CH370302A - Selbsttätige Nachschubeinrichtung zum Nachschieben von Materialstangen an selbsttätigen Drehbänken - Google Patents

Selbsttätige Nachschubeinrichtung zum Nachschieben von Materialstangen an selbsttätigen Drehbänken

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CH370302A
CH370302A CH6534258A CH6534258A CH370302A CH 370302 A CH370302 A CH 370302A CH 6534258 A CH6534258 A CH 6534258A CH 6534258 A CH6534258 A CH 6534258A CH 370302 A CH370302 A CH 370302A
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CH
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CH6534258A
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English (en)
Inventor
Spohn Karl
Foell Gerhard
Original Assignee
Index Werke Kg Hahn & Tessky
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B13/00Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description


  Selbsttätige Nachschubeinrichtung turn Nachschieben von Materialstangen  an selbsttätigen Drehbänken    Die Erfindung     betrifft    eine selbsttätige Nachschub  einrichtu-n:g zum Nachschieben von     Materialstangen     an selbsttätigen Drehbänken.  



  Es ist bereits bekannt, selbsttätige Nachschubein  richtungen an selbsttätigen Drehbänken vorzusehen,  die bei Aufbrauch einer Stange bis auf einen vor  bestimmten Rest das Einschieben einer neuen Stange  in die Drehbank bewirken. Da der in der Drehbank  verbleibende Rest verhältnismässig kurz     isst,    ist es not  wendig, den Nachschub der Stange über eine Nach  schubstange zu bewerkstelligen, die dann entspre  chend weit in die Drehbankspindelbohrung eingreift.  Dabei bewirkt allein diese Nachschubstange den Vor  schub der Stange in der Drehbank jeweils nach Be  endigung eines Arbeitsspieles. Diese bekannten  Einrichtungen haben mehrere Nachteile.

   Einmal ent  steht dadurch eine erhebliche Reibung, da während  des Arbeitens der Drehbank die in Bearbeitung be  findliche Materialstange sich dreht, und zwar häufig  mit sehr grosser Geschwindigkeit, während die Nach  schubstange an dieser Drehung nicht     teilnimmt.    An  den aneinanderliegenden Stirnflächen der Material  stange und der Nachschubstange entsteht daher durch  Reibung eine erhebliche Erwärmung, und dieser  glich Nachteil tritt auch     innerhalb    .der Bohrung der  Werkzeugspindel auf, da diese sich ebenfalls dreht,  während die Nachschubstange stationär verbleibt. Da  ausserdem die Nachschubstange vom Drehautomat  ende durch die Spindel bis zur Spindelnase hinein  ragen muss, entspricht ihre Länge     mindestens    diesem  Eintauchmass.

   Der Platzbedarf derartiger Nachschub  vorrichtungen ist überaus gross, da die Nachschub  stange beim Einfahren hinter die     Werkstoffstange     gebracht werden muss.  



  Die Nachschubstange der bekannten Nachschub  einrichtungen schiebt, wie bereits     erwähnt,    die Werk-    stoffstange durch die Arbeitsspindel. Ist nun die  Werkstoffstange zu einem Reststück     aufgebraucht,    so  wird dieses nicht mehr bis zum     Schwinganschlag    vor  geschoben, sondern nur so weit, wie noch eine ausrei  chende Spannung in der Werkstoffspannzange gewähr  leistet ist. Dies wird meist so erreicht, dass ein Bund  der Nachschubstange an einem Festanschlag auftrifft.  Es folgt nun eine teilweise Bearbeitung des ersten  Abfall-Reststückes, sein Abstechen und dann auf  bekannte Weise das Auswerfen des zweiten Rest  stückes, das noch in der Werkstoffspannzange war.

    Bei vielen Werkstücken     erfolgt    bei der Bearbeitung  vom Revolverkopf her als erster Arbeitsgang Zen  trieren und als zweiter Arbeitsgang Bohren. Es kann  also bei der     teilweisen    Bearbeitung des ersten Abfall  Reststückes der Fall eintreten, dass der Zentrierbohrer  den Werkstoff nicht mehr erreicht und beim zweiten  Arbeitsgang der Bohrer auf den unzentrierten Werk  stoff     trifft    und bricht.  



  Diese     Nachteile    werden bei     selbsttätigen    Nach  schubeinrichtungen zum Nachschub von Material  stangen an selbsttätigen Drehbänken mit einem  Stangenmagazin, aus dem bei Aufbrauch der in der  Drehbank vorhandenen  ersten  Stange auf eine be  stimmte minimale Länge     eine    weitere,  zweite      Stange     entnommen und diese dann durch eine Nachschub  vorrichtung in einem Führungsbalken vorgeschoben  wird, gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass  die Drehbank eine Vorschubvorrichtung zum Vor  schieben der ersten Materialstange     aufweist    und über  ein hin und her bewegliches     Nachschubstück    die  zweite Stange so weit nachgeschoben wird,

   bis sie von  der     Vorschubvorrichtung    der Drehbank erfasst wird.  Bei dieser Anordnung ist es nicht mehr notwendig,  dass das     Nachschubstück    in die Bohrung der Dreh  bankspindel hineinragt, da dieser Vorschub     in    der      Drehbank durch deren Vorschubvorrichtung selbst  vorgenommen wird. Da ferner der Ausstoss des letzten  Stückes der ersten Stange über die eingeschobene  zweite Stange erfolgt, genügt es, wenn das Nachschub  stück um eine Länge vorgeschoben wird, die. beispiels  weise ungefähr der Länge der Drehbankspindel  entspricht.

