CH409183A - Elektrodenhalter für mit niedergespanntem Wechselstrom arbeitende Elektroschweissanlagen - Google Patents

Elektrodenhalter für mit niedergespanntem Wechselstrom arbeitende Elektroschweissanlagen

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CH409183A
CH409183A CH868261A CH868261A CH409183A CH 409183 A CH409183 A CH 409183A CH 868261 A CH868261 A CH 868261A CH 868261 A CH868261 A CH 868261A CH 409183 A CH409183 A CH 409183A
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CH
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electrode holder
electrode
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air gap
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CH868261A
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Inventor
Aregger Alois
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Alois Aregger Apparatebau
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/24Features related to electrodes
    • B23K9/28Supporting devices for electrodes
    • B23K9/282Electrode holders not supplying shielding means to the electrode

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description


  Elektrodenhalter  für mit niedergespanntem Wechselstrom arbeitende Elektroschweissanlagen    Gemäss vorliegender Erfindung ist ein Elektro  denhalter für mit niedergespanntem Wechselstrom  arbeitende Elektroschweissanlagen dadurch gekenn  zeichnet, dass die Stromanschluss- und Spannvor  richtung für die auswechselbaren Elektroden am  freien Ende eines, einen Teil eines ferromagnetischen  Flusskreises bildenden, federelastischen Schwingan  kers befestigt ist, wobei dieses freie Ende des  Schwingankerarmes vom Ende eines starren Magnet  kreisteiles, der mit einer den Arbeitsstrom führenden  Wicklung bewickelt ist, durch einen Luftspalt ge  trennt ist.  



  Man     ermöglicht    dadurch, dass der Elektrode  während dem Schweissen unter Wirkung des vom  Schweisstrom induzierten magnetischen Wechselfel  des im Luftspalt Schwingungen in ihrer Längsrich  tung aufgezwungen werden. Dadurch wird     in    erster  Linie die Zündung des Lichtbogens beim Ansetzen  der Elektrodenspitze an die Schweisstelle erleich  tert, ohne dass Gefahr besteht, dass die Elektrode am  Schweissgut klebt und der Strom zu gross wird, was  besonders beim Schweissen von dünnen Blechen zu  Schäden führen kann. Weiterhin wird durch die  Vibration der Elektrode das fliessende Metall mitvi  briert und verdrahtet und es entstehen keine     Schlak-          kenansammlungen    in der Schweissnaht.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes ist in der Zeichnung als Längsschnitt darge  stellt.  



  In einem Griffgehäuse 1 aus     Isoliermaterial    ist  mit Hilfe der Durchgangsschrauben 21, 22 ein     U-för-          miger    Magnetblechkörper 20 befestigt. Am Ende sei  nes einen Querschenkels ist bei 23 das eine Ende  eines als ferromagnetisches Federblechpaket ausge  bildeten, federelastischen Schwingankerarmes 24 be-         festigt,    der zusammen mit dem starren Magnetfluss  körper 20 einen bis auf den Luftspalt 25 geschlosse  nen Magnetflusskreis bildet. Auf der dem Luftspalt  25     abgewendeten    Unterseite am freien, Schwinganker  ende ist eine     Stromanschluss-        und    Haltevorrichtung  für die Elektrode 3 befestigt.

   Sie besteht aus einem  Block 31 aus Leitermaterial, der eine     innere        Kammer     32, in welche das obere Elektrodenende einzustecken  ist,     umschliesst.     



  Ein bei 33 drehbar gelagerter, unter Wirkung  einer Druckfeder 34 stehender Nockenhebel 35 bil  det das     Klemmorgan    für die Elektrode 3 und ist über  einen Draht 36 mit einem bei 37 im     Griffgehäuse    ge  lagerten, aus diesem vorstehenden Lösehebel 38  mechanisch gekuppelt. Durch Fingerdruck auf diesen  Hebel 38 lässt sich also der Nockenhebel zum Aus  wechseln der Elektroden 3 lösen.  



