CH369796A - Vierdraht-Zweidraht-Umsetzer - Google Patents

Vierdraht-Zweidraht-Umsetzer

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CH369796A
CH369796A CH7095359A CH7095359A CH369796A CH 369796 A CH369796 A CH 369796A CH 7095359 A CH7095359 A CH 7095359A CH 7095359 A CH7095359 A CH 7095359A CH 369796 A CH369796 A CH 369796A
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Hans Helmuth Adelaar
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Description


      Vierdraht-Zweidraht-Umsetzer       Die vorliegende Erfindung betrifft einen     Vier-          draht-Zweidraht-Unisetzer    von der in Fernmelde  anlagen verwendeten Art, und insbesondere einen       Umsotzer,    welcher in der Lage ist, kurze Impulse<B>zu</B>  <B>C</B>  bewältigen, wie sie in     Zeitmultiplexsysternen    auftreten.  Es sind schon zahlreiche Vorschläge in Verbin  dung mit elektronischen     Telephonämte#rn    gemacht  worden, und insbesondere in Verbindung mit der  artigen Ämtern, welche auf einer     Zeitmulltiplexbasis     arbeiten.

   Die ersten Vorschläge haben zum grössten  'feil die     Verwendun-    von     Vierdrah#t-Stromkreis,en     durch das ganze Amt hindurch in Betracht gezogen,  um die Verwendung getrennter Verstärker für den  Hin- und den Herweg zu gestatten. Die Verstärker  werden im Amt benötigt, um die Verluste zu kom  pensieren, wie sie sich beispielsweise durch die     Ab-          tastung    in elektronischen     Zeitmültiplex-Schaltanlagen          ergebcn,    welche     Impulsamplitudenmodulation    ver  wenden.  



  Neuere Vorschläge sehen     die    Verwendung von       sogenannten        Impuls-Modem-Schaltungen   <B>1</B> vor, wie sie  beispielsweise in den Schweizer Patenten     Nrn.   <B>351630</B>  und<B>363677</B> beschrieben sind.

   Bei diesen     Anord-          nun,-en    wird die Signalenergie in     Reaktanzspeicher-          vorrichtungen    gespeichert, und indem man zwei  derartige Vorrichtungen über einen abgestimmten  Kreis miteinander während einer kurzen Zeit ver  wendet, welche der halben Schwingungsperiode die  ses abgestimmten     Kreisesentspricht,        kanneine        Trans-          ferierung    der     Signalenergie    aus einer     Speichervorrich-          tun-    in     d#ie    andere praktisch ohne Verluste vorgenom  men werden,

   und ausserdem kann eine     #solche        Energie-          transferi,eruncr    in zwei Richtungen erfolgen. Somit         lässt    sich ein elektronisches Fernmeldeamt, welches  auf einer     Zeitmultiplexbasis    arbeitet, als     Zweidraht-          systern.        o & r    System mit     Erdrück-leitung    ausbilden,  wobei die kurze Zeit, während welcher Energie     zwi-          sehen    einem Paar Speichervorrichtungen ausgetauscht  wird,

   einem Zeitkanal in den     Zeitmultiplexverbin-          dungsgliedern    entspricht, die in einer solchen Anlage  zur Verwendung gelangen und welche für beide       Verkehrsrichtu,ngen    verwendet werden.  



  Die erste Art der oben genannten Systeme, wel  che eine Verstärkung für jedes der Hin- und     Her-          Zeitmultiplex-Verbindungsglieder    erfordert, könnte  schliesslich in ein     Zweidrahtsystem    umgewandelt wer  den, indem man beispielsweise zwei     Vierdraht-Zwei-          draht-Umsetzer    auf jedem doppelt gerichteten     Zeit-          multiplex-Verbindungs,-,Iied    verwendet, um die Ein  fügung von Einwegverstärkern. zu gestatten, und zwar  von<B>je</B> einem für jede Richtung.

   Die Verwendung  von üblichen     Hybridspulen-Netzwerken.    für diesen  Zweck würde, jedoch praktisch unlösbare Probleme  mit sich bringen, Abgesehen von der Kompliziertheit  der Nachbildungen, welche für derartige, übliche       Vierdraht-Zweidraht-Umsetzer    erforderlich sind, wenn  sie in ein     ZeitmuItiplex-Verbindungsg#ied    einzufügen  sind, und abgesehen von der Verwendung geeigneter  Filter in jedem der     Vierdrahtzweige    zwecks Unter  drückung aller ausserhalb des     Nutzfrequenzbarides     liegenden Frequenzen, bleibt das Problem der     erfor-          derlIchen    Bandbreite für solche Umsetzer bestehen.

    Es würde eine Bandbreite benötigt, welche sich vom  Gleichstrom bis in den     MHz-Bereich    erstreckt, was  sich mit üblichen     Hybridspulen-Netzwerken    nicht  realisieren     lässt.    Ausserdem wäre an jedem Um  setzer ein Verlust von<B>3</B>     db    in Kauf zu nehmen.  Die     sogenannten        Widerstands-Hybridnetzwerke    könn  ten die erforderliche     Band-breite'hefern,    aber mit sol  chen Netzwerken ergeben sich höhere Verluste, da      jedes     Widerstands-Hybridnetzwerk    einen Verlust von  <B>10,7</B>     db    einführt.  



