CH390675A - Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung - Google Patents

Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung

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Publication number
CH390675A
CH390675A CH44662A CH44662A CH390675A CH 390675 A CH390675 A CH 390675A CH 44662 A CH44662 A CH 44662A CH 44662 A CH44662 A CH 44662A CH 390675 A CH390675 A CH 390675A
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CH
Switzerland
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control
cams
camera according
camera
exposure
Prior art date
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CH44662A
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English (en)
Inventor
Paul Dipl Ing Frost
Hennig Fridolin
Original Assignee
Agfa Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/12Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 383153    Kamera mit einer     selbsttätigen        Belichtungsregelvorrichtung       Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine weitere  Ausbildung derjenigen nach dem Patentanspruch des  Hauptpatentes, der folgendermassen lautet:  Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregel  vorrichtung, deren     Verschlusszeit-    und     Blendenein-          steller    nach mehreren unterschiedlichen Steuerpro  grammen regelbar sind, dadurch gekennzeichnet,  dass sie mit einem Umschalter zur Vorwahl des vor  bestimmten     Steuerprogrammes    versehen ist.  



  Die vorliegende     Erfindung    bezweckt, den Auf  bau und die Bedienung einer derartigen Kamera zu  vereinfachen und erreicht dies dadurch, dass ein  Steuerkurven zur Einstellung der Belichtungszeit und  der Blende aufweisender Träger und ein die Blende  und den Verschluss mit den zugehörigen Stehein  richtungen aufweisendes Gehäuse vorgesehen sind,  wobei der Träger oder das Gehäuse drehbar ange  ordnet sind, und dass der verstellbare Teil (Träger  oder Gehäuse) federnd gegen Anschläge des Um  schalters geführt sowie mit einer der Zahl der Steuer  programme entsprechenden Anzahl von Steilanschlä  gen versehen ist,

   von denen wahlweise ein     Stellan-          schlag    durch Betätigung des Umschalters zur Über  führung der Kamera in eine der Einstellagen für  selbsttätige Belichtungsregelung in die Bewegungs  bahn eines mit der     Abtastanordnung    verbundenen  Stellers führbar ist. Dadurch ist es möglich, sowohl  die Einstellung eines     Steuerprogrammes    für die selbst  tätige Belichtungsregelung als auch Einstellungen der  Blende bzw.

   Belichtungszeit nur durch Drehen eines  einzigen Betätigungsorgans durchzuführen, wobei  bewegliche     Übertragungsglieder    weitgehend vermeid  bar sind, da zur Steuerung der Einsteller für Blende  und Belichtungszeit lediglich ein drehbarer Umschal  ter mit einem beweglichen     Steuerkurventräger    vor  gesehen ist.    Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes.  



       Fig.    1 zeigt eine perspektivische Darstellung mit  in Richtung der optischen Achse     auseinandergezoge-          nen    Einzelteilen.  



       Fig.2    zeigt den     Umschalter    in Richtung der  Pfeile     11-II    in     Fig.l    gesehen.  



  Gemäss     Fig.1    weist die Kamera ein die Blende  und den Verschluss aufnehmendes, aufgebrochen dar  gestelltes     Verschlussgehäuse    401 auf. Die Blende  ist mit mehreren     Blendenlamellen    402 versehen,  von denen zur besseren Übersicht     lediglich    eine dar  gestellt ist. Jede     Blendenlamelle    402 ist um einen  Zapfen 403 drehbar an einer im Gehäuse 401 sit  zenden Platine 404 gelagert und weist einen Steuer  schlitz 405 auf, in den ein Zapfen 406 eines dreh  bar im Gehäuse 401     gelagerten        Blenden-Stellringes     407 eingreift.  