  Der feste Magnetblechkörper 20 ist von einer  Kupferdrahtwicklung 4 umwickelt, die über eine       Verbindungsklemme    41 mit dem Sekundärpol 42  eines Schweisstransformators verbunden ist. Das  zweite     Wicklungsende    ist an die     Schnaube    22 ange  schlossen, so dass an sich der Schweisstrom über den  Magnetflusskreis zum Elektrodenhalterblock 31       fliessen    könnte. Ein flexibles     Stromleiterband    43 ver  bindet aber diesen Block 31 direkt mit der     Anschluss-          schraube    22, d. h. mit dem zweiten Ende der Wick  lung 4.  



  Eine drehbare, vorzugsweise mit einer Zeiger  marke versehene Scheibe 51 ist über einen     Bolzen    52  mit einer     ferromagnetischen    Scheibe 53 verbunden,  die an ihrem Umfang örtlich verschieden dick ist und       in    den Luftspalt 25     hineinragt.    Damit kann die Ruhe  dicke des Luftspaltes 25 und damit die Hubampli  tude, unter     Wirkung    des vom durch die Wicklung 4           fliessenden        Schweisstroms        induzierten        Wechselfeld     im Luftspalt 25 erzwungenen     Schwingung    des  Schwingankers 24 nach Wunsch     reguliert    werden.

    



  An eine Anschlussmuffe 61 am hinteren Grif  fende kann ein Pressluftschlauch angeschlossen wer  den, um über eine Rohrleitung 62     im    Griffgehäuse  Pressluft zur Kammer 32 im Elektrodenhalterblock  31 leiten zu können. Diese Pressluftleitung enthält  einen Absperrhahn 63, dessen Betätigungsorgan 64  aus dem     Griffgehäuse    vorsteht.  



  Wenn     längsdurchbohrte    Hohlelektroden verwen  det werden, so kann also Pressluft zur Brennstelle in  der Lichtbogenzone geleitet werden. Sie bewirkt ein  Verbrennen des geschmolzenen Metalls, bläst es weg  und hütet die Elektrode. Damit wird das Schneid  brennen mit Elektroschweissanlagen erleichtert. Sol  che Hohlelektroden können z. B. als aussenverku  pferte Hohlelektroden, z. B. aus Kohle,     ausgebildet     sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrodenhalter für mit niedergespanntem Wechselstrom arbeitende Elektroschweissanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromanschluss- und Spannvorrichtung für die auswechselbaren Elek troden am freien Ende eines, einen Teil eines ferro- magnetischen Flusskreises bildenden, federelasti schen Schwingankers befestigt ist, wobei dieses freie Ende des Schwingankerarmes vom Ende eines star ren Magnetkreisteiles, der mit einer den Arbeitsstrom führenden Wicklung bewickelt ist, durch einen Luft spalt getrennt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Elektrodenhalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das eine Ende der Wick lung am starren Magnetkreisteil angeschlossen ist, und dass dem Stromweg über den ferromagnetischen Flusskreis ein flexibles Leiterband parallel geschaltet ist. 2. Elektrodenhalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den Luftspalt hinein eine bewegliche, ferromagnetische Scheibe mit örtlich verschiedenen Dicken hineinragt, zum Zwecke, die Ruhedicke des Luftspaltes und damit des Schwin gungshubes der Elektrodenhalterschwingung verän dern zu können. 3.
    Elektrodenhalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Griff eine an einen Pressluftschlauch anschliessbare Luftleitung zur Elektrodenspannvorrichtung geführt ist, damit unter Verwendung von Hohlelektroden Pressluft zur Elek trodenkühlung und zum Verbrennen und Wegblasen des vom Lichtboden geschmolzenen Metalls zur Brennstelle geleitet werden kann. 4. Elektrodenhalter nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass aus dem Griff das Betäti gungsorgan eines den Luftfluss in der Luftleitung be herrschenden Absperrhahns vorsteht.
    5. Elektrodenhalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass aus dem Griff ein schwenkbar gelagerter Hebel zum Lösen eines feder belasteten, ebenfalls schwenkbar gelagerten, mit dem genannten Hebel mechanisch verbundenen. Spannor gans für die Elektroden vorsteht.
CH868261A 1961-07-24 1961-07-24 Elektrodenhalter für mit niedergespanntem Wechselstrom arbeitende Elektroschweissanlagen CH409183A (de)

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