CH397378A - Verfahren zur kathodischen Behandlung von Metalloberflächen - Google Patents

Verfahren zur kathodischen Behandlung von Metalloberflächen

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CH397378A
CH397378A CH1110661A CH1110661A CH397378A CH 397378 A CH397378 A CH 397378A CH 1110661 A CH1110661 A CH 1110661A CH 1110661 A CH1110661 A CH 1110661A CH 397378 A CH397378 A CH 397378A
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CH
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sep
sodium
metal surfaces
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cathodic treatment
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CH1110661A
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Inventor
Stephan Lothar
Original Assignee
Leuchtenbau Lengefeld Veb
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D11/00Electrolytic coating by surface reaction, i.e. forming conversion layers
    • C25D11/38Chromatising

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Treatment Of Metals (AREA)

Description


      Verfahren    zur     kathodischen    Behandlung von Metalloberflächen    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren  zur     kathodischen    Behandlung von Metalloberflächen,  um einen verbesserten Oberflächenschutz von Metall  teilen mit glänzenden Oberflächen zu erzielen.  



  Es sind bereits Verfahren und Bäder bekannt  geworden, die eine     Passivierung    von Metalloberflä  chen bewirken sollen.  



  Eines der geläufigsten Verfahren zum Schutz von  Metalloberflächen ist die Verwendung von sauren     Bi-          chromatlösungen,    die auf Metallen meist farbige, an  laufbeständige Filme bilden.  



  Es ist ferner ein Verfahren zur     elektrolytischen          Abscheidung    von     Berylliumoxyd    aus     Berylliumsul-          fatlösungen    bekannt, nach dem transparente, glanz  erhaltende Schutzschichten erzeugt werden sollen.  Diese rein chemisch oder auch elektrolytisch erzeug  ten Schutzschichten sind nur mässig haltbar.  



  Zur Beseitigung dieses Mangels wird erfindungs  gemäss vorgeschlagen, dass die entfetteten, polierten  oder mit einem galvanisch aufgebrachten Metall  überzug versehenen Teile in einem Bad mit einer  Zusammensetzung von etwa  
EMI0001.0012     
  
    770 <SEP> - <SEP> 850 <SEP> Gew.-Teilen <SEP> Wasser
<tb>  <B>80-100</B> <SEP> " <SEP> Natriumhydroxyd
<tb>  <B>35-</B> <SEP> 60 <SEP> Natriumchromat <SEP> oder
<tb>  Natrium-Bichromat
<tb>  20- <SEP> 40 <SEP> " <SEP> Natriumcarbonat
<tb>  <B>15-</B> <SEP> 30 <SEP> " <SEP> Trinatriumphosphat       bei einer     Badspannung    von etwa 6-8 V und einer  Stromdichte von 4-6     A/dm2    etwa ein bis zwei  Minuten     kathodisch    behandelt werden.  



  Das Verfahren ist     insbesondere    auf Metalle der  ersten und zweiten Nebengruppe des Periodischen  Systems und deren Legierungen anwendbar.    Die passivierten Oberflächen von poliertem Kup  fer und Messing zeigen ein etwas erhöhtes Refle  xionsvermögen, wohingegen das     Reflexionsvermögen     passivierter     Silberoberflächen    etwas     vermindert    wird.  



  Durchgeführte Versuche ergaben, dass erfindungs  gemäss     passivierte    Oberflächen über ein halbes Jahr  lang keine ungünstige Veränderung der Oberflächen  zeigen; während nichtpassivierte Metalloberflächen  nach einem Jahr bei gleichen Bedingungen unansehn  lich geworden     sind.     



  Die erfindungsgemäss passivierten Oberflächen er  geben überdies einen sehr guten Schutz gegen das  Anlaufen in schwefelhaltiger Atmosphäre und über  treffen bei     weitem    bis jetzt bekannte     Pas:sivierverfah-          ren.     



  In einem Ausführungsbeispiel soll der Gegen  stand der     Erfindung    näher erläutert werden.  



  Die zu passivierende entfettete,     polierte    oder gal  vanisch     glänzend    abgeschiedene     Metalloberfläche     wird für die Dauer von ein bis zwei Minuten in ein  Bad mit folgender Zusammensetzung  
EMI0001.0029     
  
    770 <SEP> g <SEP> Wasser
<tb>  100 <SEP> g <SEP> Natriumhydroxyd
<tb>  60 <SEP> g <SEP> Natrium(bi)chromat
<tb>  40 <SEP> g <SEP> Natriumcarbonat
<tb>  30 <SEP> g <SEP> Trinatriumphosphat       als Kathode eingehängt, wobei eine Spannung von  mindestens 6 V anliegt und sich eine Stromdichte von  4-6     A/dm2    einstellt. Als Anoden dienen Stahlble  che. Anschliessend werden die behandelten Teile gut  gespült und getrocknet.  



  Ein derartiges Bad erschöpft sich erst nach mehr  monatigem Arbeiten. Die     überwachung    dieses Ba  des ist einfach: In dem Bad passivierte     Teile    dürfen      in     natriumsulfidhaltigen    Lösungen nicht     anlaufen;    ist  dies doch der Fall, so wird ein     Neuansatz    notwendig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur kathodischen Behandlung von Me talloberflächen zur Erreichung eines verbesserten Oberflächenschutzes, dadurch gekennzeichnet, dass die entfetteten, polierten oder mit einem galvanisch aufgebrachten Metallüberzug versehenen Teile in einem Bad mit einer Zusammensetzung von etwa EMI0002.0006 770 <SEP> - <SEP> 850 <SEP> Gew.-Teilen <SEP> Wasser <tb> <B>80-100</B> <SEP> Natriumhydroxyd <tb> <B>35-</B> <SEP> 60 <SEP> " <SEP> Natriumchromat <SEP> oder <tb> Natrium-Bichromat <tb> 20- <SEP> 40 <SEP> " <SEP> Natriumcarbonat <tb> <B>15-</B> <SEP> 30 <SEP> " <SEP> Trinatriumphosphat bei einer Badspannung von etwa 6-8 V und einer Stromdichte von 4-6 A/dm2 etwa ein bis zwei Minuten <RTI
    ID="0002.0009"> kathodisch behandelt werden.
CH1110661A 1961-01-28 1961-09-25 Verfahren zur kathodischen Behandlung von Metalloberflächen CH397378A (de)

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