  Der     Blenden-Stellring    407 ist mit einem etwa  radial verlaufenden Steuerschlitz 408 versehen, in  den ein Stift 409 eines um einen Zapfen 410 der  Platine 404 exzentrisch zur optischen Achse dreh  bar gelagerten zweiarmigen     Mitnehmerhebels    411  eingreift. An diesem     sitzt    ein axialer Steuerstift 412,  der eine     Ausnehmung    413 einer weiteren Platine  414 durchsetzt, die im     Verschlussgehäuse    401 fest  sitzend angeordnet ist.

   Die Platine 414 weist eine       Ausnehmung    415 auf, durch die ein     Steuerstift    416       hindurchragt.    Dieser sitzt an einem nicht darge  stellten, an sich bekannten Hebel des     Zeitregelwer-          kes.    Das     Zeitregelwerk    sowie die Antriebseinrich  tung des Verschlusses     mit    den     Verschlusslamellen     sind an der Rückseite der Platine 414 gelagert.  



  Das     Verschlussgehäuse    401 läuft     kameragehäuse-          seitig    in einen die Platine 414 übergreifenden ring  förmigen Ansatz 417 aus. In diesem Ansatz 417      ist ein ringförmiger Ansatz 418 eines Umschalters  419 drehbar gelagert. Der Ansatz 417 weist ferner  auf der Innenseite eine Aussparung 417a auf. In der  Aussparung 417a ist eine als Blattfeder ausgebildete  Rastfeder 420 angeordnet, die fest mit dem Ansatz  417 vernietet ist und mit     Rastausnehmungen    421a,  <I>421b,</I> 421c zusammenarbeitet, die sich auf der  Aussenseite des Ansatzes 418 befinden.  



  Die der Platine 414 zugewandte Stirnfläche des  Ansatzes 418 weist eine ringförmige     Steuerausneh-          mung    422 auf, die über einen Teil ihres Umfanges  mit einer Erweiterung 423 versehen ist. In die     Steuer-          ausnehmung    422 greift ein Stift 424 eines eben  falls an der Platine 414 drehbar gelagerten, an sich  bekannten Ball-Steuerhebel 425 ein.  



  Auf der Aussenseite des Umschalters 419 sind  drei Markierungen<I>426a,</I> 426b,<I>426c</I> für die Ein  stellung der unterschiedlichen Steuerprogramme so  wie zwei Skalen<I>427a, 427b</I> angebracht, von denen  die eine Skala 427a eine Markierung für die     Ball-          Einstellage    nebst einer     Blendenwertreihe    und die  andere Skala 427b eine Markierung für die Blitz  licht-Einstellage sowie ebenfalls eine     Blendenwert-          reihe    aufweist. Zur Einstellung der jeweils gewünsch  ten Markierung 426a,<I>426b</I> bzw. 426c oder des  jeweils gewünschten     Blendenwertes    der Skala 427a  bzw. 427b ist auf der Aussenseite des Ansatzes 417  eine Marke 428 angebracht.

   Die Anordnung der  Rastfeder 420 und der     Rastausnehmungen   <I>421a,</I>  <I>421b,</I> 421c ist so     gewählt,    dass die Feder 420 stets  dann eine Rastverbindung herstellt, wenn eine der  Markierungen<I>426a</I> bis 426c der Marke 428 gegen  übersteht.  



  Im ringförmigen Umschalter 419 sind zwei Schei  ben 430 bzw. 431 drehbar gelagert, die mittels Zap  fen<I>429a, 429b,</I> 429c fest miteinander verbunden  sind. Die Scheibe 430 weist mehrere entlang des  Innenumfanges angeordnete Steuerkurven 432 bis  436 auf, zwischen denen für die Steuerung unwirk  same Abschnitte<I>437a</I> bis 437e des Innenumfanges  vorgesehen sind. Mit den Steuerkurven 432 bis 436       kann    der     Steuerstift    412 des     Mitnehmerhebels    411  für den     Blenden-Stellring    407     zusammenarbeiten.    In  ähnlicher Weise weist die Scheibe 431 Steuerkur  ven 438, 439, 440, 441 auf, zwischen denen zur  Steuerung unwirksame Abschnitte<I>442a, 442b,</I> 442c  des Innenumfanges vorgesehen sind.

