CH413795A - Vorrichtung zum Dispergieren - Google Patents

Vorrichtung zum Dispergieren

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Publication number
CH413795A
CH413795A CH1353364A CH1353364A CH413795A CH 413795 A CH413795 A CH 413795A CH 1353364 A CH1353364 A CH 1353364A CH 1353364 A CH1353364 A CH 1353364A CH 413795 A CH413795 A CH 413795A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
vessel
suspension
sieve
shaft
dispersing
Prior art date
Application number
CH1353364A
Other languages
English (en)
Inventor
Kaspar Jan
Bicik Vladislav
Soudek Josef
Pokorny Stanislav
Original Assignee
Kaspar Jan
Bicik Vladislav
Soudek Josef
Pokorny Stanislav
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Publication date
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Publication of CH413795A publication Critical patent/CH413795A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/16Mills in which a fixed container houses stirring means tumbling the charge
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/60Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F33/00Other mixers; Mixing plants; Combinations of mixers
    • B01F33/25Mixers with loose mixing elements, e.g. loose balls in a receptacle

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zum Dispergieren
Die Verarbeitung fester Materialien zu Suspensionen mit einer Teilchengrösse von 1-0, 1 Mikron kann in verschiedenen Einrichtungen erfolgen, von denen die sogenannten   Sandmühlen    am bekanntesten sind.



   Die Dispergierwirkung erreicht man in diesen Vorrichtungen durch kombinierte Stosswirkung und Reibung der Mahlkörper, die in der Suspension intensiv mechanisch in einem senkrechten Gefäss gerührt werden. Wegen des   Abriebwiderstandes    verwendet man als Rührer Plattenscheiben. Eine bekannte Vorrichtung besitzt ein senkrecht stehendes Gefäss mit einem ebenfalls senkrecht angeordneten Rührer und ein Stutzen für die Zuführung der Suspension. Diese wird über den Stutzen   in    das Gefäss eingebracht und über ein Sieb durch einen zweiten Stutzen abgeführt.



  Durch das Sieb werden die Mahlkörper abgefangen, die im Gefäss verbleiben.



   Die Wirkung der Dispergierung ist unter anderem abhängig von der Grösse der Mahlkörper, dem Verhältnis von   Mahikörpermenge    zur Menge der Suspension, der Viskosität der Suspension und der Intensität des Rührens.



   Die Geschwindigkeit des Durchflusses der Suspension durch das Sieb ist direkt abhängig vom Druck und von der Grösse des Siebes und indirekt abhängig von der Viskosität der Suspension.



   Bekannt sind Sandmühlen, die nach oben offen sind, so dass die Suspension durch das Sieb lediglich durch die Wirkung des hydromechanischen Druckes durchgedrückt wird, der durch die Rotation des In haltes des Gefässes entsteht.



   Es wurde festgestellt, dass die Dispergierung gemäss der Beziehung    Ud= 1-(1- Udo)' t-i    verläuft, wo Ud = die kumulative Häufigkeit der Teilchen ist, die kleiner sind als die Grösse d,   Und0 =    die anfängliche, kumulative Menge der disper gierten Teilchen,    T = die Zeit der Dispergierung,  = = die Zerfaliskonstante.   



   Es wurde dann weiters auch eine allgemeine Ab  hängigkeit    zwischen der Konstante A und dem Verhältnis p der Menge der Dispergierkörper zur Sus  pensionsmenge    abgeleitet (siehe Fig. 3). Für den Abschnitt 0-1 dieser Kurve gilt die Beziehung
EMI1.1     

Es wurde festgestellt, dass in einem stehenden Gefäss der Inhalt im ganzen Raum nicht vollkommen durchgemischt ist, so dass am Boden des Gefässes das Verhältnis der Menge der Mahlkörper zur Menge der   Suspension wesentlich grösser als im oberen Teil l der    Einrichtung   ist    Dies hat einen sehr ungünstigen Einfluss auf die   Intensität    der Dispergierung, da optimale Verhältnisse nur in einem Teil des Raumes bestehen.



   Die Leistung der bekannten Dispergiervorrichtung ist darum immer kleiner, als dem Optimum entspricht.



   Weiter wurde festgestellt, dass beim Einstellen des Rührens die Mahlkörper am Boden sedimentieren.



  Beim Inbetriebsetzen des Rührers muss die   Einstel    lung der Gleichgewichtsbedingungen abgewartet wer  den, was Minuten und länger   dauern    kann und erhöhte Anforderungen an die Leistung des Motors stellt Diese   Schwierigkeiten-sind    um so grösser, je grö  sser    die Einrichtung ist.



   Die Vorrichtung gemäss der Erfindung soll die angegebenen Nachteile beheben. Sie ist zum Dispergieren von Suspensionen bis zur kolloidalen Feinheit durch Stosswirkung in einer mechanisch gerührten Mischung aus Mahlkörpern und der Suspension bestimmt und besitzt ein mit Abdeckung versehenes   zylind, risches    Gefäss, das eine mit mindestens einem Rührer versehene Welle sowie einen Stutzen für die Zufuhr der Suspension aufweist, und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Axen des Gefässes und der Welle waagrecht verlaufen oder eine Neigung von höchstens 450 zur Horizontalen aufweisen, wobei Dichtungsmittel an der Welle vorgesehen sind, um ein Austreten des Gefässinhaltes zu vermeiden.



   In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 das Schema einer bekannten Anlage,
Fig. 2 eine Ausführungsform der erfindungsgemä ssen Vorrichtung,
Fig. 3 ein Diagramm zur oben angegebenen Gleichung (1) und
Fig. 4 bis 6 Schemata für weitere Ausführungsformen der erfindungsgemässen Vorrichtung.



