CH409774A - Schachtel mit Deckel aus biegsamem Werkstoff - Google Patents

Schachtel mit Deckel aus biegsamem Werkstoff

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CH409774A
CH409774A CH963363A CH963363A CH409774A CH 409774 A CH409774 A CH 409774A CH 963363 A CH963363 A CH 963363A CH 963363 A CH963363 A CH 963363A CH 409774 A CH409774 A CH 409774A
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CH
Switzerland
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frame
box
steel strip
spring steel
box according
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Application number
CH963363A
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English (en)
Inventor
Beckel Wilhelm
Original Assignee
Beckel Wilhelm
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Publication date
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D3/00Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines
    • B65D3/28Other details of walls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65D77/00Packages formed by enclosing articles or materials in preformed containers, e.g. boxes, cartons, sacks or bags
    • B65D77/22Details
    • B65D77/30Opening or contents-removing devices added or incorporated during filling or closing of containers
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    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)

Description


  
 



  Schachtel mit Deckel aus biegsamem Werkstoff
Es sind Schachteln mit Deckeln aus biegsamem Werkstoff, z. B. Pappe, insbesondere für Käse be kannt, die mindestens eine durch Schlitzung der Seitenwand umklappbare Zarge aufweisen. Derartige Zargen dienen dem Zweck, den Inhalt der Schachtel, vor allem Käse, wie Camembert und artverwandte Käse, leichter der Schachtel entnehmen zu können.



  Dabei hat es sich gezeigt, dass es gleichgültig ist, in welchem Abstand die Schlitze in der Seitenwand der Schachtel angeordnet sind, wenn der Inhalt der Schachtel aus einer weichen Masse besteht. In diesem Fall haftet die Masse in solchem Ausmass am Boden und an der Seitenwand der Schachtel, dass ein Ablösen des durch die Schlitze zum Umklappen vorgesehenen Teiles nur durch besondere Massnahmen möglich ist. Liegen sich die Schlitze diametral gegenüber, so wird der Zusammenhalt der Schachtel gefährdet.



  Darüber hinaus ergibt sich bei einer einteilig verpackten Masse der Nachteil, dass diese je nach der Handhabung der Schachtel durch ihr auf den abklappbaren Teil der Schachtel einwirkendes Gewicht zwar ein Abklappen dieses Teils bewirkt, dabei aber an der Innenwandung auch des abgeklappten Teils der Schachtel haften bleibt, so dass das Problem einer leichteren Entnahme des Käses hierdurch ebenfalls nicht gelöst wurde. Diese Schwierigkeit wird auch nicht dadurch behoben, dass die sich diametral gegenüberliegenden Schlitze in der Seitenwand der Schachtel durch eine im Boden liegende Nutlinie verbunden sind.



   Die Erfindung sieht eine wesentliche Verbesserung solcher Schachteln dadurch vor, dass ein nach Abheben des Deckels das selbsttätige Herausklappen der Zarge bewirkendes Federelement vorgesehen ist.



  Hierdurch wird erreicht, dass der Inhalt der Schachtel in jedem Fall selbsttätig freigelegt und auf hygienische Weise leicht entnommen werden kann.



   Eine   zweckmässige    Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass das Federelement aus einem die innere Bodenfläche; die Knickstelle zwischen Boden und Zarge und die Zarge teilweise überdeckenden, dünnen Federstahlstreifen besteht. Dieser Federstahlstreifen kann mit Rücksicht auf die ihm eigenen Federeigenschaften so dünn gewählt werden, dass das Volumen der Schachtel praktisch nicht vermindert wird.



   Zweckmässig wird der Federstahlstreifen zumindest teilweise auf der von ihm überdeckten Fläche befestigt. Dies kann gemäss einer Ausführungsform der Erfindung dadurch geschehen, dass ein Endabschnitt des Federstahlstreifens an der Innenseite der Zarge lose anliegt und der gegenüberliegende Endabschnitt auf dem Boden befestigt ist.



   Eine weitere Ausführungsmöglichkeit ist dadurch gegeben, dass die beiden Endabschnitte des Federstahlstreifens am Boden bzw. an der Zarge befestigt sind, während der mittlere Längenabschnitt die Knickstelle zwischen Boden und Zarge lose überdeckt.



   Vorteilhaft können die Schlitze in der Seitenwand Schenkelabschnitt eines sich nach oben öffnenden Winkels bilden, um hierdurch die zugängliche Fläche des Schachtelinhalts zu vergrössern.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Schachtel in schaubildlicher Darstellung gezeigt. Die Schachtel ist mit 1 bezeichnet und besteht aus biegsamem Werkstoff, z. B.