   Die Steuerkur  ven 438 bis 441 arbeiten mit dem Steuerstift 416  des     Zeitregelwerkes    zusammen. Die Anordnung ist  so getroffen, dass der kleinste Abstand der Steuer  kurven 432 bis 436 der Scheibe 430 von der Schei  benachse, die mit der optischen Achse zusammen  fällt, grösser als der grösste Abstand der Steuerkurven  438 bis 441 der gleichachsig angeordneten Scheibe  431 von deren Achse ist, so dass die beiden Steuer  stifte 412, 416 vor der gleichen Stirnfläche der  Scheiben 430, 431 angeordnet werden     können.     



  Zur     Begrenzung    des Drehwinkels der beiden  Scheiben 430, 431 gegenüber dem Umschalter 419  weist die Scheibe 430     Bogenschlitze    443a, 443b, 443c    gleicher Länge auf, in die Stifte 444a, 444b, 444c  des Umschalters 419 hineinragen. Die Bogenlänge  der Schlitze 443a,<I>443b,</I> 443c ist dabei gleich der  Bogenlänge der Steuerkurven 432 bis 434 bzw. 438  bis 440 bemessen. Die beiden Scheiben 430, 431  weisen ferner zwei sich in der Ruhestellung deckende       Ausnehmungen    445, 446, die sich mindestens eben  falls über die gleiche Bogenlänge wie die Schlitze  443a,<I>443b,</I> 443c erstrecken, auf, in die ein Stift  447 des Umschalters 419 hineinragt. Am Stift 447  ist das eine Ende einer Zugfeder 448 angeschlossen,  deren anderes Ende am Zapfen 429c verankert ist.

    Die Feder 448 hat daher die Tendenz, die beiden  Scheiben 430, 431 in Richtung des Pfeiles x ge  genüber dem Umschalter 419 zu verstellen bzw. diese  Scheiben in einer Lage zu halten, in der die Stifte  <I>444a</I> bis<I>444c</I> jeweils am einen Ende der Bogen  schlitze 443a bis 443c kraftschlüssig anliegen.  



  An der Scheibe 431 sitzen drei axiale Anschlag  stifte 449 bzw. 450 bzw. 451. Mit wahlweise einem  dieser Stifte kann ein als Schieber ausgebildeter  Steller 452 zusammenarbeiten. Dieser ist mittels  Längsschlitzen 453a, 453b, durch die gehäusefeste  Stifte<I>454a</I> bzw.<I>454b</I>     hindurchragen,    geradlinig ver  schiebbar geführt und weist     einenends    einen     Ansatz     455 auf, in dessen     Verstellweg    beim Verschieben  des Stellers 452 in Richtung des Pfeiles y wahlweise  einer der Stifte 449 bzw. 459 bzw. 451     hineinführ-          bar    ist.

       Andernends    trägt der Steller 452 eine Ab  tastbacke 456, die winkelrecht zu einem über einem  Gegenlager 457 geführten Zeiger 458 eines Dreh  spulinstrumentes 459 verstellbar angeordnet ist. Am  Steller 452 greift eine     Zugfeder    460 an, welche die  Tendenz hat, den Steller 452 in     Richtung    des Pfei  les y zu verschieben und dadurch die     Abtastbacke     456 gegen den Zeiger 458 und den Ansatz 455 in  die Bewegungsbahn eines der Stifte 449 bzw. 450  bzw. 451 hineinzuführen.

   In der in     Fig.    1 dargestell  ten Ruhelage ist der Steller 452     mittels    eines an  ihm sitzenden Stiftes 461 gegen Verschieben in       Richtung    des Pfeiles y gesichert, der an einem  Ansatz 462 einer von Hand     bedienbaren        Messtaste     463 anliegt.     Diese    steht unter dem Einfluss einer der  Zugfeder 460 entgegenwirkenden, stärker bemessenen  Zugfeder 464.  



