CH396584A - Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen von Teilstücken von einem profilierten Streifen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen von Teilstücken von einem profilierten Streifen

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CH396584A
CH396584A CH41160A CH41160A CH396584A CH 396584 A CH396584 A CH 396584A CH 41160 A CH41160 A CH 41160A CH 41160 A CH41160 A CH 41160A CH 396584 A CH396584 A CH 396584A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
parts
separating
strip
punching
cutting
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Application number
CH41160A
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English (en)
Inventor
Hugh Marshall Foster
Original Assignee
Hunter Douglas International C
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D21/00Machines or devices for shearing or cutting tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen von     Teilstücken    von     einem        profilierten        Streifen       Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren  zum Abtrennen von Teilstücken von einem profilier  ten Streifen, insbesondere von dünnen Metallstreifen,  der eine oder mehrere Umbördelungen, umgebogene  Ränder,     erhöhte    Teile und/oder vertiefte Teile auf  weist, und auf eine     Vorrichtung    zum     Ausführen     dieses Verfahrens.  



  Beim Abtrennen von Teilstücken von einem sol  chen profilierten Streifen durch Stanzen oder Schnei  den besteht, insbesondere wenn diese Streifen aus  dünnem Blech bestehen, der Nachteil, dass die Um  bördelungen, umgebogenen Ränder usw., die nicht  oder nicht leicht unterstützt werden können, an der  Stanz- oder Schneidstelle platt gedrückt, zugedrückt  oder auf eine andere Weise verformt werden. Wenn  von diesen     abgeschnittenen    Teilen z.

   B. ein     Sonnen-          schirm    oder eine Wand hergestellt wird, passt da  durch der umgebogene Rand eines Teilstückes     nicht     mehr gut um die Umbördelung eines benachbarten,  abgeschnittenen     Teilstückes.    Auch Verformungen von  Erhöhungen, Vertiefungen usw. haben einen nach  teiligen     Einfluss    auf die Gestalt des     Sonnenschirmes,     der Wand usw.  



  Diese Nachteile werden durch das erfindungs  gemässe Verfahren dadurch vermieden, dass an der  oder jeder Teilstelle die Umbördelungen, umgeboge  nen Ränder, erhöhten Teile und/oder vertieften Teile  durchgesägt oder durchgefräst werden und die übri  gen Teile des profilierten Streifens durch Stanzen  oder Schneiden vom Streifen abgetrennt werden. Da  durch, dass die Umbördelungen, umgebogenen Rän  der, erhöhten und/oder vertieften Teile durchgesägt  oder durchgefräst werden, werden diese nicht oder  nahezu nicht verformt. Da der     übrige    Teil oder .die  übrigen Teile der Trennungsstelle     gestanzt    oder ge  schnitten werden, erfolgt das Abtrennen der Teil  stücke schnell.

      Die Vorrichtung zum Ausführen des     erfindungs-          gemässen    Verfahrens, welche Vorrichtung mit einem  Rahmen versehen ist, in welchem ein oder mehrere       mit    einem Bedienungsmechanismus versehene Trenn  organe     vorgesehen    sind, wird dadurch     gekennzeich-          net,    dass das bzw. jedes     Trennorgan    aus einer oder       mehreren    Sägen oder Fräsen und einem oder mehre  ren Stanzgeräten oder Schneidgeräten besteht. Die  Sägen oder Fräsen können fest im Rahmen des  Trennorgans angeordnet sein und das Stanzgerät oder  Schneidgerät kann auf und ab bewegbar in diesem  Rahmen angeordnet sein.

   Während des Hubes nach  unten vom Stanz- und Schneidgerät können die oder  jede Säge, Fräse oder Feile die Umbördelungen, um  gebogenere Ränder usw. durchschneiden. Selbstver  ständlich muss dafür Sorge getragen werden, dass die  Breite des Säge, Fräs- oder Feilschnittes dieselbe  oder nahezu .dieselbe Breite wie der vom Stanzgerät,  Schneidgerät gebildete Schnitt aufweist,  Das bzw. jedes Trennorgan kann aus zwei keil  förmigen Sägeteilen bestehen, zwischen denen     sich     ein Stanzgerät oder Schneidgerät befindet, welches  Trennorgan auf     und    ab bewegbar im Rahmen vor  gesehen     ist.     



  Die Teile des Trennorgans können zu einem  Ganzen vereinigt sein.  



  Vorzugsweise wird das Trennorgan bzw. das auf  und ab bewegbare Stanz- oder     Schneidorgan    mit  einem oder mehreren Stempeln versehen, wodurch  zugleich mit dem Abtrennen der Teilstücke Löcher  oder Lippen in diesen Teilstücken gebildet werden.  



