CH372017A - Ablegevorrichtung an einer Fliessdruckpresse - Google Patents

Ablegevorrichtung an einer Fliessdruckpresse

Info

Publication number
CH372017A
CH372017A CH7867159A CH7867159A CH372017A CH 372017 A CH372017 A CH 372017A CH 7867159 A CH7867159 A CH 7867159A CH 7867159 A CH7867159 A CH 7867159A CH 372017 A CH372017 A CH 372017A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pliers
workpiece
depositing
spring
steel sheets
Prior art date
Application number
CH7867159A
Other languages
English (en)
Inventor
Wagner Hans
Original Assignee
Schuler L Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schuler L Ag filed Critical Schuler L Ag
Publication of CH372017A publication Critical patent/CH372017A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C35/00Removing work or waste from extruding presses; Drawing-off extruded work; Cleaning dies, ducts, containers, or mandrels for metal extruding
    • B21C35/02Removing or drawing-off work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


      Ablegevorrichtung    an einer     Fliessdruckpresse       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Ablegevor-          richtung    an einer     Fliessdruckpresse.     



  Beim     Fliesspressen    wird durch einen Stempel  eine Platine mit so hohem Druck in eine Matrize  gepresst, dass der     Platinenwerkstoff    um die Stempel  kante herum in dem Spalt zwischen dem Umfang des  Stempels und dem Innendurchmesser der Matrize  heraustritt und entlang dem Stempel     fliesst.    Das  Werkstück bleibt an dem Stempel haften und wird  bei seinem Rückgang von einem Abstreifer abge  streift.  



  Wegen dieser Art der Herstellung haftet das Werk  stück verhältnismässig fest am Stempel. Ausserdem  sind die     Fliesspressstücke    aus verschiedenen Gründen  nicht an jeder Stelle des Umfanges gleich lang.  Wenn daher der Hinterrand des Werkstückes an dem  Abstreifer zur Anlage kommt und das Werkstück  vom Stempel abgestreift wird, wirkt auf das Werk  stück ein Moment, das von der Anlage des längsten  Randteils an dem Abstreifer     herrührt.    Es ist     völlig     dem Zufall überlassen, an welchem Randabschnitt  das Werkstück am längsten ist und in welcher Rich  tung dieses Teil beim Abstreifen  abspringt .

   Daher  ist es bei     Fliessdruckpressen    sehr schwierig, Ablege  vorrichtungen vorzusehen, die das Werkstück trotz  des     Abspringens    sicher einfangen und in einer be  stimmten Orientierung ablegen und     weitertranspor-          tieren.     



  Die Erfindung besteht darin, dass die     Ablegevor-          richtung    einen schwenkbar gelagerten, periodisch an  getriebenen Hebel aufweist, an dem eine Zange mit  zwei das Werkstück zangenartig zu     umfassen    be  stimmten Federblechen befestigt ist, und in der Bahn  mindestens eines Federbleches oder eines mit ihm  verbundenen Teils ein das Ausbiegen des     Feder-          bleches    bewirkender Anschlag angeordnet ist.    Die das Werkstück umfassenden Federbleche  halten dieses sicher fest, so dass es nicht beim Ab  streifen vom Stempel     in        unkontrollierbarer    Weise       abspringen    kann.

   Dadurch, dass anstelle von massiven       Greiferzangen    oder dergleichen nur dünne Feder  bleche verwendet werden, ist es leicht     möglich,    die       einzelnen    Teile der Vorrichtung so auszubilden, dass  die Bahn des     Stempels    an keiner Stelle von der Bahn  eines Teils der     Ablegevorrichtung    gekreuzt wird.  Daher steht eine verhältnismässig lange Zeit zum Ab  legen der Teile zur     Verfügung,    denn es bedarf in  diesem Fall keiner Rücksichtnahme auf die Stempel  bewegung.

   Demgegenüber müssen     beispielsweise    die  bekannten     Ablegesterne    schon weitergeschaltet sein,  wenn der Stempel wieder in den Arbeitsraum vorge  schoben wird. Zum     Weiterschalten    dieser bekannten       Ablegesterne    steht daher nur eine verhältnismässig  geringe Zeit zur Verfügung,     innerhalb    der der Ab  legestern mit dem Werkstück beschleunigt und wieder  abgebremst werden muss. Demgegenüber arbeitet die  erfindungsgemässe Vorrichtung ruhig und gleich  mässig.  



  Da zum Ablegen der Werkstücke stets nahezu  die gesamte Hubzeit des Stempels zur Verfügung  steht, kann der     Ablegevorgang    auch am Ende der  Bahn der     Ablegevorrichtung    verlangsamt werden,     soi     dass beim Ablegen der Werkstücke auf ein Band oder       in        einen    Kanal die Stücke vollkommen ruhig liegen.       Schliesslich        liegt    noch ein weiterer Vorteil der Erfin  dung darin, dass die Vorrichtung sehr einfach ist und  die Anzahl Gelenke auf     ein    Minimum beschränkt  ist. Die Vorrichtung ist daher sehr betriebssicher.  



