DE815772C - Doerrgeraet fuer Obst, Gemuese u. dgl. - Google Patents

Doerrgeraet fuer Obst, Gemuese u. dgl.

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Publication number
DE815772C
DE815772C DEP34317A DEP0034317A DE815772C DE 815772 C DE815772 C DE 815772C DE P34317 A DEP34317 A DE P34317A DE P0034317 A DEP0034317 A DE P0034317A DE 815772 C DE815772 C DE 815772C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grids
support frame
heat source
vegetables
drying
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Expired
Application number
DEP34317A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Selz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SELZ GEB
Original Assignee
SELZ GEB
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE815772C publication Critical patent/DE815772C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B9/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
    • F26B9/06Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Dörrgerät für Obst, Gemüse u. dgl. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trocknen bzw. Dörren von Obst, Gemüse u. dgl. Es handelt sich um eine Vorrichtung, welche aus mehreren, übereinander stapelbaren Rosten besteht, die auf einem über einer Wärmequelle aufstellbaren Traggestell aufruhen.
  • Bei einem solchen Trocken- bzw. Dörrgerät sind erfindungsgemäß die Roste von dem Traggestell und voneinander mittels Schwingarmen abhebbar. Es sind zu diesem Zweck am Traggestell auf zwei gegenüberliegenden Seiten parallele Schwingarme angelenkt, welche horizontale Leisten zum Auflegen der Roste aufweisen. Diese sind in verschiedenen Höhenlagen festlegbar. Zu diesem Zweck ist wenigstens ein Schwinghebel in verschiedenen Schwenklagen feststellbar, z. B. mit Hilfe einer Steck- oder Schnappbolzeneinrichtung des Traggestells.
  • Ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Trocken- bzw. Dörrgerät bietet den Vorteil, daß in einfacher `''eise, lediglich durch Verschwenken der Schwinghebel, die Roste, die während des Dörrvorganges üblicherweise aufeinander aufsitzen, voneinander abgehoben werden können, so daß das Dörrgut von Zeit zu Zeit bequem beobachtet werden kann. Wenn, wie bisher, die Roste abgenommen werden müssen, um den Zustand des Dörrgutes überprüfen zu können, so wird diese Arbeit erfahrungsgemäß, weil sie ziemlich umständlich und zeitraubend ist, häufig nicht rechtzeitig vollzogen. Außer der Behebung dieses Nachteils führt die schwingbare, also abnehmbare Anbringung der Roste zu dem weiteren Vorteil, daß im Bedarfsfalle eine gewisse Entlüftung der einzelnen Rostfüllungen möglich ist, und daß die Abkühlung des fertig getrockneten Gutes erreichbar ist, ohne daß die Roste abgenommen und ausgebreitet zu werden brauchen. Sie müssen lediglich der Höhe nach voneinander abgesetzt werden.
  • Das Dörrgerät, dessen rahmenartiges Traggestell unmittelbar über jede Heizquelle gestellt werden kann, gleichviel ob es sich um einen Kohlen- bzw. Holzherd, einen Gasherd oder eine elektrische Heizeinrichtung handelt, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung mit einer zusätzlichen Wärmequelle in Gestalt eines elektrischen Heizgerätes ausrüstbar, welches vorzugsweise mit einer bei bestimmten Temperaturen selbsttätig ein- und ausschaltenden Regeleinrichtung versehen ist. Diese Ausbildung ist fortschrittlich, weil sie es ermöglicht, das Gerät je nach Bedarf mittels eines Herdes oder einer elektrischen Heizung zu betreiben. Ein besonderer Vorteil liegt außerdem darin, daß- das Gerät auf einen Herd gestellt werden kann und dieser nicht nachgeschürt zu werden braucht, weil selbsttätig, sobald die Herdwärme eine gewisse Grenze unterschreitet, das elektrische Zusatzgerät eingeschaltet wird. Umgekehrt schaltet sich dieses aus, wenn die nötige Dörrtemperatur überschritten wird. Es ist infolgedessen ein besonders wirtschaftliches Dörren gewährleistet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in schematischer Darstellung veranschaulicht. Es ist Fig. i eine Seitenansicht eines Dörrgerätes, Fig. 2 ein Querschnitt dazu, Fig. 3 eine Seitenansicht des Gerätes bei verstellten Rosten.
