtung    liegen  den     Positivabdeckmasken    und zum anderen in     Ab-          hängigkeit    von der Stellung eines den     Papiertrans-          portsehritt        und/oder    die Lage     einer    der senkrecht zur       Papiertransportrichtung    liegenden     Positivabdeckmas-          ken        bestimmenden    

  Formateinstellers in den     Mess-          strahlengang        gelangt.     



  Die     Graufilter    sind beispielsweise auf einem ge  meinsamen     Filterträger    angeordnet und die     einzelnen          Filter    werden durch     eine        Rotations-    bzw.     Transla-          tionsbewegung    des     Filterträgers    in den     Messstrahlen-          gang    gebracht.

   Der Filterträger besteht dabei aus       cinern.        Segment,    das von einer Achse getragen wird,  die auf euer am     Objektivschlitten    angeordneten Ab  tastkurve aufsitzt und in     einer    Gabel     geführt        wird,    die  über ein Hebelgetriebe mit .dem     Formateinsteller    ver  bunden ist, wobei sich zwischen der Achse und der       Gabel        eine        Stift-Schlitzverbindung    befindet.  



  Ein besonders     zweckmässiger    Aufbau des  Kopiergerätes ergibt sich dadurch, dass     eine    vom       Formateinsteller        angetriebene        parallel    zum     Projek-          tionsstrahlengang    verlaufende Hauptwelle vorgese  hen ist, mit der sowohl das den Filterträger     ver-          schwenkende    Hebelgetriebe als auch     ein    .die Steuer  nocken des     Papiertransportgetriebes        verschiebendes          Rillenrad    und ein ,

  die     Positivabdeckmaske    verschie  bendes Hebelgetriebe verbunden sind. Um die Bedie  nung noch weiter zu vereinfachen, kann auch die  Negativmaske über     ein    Hebelgetriebe mit der     Haupt-          welle    verbunden werden. Eine verschiebbare Nega  tivmaske kann entfallen, wenn in der     Zwischenabbil-          dungsebene    des Negatives     Messfeldbegrenzungsmas-          ken    angeordnet werden, die dann gemeinsam mit den       Graufiltern        verschwenkt    bzw. verschoben werden.  



  Die     Erfindung        wird    nachstehend     anhand    eines         Ausführungsbeispieles    näher erläutert und darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt die     perspektivische    Darstellung einer       Rollenkopiereinrichtung,          Fig.2a-e    zeigen eins schematisierte Darstellung  der Lage     einzelner    Elemente der     Kopiereinrichtung     bei Verwendung verschiedener     Negativformate    und  verschiedener     Abbildungsmassstäbe.     



  Im unteren Teil der Kopiereinrichtung befindet  sich     in    üblicher Weise das Beleuchtungssystem, be  stehend aus der     Kopierlampe    1 und dem     Kondensor     2. Die Achse des     Beleuchtungssystems    ist mit 3 be  zeichnet.  



  über die Negativbühne 4 wird der zu kopierende  Negativfilm 5 geführt. Ein die Objektive 6 und 7 tra  gender     Objektivschlitten    8 ist in einer     Führung    9 ver  schiebbar gelagert und weist eine Betätigungshand  habe 10 auf. Die Objektive     werden    in ihren Projek  tionsstellungen durch entsprechende Rasten 8' und  8"     arretiert.    Das Objektiv 7, das eine längere Brenn  weite als das Objektiv 6 aufweist, ist gegenüber der       ihm        zugeordnetem,    Rast 8" um     den,    Betrag  a  ver  setzt angeordnet.

   Wenn es beim Verschieben des       Objektivschlittens    8     in,    Projektionsstellung gelangt, ist  somit     seine    Achse um den Betrag  .a  zur Achse des  Objektives 6 versetzt.     Weiterhin    ist die Achse des  Objektivs 7 um den Betrag  b  zur Achse des  Objektivs 6 auf dem     Objektivschlitten    versetzt ange  ordnet.  



  In Höhe der Positivbühne 11 ist eine Papier  transporttrommel 12 und     eine    Andruckrolle 13 gela  gert. Der     Antrieb    der Transporttrommel 12 erfolgt  von einem nicht dargestellten, mit der Welle 14     ge-          kuppelten    Motor mittels der     Steuernocken    15, 16, 17  und einem     Zahnsegmenthebel    18 über ein Zahnrad  19. Die Steuernocken 15, 16, 17 sind auf der Welle  14 verschiebbar gelagert, so dass     jeweils    einer .der       Steuernocken    mit     einer    .auf dem     Zahnsegmenthebel     18 gelagerten Rolle 20 in     Berührung    kommt.

