CH384232A - Geräuschprüfanlage für Zahnräder und Getriebe - Google Patents

Geräuschprüfanlage für Zahnräder und Getriebe

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CH384232A
CH384232A CH590760A CH590760A CH384232A CH 384232 A CH384232 A CH 384232A CH 590760 A CH590760 A CH 590760A CH 590760 A CH590760 A CH 590760A CH 384232 A CH384232 A CH 384232A
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CH
Switzerland
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gears
noise
voltage
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potentiometer
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CH590760A
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English (en)
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Kamp Egon
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Klingelnberg Soehne Ferd
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01HMEASUREMENT OF MECHANICAL VIBRATIONS OR ULTRASONIC, SONIC OR INFRASONIC WAVES
    • G01H3/00Measuring characteristics of vibrations by using a detector in a fluid

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Description


  
 



  Geräuschprüfanlage für Zahnräder und Getriebe
Die Laufruhe eines Zahnradpaares ist in vielen Fällen die unbedingte Voraussetzung für seine Verwendbarkeit, so z. B. besonders bei den Hinterachsgetrieben für Personenkraftwagen. Ein völlig geräuschlos laufendes Getriebe gibt es nicht. Es kommt daher darauf an, durch ein zweckmässiges Prüfverfahren schnell, zuverlässig und von subjektiven Einflüssen frei festzustellen, ob die geprüften Getriebe den praktischen Anforderungen an Laufruhe entsprechen oder nicht. Damit eine solche Prüfung brauchbare Resultate ergibt, muss sie unter möglichst betriebsähnlichen Bedingungen durchgeführt werden, und die akustische Prüfung muss dem menschlichen Hörempfinden weitgehend entsprechen. Bekanntlich erfolgt die Endprüfung eines Hinterachsgetriebes auf sein Geräuschverhalten meist auf einer Probefahrt.



  Dabei entscheidet das subjektive Hörgefühl eines geschulten Prüfers über die Brauchbarkeit des betreffenden Getriebes. In diesem Falle entsprechen die Prüfbedingungen zwar vollständig dem praktischen Verwendungszweck des Getriebes, aber eine solche Prüfung ist während des Fertigungsablaufes natürlich nicht durchführbar, ganz abgesehen davon, dass sie stets mehr oder weniger subjektiv ausfallen wird, so dass bekanntlich die Urteile verschiedener Prüfer über die gleiche Achse durchaus nicht immer übereinstimmen.



   Bei den bekannten Laufprüfmaschinen wird in der Regel so verfahren, dass man das aus zwei Stirnoder Kegelrädern bestehende Getriebepaar mit entsprechenden Aufnahmen in zwei möglichst geräuscharm gelagerten Spindeln aufnimmt, von denen die eine angetrieben und die andere meist von einer handbeaufschlagten Bremse abgebremst wird. Die Beurteilung des Geräusches erfolgt dabei in der Regel nach dem Gehör unter Vergleich mit dem als zulässig angesehenen Laufgeräusch eines Mustergetriebes oder auch nur nach der Erfahrung. Diese Methode ist viel zu subjektiv, um damit zuverlässige Ergebnisse zu erhalten. Bei Laboratoriumsuntersuchungen hat man auch objektive Geräuschmessungen   und - analysen    mittels Tonfrequenzspektrometern, Suchtonanalysatoren und ähnlichen handelsüblichen Messeinrichtungen durchgeführt.

   Diesen Methoden haftet jedoch der grundsätzliche Mangel an, dass sie für eine Prüfung im Fertigungsablauf unbrauchbar sind, da sie eine zu lange Prüfzeit erfordern; denn für die Deutung der Messergebnisse müssen Diagramme ausgewertet werden, und zu ihrer Durchführung ist geschultes Personal erforderlich. Eine in den Fertigungsablauf eingeschaltete Prüfung kann nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn ihr Ergebnis so schnell vorliegt, dass aus ihm noch Schlüsse auf eventuell durchzuführende Korrekturen der Räder z. B. durch einen Läppvorgang gezogen werden können.



   Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Geräuschprüfanlage zu schaffen, die unter Wahrung der oben genannten Bedingungen die Prüfung der später miteinander laufenden Räder bzw.



