CH412777A - Vorrichtung zum Trocknen von Wäsche - Google Patents
Vorrichtung zum Trocknen von WäscheInfo
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Description
Vorrichtung zum Trocknen von Wäsche Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trocknen von Wäsche.
Es sind bereits Vorrichtungen zum Trocknen von Wäsche bekannt, mit einem an einer Wand zu befe stigenden pfannenförmigen Gehäuse, innerhalb des sen ein Ventilator angeordnet ist, und das um eine im wesentlichen waagerechte Achse herum derart in die Arbeitsstellung schwenkbar ist, dass das Gehäuse im, wesentlichen senkrecht zur Wand festsetzbar ist.
Die Erfindung bezweckt, die bekannten Vorrich- tungen wesentlich zu verbessern. Sie ist dadurch ge kennzeichnet, dass Organe zum Aufhängen der Wäsche fertig zum Gebrauch innerhalb des Gehäuses ausgebreitet sind und sich die Schwenkachse derart an der in der Ruhestellung oberen Seite des pfannen- förmigen Gehäuses befindet, dass in der Arbeitsstel lung des Gehäuses die ausgebreiteten Aufhängeor gane von unten frei zugänglich sind und sich unter dem einen Deckel bildenden Gehäuse befinden,
wäh rend der Ventilator über diesen Aufhängeorganen angeordnet ist.
Es ergibt sich auf diese Weise ein Wäschetrock ner, der ausserordentlich einfach bedienbar ist und selbst grosse, sperrig Wäschestücke ohne Schwierig keiten zum Zwecke ihrer Trocknung aufzunehmen vermag. Ausserdem ergibt sich ein einfacher Aufbau, wodurch die Herstellungskosten gesenkt werden.
Zweckmässigerweise ist der Ventilator derart an geordnet, dass er in der Arbeitsstellung des Gehäuses nahe der Wand liegt, an der das Gehäuse befestigt ist.
Eine besondere vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, wenn der Ventilator als walzenförmiges Tangentialgebläse ausgebildet ist und sich über den grösseren Teil der Breite des Gehäuses erstreckt.
Die . Aufhängeorgane können mindestens zum Teil aus gekreuzten Stäben bestehen, die auch in der Form eines Lochbleches ausgeführt sein können und je in einer Ebene, die im wesentlichen senkrecht zur Wand des Gehäuses liegt, eine grosse Anzahl von Befestigungsstellen für gesonderte lose Befestigungs mittel aufweisen. Die Aufhängeorgane können aber auch mindestens zum Teil aus im wesentlichen par allel zueinander liegenden Stäben bestehen, die je eine grosse Anzahl von Befestigungsstellen für gesonderte lose Befestigungsmittel aufweisen.
Auch können die Aufhängeorgane aus Stäben bestehen, die eine grosse Anzahl von Befestigungsstellen für als gesonderte lose Befestigungsmittel .dienende Wäscheklammern aufweisen.
Der Erfindungsgegenstand weist hier den Vorteil auf, dass die Aufhängeorgane in Verbindung mit den Wäscheklammern weitgehend allen praktisch für die Trocknung vorkommenden Wäschestücken angepasst werden können. Grosse Wäschestücke können ohne Schwierigkeit zickzackartig an den Wäscheklammern aufgehängt werden. Die gesonderten losen Befesti gungsmittel können aber auch als Kleiderbügel aus gebildet sein.
Der Erfindungsgegenstand wird anschliessend anhand der beiliegenden Abbildung beschrieben, in der einige beispielsweise Ausführungsformen der Er findung vereinfacht dargestellt sind.
Es zeigen: Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer allgemei nen Ausführungsform der Erfindung, und zwar in der Arbeitsstellung der Trockenvorrichtung, Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht einer anderen Ausführungsform der Erfindung, und zwar ebenfalls in Arbeitsstellung, Fig. 3 einen Querschnitt durch einen erfindungs- gemäss ausgebildeten, sich in Arbeitsstellung befin denden Wäschetrockner nach Linie II-II in Fig. 4,
Fig.4 einen Längsschnitt durch den Wäsche trockner der Fig. 3, Fig. 5 zwei Haken zur Aufhängung einer als loses Befestigungsmittel dienenden Wäscheklammer an die Aufhängeorgane, Fig. 6 eine Seitenansicht zu Fig. 5, Fig. 7 eine Teilansicht ähnlich der Fig. 4 auf eine andere Ausbildung der losen Befestigungsmittel,
Fig. 8 eine Teilansicht ähnlich der Fig. 7 mit dem Befestigungsmittel in der Arbeitsstellung.