  Die Erfindung     wird    nachfolgend anhand einer       Ausführungsform,    die in der Zeichnung dargestellt  ist, beschrieben.  



  Der Abstreifer 1 weist eine Bohrung 2 auf, durch  die der     Pressstempel    3     hindurchgeführt    ist. Um einen           Bolzen    4 ist ein     dreiarmiger    Hebel 5, 6, 7 schwenk  bar gelagert, an dessen Arm 6 eine Stange 8 an  gelenkt ist, die mit einem in einem Zylinder 9 ge  führten Kolben 10 verbunden ist, der in diesem Zy  linder 9 entgegen der Wirkung einer Feder 11 pneu  matisch oder hydraulisch angetrieben ist. An dem  Arm 7 des     Winkelhebels    sind zwei Federbleche 13  und 13a     im    Abstand voneinander befestigt.

   An ihrem  Ende tragen die Federbleche 13, 13a Backen 14,  die schon beim Zurückgehen des Stempels 3 wäh  rend des     Abstreifens    das Werkstück 12     umfassen.     An den Federblechen 13 und 13a sind Winkel 15  und 16 befestigt. Der Winkel 15 trägt an seinem  freien, im Abstand von dem Federblech 13 verlau  fenden Schenkel eine Stellschraube 17, deren Ende  an dem Federblech 13 angreift. Das Winkelstück  16 trägt ebenfalls eine Stellschraube 17a an dem  freien Winkelschenkel, die dementsprechend an dem  Federblech 13a     angreift.    Ausserdem trägt der Winkel  16 noch einen     Fortsatz    18, der bei der Schwenk  bewegung der ganzen Anordnung um den     Drehbolzen     4 an einer Anschlagschraube 19 anschlägt.  



  Die Feder 11 kann auch fehlen, und statt dessen  der Kolben 10 in dem Zylinder 9 beidseitig     beauf-          schlagbar    sein.  



       In    der     in    der Zeichnung gestrichelt eingezeich  neten Lage des Winkelhebels 5, 6, 7 greifen die  Backen 14 an dem noch auf dem Stempel 3 befind  lichen Werkstück 12 an. Die Backen halten das  Werkstück     während    des     Abstreifens    fest und verhin  dern, dass das Werkstück abspringt.

   Dann wird der       Winkelhebel    5, 6, 7     mit    Hilfe der Stange 8 in die  in der Zeichnung ausgezogen dargestellte Lage     ver-          schwenkt,    wodurch das Werkstück aus dem Arbeits  bereich des Stempels 3     herausgeführt        wird.    Nahe am  untern     Umkehrpunkt    dieser Schwenkbewegung     trifft     der Arm 18 des Winkelstückes 16 auf die Anschlag  schraube 19, und bei der Weiterbewegung des Win  kelhebels 5, 6, 7 bis in die untere Lage wird die  Feder 13a durch den feststehenden, jedoch einstell  baren Anschlag 19 aufgebogen, so dass die Backen  14 das Werkstück 12 freigeben und auf eine Trans  portvorrichtung ablegen.

   Hierauf werden durch ge  eigneten gegenläufigen Antrieb der Stange 8 der  Winkelhebel und     damit    die Federbleche wieder so  weit     zurückgeschwenkt,    dass die Backen 14 das  nächste,     in    der     Zwischenzeit        fliessgepresste    Werk  stück     umfassen.    Diese     Rückführbewegung    wird durch  einen einstellbaren Anschlag 20 begrenzt.

   Die Maul  weite der Backen 14 und damit auch der Druck, mit  dem die Backen 14 an dem Werkstück anliegen, ist  durch mehr oder weniger starkes Anziehen der  Schrauben 17 und 17a einstellbar, wodurch die vor  dere     Hälfte    der Federbleche 13 und 13a gegenüber  dem hinteren, eingespannten Ende dieser Federbleche  abgewinkelt wird.  



  Bei der erfindungsgemässen     Ablegevorrichtung     sind so wenig Gelenke wie nur     möglich    verwendet,  so dass, wenn überhaupt, nur eine sehr geringe War-         tung    notwendig ist. Durch die Schwenkbewegung des  Winkelhebels und den verhältnismässig grossen Ab  stand, mit dem die Federbleche die Stempelbahn  umfassen, ist gewährleistet, dass kein Teil der Ab  legevorrichtung in den Arbeitsbereich des Stempels  eintritt. Diese Tatsache     zusammen    mit der Zwang  läufigkeit der     Ablegebewegung    der Werkstücke er  laubt, dass die Presse mit verhältnismässig hohen  Hubzahlen betrieben wird.  



