CH397446A - Scheibenbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Scheibenbremse, insbesondere für KraftfahrzeugeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16D55/00—Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
- F16D55/02—Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members
- F16D55/22—Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads
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- F16D55/2265—Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads with a common actuating member for the braking members the braking members being brake pads in which the common actuating member is moved axially, e.g. floating caliper disc brakes the axial movement being guided by one or more pins engaging bores in the brake support or the brake housing
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Description
Scheibenbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Scheibenbremse, ins besondere für Kraftfahrzeuge, mit einer U-förmigen, die Bremsscheibe aussen oder innen umfassenden Bremsbrücke. Es ist eine Scheibenbremse bekanntgeworden, bei der die Bremsbrücke die Bremsscheibe umfasst und auf einem Führungsbolzen verschiebbar gelagert ist, wobei sich ausserhalb des Bremsscheibenumfanges nur die Bremskopfbrücke befindet. Auf dem Füh rungsbolzen ist gleichzeitig noch die lose Brems backe angeordnet, wobei zwischen der losen Brems backe und der Bremsbrücke Spreizelemente in Form von hydraulischen Zylindern oder Luftdruckzylindern angeordnet sind. Der wesentliche Nachteil dieser Ein richtung ist, dass der Führungsbolzen alle beim Brem sen auftretenden Bremskräfte aufnehmen muss. Er wird dabei nicht nur auf Abscheren, sondern auch auf Biegung beansprucht und muss deshalb ausrei chend dimensioniert sein. Darüber hinaus müssen aber auch die Lager in der losen Bremsbacke und der Bremsbrücke so gut gefertigt sein, dass beim Bremsen nicht ein Verklemmen dieser beiden Teile auf dem Führungsbolzen eintritt. Dies bereitet in der Praxis erhebliche Schwierigkeiten. Zur Vermeidlung dieser Nachteile ist bei der Scheibenbremse nach der Erfindung die Bohrung der Bremsbrücke für den Führungsbolzen als Lang loch ausgebildet, dessen kurze Achse radial gerichtet ist, und es sind Anschläge vorgesehen, auf die die Bremsbrücke die beim Bremsen auftretenden Kräfte überträgt, wobei die Anschläge fest mit dem stehen den Teil der Achse des zu bremsenden Rades verbun den zu werden bestimmt ,sind. Zweckmässig werden die Anschläge beiderseits der Bremsscheibe vorgesehen, und zwar so, dass auch die lose Bremsbacke an Anschlägen anliegt. In den beiliegenden Zeichnungen ist eine bei spielsweise Ausführung der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 einen Schnitt der Vorrichtung nach der Linie I-1 der Fig. 2, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-II der Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung. Nach den Figuren ist 11 die Bremsscheibe, wel che im vorliegenden Falle mit ihrem äusseren Um fang an einer (nicht dargestellten) Radfelge befe stigt ist. Die Bremsscheibe 11 wird von innen her von der U-förmig ausgebildeten Bremsbrücke 12 um fasst. Die Bremsbrücke 12 ist auf einem Führungs bolzen 13 gelagert, welcher mit einem Festteil der Achse des zu bremsenden Rades verbunden ist. Zwi schen der Wand 14 der Bremsbrücke und der Brems scheibe ist eine lose Bremsbacke 15 angeordnet, wel che ebenfalls auf dem Führungsbolzen 13 gelagert ist. Bremsbacke 15 und die gegenüberliegende Wand der Bremsbrücke 12 tragen Bremsbeläge 16, wel che beim Bremsen gegen die Bremsscheibe 11 ge drückt werden. Bremszylinderkolben-Aggregate 17 erzeugen den zum Bremsen notwendigen Bremsdruck. Die Wand 14 der Bremsbrücke 12 und die lose Bremsbacke 15 tragen zur Aufnahme des Führungs bolzens 13 Langlöcher 18, 19. Die Langlöcher 18, 19 sind dabei so angeordnet, dass ihre kurze Achse radial liegt, so dass die Bremsbrücke 12 und die lose Bremsbacke 15 die Möglichkeit haben, sich konzen trisch innerhalb gewisser Grenzen um die Achse auf dem Führungsbolzen 13 zu bewegen. In radialer Richtung ist eine Bewegung der Bremsbrücke 12 und der Bremsbacke 15 nicht möglich, weil in dieser Richtung die Langlöcher mit Passsitz auf dem Füh rungsbolzen 13 aufliegen. Die konzentrische Be- wegung wird durch fest mit dem stehenden Achsrohr 20 der Radachse verbundene Anschläge 21, 22 ver hindert. Gleichzeitig nehmen die Anschläge 21, 22 die beim Bremsen auftretenden Kräfte auf. Die An schläge 21 sind dabei so breit, dass sich auch die lose Bremsbacke 15 gegen diese Anschläge anlegen kann. Durch die auf der anderen Seite der Brems scheibe angeordneten Anschläge 22 wird ein Kippen bzw. Drehen der Bremsbrücke 12 aus der Parallel lage zur Bremsscheibe 11 verhindert. Da die Brems brücke sich parallel zur Längsachse des Führungsbol zens 13 bewegen kann, ist es möglich, diese Brems brücke auch unstarr auszubilden. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Brems brücke so anzuordnen, dass ,sie die Bremsscheibe von aussen umfasst. In diesem Falle können die An schläge 21, 22 in derselben Lage verbleiben, wie in den Figuren dargestellt. Auch der Führungsbolzen und alle übrigen Elemente können in der dargestell ten Art und Weise angeordnet sein, so dass sich keine wesentlichen Änderungen ergeben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Scheibenbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer U-förmigen, die Bremsscheibe aussen oder innen umfassenden Bremsbrücke, welche zusammen mit der losen Bremsbacke auf einem Führungsbolzen verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung der Brücke für den Führungsbolzen (13) als Langloch (18) ausgebildet ist, dessen kurze Achse radial gerichtet ist, und dass die Bremsbrücke (12) die beim Bremsen auftretenden Kräfte auf An schläge (21, 22) überträgt, welche fest mit dem ste henden Teil der Achse des zu bremsenden Rades verbunden zu werden bestimmt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Scheibenbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge beiderseits der Bremsscheibe (11) angeordnet sind. 2. Scheibenbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die lose Bremsbacke (15) eben falls mit einem Langloch (19) auf dem Führungsbol zen (13) angeordnet ist und die auf der Führungs- bolzenseite der Bremsbrücke (12) liegenden An schläge (21) gleichzeitig die lose Bremsbacke (15) mit abstützen. 3. Scheibenbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsbrücke unstarr aus gebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB0043653 | 1960-12-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH397446A true CH397446A (de) | 1965-08-15 |
Family
ID=6967111
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1319761A CH397446A (de) | 1960-12-16 | 1961-11-13 | Scheibenbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH397446A (de) |
-
1961
- 1961-11-13 CH CH1319761A patent/CH397446A/de unknown
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