  Bei der zweiten Art von     Zeitmultiplex-Schalt-          systemen    wäre eine Verstärkung der lokalen     Ruf-          signal#e    nicht absolut nötig,     da"die    Gesamtverluste  für einen derartigen Ruf klein gehalten werden kön  nen, und zwar in der Grösse von ungefähr<B>3</B>     db.     Trotzdem wären derartige elektronische Fernmelde  ämter mit anderen Ämtern zu verbinden, und solche  Verbindungen über lange     Fernleltungen    heischen im  wesentlichen die Verwendung vorn     Vierdraht-Strom-          kreisen.    Diese     Vierdraht-Stromkreise    werden immer  dann benötigt,

   wenn Einwegverstärker zu verwenden  sind. Obwohl Verstärker mit negativer Impedanz  doppelt gerichtete Vorrichtungen sind, können diese  im allgemeinen nur in verhältnismässig kurzen Ver  bindungen und nur für eine beschränkte Bandbreite  verwendet werden. Daher werden selbstverständlich  in dem Fall, wo solche doppelt gerichteten elektro  nischen Fernmeldeämter nicht immer eine Verstär  kung von lokalen Rufen erfordern, nach wie vor     Vier-          draht-Zweidraht-Umsetzer    benötigt, um die doppelt  gerichteten     Zeitmultiplex-Verbindungsglieder    mit den  abgehenden und ankommenden     Vierdrabt-Verbin-          dungsleitungen    zu verbinden.

   Wenn diese Verbin  dungsleitungen einseitig gerichtete     Zeitmultiplex-          Verbindungsglieder    sind, die gewöhnlich von -einer       Impulscode-Modulationsbasis    mit Hilfe von     Codie-          rungs-    und     Decodierungsvorrichtungen    arbeiten, um  eine Umsetzung in     Impulsamplitudenmodulation        vor-          ,eben    sich die gleichen Schwierigkeiten,  zunehmen,     erg     wie sie oben in Verbindung mit den     Vierdraht-          Zweidraht-Umsetzern    dargelegt wurden.

   Wenn die  Eingangs- und     Ausganggs-Zweidraht-Verbindungs-          leitungen    tonfrequente Verbindungsleitungen sind,  oder in jedem Fall, wo eine     Demodulation    auf die  Tonfrequenz oder eine Modulation von der Ton  frequenz für Verbindungen mit anderen Ämtern  vorzunehmen ist, können übliche     Hybridispullen-Netz-          werke    verwendet werden.

   Für Verbindungen mit ab  gehenden oder von ankommenden     Tonfrequenz-          verbindungsleitungen    wird ein     Hybridspulen-Netzwerk     für jede     Vierdraht-Verbindungsleitung    benötigt, wobei       jedesmal    ein Verlust von mindestens<B>3</B>     db    entsteht.  



  Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht in  der Schaffung eines neuen     Vierdraht-Zweidraht-Urn-          setzers,    welcher unter anderen Vorteilen zur Ver  wendung mit     Hochfrequenzsignalen    geeignet ist und  keine wesentlichen Verluste mit sich bringt.  



  Der     erfindungsgemässe        Vierdraht-Zweidraht-Um-          setzer    ist gekennzeichnet durch mindestens eine     Re-          aktanztspeichervorrichtung    und mindestens drei Tore,  welche die genannte Speichervorrichtung mit An  schlüssen für eine ankommende Leitung, eine ab  gehende Leitung     undeine        Doppelrichtungsleitung    ver  binden, welche Tore zu wiederholten Malen während  nicht koinzidierender Zeitintervalle     entsperrt    werden,  welche Zeitintervalle Teile eines zeitlichen Zyklus  bilden und bestimmten Zeitlagen innerhalb desselben  entsprechen,

       dass    weiter die Reaktanzspeichervorrich-         tung    ausgebildet ist, um mit den genannten Leitungen  derart zusammenzuarbeiten,     dass    Energie auf der  Grundlage abgestimmter Stromkreise zwischen     Re-          aktanzspeichervorrichtungen,    die den genannten     Lci-          tungen    zugeordnet sind, und der (den)     Reaktanz-          speichervorrichtung(en)    des Umsetzers ohne     wesent-          liehe    Verluste oder Reflexionen ausgetauscht wird,  und zwar gemäss einer Zeitverteilung, bei welcher  drei nicht koinzidierende Zeitlagen,

   welche zu wieder  holten Malen verwendet werden, um Zugang zur  nannten     Reaktanzspeichervorrichtung    zu vermit  teln, in einer solchen Reihenfolge auftreten,     dass     innerhalb irgendeines Zyklus die der     Doppelrichtungs-          leitung    zugeordnete Zeitlage auf die der ankommen  den Leitung zugeordnete Zeitlage folgt und der der  abgehenden Leitung zugeordneten     Zeillage    voran  geht, wodurch praktisch keine Energie zwischen der  ankommenden Leitung und der abgehenden Leitung  ausgetauscht wird.  



  Es ist zu erwähnen,     dass    die Verwendung einer       derartiaen        Reaktanzspeichervorrichtung,    welche Signal  energie in einer ersten und dann in einer zweiten       Zeiflage    austauscht, an sich aus dem Schweizer Pa  tent     Nr.   <B>364808</B> bekannt ist.