    



  Auf der Positivbühne 11 ist eine     Positivabdeck-          maske    21 verschiebbar gelagert und über ein Hebel  getriebe, bestehend aus den Hebeln 22 und 23, mit  einer     Hauptwelle    24 verbunden. Die Hauptwelle ver  läuft     parallel    zum     Projektionsstrahlengang    und ist bei  25 und 26 gelagert. Auf der Hauptwelle 24 ist weiter  hin ein Schaltrad 27 befestigt, das in ein auf der  Welle 14 verschiebbar gelagertes und mit den Steuer  nocken 15, 16, 17 fest verbundenes     Rillenrad    28 ein  greift.

   Am     unteren    Ende der     Hauptwelle    24 ist     ein          schrägverzahntes        Stirnrad    29 befestigt, das mit einem  schrägverzahnten Stirnrad 30     in        Eingriff    steht. Letz  teres sitzt auf einer Achse 31, die einen     Formatein-          steller    32 trägt. Das schrägverzahnte     Stirnrad    29  weist Rastnuten 33. auf, die mit einem     Rastbolzen    34  zusammenwirken und mit     entsprechenden    Format  markierungen 35     übereinstimmen.     



  Zur     Ausspiegelung        eines    prozentualen Anteils des  Kopierlichtes ist ein teildurchlässiger Spiegel 36 vor  gesehen. Ein     optisches    System 37 ist in     bekannter         Weise so angeordnet und ausgebildet, dass die Pupil  len der Objektive 6 bzw. 7 auf der Fotozelle 38 abge  bildet werden. Zwischen dem optischen System 37  und der Fotozelle 38 ist ein     Filterträger    angeordnet,  der aus den auf einem     Segment    39 befestigten Grau  filtern     40-44    besteht, wobei das Segment 39 von  einer Achse 45 getragen wird.

   Letztere     ruht    mit  ihrem unteren Ende ,auf     ,einer    am     Objektivschlitten    8  angeordneten Steuerkurve 46. Die Achse 45 wird  einerseits in gehäusefesten Lagerstellen 47 und zum  anderen in ,einer Gabel 48 geführt. Letztere     bildet     einen Teil     eines    Hebels 49, der über einen Zwischen  hebel 50 mit einem mit der Hauptwelle 24 verbunde  nen Hebel 51     gelenkig    verbunden ist. An der Gabel  48 ist ein Schlitz 52 vorgesehen, in dem ein auf der  Achse 45 befestigter Stift 53     geführt    ist.  



  Die Wirkungsweise des Kopiergerätes wird nach  stehend     in    Verbindung mit der schematischen Dar  stellung     gemäss        Fig.        2a-e    beschrieben, wo für jede  mögliche Formatkombination die Lage der Achse des  verwendeten Objektives, ferner die     Stellung    der  Negativ- und     Positivabdeckmasken    sowie der Grau  filter und des     Formateinstellers    dargestellt sind.

   Bei  den Beispielen gemäss     Fig.        2a-e    .gelangt das Objek  tiv 6 (beispielsweise     f    = 80 mm) zum Einsatz und es  werden mit dreiverschiedenen Negativformaten (bei  spielsweise 24X36; 24 X24 und 18 X24 mm) drei ver  schiedene Positivformate (beispielsweise<B>10,5X15;</B>  10,5 X 10,5 und 7,5 X 10,5 cm) .erzielt. Es wird dabei  Rollenpapier von     einer    Breite     R1        (beispielsweise     10,5 cm) verwendet.  



  Bei den Beispielen gemäss     Fig.    2d und e kommt  dagegen das .Objektiv 7 mit der längeren Brennweite  (beispielsweise     f    = 105 mm) zum Einsatz und es wer  den mit zwei verschiedenen Negativformaten (bei  spielsweise 24 X 36 und 24 X 24 mm) zweiverschiedene  Positivformate (beispielsweise 7,5 X 10,5 und  7,5X7,5 cm) auf Rollenpapier von einer     geringeren     Breite     R.    (beispielsweise 7,5 cm) erzielt.  



