CH390833A - Verfahren zur Gewinnung von Polysacchariden, insbesondere von Galaktomannan, der Endosperme von Guar oder ähnlichen Saaten - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Polysacchariden, insbesondere von Galaktomannan, der Endosperme von Guar oder ähnlichen Saaten

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CH390833A
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B37/00Preparation of polysaccharides not provided for in groups C08B1/00 - C08B35/00; Derivatives thereof
    • C08B37/006Heteroglycans, i.e. polysaccharides having more than one sugar residue in the main chain in either alternating or less regular sequence; Gellans; Succinoglycans; Arabinogalactans; Tragacanth or gum tragacanth or traganth from Astragalus; Gum Karaya from Sterculia urens; Gum Ghatti from Anogeissus latifolia; Derivatives thereof
    • C08B37/0087Glucomannans or galactomannans; Tara or tara gum, i.e. D-mannose and D-galactose units, e.g. from Cesalpinia spinosa; Tamarind gum, i.e. D-galactose, D-glucose and D-xylose units, e.g. from Tamarindus indica; Gum Arabic, i.e. L-arabinose, L-rhamnose, D-galactose and D-glucuronic acid units, e.g. from Acacia Senegal or Acacia Seyal; Derivatives thereof
    • C08B37/0096Guar, guar gum, guar flour, guaran, i.e. (beta-1,4) linked D-mannose units in the main chain branched with D-galactose units in (alpha-1,6), e.g. from Cyamopsis Tetragonolobus; Derivatives thereof
    • DTEXTILES; PAPER
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Description


  
 



  Verfahren zur Gewinnung von Polysacchariden, insbesondere von Galaktomannan, der Endosperme von Guar oder ähnlichen Saaten
Die   Saaten,    von weichen in der vorliegenden Be  schreibund    die Rede ist, bestehen in der   Hauptsache    aus dem   Endoslperm      (Fruchtkörper),    dem Keimling und der Schale.



   Bei dem hier beschriebenen Verfahren handelt es sich darum, Reste der Keimlinge und die Schalen, welche am Endosperm fest anhaften, von diesem möglichst   vollständig    abzutrennen, um auf diese Weise die Endosperme, welche aus   Polysacchariden,    hauptsächlich aus Galaktomannan, bestehen, möglichst rein zu gewinnen. Im   folgenden    werden diese Polysaccharide als   G-Subsbanz,    die   Keimlinge    und Schalen als Begleitstoffe oder Verunreinigungen bezeichnet.



   Als Begleitstoffe gelten in diesem Sinne auch verdorbene, braune oder schwarze   Samenkörner,    welche in den Rohsaaten immer vorhanden sind.



   Nach   dlen    bisher bekanntgewordenen Methoden zur Gewinnung von z. B. Guarmehl werden die Saaten in besonderen Brechwerken gespalten und dabei in die sogenannten   Samen-Schuppen    und die Keimlinge getrennt. Die Schuppen bestehen aus den   Fruchtkörpem    mit den fest anhaftenden Schalen und aus Resten von Keimlingen.



   Durch weitere Mahlprozesse werden diese Schuppen zu einem feinen Mehl verarbeitet, wobei ein kleiner Teil der Schalen, z. B. durch Windsichtung, von der   G-Substanz    abgetrennt werden kann. Ein grosser Teil der Schalen   kann    jedoch auf diese Weise nicht entfernt werden. Ebenso bleiben grössere Teile von Keimlingen im sogenannten   Guarmehl    vorhanden.



   Es sind ferner   Verf ahrien    bekannt, wo z. B. durch Behandlung von Roh-Saaten mit wässerigen Alkalien Schalen und Keimlinge gelockert oder abgebaut werden. Es kann damit eine bessere Reinigung der Polysaccharide erreicht werden. Die grossen Nachteile dieser Verfahren bestehen darin, dass bei einer Behandlung von genannten Saaten mit wässerigen Lösungen die   Polvsaccharide    sehr viel Wasser aufnehmen und   aufquellen    und so die technische   Durch    führung der Verfahren ganz erheblich erschweren oder in   speziellen    Fällen unmöglich machen.

   Wenn die Galaktomannane in trockener   Form    gewonnen werden sollen, müssen die stark wasserhaltigen Produkte mit relativ grossem Wärmeaufwand getrocknet werden, was die   Herstellungsko6lben    erheblich erhöht.