   Durch den Wegfall der     üblichen    Nach  schubstange kann daher die Nachschubeinrichtung in  ihrer Länge wesentlich kürzer gemacht werden, so  dass der Platzbedarf nur einen Bruchteil des bis  herigen betrifft.  



  Die Einsrichtung weist vorzugsweise eine an sich  bekannte Nachschubkette auf, die über Kettenräder  läuft, von denen eines angetrieben ist. Das Nach  schubstück ist dann an dieser Kette befestigt und ist  vorzugsweise verhältnismässig kurz. Zweckmässig weist  dieses Nachschubstück ein Mitnahmeteil auf, das bis  in den Durchlass des Führungsbalkens hineinragt und  so gegen das hintere Ende der zweiten Stange an  liegen und diese mitnehmen kann.

   Um den Antrieb  der Kette bei Stillstehen der Materialstangen in axialer  Richtung nicht ständig abschalten zu müssen, ist es  zweckmässig, wenn die Nachschubkette von einem  Motor über eine Rutschkupplung angetrieben ist, so  dass der Motor während bestimmter Phasen des Nach  schubablaufes ständig umlaufen kann und jeweils  die zweite Materialstange nur dann vorgeschoben  wird, wenn .die Vorschubeinrichtung an der Drehbank  betätigt wird.  



  Das Bewegen bzw.     Einfallen    der zweiten Stange  in den     Führungsbalken    hinein kann durch eine be  liebige Steuerung im Hinblick auf die Lage der vor  hergegangenen (ersten) Stange bewirkt werden.  Zweckmässig erfolgt diese Steuerung über die Nach  schubkette selbst, an der     ein    Anschlagstück vor  gesehen sein kann, das beim Rücklauf der Kette eine  Auslösevorrichtung auslöst, mit deren Hilfe die zweite  Stange in den Führungsbalken hineinbewegt bzw. für  ihr     Einfallen    in den     Balken    freigegeben wird. Gleich  zeitig kann dieses Anschlagstück auch dazu benützt  werden, den Rücklauf der Nachschubkette abzuschal  ten.  



  An der     Einrichtung    wird vorteilhaft ein Taster  vorgesehen, der bei Vorbewegen der ersten Stange  um     einen    vorbestimmten Betrag einen Vorgang aus  löst, der mittelbar das     Einfallen    einer neuen Stange  in :den     Führungsbalken        bewirkt.    Dieser Taster ist vor  zugsweise am Vorderende der Nachschubeinrichtung  vorgesehen, und in diesem Fall ergibt sich dann eine  Länge der Nachschubeinrichtung, die ungefähr der  Länge einer Materialstange entspricht.  



  Um möglichst     an    Material zu sparen und Werk  zeugbrüche zu     vermeiden,    ist es zweckmässig, wenn  die nachfolgende Stange nach ihrem Vorschub durch  die Drehbankzange hindurch stets nur ein minimales  Stück vorsteht, das dann durch den Abstechstahl glatt  abgestochen werden kann. Um dies zu erreichen, ist  die Anordnung zweckmässig so getroffen, dass die  zweite     Werkstoffstange    von einem bestimmten Punkt  an um eine vorbestimmte Länge vorgeschoben wird,    worauf dann das Abstechen des vorderen Endes er  folgt.

   Dies wird beispielsweise     dadurch    erreicht, dass  vom Berühren der zweiten Stange am Taster ein  Steuermechanismus eingeschaltet wird, der den Vor  schub der Stange über einen vorbestimmten Weg bis  zum Abstechen des vorderen Endes sicherstellt. Zu  diesem Zweck ist ein Steuerorgan, beispielsweise eine  über zwei Rollen laufende Steuerkette, vorgesehen,  das über den Taster in Tätigkeit gesetzt wird. Um nun  den Vorschub um das vorbestimmte Stück durchfüh  ren zu     können,    muss gegen Ende dieses Vorschubes  die Drehbankvorschubvorrichtung ausser Tätigkeit ge  setzt und die Anordnung so getroffen werden, dass der  Vorschub nur noch durch das Vorschieben der zwei  ten Stange unter der Wirkung der Nachschubvorrich  tung erfolgt.

   Zu diesem Zweck kann an der Steuer  kette ein entsprechender Schalter vorgesehen sein, der  die Bewegung der Drehbank-Vorschubvorrichtung  verriegelt und die Steuerwelle des Drehautomaten  bei geöffneter Werkstoffspannzange abschaltet. Nun  mehr wird durch den Nachschub durch die zweite  Stange der Rest der vorderen Stange ausgeworfen und  die nunmehr in der Drehbank allein vorhandene  Stange bis zu ihrer richtigen Stellung in bezug auf den  Abschnittvorgang vorgeschoben. Diese Stellung wird       durch    einen weiteren Schalter begrenzt, indem der  Rücklauf der Nachschub- und Steuerkette über eine  kurze Wegstrecke eingeleitet und gleichzeitig die  Steuerwelle am Drehautomaten wieder gekuppelt  wird.  