Die Wandplatte 1 ist mittels Schrauben 2 an der Wand 12 (Fig. 4) befestigt. Der Trockner wird durch das Gehäuse 3 zusammengehalten, das um die Achse 4 schwenkbar gelagert ist, und enthält alle zum Trocknen notwendigen Organe, also vor allem Venti lator, Heizung und Aufhängeorgane für die Wäsche. Ein Handgriff 5 ist zum Heben des Gehäuses 3 in die Arbeitsstellung an der Stirnseite angebracht. Der Druckknopf 6 ist zum Entriegeln des Gehäuses 3, wenn dieses aus der Arbeitsstellung in die Ruhestel lung 7 heruntergelassen wird, wobei dieser Druck knopf über ein Gestänge, einen Bowdenzug o. dgl.
mit einer Raste in dem Gehäuse 3 verbunden ist, die in der Gebrauchsstellung in eine Ausnehmung der Rückwand oder Wandplatte 1 eingreift. Dieser Druckknopf 6 kann im Handgriff 5 untergebracht sein oder so nahe, dass man ihn mit dem Daumen erreicht, wenn man das Gehäuse 3 herablässt. Eine Zeitschaltuhr 8 stellt den Trockner automatisch ab.
Gemäss den Fig. 3 und 4 ist ein Ventilator 9 auf einer winkelförmigen Stütze 10 gelagert, die um die Achse 4 schwenkbar an der Platte 1 gelagert ist. Der Ventilator 9 ist meistens als walzenförmiges Tangen tial.-Gebläse ausgebildet und wird mittels eines eben falls auf der Stütze 10 gelagerten Elektromotors 11 angetrieben.
Mit der winkelförmigen Stütze 10 ist das pfannenförmige Gehäuse 3 auf irgendeine Weise ver bünden, das auf weiter unten beschriebene Weise als Deckel für diejenigen Teile dient, die sich in der Trockenvorrichtung innerhalb dieses Gehäuses be finden.
Das Gehäuse 3 kann, wei bei 13 in Fig. 4 gezeigt, ausgebogen sein, um einen Raum insbesondere zur Aufnahme des Ventilators 9 zu bilden. Im Bereiche des Ventilators sind Öffnungen 14 für den Durchtritt der angesaugten Luft. Der Ventilator 9 ist, wie sich insbesondere aus Fig.4 ergibt, nahe der Wand 12 angeordnet.
An der Stütze 10 ist auf irgendeine nicht näher dargestellte Weise eine Mehrzahl von Stäben 15 be festigt, die parallel zueinander und in der gezeigten Arbeitsstellung senkrecht zur Wand 12 verlaufen. An diesen Stäben 15 sind schwenkbar um die Achsen 17 hakenförmige Arme 18 gelagert.
In der in Fig. 4 ge zeigten Arbeitsstellung sind diese Arme 18 in ihrer untersten Stellung und bilden, wie mit ausgezogenen Linien gezeigt, miteinander je einen Kleiderbügel. Um die Arme 18 in ihre Ruhestellung zu bewegen, werden sie um ihre Achse 17 nach oben in die gestri chelte Stellung 16 geschwenkt, in der sie sich in das U-Profil des dazugehörigen Stabes im wesentlichen einfügen.
Mit 19 sind Vorhänge bezeichnet, die in einer Leiste 20 verschiebbar angeordnet sind, die auf irgend eine Weise mit dem Gehäuse 3 verbunden ist. Im Austritt des Ventilators 9 ist eine Heizvorrichtung 21 angeordnet. Der Ventilator 9, der sich über einen wesentlichen Teil der Breite des Gehäuses 3 erstreckt (Fig. 3), saugt Luft über die Schlitze 14 an und drückt diese Luft, vorzugsweise erwärmt, über den gesamten Bereich der Aufhängeorgane, nachdem die zu trock nende Wäsche aufgehängt ist.
Anstelle der parallel zueinander liegenden Stäbe 15 der Aufführungsform nach Fig. 3 und 4 sind bei der Ausführungsform nach Fig. 2 Stäbe 22 vorgese hen, die sich unter einem vorzugsweise senkrechten Winkel kreuzen und so ein Gitter bilden. Dieses Git ter kann auch durch ein Lochblech ersetzt werden. Die gekreuzten Stäbe 22 bzw. das Lochblech sind auf irgendeine Weise fest mit dem Gehäuse 3 verbunden und dienen zum Aufhängen der Haken (Fig. 5), an denen Wäscheklammern 24 als lose Befestigungsmit tel befestigt sind.
Die gekreuzten Stäbe 22 liefern eine grosse An zahl von Befestigungsstellen für diese Wäscheklam mern, so dass die Wäscheklammern an praktisch jeder beliebigen Stelle aufgehängt werden können. Mit 25 ist ein grosses Wäschestück, beispielsweise ein Laken, bezeichnet, das nunmehr ohne Schwierigkeit zickzackartig mit Hilfe der Wäscheklammern aufge hängt werden kann.
In Fig.5 ist ein einhängbarer Haken 23 mit Wäscheklammern 24 dargestellt, welcher Haken 23 am betreffenden Aufhängeorgan 15 aufgehängt wer den kann.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 ist fest mit dem Gehäuse 3 ein Stab 26 verbunden, der parallel zu der Schwenkachse 4 verläuft. Dieser Stab 26 dient zur Halterung von Bügeln 27, die mit einem Schlitz 28 versehen sind, der um den Stab 26 greift, und in denen irgendwelche elastische Nasen 29 vorgesehen sind. Wie in Fig. 7 gezeigt ist, wird der Bügel 27 mit Hilfe der Nasen 29 in der Ruhestellung gehalten und durch einen leichten Zug in die in Fig. 8 gezeigte Arbeitsstellung gezogen.
