CH397462A - Sandstrahlgebläse - Google Patents

Sandstrahlgebläse

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CH397462A
CH397462A CH1348662A CH1348662A CH397462A CH 397462 A CH397462 A CH 397462A CH 1348662 A CH1348662 A CH 1348662A CH 1348662 A CH1348662 A CH 1348662A CH 397462 A CH397462 A CH 397462A
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Description


      Sandstrahlgebläse       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Sandstrahlgebläse, bei dem irgendein     pulverförmiges     oder feingemahlenes, schmirgelartiges Material in  einen flüssigkeitsähnlichen, aufgewirbelten, soge  nannten     staubfliessenden    Zustand     übergeführt    und  dosiert einer     Blasdüse        zugeführt    wird.  



  Man benutzt bekanntlich Sandstrahlgebläse mit  trockenem,     staubförmigem    Schleif- oder Schmirgel  material zur Oberflächenbehandlung, z. B. dekora  tiven Endbearbeitung von Flächen, zum Beseitigen  von Schleifriefen und Kratzern auf Maschinenteilen  und zum Entgraten von unregelmässig geformten  Gussteilen.  



  Das Problem bei Sandstrahlgebläsen, die mit sehr  fein gekörnten Materialien bis zu einer Maschenzahl  von 5000     mesh    arbeiten, besteht darin, dieses feine  Schmirgelmaterial vollständig in einen     staubfliessen-          den    Zustand zu versetzen, in den     Transport-Luft-          strom    einzuführen und ihm dann in einer     Blasdüse     die geeignete Geschwindigkeit zu erteilen.  



  In der Schweizer Patentschrift Nr. 353273 wird  bereits ein     Sandstrahlsystem    für feines Schmirgel  material beschrieben, bei dem mit einer Saugkraft ge  arbeitet wird, die auf einen     Schmirgelmaterialvorrat     in einem Behälter wirkt und einen Luftstrom in die  sem Behälter erzeugt. Die Einlassluft für den Behäl  ter wird durch eine poröse Platte im Boden des Be  hälters     geführt,    um das Schmirgelmaterial in den       staubfliessenden    Zustand zu versetzen. Das in den  staubfliessenden Zustand versetzte Schmirgelmaterial  wird in eine Nebenleitung der     mit    der     Blasdüse    ver  bundenen     Hauptblasleitung    gesaugt.  



  Ein Nachteil dieses     Sandstrahlsystems    ist die re  lativ schlechte Wirkung des durch Saugkraft erzeug  ten Luftstromes, der ja das Schmirgelmaterial sowohl  in den     staubfliessenden    Zustand versetzen, als auch  wohl dosiert in den Trägerluftstrom einführen muss.    Ausserdem wird bei dieser bekannten Vorrichtung       ausser    der     Saugluftquelle    eine     Druckluftquelle    für die       Blasdüse    benötigt, um den Schmirgelteilchen über  ein     Zweischlauchsystem    die notwendige Geschwindig  keit zu     erteilen.     



  Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nach  teile und schlägt ein Sandstrahlgebläse vor, welches  mit besserem Wirkungsgrad arbeitet und bei ver  gleichsweise     kleinem        Luftbedarf    den Schmirgelteil  chen eine hohe Geschwindigkeit in der     Blasdüse    er  teilt. Auch ist das Sandstrahlgebläse nach der Erfin  dung einfacher im Aufbau als bekannte Systeme, da  es nur eine einzige Luftquelle erfordert, und ermög  licht eine bessere     Einstellbarkeit    der Dosierung des  Schmirgelmaterials.  



