CH370633A - Verfahren und Vorrichtung zum Einziehen eines Fadens in das Loch einer Anhänge-Etikette - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Einziehen eines Fadens in das Loch einer Anhänge-Etikette

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CH370633A
CH370633A CH6994259A CH6994259A CH370633A CH 370633 A CH370633 A CH 370633A CH 6994259 A CH6994259 A CH 6994259A CH 6994259 A CH6994259 A CH 6994259A CH 370633 A CH370633 A CH 370633A
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CH
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CH6994259A
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Rueesch Ferdinand
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Rueesch Ferdinand
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31DMAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
    • B31D1/00Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles
    • B31D1/02Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles the articles being labels or tags
    • B31D1/023Attaching wires or threads

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  • Labeling Devices (AREA)

Description


  Verfahren und     Vorrichtung        zum        Einziehen        eines    Fadens     in    das Loch     einer        Anhänge-Etikette       Es ist üblich, Textilien durch eine Anhänge  etikette zu bezeichnen.  



  Diese Anhängeetikette ist mit einem Faden aus  gerüstet, welcher, nachdem er durch das     Etikettenloch     gezogen wurde, an seinen beiden Enden     zusammen-          geknüpft    ist. Die Fadenschlaufe dient zum Befestigen  der Etiketten an einem Verbrauchsartikel.  



  Werden diese Anhängeetiketten an Textilien an  geheftet, so ist es erwünscht, dass in der gleichen  Fadenschlaufe auch ein     Splint    aus     Metall    oder irgend  einem harten Stoff vorhanden ist.  



  Bei der Befestigung der Etiketten an Textilien  wird mit der Spitze dieses Splintes der     Textilkörper     durchstochen und hierauf der am     Splint    befind  liche Faden durch das vorgestochene Loch gezogen.  Das Einfädeln des Fadens sowohl in die Etikette  wie auch in den Splint wurde bisher entweder mit  einer Nadel mit Öhr oder einer düsenförmigen Nadel  vorgenommen.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren     zum        Einziehen     eines Fadens in das Loch einer Anhängeetikette be  steht darin, dass ein Ende des Fadens auf der einen  Seite der Etikette     unmittelbar    über das Loch ge  bracht wird, und dass dann dieses Fadenende durch  eine auf der entgegengesetzten Seite der Etikette  befindliche Saugeinrichtung durch das     Etikettenloch     hindurch gesaugt wird.  



  Anhand der Zeichnung wird nachfolgend ein  Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert.  



       Fig.    1 zeigt eine schematische Darstellung zur Er  klärung des Verfahrens.  



       Fig.    2 zeigt eine schematische Darstellung eines  Ausführungsbeispiels der Vorrichtung zur Ausübung  des Verfahrens.  



  Wie in     Fig.    1 gezeigt ist, wird eine Etikette 12     mit     dem Fadenloch 41 zwischen die Fadendüse 4 und die  Saugdüse 13 gelegt. Sobald das Loch 41 über    der Bohrung 13a der Saugdüse 13 liegt, wird das  Fadenende 2a durch die Fadendüse 4 auf der Ober  seite der Etikette unmittelbar über das Loch 41 ge  bracht und hierauf unter der Einwirkung des in der  Saugdüse 13 vorhandenen Vakuums durch das     Eti-          kettenloch    41 hindurch in die Saugdüse 13 hinein  gesaugt.  



  Ist es erwünscht, dass der Faden auch noch     durch     einen Splint gefädelt werden soll, so wird der Splint  so auf die Etikette gelegt, dass     Splintloch    und     Etiket-          tenloch    sich decken, und sodann wird das Fadenende  zugleich durch Splint und     Etikettenloch    hindurch  gesaugt.  



  In     Fig.2    ist die Vorrichtung, welche zur Aus  übung dieses Verfahrens dient, schematisch darge  stellt.  



  Von einer Fadenspule 1 wird der Faden 2 über  die Rollen 3 und 3a in die Fadendüse 4 gefördert.  Bei Arbeitsbeginn wird der Faden so weit durch  die Düse 4 gefördert, dass, wie     in        Fig.    1 gezeigt, ein  kleines Stück Faden 2a nach links aus der Düse 4  herausragt.  