  Getriebe im Fertigungsgang ermöglicht.



   Sie bedient sich zu diesem Zwecke einer Laufprüfmaschine für die zu untersuchenden Räderpaare und einer Geräuschprüfeinrichtung mit Aufnahmemikrophon, Vorverstärker, Terzfiltern, regelbaren Nachverstärkern und Anzeigeeinrichtungen. Erfindungsgemäss ist jedem der Bandfilter, welche den zu prüfenden Frequenzbereich unterteilen, ein regelbarer Nachverstärker mit angeschlossenem Melderelais zugeordnet, welches Anzeigelampen zum Aufleuchten bringt und einen akustischen Signalgeber betätigt, sobald der in dem betreffenden Frequenzbereich zulässige Geräuschpegel überschritten ist.



   Die bei dieser Geräuschprüfanlage verwendete Laufprüfmaschine besitzt in einer Weiterbildung der   Erfindung zwei von in Leonard-Schaltung unabhängig voneinander stufenlos regelbaren Gleichstrommotoren angetriebene Spindeln. Dadurch wird ermöglicht, dass in beiden Drehrichtungen beliebig jede der beiden Spindeln treibend wirken kann, indem der Antriebsmotor der einen Spindel zur Regelung der Drehzahl, derjenige der anderen zur Regelung des Belastungsmomentes dient.



   Der Aufbau und die Wirkungsweise der Anlage sind nachstehend anhand der Zeichnungen im Sinne eines Ausführungsbeispiels der Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Gesamtansicht der Geräuschprüfanlage,
Fig. 2 ein Prinzip-Schaltbild des Antriebes und der Steuerung der Laufprüfmaschine,
Fig. 3 ein Prinzip-Schaltbild der Geräuschprüfeinrichtung.



   In Fig. 1 ist mit 1 das Bett beispielsweise einer Laufprüfmaschine für Kegelräder bezeichnet, auf dessen Oberseite auf rechtwinklig zueinander verlaufenden Führungsbahnen zwei Spindelstöcke 2 und 3 mit den Laufspindeln für das zu prüfende Ritzel 4 und Tellerrad 5 verschiebbar sind. Die Spindeln für die Räder 4 und 5 werden durch Gleichstromregelmotoren 6 und 7 über Riemen angetrieben und sind in geräuscharmen Gleitlagern gelagert. Ein Schaltschrank 8 enthält einerseits die Steuer- und Regeleinrichtungen für die Antriebsmotoren 6 und 7 mit den   zugellörigen    Bedie  nungselementen    auf dem Pult 9 sowie anderseits die   Geräuschprüfeinrichtung    mit ihren Anzeigeeinrichtungen und Bedienungselementen auf der senkrechten Tafel 10.



   Fig. 2 ist ein einpolig dargestelltes   Prüfschalt-    schema der Laufprüfeinheit. Darin bedeutet 11 den Drehstromnetzanschluss, 12 ein im einzelnen nicht näher dargestelltes   Stromversorgungsgerät,    das die einzelnen Anlageteile mit Gleich- und Wechselstrom versorgt. Ein Asynchronmotor 13 treibt die beiden Gleichstromgeneratoren 14 und 15 an. Der Generator 14 liefert den Strom für den   Antriebs-    motor 6 der   Ritzeispindel,    der Generator 15 den Strom für den Antriebsmotor 7 der Tellerradspindel. Das zu prüfende Getriebepaar ist in Fig. 2 schematisch dargestellt und mit 16 bezeichnet.



  Schaltkontakte 17, 18 sind zur Unterbrechung des   Ritzel- bzw.    Radantriebes vorgesehen. Ein Messwiderstand 19 ist angeordnet, an dem ein den Gesamtstrom und damit das Drehmoment des Tellerradantriebsmotors 7 kennzeichnender   Spannungs abfall    abgegriffen wird. Mit 20 ist eine Brückenschaltung bezeichnet, die der Einregelung des vom Tellerradantriebsmotor aufzubringenden Drehmomentes über die röhrengesteuerte Steuereinheit 21 dient, welche den Erregergleichstrom für die Feldspule 22 des Generators 15 liefert. Mit 23 ist ein Umschaltrelais für den Sollwert des Drehmomentes bezeichnet, mit 24 ein Potentiometer für die Einregelung der das Solldrehmoment bei treibendem Ritzel bestimmenden Brückenvergleichsspannung und mit 25 das gleiche für den Fall des treibenden Tellerrades.