Gemäss der Ausführungsform nach Fig. 6 können an den parallel zueinander liegenden Stäben 15 Wäscheklammern 24 aufgehängt werden. Das Profil dieser Stäbe ist beliebig. Sie können auch entspre chend den Fig. 4 und 5 ausgebildet und zusätzlich mit den Bügeln 18 versehen sein.
Die Aussparung 30 nach Fig.4 erleichtert eine Benutzung der Trockenvorrichtung zum Heizen oder Ventilieren des Zimmers. Der auf diese Weise zwi schen dem Gehäuse 3 und der Wand 12 in der Ruhe stellung geschaffene Austritt des vom Ventilator 9 erzeugten Luftstromes ist dadurch immer frei.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Trocknen von Wäsche, mit einem an einer Wand zu befestigenden pfannenför- migen Gehäuse, innerhalb dessen ein Ventilator an geordnet ist, und das um eine im wesentlichen waage rechte Achse herum derart in die Arbeitsstellung schwenkbar ist, das das Gehäuse im, wesentlichen senkrecht zur Wand festsetzbar ist, dadurch gekenn zeichnet,dass Organe zum Aufhängen der Wäsche fertig zum Gebrauch innerhalb des Gehäuses ausge breitet sind und sich die Schwenkachse (4) derart an der in der Ruhestellung oberen Seite des pfannenför- migen Gehäuses befindet, dass in der Arbeitsstellung des Gehäuses die ausgebreiteten Aufhängeorgane (22, 23, 27) von unten her frei zugänglich sind und sich unter dem einen Deckel bildenden Gehäuse befinden, während der Ventilator (9) über diesen Aufhängeor ganen angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilator (9) derart ange ordnet ist, dass er in der Arbeitsstellung des Gehäu ses dicht gegen die Wand (12) anliegt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Venti lator als walzenförmiges Tangentialgebläse ausgebil det ist und sich über den grösseren Teil der Breite des pfannenförmigen Gehäuses erstreckt. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängeorgane mindestens zum Teil aus gekreuzten Stäben bestehen, die auch in Form eines Lochbleches ausgeführt sein können, und je in einer Ebene, die im wesentlichen senkrecht zur Wand (12) liegt, eine grosse Anzahl von Befesti gungsstellen für gesonderte lose Befestigungsmittel (24) aufweisen. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängeorgane mindestens zum Teil aus im wesentlichen parallel zueinander lie genden Stäben (15) bestehen, die eine grosse Anzahl von Befestigungsstellen für gesonderte lose Befesti gungsmittel (24) aufweisen. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängeorgane aus Stäben bestehen, die je eine grosse Anzahl von Befestigungs stellen für als gesonderte lose Befestigungsmittel die nende Wäscheklammern (24) aufweisen. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wäscheklammern (24) so eingehängt werden können, dass sie das Aufhängen grosser Wäschestücke in Zick-Zackform ermöglichen. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (15) zur Halterung von Kleiderbügeln (18) dienen. B.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kleiderbügel aus zwei schwenkbar an einem Stabe (15) gelagerten hakenförmigen Armen (18) bestehen, die zur Bildung eines Kleiderbügels heruntergezogen werden können und in der Ruhestellung des Gehäu ses im wesentlichen in der Verlängerung des Stabes (15) liegen. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (15) vorzugsweise aus einem nach unten offenen U-Profil oder T-Profil bestehen, das zur Auf nahme der hakenförmigen Arme (18) des Kleiderbü gels dient. 10.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass diejenige Begrenzungsfläche des Gehäuses (3), die in der Ruhestellung nach unten liegt, mit einem Handgriff (5) und einem in Griffnähe von ihm liegenden Knopf (6) versehen ist, der mit einer Rast zur Halterung des Gehäuses (3) in seiner Arbeitsstellung verbunden ist. 11.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass diejenige Begrenzungsfläche des Gehäuses (3), die in seiner Ruhestellung unten liegt, teilweise derart ausgespart (30) ist, dass sich zwischen ihr und der Wand (12) ein Auslassspalt für die Luft ergibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1224961A CH412777A (de) | 1961-10-23 | 1961-10-23 | Vorrichtung zum Trocknen von Wäsche |
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| CH1224961A CH412777A (de) | 1961-10-23 | 1961-10-23 | Vorrichtung zum Trocknen von Wäsche |
Publications (1)
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| CH412777A true CH412777A (de) | 1966-05-15 |
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Family Applications (1)
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| CH1224961A CH412777A (de) | 1961-10-23 | 1961-10-23 | Vorrichtung zum Trocknen von Wäsche |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH412777A (de) |
-
1961
- 1961-10-23 CH CH1224961A patent/CH412777A/de unknown
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