  Die Erfindung wird nachstehend anhand der  Zeichnung an einem Beispiel erläutert. Es zeigen:  Fig. 1 die Seitenansicht eines Drehautomaten mit       einer    automatischen Stangenzuführung,  Fig.2 eine Draufsicht der Vorrichtung gemäss       Fig.    1,       Fig.3    eine Seitenansicht mit Teilschnitt nach  Linie 3-3 in     Fig.    4,       Fig.    4 einen Schnitt nach Linie 4-4 in     Fig.    1 in  grösserem Massstab als     Fig.    1 mit geschlossenem Füh  rungsbalken,       Fig.    5 einen Schnitt analog     Fig.    4 bei geöffnetem       Führungsbalken,

            Fig.    6 einen Schnitt nach Linie 6-6 in     Fig.    1 in  grösserem Massstab als     Fig.    1,       Fig.    7 einen Schnitt nach Linie 7-7 in     Fig.    1 und  8 in grösserem Massstab als     Fig.    1,       Fig.    8 eine dazugehörige, teilweise aufgebrochene  Draufsicht,       Fig.9    bis 14 schematische Darstellungen des  Arbeitsablaufes der erfindungsgemässen Einrichtung.  In     Fig.    1 und 2 ist ein Drehautomat zusammen  mit einer automatischen Stangenzuführung in Seiten  ansicht und Draufsicht dargestellt.  



  Bei dem Drehautomaten handelt es sich um eine  an sich bekannte Maschine, so dass im folgenden nur  wenige Teile derselben insoweit     erwähnt    und bezeich  net sind, als sie für das Verständnis der gesamten  Einrichtung notwendig sind. Mit 10 ist ein Maschinen  gestell bezeichnet, auf dem ein einen Revolverkopf      tragender Revolverschlitten 11, ein Spindelstock 12  und eine Materialvorschubvorrichtung 13 angeordnet  sind. Der Spindelstock trägt an seinem Stirnende einen  Schwinganschlag 15, der in der in Fig. 1 und 2 ge  zeichneten Stellung als Anschlag für den Vorschub  einer Materialstange 38 dient.  



  Dieser Schwinganschlag 15 kann mit     Hilfe    eines  Elektromagneten 39 verriegelt und so zu gegebener  Zeit sein     Einschwenken        verhindert    werden. Der  Materialvorschubschlitten 13 ist mit einer     Vorschub-          zauge    ausgerüstet, die sich beim Vorschub schliesst  und beim Rückhub über die     Werkstoffstange    gleitet.  Auf einer Steuerwelpe 16 sitzt eine Vorschubkurve  19a und eine Spannkurve 19b; von diesen werden  einerseits über eine Vorschubgabel 18a der Material  vorschubschlitten 13 und über eine Spanngabel 18b  das Spannen und Lösen der Werkstoff-Spannzange 68  erreicht.

   Die Steuerkurven werden in an sich bekann  ter Weise von einem Motor des Drehautomaten über  eine Antriebswelle 21 angetrieben, die mit der Steuer  welle 16 durch eine Kupplung 22 verbunden ist. Die  letztere kann über einen Elektromagneten 23 ge  kuppelt bzw. entkuppelt werden. Durch einen Magne  ten 69 kann die Drehbewegung der Vorschubkurve       19n    verriegelt werden, so dass sich zu gegebener Zeit  nur die Spannkurve 19b dreht.     Ferner    ist an der  Stirnseite des Spindelstockes noch ein Abstechstahl 17  in an sich bekannter Weise angebracht.  



  Im folgenden soll nun die automatische Stangen  nachschubeinrichtung beschrieben werden.  



  Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, weist diese Nach  schubeinrichtung einen Hauptträger 20 auf, der mit  Ständern 25 auf dem Boden ruht. Der Hauptträger  20 weist zwei U-Eisen 26 und 27 auf, die durch eine  obere und untere Platte 28 bzw. 29 miteinander ver  bunden sind. Auf der Oberplatte 28 sind, wie aus  Fig. 1 und 2 ersichtlich, insgesamt vier Zuführvorrich  tungen befestigt, die als Ganzes mit 30 bezeichnet  sind. Die Einzelheiten dieser Zuführvorrichtungen  sind aus den Fig. 3 bis 5 besonders deutlich erkenn  bar. Auf der Oberplatte 28 ist pro Zuführvorrichtung  30 ein Träger 31 befestigt, der eine Führungsschiene  32 trägt. In seitlichem Abstand von dem Träger 31  ist eine Stange 33 befestigt, auf der ein Halter 34  verstellbar befestigt ist, der seinerseits eine Anschlag  platte 35 trägt. Auf der Stange 33 ist ferner noch  eine Abdeckplatte 36 befestigt.

