CH374191A - Klemmschloss für die Rödeldrähte von Betonschalungen - Google Patents
Klemmschloss für die Rödeldrähte von BetonschalungenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G17/00—Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
- E04G17/06—Tying means; Spacers ; Devices for extracting or inserting wall ties
- E04G17/07—Tying means, the tensional elements of which are fastened or tensioned by means of wedge-shaped members
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Description
KlenunschloB für die Rödeldrähte von Betonschalungen Die Erfindung bezieht sich auf ein Klemmschloss für die Rödeldrähte von Betonschalungen, welches mit einem gegen den Rödeldraht wirkenden und in Quer richtung zum Rödeldraht einzutreibenden Keil aus gerüstet ist, der um seine Längsachse gegen den Rödeldraht verschwenkbar ist.
Bekanntlich werden die Rödeldrähte von Beton schalungen nach ihrem Einbringen an ihren Enden gegenüber den Schalungswänden festgelegt, damit die Schalungswände beim Einstampfen des Betons nicht auseinandergedrückt werden. Hierzu werden Klemm schlösser verschiedener Ausführungsformen verwen det, die auf die Rödeldrähte aufgebracht werden.
Bei der einen Ausführungsform ist das Klemm schloss mit einem Exzenter ausgerüstet, welcher gegen den durch das Schloss hindurchgehenden Draht ange- schwenkt wird und bei wachsendem Drahtzug durch die Mitnahme über seine klemmende Fläche von dem Draht einen sich steigernden Druck auf den Draht ausübt.
Eine andere Ausführungsform weist einen Keil auf, der in Querrichtung zum Draht in das Schloss eingetrieben wird und den Draht festklemmt. Bei diesem Klemmschloss wird der Draht nur in Abhängig keit des Eintreibens des Keiles in das Schloss fest gelegt und stellt sich die Klemmung nicht selbsttätig entsprechend einer steigenden Zugbelastung des Drah tes ein.
Die mit einem Exzenter arbeitenden Klemm schlösser ergeben zwar eine sich selbsttätig einstellende Klemmwirkung, sie halten jedoch den Rödeldraht nur so lange sicher fest, wie der Draht auf Zug bean sprucht wird. Wechselbeanspruchungen, wie sie bei spielsweise durch die Schwingungen eines Beton- rüttlers auftreten, können ein Lösen des Exzenters zur Folge haben.
Es ist bereits ein Klemmschloss für Rödel- drähte bekanntgeworden, welches einen quer zum Rödeldraht einzutreibenden Keil aufweist, der quer zu seiner Längsachse gegen den Rödeldraht verschwenk- bar ist, so dass Keilwirkung und Exzenterwirkung gleichzeitig vom Keil ausgeübt werden.
Bei diesem Klemmschloss liegt der Keil mit dem Scheitel eines stumpfen Winkels am Rödeldraht an und presst den Rödeldraht gegen eine ebene Fläche, so dass der Keil den Rödeldraht wesentlich auf Abquetschen bean sprucht, wobei Schwingungen und Rüttelbewegungen ein solches Abquetschen begünstigen.
Der verhältnis- mässig schmale Keilrücken stützt sich während des Schwenkens schneidenartig mit grossem spezifischem Druck in der den Keil aufnehmenden Tasche ab und besitzt als quer über die eine Kante kippender Flach stab eine nur mangelhafte Führung in der Tasche.
Nach der Erfindung weist die sich gegen den Rödeldraht legende Keilfläche im Querschnitt des Keiles die Form einer nach der entgegengesetzten Seite, gegen die der Rödeldraht gezogen wird, anstei genden Kurve mit ausserhalb der durch die Längs- schwenkachse des Keiles gelegten, zur Anzugsrichtung des Rödeldrahtes senkrechtstehenden Längsebene lie gendem Krümmungsmittelpunkt und die Gegenfläche, gegen welche der Keil den Rödeldraht presst,
eine in Querrichtung zum Keil hohlgerundete Einbuchtung auf, während der Keilrücken im Querschnitt einen Kreisbogen bildet und in einer im Querschnitt entspre chend kreisbogenförmigen Tasche ruht.