  Das Sandstrahlgebläse nach der Erfindung weist  einen Vorratsbehälter für das feingemahlene und/  oder pulverförmige     Schmirgelmaterial    auf, in dessen  Boden eine poröse Platte mit zahlreichen Luftkanä  len und ein Speiserohr angeordnet sind, das durch  die poröse Platte     hindurchragt,    mit seiner oberen  Öffnung in diesen Behälter mündet und mit seiner  anderen Öffnung an eine Leitung angeschlossen ist,  sowie einen unter der porösen Platte     in    einem Ge  häuse befindlichen Raum und ist dadurch gekenn  zeichnet, dass der Behälter als verschliessbarer  Druckbehälter mit Mitteln zum Einfüllen des Schmir  gelmaterials ausgebildet ist,

   dass der Raum unter der  porösen Platte an eine     Druckluftquelle    angeschlossen  ist und die     erwähnte    Leitung, in die das Speiserohr       mündet,    über ein     Druckminderventil    einerseits an  dieselbe     Druckluftquelle    wie der erwähnte Raum und  andererseits an eine     Blasdüse    angeschlossen ist, das  Ganze     derart,    dass bei Inbetriebsetzung des Sand  strahlgebläses zunächst ein Luftstrom direkt durch  das Speiserohr in den Druckbehälter fliesst und das  in dem Druckbehälter enthaltene Schmirgelmaterial      in den staubfliessenden Zustand versetzt, dass das       Schmirgelmaterial,

      wenn sich ein Druckgleichgewicht  im Druckbehälter eingestellt hat, durch den durch die  poröse Platte gelangenden Luftstrom im     staubflies-          senden    Zustand gehalten und der Luftstrom im  Speiserohr in seiner Richtung umgekehrt wird und  dass dieser     dosiert    mit Schmirgelteilchen beladene  Luftstrom durch das Speiserohr in die erwähnte Lei  tung gelangt, aus der er mit dem Hauptluftstrom mit  erhöhter Geschwindigkeit der     Blasdüse    zugeführt  wird.  



  Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen an  einem     Ausführungsbeispiel    näher erläutert. Es zei  gen       Fig.    1 eine schematische Seitenansicht des Sand  strahlgebläses, zum Teil im Schnitt.  



       Fig.    2 eine vergrösserte Draufsicht auf die Ein  richtung, mit der das Schmirgelmaterial in den staub  fliessenden Zustand versetzt wird, wobei einige Teile  aufgebrochen dargestellt sind, um Einzelheiten zu  zeigen, und       Fig.    3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in     Fig.    2.  Das Sandstrahlgebläse 10 weist nach     Fig.    1 einen  stählernen Druckbehälter 11 auf, der mit einem Vor  rat an Schmirgelmaterial 12 versehen ist.

   Die     Korn-          grösse    des Schmirgelmaterials kann     zwischen    100  und 5000     mesh    liegen, und es kann aus den ver  schiedensten Materialien bestehen, die auch     nicht    un  bedingt unter den üblichen     Begriff     Sand  fallen.       Art    und Körnung des Materials richten sich nach der  Arbeit, für die das Sandstrahlgebläse benutzt wird.  



  Am Boden des Druckbehälters 11 ist eine Bau  einheit 13 angeordnet, in der das Schmirgelmaterial  in den staubfliessenden Zustand versetzt wird und  die zur Speisung des Trägerluftstromes mit Schmir  gelmaterial dient. Sie enthält ein     T-förmiges    Speise  gehäuse 14 mit einem Speiserohr 15, welches sich  senkrecht durch das Gehäuse erstreckt und in einer       düsenartigen    Öffnung 16 im unteren Teil des Druck  behälters 11 endet     (Fig.    3). Das untere Ende des  Speiserohres 15 mündet in ein gerades Rohrstück 18,  das an den Boden des Gehäuses 14 angeschweisst  oder auf andere geeignete Art an ihm befestigt ist.

    Das Speiserohr 15 und das Rohrstück 18 bilden eine  T     förmige        Abzweigleitung.    Das Rohr 18 ist an einem  Ende mit einem Gewinde 19 versehen, um das     An-          schliessen    einer Leitung 20 zu ermöglichen, die zur       Blasdüse    21 führt, während auf das Gewinde 22 am  anderen Ende des Rohres 18 eine Leitung 23 ge  schraubt ist. Eine geeignete     Druckluftquelle    24, z. B.  ein Kompressor, liefert die Druckluft mit dem ge  wünschten Druck, z. B. 7     Atm.,    an eine Leitung 25,  um die Anlage zu betreiben. Durch Ein- und Aus  schalten des Kompressors kann die Anlage in oder  ausser Betrieb gesetzt werden.