   In diesem Patent werden  solche Speichervorrichtungen als Zwischenspeicher  zwischen zwei in Kaskade geschalteten, doppelt ge  richteten     Zeitmultiplex-Verbindungsgliedern    verwen  det, so     dass    eine     übertragung    über diese beiden in  Kaskade geschalteten Verbindungsglieder stattfin  den kann, ohne     dass    notwendigerweise die gleichen  Zeitlagen oder Kanäle, in beiden Verbindungsgliedern  für die gleiche Verbindung verwendet werden müssen.  



  Nachstehend werden Ausführungsbeispiele des  Erfindung     egenstandes    unter Bezugnahme auf die       esg     Zeichnung näher beschrieben.  



  Die     Fig.   <B>1</B> zeigt ein Ausführungsbeispiel eines       Vierdraht-Zweid#raht-Umsetzers,     die     Fig.    2 die     Zusammensehaltung        zweier    Um  setzer von der in der     Fig.   <B>1</B> gezeigten Art, um die  Einfügung von Einwegverstärkern in eine doppelt  gerichtete oder     Zweiweg-Zweidraht-Verbindung    zu  ermöglichen,

    die     Fig.   <B>3</B> einen Satz von drei Umsetzern gemäss       Fig.   <B>1</B> zur Verbindung eines doppelt gerichteten     Multi-          plexverbindungsgliedes        mit    einem Vorwärts- und  einem     Rückwärts-Einwe-Verbindungsglied    und  die     Fig.    4 ein Schema eines elektronischen     Tele-          phonamtes,    welches doppelt gerichtete     Multiplex-          Verbindungsglieder    verwendet und so ausgebildet ist,       dass    es als     Tandemamt    dienen kann, das heisst in  Kette (Kaskade)

   mit einem anderen Amt den     gle#i-          chen        Verbindungsauftrag    ausführen kann.  



  Die     Fig.   <B>1</B> zeigt nun ein doppelt gerichtetes     Zeit-          multiplex-Verbindungsgl-led    H2, welches beispiels  weise einen Teil eines elektronischen     Telephonamtes     bilden kann und über Tore und weitere doppelt ge  richtete     Zeitmultiplex-Verbindungsglieder    zu     Teilneh-          merleitungs-Stromkreisen    führen kann.

   Diese (nicht  gezeigten)     TeiInehmerstromkreise    enthalten Reaktanz-           speicher    der oben erwähnten Art, welche mit den  Teilnehmerleitungen über geeignete     Tiefpassfilter    ver  bunden sind, welch letztere entweder für die Wieder  gewinnung der für die entsprechenden Teilnehmer be  stimmten     Tonfrequenzenergie    dienen oder für den       Durchlass    ähnlicher     Tonfrequenzenergie    dienen, wel  che von den genannten Teilnehmern ausgeht, und  zwar zwecks Speicherung im     Reaktanzspeicher    und  zwecks     Abtastung    im Verbindungsglied, um     H,    zu  erreichen.  



  Dieses     Doppelrichtungs-Verbindungsglied    H2 ist  mit dem Umsetzer     CG    verbunden, mit welchem auch  ein     Rückweg-Verbindungsglied        H,    und ein     Hinweg-          Verbindungsglied    H2 verbunden ist, welche     Multiplex-          Verbindungsglieder        #sind,        die    auf einer Einwegbasis  arbeiten.

   Wie durch die Pfeile in der Figur zum  Ausdruck kommt, kann der Umsetzer ein-, Anzahl  solcher speziellen Umsetzer     CGumfassen,    weiche die  drei genannten Verbindungsglieder miteinander ver  binden, und zwar beispielsweise in einer Anzahl,  welche gleich der Anzahl Kanäle oder Zeitlagen  in jedem der genannten Verbindungsglieder ist.  



  Innerhalb des Umsetzers     CG    ist jedes der drei  Verbindungsglieder     HI,    H2 und     H.,    über ein indivi  duelles Tor     Gp        G2    und<B>G3</B> mit einem gemeinsamen  Punkt verbunden, welcher über eine     Induktivität    L  und einen mit dieser in Serie geschalteten Konden  sator<B>C</B> geerdet ist. Dieser     Resonanz-Reaktanz-Kreis     stellt einen     Reaktanzspeicher    der     vorgängig    erwähn  ten Art dar und arbeitet als abgestimmter Kreis.

   Die  Tore     Gl,   <B><I>G2</I></B>     und   <B>G,</B> sind normalerweise gesperrt und  können durch nicht dargestellte Mittel zur Erzeu  gung und Verteilung von Impulsen während ent  sprechender, nicht     keinzidierender    Zeitkanäle t"<I>t2</I>  und t.     entsperrt    werden.  



  Wenn eine Nachrichtenverbindung auf     dem    Ver  bindungsglied H, den     Zeitkanall    t, belegt, so wird  während der entsprechenden Zeitlagen t, das Tor<B><I>G,</I></B>       entsperrt.    Während der Augenblicke, während wel  cher das Tor     G,        entsperrt    ist, wird ein (nicht ge  zeigter), in diesen Augenblicken     mit    dem Verbin  dungsglied H, verbundener     Reaktanzspelcher    mit dem       Reaktanzspeicherteil   <I>L,<B>C</B></I> des Umsetzers verbunden.

