CH412758A - Verfahren zum Fertigen von Metallblechgefässen, insbesondere von Getränkekannen, und nach diesem Verfahren gefertigtes Metallblechgefäss - Google Patents

Verfahren zum Fertigen von Metallblechgefässen, insbesondere von Getränkekannen, und nach diesem Verfahren gefertigtes Metallblechgefäss

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CH412758A
CH412758A CH169163A CH169163A CH412758A CH 412758 A CH412758 A CH 412758A CH 169163 A CH169163 A CH 169163A CH 169163 A CH169163 A CH 169163A CH 412758 A CH412758 A CH 412758A
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CH
Switzerland
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sheet metal
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wall
zone
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Application number
CH169163A
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English (en)
Inventor
Jan Gerritsen Franz
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Sola Besteckfabrik Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J45/00Devices for fastening or gripping kitchen utensils or crockery
    • A47J45/06Handles for hollow-ware articles
    • A47J45/07Handles for hollow-ware articles of detachable type
    • A47J45/078Handles for coffee pots or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G19/00Table service
    • A47G19/12Vessels or pots for table use

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description


      Verfahren        zum        Fertigen    von     Metallblechgefässen,        insbesondere    von     Getränkekannen,          und    nach diesem     Verfahren    gefertigtes     Metallblechgefäss       Bei der zunehmenden Verwendung von Geschirr  spülmaschinen     im    Haushalt und Gaststätten hat es  sich gezeigt, dass praktisch alle bisher bekannten       Metallblechgefässe,    insbesondere Getränkekannen, in  dem Sinne ungünstig ausgebildet sind, dass sie aus  mehreren miteinander verschraubten oder aneinan  der genieteten oder geschweissten Teilen bestehen,  (z.

   B. Handgriff und Ausguss) oder     sonstwie    scharf  kantig     einspringende        Hohlkanten,    beispielsweise bei  eingesetzten Böden, umgebördelten Rändern und       Nutstellen        aufweisen,    aus denen sich     allfälliger     Schmutz nur mit spitzen Geräten, aber nicht     in    einer  Spülmaschine entfernen lässt.  



  Das Ziel der Erfindung ist in der Schaffung eines       Metallblech-Gefässes    zu erblicken, dem diese Nach  teile nicht anhaften.  



  Erfindungsgemäss ist ein Verfahren zum Fertigen  von     Metallblechgefässen,    insbesondere von Geträn  kekannen dadurch gekennzeichnet, dass zuerst aus  Blech, dessen Dicke der gewünschten Bodendicke  entspricht, ein scheibenförmiges Rohstück gefertigt  wird und zu einer Topfform mit im wesentlichen un  veränderter Materialdicke tiefgezogen wird, dass     an-          schliessend    die Topfwandung zwischen dem Boden  rand und einer Ringzone am oberen Rand auf eine  geringere Materialstärke ausgewalzt wird und dass       anschliessend    in einer Stanz- und Pressoperation die  Randzone beschnitten und mit einer Ausgusskerbe  versehen wird.  



  Ein nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch  I gefertigtes     Metallblechgefäss    ist erfindungsgemäss  dadurch gekennzeichnet, dass es     einstückig    ohne     ein-          springendeHohlkanten        ausgebildetist        undeinengegen-          über    der Wandstärke wesentlich dickeren Scheiben  boden aufweist und dass die obere Randzone der  Wandung ebenso dick wie der Boden ausgebildet ist    und bogenförmig in einen mit einer     Ausgusskerbe     versehenen     Ringrand    übergeht.  



  Ein Ausführungsbeispiel     eines    erfindungsgemäs  sen     Metallblechgefässes    ist in       Fig.    1 der Zeichnung in Ansicht dargestellt.  



       Fig.2    zeigt das Rohstück, aus dem das Gefäss  hergestellt werden kann. Die       Fig.3-6    zeigen Fertigungsstufen des Gefässes,  und die       Fig.    7 und 8 zeigen den Deckel in Aufsicht bzw.  im Schnitt nach der Linie     VIII-VHI    von     Fig.    7.  



  Das     in        Fig.    1 dargestellte Metallgefäss 1 hat einen  relativ dicken Boden 11, eine relativ dünne Wan  dung 12, deren obere Randzone 120 aber verstärkt  ist, einen Flachrand 13 mit Ausgusskerbe bzw.  Schnabel 130 sowie einen Handgriff 14.  



  Alle     Teile    des Gefässes 1 sind     einstückig    aus  einem einzigen Rohstück 100 gemäss     Fig.    2 geformt.  Ein Flachdeckel 2 ist bei 210 gelenkig am     Handgriff     14 gelagert und kann durch Niederdrücken des um  gewinkelten Endes 21     geöffnet    werden. Dieses Roh  stück 100 ist als Scheibe ausgebildet, von der ein  Streifen 101 radial absteht, der den Handgriff 14 zu  bilden bestimmt ist.

   Ein solches Rohstück 100 wird  aus einer Metallblech-, vorzugsweise einer     Chrom-          nickelstahlplatte    ausgestanzt, deren Dicke etwas  grösser ist als die gewünschte Dicke des     Gefässbo-          dens    11 und der dickeren Randzone 120 am oberen  Ende des fertigen Gefässes 1.  



  In einer     Tiefziehoperation    bekannter Art unter  Verwendung bekannter Maschinen und Werkzeuge  wird aus der Scheibe 100 ein Topf 102 gemäss     Fig.    3  geformt, dessen Rand, Wandung und Boden noch       annähernd    die ursprüngliche Materialdicke des Roh  stückes 100 haben.  



