CH408918A - Verfahren zur Herstellung neuer basischer Indol-Derivate - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer basischer Indol-Derivate

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CH408918A
CH408918A CH1048363A CH1048363A CH408918A CH 408918 A CH408918 A CH 408918A CH 1048363 A CH1048363 A CH 1048363A CH 1048363 A CH1048363 A CH 1048363A CH 408918 A CH408918 A CH 408918A
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CH
Switzerland
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formula
indole
preparation
new basic
indole derivatives
Prior art date
Application number
CH1048363A
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English (en)
Inventor
Albert Dr Hofmann
Franz Dr Troxler
Original Assignee
Sandoz Ag
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D209/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D209/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom condensed with one carbocyclic ring
    • C07D209/04Indoles; Hydrogenated indoles
    • C07D209/10Indoles; Hydrogenated indoles with substituted hydrocarbon radicals attached to carbon atoms of the hetero ring
    • C07D209/14Radicals substituted by nitrogen atoms, not forming part of a nitro radical
    • C07D209/16Tryptamines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Indole Compounds (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung neuer basischer   Indol-Derivate   
Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Verfahren zur Herstellung von neuen basischen   Indolderivaten    der   Formel 11,   
EMI1.1     
 in welcher   Ri    eine   Aralkoxygruppe,    R2 und   Rs    Wasserstoffatome oder gleiche oder verschiedene Alkylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeuten und A für eine gerade oder verzweigte, aus 2 bis 6 Kohlenstoffatomen bestehende Alkylenkette steht, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Indol der Formel A,
EMI1.2     
 durch Umsetzung mit einem Alkylmagnesiumhalogenid in ein substitutiertes   Indolyl- (3)-magnesium-    halogenid überführt,

   dieses mit einem Halogencarbon  säure-halogenid    der Formel    Xt-CO-A-Xa,    in welcher Xi und X2 für gleiche oder verschiedene Halogenatome stehen, umsetzt, das Reaktionsprodukt mit Ammoniak oder einem Amin der Formel B
EMI1.3     
 behandelt und die entstandene Verbindung der Formel   C   
EMI1.4     
 mit Lithiumaluminiumhydrid reduziert.



   Zusätzlich wurde gefunden, dass man von den nach dem Verfahren des Hauptpatentes hergestellten Verbindungen der obigen Formel II   die Aralkyl-    gruppe durch Hydrolyse bzw. Hydrogenolyse abspalten kann, wobei man neue basische   Indolderivate    der Formel I erhält,
EMI1.5     
 worin   Ra    und   Rg Wasserstoffatome ader gleiche oder    verschiedene Alkylgruppen mit   1    bis 6   Kohlenstoff-    atomen bedeuten und A für eine gerade oder ver  zweigte,    aus 2 bis 6 Kohlenstoffatomen bestehende Alkylenkette steht.



   Der Aralkoxysubstituent am   Benzolkem    des Indolgerüstes kann   erfindungsgemäss    in eine, freie  Hydroxylgruppe übergeführt werden, indem die Aralkylgruppe nach bekanntem Verfahren mit Alumi  niumchlorid    oder mit Bromwasserstoff in Eisessig bzw. durch Reduktion mittels katalytisch erregtem Wasserstoff, vorzugswaise mit einem Palladiumkatalysator und. in einem alkoholischen Lösungsmittel, abgespalten wird.



   Die neuen   Indolderivate    sind bei   Raumtempera-    tur feste kristallisierte Verbindungen. Mit anorganischen und organischen Säuren bilden sie beständige, kristallisierte, wasserlösliche Salze. In den organischen Lösungsmitteln sind sie massig bis leicht, in Wasser dagegen schwer löslich.



   Mit dem Keller-Reagens   (Eisen-III-chlorid    enthaltender Eisessig und konzentrierte Schwefelsäure) geben sie eine positive Farbreaktion, deren Nuance von der Art der Substituenten abhängt.



   Die neuen Verbindungen obiger Formel 1 zeichnen sich durch interessante, therapeutisch verwertbare pharmakodynamische Eigenschaften aus. Sie sollen in die Therapie eingeführt werden.



