CH397274A - Industrie-Mikroskop - Google Patents

Industrie-Mikroskop

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CH397274A
CH397274A CH499863A CH499863A CH397274A CH 397274 A CH397274 A CH 397274A CH 499863 A CH499863 A CH 499863A CH 499863 A CH499863 A CH 499863A CH 397274 A CH397274 A CH 397274A
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CH
Switzerland
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axis
mirror
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eyepiece
tube
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CH499863A
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Lehnherr Werner
Original Assignee
Lehnherr Werner
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/0004Microscopes specially adapted for specific applications
    • G02B21/0016Technical microscopes, e.g. for inspection or measuring in industrial production processes

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  • Optics & Photonics (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)

Description


      Industrie-Mikroskop       Die vorliegende     Erfindung    betrifft ein     Industrie-          Mikroskop,    bei     welchem    die optische Achse des  Okulars gegen die optische Achse des Objektivs  geneigt ist, also ein Winkelmikroskop, und zwar  vorzugsweise ein solches, bei welchem das Okular  auf einem Kreis oder doch einem Kreisbogen     ver-          schwenkbar    ist. Bei solchen Mikroskopen wurde bis  jetzt ein Prisma zur Umlenkung des     Lichtstrahls    ver  wendet. Die     Verwendung    von Prismen zur Um  lenkung eines Lichtstrahles hat zweifellos seine Vor  teile.

   In     Industrie-Mikroskopen    der vorgenannten  Art treten     jedoch    Nachteile störend in Erscheinung.  Diese bestehen darin, dass eine genaue Justierung  oder Zentrierung sehr schwierig ist, so dass man  sich meist mit irgendeiner Annäherung zufrieden  gibt oder zufrieden geben muss. Eine kleine Unge  nauigkeit bei der     Justierung    wirkt sich nicht in allen  Fällen. gleich störend aus. Falls jedoch das Okular  um die Achse des Objektivs     verschwenkbar    ist,  macht bei einer solchen     Verschwenkung    ein Bild  punkt im Gesichtskreis irgendeine Bewegung, anstatt  dass er sich auf einer zum Gesichtsfeld genau     konzen-          trischen    Kreisbahn bewegt.  



  Das erfindungsgemässe Mikroskop lässt sich nun  verhältnismässig einfach so     genau    justieren, dass bei  einer     Verschwenkung    des Okulars keine Abweichung  eines Bildpunktes von der Kreisbahn einer einge  setzten Gitterplatte festgestellt werden kann:. Es  ist dadurch     gekennzeichnet,    dass es zur     Umlenkung     des     Lichtstrahls    einen Spiegel aufweist, der zum  Justieren     in,    der Richtung der einen der beiden vor  genannten Achsen verschiebbar, um diese Achse  drehbar und um eine zu dieser Achse senkrechte  Achse schwenkbar gelagert ist.  



  Natürlich ist die     Verwendung    eines Spiegels nicht  nur in der Optik, sondern auch im Mikroskopbau    seit jeher bekannt. Doch wurden bis jetzt aus ver  schiedensten     Gründen    keine Spiegel in den Strahlen  gang zwischen     Okular    und     Objektiv    eingesetzt, son  dern nur Prismen, obwohl die Nachbeile von Pris  men     bekannt    waren, Nachteile, die bei der Ver  wendung eines auf die     vorgenannte    Art angeordne  ten Spiegels nicht auftreten.  



  Die beiliegende     Zeichnung    zeigt einen Teil eines       Ausführungsbeispiels    des     erfindungsgemässen    Mikro  skops, und zwar zeigt die     Fig.    1 einen     Okulartubus,     den Spiegel und die Achse des Objektivs,  die     Fig.2    einen     Schnitt    nach der Linie     II-II     der     Fig.    1 und  die     Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     III-III     der     Fig.    1.  