   Das neue Verfahren bezweckt, wie oben erwähnt, die möglichst vollständige   Abtrennung    der Begleitstoffe von der   G-Substbanz.    Als   Ausgangsmaterial    für die unten beschriebenen neuen Verfahren stehen die sogenannten   Samen-Schuppen    zur Verfügung.



   Es wurde gefunden, dass die Verkochung oder der Abbau von Keimlingen   und    Schalen mit wässerigen Alkalien, wie z. B. 2-30 %ige Natronlauge, vor  teilhaft    in Gegenwart von Salzen durchgeführt werden kann. Es wurde festgestellt, dass bei Gegenwart von Salzen die Quellung der   Polysaccharide    so stark verhindert werden kann,   dass    eine technische Durchführung des   Verfahrens    wesentlich   erleichtert    oder überhaupt ermöglicht wird. Als Salze, welche die Quellung mindestens teilweise verhindern, können z. B.   Natriumsulfat,      Kaliumacetat,    Ammoniumchloride, etc., verwendet werden.



   Zahlreiche anorganische (und organische) Verbindungen, z B. verschiedene Salze von Metallen und Erdalkalimetallen, können mit den   G-Subsltan-    zen in Gegenwart von Alkalien Verbindungen (Bindungen) eingehen. Durch derartige Bindungen kann z. B. die Löslichkeit der   G-Subs, tanzen    bzw. deren Derivate in wässerigen alkalischen Lösungen minde  stens teilweise sehr stark herabgesetzt werden. Ebenso kann die Quellbarkeit oder die Aufnahmefähigkeit für Wasser der genannten Verbindungen oder Additionsprodukte mindestens teilweise sehr stark vermindert werden. Organische oder anorganische Ver  bindungen,    welche Elemente wie Fe-Ni-Co-Cr-Cu Pb-B-Si-Al-Bi-Ba-Mg-Ca- und dergleichen enthalten, können in diesem Sinne mit der G-Substanz reagieren.

   Als Beispiele seinen genannt: Fe-Chlorid, Cu Sulfat, Pb-Acetat, Al-Laevulinat, Ba-Chlorid, Ca Chlorid, Borax, Wasserglas und dergleichen. Die G Substanz kann bei verschiedenen pH-Werten mit den genannten Verbindungen umgesetzt werden.



   Die   Tatsache,    dass die Wasserlöslichkeit oder die Quellbarkeit in Wasser der   G-Subsbanzen    stark ver  mindert    werden kann, indem die genannten   Blok  kierungsmittel     einzeln oder in Kombinationen zugesetzt werden, erlaubt eine längere Behandlungszeit mit verdünnten   Alkalien    oder im   Trenn-oder    Auswaschverfahren mit Wasser, ohne dass da bei grössere Verluste an   G-Substanz    oder zu hohe, unrationelle Wasseraufnahmen eintreten.



   Die in der obenerwähnten Weise mit Alkalien behandelten Polysaccharide können in folgender Art   weiterverarbeitet    werden: a) Durch Waschen der   G-Substanz-Schuppen    auf einem Sieb, wobei die bis zu einem feinen
Schlamm abgebauten   Be, gleitstoffe    ausgespült werden, oder b) durch Flotation, wobei die z. B. nur teilweise abgebauten Begleitstoffe durch z. B. Wasser weg getragen werden, oder c) durch Windsichtung. wobei die selektiv getrock neten Begleitstoffe ausgeblasen werden, und der gleichen.



   Durch die Bildung der erwähnten Additionsverbindungen der   G-Substanzen    mit den verschiedensten     Blockierungsmi.tteln      kann neben der genannten   Verminderung    der Wasseraufnahmefähigkeit in verschiedenen Fällen eine für die technische   Durchfüh-    rung der weiteren Verfahrensstufen sehr wesentliche Veränderung der mechanischen Eigenschaften der   G-subsbanzen      oder -Schuppen      erreicht    werden.

   Während   z. 3.      nichk-  blockierbe      Guar-Schuppen, welche etwa die gleiche Gewichtsmenge Wasser aufgenommen   haben,    nur mit grössten Schwierigkeiten   vermahlen   werden können. können   blockierte   Guar-Schuppen bei entsprechendem Wassergehalt u. U. sehr leicht zerkleinert   werden.   