   Durch die vor  beschriebenen Teile wird eine Führungsrinne für eine  Anzahl von Vorratsstangen gebildet, wie dies aus den  Fig. 4 und 5 ,deutlich ersichtlich ist. Diese Vorrats  stangen sind allgemein mit 37     bezeichnet.    Die beiden  äusseren Zuführvorrichtungen 30 weisen je ein Füh  rungsblech 43 auf, durch deren     Begrenzungsflansche     44 die grösste Stangenlänge bestimmt ist, die von der  Nachschubeinrichtung aufgenommen werden kann.  



  Zwischen den Trägern 31 und den Stangen 33 ist  auf der Oberplatte 28     ein    Führungsbalken 40, 41  angeordnet, dessen stationäres     Unterteil    40 über  Schrauben 42 an den Trägern 31 bzw. den Stangen 33  und dessen Oberteil 41 an Hebeln 45 befestigt ist.    Diese Hebel 45     sind    auf     einer        Verbindungswelle    48  drehfest angeordnet, die     in        ihrer    Länge ungefähr der  gesamten Länge über sämtliche Zuführvorrichtungen  entspricht. Die vorerwähnten Führungsbalkenteile 40  und 4 tragen jeweils noch in Abständen untere bzw.  obere Führungsschalen 50 bzw 51.

   Der Hebel 45  trägt eine Nase 52, auf die     ein    unter Federspannung  stehender     Bolzen    55     drückt,    so dass     normalerweise     der Hebel 45 die in den Fig. 3 und 4 dargestellte       Stellung        einnimmt,    in der die     Führungsschalen    ge  schlossen sind.  



  Auf dem Führungsbalkenoberteil bzw. dem Hebel  45 ist ein Druckstück 58 (Fig. 4) befestigt, das den  Zuführungskanal des Stangenmagazins, wie aus Fig. 4  ersichtlich, nach     unten    zu begrenzen kann. Zwischen  ,dem Druckstück 58, dem Führungsbalkenoberteil 41  und einem     Anschlagteil    60 isst dabei     ein    Raum vor  gesehen, der     eine    Vorratsstange 37 aufnehmen kann,  doch ist, wie Fig.4 zeigt, im Ruhezustand dieser  Raum von .dem Zuführkanal .:so getrennt, dass weitere       Stangen    in diesen Raum nicht eintreten können.

   Am  Träger 31 ist ein     Klinke    62 angebracht, die aus der in  Fig. 5 gezeichneten Lage gegen die Wirkung :eines  unter     Federspannung    stehenden     Bolzens    nach oben  schwenkbar ist, und in der in. Fig. 5 gezeichneten       Stellung    gegen     einen        Anschlag    anschlägt.  



  Im     folgenden        soll    nun das     Einführen        einer    neuen  Stange zwischen die Führungsschalen beschrieben  werden.  



  An der Nachschubeinrichtung sind Mittel     vor-          :gesehen,    die durch Abtasten feststellen, dass eine       Stange    den     Führungsbalken    40, 41 verlassen hat und  in     ihn    eine neue Stange nachgeschoben werden soll.  Auf diese     Mittel    wird noch weiter unten     eingegangen.     Sobald dieser     Zustand        festgestellt    wird,     wird    der  Hebel 45 aus der in Fig. 4 gezeichneten Stellung ent  gegen der Wirkung des     Federbolzens    55     in    die Lage  nach Fig. 5 geschwenkt.

   Hierdurch bewegt sich das       Druckstück    58     zusammen    mit dem Führungsbalken  o'berteil gemäss     Fig.    5 nach rechts und gibt den Weg  für die nächste Stange nach unten zu frei, die auf das       Führungsbalkenobertel    fällt und     dort    verbleibt. Zu  gleich ist die links vom Druckstück 58     (Fig.    4)     befind          liehe    Stange in die     nunmehr    nach oben offene, untere       Führungsschale    50 eingefallen.  



  Schwenkt nun der Hebel 45 .nach seiner Freigabe  unter der Wirkung des     Federbolzens    55     in    seine Aus  gangslage gemäss     Fig.    4 zurück, so wird     hierdurch    mit       Hilfe    des Druckstückes 58 die gemäss     Fig.    5     links    vom  Druckstück     liegende        Stange    mitgenommen.

   Dabei       drückt    sie die     Klinke    62 ein Stück nach oben und  wird dann von dieser     Klinke    in der Lage gemäss     Fig.    4  gegen Verschieben nach rechts     gehalten.     



  Am     Hauptträger    20 ist ferner eine Nachschub  kette 70 vorgesehen, die über ein     hinteres        Kettenrad     71 und     ein    vorderes Kettenrad 72 läuft, das ungefähr  in der Mitte des Hauptträgers 20 angeordnet ist. An       ihrem    unteren     Trumm    trägt die     Nachschubketie    ein  Anschlagstück 75 und an ihrem oberen     Trumm    ein       Nachschubstück    76. Das letztere weist ein Mitnahme-      teil 77 auf, das an einem plattenartigen Träger 78  befestigt ist.