   Eine weitere Leitung  26 führt direkt von der Leitung 25 zum Gehäuse 14  und versorgt dieses mit Druckluft direkt vom Kom  pressor 24, also z. B. mit 7     Atm.    Die Leitung 25  ist hinter der Abzweigung der Leitung 26 an ein üb  liches federbelastetes Regulierventil 27 angeschlos-         sen,    das längs einer Drosselöffnung einen konstanten  Druckabfall erzeugt, so dass am Auslass des Ventils  27, der an die Leitung 23 angeschlossen ist, die Luft  unter geringerem Druck steht, z. B. 6,65     Atm.     



  Die     Fig.    2 und 3 zeigen die Baueinheit 13 im  grösseren Masstab. Das Gehäuse 14. ist vorzugs  weise scheibenförmig und hat einen runden, zen  tralen Hohlraum 38, der von einem Absatz 29 um  geben ist. Der Absatz 29 trägt eine aus z. B. po  rösem Stein bestehende Trennwand 30 von gleicher  Dicke, durch die sich das Speiserohr 15 erstreckt.

    Die Trennwand 30 weist infolge ihrer     Porösität    eine       Vielzahl    von gewundenen Luftkanälen auf, so dass,  wenn Druckluft die     Unterfläche    31     beaufschlagt,    ein  turbulenter Luftstrom aus ihrer oberen Fläche 32  austritt, der das feine, pulverförmige Schmirgel  material 12 auf dem Boden des Druckgefässes 12 in  den     staubfliessenden    Zustand versetzt. Jedes geeig  nete Material, das viele in den verschiedensten Rich  tungen verlaufende Kanäle aufweist, kann als Trenn  wand 30 benutzt werden. Es hat sich gezeigt, dass  das bekannte harzgebundene Quarzfilter ein äusserst  geeignetes Material dafür ist.  



  Am oberen Ende des Druckbehälters 11 ist ein  Vorratsbehälter 33 und darüber ein Zyklon 34 an  geordnet, der nach dem bekannten     Zentrifugal-          abscheider-Prinzip    arbeitet und einen Einlasstutzen  40 aufweist. Mit Hilfe dieses     Abscheiders    kann das  zum Sandstrahlen benutzte Schmirgelmaterial mehr  mals verwendet werden, so dass eine wirtschaftliche  Ausnutzung des relativ teuren. Schmirgelmaterials ge  währleistet ist. Wie schematisch angedeutet, kann die       Blasdüse    21 in einer abgeschlossenen Arbeitskammer  35 angeordnet sein, aus der das benutzte Schmirgel  material und die vom Werkstück abgetragenen Ma  terialteilchen durch einen Kanal 36 dem Zyklon 34  zugeführt werden.

   Ein Sieb 37 im Behälter 33 sorgt  für die Trennung der grossen, von den Werkstücken  abgetragenen und durch den     Abscheider    34 gelan  genden Teilchen, damit diese nicht wieder in das       Zuführsystem    zur     Blasdüse    21 gelangen.  



  Wie in     Fig.    1 schematisch dargestellt, führt eine       Entstaubungsleitung    38 vom Druckbehälter 11 über  ein Ventil 39 zum Einlasstutzen 14 des     Zyklon-          abscheiders    34. Das Ventil 39 ist ein übliches  Quetschventil, das an einen     Auslasstutzen    41 ange  schlossen ist, der seinerseits in der Nähe des oberen  Teils des Druckbehälters angeordnet ist. Das  Quetschventil 39 hat eine Membran 42, die die eine  Wand einer Kammer 43 bildet. Die Membran 42  spricht auf Druck an und kann dann den Durchtritt  von Luft durch die Leitung 38 sperren.

   Eine an den  Kompressor 24 angeschlossene Leitung 44 führt an  ein     T-Stück    45, das über eine Leitung 46 an die  Kammer 43 angeschlossen ist. Von der anderen Ab  zweigung des     T-Stückes    45 führt eine vorzugsweise  feste Leitung 47 durch die Wand des Druckbehälters  in diesen hinein.  



