CH405367A - Vorrichtung zum Schalten und zur stufenlosen Veränderung des Drehwinkels von Duktorwalzen in Druckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Schalten und zur stufenlosen Veränderung des Drehwinkels von Duktorwalzen in Druckmaschinen

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CH405367A
CH405367A CH997560A CH997560A CH405367A CH 405367 A CH405367 A CH 405367A CH 997560 A CH997560 A CH 997560A CH 997560 A CH997560 A CH 997560A CH 405367 A CH405367 A CH 405367A
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rotation
angle
coupling
point
oscillation
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Application number
CH997560A
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Inventor
Marx Karl
Johne Hans
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Planeta Veb Druckmasch Werke
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/02Ducts, containers, supply or metering devices
    • B41F31/10Applications of feed or duct rollers
    • B41F31/12Applications of feed or duct rollers adjustable for regulating supply

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Schalten und zur stufenlosen Veränderung des     Drehwinkels     von     Duktorwalzen    in Druckmaschinen    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung  zum Schalten und zur stufenlosen     Veränderung    des  Drehwinkels von     Duktorwalzen    in Farbwerken von  Druckmaschinen während des Laufes mittels eines  Koppelgetriebes, wobei der Takt der Antriebskurbel  zum Takte der     Abtriebsschwinge    bei der Verstellung  des Koppelgetriebes zwecks Veränderung des Dreh  winkels keine zeitliche Veränderung erfährt.  



  Es ist ein Koppelgetriebe bekannt, das zum  Zwecke einer stufenlosen Veränderung des axialen       Verreibweges    von Reibzylindern in Farbwerken von  Druckmaschinen angewendet wird. Bei diesem Ge  triebe bewegen sich Antriebs- und     Abtriebskoppel     gemeinsam an einer Schwinge mit ortsveränderli  chem Schwingpunkt. Dieses Koppelgetriebe ist je  doch zum Antrieb einer     Duktorwalze    nicht geeignet,  da bei einer Hubänderung der     Abtriebskoppel    der  Takt dieser Koppel zum Takt der Antriebskurbel  eine Zeitpunktverschiebung erfährt. Ausserdem lässt  die     Lagenzuordnung    der Antriebskurbel zum Getrie  bemechanismus bezüglich exakter Bewegungsüber  tragungen keinen grossen Spielraum zu.

   Von der An  triebskurbelwelle wird     in    verschiedenen Farbwerken  gleichzeitig die pendelnde Bewegung einer     Farbhe-          berwalze    erzeugt. Um die durch das verstellbare  Koppelgetriebe erzeugte Drehbewegung des     Farb-          duktors,    die in einem     veränderbaren    Drehwinkel in  Erscheinung tritt, bei der Farbaufnahme und     -über-          gabe    durch die     Heberwalze    voll auszunützen, ist es  erforderlich,

   dass der Zeitpunkt des     Beginnes    der  Drehbewegung des     Farbduktors    mit dem Zeitpunkt  der Berührung der     Duktorwalze    mit der     Heberwalze          zusammenfällt    und die Berührungsdauer mit der  Dauer der Drehbewegung gleich ist.  



  Bei dem obengenannten Koppelgetriebe, das zum    Zwecke der Erzeugung axialer Hin- und     Herbewe-          gungen    von     Reibzylindern    in Farbwerken angewen  det wird, tritt bei der Veränderung des Hubes eine  Veränderung des Zeitpunktes und der Dauer der Ab  triebsbewegung gegenüber der Bewegung der An  triebswelle ein. Aus diesem Grunde ist eine Anwen  dung dieses Koppelgetriebes zum Schaltantrieb der       Farbduktorwalze    nicht geeignet.  



  Zur Erzeugung der absatzweisen veränderlichen  Schaltbewegung der     Farbduktorwalze    werden bisher  Sperrad-, Reibklinken- oder     Freilaufschaltgetriebe     angewendet, die von einer Antriebswelle mittels Kur  bel-,     Exzenter-,,    Kurven- oder     Umlaufgetriebe    bewegt  werden. Die Veränderung des Drehwinkels der Dok  torwalze erfolgt entweder durch Verstellen des Kur  belradius oder durch Veränderung der Hebellänge  eines     kulissenförmigen    Schwingarmes. Eine andere  Ausführung verwendet ebenfalls eine schwingende  Kulisse, deren Schwenkpunkt verschiebbar angeord  net ist, wodurch eine veränderliche     Abtriebsbewe-          gung    erzielt wird.  



