CH376802A - Gerät zum Bedrucken und Anfeuchten von Klebstreifen - Google Patents

Gerät zum Bedrucken und Anfeuchten von Klebstreifen

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CH376802A
CH376802A CH199860A CH199860A CH376802A CH 376802 A CH376802 A CH 376802A CH 199860 A CH199860 A CH 199860A CH 199860 A CH199860 A CH 199860A CH 376802 A CH376802 A CH 376802A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
roller
adhesive
housing
printing
dependent
Prior art date
Application number
CH199860A
Other languages
English (en)
Inventor
Andreasen Felix
Original Assignee
Bono Remo
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C11/00Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles
    • B65C11/02Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having printing equipment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description


  
 



  Gerät zum   Bedrucken    und   Allfellellten    von Klebstreifen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Bedrucken und Anfeuchten von Klebstreifen, das ein Gehäuse aufweist, auf dessen Boden eine Kleberolle liegend angeordnet ist, von der der Klebstreifen zwischen eine Druckwalze und eine Klischeewalze und anschliessend zu einem Schlitz im Gehäuse geführt wird, in dessen Bereich sich eine Abreissvorrichtung und ein Anfeuchtorgan befinden.



   Häufig werden in Geschäften Klebstreifen mit oder ohne Werbedruck verwendet, die man vor Gebrauch mit einem Schwamm oder dergleichen anfeuchtet. Es sind aber auch schon Geräte bekannt, in denen von einer Vorratsrolle ein Papierstreifen abgezogen und gleichzeitig bedruckt wird. Ebenso kennt man Geräte, in denen man Papierstreifen bedruckt und nachher mit fliessendem Klebstoff versieht.



   Alle diese Geräte, mit Einschluss des eingangs erwähnten Gerätes, sind aber mit dem Nachteil behaftet, dass sie einen verwickelten Aufbau aufweisen und daher häufig zu Störungen neigen.



   Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile, und sie besteht - ausgehend von einem Gerät der eingangs erwähnten Art - im Wesentlichen darin, dass der Streifen von der Kleberolle über eine Leitplatte zu einem wagrechten Steuerzapfen und zu einer wagrecht und in Bodennähe angebrachten Rolle oder Steuerwalze und von dort zwischen die Klischeewalze und die Druckwalze läuft, wobei die das Bedrucken bewirkenden Walzen zusammen mit einer Farbwalze an über die Kleberolle hinweggeführten Armen gelagert sind, die Lagerböcken angehören, welche ihrerseits neben dem Zapfen und der Steuerwalze noch eine dicht bei dem Gehäuseaustrittsschlitz für den Klebstreifen liegende Stützrolle tragen, der ein Gehäusedurchbruch zugeordnet ist.



   Durch die besondere Führung des Klebstreifens ergibt sich eine relativ niedrig ausfallende und auch nur einen verhältnismässig geringen Standraum beanspruchende Ausführung. Günstig ist ferner, dass ein Festkleben des Streifens nicht zu befürchten ist, da das Anfeuchten erst ganz zum Schluss vorgenommen wird, und die Möglichkeit des Nachsetzens des Klebstreifens schon vor dem Anfeuchtorgan gegeben ist, und zwar durch den Gehäusedurchbruch, der über der letzten Stützrolle liegt und ein bequemes Nachsetzen gestattet. Die Leitplatte ermöglicht in vorteilhafter Weise den Richtungswechsel des Klebstreifens ohne Rissgefahr.



   Einzelheiten ergeben sich aus der Beschreibung der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Gerätes veranschaulicht; es zeigen:
Fig. 1 das Gerät in einem vertikalen Längsschnitt ;
Fig. 2 dasselbe Gerät in Oberansicht und
Fig. 3 das Gerät bei abgenommenem Gehäusedeckel.



   Das Gerät weist eine vorzugsweise aus Metall bestehende Bodenplatte 1 auf, die an dem einen Ende rund und an dem andern Ende rechteckig ausgeführt ist. Auf dem runden Teil ist zentrisch ein Zapfen 2 vorgesehen, der als Drehzapfen für eine auf der Bodenplatte 1 aufliegende Klebstreifenrolle 7 dient. Auf dem rechteckigen Teil der Bodenplatte sitzen Lagerböcke 3, die auf der von dem Drehzapfen 2 abgekehrten Seite eine Achse 4 für eine Steuerwalze 5 tragen.



   In nach oben gerichteten Teilen 6 nehmen die Lagerböcke 3 eine Achse 8 für eine Stützrolle 9 auf.



  Die Achse 8 kann in der Höhenrichtung einstellbar sein, und zwar in einer an sich bekannten, hier jedoch nicht dargestellten Weise. Im Bereich der unteren Kante der Lagerböcke   3 - etwa    der Stützrolle  9 gegenüberliegend   - befindet sich    ein Steuerzapfen 10, über den der abgezogene Klebstreifen hinweggleitet, wenn er eine Leitplatte 11 passiert hat, die auf der Bodenplatte 1 befestigt ist. Die Leitplatte 1 verläuft aus der senkrechten Richtung bei der Vorratsrolle schraubenlinienförmig nach vorn in die wagrechte Richtung, d. h. die Leitplatte 11 weist eine von der Vorratsrolle 7 ausgehende, schräg nach vorn unten verlaufende Oberkante auf, so dass der Streifen allmählich aus der senkrechten Richtung in die   wag, rechte    Richtung gelangt.