Hierdurch ist ein Klemmschloss mit vom Keil aus geübter Keilwirkung und Exzenterwirkung geschaffen, bei welchem der Keil mit einer Fläche auf den Rödel- draht unter Auskröpfen des Drahtes an der Klemm stelle wirkt und so den Draht ohne Abquetschbean- spruchung sicher festlegt. Der Keil kann wie ein gelagerter Drehexzenter schwenken, ohne einen uner wünscht grossen spezifischen Druck in seiner Lager stelle auszuüben. Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 1 gibt das Schloss von vorne gesehen wieder. Fig. 2 ist eine Draufsicht auf das Schloss mit dem Keil im Querschnitt.
Das Schloss besteht im wesentlichen aus einem Schlossband 1, welches an einer sich gegen die Scha lung legenden Druckplatte 2, beispielsweise durch Schweissen, befestigt ist. Das Schlossband bildet ein U mit gerundetem U-Bogen 3. Durch das Sehlossband ist der Keil 4 gesteckt, wobei er sich mit seinem Rücken gegen die kreisbogenförmige Tasche 3 legt. Der Rük- ken 5 des Keiles bildet im Querschnitt einen dem U-Bogen des Schlossbandes gleichlaufenden Kreis bogen.
Zum Hindurchstecken des Rödeldrahtes ist die Öffnung 6 in dem Schlossband vorgesehen. Die auf der Seite dieser Öffnung liegende Keilfläche 7 bildet im Querschnitt des Keiles eine Kurve, welche nach der entgegengesetzten Seite ansteigt, nach welcher der Rödeldraht aus dem Klemmschloss auszuschlüpfen sucht.
Der Krümmungsmittelpunkt M dieser Kurve liegt ausserhalb der durch die Längsschwenkachse A des Keiles gelegten, zur Anzugsrichtung des Rödel- drahtes senkrechtstehenden Längsebene 11, so dass die Fläche eine Exzenterfläche zur Schwenkachse A des Keiles bildet. Die Keilfläche 7 ist gezahnt.
Die Gegenfläche des Schlosses, gegen welche der Keil den Rödeldraht anzieht, ist durch einen von der Seite in den Schlossschenkel eingesetzten Einsatz körper 9 gebildet. Sie weist eine Einbuchtung 10 auf und ist hohlgerundet. Der Keil drückt den Rödeldraht in die Einbuchtung, so dass der Rödeldraht in der Klemmstelle eine Auskröpfung erfährt.
Der Draht wird, bevor er festgeklemmt wird, mit Hilfe eines Spannwerkzeuges gespannt, indem bei spielsweise an das Drahtende, das noch nicht in einem Schloss festgeklemmt ist, eine Spannspindel angesetzt wird, deren Betätigung den Draht anzieht. Das Spann werkzeug wird wieder abgenommen, nachdem der Draht im Schloss festgeklemmt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Klemmschloss für die Rödeldrähte von Beton schalungen, welches mit einem gegen den Rödeldraht wirkenden und in Querrichtung zum Rödeldraht in das Schloss einzutreibenden Keil ausgerüstet ist, der um seine Längsachse gegen den Rödeldraht ver- schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die sich gegen den Rödeldraht legende Keilfläche im Quer schnitt des Keiles die Form einer nach der entgegen gesetzten Seite,gegen die der Rödeldraht gezogen wird, ansteigenden Kurve mit ausserhalb der durch die Längsschwenkachse (A) des Keiles gelegten, zur An zugsrichtung des Rödeldrahtes senkrechtstehenden Längsebene (11) liegendem Krümmungsmittelpunkt (M) und die Gegenfläche, gegen welche der Keil den Rödeldraht presst, eine in Querrichtung zum Keil hohlgerundete Einbuchtung aufweist, während der Keilrücken im Querschnitt einen Kreisbogen bildet und in einer im Querschnitt entsprechend kreisbogen förmigen Tasche ruht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH5902258A CH374191A (de) | 1958-05-01 | 1958-05-01 | Klemmschloss für die Rödeldrähte von Betonschalungen |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH5902258A CH374191A (de) | 1958-05-01 | 1958-05-01 | Klemmschloss für die Rödeldrähte von Betonschalungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH374191A true CH374191A (de) | 1963-12-31 |
Family
ID=4522102
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH5902258A CH374191A (de) | 1958-05-01 | 1958-05-01 | Klemmschloss für die Rödeldrähte von Betonschalungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH374191A (de) |
-
1958
- 1958-05-01 CH CH5902258A patent/CH374191A/de unknown
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