   Die auf diese Weise gewonnenen feuchten Mehle sind rieselfähig und können in dieser Form leicht weiterverarbeitet werden: a) Trocknung z. B. im Heisslufttrockner ; b) Reinigung durch Auswaschen mit Wasser oder
Salzlösungen od er oder Wasser-Alkoholgemischen oder Wasser-Ketongemischen oder Lösungsmit tel und   dergleichen;    c) Herstellung von Derivaten durch z. B. enzymati schen Abbau, durch Oxydation oder durch Sub stitution und dergleichen ; d) Herstellung von wasserlöslichen Produkten durch
Auswaschen mit Säuren, z. B. in Wasser-Alkohol
Gemischen und dergleichen; e) Vermischen mit Salzen, wie Phosphaten und der gleichen, und   Trocknung;    f) Verwendung ohne zusätzliche   Trocknungs-oder       Reinigungs-oder    Modifizierungsprozesse.



   Die nach a) bis d) gewonnenen reinen oder technisch reinen G-Substanzen oder   blockierten   G Substanzen oder sonstwie modifizierten   G-Substan-    zen können in den verschiedensten Industrien als Quellmittel, Verdickungsmittel, Schlichten, Klebstoffe, Dispergierungsmittel. Desinfektionsmittel, Weichmacher und dergleichen Verwendung finden.



   Beispiel 1
Verwendung von   Cu-Acetat    als   Blockierungsmittel   100 kg Guar-Schuppen werden in einem Gemisch von
20 kg   Cu-Acetat    200 1 Wasser
4 kg Hydrosulfit etwa 2 Min. verkocht, dann werden
30 kg NaOH zugegeben und weitere   15 Min.    bei etwa   100O    behandelt.



   Nach dieser Reaktionszeit werden die Cu-G-Substanz-Schuppen mit Wasser gewaschen. geschleudert und vermahlen.



   Das erhaltene Mehl kann getrocknet und z. B. als Konservierungsmittel verwendet werden.



   Das erhaltene Mehl kann aber auch mit   z. 3.   



     10 0/oiger      Phoslphorsäure/Wasser-Alkohol    gewaschen werden.



   Das erhaltene rein weisse Produkt ist in saurem und alkalischem Wasser löslich und kann   z. 3.    als Verdickungsmittel eingesetzt werden.



   Beispiel 2
Verwendung von Na-Silikat als   Blockierungsmittel   100 kg Guar-Schuppen werden in einem Gemisch von 1801 Wasser
60 kg Wasserglas    10 kg    Mg-Oxyd
30 kg NaOH
2 kg Hydrosulfit
15 Min. bei   100-110ç)    verkocht.



   Nach dieser Reaktionszeit werden die Si/Mg Guar-Schuppen mit Wasser gewaschen, geschleudert und gemahlen.  



   Das feuchte oder getrocknete Mehl ist z. B. in angesäuertem   Wasser,    z. B. verdünnter Ameisensäure, gut löslich. Das z. B. mit Phosphorsäure/Alkohol/Wasser gewaschene Mehl kann als Verdikkungsmittel verwendet werden.



   Beispiel 3 100 kg Guar-Schuppen werden in einem Gemisch von   2501    Wasser
20 kg Chloroalcium
3 kg Hydrosulfit
2 Min. verkocht. Nach dieser Zeit werden
25 kg NaOH zugesetzt und weitere 15 Min. be   handelt   
Nach dieser Reaktionszeit werden die Ca-Guar Schuppen gewaschen, geschleudert und gemahlen.



   Das feuchte Mehl kann mit Phosphorsäure/Alkohol gewaschen und dann getrocknet werden. Die so erhaltenen Produkte können als Verdickungsmittel in der   lebensmittelindustrie    verwendet werden.



   Beispiel 4
Verwendung von   Natriumacetat    als   Blockierungsmittel   100 kg Guar-Schuppen werden in einem Gemisch von 200 1 Wasser
30 kg   NaHacetat   
30 kg NaOH bei 1100 5 Min. verkocht.



   Nach dieser   Reaktionszeit    werden die Guar Schuppen mit Wasser gewaschen und z. B. mit   Me-    thanol getrocknet.