    Somit wird während des Zeitkanals     t,    ein     Energie-          abtastwert,    welcher     H,    durchläuft, praktisch ohne  Verluste im Kondensator<B>C</B> gespeichert. Im gleichen  Zyklus während der nachfolgenden Zeitlage, t2 wird  der auf dem Kondensator<B>C</B> gespeicherte     Energie-          abtastwert        miteinem        Energieabtastwert    ausgetauscht,  welcher über das Verbindungsglied H2 ankommt, und!  zwar dank des Umstandes,     dass    das Tor<B>G,</B> für den  Zeitkanal<U>t.</U>     entsperrt    ist.

   Nachdem das Tor<B>G,</B> wie  der gesperrt ist, ist somit der von H, kommende     Ener-          gieabtastwert    an das     Doppelrichtungs-Verbindungs-          glied    H., übergegangen und der Kondensator<B>C</B> spei  chert nun seinerseits den     Energieabtastwert,    welcher  vom Verbindungsglied     H2,im    Amt abgegeben worden  ist. Wenn während des gleichen Zyklus das Tor<B>G,</B>  in der Zeitlage t..     entsperrt    wird, geht der im Kon  densator<B>C</B> gespeicherte     Energieabtastwert    nun an das    Verbindungsglied<B>H,</B> über.

   Vorausgesetzt,     dass    inner  halb eines Zyklus die dem Verbindungsglied H2 zu  geordnete Zeitlage t2 der dem     Verbindüngsglied    H,  zugeordneten Zeitlage. folgt und der dein Verbin  dungsglied<B>H,</B> zugeordneten Zeitlage vorangeht, fin  det somit praktisch keine Übertragung von Energie  zwischen den Verbindungsgliedern     Hi    und<B>H,</B> statt,  wie dies gefordert wird.

   In der Praxis hängt diese  Symmetrie von der Qualität der     übertragung        diffch     das Tor<B>G,</B> ab, da beim Auftreten einer Reflexion  nach der erneuten Sperrung des Tores<B>G2</B> auf dem  Kondensator<B>C</B> ein gewisses Signal zurückbleibt,  welches dem über das     VerbindungsAed    H, ankom  menden Signal, entspricht. Dieses verbleibende Signal,  würde dann während des Zeitkanals t. an das Ver  bindungsglied<B>H,</B> übergehen.

   Durch eine zweckmässige  Konstruktion dieses     übertragungsstromkreises    über  das     Verbindungsglie-d-    H, und insbesondere des     Mo-          demfilters    im     Teilnehmerleitungsstromkreis,    weicher  am anderen Ende des Verbindungsgliedes H, ange  schlossen ist, ist es möglich, diese Reflexion inner  halb zulässiger Grenzen zu hallten.  



  Der Umsetzer nach     Fig.   <B>1,</B> der nach einem zyk  lischen Torprinzip arbeitet, gewährleistet     da-her    in  sehr einfacher Art eine praktische     Entkopplung        zwi-          sehen    den Leitungen, welche eine     Vierdrahtverbin-          dung    bilden" und ausserdem ist er nicht mit     wesent-          liehen    Energieverlusten     behaftet.     



  Die     Fig.    2 zeigt, wie Paare solcher Umsetzer       CGW   <I>und</I>     CGE    vorgesehen werden können, um die,  Einschaltung von     Einwegverstärkem    in ein     Zeit-          mult-iplex-Ve,rbi,ndungsghed    zu gestatten. Dieses ist  nun aufgeteilt in einen Westteil     WH2    und einen Ost  teil<B>EH.,</B> von denen jeder mit einem Umsetzer     CGW          bzw.        CGE    verbunden ist.

   Die Vierdrahtenden dieser  Umsetzer sind unter sich über     Multiplex-Verhindungs-          glieder    verbunden, welche<B>je</B> einen Einwegverstärker       Al        bzw.   <B>A2</B> enthalten.  



  Während der Umsetzer     CG    der     Fig.   <B>1</B> mit     Zeit-          muI,tipl,ex-V-,rbind'ungsgiedern    H, und<B>H,</B> verbunden  ist, können hier der     Zweidrahteingang    -und der     Zwei-          drahtausgang    der Umsetzer selbstverständlich mit     in-          dilividuellen        Zweidraht-Tonfrequenzleitungen        veibun-          den    sein,

   die     mit    einer zweckmässigen Modem-     und          Tie#passfillterausrüstung    versehen sind.  



  Ausserdem kann es in gewöhnlichen     Tonfrequenz-          systemen,    in welchen eine, beträchtliche Anzahl von       Vierdraht-Zweidraht-Tonfrequenzumsetzern    benötigt  wird, gerechtfertigt sein-, diese durch Umsetzer zu  ,ersetzen, welche nach einem zyklischen Torprinzip  arbeiten, und zwar immer dann, wenn der Aufwand  für die nötige     Impulerzeugungsausrüstung    für die  vorübergehende. Umsetzung     inein    Impulssystem<B>ge-</B>  rechtfertigt werden kann.  