  Pappe. Der Einfachheit halber ist der Deckel nicht gezeigt. Die Seitenwand der insbesondere für Käse vorgesehenen Schachtel ist mit zwei Schlitzen 2, 3 versehen, durch die eine Zarge 4 gebildet wird. Erfindungsgemäss ist die Schachtel mit einem nach Abheben des Deckels das selbsttätige Herausklappen der Zarge bewirkenden Federelement versehen, das  bei dem gezeichneten Beispiel aus einem Federstahlstreifen 5 besteht. Der Federstahlstreifen überdeckt teilweise die innere Bodenfläche, die Knickstelle zwischen Boden und Zarge 4 sowie die Zarge selbst und ist zumindest teilweise auf der von ihm überdeckten Fläche befestigt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der auf dem Boden anliegende Endabschnitt des Federstahlstreifens 5 befestigt, z.

   B. durch Kleben oder durch Einstecken in eine auf dem Boden vorgesehene Tasche, während der andere Endabschnitt des Federstahlstreifens an der Zarge 4 lose anliegt.



  Selbstverständlich besteht aber auch die Möglichkeit, beide Endabschnitte des Federstahlstreifens 5 jeweils am Boden bzw. an der Zarge zu befestigen, während es sich empfiehlt, hierbei den mittleren Längenabschnitt die Knickstelle zwischen Boden und Zarge lose überdecken zu lassen, um eine ausreichende relative Beweglichkeit des Federstahlstreifens gegen über dem Werkstoff der Schachtel zu ermöglichen.



  Die Federeigenschaft des Federstahlstreifens ist derart gewählt, dass der Deckel der Schachtel die Zarge im hochgeklappten Zustand festhalten kann, wodurch sich der Vorteil einer grösseren Reibung zwischen Schachtel und Deckel und damit ein festeres Aufsitzen des Deckels ergibt, während andererseits die Federeigenschaft so gross ist, dass beim Abnehmen des Deckels die Zarge durch das Bestreben des Federstahlstreifens, eine ebenflächige Stellung einzunehmen, sich von dem gegebenenfalls anhaftenden Behälterinhalt löst und herausgeklappt wird. Um die Seitenfläche des Behälterinhalts zu vergrössern, stellen die Schlitze in der Seitenwand Schenkelabschnitte eines sich nach oben öffnenden Winkels dar.



   Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, die Erfindung nicht nur bei runden Formen, sondern auch bei viereckigen, ovalen oder anders gestalteten Formen der Schachtel anzuwenden. Die Grösse der Zarge kann in Abhängigkeit von der Form der Schachtel sowie von den Eigenschaften und der Art des Behälterinhalts ebenso wie die Zahl der Zargen beliebig gewählt werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schachtel mit Deckel aus biegsamem Werkstoff, insbesondere für Käse, die mindestens eine durch Schlitzung der Seitenwand umklappbare Zarge aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein nach Abheben des Deckels das selbsttätige Herausklappen der Zarge (4) bewirkendes Federelement vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schachtel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Federelement aus einem die innere Bodenfläche, die Knickstelle zwischen Boden und Zarge und die Zarge (4) teilweise überdeckenden, dünnen Federstahlstreifen (5) besteht.
    2. Schachtel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Federstahlstreifen (5) teilweise auf der von ihm überdeckten Fläche befestigt ist.
    3. Schachtel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Endabschnitt des Federstahlstreifens (5) an der Innenseite der Zarge (4) lose anliegt und der gegen überliegende Endabschnitt des Federstahlstreifens auf dem Boden befestigt ist.
    4. Schachtel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Endabschnitte des Federstahlstreifens (5) am Boden bzw. an der Zarge befestigt sind, während der mittlere Längenabschnitt die Knickstelle zwischen Boden und Zarge lose überdeckt.
    5. Schachtel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (2, 3) in der Seitenwand Schenkelabschnitte eines sich nach oben öffnenden Winkels darstellen.
CH963363A 1962-08-09 1963-08-05 Schachtel mit Deckel aus biegsamem Werkstoff CH409774A (de)

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CH409774A true CH409774A (de) 1966-03-15

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ID=6975862

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CH963363A CH409774A (de) 1962-08-09 1963-08-05 Schachtel mit Deckel aus biegsamem Werkstoff

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DE (1) DE1194316B (de)
GB (1) GB970034A (de)

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1749463U (de) * 1957-03-28 1957-07-25 Carl Caprez Kaeseschactel mit perforation.
DE1753576U (de) * 1957-07-17 1957-10-03 Karl Mann K G Anhebe- und kennzeichnungsvorrichtung von in schachteln verpacktem camembertkaese.

Also Published As

Publication number Publication date
GB970034A (en) 1964-09-16
DE1194316B (de) 1965-06-03

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