  Die Steuerkurven 432 bis 436 und 438 bis 441  sind so ausgebildet, dass in der Ruhestellung nach  Einstellung eines     Steuerprogrammes        zur    selbsttätigen  Belichtungsregelung die Blende voll geöffnet und der  Verschluss auf die längste Öffnungszeit eingestellt ist.  



  Wird, ausgehend von der in     Fig.    1 dargestellten  Einstellage, die     Messtaste    463 durch Fingerdruck in  Richtung des Pfeiles y bewegt, dann folgt der     Stel-          ler    452 unter dem     Einfluss    der Feder 460 dem An  satz 462 so lange, bis die     Abtastbacke    456 auf den  Zeiger 458 aufläuft. Hierbei nimmt der Steller 452       mittels    des Ansatzes 455 den in seine Bewegungs  bahn hineinragenden     Stellanschlag    449 mit, wodurch  die Scheibe 431 und damit auch die Scheibe 430 in  Richtung des Pfeiles z gedreht werden.

   Der Steuer-      Stift 416 gleitet daher der Steuerkurve 438 entlang,  während die Steuerkurve 432 am Steuerstift 412  vorbeigeführt wird. Hierbei wirkt zunächst der Be  reich<I>432a</I> der Steuerkurve 432 auf den Steuerstift  412 ein und schwenkt dadurch den     Mitnehmerhebel     411 im Sinne des Schliessens der Blende. Der Bereich  438a der Steuerkurve 432     bewegt    sich ohne     Ver-          stellwirkung    am Steuerstift 416 entlang. Das ein  gestellte Steuerprogramm liefert daher zunächst ledig  lich eine Veränderung der Blende. Sobald der Steuer  stift 412 in den Bereich 432b der     Steuerkurve    432  gelangt, erfolgt keine weitere Verstellung der Blende.  Diese bleibt infolgedessen in ihrer kleinsten Öff  nungsstellung.

   Gleichzeitig wird jedoch der Bereich  438b der Steuerkurve 438 wirksam, der eine Ver  stellung des Steuerstiftes 416 und damit des Zeit  regelwerkes     hervorruft.    Es     erfolgt    daher bei klein  ster     Blendenöffnung    eine Verkürzung der Belich  tungszeit. Dabei ist der Einstellweg der Scheiben  430, 431 gegenüber dem Umschalter 419 durch die  Bogenschlitze<I>443a</I> bis 443c und die Stifte<I>444a</I>  bis 444c begrenzt.  



  Nach Durchführung einer Aufnahme und Frei  gabe der     Messtaste    463 wird die     Abtastanordnung     unter dem     Einfluss    der Feder 464 selbsttätig in ihre  Ausgangsstellung zurückgeführt. Die Steuerkurven  träger 430, 431 werden mittels der Zugfeder 448  in die in     Fig.1    dargestellte Ausgangslage zurück  geführt.  



  Soll beispielsweise ein schnell bewegtes Motiv  mit selbsttätiger Belichtungsregelung aufgenommen  werden, so wird der Umschalter 419 so weit gedreht,  bis die Markierung<I>421b</I> der Marke 428 gegen  übersteht und die Rastfeder 420 in die     Rastausneh-          mung    421b eingefallen ist. Bei dieser     Stellbewegung     werden die Scheiben 430, 431 so weit gedreht, dass  die Steuerkurven 432 bzw. 438 und die anschlie  ssenden unwirksamen Abschnitte<I>437b</I> bzw.<I>442a</I> an  den Steuerstiften 412, 416 entlang gleiten. Hierdurch  gelangt gleichzeitig der     Stellanschlagstift    450 in die  Bewegungsbahn des Ansatzes 455 des Stellers 452.  



