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Wäschetrockner und-lüfter
Die Erfindung bezieht sich auf einen Wäschetrockner und-lüfter, der aus einem vertikal ausziehbaren und zusammeniegbarengestell mit zweiNürnberger Scheren besteht, die mindestens an einem Teil ihrer Gelenkpunkte durch parallele Stangen miteinander verbunden sind, wobei je das eine unterste Glied der Nürnberger Scheren an einem Auflager gelenkig gelagert und das andere unterste Glied in Rasten des Auflagers einsetzbar ist, um dasGestell im ausgezogenen Zustand halten zu können.
Solche Gestelle können zweckmässig in der Weise zum Wäschetrocknen und Lüften verwendet werden, dass sich unter dem Gestell ein elektrischer Heizkörper bzw. ein Ventilator oder beides befindet, wodurch ein aufsteigender Luftstrom erzeugt wird, durch welchen die auf den waagrechten Stangen des Gestelles hängenden Wäschestücke getrocknet werden. Bei den üblichen Wäschetrocknern dieser Art besteht die Gefahr, dass getrocknete Wäschestücke, die von den Stangen herabfallen, auf den elektrischen Heizkörper zu liegen kommen und dadurch verbrennen können. Auch wenn, wie bei bekannten derartigen Geräten, der elektrische Heiz- körper durch ein Gitter od. dgl. abgedeckt ist, nützt dies nichts, denn wenn die abgefallenen Wäsche-
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weigerlich nach einiger Zeit zu einer Verkohlung und zum Verbrennen der Wäsche.
Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Wäschetrockner ist diese Gefahr beseitigt, u. zw. ist dies dadurch erreicht, dass im unteren Teile des Gestelles beiderseits der Mitte je eine zwischen zwei parallelen Gliedern der Nürnberger Scheren liegende Fläche durch ein Gitter, einen Stabrost, ein Netz, ein Lochblech od. dgl. ausgefüllt ist, so dass das ausgezogene Gestell im untersten Teile eine dachförmige, luftdurchlässige und abfallende, Wäschestücke auffangende Fläche besitzt, zu deren beiden Seiten, für den Fall der Abdeckung der Gitterflächen durch abgefallene Wäschestücke, freie Ausströmöffnungen für aufsteigende Warmluft vorhanden sind.
Nur wenn eine solche freie Abströmung der aufsteigenden Warmluft auch bei voll mit Wäsche od. dgl. bedeckten Gitterflächen möglich ist, wird ein Verkohlen und Verbrennen der abgefallenen Wäsche mit Sicherheit verhindert.
Nachstehend sind an Hand der Zeichnung zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
Die Fig. 1 und 2 zeigen je eine schaubildliche Darstellung des untersten Teiles von Wäschetrockner nach der Erfindung.
Der dargestellte Wäschetrockner besitzt ein Paar Leisten 1 als Auflager, an denen je eine Nürnberger Schere, nach oben ragend, befestigt ist. Die Nürnberger Scheren, von denen nur der unterste Teil dargestellt ist, bestehen je aus zwei sich kreuzenden Seitenholmen 2 bzw. 3, die mittels Stangen 4 bzw. 5 zu zwei sich kreuzenden Rechteckrahmen verbunden sind. Der unterste Rahmen 3, 5 ist in Gelenkzapfen 6
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lagers 1 eingesetzt werden kann, um das Gestell im ausgezogenen Zustand festzuhalten. An die beiden untersten Rahmen schliessen sich nach oben hin in üblicher Weise gleichartige, sich kreuzende Rahmen an. Die Kreuzungsachsen der Rahmen werden durch Stangen 9 gebildet.
An der untersten Stange 9 sind
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eignet ist, einen aufsteigenden Luftstrom durchzulassen, jedoch ein abfallendes Wäschestück aufzufangen, so dass es nicht auf einen unten befindlichen Heizkörper oder dessen Abdeckung fallen kann.
Zwischen die Auflager 1 oder unter diese wird im Gebrauch ein elektrischer Heizkörper oder ein Ven-
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tilator oder beides angebracht, so dass ein aufsteigender Warmluftstrom erzeugt wird, der die auf dem Gestell aufgehängten Wäschestücke trocknet.
Die Ausführungsform nach Fig. 2 entspricht jener nach Fig. l, nur sind hier die Gitter 11, 11' in die von der Achsstange 9 schräg nach oben gehenden Felder der Rahmen eingesetzt. Dadurch ist unter der Achsstange 9 wesentlich mehr Platz für die Aufstellung eines Heizkörpers und buzz oder Ventilators geschaffen.
Wichtig ist, dass die Gitter, Netze, Lochbleche so angeordnet sind, dass sie das Zusammenfalten des ganzen Gestells in die Aufbewahrungslage nicht behindern.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Wäschetrockner und-lüfter, bestehend aus einem vertikal ausziehbaren und zusammenlegbaren Gestell mit zwei Nürnberger Scheren, die mindestens an einem Teil ihrer Gelenkpunkte durch parallele Stangen miteinander verbunden sind, wobei je das eine unterste Glied der Nürnberger Scheren an einem ruhenden Auflager gelenkig gelagert und das andere unterste Glied in Rasten des Auflagers einsetzbar ist, um das Gestell im ausgezogenen Zustand zu halten, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Teile des Gestells beiderseits der Mitte je eine zwischen zwei parallelen Gliedern der Nürnberger Scheren liegende Fläche durch ein Gitter, einen Stabrost, ein Netz, ein Lochblech od. dgl.
ausgefüllt ist, so dass das ausgezogene Gestell im untersten Teile eine dachförmige, luftdurchlässige und abfallende, Wäschestücke auffangende Fläche besitzt, zu deren beiden Seiten, für den Fall der Abdeckung der Gitterflächen durch abgefallene Wäschestücke, freie Ausströmöffnungen für die von einer unter dem Gestell befindlichen Heizeinrichtung aufsteigende Warmluft vorhanden sind.