CH398484A - Vorrichtung zur Herstellung eines Durchdruckes bei dicken Gewebebahnen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung eines Durchdruckes bei dicken Gewebebahnen

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CH398484A
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Kraft Rupert
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/08Machines
    • B41F15/12Machines with auxiliary equipment, e.g. for drying printed articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screen Printers (AREA)

Description


      Vorrichtung    zur Herstellung     eines    Durchdrucken bei dicken     Gewebebahnen       Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung  zur Herstellung eines Durchdrucken bei dicken Gewe  bebahnen, wobei die Farbe mittels eines Unterdruckes  in das Gewebe gesaugt wird.  



  Es sind bereits mehrere Vorschläge     bekannt,     nach denen die Druckfarbe     mittels    eines Unter  druckes durch die Schablone hindurch in die Stoff  bahn eingesaugt wird. Dabei kann die     Stoffbahn     während des     einzelnen    Saugvorganges     .immer    nur  mit einer einzigen Farbe bemustert werden. Es  handelt sich dabei in allen     Fällen    um die Anwendung  des Unterdruckes zum Aufbringen eines     Farbmusters     auf die Ware.  



  Zweck der erfindungsgemässen Vorrichtung ist  es hingegen, bei     einer    dicken,     einseitig    in beliebiger  Farbenzahl bedruckten Gewebebahn einen bis zur  anderen Bahnseite reichenden     Durchdruck    zu er  zielen.  



  Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung dient     nicht     zum     Aufbringen    des Musters entsprechend den     be=          reits    bekannten Vorschlägen und auch nicht zum  Trocknen der Farbe, sondern einzig und     allein    zum       Durchsaugen    des     Mehrfarbenmusters    durch eine  dicke Ware nach dem Bedrucken. Das Aufbringen  des Musters erfolgt in bekannter Weise auf einem  endlosen Drucktuch. Zum Bedrucken dicker Waren  können daher die bekannten     Filmdruckmaschinen     oder dergleichen verwendet werden, es ist aber nur  eine einfache Zusatzvorrichtung notwendig.  



  Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen darin,  dass unter dem     Obertrum    eines endlosen Siebbandes  eine Saugdüse und über dieser, in geringem Abstand  über dem Siebband, eine einen über dessen ganze  Breite sich erstreckenden Schlitz aufweisende Ab  deckung vorgesehen ist.         Über    dem Siebband kann vor     der    Abdeckung  zum Besprühen der Druckpaste eine Sprühvorrich  tung angeordnet sein.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Aus  führung der     erfindungsgemässen    Vorrichtung veran  schaulicht.  



  Die     Fig.    1 zeigt eine vereinfacht dargestellte Sei  tenansicht und     Fig.2    einen vergrösserten     Teil    der       Fig.    1 im Schnitt.  



  Auf dem Drucktuch 1 einer weiter nicht dar- .  gestellten     Filmdruckmaschine    wird die     mit    dem     Farb-          munter    3     (Fig.2)    versehene dicke Gewebebahn 2  an ein mit dem Drucktuch 1 gleichlaufend angetriebe  nes endloses Siebband 4, z. B. aus Bronzegaze, heran  geführt und von diesem übernommen.  



  Das Siebband 4 läuft über die     Walze    9 und       wird    von nicht dargestellten Walzen gespannt bzw.  getragen.  



  Unterhalb des     Obertrums    des Siebbandes 4 ist  eine Saugdüse 5 und in geringem Abstand darüber  ein     Abdeckblech    6 angeordnet, in dem quer zur  Bewegungsrichtung des Gewebes 2 ein über dessen  ganze Breite reichender     Schlitz    7 vorgesehen ist.

   Die  Länge der Abdeckung 6 in Bewegungsrichtung des  Gewebes 2 ist so gewählt, dass durch den Unterdruck  in der Saugdüse 5     die    Luft durch den     Schlitz    7  normal zur Gewebebahn 2 durch diese     hindurchtritt.     Dadurch wird die an der Oberfläche des Gewebes 2  liegende, bzw. in geringer Tiefe in das Gewebe 2  eingedrungene     Druckfarbe    3 unterhalb des Schlitzes 7  durch das Gewebe bis     an    dessen Unterseite durch  gesaugt, wie es aus     Fig.    2     ersichtlich    ist.  



  Vor der Abdeckung 6 ist eine Sprüheinrichtung B  angeordnet, durch die das Farbmuster 3 mit einem      geeigneten     Lösungsmittel    für die Farbe besprüht  werden kann.  



  Das Siebband 4     mit    dem durchdruckten Gewebe  2 durchläuft     anschliessend    eine     Trockenkammer    10,  in der das Gewebe, z. B. durch Düsen, beidseitig       getrocknet    wird.  



  Zur Säuberung des Siebbandes 4 von     durchge-          saugter    Farbe ist am     Untertrum    eine Reinigungs  einrichtung, bestehend aus den beiden Walzen 11  und 12 und dem Trog 13 angeordnet. Die Netz  walze 11, welche als magnetische     Gummiwalze    aus  gebildet sein kann, überträgt aus dem Trog 13 auf  das Siebband 4 das     Reinigungsmittel.    Die Walze  12 wird z. B. durch     magnetische        Kraft    gegen die       Walze    11 gedrückt.  



       Hinter    der Reinigungseinrichtung ist noch     eine     Saugdüse 14 angeordnet, durch die das eingenetzte  Siebband 4 abgesaugt     wird.    An der Walze 9 ist  ausserdem     ein    Reinigungsschaber 15 vorgesehen,  durch den die Walze 9 sauber gehalten wird.    Die Konsistenz der Druckpaste sowie deren Auf  tragdicke muss im     Hinblick    auf die Art und die  Dicke der Gewebebahn     gewählt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Herstellung eines Durchdruckes bei dicken Gewebebahnen, wobei die Farbe mittels eines Unterdruckes in das Gewebe gesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Obertrum ei nes endlosen Siebbandes (4) eine Saugdüse (5) und über dieser, in geringem Abstand über dem Siebband (4), eine einen über dessen ganze Breite sich er streckenden Schlitz (7) aufweisende Abdeckung (6) vorgesehen ist. UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass über dem Siebband (4) vor der Abdeckung (6)
    eine Sprüheinrichtung (8) angeordnet ist.
CH210665A 1963-07-29 1963-07-29 Vorrichtung zur Herstellung eines Durchdruckes bei dicken Gewebebahnen CH398484A (de)

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