  Es ist auch ein Umlaufgetriebe bekannt, bei dem  ein     Kardankreispaar    eine     Abtriebsbewegung    erzeugt,  deren wirksame     Grösse.    durch Verdrehen eines sonst  feststehenden Sonnenrades verändert wird.  



  Allen diesen Schaltmechanismen haftet der Nach  teil an, dass der maximale Drehwinkel der     Duktor-          walze    aus Gründen eines günstigen Übertragungs  winkels nicht grösser als 72  sein kann. Zur Errei  chung einer     maximalen    Farbgebung bei verhältnis  mässig kleinem Durchmesser der     Duktorwalze    ist es  erwünscht, den Drehwinkel dieser     Walze    bis 90  stu  fenlos veränderlich     einzurichten.    Ein weiterer Nach  teil ist die kostspielige Herstellung und vor allem bei  den Kulissentrieben die hohe Verschleissanfälligkeit      gerade der wesentlichen Getriebeglieder.

   Ausserdem  ist es     wünschenswert,    die Schaltvorrichtung auf rela  tiv kleinem Raum und     weitgehendst    unabhängig von  einer     maschinenmässig    bedingten Lage der Antriebs  kurbel unterzubringen.  



  Die vorliegende Erfindung     bringt    eine Lösung der  Aufgabe,     eine    Vorrichtung für den Schaltantrieb  einer     Farbduktorwalze    zu schaffen, bei welcher der  Drehwinkel dieser     Walze    von Null' bis 90  stufenlos  während des Laufes mittels eines Koppelgetriebes  verändert werden kann.  



       Erfindungsgemäss    wird dies dadurch erreicht,  dass eine Koppel die Schwingen gelenkig     verbindet,     wobei der Schwingpunkt der mit der Antriebskoppel  gelenkig verbundenen Schwinge     ortsfest    und der  Schwingpunkt der mit der     Abtriebskoppel    gelenkig  verbundenen Schwinge     ortsveränderlich    zum Gestell  angeordnet ist und die     Abtriebskoppel    an einem zur       Duktorwalze    koaxial     gelagerten    Hebel     gelenkig    an  greift, wobei die Gelenkpunkte der     Abtriebskoppel     in den Endlagen,

   welche den maximalen     Drehwinkel     der     Duktorwalze    begrenzen, auf einer gemeinsamen  Geraden liegen.  



  In den zugehörigen Zeichnungen ist der Erfin  dungsgegenstand in schematischer Darstellung in  verschiedenen Bewegungsphasen und mit verschiede  nen innerhalb eines durch die zulässigen     übertra-          gungswinkel    bedingten     Lagenbereichs    angeordneter  Antriebskurbel dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt den     Erfindungsgegenstand    in Vorder  ansicht schematisch in der Stellung, in welcher der  Hebel 14 seinen grössten Ausschlag (a=90 ) aus  führt. Die Antriebskurbel liegt hier auf einem Be  grenzungspunkt eines zulässigen     Lagenbereiches    19.  



       Fig.    2 zeigt den gleichen Erfindungsgegenstand in  einer Stellung, in welcher der Hebel 14 keinen  Ausschlag (a = 0 ) ausführt. Die Antriebskurbel liegt  hier im gleichen Punkte des     Lagenbereiches    19 wie  nach     Fig.    1 beschrieben.  



  In     Fig.    3 ist der     Erfindungsgegenstand    in der glei  chen Stellung wie in     Fig.    1 dargestellt, mit dem Un  terschied, dass die Antriebskurbel auf dem oberen  Grenzpunkt des     Lagenbereiches    19 liegt.  



       Fig.4    zeigt eine Darstellung des Erfindungsge  genstandes in einer Stellung, in welcher der Hebel 14  einen mittleren Ausschlag von ca. 45      ausführt.    Die  Antriebskurbel liegt hierbei auf einem innerhalb des       Lagenbereiches    19 beliebig gewählten Punkte.  



       Fig.    5 zeigt     eine    Seitenansicht des Erfindungsge  genstandes, teilweise im Schnitt gezeichnet.  