   Dieser Träger durchgreift, wie aus Fig. 4  erkennbar ist, einen Längsschlitz zwischen den Füh  rungsbalkenteilen 40, 41 und den Führungsschalen  50, 51, so dass das Mitnahmeteil 77, wie aus der  gleichen     Figur    ersichtlich ist, zentral in dem zwischen  den Führungsschalen vorhandenen Längskanal an  geordnet ist. Damit kann sich dieses Mitnahmeteil 77  in diesem Kanal vor- und     rückwärts    bewegen und  kann bei einer     Vorwärtsbewegung    eine in diesem  Kanal befindliche Materialstange mitnehmen.  



  Im Abstand vor dein Kettenrad 72 (gemäss Fig. 1  links von diesem Kettenrad) ist am Hauptträger ein  Auslösehebel 80 mit einem Bolzen 81 schwenkbar,  der im Hauptträger 20 drehbar gelagert ist. Der eine  Arm 82 des Auslösehebels 80 ist im wesentlichen  nach unten gerichtet und weist     einen    Durchbruch 83  auf, durch den die Nachschubkette 70 hindurch  geführt (vergleiche insbesondere Fig.4) ist. Gegen  diesen Arm 82 kann das Anschlagstück 75 auftreffen,  und es wirkt dann dieser Arm auf einen Druck  schalter 85.  



  Der Auslösehebel 80 weist ferner einen zweiten  Arm 87 auf, der an seinem Ende eine Nase 88 be  sitzt, die mit einem Mitnahmestift 89 eines Schwenk  hebels 90 zusammenwirkt, der auf der Verbindungs  welle 48 drehfest angeordnet     ist.     



  Parallel und im Abstand zur Nachschubkette ist  eine Steuerkette 95 vorgesehen, die über Kettenräder  96 und 97 läuft. Das obere     Trumm    :dieser Kette trägt       einen        Schaltnocken    98, dessen Weg nach hinten zu  (in Fig. 2 nach links) durch ein Anschlagstück 100  begrenzt ist, das auf dein Hauptträger befestigt ist.

    Entlang der Bahn der Kette 95 ist     ein    Druckschalter  102 vorgesehen, der beim Vorbeigehen des     Schalt-          nockens    betätigt wird, und ausserdem ist im Abstand  vor diesem Druckschalter (in Fig. 2 nach rechts im  Abstand) ein fest auf dem Hauptträger 20 befestigter  Druckschalter 103 vorgesehen, gegen den der Schalt  nocken in seiner vordersten Stellung anschlagen kann.  



  Der Antrieb der Nachschubkette und der Steuer  kette- geschieht über einen am Hauptträger befestigten  Antriebsmotor 110, der über ein Ritzel 111 und ein  Zwischenrad 112 ein Zahnrad 113 antreibt, das     einen     Teil einer als Ganzes mit 114 bezeichneten Rutsch  kupplung bildet (vergleiche Fig. 6). Die Rutschkupp  lung ist auf     einer    Welle<B>116</B> angeordnet, die in einem  allgemein mit 120 bezeichneten Gehäuse gelagert ist,  das am hinteren Ende des Hauptträgers 20 befestigt  ist. Auf dieser Welle ist neben der Rutschkupplung  das Kettenrad 71 drehfest angeordnet. Auf dieser  Welle ist ferner noch eine Elektrokupplung 121 vor  gesehen, deren     Kupplungshälfte    122 starr mit der  Welle 116 verbunden ist.

   Die Kupplungshälfte 123 ist  auf der Welle 116 frei drehbar und fest mit dem  Kettenrad 96 der Steuerkette 95 verbunden.  



  Am Vorderende des Hauptträgers 20 ist eine  Tasteinrichtung angebracht, die dazu dient, das Vor  handensein einer Stange im Führungsbalken festzu  stellen. Diese Einrichtung weist einen zweiarmigen    Tasthebel 124 (Fig. 7 und 8) auf, der am U-Eisen 26  mit Hilfe von Lagerböcken 128 auf einem     Bolzen    129  schwenkbar gelagert ist. An seinem Vorderteil trägt  der Arm 125 des Tasthebels 124 eine Tastscheibe  130, die durch Verschwenken des Tasthebels in die  Bahn einer Materialstange gebracht werden kann.  Nach Fig. 7 ist noch ein auf der Oberplatte 28 be  festigtes Führungsstück 132 vorgesehen, das zum  Führen einer Werkstoffstange 38 dient.  



  Auf dem Bolzen 129, auf dem der Tasthebel 124  in Bolzenachsrichtung verschiebbar angeordnet ist, ist  eine Druckfeder 134 vorgesehen, die den Tasthebel  124 in der in Fig. 8 gezeichneten Stellung zu halten  versucht.  



  Am Arm 126 des Tasthebels ist eine Kugel 135  vorgesehen, die unter dem Druck einer Feder 136 in  der in Fig. 7 dargestellten Lage gehalten ist. Diese  Kugel kann in die strichpunktierte Stellung gemäss  Fig. 7 bei Verschwenken im Uhrzeigersinn mit einem  Schalter 138 und bei Verschieben des Tasthebels 124  in die strichpunktierte Stellung nach Fig. 8 mit einem  Schalter 140 zusammenwirken.  