  Wenn Paare von Umsetzern praktisch in der<B>in</B>  der     Fig.    2 dargestellten Weise     verwendIbt    werden,  erkennt man,     dass    sowohl die Zeitkanäle, für WH,  als auch für     EH2    die oben erwähnten Anforderungen  hinsichtlich der zeitlichen Reihenfolge erfüllen müs  sen, das heisst     innerhällb    irgendeines Zyklus sollte     die              Zeitla,ge    von     WH2    auf die Zeitlage folgen, welche der  Verbindung über das den Verstärker<B>A2</B> enthaltende  Verbindungsglied zugeordnet ist, und der Zeitlage  vorangehen, welche dem den Verstärker<B>A,

  </B> enthalten  den     Verbindunas-lied        zugeordnet    ist, während um  gekehrte Verhältnisse für die Zeitlage auf dem     Ver-          bindun,o"sglied   <B>EH,</B> gelten.  



  Wenn man daher nicht leicht die Wahl der Zeit  lagen auf dem     Einweg-Verbindungsglied    treffen kann,  nachdem die Zeitlage für das     Doppelrichtungs-Ver-          bindungsglied    gewählt worden ist, müssen die ver  fügbaren freien Zeitlagen auf diesen     Einweg-Ver-          bindungsgliedern    unter Berücksichtigung der Forde  rungen hinsichtlich der Reihenfolge gewählt werden.  Im Falle der Anordnung nach     Fig.    2 sind diese     For-          derunaen    hinsichtlich der Reihenfolge somit strenger  und würden zu einer künstlichen Sperrung führen.  



  Diese Forderungen hinsichtlich     der    Reihenfolge  für die Umsetzer     CGW   <I>und</I>     CGE    lassen sich jedoch  vereinfachen oder umgehen durch Verwendung eines  zusätzlichen Tores und einer zusätzlichen     Reaktanz-          speichervorrichtung    im Umsetzer     CGE,    und zwar bei  spielsweise im Weg vom Tor<B><I>G,</I></B>     (Fig.   <B>1)</B> zum     Ein-          wegr-Verbindungsglied,    welches den Verstärker<B>A,</B>  enthält.

   Auf diese Weise kann die über das     Einweg-          Verbindungsglied    übertragene Energie in irgendeiner  passenden Zeitlage in diesem zusätzlichen     Reaktanz-          speicher    gespeichert werden, aus welchem sie dann  über das Tor     G,    während einer anderen Zeitlage t,  entnommen werden kann, welche daher den     Anfor-          deerungen    hinsichtlich der Reihenfolge für den Um  setzer wie z. B.     CGE    genügen kann, und zwar un  abhängig von der Zeitlage, welche tatsächlich auf       dem    Verbindungsglied, wie z.

   B. dem     den    Verstärker  <B><I>A</I> 1</B> enthaltenden Verbindungsglied, verwendet wird.  Auf diese Weise wird die künstliche Sperrung     wesent-          ]ich    vermindert. Ausserdem kann die gleiche     Ent-          kopplunorsanordnung,    welche einen zusätzlichen     Re-          aktanzspeicher    verwendet, auch, auf der Seite des  Umsetzers verwendet werden, welche zum anderen       Einweg-Verbindungsglied    führt, welches den Ver  stärker<B><U>A,</U></B> enthält und mit dem Umformer     CGE    ver  bunden ist.

   Dann können die drei Zeitlagen für den  Umsetzer absolut unabhängig von den Zeitlagen ge  wählt werden, welche tatsächlich auf den beiden       Einweg-Verbindungsgliedern        zur    Anwendung gelan  gen, und daher     muss    keine feste Beziehung zwischen  diesen und der auf dem     Doppelribhtungs-Verbindungs-          gl,ied    verwendeten Zeitlage bestehen.  



  Derartige zusätzliche     Entkopplungsanordnungen     sind besonders nützlich, wenn die     Einweginultiplex-          Verbindungsleitungen    zu anderen Ämtern     füh#ren.     In solchen Fällen werden die Zeitkanäle oder Zeit  lagen in jedem Amt durch einen gemeinsamen     Haupt-          impulsgenerator    definiert. Während es möglich ist,  die     Hauptimpulsgeneratoren    an verschiedenen Stand  orten zu synchronisieren, werden die zwischen den  Ämtern übertragenen Impulse wegen der verschie  denen     übertragungszeiten    verzögert.

   Wenn man an-    nimmt,     dass    die Impulse sich mit einer Geschwindig  keit in der Grössenordnung von<B>100</B> m pro     lis    fort  pflanzen, bedeutet eine Entfernung von<B>15</B> km eine  Verzögerung von ungefähr<B>150</B>     ps,    was mehr als einer       Abtastperiode    entspricht, die gewöhnlich ungefähr  <B>100</B>     /,ts    beträgt. Eine solche Verzögerung ist nicht  konstant, sondern dauernden Änderungen infolge von  Änderungen der Temperatur, Feuchtigkeit und ande  ren     Einflüissen    unterworfen, welche sich nicht leicht  steuern lassen.

   Wohl können     Entzerrungsmittel    vor  gesehen werden, aber es ist klar,     dass    ein richtig  gesteuertes     Entzerrungsnetzwerk,    welches automatisch  in Übereinstimmung mit momentanen Änderungen  der Fortpflanzungszeit eingestellt werden kann, sehr  kritisch und zudem kostspielig ist.