  Von dem     Etikettenstapel    9 wird mittels der  Saugdüse 18 die unterste Etikette in der Richtung  von Pfeil 38 abgezogen und die Saugdüse 18     mit    der  daran haftenden Etikette     im        Sinne    von     Pfeil    11 in  die Stellung 18a bewegt. In dieser Stellung     befindet     sich     das        Etiketten-loch    41     direkt    unter der Faden  düse 4.  



  In der Fortsetzung der Achse der Fadendüse 4  befindet sich das Saugrohr 13. Dieses ist über einen       Filter    40 mit der Vakuumpumpe 14 in Wirkungs  verbindung und das Fadenende 2a, welches aus dem       untern    Teil der Fadendüse 4 ragt, wird     unter    der  Wirkung des Vakuums in das Rohr 13 eingesaugt.  Am     obern    Ende des Rohrs 13 ist eine Führung  26 angebracht. In dieser     Führung    26 wird der Schie-           ber    15 im     Sinne    von Pfeil 37 eingeschoben, und  das eingesogene Fadenende wird von diesem Schieber  15 im Rohr 13 festgeklemmt.  



  Nun wird die Etikette aus der Stellung 10a     mittels     der Saugdüse 18 im Sinne von Pfeil 32 wiederum in  die Stellung 10 gefördert. Dieses Fördern     kann    auch  durch entsprechende Zangen erfolgen, welche in der  Zeichnung nicht gezeigt sind. Bei dieser     Förderbewe-          gung    wird der Faden 2, dessen eines Ende     im    Rohr  13 festgehalten ist, durch die Düse 4 von der Spule  1 nachgezogen und     bildet    dabei die Fadenschlaufe 25.  



  Nun wird der Knüpfschnabel 19 im Sinne von  Pfeil 23 so weit vorgeschoben, dass derselbe die Fa  denschlaufe 25     bei:    der Stelle 22 erfassen     kann.    Durch  die Kurve 20 wird im Sinne von     Pfeil    21 der  Knüpfvorgang     in    bekannter Weise vorgenommen und  zugleich der Faden möglichst nahe am     ausgeführten     Knopf abgeschnitten.  



  Aus der Fadendüse 4 ragt nun wiederum ein  kleines Ende Faden, wie in     Fig.    1     gezeigt        ist,    und  der Vorgang     kann    nun von neuem beginnen.  



  Ist es erwünscht, dass in der     Fadenschlaufe    25  auch noch ein Splint 8     eingeführt    ist, so ist die nach  folgend beschriebene Apparatur in Funktion zu ,set  zen. Aus dem Behälter 5 werden in bekannter Weise  Splinten 8 im Sinne von Pfeil 7 in den Kanal 6  gefördert und durch diesen Kanal so unter die Faden  düse 4 gebracht, dass das     Splintenloch    8a und das       Etikettenloch    41 sich decken. Das Fadenende 2a wird  nun sowohl durch das     Splintenloch    8a wie auch  durch das     Etikettenloch    hindurch gesaugt und der       Splint    8 beim Ausziehen der Fadenschlaufe 25 mit  gezogen.

      Sowohl die Einrichtungen wie auch deren An  triebsorgane für die     Etikettenförderung,    für das Zu  bringen der Splinte und für das Knüpfen der Faden  schlaufe sind bekannte Elemente.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Einziehen eines Fadens in das Loch einer Anhängeetikette, dadurch gekennzeich net, dass ein Ende des Fadens auf der einen Seite der Etikette unmittelbar über das Loch gebracht wird und d'ass dann dieses Fadenende durch eine auf der entgegengesetzten Seite der Etikette befindliche Saugeinrichtung durch das Etikettenloch hindurch gesaugt wird. II. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel, welche dazu eingerichtet sind, mittels Saugluft ein Fadenende durch das Etikettenloch hindurchzu ziehen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Faden zugleich durch das Loch eines über das Etikettenloch geförderten Splinten hindurch gesaugt wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ, welches dazu ein gerichtet ist, mittels Saugluft den Faden durch das Etikettenloch hindurchzuziehen, röhrenförmig aus gebildet ist (13) und mit einem Schieber 15 ver sehen ist, mittels welchem das eingesaugte Faden ende festgehalten werden kann.
CH6994259A 1959-02-23 1959-02-23 Verfahren und Vorrichtung zum Einziehen eines Fadens in das Loch einer Anhänge-Etikette CH370633A (de)

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