  Mit an sich ebenfalls bekannten     Walz-    bzw.      Streckmaschinen und Werkzeugen wird in einer wei  teren Fertigungsstufe die Wandung des Topfes 102  vom Bodenrand aus bis zu einer bestimmten Distanz  unterhalb des oberen     Topfrandes    zur konischen  Form auf eine geringere Wandstärke herunter ge  walzt und dabei gestreckt, so dass ein konischer Topf  nach     Fig.4    entsteht, der bereits den Boden 11, die  endgültige Wandform 12 und deren obere dickere  Randzone 120 zeigt.  



  In einer weiteren     Fertigungsphase    werden der  Rand 104 des vorgeformten Topfes 103 nach     Fig.    4  und der     Griffstreifen    101 mit ebenfalls bekannten       Vorrichtungen    gepresst und nachher beschnitten, so  dass etwa der Grundriss nach     Fig.    5 entsteht. In den  so     geformten    Rand 13 wird die     Ausgusskerbe    bzw.  der Schnabel 130 eingedrückt. Aus dem     Griffstreifen     101 wird eine     Ausnehmung    105 nach     Fig.    5 ausge  stanzt.  



  Der gepresste oder ausgewalzte und beschnittene       Griffstreifen    14 hat beispielsweise eine     Rülenprofil-          form    nach     Fig.   <I>6b,</I> und die beim Ausstanzen der     öff-          nung    105 geformten mit Löchern versehenen Lager  <B>106</B> werden nach oben gebogen, wie das aus     Fig.    6  und<I>6a</I> ersichtlich ist, die auch zeigt, wie der Hand  griff 14 nach unten gegen die Topfwandung 12 gebo  gen wird.  



  Zur Fertigung des Deckels 2 verfährt man in  ähnlicher Weise. Ein Rohstück 200, dessen     Umriss-          form    in     Fig.    7 strichpunktiert angezeichnet ist, wird  ausgewalzt und beschnitten. Sein Ansatzstreifen 201  wird umgebogen und längs der     Scheitelkante        wird    ein       Durchsteckloch    202 für einen Lagerstift gebohrt, so  dass ein Deckel 2 nach den     Fig.    7, 8 entsteht.  



  Nach Vornahme der üblichen Verschönerungsar  beiten an den Teilen 112 mit Schleif- und Polierma  schinen kann der Deckel mit dem Topf bzw. dessen  Augen 106 durch einen Gelenkstift 210 verbunden  werden. Es ist deutlich erkennbar, dass ein gemäss  diesem     beschriebenen    Verfahren hergestelltes, bei  spielsweise nach     Fig.l    ausgebildetes Metallgefäss,  insbesondere Getränkekanne, keinerlei scharfwink  lige Einsprünge und auch keine Ritzen aufweist, in  denen sich Schmutz festsetzen könnte. Sie sind also  leicht zu reinigen, auch in Spülmaschinen. Anderseits  gibt die ohne     Umbördelung    in einfacherer     Weise    er  zeugte Randverstärkung 120 dem Gefäss eine hohe  Formstabilität.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Fertigen von Metallblechgefäs- sen, insbesondere von Getränkekannen, dadurch ge kennzeichnet, dass zuerst aus Blech, dessen Dicke der gewünschten Bodendicke entspricht, ein scheibenför miges Rohstück gefertigt wird und zu einer Topfform mit im wesentlichen unveränderter Materialdicke tiefgezogen wird, dass anschliessend die Topfwan dung zwischen dem Bodenrand und einer Ringzone am oberen Rand auf eine geringere Materialstärke ausgewalzt wird und dass anschliessend in einer Stanz- und Pressoperation die Randzone beschnitten und mit einer Ausgusskerbe versehen wird.
    II. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I gefertigtes Metallbelchgefäss, dadurch gekennzeich net, dass es einstückig ohne einspringende Hohlkan ten ausgebildet ist und einen gegenüber der Wandstärke wesentlich dickeren Scheibenboden aufweist und dass die obere Randzone der Wandung ebenso dick wie der Boden ausgebildet ist und bogenförmig in einen m it einer Ausgusskerbe versehenen Ringrand über geht. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rohstückscheibe mit einem radial abstehenden Streifen versehen ist und dass die ser Streifen zusammen mit der Randzone zu einem Handgriff beschnitten und anschliessend nach unten gegen die Topfwandung gebogen wird. 2.
    Gefäss nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass diametral gegenüber der Ausguss- kerbe vom Ringrand ein einstückig damit verbunde ner, einen Handgriff bildender Streifen absteht und nach unten gebogen ist. 3.
    Gefäss nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stielstreifen in seiner Ansatz zone einen Ausschnitt enthält, von dessen Längsrän dern je ein Lagerauge für einen Gelenkstift absteht, und dass dieser Gelenkstift eine Bohrung längs der Scheitelkante eines von einem Deckel einstückig ab stehenden Winkelstückes durchsetzt, dessen nach oben abstehender Endschenkel zum Umklappen des Deckels durch den Ausschnitt im Stielstreifen ge schwenkt werden kann.
CH169163A 1963-02-11 1963-02-11 Verfahren zum Fertigen von Metallblechgefässen, insbesondere von Getränkekannen, und nach diesem Verfahren gefertigtes Metallblechgefäss CH412758A (de)

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