  Beim Betrieb des Sandstrahlgebläses ist es wün  schenswert, den Druckbehälter abzuschliessen, so-      bald Schmirgelmaterial aus ihm in die     Blasdüse    21  eingespeist wird. Wird das Sandstrahlgebläse abge  schaltet, dann soll möglichst das in dem     Sammel-          behälter    33 zurückgewonnene Schmirgelmaterial in  den Druckbehälter 11 fliessen. Zu diesem Zweck ent  hält die Platte 48, die den Druckbehälter 11 und den  Sammelbehälter 33 trennt, eine Öffnung 39, in die  ein Ventilkegel 50 und eine Dichtung 51 eingepasst  sind. Der Ventilkegel 50 kann durch Gewicht und/  oder eine Feder geöffnet werden, die an einem An  satz 56 des Ventilkegels 50 befestigt ist. Der Ventil  kegel 50 gleitet frei auf einer Rohrstütze 52, die am  Ende der festen Leitung 47 angeordnet ist.

   Das Ven  til 50 wird durch die Druckluft geschlossen gehalten,  die durch die Nebenleitung 47, die Rohrstütze 52  und einen Balg 53 gelangt, der fest an der Rohr  stütze 52 mit einem Ring 54 befestigt ist. Dadurch  schliesst das Ventil 50, sobald     Druckluft    in die Lei  tung 47 gelangt. Es dichtet auf diese Weise den       Druckbehälter    11, so dass der durch das Speiserohr  15 und die poröse Platte 30 in den     Druckbehälter    11  gelangende Luftstrom im     Druckbehälter    11 einge  schlossen wird, wenn er das Schmirgelmaterial 12 in  den     staubfliessenden    Zustand zu versetzen beginnt.

    Wenn der     Druck    im     Druckbehälter    11 infolge des  geschlossenen Ventils 50 ansteigt, kehrt der Luft  strom im Speiserohr 15 seine Richtung um und  fliesst dann als mit Schmirgelteilchen beladener Luft  strom durch die düsenartige Öffnung 16 in das  Speiserohr 15. Sobald die Druckluft abgeschaltet  wird, öffnet das Ventil 50 infolge der Wirkung der  Feder 55 und des Gewichtes des auf ihm liegenden  Materials, und der Druckbehälter wird mit Schmir  gelmaterial gefüllt. Auf diese Weise wird ein auto  matisches Wiederfüllen des Druckbehälters 11 er  reicht.  



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, die       Überführung    des Schmirgelmaterials in den     staub-          fliessenden    Zustand sowie das Einführen der  Schmirgelteilchen in den     Gebläseluftstrom    mit Hilfe  eines     Druckluftstromes,    der in den Behälter 11 gelei  tet wird, wesentlich wirksamer durchzuführen, als in  Anlagen, die mit einem relativ unwirksamen Va  kuum- oder Saugsystem arbeiten. Mit der neuen  Anordnung nach der Erfindung kann eine einzige       Druckluftquelle    dazu benutzt werden, um folgendes  zu bewirken    1.

   Versetzen des Schleifmaterials in den     staub-          fliessenden    Zustand mit Hilfe der porösen Platte 30 ;  2. Schliessen des Ventils<B>50;</B>  3. Zuführung eines mit Schmirgelteilchen belade  nen Luftstromes in den     Blasluft-    oder Trägerstrom  aus der selben Luftquelle ;  4. Beschleunigung der Schmirgelteilchen auf die  notwendige Geschwindigkeit ;  5. Druckentlastung im     Druckbehälter    11 nach  Beendigung des     Sandstrahl-Prozesses,    so dass das  Ventil 50 öffnet und neues Schmirgelmaterial in den  Druckbehälter 11 fliesst.

      Das in     Fig.    1 dargestellte Sandstrahlgebläse ar  beitet folgendermassen : Wenn der Kompressor 24  eingeschaltet     wird,    steigt der Druck in der Leitung  46, wodurch die     Auslassleitung    38 mittels der Mem  bran 42 des Quetschventils 39 abgesperrt wird.  Gleichzeitig gelangt Druckluft durch die Leitung 47  und schliesst das Ventil 50 am oberen Ende des  Druckbehälters 11. Der Druck des Kompressors 24       beaufschlagt    ferner gleichzeitig über die Leitungen 25  und 26 das Speiserohr 15, den Raum 28 im Gehäuse  14 unter der porösen Platte 30 und durch das feder  belastete Regulierventil 27 die Leitung 23, in der ein  gegenüber dem     Druck    in Leitung 25 etwas verringer  ter Druck herrscht.  