   Eine Gleichspannungsquelle 26 ist für die Regelpotentiometer 24 und 25 vorgesehen. Ein Tachogenerator 27 liefert eine der Drehzahl des Ritzelantriebsmotors 6 proportionale Spannung, welche über ein Steuerpotentiometer 28 in einer Brückenschaltung 29 einer von der Spannungsquelle 30 über ein Potentiometer 31 abgegriffenen Sollspannung gegengeschaltet wird, wobei die Differenzspannung über die röhrengesteuerte Steuereinheit 32 die Feldspule 33 des Generators 14 speist, der den Strom für den Ritzelantriebsmotor 6 liefert.



  Mit 34 ist eine Rutschkupplung bezeichnet, die das Steuerpotentiometer 28 mit einem   Antnebs-    motor 35 verbindet, der über ein Umschaltrelais 36 von der an einem Einstellpotentiometer 37 eingeregelten Spannung beaufschlagt wird.



   Mit 38 ist eine Steuereinheit für den automatischen Ablauf des Prüfvorganges bezeichnet. In ihr ist ein mehrfaches Relais 39 angeordnet. 40 und 41 sind Zeitschaltwerke. Bedienungsdruckknöpfe 42 bis 46 sind für folgende Funktionen vorgesehen: Einschalten des automatischen Arbeitsablaufes 42, Unterbrechen des automatischen Arbeitsablaufes 43, Gesamtabschaltung 44, Schalten für treibendes Ritzel 45 und Schalten für treibendes Tellerrad 46.



   Fig. 3 ist ein Schaltschema der Geräuschprüfeinrichtung in vereinfachter Darstellung. Darin bedeutet 47 ein Mikrophon, 48 einen Breitbandverstärker, 49 und 54 eine der beispielsweise im vorliegenden Falle vorgesehenen insgesamt 11 Sieb- und Anzeigeeinheiten eines bestimmten Frequenzbereiches, die z. B. je eine Terz im Bereich der hörbaren und störenden Frequenzen von 500 bis 5000 Hertz erfassen. Im einzelnen ist dabei 49 ein Bandpass, d. h. hier ein Terzfilter, 50 ein regelbarer Breitbandverstärker, 51 ein Schaltrelais und 52 und 53 zwei verschiedenfarbige, z. B. grüne und rote Anzeigelampen. Mit 54 ist ein akustischer Signalgeber, z. B. ein Summer, bezeichnet, der in Reihe mit allen 11 parallel geschalteten Bandpässen liegt.



   Die Wirkungsweise der Anlage ist folgende:
Da es sich bei diesem Beispiel einer Geräuschprüfanlage für Kegelräder hauptsächlich um die Prüfung von Hinterachsantriebssätzen handelt, wird die Prüfung bei von Null bis zur betriebsmässigen Höchstdrehzahl wechselnden Drehzahlen und bei Antrieb vom Ritzel her - entsprechend der normalen Fahrweise des Fahrzeuges - sowie bei Antrieb vom Tellerrad her - entsprechend der Fahrt bei bremsendem Motor - durchgeführt. Der automatische Ablauf ist dabei so, dass die Laufprüfmaschine nach Drücken des Einschalt-Druckknopfes 42 für den automatischen Arbeitsablauf bis auf eine vorher am Potentiometer 31 eingeregelte Höchstdrehzahl mit treibendem Ritzel hochläuft, mit dieser Höchstdrehzahl bei treibendem Ritzel eine bestimmte am Zeitlaufwerk 40 eingestellte Zeit weiterläuft und dann auf das  treibende Tellerrad überschaltet.

   Dies geschieht durch das vom Zeitlaufwerk 41 zum Ansprechen gebrachte Umschaltrelais 23. Die Maschine läuft nun eine durch das zweite Zeitlaufwerk 40 bestimmte Zeit bei treibendem Tellerrad weiter mit der Höchstdrehzahl und regelt dann nach Umschaltung durch das vom Zeitlaufwerk angesprochene Umschaltrelais 36 wieder auf Null zurück.