  Das Verschwenken des Tasthebels geschieht mixt  Hilfe eines Elektromagneten 142, der eine Hubstange  144 betätigt, die unter der Wirkung einer Feder in  abgeschaltetem Zustand des Magneten in der in Fig. 7  gezeigten Stellung gehalten wird. Die vom Anker des  Magneten betätigte Hubstange 144 ist an ihrem Ende  gabelförmig ausgebildet. Zwischen den Gabelenden  148 ist ein Betätigungsstift 149 vorgesehen, der einen  Schlitz 150 des Armes 126 durchdringt. Damit wird  der Tasthebel bei Bewegen der Hubstange 144 sowohl  in seiner vorderen als auch in seiner hinteren Stellung  von dem Stift 149 nach oben bzw. unten mitgenom  men.  



  Im folgenden soll nun die Wirkungsweise der  Nachschubeinrichtung anhand der Fig. 9 bis 14 im  einzelnen beschrieben werden. Diese Figuren geben  die Einzelteile nur schematisch wieder, und zwar inso  weit, als ihre Funktion für die Erklärung der Wir  kungsweise erforderlich ist. Die strichpunktierte Linie  zeigt dabei die Trennung des Drehautomaten von der  Nachschubeinrichtung.  



  Nach Fig. 9 ist in dem Drehautomaten eine Stange  38 vorgesehen, die bis in die Zuführeinrichtung hin  einreicht und insbesondere das Führungsstück<B>132</B>  durchdringt und bis hinter den     Tasthebel    124 reicht.  Der Vorschub der Stange 38 erfolgt nun in an sich  bekannter Weise durch die     Vorschubvorrichtung    13,  die über die Steuerwelle 16 in an sich bekannter  Weise gesteuert wird. Der Vorschub der Stange 38  erfolgt dabei bis zum Schwinganschlag 15. Beim Vor  schieben betätigt die Spanngabel 18b den Druck  schalter 14, der den Elektromagnet 142 betätigt. Der  letztere zieht die Hubstange 144 an und versucht da  bei den     Tasthebel    124 gemäss     Fig.    7 im Uhrzeigersinn  zu schwenken.

   Dabei trifft die     Tastscheibe    130 in dem  Zustand nach     Fig.    9 auf die Stange 38, wodurch die  Schwenkbewegung des     Tasthebels    124 begrenzt und  so eine Betätigung des Schalters 138     verhindert    wird.      Ist nun die Stange 38 so weit vorgeschoben, dass sie  am Ende des nächsten Vorschubes an dem Tasthebel  124 vorbeigewandert ist, wie dies in Fig. 10 dar  gestellt ist, so kann bei diesem Vorschub der Stange  38 nunmehr der Tasthebel 124 unter der Wirkung  des Elektromagneten 142 so weit nach unten schwin  gen, dass der Arm 126 den Schalter 138 betätigt.

    Dieser     Schalter    138 schaltet den Motor 110 auf Rück  lauf, so dass sich das untere     Trumm    der Nachschub  kette 70 gemäss Fig. 10 nach rechts bewegt. Dabei  trifft das Anschlagstück 75 auf den Arm 82 des Aus  lösehebels 80 auf und nimmt diesen Arm     ein    Stück  mit, so dass er den Druckschalter<B>85</B> betätigt. Damit  wird der Motor 110 und die Elektrokupplung     zur     Steuerkette abgeschaltet.  



  Während des Vorlaufes des Anschlagstückes 75  hat sich der Schaltnocken 98 der Steuerkette 95 aus  seiner vorderen Stellung nach rückwärts bis zum An  schlag gegen das Anschlagstück 100 bewegt. Ausser  dem ist das Nachschubstück 76 am oberen Trumm  der Nachschubkette in seine rückwärtige Stellung ge  mäss Fig. 10 bewegt worden.  



  Durch das Schwenken des Auslösehebels 80 wird  dessen Arm 87 gemäss Fig.10 nach unten geschwenkt.  Dabei trifft die Nase des Armes 87 auf den Mit  nahmestift des Schwenkhebels 90 auf, so dass die  Verbindungswelle 48 zusammen mit dem Hebel 45  zum Öffnen des     Führungsbalkens    geschwenkt wird.  



  Durch das über den Auslösehebel 80 betätigte  Öffnen des     Führungsbalkens    fällt eine neue Stange 37  in den Führungsbalken ein.  



  Durch den Schalter 85 wurde ausserdem das Zeit  relais 160 in Gang gesetzt, das nach     einer        vorbestimm-          ten    Zeit den Motor 110 auf Vorlauf schaltet. Da die  Elektrokupplung 121 gelöst ist, wird nunmehr die  Steuerkette 95 nicht bewegt. Bei diesem     Vorlauf    des  Motors geht das Anschlagstück 75 gemäss Fig. 11  nach rückwärts und gibt dabei den Auslösehebel 80  frei, der unter der Wirkung des     Federbolzens    55 in  seine Ruhelage zurückkehrt, und, wie bereits oben be  schrieben, das Führungsbalkenoberteil 41 zurück  schwenkt und gleichzeitig den     Führungsbalken     schliesst.  