  Betrachtet man nun die     Fig.    2a und 2d     bzw.    2b  und 2e, wo jeweils gleiche Negativformate, aber unter  Verwendung     eines    unterschiedlichen     Abbildungs-          massstabes    kopiert werden, so ist ersichtlich, dass  durch die Versetzung des Objektives 7 um den Betrag        a     von der ursprünglichen Projektionsachse (näm  lich bei der     kürzeren    Brennweite) in jedem Falle der  Abstand x von der ursprünglichen Projektionsachse  zur rechten     Positivbildkante    54 konstant bleibt, d. h.

    mit anderen     Worten,        dass    die     zugehörige        Positivab-          deckmaske    55 fest angeordnet werden kann und dass  damit die Lage der Schnittstelle erhalten bleibt. Es  braucht damit auch nur die der     Positivabdeckmaske     55 gegenüberliegende     Positivabdeckmaske    21  (s.     Fig.    1) verschiebbar     eingerichtet    zu sein. Der Ab  stand x wird auch für den     Fall    der     Fig.    2c eingehal  ten, wo das halbe Negativformat     kopiert    wird.

   Bei  den kleineren Negativformaten ist lediglich zu beach  ten, dass die der festen     Positivbildkante    zugeordnete       Negativbildkante    56 mit der festen     Negativabdeck-          maske    57 zur Deckung gebracht werden muss, damit    der Abstand y von der Projektionsachse zur Negativ  bildkante 56 erhalten bleibt.  



  Ausser der Versetzung  a      erfährt    das Objektiv 7       eine    weitere     Versetzung    um     den;        Betrag         b     zur       ursprünglichen    Projektionsachse.

   Dadurch wird .er  reicht, dass der Abstand      z     zwischen der ursprüng  lichen Projektionsachse und der in Richtung des       Papiertransportes    liegenden     Positivbildfeldkante    58  konstant bleibt, so dass bei     Änderung    des Abbil  dungsmassstabes die zugeordnete     Positivabdeck-          maske    59 ortsfest angeordnet werden kann und beim       übergang    auf .die Rollenbreite     R2    lediglich die der       Positivabdeckmaske    59 gegenüberliegende     Positivab-          deckmaske    60 versetzt werden muss.

   Dadurch ergibt  sich     eine    erheblich vereinfachte Ausgestaltung der       Positivbildbühne    bzw. eine Bedienungserleichterung  beim Übergang auf einen anderen Abbildungsmass  stab. Zwecks Versetzung der     Positivabdeckmaske    60  sind an dieser Rastbolzen 61 vorgesehen, die mit ent  sprechenden, auf der Positivbühne 11 angeordneten,  in .der Zeichnung nicht dargestellten     Rastbohrungen          zusammenwirken,     Es liegt selbstverständlich     im    Rahmen vorliegen  der     Erfindung,    dass die exzentrische Versetzung des  Objektivs mit der längeren Brennweite auch dadurch  erreicht werden kann,

   dass in der Kopiereinrichtung       eine    Fassung für Auswechselobjektive vorgesehen  wird und     das    Objektiv mit der längeren Brennweite  in seiner Fassung um .die Beträge  a  bzw.  b  ver  setzt     gelagert    ist.

   Sofern das Kopiergerät so einge  richtet ist, dass die     Massstabsänderung    durch Fokus  sierung mit nur     einem    Objektiv     erfolgt,    kann     die    An  ordnung so getroffen werden,     dass    die     Objektivfas-          sung    verschiebbar gelagert ist und bei Einstellung des  Objektives auf einen kleineren Abbildungsmassstab  die entsprechende Versetzung vorgenommen wird.  



  Nachfolgend sei nun die     Wirkungsweise    des  Kopiergerätes     in        Verbindung    mit der Einrichtung zur  fotoelektrischen Steuerung der Belichtung und den  hierbei notwendigen, vor der Fotozelle angeordneten  Graufiltern zur Beeinflussung des     Fotozellenstroms     beschrieben.  