   Das Hochlaufen und wieder Herablaufen von der Höchstdrehzahl wird durch Verstellung des Potentiometers 28 bewirkt, die über die Rutschkupplung 34 und den Antriebsmotor 35 erfolgt. Entsprechend der an der Widerstandsbrücke 29 liegenden Spannungsdifferenz zwischen den Potentiometerausgängen 28 und 31 wird durch die Steuereinheit 32 die Felderregung 33 des Generators 14 so gesteuert, dass der vom Generatorstrom gespeiste Motor 6 über den Tachogenerator 27 eine der am Potentiometer 31 eingeregelten Spannung gleiche Gegenspannung erzeugt, womit dann die eingestellte Höchstdrehzahl erreicht ist. Die Geschwindigkeit bzw. die Zeit für das Hoch- und Herabregeln der Drehzahl ist durch Einstellung des die Spannung für den Antriebsmotor 35 liefernden Potentiometers 37 wählbar. Das Zeitlaufwerk 40 bestimmt die Dauer des Laufes mit treibendem Ritzel.

   Es wird eingeschaltet, sobald das Steuerpotentiometer 28 anläuft; erreicht dieses den Anschlag, tritt die Rutschkupplung 34 in Funktion.



   Die Einregelung des gewünschten Drehmomentes an der Tellerradspindel 5 erfolgt über die Widerstandsbrücke 20. In dieser wird der an den Enden des vom Strom im Stromkreise zwischen Generator 15 und Tellerradantriebsmotor 7 durchflossenen Widerstandes 19 entstehende Spannungsabfall mit einer der an den Potentiometern 24 und 25 eingeregelten Steuerspannungen verglichen. Die Spannungsdifferenz regelt über die röhrengesteuerte Steuereinheit 21 das Feld 22 des Generators so, dass der Spannungsabfall am Widerstand 19 gleich der eingestellten Gegenspannung wird. Da das Drehmoment des Tellerradmotors 7 dem Strom im Widerstand 19 proportional ist, wird auf diese Weise das gewünschte Drehmoment eingeregelt.



  Durch das vom Zeitlaufwerk 41 angesprochene Umschaltrelais wird entweder die an den Potentiometern 24 oder 25 eingestellte Vergleichsspannung an die Brücke 20 gelegt, wobei beim Übergang von dem einen auf den anderen Anschluss zugleich die Polarität gewendet wird. Dadurch muss sich beim Wechsel auch die Polarität des am Widerstand 19 einzuregelnden Spannungsabfalles, d. h. die Stromrichtung im Stromkreis 15 bis 17, umkehren. Der Gleichstrommotor 7 wirkt daher in einem Falle bremsend (generatorisch) und im anderen Falle treibend (motorisch). Im ersten Falle treibt somit das Ritzel das Tellerrad, im zweiten wird es vom Tellerrad getrieben.



   Diese Vorgänge laufen in der oben geschilderten Weise von den Zeitlaufwerken gesteuert automatisch ab.



   Die Geräuschprüfeinrichtung arbeitet wie folgt:
Das vom Mikrophon 47 aufgenommene Laufgeräusch (Luftschall oder   Köiperschall)    des Räderpaares gelangt als elektrischer Impuls über den Breitbandverstärker 48 zu den parallel geschalteten, beispielsweise 11 jeweils den Frequenzbereich einer Terz durchlassenden Bandpässen 49 (Terzfilter). Die von den einzelnen Terzfiltern durchgelassenen Teilschwingungen des Frequenzgemisches gelangen über die Breitbandverstärker 50 nochmals verstärkt zu den Lampen 52 und 53. Die Verstärkungsfaktoren der einzelnen Breitbandverstärker 50 werden so eingestellt, dass über die Relais 51 die rote Lampe 52 eingeschaltet wird, sobald in diesem Terzbereich der zulässige Lautstärkepegel   überschritten    wird.