   In Fig. 1 ist schematisch eine bekannte Vorrichtung dargestellt, die aus einem Gefäss 1, einem Rührer 2, einem Stutzen 3 für die Zufuhr der Suspension, einem Sieb 4 und einem Stutzen 5 für die Abfuhr der verarbeitenden Suspension besteht.



   Die Suspension wird kontinuierlich durch den Stutzen 3 auf einer Seite des Gefässes 1 zugeführt und über das Sieb 4 im Stutzen 5 auf der anderen Seite abgeführt.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung gemäss Fig. 2 besteht aus dem Gefäss 1, an dem die Deckel 2 und 11 befestigt sind. Der Deckel 2 ist mit der Stopfbüchse 3, die die Welle abdichtet, und mit dem Stutzen 4 für die Zufuhr der Mahlsuspension versehen.



  Am Gefäss befindet sich der Ansatzstutzen 5, in den die Büchse 6 mit dem Sieb 7 und das Rohr 8 für die Abfuhr der gemahlenen Suspension eingesetzt sind.



  Auf der Welle 9 sind die Scheiben 10 aufgesetzt, gegebenenfalls auch eine andere Art von Rührern. Die Achse des Gefässes ist waagrecht, eventuell schwach geneigt   (Neigung    bis 450). Die Intensität des Rührens und damit die spezifische Raumleistung der   Einrich-    tung kann wesentlich durch Einbau von ein oder zwei feststehenden geraden oder bombierten Scheiben 12 und 13 erhöht werden, die am Gefäss 1 immer zwischen zwei rotierenden Scheiben 10 angeordnet sind,   gegebenenfallls    mit Armen 14 gemäss den Fig. 4, 5 und   o.   



   Die Einrichtung arbeitet folgendermassen:
In das Gefäss wird durch den Stutzen 4 die gemahlene Suspension zugeführt, die in der Vorrichtung   intensiv    mit den vorgelegten Körpern durch die Rührscheiben 10 gerührt wird. Nach dem Durchgang durch die Vorrichtung geht die Suspension über das Sieb 7 in den Raum der Büchse 6, aus dem sie durch das Rohr 8 abgeführt wird. Auf dem Sieb werden die Mahlkörper zurückgehalten, die wieder in   den    Inhalt des Gefässes eingerührt werden. Der Schutz der Stopfbüchse kann in verschiedener Weise erfolgen z. B. gemäss dem tschechoslowakischen Patent Nr.   1011    316.



   Die angeführte Vorrichtung kann so betrieben werden, dass das Sieb, durch das die Suspension durchgeht, am Deckel 11 befestigt und gegebenenfalls in Form eines Zylinders in das Gefäss 1 dicht beim Dek  kei    eingelegt ist. Die Anordnung, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, ist handhabungsmässig bei der Kontrolle und beim Austausch des Siebes vorteilhaft. Die Vorteile dieser Anordnung sind hauptsächlich folgende: Im ganzen Raum der Einrichtung bestehen für das Dispergieren optimale   Bedingungen,    so dass eine erhöhte Dispergierwirkung erreicht wird.



   Das Durchrühren des Inhaltes der Einrichtung durch den Einfluss der gleichmässigen Sedimentation der Mahlkörper in den einzelnen   Mahlzonen    ist leich  ter,    so dass ein Motor geringerer Leistung genügt.



   Die spezifische Raumleistung der Einrichtung ist bei weitem weniger abhängig von der Grösse der Einrichtung, wodurch sich praktisch ohne Einschränkung die Möglichkeit ergibt, die Grösse der Einrichtung gemäss der geforderten Leistung zu wählen. Die Einrich   tung kann mit Vorteil ; auch zum Dispergieren fester    Teilchen bei gleichzeitiger Durchführung der Reaktion der Flüssigkeit mit der festen Phase verwendet werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Dispergieren von Suspensionen bis zur kolloidalen Feinheit durch Stosswirkung in einer mechanisch gerührten Mischung aus Mahlkör- pern und der Suspension, wobei die Vorrichtung ein mit Abdeckung versehenes zylindrisches Gefäss besitzt, das eine mit mindestens einem Rührer versehene Welle sowie einen Stutzen für die Zufuhr der Suspension aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Axen des Gefässes und der Welle waagrecht verlaufen oder eine Neigung von höchstens 450 zur Horizontalen aufweisen, wobei Dichtungsmittel an der Welle vorgesehen sind, um ein Austreten des Gefässinhaltes zu vermeiden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss (1) mit einem Ansatz (5) versehen ist, in dem eine Büchse (6) mit einem Sieb (7) und einem Rohr (8) für die Abfuhr der gemahlenen Suspension vorgesehen ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss (1) mit feststehenden Scheiben (12, 13) versehen ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsmittel eine Stopfbuchse ist.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (12, 13) mit Armen (14) versehen sind.
CH1353364A 1963-10-19 1964-10-19 Vorrichtung zum Dispergieren CH413795A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS573663 1963-10-19

Publications (1)

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CH413795A true CH413795A (de) 1966-05-31

Family

ID=5402813

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1353364A CH413795A (de) 1963-10-19 1964-10-19 Vorrichtung zum Dispergieren

Country Status (4)

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AT (1) AT256052B (de)
CH (1) CH413795A (de)
GB (1) GB1049685A (de)
SE (1) SE309026B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
SE309026B (de) 1969-03-10
GB1049685A (en) 1966-11-30
AT256052B (de) 1967-08-10

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