  Wird nun die     Messtaste    463 in     Richtung    des  Pfeiles y durchgedrückt und werden dadurch die  Scheiben 430, 431 über den Steller 452 in Rich  tung des Pfeiles z gedreht, so wird zunächst durch  den Abschnitt 439a der Steuerkurve 439 die Belich  tungszeit verkürzt. Während dieser Zeit gleitet der  Bereich 433a unwirksam am Steuerstift 412 vorbei,  da infolge der kreisbogenförmigen Gestalt dieses  Bereichs der Steuerstift 412 nicht beeinflusst wird.  Sobald der Steuerstift 416 in den Bereich 439b der  Steuerkurve 439 gelangt, läuft der Bereich 433b  der Steuerkurve 433 auf den Steuerstift 412 auf und  bewirkt eine entsprechende Verstellung dieses Stif  tes. Der Steuerstift 416 wird dagegen     nicht    mehr  beeinflusst.

   Dieses Steuerprogramm liefert daher zu  nächst eine     Verkürzung    der     Verschlussöffnungszeit     bis auf ihren     Kleinstwert    und anschliessend erst eine  Verkleinerung der     Blendenöffnung.       Wird die Markierung 426c auf die Marke 428  eingestellt, so gelangen die Steuerstifte 412 und 416  an den Anfang der Steuerkurven 434 und 440.  Gleichzeitig wird der     Stellanschlag    451 vor den  Ansatz 455 geführt. Werden nun die Scheiben 430,  431 über die     Abtasteinrichtung    in     Richtung    des  Pfeiles z gedreht, so werden     gleichzeitig    beide Steuer  stifte 412 und 416 beeinflusst.

   Es erfolgt daher über  die ganze Länge der Steuerkurve sowohl eine Ver  kleinerung der     Blendenöffnung    als auch eine Ver  kürzung der Belichtungszeit. Dieses Steuerprogramm  ist daher für Aufnahmen geeignet, deren Motive so  wohl eine Bewegung aufweisen als auch eine be  stimmte Tiefenschärfe     erfordern.       Soll eine Aufnahme unter     Verwendung    eines       Blitzlichtgerätes        durchgeführt    werden, so wird der  Umschalter 419 so lange gedreht, bis der entspre  chend der Leitzahl des     Blitzlichtgerätes    und der Auf  nahmeentfernung ermittelte     Blendenwert    der Skala  427b der Marke 428 gegenübersteht.

   Hierbei ge  langt die Steuerkurve 435 zur     Einwirkung    auf den  Steuerstift 412 und verstellt die wirksame Blenden  öffnung. Der Steuerstift 416 befindet sich dagegen  innerhalb der kreisbogenförmigen Steuerkurve 441,  die so     ausgebildet    ist, dass     stets    die längste     Ver-          schlussöffnungszeit,    also beispielsweise     1/3o    sec, ein  gestellt ist.  



  Ferner besteht die     Möglichkeit,    Ball-Aufnahmen  durchzuführen. Hierzu wird der Umschalter 419 so  lange gedreht, bis der gewünschte     Blendenwert    der  Skala 427a der Marke 428 gegenübersteht. Bei dieser  Einstellbewegung bleibt der Steuerstift 416 im Be  reich der Steuerkurve 441,     während    die Steuerkurve  436 gegen den Steuerstift 412     geführt    wird. Hier  durch wird eine Veränderung der     Blendenöffnung     erzielt. Gleichzeitig ist jedoch der Stift 424 des       Ball-Steuerhebels    425 in den Bereich der     Erweiterung     423 der     Steuerausnehmung    422 gelangt.

   Wird nun  mehr eine Aufnahme ausgelöst, so kann der Stift  424 in die Erweiterung 423 einfallen, so dass die       Verschlusslamellen    so lange geöffnet bleiben, als der  Auslöser der Kamera niedergedrückt ist.  



  Die Steuerkurven der Scheiben 430, 431     können     sowohl zur selbsttätigen Belichtungsregelung als auch  zur Handeinstellung anders als vorstehend erläutert,  ausgebildet sein, beispielsweise derart, dass abwech  selnd Zeit oder Blende stufenweise verändert wer  den oder dass für Blitzlichtaufnahmen eine andere       Verschlussöffnungszeit    eingestellt wird. Es besteht  auch die Möglichkeit, den     Steuerkurventräger    430,  431     kameragehäusefest    anzuordnen und zur Vor  wahl des     Steuerprogrammes    bzw. von Hand ein  zustellender Belichtungswerte das Gehäuse     zusammen     mit dem Umschalter zu drehen.