   Die Herstellung der als Ausgangsprodukte be  xiötigen    Verbindungen der Formel II ist im   Haupt-    patent ausführlich beschrieben.



   In den nachfolgenden Beispielen, welche die Ausführung des Verfahrens erläutern, den Umfang der Erfindung aber in keiner Weise einschränken, sollen, erfolgen alle   Temperaturangaben in Celsiusgraden.   



  Die Schmelzpunkte sind unkorrigiert.



   Beispiel 1 :    4-Hydroxy-342-dimethylamino-propyl)-indol   
Eine Lösung von 480 mg 4-Benzyloxy-3- (2-dimethylaminopropyl)-indol (Smp.   126  aus Benzol !    Petroläther ; Herstellung siehe Hauptpatent) in 40   cm3   
Methanol wird mit   300mg eines 5 /o Palladium    enthaltenden Katalysators auf Aluminiumoxydträger bis zur Beendigung der Wasserstoffaufnahme in Wasserstoff geschüttelt. Der Katalysator wird abgesaugt, das Methanol abdestilliert und der Rückstand aus Essigester kristallisiert ;   4-Hydroxy-3-      (2-dimethyl-      amino-propyl)-indol    bildet viereckige, abgeschrägte Tafeln vom Smp.   138-139 .   



  Keller'sche Farbreaktion :   graublau.   



  Van   Urk'sche    Farbreaktion : dunkelgrün-blaustichig, nach dem Stehen über Nacht violet.



   Beispiel 2    4-Hydroxy-3C3-dimethylamino-propyl)-indol   
662 mg   4-Benzyloxy-3- (3-dimethylamino-propyl)-    indol (Smp.   84-86 ,    aus Benzol/Petroläther ; Herstellung siehe Hauptpatent) und 400 mg   eines 5  /o    Palladium enthaltenden Katalysators auf   Aluminiumoxyd-    träger werden in 50   cm3    Methanol mit Wasserstoff bis zur Beendigung der Wasserstoffaufnahme geschüttelt. Der Katalysator wird abgesaugt, das Methanol abdestilliert und das zurückbleibende   4-Hydroxy-      3- (3-dimethylamino-propyl)-indol    aus Methanol/ Chloroform umkristallisiert. Smp. 196-199 .



     Keller'sche    Farbreaktion : zuerst schmutzig   gratin,    dann   stahlblau.   



  Van   Urk'sche Farbreaktion    :   dunkelblau-violett.   



   Nach dem gleichen Verfahren können noch folgende Verbindungen hergestellt werden : Beispiel Verbindungen Smp.,   Kristallform ^ Farbreaktion     (Losungsmittel) a) Keller    b)    VanUrk
3   4-Hydroxy-3-(2-amino 125-126 , uncharakteristischeKristalle a) grün,    wird propyl)-indol grau    (Chloroform/Methanol/Petroläther)    b) stumpfes blau
4   4-Hydroxy-3- (2-amino- Bioxalat    :   136-140     (unscharf),   kristalI-a)      olivgrün    butyl)-indol lösungsmittelhaltige Prismen (Athanol/b) blau    Äthylacetat) grünstichig  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer basischer Indol- Derivate der Formel I, EMI2.1 in welcher Ra und Rs Wasserstoffatome oder gleiche oder verschiedene Alkylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeuten und A für eine gerade oder verzweigte, aus 2 bis 6 Kohlenstoffatomen bestehende Alkylenkette steht, dadurch gekennzeichnet, dass man von den gemäss dem Verfahren des Patentanspruches des Hauptpatentes erhaltenen Indol-Derivaten der Formel II, EMI2.2 in welcher R, für eine Aralkoxygruppe steht, die Aralkylgruppe durch Hydrolyse bzw. Hydnogenolyse abspaltet.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verbindung der Formel II ber einem Palladiumkatalysator in einem alkoholi schen Lösungsmittel mit Wasserstoff sch ttelt.
CH1048363A 1959-04-07 1959-04-07 Verfahren zur Herstellung neuer basischer Indol-Derivate CH408918A (de)

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