  Da in der Leitung 44 kein hemmendes Ventil  liegt, strömt sofort Druckluft in die Leitung 27, und  das Ventil 50 schliesst den     Druckbehälter    11 ab,  noch bevor der Druckstoss durch die Leitung 23 und  das Speiserohr 15 in den     Druckbehälter    11 gelangt.  Dieser     anfängliche        Druckstoss    im     Druckbehälter    11  erzeugt eine heftige und durch Reflexion des     Druck-          luftstosses    im     Druckbehälter    verstärkte Turbulenz,  durch welche das     Schmirgelmaterial    12 nahezu au  genblicklich in den     staubfliessenden    Zustand ver  setzt wird.

   Gleichzeitig steigt der     Druck    im Druck  behälter 11 schnell an und die durch die Leitung 26  zugeführte Druckluft     beginnt    durch die poröse Platte  30 zu fliessen. Wenn die Luft an der oberen Fläche  32 der Platte 30 austritt, sorgt ihre Turbulenz für  eine ständige Aufrechterhaltung des     staubfliessenden     Zustandes des     Schmirgelmaterials    12.  



  Infolge der beiden Einlässe für die Druckluft  stellt sich im     Druckbehälter    11 schnell ein Gleich  gewichtsdruck ein, der dem     Druck    im Speiserohr 15  entspricht. Da der die poröse Platte 30     beaufschla-          gende    Druck grösser als der Druck in der Leitung 23  ist, kann ein mit Schmirgelteilchen beladener Luft  strom in die düsenartige     Öffnung    16 eintreten und  durch das Speiserohr 15 in den     Hauptblasluftstrom     gelangen, der mit grösserer Geschwindigkeit aus Lei  tung 23 in das Rohr 18, durch die Leitung 20 und  zur     Blasdüse    21 fliesst.

   Auf diese Weise wird der       Blasluftstrom    mit einer dosierten Menge an Schmir  gelteilchen beschickt.  



  Wesentlich für das Sandstrahlgebläse nach der  Erfindung ist es, dass nach dem Schliessen des Ven  tils 15 im Druckbehälter 11 ein heftiger     Druckstoss     auftritt. Dadurch wird erreicht, dass die Anlage so  fort anspricht und betriebsbereit ist und dass prak  tisch kein anfänglicher Energieverlust während des       Versetzens    des ruhenden     Schmirgelmaterials    in den  staubfliessenden Zustand auftritt, zur Aufrechter  haltung des     staubfliessenden    Zustandes und des kon  stanten     Zuführens    einer dosierten Schmirgelmaterial  menge in den     Blasluftstrom    ist eine relativ kleine       Druckluftmenge    erforderlich, die durch die poröse  Platte 30 tritt.

   So versetzt eine einzige Druckluft  quelle die Schmirgelteilchen in den staubfliessenden  Zustand und bläst sie mit geeigneter     Geschwindigkeit     durch die     Blasdüse    21. Die Erfindung schafft also      ein Sandstrahlgebläse     mit    erhöhter     Strahlgeschwindig-          keit    ohne eine     Vergrösserung    des Luftverbrauches.  



  Bei der Konstruktion eines Sandstrahlgebläses  nach der Erfindung werden die Abmessungen der  verschiedenen Teile, wie z. B. der porösen Platte 30,  entsprechend der Grösse der benutzten Schmirgel  teilchen und der     Blasdüse    gewählt. Der Druckabfall,  der im Ventil 27 hervorgerufen wird, kann verän  dert werden, um die     Druckdifferenz    im stetigen Be  triebszustand zwischen dem Druck im Druckbehäl  ter 11 und demjenigen im Rohr 18 und damit den  Strom von Schmirgelteilchen verändern zu können.