   Die Einstellung der Verstärkungsfaktoren der einzelnen Breitbandverstärker wird nach einem oder mehreren hinsichtlich ihrer Laufruhe als brauchbar empfundenen Getrieben so vorgenommen, dass die roten Lampen erst aufleuchten, wenn die durch diese Getriebe gegebenen Grenzen des Schallpegels in den einzelnen   Bereichen    unzulässig überschritten werden. Die grüne Lampe 53 leuchtet dauernd, solange nicht im   Bereich    der   Laulstärkepegel    überschritten ist; sie erlischt nur für die Dauer der jeweiligen Überschreitung. Das akustische Signal ertönt   und, oder    eine weitere Lampe leuchtet auf, die an anderen Stellen, z. B. an der Laufprüfmaschine selbst, angeordnet sein kann, sobald in irgendeinem der Bereiche eine Überschreitung eintritt, und schaltet sich erst bei Beendigung der Prüfung ab.



   Die vorstehend geschilderte Geräuschprüfanlage für Zahnräder und Getriebe ermöglicht dem Prüfer während der Laufprüfung der Räder, ohne jeden Zeitverlust in jedem Augenblick des Prüfvorganges, einen genauen   Überblick    über das Geräuschverhalten des Getriebes, lässt ihn etwaige   Überschreitungen    der zulässigen Geräusche in einem Teilbereich sofort erkennen und ermöglicht damit eine zuverlässige objektive Beurteilung beim Hochlauf, bei der Höchstdrehzahl, im Zug (Ritzel treibt) und im Schub (Rad treibt) und erfüllt damit alle Anforderungen, die an einen solchen Prüfstand zu stellen sind.



   Die Anwendung des Erfindungsgedankens ist natürlich nicht auf die als Beispiel dargestellte Prüfanlage für Kegelräder beschränkt; es können bei entsprechender Anordnung der Spindeln der Laufprüfeinheit alle vorkommenden Formen von Zahnradgetrieben, ebenso Wälzlagerungen und andere Elemente, geprüft werden.  