  Die Wirkungsweise (Funktion) der Vorrichtung       ist    folgende:  Von einer Kurbelwelle 1 aus wird mittels der  Kurbel und des     Kurbelzapfens    1' und einer Koppel 2  die Schwinge 3 um ihren     orstfesten    Schwingpunkt 4  über das Gelenk 5 bewegt, an dem eine Koppel 6       angreift    und ihrerseits die Schwinge 7 um ihren  Schwingpunkt 8 über das Gelenk 9 bewegt, an wel  chem die     Abtriebskoppel    10 mit dem Gelenkpunkt  11 angreift und ihrerseits mit dem Gelenkpunkt 12    um die Gelenkachse 13 den Hebel 14 bewegt, wel  cher koaxial zur     Duktorwalze    angeordnet und bei  spielsweise mit einem Freilauf versehen ist.

   Er be  wegt damit die     Duktorwalze    15     intermittierend    in  einer bestimmten Drehrichtung. Der ortsveränderli  che Schwingpunkt 8 ist an einem um den     ortsfesten     Drehpunkt 16 schwenkbaren Lenker 17, der vor  zugsweise als Zahnsegment ausgebildet ist, angeord  net. Zum Zwecke einer Hubänderung der     Abtriebs-          koppel    10 und damit einer Änderung des Drehwin  kels a der     Duktorwalze    15 wird der Ort des Schwing  punktes 8 durch Schwenken des Lenkers 17 um den  Punkt 16 verändert.

   Das Schwenken des Lenkers 17  erfolgt durch Drehen eines     Zahnritzels    21, welches  auf einer     Stellwelle    18 angeordnet und mit dieser fest  verbunden ist und im Zahneingriff mit dem Lenker  bzw. Zahnsegment 17 steht. Die     Stellwelle    18 kann  durch eine Bremsvorrichtung so gebremst werden,  dass sich der Schwingpunkt 8 durch die in der  Schwinge 7 auftretende Schubkraft nicht     verändern     kann.

   Auf der     Stellwelle    18 kann nach aussen ein  Handgriff oder Handrad zum Verdrehen derselben  angeordnet sein, wobei die Übersetzung von     Zahnrit-          zel    21 zum Zahnsegment 17 so gewählt ist, dass bei  einer Verstellung des Schaltwinkels a der     Duktorwal-          ze    15 von 0  auf 90  oder von 90  auf     0 der    Dreh  winkel der     Stellwelle    18 nicht grösser als 300  ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Schalten und zur stufenlosen Veränderung des Drehwinkels (r,) von Duktorwalzen in Farbwerken von Druckmaschinen während des Laufes, mittels eines Koppelgetriebes, wobei der Takt der Antriebskurbel zum Takte der Abtriebsschwinge bei der Verstellung des Getriebes zwecks Verände rung des Drehwinkels keine zeitliche Veränderung erfährt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Koppel (6) die Schwingen (3) und (7) gelenkig verbindet, wobei der Schwingpunkt (4) der mit der Antriebskoppel (2) gelenkig verbundenen Schwinge (3) ortsfest und der Schwingpunkt (8) der mit der Abtriebskoppel (10) gelenkig verbundenen Schwinge (7)
    ortsveränderlich zum Gestell angeordnet ist und die Abtriebskoppel (10) an einem zur Duktorwalze (15) koaxial gelager ten Hebel (14) gelenkig angreift, wobei die Gelenk punkte (11) und (12) der Abtriebskoppel (10) in den Endlagen, welche den maximalen Drehwinkel der Duktorwalze begrenzen, auf einer gemeinsamen Ge raden (20) liegen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Schwingpunkt (8) versehene Lenker (17) als Zahnsegment ausgebildet ist, das im Zahneingriff mit einem feststellbaren Rit- zel (21) steht, welches auf einer in der Gestellwand gelagerten Stellwelle (18) sitzt, wobei auf der Stell welle ausserhalb der Gestellwand ein Handgriff oder Handrad angeordnet ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter- ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass die über setzung zwischen dem Ritzel (18) und dem Zahnseg ment (17) so gewählt ist, dass der Drehwinkel der Stellwelle (19) nicht grösser als 300 ist, wenn der Drehwinkel (a) der Duktorwalze von 0 auf 90 oder umgekehrt von 90 auf 0 verstellt wird.
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