       So#    erweist sich,  wenn beispielsweise zwischen den Ämtern     Impuls-          codemodulations-Multiplexverbindungsleitungen    ver  wendet werden, eine Sprachspeicherung vor Erreichen  des Umsetzers als von Vorteil, wobei der zusätzliche       Zwischenspelcher    unter der Steuerung von     Synchro-          nisiersignalen    gespeist wird, welche zusammen mit  den Nachrichtensignalen über die zwischen den  Ämtern liegende Verbindungsleitung übertragen wer  den.  



  Immer wenn man eine vollständig freie Wahl der  in einem Umsetzer zu verwendenden Zeitlagen hat,  und zwar wenn entweder die oben erwähnten     Ent-          kopplungsmittel    verwendet werden oder wenn die       Verbindu#ngsglieder        Hl,   <I><U>H.,</U></I> und     H"    eine geschlossene  Gruppe bilden und<B>je</B> mit der gleichen Anzahl von  Zeitkanälen versehen sind, kann eine systematische,  vorgegebene Beziehung zwischen den drei Lagen  verwendet werden.

   Wenn beispielsweise in jedem       Verbind,ungsglied   <B>3</B> n Zeitkanäle verwendet werden,  <B>so</B> kann einem Zeitkanal i im Verbindungsglied     Hi     immer ein Kanal n<B><I>+</I> 1</B> im Verbindungsglied<U>H,</U> und       ein    Zeitkanal 2<I>n<B>+</B></I> i im Verbindungsglied<B>H,</B> ent  sprechen. Eine andere Anordnung besteht darin,     auf-          einanderfolgende    Zeitlagen zu verwenden, so     dass     dem Kanal i im Übertragungsglied     Hi    der Zeitkanal  <B>1 + 1</B> im Verbindungsglied. H., und der Zeitkanal       l+    2 im Verbindungsglied<B>H,</B> entspricht.  



  Diese Anordnung ist in der     Fig.   <B>3</B> dargestellt, und  die Anzahl der speziellen Unisetzer gemäss     Fig.   <B>1</B> wird  nun unabhängig von der Anzahl der in den Verbin  dungsgliedern verwendeten Zeitkanäle. Tatsächlich  wird diese Anzahl nun gleich<B>3,</B> was offensichtlich  auch der Anzahl benötigten     Reaktanzspeichervorrich-          tungen    -entspricht. Es sind neun Tore dargestellt, wel  che die drei     Vetbindungsglieder    und die drei     Reak-          tanzspeicher    miteinander verbinden, wie z.

   B. das Tor       Gl,    zwischen dem     übertragungsglied    H, und dem       Reaktanzspeicher,    welcher durch die     Induktivität        Li     und den Kondensator<B>C,</B> gebildet wird. Der erste  Index für die Tore entspricht der Zeitlage, während  weicher dieses Tor     entsperrt    werden kann, während  der zweite Index sich auf das Verbindungsglied  bezieht, mit welchem dieses Tor am einen Ende  verbunden ist. So kann beispielsweise das Tor<B><I>G,1</I></B>  in der Zeitlage     Nr.   <B>3</B>     entsperrt    werden, und es ist      mit dem Verbindungsglied     H,    verbunden.

   In diesem  Falle bedeuten die Zeitlagen     Nr.   <B>1,</B> 2 oder<B>3</B> alle  Zeitlagen, welche in einem Zyklus von drei Zeit  lagen in Phase mit der<B>Zahl</B> der angegebenen Lage  sind. So kann beispielsweise das Tor<B>G.,</B> nicht nur  während der Zeitlage     Nr.   <B>3,</B> sondern auch während  der Zeitlagen     Nr.   <B>6,</B>     Nr.   <B>9</B>     usw.        entsperrt    werden,  und das Gleiche gilt für     diejenigen    Tore, welche wäh  rend der Zeitlagen     Nr.   <B>1</B> und     Nr.    2     entsperrt    werden  können,

   was bedeutet     dass    sie auch in den Zeit  lagen<B>1,</B> 4,<B>7</B>     usw.        bzw.    2,<B>5, 8</B>     usw.        entsperrt    wer  den können.  



  Wenn ein     Si-gnal    über das Übertragungsglied H,  beispielsweise während des     Zeitkana%        Nr.   <B>1</B> über  tragen wird, kann das Tor     Gil    während dieses Zeit  kanals     entsperrt    werden, und der     Energieabtastwert     wird zum Kondensator     Ci    transferiert Gleichzeitig  kann eine Nachricht auf dem     übertragungsglied    H,  auch den Zeitkanal     Nr.   <B>1</B> auf diesem     übertragungs-          glied    verwenden,

   und durch     Entsperrung    des Tores  <B>GU</B> können     Energieabtastwerte    während der Zeit  lagen     Nr.   <B>1</B> zwischen dem     Verbindungsglied    H2 und  dem Kondensator<B>C,</B> ausgetauscht werden.

   Ebenfalls  zur gleichen Zeit kann der Zeitkanal     Nr.   <B>1</B> im     über-          tragungsglied   <B>H,</B> belegt sein, und durch     Entsperrung     des Tores     Gl.    kann der zuvor im Kondensator     C"     gespeicherte     Energieabtastwert    an das     übertragungs-          glied   <B>H,</B> gelangen.