       In    der     Darstellung        gemäss        Fig.2a-e        ist    der  jeweils zum Einsatz gelangende     Graufilter    durch       Schraffur        gekennzeichnet.        Beim    Einstellen     des    zu  kopierenden Negativformates mittels Formateinstel  ler 32 wird über die Hebel 22 und 23 die     Positivab-          deckmaske    21     in    die entsprechende Lage gebracht  und mittels Schaltrad 27 das     Rillenrad    28     ein-       <RTI 

   ID="0003.0106">   schliesslich    der     Steuernocken    15-17 verschoben und  damit der zugeordnete     Papiertransportschritt    gewählt.  Gleichzeitig erfolgt     über    die Hebel 49, 50, 51 ein       Verschwenken    der Gabel 48 und über den Schlitz 52  sowie Stift 53 ein Verdrehen der Achse 45 und damit  des die Filter     40-44    tragenden Segments 39,  wodurch der zum gewählten Format gehörende       Graufilter    vor die Fotozelle 38 gelangt.

   Die unteren  Filter 40-42 sind dem Objektiv 6 (kürzere Brenn  weite) und die oberen Filter 43 und 44 dem Objektiv      7     (längere    Brennweite)     zugeordnet.    Wenn durch Ver  schieben des     Objektivschlittens    8 das Objektiv 7     in     die Projektionsstellung gebracht wird, senkt sich die  Achse 45 entsprechend .der     Ausbildung    der Steuer  kurve 46, so dass     nunmehr    die oberen Graufilter 43  bzw. 44 in Abhängigkeit von der Stellung des     For-          mateinstellers    32 vor die Fotozelle     gelangen.     



  Statt der     im        Ausführungsbeispiel    dargestellten  Steuerung der Graufilter     40-4.4    durch den Objektiv  schlitten 8 kann diese Funktion auch von der Positiv  abdeckmaske     übernommen    werden, indem diese  verschiebbar angeordnet und über eine entspre  chende     getriebliche    Verbindung die Höhenverstellung  des Filterträgers     übernimmt.     



  Statt der manuellen Verschiebung der     Positivab-          deckmaske    60     kann    die     Anordnung    auch so getroffen  werden, dass eine entsprechende     Getriebeverbindung     zwischen     ihr    und dem     Objektivschlitten    8 vorgesehen       wird,    so dass beim Verschieben des     Objektivschlit-          tens    8 gleichzeitig die     Positivabdeckmaske    60     einge-          stellt    wird.  



  Zur     Messfeldbegrenzung    bei den     flächenkleineren     Negativformaten     (Fig.   <I>3b,</I> c und e) dient eine     Nega-          tivabdeckmaske    62. Diese Maske kann entweder von  Hand eingestellt oder ebenfalls mit dem Formatein  steller 32 gekuppelt werden, so wie es in bezug auf  die     Positivabdeckmaske    21 dargestellt ist.

   Statt der  Anordnung einer verschiebbaren     Negativabdeck-          maske    62 kann die     Anordnung    auch so getroffen  werden,     dass    die bei den flächenkleineren Negativ  formaten notwendige     Messfeldbegrenzung    durch ent  sprechende Masken     in    der     Zwischenabbildungsebene     der Negativmaske erfolgt. Diese Masken können  dann     gemeinsam    mit den     Graufiltern    vor die Foto  zelle eingeschwenkt werden.  