   Das   gemahlene    Produkt   kann    durch   Oxydation    in ein Verdickungsmittel, welches in der Textilindustrie eingesetzt werden kann, weiterverarbeitet werden.



   Beispiel 5
Verwendung von Al-Laktat als        Blockierungsmittel   100 kg Guar-Schuppen werden in einem Gemisch von 200 1 Wasser
15 kg Al-Laktat
30 kg NaOH
5 kg Ca-Hydroxyd
5 kg Mg-Hydroxyd
4 kg Hydrosulfit bei 800 15 Min. verkocht.



   Nach dieser Reaktionszeit werden die Al-Schuppen mit Wasser gewaschen, geschleudert und vermahlen. Das feuchte Mehl wird mit einer Lösung von 10% Ameisensäure in Wasser/Alkohol gewaschen und durch Substitution in ein Guar-Derivat umgewandelt. Die so gewonnenen Produkte eignen sich z. B. für die Oberflächenbehandlung von Papier.



   Beispiel 6
Verwendung von Borax als   Blockierungsmittel   100 kg   Guar-Sohuppen    werden in einem Gemisch von 150 1 Wasser
3 kg NaOH
2 kg Borax
2 kg Mg-Oxyd
2 kg Hydrosulfit bei   105       20 Min.    verkocht.



   Nach dieser Reaktionszeit werden die B-Guar Schuppen mit Wasser gewaschen, geschleudert und vermahlen.



   Das feuchte Pulver kann für eine Substituierung verwendet   werden.   



   Das feuchte Mehl kann direkt getrocknet werden und kommt z. B. für die Papierleimung in Frage.



   Das Mehl kann in   alkalischer      wässeriger    Dispersion oxydiert werden   und    dergleichen.



   Beispiel 7
Verwendung von Ba-Chlorid als   Blockierungsmittel   100 kg Guar-Schuppen werden in einem Gemisch von 300 1 Wasser
20 kg   Chlorbarium   
20 kg Ca-Hydroxyd
30kg NaOH
3 kg Hydrosulfit während 25 Min. verkocht.



   Nach   dieser    Reaktionszeit werden die   BA-G-Kör-    ner mit Wasser   gewaschen,    geschleudert und   vermah-    len.



   Die so erhaltenen   Produklte sind    in saurer Lösung klar löslich. Durch Vermischen mit Komplexbildnern, wie z. B. Hexa-meta-Phosphate oder Chel 242 (Geigy) und dergleichen, können diese und andere   blockierten     Galaktomannane    -auch in alkalischer Lösung klar gelöst werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Gewinnung von Polysacchariden aus Leguminosen, z. B. Guarslamen, wobei Keimling, Schale und verdorbene Samenkörner durch alkalische Lösungen ganz oder teilweise abgebaut werden, dadurch gekennzeichnet, dass die alkalische Blehand- lung bei Temperaturen von 60-110 C in Gegenwart von die Quellung der Polysaccharide verhindernden Salzen durchgeführt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Salze, welche die Quellung verhindern oder hemmen, solche verwendet werden, welche mit den Polyslacchariden keine Additionsver bindung eingehen, wie z. B. Na-, K- oder NH4-Salze, welche keine Schwermetalle enthalten.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Hemmung von Quellung und Löslichkeit Salze verwendet werden, welche mit Polysacchariden Bindungen eingehen, wie z. B. Fe-, Ni-, Co-, Cr-, Cu-, Pb-, B-, Si-, Al-, Bi-, Ba-, Mg- oder Ca-Salze.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die nach dem Abbau der Begleit- stoffe gewonnenen Produkte gewaschen werden mit z. B. alkoholischen Lösungen von Säuren.
    4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass den Polysacchariden, die durch Metallverbindungen - die mit ihnen Additionsverbindungen eingehen - blokkiert worden sind, zwecks Wiederherstellung von Quellung und Löslichkeit, in alkalichen Medien Komplexbildner, wie etwa Hexa-m-Phosphat, zugesetzt werden.
CH161960A 1959-02-18 1960-02-13 Verfahren zur Gewinnung von Polysacchariden, insbesondere von Galaktomannan, der Endosperme von Guar oder ähnlichen Saaten CH390833A (de)

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