   Wenn man nun die Nachricht     bzw.     Verbindung betrachtet, die dem im Verbindungsglied       Hi    belegten Zeitkanal     Nr.   <B>1</B> entspricht, dann kann  in der Zeitlage     Nr.    2 das Tor<B>G,2</B>     entsperrt    werden,  so     dass    der zuvor im Kondensator<B>C,</B> gespeicherte       Energieabtastwert    an das     Verhindungsglied    H, Über  geht,

   und gleichzeitig kann von diesem     Verbindungs-          Daher        glied        der        nun        ein        kann        auf        weiterer        während        dem        Kondensator        Abtastwert        der        Zeitlage:

          Ci        empfangen        Nr.        zu   <B>3</B>     speichern        das        Tor        werden        G...        ist,   <B>'</B>  nun     entsperrt    werden, so     dass    der     Energieabtastwert     vom Kondensator     Ci    nun wie erforderlich an das  Verbindungsglied     H"    übergeht.

   Der Kondensator<B>C,</B>  ist nun entladen, da das Verbindungsglied<B>H3</B> nur in  einer Richtung verwendet wird, so     dass,    wenn der  Zeitkanal     Nr.    4 im Übertragungsglied H, belegt ist,  die     Entsperrung    des Tores     G"    während der Zeitlage 4  gestattet, den Kondensator     C,    während des gleichen  Zyklus wieder für eine neue Verbindung zu ver  wenden.  



  Auf diese Weise können die     Reaktanzspeicher     auf     Multiplexart    für mehrere gleichzeitige Verbindun  gen verwendet werden, und zwar in einer Anzahl,  welche einem Drittel der totalen     Anzahil    von Ka  nälen entspricht. Selbstverständlich würden jedoch,  die Mängel in den     Modemfiltern,    die eine gewisse  Reflexion erzeugen, dann zu -einem gewissen über  sprechen führen.  



  Der oben beschriebene Umsetzer, welcher auf der  Basis zyklisch geschalteter Tore arbeitet, gestattet  leicht,     Vierdraht-übertragungssysteme    mit einem  elektronischen     Impulsnachrichtenamt    der erwähnten  Art zu verbinden. Denn Verbindungen von Vier-         draht-Verbindungsleitungen,    die     vierdrähtig    in ein  Amt eintreten und wiederum     vierdrähtig    aus dem  Amt austreten, werden in vielen üblichen Fällen     vier-          drähtig    durch das ganze.

       Tandemarat        hmdlurchgeführt.     Dies erweist sich oft als     erviinscht,    um die Verwen  dung von zwei üblichen     Hybridspulenanordnungen     in jedem     Tandemamt    zu vermeiden, und zwar haupt  sächlich darum, weil solche     Hybridspulenanordnungen     <B>je</B> einen Verlust von<B>3</B>     db,    einführen und zu zahl  reiche     Hybridanordnungen    in einer Verbindung die  Stabilität     der-selben    gefährden. Bei Verwendung des  Umsetzers vom zyklischen Tortyp, wie er oben be  schrieben wurde, kann man diesem Punkte- Rechnung  tragen.  



  Die     Fig.    4 zeigt die Schaltung eines     Zeitmultiplex-          Telephonamtes,    welches     Reaktanzspeicher    verwen  det, die auf der Grundlage abgestimmter Stromkreise  miteinander gekoppelt sind.  



  Jede Teilnehmerleitung (nicht gezeigt) ist mit  ihrem individuellen Leitungsstromkreis     LC    verbun  den, weicher ein     Modem-TiefpassfiIter    enthält, welches  durch den     Modem-Reaktanzspeicher    abgeschlossen  ist.

   Dieser Leitungsstromkreis     LC    kann mit dem       Gruppenverhindungsglied    verbunden werden, welches  diese Gruppe von Leitungsstromkreisen bedient, de  ren Anzahl beispielsweise<B>100</B> beträgt, und zwar  über ein Tor<B>LG,</B> welches dem Leitungsstromkreis     LC     individuell zugeordnet ist, und welches<B>zu</B> wieder  holten Malen während eines     Zeitkanalls.        entsperrt     werden kann, welcher auf dem     Gruppenverbindungs-          glied   <B><I>GH</I></B> frei ist.

   Dieses     Gruppenverbindungsglied   <B><I>GH</I></B>  kann selektiv mit einem zwischen den Gruppen lie  genden Verbindungsglied     IGH    über Tore, wie z. B.  <B>GG,</B> verbunden werden, welche während des Zeit  kanals     entsperrt    werden können, welcher auf dem  rufenden     Gruppenverbindungsglied   <B><I>GH</I></B> belegt und  auch auf dem ausgewählten     Zwischengruppen-Ver-          bindungsglied        IGH    frei ist.

   Anderseits kann dieses       Zwischengruppen-Verbindungsglied    über ein anderes  Gruppentor<B>GG</B> mit einem     Gruppenverbindungsglied     verbunden werden, welches dem gerufenen Teil  nehmer entspricht, wobei der gleiche Zeitkanal auch  auf diesem gerufenen     Gruppenverbind'ungsglied    ver  wendet wird. Schliesslich wird dieses gerufene     Grup-          penverbindungsglied    mit dem Leitungsstromkreis des  gerufenen Teilnehmers über sein individuelles Tor  verbunden. Selbstverständlich können auch die     Zeit-          kanal-Entkopplungsmittel    gemäss dem Schweizer Pa  tent     Nr.   <B>364808</B> verwendet werden.  



