CH370633A - Verfahren und Vorrichtung zum Einziehen eines Fadens in das Loch einer Anhänge-Etikette - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Einziehen eines Fadens in das Loch einer Anhänge-EtiketteInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Einziehen eines Fadens in das Loch einer Anhänge-Etikette Es ist üblich, Textilien durch eine Anhänge etikette zu bezeichnen.
Diese Anhängeetikette ist mit einem Faden aus gerüstet, welcher, nachdem er durch das Etikettenloch gezogen wurde, an seinen beiden Enden zusammen- geknüpft ist. Die Fadenschlaufe dient zum Befestigen der Etiketten an einem Verbrauchsartikel.
Werden diese Anhängeetiketten an Textilien an geheftet, so ist es erwünscht, dass in der gleichen Fadenschlaufe auch ein Splint aus Metall oder irgend einem harten Stoff vorhanden ist.
Bei der Befestigung der Etiketten an Textilien wird mit der Spitze dieses Splintes der Textilkörper durchstochen und hierauf der am Splint befind liche Faden durch das vorgestochene Loch gezogen. Das Einfädeln des Fadens sowohl in die Etikette wie auch in den Splint wurde bisher entweder mit einer Nadel mit Öhr oder einer düsenförmigen Nadel vorgenommen.
Das erfindungsgemässe Verfahren zum Einziehen eines Fadens in das Loch einer Anhängeetikette be steht darin, dass ein Ende des Fadens auf der einen Seite der Etikette unmittelbar über das Loch ge bracht wird, und dass dann dieses Fadenende durch eine auf der entgegengesetzten Seite der Etikette befindliche Saugeinrichtung durch das Etikettenloch hindurch gesaugt wird.
Anhand der Zeichnung wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung zur Er klärung des Verfahrens.
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels der Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, wird eine Etikette 12 mit dem Fadenloch 41 zwischen die Fadendüse 4 und die Saugdüse 13 gelegt. Sobald das Loch 41 über der Bohrung 13a der Saugdüse 13 liegt, wird das Fadenende 2a durch die Fadendüse 4 auf der Ober seite der Etikette unmittelbar über das Loch 41 ge bracht und hierauf unter der Einwirkung des in der Saugdüse 13 vorhandenen Vakuums durch das Eti- kettenloch 41 hindurch in die Saugdüse 13 hinein gesaugt.
Ist es erwünscht, dass der Faden auch noch durch einen Splint gefädelt werden soll, so wird der Splint so auf die Etikette gelegt, dass Splintloch und Etiket- tenloch sich decken, und sodann wird das Fadenende zugleich durch Splint und Etikettenloch hindurch gesaugt.
In Fig.2 ist die Vorrichtung, welche zur Aus übung dieses Verfahrens dient, schematisch darge stellt.
Von einer Fadenspule 1 wird der Faden 2 über die Rollen 3 und 3a in die Fadendüse 4 gefördert. Bei Arbeitsbeginn wird der Faden so weit durch die Düse 4 gefördert, dass, wie in Fig. 1 gezeigt, ein kleines Stück Faden 2a nach links aus der Düse 4 herausragt.
Von dem Etikettenstapel 9 wird mittels der Saugdüse 18 die unterste Etikette in der Richtung von Pfeil 38 abgezogen und die Saugdüse 18 mit der daran haftenden Etikette im Sinne von Pfeil 11 in die Stellung 18a bewegt. In dieser Stellung befindet sich das Etiketten-loch 41 direkt unter der Faden düse 4.
In der Fortsetzung der Achse der Fadendüse 4 befindet sich das Saugrohr 13. Dieses ist über einen Filter 40 mit der Vakuumpumpe 14 in Wirkungs verbindung und das Fadenende 2a, welches aus dem untern Teil der Fadendüse 4 ragt, wird unter der Wirkung des Vakuums in das Rohr 13 eingesaugt. Am obern Ende des Rohrs 13 ist eine Führung 26 angebracht. In dieser Führung 26 wird der Schie- ber 15 im Sinne von Pfeil 37 eingeschoben, und das eingesogene Fadenende wird von diesem Schieber 15 im Rohr 13 festgeklemmt.
Nun wird die Etikette aus der Stellung 10a mittels der Saugdüse 18 im Sinne von Pfeil 32 wiederum in die Stellung 10 gefördert. Dieses Fördern kann auch durch entsprechende Zangen erfolgen, welche in der Zeichnung nicht gezeigt sind. Bei dieser Förderbewe- gung wird der Faden 2, dessen eines Ende im Rohr 13 festgehalten ist, durch die Düse 4 von der Spule 1 nachgezogen und bildet dabei die Fadenschlaufe 25.
Nun wird der Knüpfschnabel 19 im Sinne von Pfeil 23 so weit vorgeschoben, dass derselbe die Fa denschlaufe 25 bei: der Stelle 22 erfassen kann. Durch die Kurve 20 wird im Sinne von Pfeil 21 der Knüpfvorgang in bekannter Weise vorgenommen und zugleich der Faden möglichst nahe am ausgeführten Knopf abgeschnitten.
Aus der Fadendüse 4 ragt nun wiederum ein kleines Ende Faden, wie in Fig. 1 gezeigt ist, und der Vorgang kann nun von neuem beginnen.
Ist es erwünscht, dass in der Fadenschlaufe 25 auch noch ein Splint 8 eingeführt ist, so ist die nach folgend beschriebene Apparatur in Funktion zu ,set zen. Aus dem Behälter 5 werden in bekannter Weise Splinten 8 im Sinne von Pfeil 7 in den Kanal 6 gefördert und durch diesen Kanal so unter die Faden düse 4 gebracht, dass das Splintenloch 8a und das Etikettenloch 41 sich decken. Das Fadenende 2a wird nun sowohl durch das Splintenloch 8a wie auch durch das Etikettenloch hindurch gesaugt und der Splint 8 beim Ausziehen der Fadenschlaufe 25 mit gezogen.
Sowohl die Einrichtungen wie auch deren An triebsorgane für die Etikettenförderung, für das Zu bringen der Splinte und für das Knüpfen der Faden schlaufe sind bekannte Elemente.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Einziehen eines Fadens in das Loch einer Anhängeetikette, dadurch gekennzeich net, dass ein Ende des Fadens auf der einen Seite der Etikette unmittelbar über das Loch gebracht wird und d'ass dann dieses Fadenende durch eine auf der entgegengesetzten Seite der Etikette befindliche Saugeinrichtung durch das Etikettenloch hindurch gesaugt wird. II. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel, welche dazu eingerichtet sind, mittels Saugluft ein Fadenende durch das Etikettenloch hindurchzu ziehen.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Faden zugleich durch das Loch eines über das Etikettenloch geförderten Splinten hindurch gesaugt wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ, welches dazu ein gerichtet ist, mittels Saugluft den Faden durch das Etikettenloch hindurchzuziehen, röhrenförmig aus gebildet ist (13) und mit einem Schieber 15 ver sehen ist, mittels welchem das eingesaugte Faden ende festgehalten werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6994259A CH370633A (de) | 1959-02-23 | 1959-02-23 | Verfahren und Vorrichtung zum Einziehen eines Fadens in das Loch einer Anhänge-Etikette |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| CH370633A true CH370633A (de) | 1963-07-15 |
Family
ID=4529909
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH370633A (de) |
-
1959
- 1959-02-23 CH CH6994259A patent/CH370633A/de unknown
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