   Die Bodenplatte 1 ist von einem gehäuseartigen Deckel 12 überdeckt, der aus dem eigentlichen Dekkel 14 und einer Seitenwand 13 besteht. Zum Festlegen des Gehäusedeckels dient eine Schraube 15, die in ein Gewindeloch des Drehzapfens 2 für die Kleberolle 7 eingreift. Die Schraube 15 weist zweckmässigerweise einen geriffelten Kopf auf, so dass sie mit der Hand ohne Verwendung von Werkzeugen leicht gelöst werden kann. Der Deckel 12 selbst besitzt noch eine Aussparung 16, unter der die Stützrolle 9 liegt. Ausserdem ist im Deckel 12 bzw. in seiner Wand 13 ein Austrittsschlitz vorgesehen, in dessen Bereich sich eine Anfeuchtbürste 17 befindet, die in einen Wasserbehälter 18 ragt und auf diese Weise angefeuchtet wird.



   Der über die Stützrolle 9 geführte Klebstreifen gelangt z. B. beim Nachsetzen - wozu die Aussparung 16 vorgesehen ist - über den Wasserbehälter 18, also durch den Schlitz ins Freie, wobei er von der Bürste angefeuchtet wird, so dass er sich in diesem Zustand leicht aufkleben lässt. Das Abreissen des Klebstreifens erfolgt in an sich bekannter Weise entlang der Schlitzkante (Deckelkante).



   Die Lagerböcke 3 weisen über die Kleberolle 7 hinweggeführte Arme 19 auf, die drei Walzen, nämlich einer Druckwalze 20, einer Klischeewalze 21 und einer Farbwalze 22 als Widerlager dienen. Die Farbwalze 22 kann mit zwei oder mehreren Bahnen verschiedener Farbtönungen ausgestattet sein, wodurch sich ein Mehrfarbendruck erzielen lässt. Um einerseits die Farbwalze leicht austauschen und um anderseits ihren Anpressdruck ändern zu können, ist die Achse der Farbwalze 22 mittels Schrauben 23 festgespannt. Damit das Gehäuse gut entlüftet ist, empfiehlt es sich, auf der Bodenplatte Scheiben 24, die aus Gummi bestehen können, anzuordnen, auf denen sich die Kanten der Wand 13 abstützen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zum Bedrucken und Anfeuchten von Klebestreifen, das ein Gehäuse aufweist, auf dessen Boden eine Kleberolle liegend angeordnet ist, von der der Klebstreifen zwischen eine Druckwalze im Gehäuse geführt wird, in dessen Bereich sich eine Abreissvorrichtung und ein Anfeuchtorgan befinden, da .
    durch gekennzeichnet, dass der Streifen von der Kleberolle (7) über eine Leitplatte (11) zu einem wagrechten Steuerzapfen (10) und zu einer wagrecht und in Bodennähe angebrachten Rolle oder Steuerwalze (5) und von dort zwischen die Klischeewalze (21) und die Druckwalze (20) läuft, wobei die das Bedrucken bewirkenden Walzen (20 und 21) zusammen mit einer Farbwalze (22) an über die Kleberolle (7) hinweggeführten Armen (19) gelagert sind, die Lagerböcken (3) angehören, welche ihrerseits neben dem Zapfen (10) und der Steuerwalze (5) noch eine dicht bei dem Gehäuseaustrittsschlitz für den Klebstreifen liegende Stützrolle (9) tragen, der ein Gehäusedurchbruch (16) zugeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in Längsrichtung des Gehäuses liegende Leitplatte (11) aus der senkrechten Richtung bei der Vorratsrolle (7) nach vorn schraubenlinienförmig gewunden in die wagrechte Richtung verläuft, also die Leitplatte (11) eine von der Kleberolle (7) schräg nach vorn unten verlaufende Oberkante aufweist.
    2. Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbwalze (22) mit zwei oder mehreren Bahnen verschiedener Farbtönungen ausgestattet ist.
    3. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der z. B. an der Klischeewalze (21) abrollenden Farbwalze (22) mittels Schrauben (23) gegen über der Achse der Klischeewalze (21) verstellbar ist.
    4. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse aus einer Bodenplatte (1) und einem gehäuseartigen Deckel (12) gebildet ist, und die Bodenplatte (1) an ihrer Oberseite Scheiben (24), beispielsweise aus Gummi trägt, auf denen sich die Unterkante der Deckelwandung (13) abstützt.
    5. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (12) mittels einer vorzugsweise gerändelten Schraube (15) auf der Bodenplatte festspannbar ist, die in ein Gewindeloch eingreift, das im Drehzapfen (2) für die Kleberolle (7) angeordnet ist.
CH199860A 1960-02-19 1960-02-19 Gerät zum Bedrucken und Anfeuchten von Klebstreifen CH376802A (de)

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