  Die Erfindung wird nachstehend an Hand der  Zeichnung näher auseinandergesetzt, in der beispiels  weise eine     Ausführungsform   <U>der</U> erfindungsgemässen  Vorrichtung     dargestellt    ist. Es zeigen:       Fig,    1 einen     Längssglinitt        dieser        Vorrichtung,         Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II  der Fig. 1,  Fig. 3 einen Querschnitt eines Streifens, wie die  ser mit der erfindungsgemässen Vorrichtung erhalten  werden kann.  



  Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung  besteht aus einem Rahmen 1, in welchem Füh  rungen 2, 3     für    ein auf und ab bewegbares Trenn  organ 4 vorgesehen sind. Der Bedienungsmechanis  mus, um dieses Trennorgan auf und ab zu bewegen,  ist nicht dargestellt, da dieser auf an sich bekannte  Weise ausgebildet sein kann, z. B. hydraulisch, pneu  matisch oder mechanisch. Die dargestellte Vorrich  tung ist für pneumatische Bedienung ausgebildet.  



  Das dargestellte Trennorgan besteht aus zwei  von oben nach unten sich schräg verjüngenden Säge  blättern 5, 6 und einem zwischen diesen Sägeblättern  befindlichen Stanzmesser 7. Diese Sägeblätter 5, 6  sind mit dem Stanzmesser 7 zu einem einzigen auf  und ab bewegbaren Element vereinigt. Das     Stanz-          messer    7 hat eine Spitze 8, die beim Stanzen in den  Metallstreifen dringt, während dessen Enden über  die Sägeblätter hinausragen.  



  Im Rahmen 1 der Vorrichtung ist ein Schlitz  oder eine Aussparung 9 vorgesehen, wodurch ein  gebogener, mit Umbördelungen versehener Metall  streifen 10, von dem ein Stück abgeschnitten werden  muss oder der zu unterteilen ist, geführt wird. Dieser       Schlitz    oder diese Aussparung hat eine derartige  Form, dass sie den gebogenen     Teil    des     Metallstreifens     10 über seine ganze Breite oder einen Teil desselben  unterstützen kann, während der Streifen an beiden  Enden eine Umbördelung 11, 12 hat, die anfänglich  nicht unterstützt wird.  



  Wenn mit der oben beschriebenen Vorrichtung  ein Stück von einem     profilierten        Metallstreifen    ab  getrennt werden muss, verfährt man wie folgt.  



  Nachdem der Streifen 10 in die Aussparung 9  geführt ist, wird das Trennorgan 5, 6, 7 nach unten       bewegt.    Dabei kommen die Sägeblätter 5 und 6 mit  den Umbördelungen 11 und 12 in Berührung. Wenn  sich der Metallstreifen nicht auf die richtige Weise  in der Vorrichtung befindet, z. B. zu viel nach rechts,  wird das rechte Sägeblatt 6 zuerst mit diesem Metall  streifen in Berührung kommen. Da sich der Metall  streifen seitlich verschiebbar im Schlitz 9 befindet  und noch nicht mit dem linken Sägeblatt 5 in Be  rührung ist, wird der Metallstreifen durch     das    rechte  Sägeblatt nach links gedrückt werden.     Liegt    der  Metallstreifen zu viel nach     links,    so wird das linke  Sägeblatt 5 diesen nach rechts drücken.

   Die Säge  blätter 5 und 6 bringen dadurch den Metallstreifen 10  in die richtige Lage im Schlitz 9, wonach die beiden  Umbördelungen 11 und 12 durchgesägt werden.  



  Dadurch, dass die profilierten Metallstreifen immer  durch die Sägeblätter 5 und 6 in die richtige Lage im  Schlitz 9 gebracht werden, wird der Vorteil erzielt,  dass das Trennorgan 5, 6, 7 auch mit einem oder  einer Anzahl Stempel 13 versehen werden kann, mit  deren     Hilfe    zugleich mit dem Abtrennen Löcher oder    Lippen in die abgetrennten Stücke des Metallstreifens  gestanzt werden können, ohne dass spezielle Zentrier  organe für den Metallstreifen erforderlich sind. Dazu  ist beiderseits des Trennorgans 5, 6, 7 ein Körper  oder Vorsprung 18 vorgesehen, welche Körper mit  in Führungen geführten Klötzen 14 bzw. 15 zu  sammenwirken, in welchen sich Zylinder 16 zum  Bedienen der mit einem Kolben versehenen Stempel  13 befinden.