      PATENTANSPRUCEI   
Geräuschprüfanlage für Zahnräder und Getriebe, bestehend aus einer Laufprüfmaschine für die zu untersuchenden Räderpaare und einer Geräuschprüfeinrichtung mit Aufnahmemikrophon, Vorverstärker, Terzfiltern, regelbaren Nachverstärkern und Anzeige 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. treibende Tellerrad überschaltet. Dies geschieht durch das vom Zeitlaufwerk 41 zum Ansprechen gebrachte Umschaltrelais 23. Die Maschine läuft nun eine durch das zweite Zeitlaufwerk 40 bestimmte Zeit bei treibendem Tellerrad weiter mit der Höchstdrehzahl und regelt dann nach Umschaltung durch das vom Zeitlaufwerk angesprochene Umschaltrelais 36 wieder auf Null zurück.
    Das Hochlaufen und wieder Herablaufen von der Höchstdrehzahl wird durch Verstellung des Potentiometers 28 bewirkt, die über die Rutschkupplung 34 und den Antriebsmotor 35 erfolgt. Entsprechend der an der Widerstandsbrücke 29 liegenden Spannungsdifferenz zwischen den Potentiometerausgängen 28 und 31 wird durch die Steuereinheit 32 die Felderregung 33 des Generators 14 so gesteuert, dass der vom Generatorstrom gespeiste Motor 6 über den Tachogenerator 27 eine der am Potentiometer 31 eingeregelten Spannung gleiche Gegenspannung erzeugt, womit dann die eingestellte Höchstdrehzahl erreicht ist. Die Geschwindigkeit bzw. die Zeit für das Hoch- und Herabregeln der Drehzahl ist durch Einstellung des die Spannung für den Antriebsmotor 35 liefernden Potentiometers 37 wählbar. Das Zeitlaufwerk 40 bestimmt die Dauer des Laufes mit treibendem Ritzel.
    Es wird eingeschaltet, sobald das Steuerpotentiometer 28 anläuft; erreicht dieses den Anschlag, tritt die Rutschkupplung 34 in Funktion.
    Die Einregelung des gewünschten Drehmomentes an der Tellerradspindel 5 erfolgt über die Widerstandsbrücke 20. In dieser wird der an den Enden des vom Strom im Stromkreise zwischen Generator 15 und Tellerradantriebsmotor 7 durchflossenen Widerstandes 19 entstehende Spannungsabfall mit einer der an den Potentiometern 24 und 25 eingeregelten Steuerspannungen verglichen. Die Spannungsdifferenz regelt über die röhrengesteuerte Steuereinheit 21 das Feld 22 des Generators so, dass der Spannungsabfall am Widerstand 19 gleich der eingestellten Gegenspannung wird. Da das Drehmoment des Tellerradmotors 7 dem Strom im Widerstand 19 proportional ist, wird auf diese Weise das gewünschte Drehmoment eingeregelt.
    Durch das vom Zeitlaufwerk 41 angesprochene Umschaltrelais wird entweder die an den Potentiometern 24 oder 25 eingestellte Vergleichsspannung an die Brücke 20 gelegt, wobei beim Übergang von dem einen auf den anderen Anschluss zugleich die Polarität gewendet wird. Dadurch muss sich beim Wechsel auch die Polarität des am Widerstand 19 einzuregelnden Spannungsabfalles, d. h. die Stromrichtung im Stromkreis 15 bis 17, umkehren. Der Gleichstrommotor 7 wirkt daher in einem Falle bremsend (generatorisch) und im anderen Falle treibend (motorisch). Im ersten Falle treibt somit das Ritzel das Tellerrad, im zweiten wird es vom Tellerrad getrieben.
    Diese Vorgänge laufen in der oben geschilderten Weise von den Zeitlaufwerken gesteuert automatisch ab.
    Die Geräuschprüfeinrichtung arbeitet wie folgt: Das vom Mikrophon 47 aufgenommene Laufgeräusch (Luftschall oder Köiperschall) des Räderpaares gelangt als elektrischer Impuls über den Breitbandverstärker 48 zu den parallel geschalteten, beispielsweise 11 jeweils den Frequenzbereich einer Terz durchlassenden Bandpässen 49 (Terzfilter). Die von den einzelnen Terzfiltern durchgelassenen Teilschwingungen des Frequenzgemisches gelangen über die Breitbandverstärker 50 nochmals verstärkt zu den Lampen 52 und 53. Die Verstärkungsfaktoren der einzelnen Breitbandverstärker 50 werden so eingestellt, dass über die Relais 51 die rote Lampe 52 eingeschaltet wird, sobald in diesem Terzbereich der zulässige Lautstärkepegel überschritten wird.
    Die Einstellung der Verstärkungsfaktoren der einzelnen Breitbandverstärker wird nach einem oder mehreren hinsichtlich ihrer Laufruhe als brauchbar empfundenen Getrieben so vorgenommen, dass die roten Lampen erst aufleuchten, wenn die durch diese Getriebe gegebenen Grenzen des Schallpegels in den einzelnen Bereichen unzulässig überschritten werden. Die grüne Lampe 53 leuchtet dauernd, solange nicht im Bereich der Laulstärkepegel überschritten ist; sie erlischt nur für die Dauer der jeweiligen Überschreitung. Das akustische Signal ertönt und, oder eine weitere Lampe leuchtet auf, die an anderen Stellen, z. B. an der Laufprüfmaschine selbst, angeordnet sein kann, sobald in irgendeinem der Bereiche eine Überschreitung eintritt, und schaltet sich erst bei Beendigung der Prüfung ab.