  Die Achse 1 des Rohres 2 ist gleichzeitig     die          optische    Achse des in der Zeichnung nicht dargestell  ten     Mikroskop-Objektivs.    Dieses Rohr 2 ist, wie  das bei Mikroskopen dieser Art bekannt ist, dreh  bar gelagert. Es weist ein Fenster 2a auf, das in  das     Okularrohr    3 mündet, dessen Achse 7 mit       der    optischen Achse des darin     angeordneten,    in  der Zeichnung     jedoch    nicht sichtbaren Okulars     zu-          sammenfällt.     



  Im Rohr 2 sitzt mit satter Reibung eine Hülse 4,  die zwei einander gegenüberliegende     Einfräsungen    4a  und 4b aufweist, welche bis zu einer     blendenartigen          Einschnürung    4c reichen. Im Bereich der     Einfräsung     ist die Hülse innen     plangeschnitten,    so dass zwei  einander parallel     gegenüberliegende    Flächen 4d und  4e gebildet werden.

   Zwischen diesen beiden Flächen  befindet sich ein     U-förmiger    Träger 5, dessen beide  Schenkel 5b     und,'    5c je mittels einer Schraube 6 an  der Hülse 4 drehbar gelagert sind, wobei die Dreh  achse dieses Trägers 5 zur Achse 1 des Rohres 2     und,     der damit     zusammenfallenden    Achse der Hülse 4  senkrecht steht. Am Basisteil 5a des Trägers 5 ist           ein    Spiegel 6 so     befestigt,    dass seine spiegelnde Ober  fläche in der Drehachse des Trägers 5 liegt.

   Der  Spiegel 6 hat so drei     Freiheitsgrade:    er     kann    um die  Achse 1 gedreht werden, er kann längs der Achse 1  verschoben werden und er kann um eine zur Achse 1       senkrechte,    in seiner Ebene liegende     Achse        ver-          schwenkt    werden. Mit diesen drei     Freiheitsgraden     ist die genaue Justierung nicht nur     möglich,    son  dern auch verhältnismässig einfach     durchzuführen.:     mittels eines in der Zeichnung nicht     dargestellten     Schlüssels lässt sich die Hülse 4 im Rohr 2, in  welchem sie mit satter Reibung sitzt, drehen.

   Mit  tels der in der     Fig.    2 mit     strichpunktierten    Linien  dargestellten Schraube 8 lässt sich die     Hülse    4 im  Rohr nach unten schieben und mittels eines in der       Fig.    1 dargestellten in eine Bohrung des Trägers 5       einschraubbaren        Stellstiftes    9 kann der Spiegelträger 5  um die durch die Schrauben 6 gebildete Achse       verschwenkt        werden.    Sobald er in die richtige Lage  gebracht worden ist, werden die beweglichen Teile  mit etwas Lack oder Farbe oder einem andern Hilfs  mittel fixiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Industrie-Mikroskop, bei welchem die optische Achse des Okulars gegen die optische Achse des Objektivs geneigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass es zur Umlenkung des Lichtstrahles einen Spiegel aufweist, der zum Justieren in der Richtung der einen der beiden vorgenannten Achsen verschiebbar, um diese Achse drehbar und um eine zu dieser Achse senkrechte Achse schwenkbar gelagert ist. UNTERANSPRUCH Industrie-Mikroskop nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Spiegel ein Ober flächenspiegel ist, der auf dem.
    Basisteil eines U-för- migen Trägers befestigt ist, dessen Schenkel an einer Hülse um eine die Hülsenachse senkrecht schnei dende und in der Spiegelebene liegende Achse dreh bar gelagert ist, wobei sich die Hülse selbst mit satter Reibung in einem zur Objektivachse kon zentrischen, drehbaren Rohr, an welchem der Oku- larträger befestigt ist, drehen und axial verschieben lässt.
CH499863A 1963-04-19 1963-04-19 Industrie-Mikroskop CH397274A (de)

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