  • Das Gerät besteht im wesentlichen aus dem rahmenartigen Traggestell a und den übereinander stapelbaren Rosten b.
  • Das Erstere ist nach unten offen. Gegebenenfalls kann die Offnung c durch ein Sieb o. dgl. abgedeckt sein. Die Roste bestehen ebenfalls aus einem Rahmen. Sie besitzen einen aus einem Siebgeflecht oder aus Stäben gebildeten Auflagerost d. Auf dem obersten Rost ist zweckvoll ein Deckel e angeordnet, der mit zahlreichen Löchern f zum Austreten der Warmluft versehen ist.
  • Die Roste b ruhen auf im Querschnitt winkelförmigen Leisten g auf, die ihrerseits an den Schwinghebeln hl und h2 bzw. il und i, befestigt sind. Jedes Schwinghebelpaar ist infolge des Verbindungssteges k ein zusammenhängendes Gebilde. Die Schwinghebel sind in l bzw. m am Traggestell gelenkig gelagert. Sie können also in Richtung der Pfeile hin und her bewegt werden. Dabei vollführen die Roste eine entsprechende Schwenkbewegung. Wenn die Roste die Lage gemäß Fig. 3 einnehmen, so sind von vorn alle Roste einsehbar, so daß der Zustand des Dörrgutes überprüft werden kann. Bei senkrechter Stellung der Schwinghebel haben die Roste den größten Abstand voneinander. Diese Stellung mag für Entlüftungs- und Abkühlungszwecke in Betracht kommen. Zwischen dieser Stellung und den gezeichneten Endlagen gibt es aber noch verschiedene Zwischenstellungen. In jeder Lage sind die Schwinghebel mittels einer Feststellvorrichtung n festlegbar. Diese kann aus einem Steck- bzw. Schnappbolzen o und geeigneten Stecklöchern p bestehen.
  • Damit die Roste b beim Einschieben ohne weiteres ihre Gebrauchslage einnehmen und damit die Roste bei rascher oder ruckhafter Betätigung der Schwinghebel ihre Gebrauchslage nicht verlassen können, mögen sie mit Rasten q versehen sein, die mit Gegenrasten der Tragleisten g zusammenwirken.
  • Im Traggestell a ist mittels einer geeigneten Einsetz-bzw. Haltevorrichtung als zusätzliche Wärmequelle ein elektrisches Heizgerät r anbringbar. Dieses kann, wie schon erwähnt, als alleinige Wärmequelle dienen; vorzugsweise ist die Ausbildung aber so getroffen, daß das Heizgerät einen Regler besitzt, der es bei bestimmten einstellbaren Temperaturen selbsttätig ein- und ausschaltet. Dann tritt das Heizgerät vornehmlich als zusätzliche Heizquelle in Erscheinung, wenn die übliche Wärmequelle, z. B. der Herd, zu sehr abgekühlt ist und nicht mehr weiter unter Feuer gehalten werden soll.
  • Ein Gerät gemäß der Erfindung ist sowohl zum Trocknen bzw. Dörren von Obst und Gemüse als auch zum Trocknen von Blüten und Blättern (als Tee) und Früchten geeignet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Trocknen bzw. Dörren von Obst, Gemüse u. dgl. mit mehreren, auf einem über einer Wärmequelle aufstellbaren Traggestell übereinander stapelbaren Rosten, dadurch gekennzeichnet, daß die Roste von dem Traggestell und voneinander mit Hilfe von Schwingarmen abhebbar sind, welche am Traggestell auf zwei gegenüberliegenden Seiten angelenkt sind und welche horizontale Leisten zum Auflegen der Roste aufweisen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Roste in verschiedenen Höhenlagen festlegbar sind und zu diesem Zweck wenigstens ein Schwinghebel in verschiedene Schwenklagen feststellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Roste mit Rasten versehen sind, welche mit Gegenrasten der Tragleiste zusammenwirken.
  4. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem unmittelbar über einem Kohlen-, Gas- oder sonstigen Herd aufstellbaren Traggestell eine zusätzliche Wärmequelle in Gestalt eines elektrischen Heizgerätes einsetzbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische Heizgerät mit einer bei bestimmten Temperaturen selbsttätig ein- und ausschaltenden Regeleinrichtung versehen ist.
DEP34317A 1949-02-16 1949-02-16 Doerrgeraet fuer Obst, Gemuese u. dgl. Expired DE815772C (de)

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