    Die vorstehend geschilderte Geräuschprüfanlage für Zahnräder und Getriebe ermöglicht dem Prüfer während der Laufprüfung der Räder, ohne jeden Zeitverlust in jedem Augenblick des Prüfvorganges, einen genauen Überblick über das Geräuschverhalten des Getriebes, lässt ihn etwaige Überschreitungen der zulässigen Geräusche in einem Teilbereich sofort erkennen und ermöglicht damit eine zuverlässige objektive Beurteilung beim Hochlauf, bei der Höchstdrehzahl, im Zug (Ritzel treibt) und im Schub (Rad treibt) und erfüllt damit alle Anforderungen, die an einen solchen Prüfstand zu stellen sind.
    Die Anwendung des Erfindungsgedankens ist natürlich nicht auf die als Beispiel dargestellte Prüfanlage für Kegelräder beschränkt; es können bei entsprechender Anordnung der Spindeln der Laufprüfeinheit alle vorkommenden Formen von Zahnradgetrieben, ebenso Wälzlagerungen und andere Elemente, geprüft werden.
    PATENTANSPRUCEI Geräuschprüfanlage für Zahnräder und Getriebe, bestehend aus einer Laufprüfmaschine für die zu untersuchenden Räderpaare und einer Geräuschprüfeinrichtung mit Aufnahmemikrophon, Vorverstärker, Terzfiltern, regelbaren Nachverstärkern und Anzeige vorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass jedem der Bandfilter, welche den zu prüfenden Frequenzbereich unterteilen, ein regelbarer Nachverstärker mit angeschlossenem Melderelais zugeordnet ist, welches Anzeigelampen zum Aufleuchten bringt und einen akustischen Signalgeber betätigt, sobald der in dem betreffenden Frequenzbereich zulässige Geräuschpegel überschritten ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Geräuschprüfanlage für Zahnräder und Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der den einzelnen Bandfiltern (49) zugeordneten Melderelais (51) eine rote Anzeigelampe (52) dauernd aufleuchten lässt, sobald der am Verstärker (50) eingeregelte maximale Geräuschpegel im Bereich überschritten ist.
    2. Geräuschprüfanlage für Zahnräder und Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Melderelais (51) eine während des Betriebes sonst ständig leuchtende grüne Anzeigelampe (53) zum Erlöschen bringt, solange der eingeregelte maximale Geräuschpegel des Bereiches überschritten ist.
    3. Geräuschprüfanlage für Zahnräder und Getriebe nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen akustischen Signalgeber (54), der nach Überschreiten des maximalen Geräuschpegels in irgendeinem der Frequenzbereiche dauernd ertönt, und oder durch eine weitere Lampe, die beim Überschreiten des maximalen Geräuschpegels in irgendeinem der Frequenzbereiche dauernd aufleuchtet.
    4. Geräuschprüfanlage für Zahnräder und Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Spindeln der Laufprüfmaschine von in Leonard-Schaltung stufenlos regelbaren Gleichstrommotoren (6, 7) angetrieben werden, von denen der erste der Drehzahlregelung, der zweite der Einregelung des Belastungsmomentes dient.
    5. Geräuschprüfanlage für Zahnräder und Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schalt- und Steuereinrichtungen zur selbsttätigen Drehzahlregelung der einen Spindel nach einem bestimmten Zyklus vorgesehen sind, bestehend aus einem Zeftschaltwerk (40), einem Motor (35) mit Rutschkupplung (34), einem Potentiometer (37) als Spannungsquelle für den Motor (35), einem vom Motor (35) verstellbaren Potentiometer (28), an dem die Spannung eines mit der Spindel (4) gekuppelten Tachogenerators (27) liegt, einer Messbrücke (29), einer Gleichstromquelle (30) mit einem Potentiometer (31), dessen nach Massgabe der gewünschten Höchstdrehzahl eingestellte Spannung in der Brücke (29) mit der Spannung des Tachogenerators (27) verglichen wird, und einer elektronischen Steuereinheit (32),
    die nach Massgabe der in der Brücke gemessenen Spannungsdifferenz den Strom für die Felderregung (33) des Leonard-Generators (14) für den die Spindel (4) antreibenden Gleichstrommotor (6) liefert.
    6. Geräuschprüfanlage für Zahnräder und Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung des Drehmomentes zwischen den zu prüfenden Rädern Schalt- und Steuermittel vorgesehen sind, bestehend aus einem Widerstand (19) im Stromkreis zwischen Leonard-Generator (15) und Antriebsmotor (7) der Spindel (3), einer Messbrücke (20), einem Zeitschaltwerk (41), einem von diesem betätigten Schalter (23), einer Gleichstromquelle (26) mit zwei Potentiometern (24, 25) und einer elektronischen Steuereinheit (21), die den für die Felderregung (22) des Leonard-Generators (15) erforderlichen Strom liefert, wobei die Grösse dieses Stromes und damit des Drehmomentes durch die Einstellung der die Gegenspannung zu der am Widerstand (19) abgegriffenen Spannung liefernden Potentiometer (24, 25) bestimmt ist.
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