    Auch können die Abmessungen des Speiserohres 15  und diejenigen der Öffnung 16 oder der Abstand  der Öffnung 16 von der Platte 30 verändert werden,  so dass ein grösserer Betrag an von den Werkstücken  abgetragenen Teilchen auf der Platte 30     gesammelt     werden kann als in den     Blasluftstrom    gelangt. Die  abgelagerten Teilchen können entfernt werden, wenn  die Anlage abgeschaltet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sandstrahlgebläse mit einem Vorratsbehälter für das feingemahlene und/oder pulverförmige Schmir- gehnaterial, in dessen Boden eine poröse Platte mit zahlreichen Luftkanälen und ein Speiserohr angeord net sind, das durch die poröse Platte hindurchragt, mit seiner oberen Öffnung in den Behälter mündet und mit seiner anderen Öffnung an eine Leitung an geschlossen ist, sowie einem unter der porösen Platte in einem Gehäuse befindlichen Raum, dadurch ge kennzeichnet, dass der Behälter als verschliessbarer Druckbehälter (11) mit Mitteln zum Einfüllen des Schmirgelmaterials (12) ausgebildet ist, dass der Raum (28) unter der porösen Platte (30)
    an eine Druckluftquelle (24) angeschlossen ist und die er wähnte Leitung (23, 18, 20), in die das Speiserohr (15) mündet, über ein Druckminderventil (27) einer seits an dieselbe Druckluftquelle (24) wie der er wähnte Raum (28), und andererseits an eine Blas- düse (21) angeschlossen ist, das Ganze derart, dass bei Inbetriebsetzung des Sandstrahlgebläses zunächst ein Luftstrom direkt durch das Speiserohr (15) in den Druckbehälter (11) fliesst und das in dem Druckbehälter enthaltene Schmirgelmaterial (12) in den staubfliessenden Zustand versetzt,
    dass das Schmirgelmaterial, wenn sich ein Druckgleichgewicht im Druckbehälter (11) eingestellt hat, durch den durch die poröse Platte (30) gelangenden Luftstrom im staubfliessenden Zustand gehalten und der Luft strom im Speiserohr (15) in seiner Richtung umge kehrt wird und dass dieser dosiert mit Schmirgelteil chen beladene Luftstrom durch das Speiserohr (15) in die erwähnte Leitung (20) gelangt, aus der er mit dem Hauptluftstrom mit erhöhter Geschwindigkeit der Blasdüse (21) zugeführt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Sandstrahlgebläse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die poröse Platte (30) als horizontal liegende, die Öffnung zwischen dem er wähnten Raum (28) im Gehäuse (14) und dem Druckbehälter (11) abschliessende Trennwand aus gebildet ist, in der das Speiserohr (15) etwa in der Mitte angeordnet ist. 2.
    Sandstrahlgebläse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Einfüllen des Schmirgehnaterials einen über dem Druckbehäl ter angeordneten Vorratsbehälter (33) aufweisen, wo bei eine durch ein druckluftbetätigtes Ventil (50) ab- schliessbare Öffnung (49) die beiden Behälter ver bindet, und dass das Ventil (50) derart direkt an die erwähnte Druckluftquelle (24) angeschlossen ist, dass es schliesst, bevor der Luftstrom durch das Speiserohr (15) in den Druckluftbehälter (11) eintritt. 3.
    Sandstrahlgebläse nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Blasdüse (21) in einer Arbeitskammer (35) angeordnet ist, aus der ein Kanal (36) zu einem über dem Vorratsbehälter (33) angeordneten Zyklonab- scheider (34) führt, unter dem ein Sieb (37) zum Aussieben grosser, beim Sandstrahlen abgetragener Werkstückteile angeordnet ist. 4.
    Sandstrahlgebläse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an den Druckbehälter ein vom Druck der Druckluftquelle (24) betätigtes Ven til (39) angeschlossen ist, das beim Inbetriebsetzen des Gebläses schliesst und beim Abschalten dessel ben öffnet. 5. Sandstrahlgebläse nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeich net, dass die Auslassöffnung des erwähnten Ventils (39) mit dem Einlasstutzen (40) des Zyklonabschei- ders (34) verbunden ist.
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