  Bei dem Vorlauf des Motors wird ausserdem das  am oberen Trumm der Nachschubkette angeordnete  Nachschubstück 76 nach vorwärts bewegt, und dieses  Nachschubstück trifft nach einem bestimmten Weg  auf das hintere Ende der Stange 37 auf. Dabei können  die Werkstoffstangen unter sich verschieden lang     sein.     Die Stange 37 wird hierdurch mitgenommen und so  weit nach vorn bewegt, bis das Vorderende dieser  Stange auf die Tastscheibe 130 auftrifft.

   Diese     Tast-          scheibe    wird zusammen mit dem ganzen Tasthebel  124 entgegen der Wirkung der Feder 134 gemäss  Fig. 11 nach rechts bewegt, und hierbei wird der Arm  126 des Tasthebels 124 von dem Druckschalter 138  bis zu dem Druckschalter 140 bewegt, so dass der  Druckschalter 138 freigegeben und der     Druckschalter     140 betätigt wird.     Durch    die Betätigung des Druck  schalters 140 wird der Elektromagnet 142 ausgeschal-    tet, so dass der Tasthebel in seine Ausgangsstellung  zurückgeschwenkt wird und den Weg der Stange 37       freigibt.    Gleichzeitig wird durch den     Druckschalter     140 die Elektrodenkupplung 121 wieder gekuppelt.

    Bei dem vorbeschriebenen Vorgang wird die Vor  wärtsbewegung der Stange 37 durch die Tastscheibe  130 aufgehalten. Der Motor 110     wird    dabei nicht     ab-          geschaltet    und     kann    deswegen weiterlaufen, weil der  Antrieb der Nachschubkette über die Rutschkupplung  114 erfolgt, die in diesem Fall zu schleifen beginnt.

    Da wie eben erwähnt der Motor 110 nach wie vor auf  Vorlauf geschaltet ist, wird die Stange 37 nach     Ver-          schwenken    des Tasthebels 124 weiter vorgeschoben  und trifft dann mit ihrem vorderen Ende auf das  hintere Ende der Stange 38 auf, die sich während des  vorbeschriebenen Vorganges bereits um ein Stück  unter der Wirkung der Vorschubvorrichtung 13 nach  vorwärts bewegt hat, da während des     Einsfallens    einer  neuen Stange und des Vorschubs derselben der Dreh  automat ununterbrochen weitergearbeitet hat.

   Die  beiden Stangen 37 und 38 liegen während des nach  folgenden Arbeitens des Drehautomaten ständig  gegeneinander an, und es versucht dabei der Motor  110 die Stange 37 ständig vorzuschieben.     Solange     dann die Stange 37 während des Bearbeiters eines  Arbeitshubes stationär gehalten wird, tritt die Rutsch  kupplung 114     in    Tätigkeit.  



  Wie bereits     erwähnt,        wurde    die Elektrokupplung  123 durch den Druckschalter 140     eingeschaltet,    und  von diesem Zeitpunkt ab wird auch die     Steuerkette     95 vom Motor 110     angetrieben.    Damit bewegt sich  der     Schaltnocken    98 nach vorne und gelangt nach  einem     vorbestimmten    Weg bis zu dem     Druckschalter     102, den er bei einem     Werkstoffvorschub    betätigt.  Es wird dadurch angezeigt, dass nun die Bearbeitung  des letzten Werkstückes der alten Werkstoffstange er  folgt.

   Der Druckschalter 102 bewirkt einerseits über       einen    Magneten 39, dass der     Schwinganschlag    15  beim nächstfolgenden     Arbeitszyklus        (Fig.    14) vor  riegelt ist und so nicht einschwenken kann, und ander  seits über einen Magneten 69 die     Verriegelung    der       Vorschubkurve    19a     und    so den Stillstand des     Vor-          schubschl'ittens    beim     -nun    folgenden Arbeitszyklus.  



  Ist nun das letzte Werkstück der     alten    Stange ab  gestochen, so bleibt (nach     Fig.    14) der     Vorschub-          schlitten    stehen. Der von     der        Spanngabel    18b be  tätigte Druckschalter 14 schaltet,     überbrückt    durch  den Druckschalter 102, den Antrieb der Steuerwelle  16 über     Magnet    23 und Kupplung 22 ab, und zwar,  wenn die Spannzange     geöffnet    ist. Da der Motor 110  nach wie vor auf Vorlauf geschaltet ist, wird durch  die Stange 37 das Reststück der Stange 38 vorgescho  ben und ausgeworfen.

   Dabei läuft der Schaltnocken  98 weiter und     trifft    dann     auf    den Druckschalter 103  auf, und damit ist die     Abstechstellung    der nach  geschobenen Stange 37 erreicht     (Fig.    14). Der Druck  schalter 103 bewirkt den Rücklauf des     Antriebs-          motors    110     und    dieser nimmt dabei die beiden Ketten       entsprechend    mit.     Hierdurch    gelangen der Schalt  nocken 98     und    das     Nachschubstück    76 wieder     in    ihre      Stellungen gemäss Fig. 9.

   Bei dieser Rückwärtsbewe  gung des Schaltnockens betätigt derselbe einen ande  ren     Schaltteil    des Druckschalters 102 als beim Vor  lauf, wodurch der Motor<B>110</B> abgeschaltet wird.  