   In Hohlräumen dieser Klötze 14, 15  ist auch eine Anzahl Federn 17 vorgesehen, die als  Pufferfedern dienen, wenn die am     Schneidorgan    be  festigten Körper oder Vorsprünge 18 auf diesen  Federn ruhende Stäbe 19 berühren. Danach werden  die Klötze 14, 15 nach unten bewegt, so dass der  Metallstreifen 10 zwischen diese Klötze und die Un  terseite des Schlitzes 9 festgeklemmt wird. Mittels  durch Schläuche oder Rohre 20 zugeführter Luft  unter Druck werden die Stempel 13 nach unten be  wegt, wodurch Löcher oder Lippen in den Metall  streifen 10 gestanzt werden.

   Zugleich bewegt sich  das Trennorgan 5, 6, 7 ferner nach unten, bis das       Stanzmesser    7 so weit nach unten bewegt ist, dass  dieses ein     Streifchen    aus dem Metallstreifen stanzt,  das eine Breite aufweist, die der Breite der Säge  schnitte gleich oder nahezu gleich ist. All diese Be  arbeitungen finden während eines einzigen Arbeits  hubs des Trennorgans 5, 6, 7 statt.  



  Nachdem auf diese Weise ein Stück vom Metall  streifen abgetrennt ist, wird das Trennorgan nach  oben bewegt, bis sich die Vorrichtung wieder in der  Ausgangslage befindet.  



  Bei der     obenbeschriebenen    Vorrichtung wird der  Schlitz 9 durch den Raum zwischen der Unterseite  der Klötze 14, 15 und der Oberseite eines Gegen  stempels oder Rahmenteiles 21 gebildet, in dem sich  Öffnungen 22 befinden, durch welche die aus dem  Metallstreifen gestanzten Teile fallen. Selbstverständ  lich könnte der Schlitz auch vollständig im Gegen  stempel vorgesehen sein. Dies bringt aber den Nach  teil mit sich, dass der Metallstreifen beim Einschieben  in den Schlitz beschädigt werden kann, da sich der  Metallstreifen nicht mit zu viel Spiel im Schlitz be  finden     darf.    Insbesondere beim Abtrennen von  Stücken von gefärbten     Metallstreifen    ist diese nach  teilig, da die Farbe leicht     beschädigt    werden kann.

    Wenn auf und ab bewegbare Klötze 14, 15 angewandt  werden, besteht dieser Nachteil nicht, da der Abstand  zwischen diesen Klötzen und einem Unterstempel  genügend gross sein kann, um die Metallstreifen leicht  durch den Schlitz 9 führen zu können. Die Klötze 14,  15 können auf nicht dargestellten Federn ruhen, so  dass sie sich nach dem     Aufheben    des Trennorgans  automatisch nach oben bewegen.  



  Zum Bedienen des Trennorgans 5, 6, 7 kann  in einer Öffnung 23 des Rahmens 1 ein Zylinder  mit einem pneumatisch bedienten Kolben befestigt  werden, von welchem Kolben die Kolbenstange mit  dem Trennorgan verbunden ist.  



  Anstelle von fest mit dem     Stanzmesser    7 ver  bundenen Sägen, Feilen oder dergleichen können auch      separat angetriebene rotierende Sägen, Fräsen oder  dergleichen angewandt werden, die an den Enden  des Schlitzes vorgesehen sind und zum Metallstreifen  hin und von diesem Metallstreifen ab bewegbar sind.  Ferner ist es deutlich, dass das Stanzmesser jede er  wünschte Form haben kann. Auch können die     Klötze     14, 15 fest im Rahmen befestigt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Abtrennen von Teilstücken von einem profilierten Streifen, der eine oder mehr Umbördelungen, umgebogene Ränder, erhöhte Teile und/oder vertiefte Teile aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass an der oder jeder Teilstelle die Um bördelungen, die umgebogenen Ränder, die erhöhten Teile und/oder vertieften Teile durchgesägt oder durchgefräst werden und die übrigen Teile des pro filierten Streifens durch Stanzen oder Schneiden vom Streifen abgetrennt werden. Il.
    Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, versehen mit einem Rahmen, in welchem ein oder mehrere mit einem Bedienungs- mechanismus versehene Trennorgane vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das bzw. jedes Trennorgan aus einer oder mehreren Sägen oder Fräsen und einem oder mehreren Stanzgeräten oder Schneidgeräten besteht. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die bzw. jedes Trennorgan aus zwei keilförmigen Sägeteilen besteht, zwischen denen sich ein Stanzgerät oder Schneidgerät befindet, wel ches Trennorgan auf und ab bewegbar im Rahmen angeordnet ist. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile des bzw. jedes Trenn organs zu einem Ganzen vereinigt sind. 3. Vorrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennorgan oder ein oder mehrere auf und ab bewegbare Teile des selben mit einem oder mehreren Stempeln zur Her stellung von Löchern, Lippen oder Vertiefungen in dem Streifen versehen ist.
CH41160A 1959-12-05 1960-01-15 Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen von Teilstücken von einem profilierten Streifen CH396584A (de)

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