  Die Graufilter     sind    in ihrer Dichte so     gewählt,     dass unabhängig vom Negativformat und unabhängig  vom Abbildungsmassstab bei Negativen gleicher       Durchschnittsdichte    die Grösse des,     Fotozellenstroms     konstant bleibt. Durch die zwangsläufige Verstellung  der     Graufilter        in        Abhängigkeit    vom vorzunehmenden  Negativformat und vom vorzunehmenden     Abbil-          dungsmassstab    wird die Bedienung des Gerätes er  heblich     vereinfacht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rollenkopiergerät mit einer Einrichtung zum Herstellen von Positiven mit unterschiedlichem Ab- bildungsmassstab sowie mit Einrichtungen zum Schneiden des Papiers bzw.
    zum Markieren der Schnittstelle, dadurch gekennzeichnet, dass beim übergang auf einem, kleineren, Abbildungsmassstab die Achse des Projektionsobjektives um einen sol chen Betrag a zur ursprünglichen Projektionsachse versetzt wird,
    dass sich bei allen vorgesehenen Posi tivformaten ein konstanter Abstand x zwischen der ursprünglichen Projektionsachse zu einer der senk recht zur Papiertransportrichtung liegenden Positiv büdkanten und damit eine unveränderliche Lage der zugehörigen Positivabdeckmaske ergibt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Rollenkopiergerät nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass beim übergang auf einen kleineren Abbildungsmassstab die Achse des Projek tionsobjektives ausserdem um einen solchen Betrag b zur ursprünglichen Projektionsachse versetzt wird,
    dass sich bei allen vorgesehenen Positivforma ten ein konstanter Abstand z zwischen der ursprünglichen Projektionsachse zu einer der in Papiertransportrichtung verlaufenden Positivbildkan- ten und damit eine unveränderliche Lage der zugehö rigen Positivabdeckmaske ergibt.
    2. Rollenkopiergerät nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch zwei nebeneinander auf einem Objektivschlitten (8) oder Objektivrevolver angeord nete Projektionsobjektive (6, 7) mit unterschiedlicher Brennweite und derart am Objektivschlitten bzw.
    Revolver (8) angeordneten Rastmitteln (8', 8"), dass das Objektiv (7) mit der längeren Brennweite in sei ner Projektionsstellung um den Betrag a zur Pro jektionsachse des Objektivs (6) mit der kürzeren Brennweite versetzt ist und dass weiterhin das Objek tiv (7) mit der längeren Brennweite um den Betrag b zur Achse des Projektionsobjektives (6) mit der kürzeren Brennweite auf dem Objektivschlitten (8) -versetzt angeordnet ist. 3.
    Rollenkopiergerät nach Unteranspruch 2, in Verbindung mit einer Einrichtung zur selbsttätigen Steuerung der Belichtung, bei der der Messstrahlen- gang mittels eines teildurchlässigen Spiegels aus dem Projektionsstrahlengang abgezweigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem teildurchlässigen Spiegel (36) und der Fotozelle (38) den Fotozellen strom beeinflussende Graufilter (40-44) angeordnet sind, wobei jeder möglichen Positiv/Negativ-Format- kombination ein Graufilter zugeordnet ist,
    der einmal in Abhängigkeit von der Stellung des Objektivschlit- tens (8) und/oder der Stellung einer der in Papier transportrichtung liegenden Positivabdeckmasken (60) und zum anderen in Abhängigkeit von der Stel lung eines den Papiertransportschritt und/oder die Lage einer der senkrecht zur Papiertransportrichiung liegenden Positivabdeckmasken (21) bestimmenden Formateinstellers (32)
    in den Messstrahlengang ge- langt. 4. Rollenkopiergerät nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Graufilter (40-4.4) auf einem gemeinsamen Filterträger angeordnet sind und die einzelnen Filter durch eine Rotations- bzw.
    Translationsbewegung des Filterträgers in den Mess,- strahlengang gebracht werden. 5. Rollenkopiergerät nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Filterträger :
    aus einem Segment (39) besteht, das von einer Achse (45) getra gen wird, die auf einer am Objektivschlitten (8) ange ordneten Steuerkurve (46) aufsitzt und in einer Gabel (48) geführt wird, die über ein Hebelgetriebe (49-51) mit dem Formateinsteller (32) verbunden ist, wobei sich zwischen der Achse (45) und der Gabel (48) eine Stift,Schlitzverbindung (52, 53) befindet.
    6. Rollenkopiergerät nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass eine vom Formateinstel ler (32) angetriebene, parallel zum Projektionsstrah- lengang verlaufende Hauptwelle (24) vorgesehen ist, mit der sowohl das den Filterträger verschwenkende Hebelgetriebe (49-51) als auch ein, die Steuernocken (15-17) des Papiertransportgetriebes verschiebendes Rillenrad (28) und ein die Positivabdeckmaske (21) verschiebendes Hebelgetriebe (22, 23) verbunden sind. 7.
    Rollenkopiergerät nach Unteranspruch 6, da- durch gekennzeichnet, dass mit der Hauptwelle (24) zusätzlich ein die Negativabdeckmaske (62) verschie bendes Hebelgetriebe fest verbunden ist.
    B. Rollenkopiergerät nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass in der Zwischenabbil- dungsebene des Negativs Messfeldbegrenzungsmas- ken angeordnet sind, die gemeinsam mit den Graufil- tern: (40-44) verschwenkt bzw. verschoben werden.
CH496864A 1964-03-02 1964-04-17 Rollenkopiergerät mit einer Einrichtung zum Herstellen von Positiven mit unterschiedlichem Abbildungsmasstab CH415282A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2614090A1 (de) * 1976-04-01 1977-10-06 Lucht Eng Inc Fotografisches kopiergeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2614090A1 (de) * 1976-04-01 1977-10-06 Lucht Eng Inc Fotografisches kopiergeraet

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