       Ferner    wird durch den Druckschalter 103 die  Steuerwelle 16 wieder gekuppelt, die Verriegelung  des Schwinganschlages und der Vorschubkurve auf  gehoben und so der     Normallauf    des Drehautomaten  ohne Stangennachschub hergestellt. Bei dem nun fol  genden leeren Durchlauf wird das Anfangsstück der  neuen     Stange    abgestochen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbsttätige Nachschubeinrichtung zum Nach schub von Materialstangen an selbsttätigen Drehbän ken mit einem Stangenmagazin, aus dem bei Ruf brauch der in der Drehbank vorhandenen ersten Stange auf eine bestimmte minimale Länge eine wei tere, zweite Stange entnommen und diese dann durch eine Nachschubvorrichtung in einem Führungs balken vorgeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehbank eine Vorschubvorrichtung (13) zum Vorschieben der ersten Materialstange aufweist und über ein hin und her bewegliches Nachschubstück (76) die zweite Stange so weit nachgeschoben wird, bis sie von der Vorschubvorrichtung (13) der Dreh bank erfasst wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Nachschubeinrichtung nach Patentanspruch, mit einer motorangetriebenen Nachschubkette, welche das Nachschubstück hin und her bewegt, dadurch gekennzeichnet, dass das Nachschubstück (76) auf die zweite Stange einwirkt, während sich diese mit ihrem hinteren Ende in dem Führungsbalken befindet. 2. Nachschubeinrichtung nach Unteranspruch 1, mit einer über zwei Rollen laufenden Nachschubkette, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem nicht das Nach schubstück (76) tragenden Trumm der Nachschub kette (70) ein Anschlagstück (75) angebracht ist, das beim Rücklauf der Kette eine Auslösevorrichtung aus löst, mit deren Hilfe die zweite Stange in den Führungsbalken hineinbewegt wird, wobei das An schlagstück (75) gleichzeitig den Rücklauf der Nach schubkette abschaltet. 3.
    Nachschubeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Vorderende der Nachschubeinrichtung ein Taster (l24) vorgesehen ist, der bei jedem durch die Vorschubvorrichtung be wirkten Stangenvorschub das Vorhandensein eines Stangenteiles an dieser Stelle abtastet und bei Fehlen eines Stangenteiles sich in eine Sperrstellung bewegt. 4. Nachschubeinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einfallen des Tasters (124) in die Sperrstellung die Nachschubkette (70) auf Rücklauf geschaltet wird. 5.
    Nachschubeinrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagstück (75) bei Betätigen der Auslösevorrichtung ein Zeitrelais (160) in Gang setzt, das nach einer vorbestimmten Zeit die Nachschubkette (70) auf Vorlauf schaltet. 6. Nachschubeinrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch die zweite Stange bei deren Nachschub der in Sperrstellung befindliche Taster (124) gegen die Wirkung einer Feder (134) ein vorbestimmtes Stück mitgenommen wird und der Taster dabei einen Schalter (140) betätigt, wodurch der Taster (124) in seine Ausgangsstellung zur Frei gabe des Stangendurchgangs bewegt und ausserdem eine über zwei Rollen laufende Steuerkette (95) in Bewegung gesetzt wird. 7.
    Nachschubeinrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkette (95) eine Schaltnocke (98) trägt, die nach Vorlauf um einen bestimmten Weg einen Schalter (102) betätigt, wo durch die Steuerwelle (16) der Drehbank bei offener Vorschubeinrichtung (13) abgeschaltet und ein zur Begrenzung des Stangenvorschubs dienender Schwing anschlag (15) aus dem Weg des Stangenmaterials weggeschwenkt wird. B. Nachschubeinrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltnocken (98) nach einem weiteren Vorlauf einen Schalter (103) betätigt, wodurch der Antrieb der Nachschubkette (70) und der Steuerkette (95) auf die entgegengesetzte Richtung umgeschaltet, die Steuerwelle (16) der Dreh bank wieder eingeschaltet und ein Zurückschwingen des Schwinganschlags (15) veranlasst wird. 9.
    Nachschubeinrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schalter vorgesehen ist, der, bei Rücklauf der Steuerkette (95) um ein vorbestimmtes Stück, den Antrieb der Steuerkette (95) und der Nachschubkette (70) abschaltet. 10. Nachschubeinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachschubkette (70) von einem Antriebsmotor (110) über eine Rutsch kupplung (114) .angetrieben ist. 11. Nachschubeinrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkette (95) über denselben Antriebsmotor (110) wie die Nach schubkette (70) unter Zwischenschaltung einer lös baren Kupplung (121) angetrieben ist. 12.
    Nachschubeinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösevorrichtung über einen Übertragungsmechanismus bei ihrer Be tätigung das Oberteil (41) des Führungsbalkens aus schwenkt und so eine weitere oberhalb des Führungs balkens liegende Stange in letzteren einfallen lässt. 13. Nachschubeinrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass beim Zurück schwenken des Führungsbalkenoberteils (41) eine weitere Stange oberhalb des Führungsbalkens in Be reitschaftsstellung für das nachherige Einfallen in diesen Balken bewegt wird.
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