  Ein weiterer einstellbarer Anschlag 21 ist in der  Bahn eines Teils des Hebels 5, 6, 7 angeordnet, der  die Endstellung festlegt, an der das Werkstück abge  legt wird. Durch entsprechende Einstellung dieses  Anschlags kann festgelegt werden, in welcher Ent  fernung von der Stempelmitte das Werkstück ab  gelegt wird.  



  Der Antrieb des Gelenkhebels 5, 6, 7 kann nicht  nur hydraulisch oder pneumatisch, sondern auch  mechanisch über Kurbeln oder     Exzenter    erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ablegevorrichtung an einer Fliessdruckpresse, da durch gekennzeichnet, dass an einem schwenkbar ge lagerten, periodisch angetriebenen Hebel eine Zange mit zwei das Werkstück zangenartig zu umfassen be stimmten Federblechen befestigt ist, und in der Bahn mindestens eines Federbleches oder eines mit ihm verbundenen Teils ein das Ausbiegen des Feder- bleches bewirkender Anschlag (19) angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der die Zange öffnende Anschlag (19) einstellbar ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Drehpunkt (4) des die Zange tragenden Hebels (7), die Länge der Federbleche (13, 13a) und der Winkel der Ablegebewegung so gewählt sind, dass bei der Ablegebewegung kein Teil der Ab legevorrichtung in die Bahn des Pressstempels (3) ein tritt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Maulweite der Zange (13, 13a, 14) aus Federblechen dadurch einstellbar ist, dass auf den Federblechen (13, 13a) Winkel (15, 16) befestigt sind und in diesen Winkeln Stellschrauben (17, 17a) geführt sind, die im Abstand von der Be festigungsstelle der Winkel an den Federblechen an greifen. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie einen weiteren einstellbaren Anschlag (20) aufweist, der die Bewegung des Hebels in der Stellung begrenzt, in der die Zange das Werk stück auf dem Pressstempel erfasst. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie einen dritten einstellbaren An schlag (21) für die Ablegestellung aufweist.
CH7867159A 1959-06-22 1959-09-25 Ablegevorrichtung an einer Fliessdruckpresse CH372017A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESC026243 1959-06-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH372017A true CH372017A (de) 1963-09-30

Family

ID=7430390

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7867159A CH372017A (de) 1959-06-22 1959-09-25 Ablegevorrichtung an einer Fliessdruckpresse

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH372017A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0280966A1 (de) Führungskörper für Gefässbehandlungsmaschine
DE2737602A1 (de) Befestigung einer pufferleiste auf einer traegerwand
CH372017A (de) Ablegevorrichtung an einer Fliessdruckpresse
DE1577246B2 (de) Sicherungseinrichtung fuer arbeitsmaschinen
DE900561C (de) Einspannvorrichtung fuer Metallbaender, Bleche u. dgl.
DE1452314A1 (de) Metallrohrpresse mit innenliegender Lochvorrichtung
DE1452368A1 (de) Metallstrangpresse
DE69005575T2 (de) Befestigung eines Werkzeugs zum Ausstossen oder Abtrennen von Teilen oder eines ähnlichen Werkzeugs.
DE578802C (de) Maschine zum Sortieren von Stangen, Rohren u. dgl.
DE19500128A1 (de) Zwinge für das Bauwesen
DE616230C (de) Ablege- und Abkuehleinrichtung fuer liegende hydraulische Metallstrangpressen
DE2254355C3 (de) Zu- und Abführvorrichtung für tafel- oder bandförmige Werkstücke an Pressen
DE1281990B (de) Transportvorrichtung zum schrittweisen Vorschub von Werkstuecken
DE921789C (de) Kettenueberleitvorrichtung fuer Fahrraeder mit mehreren Kettenraedern
DE3721530A1 (de) Pneumatisch angetriebener anschlag fuer vorgeschobene werkstuecke
DE376677C (de) Vorrichtung zum absatzweisen Vorschieben des Papier- oder Kartonstreifens in selbsttaetig arbeitenden Stanz- und Druckmaschinen
DE919163C (de) Vorrichtung zum Setzen von Stahlgrubenstempeln
DE140970C (de)
DE346846C (de) Vorrichtung zum Abteilen verschieden grosser Ballen bei Stroh- u. dgl. Pressen
DE1906536A1 (de) Verfahren zum Hineintreiben von Bolzen in eine Platte
DE1586303C (de) Anschlagvorrichtung fur Flaschen, die m Reihen hintereinander an eine He bevorrichtung herangeführt werden
DE864798C (de) Vorrichtung zum Befestigen von Schloessern an Koffern, Mappen usw.
DE826913C (de) Einrichtung zum Vorruecken von strebfoerdermitteln als geschlossenes Ganzes in Richtung auf den Kohlenstoss
DE2751186A1 (de) Vorrichtung zum kennzeichnen der stirnseite eines rundholzes
DE900048C (de) Im Stempelhalter einer Stauchpresse angeordneter Stauchstempel mit Abdrueckvorrichtung