   Zur Einstellung der       Belichtungswerte    bei selbsttätiger     Belichtungsregelung     ist dann     zusätzlich    das Gehäuse in der gleichen  Weise wie beim dargestellten Ausführungsbeispiel  der     Steuerkurventräger    430, 431 gegenüber dem Um  schalter begrenzt drehbar     gelagert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregel vorrichtung, deren Verschlusszeit- und Blendenein- steller nach mehreren unterschiedlichen Steuerpro grammen regelbar sind, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steuerkurven (438 bis 441, 432 bis 436) zur Ein stellung der Belichtungszeit und der Blende aufwei sender Träger (430, 431) und ein die Blende und den Verschluss mit den zugehörigen Stelleinrichtun- gen aufnehmendes Gehäuse (401) vorgesehen sind, wobei der Träger (430, 431) oder das Gehäuse (401) drehbar angeordnet sind, und dass der verstellbare Teil (430, 431;
    401) federnd gegen Anschläge <I>(444a</I> bis<I>444c)</I> des Umschalters (419) geführt so wie mit einer der Zahl der Steuerprogramme ent sprechenden Anzahl von Stellanschlägen (449 bis 451) versehen ist, von denen wahlweise ein Stell anschlag (449 bis 451) durch Betätigung des Um schalters (419) zur Überführung der Kamera in eine der Einstellagen für selbsttätige Belichtungsregelung in die Bewegungsbahn eines mit der Abtastanord- nung (456 bis 459) verbundenen Stellers (452) führ bar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Träger (430, 431) eine der Zahl der Steuerprogramme entsprechende Anzahl von Steuerkurvenpaaren (432, 438; 433, 439; 434, 440) sowie mindestens eine weitere Steuerkurve (435; 436; 441) zur Handeinstellung wenigstens einer der Ein steller für Belichtungszeit und Blende aufweist. 2.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Träger aus zwei in verschiedenen Ebenen angeordneten Scheiben (430, 431) mit radialen Steuerkurven (438 bis 441; 432 bis 436) besteht und dass die eine Scheibe (431) die Belichtungszeit-Steuer- kurven (438 bis 441) und die andere Scheibe (430) die Blendensteuerkurven (432 bis 436) trägt. 3. Kamera nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuerkurven (438 bis 441, 432 bis 436) für Belichtungszeit und Blende derart ange ordnet sind, dass der kleinste Mittelpunktsabstand der Steuerkurven für den einen Belichtungsfaktor grösser als der grösste Mittelpunktsabstand der Steuerkur ven für den anderen Belichtungsfaktor ist. 4.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Verstellweg des verstellbaren Teils (430, 431; 401) gegenüber dem Umschalter (419) durch Anschläge (444a bis 444c) begrenzt und gleich dem Einstellweg zur vollen Durchregelung der Be lichtungszeit und der Blende zwischen den Extrem werten bemessen ist. 5.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an den Belichtungszeit-Steuerkurven (438 bis 441) der Steuerstift (416) des Zeitregel werks und an den Blenden-Steuerkurven (432 bis 436) ein Steuerstift (412) eines Mitnehmerhebels (411) für den beweglichen Blenden-Stellring (407) anliegen. 6. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass in den Umschalter (419) eine Steuer- ausnehmung (422, .423) für den Ball-Steuerhebel (425) eingeschnitten ist. 7.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Rastanordnung (420,<I>421a</I> bis 421e) zur Festlegung des Umschalters (419) min destens in den Einstellagen für selbsttätige Belich tungsregelung vorgesehen ist.
CH44662A 1959-12-30 1962-01-15 Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung CH390675A (de)

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