  Abgesehen von der Verbindung mit den ver  schiedenen     Teilnehmergruppen-Verbindungsgliedern     <B>GH</B> kann das     Zwischengruppen-VerbindungsgIlied          IGH    auch selektiv mit den ankommenden Verbin  dungsleitungen IH und den abgehenden     Verbindungs-          leitungen    OH über     Eingangsverbindungsleitungs-          Gruppentere        IGG    und     Ausgangsverbindüngsfeitungs-          Gruppentore        OGG    verbunden werden.

   Auf der den  Toren     IGG   <I>und</I>     OGG    entgegengesetzten Seite, sind  die Eingangsverbindungsleitungen IH und die, Aus-           gangsverbindungsleitungen   <I>OH</I><B>je</B> mit einer Anzahl       Eingangsverbindungsleitungs-Umsetzern        CGI        bzw.          Ausganasverbindung          "sleitung        s-Umsetzem        CGO        der     vorgenannten Art verbunden.

   Die Vierdrahtenden  dieser Unisetzer sind mit individuellen und einseitig  gerichteten Leitungen verbunden, von denen jede<B>zu</B>  den     Modemfiltern        MFi    bis     MF4    führt. Wie     ers#icht-          lich,    werden die     Modemfilter        MFi    und     MF,    für jede       Vierdraht-Eingangsverbindungsleitung        IJ    verwendet,  während die     Modemfilter        MF,    und     MF4    für jede  Ausgangsverbindungsleitung     OJ    verwendet werden.

    Dabei werden die Filter     MFi    und     MF4    für den Vor  wärtsweg und die     Modernfilter        MF,   <I>und</I>     MF,    für den  Rückweg verwendet.  



  Wenn man die Verbindungen ausser acht     lässt,     welche die     Vierdrahtseiten    der Umsetzer     CGI    und       CGO    direkt verbinden, erkennt man,     dass    jeder an  kommende Anruf auf einer     Eingangs-Vierdraht-Ver-          bindungsleitung,        IJ    an eine ausgewählte     Vierdraht-          Ausgangsverbindungsleituno,        OJ    weitergeleitet werden  kann, indem man einen     Doppelrichtungs-Zweidraht-          Multiplexweg    durch das Amt verwendet,

   zu welchem  ein     Eingangsverbindungsglied   <I>IH,</I> ein     Zwischengrup-          pen-Verbindungsglied        IGH    und ein     Ausgangsverbin-          dungsglied    OH gehört.  



  Somit wird eine     Vierdraht-Tandemverbindung          zweidrähtig    durch das Amt geführt. Dies ist nun       zulässi-    mit den Umsetzern der beschriebenen: Art,  da diese nicht mit den Verlusten behaftet sind, die  den     Hybridspullenanordnungen    eigen sind. Ausserdem  werden Nachbildungen, welche zur Erzielung einer  genügenden Symmetrie gewöhnlich ziemlich kom  pliziert ausfallen, nicht mehr benötigt.

   Tatsächlich  lassen sich Reflexionen, welche in     Modernkreisen    der  abgestimmten Art auftreten können, auf einen sehr  kleinen Wert halten, da diese nur von der Genauig  keit abhängen, mit welcher die     Modemfüter        MF,    bis       MF    hergestellt sind.

   Während es wenig wirtschaftlich  ist, in jedem     Lekungsstromkreis        LC    sorgfältig     aus-          g        ge        arbeitete        Modernfilter        zu        verwenden,        ist        für        die          Modemfilter    der Eingangs- und     Ausgangsverbindungs-          glieder    gerechtfertigt, einen besser durchdachten Auf  bau zu verwenden, da die genannten Verbindungs  glieder Stromkreise hoher Wirksamkeit sind.

   Somit  wird es durch die Verwendung der     Vierdraht-Zwei-          draht-Umsetzer    der besonderen, hier beschriebenen  Art möglich,     Tandemverbindungen    in der gleichen  Weise zu behandeln wie Verbindungen, die im Amt  endigen oder von diesem ausgehen.  



  In gewissen Fällen kann jedoch ein     übergang    auf       Zweidrahtbetrieb,    für eine     Tandemverbindung    nicht  zugelassen werden. Dies ist beispielsweise der Fall,  wenn eine Verstärkung für die     Tandeniverbindung     erforderlich ist, während keine Verstärkung für lokale  Verbindungen erforderlich ist, und zwar weder für  ankommende noch für abgebende Verbindungen.

    Dann können     Multiplexverbindungsglieder   <I>WH</I> und  <B><I>EH</I></B> für einseitig gerichteten Verkehr vorgesehen sein,  -und diese werden selektiv auf einer     Zeitmultiplex-          basis    mit dem Hinweg und dem Rückweg der an-    kommenden und abgehenden Verbindungsleitungen       IJ    und     OJ    über die Tore     IEG   <I>und</I>     IWG        bzw.        OEG     und OWG verbunden. Jedes dieser Verbindungs  glieder<I>WH und</I><B>EH</B> kann mit einem (nicht gezeigten)  Einwegverstärker versehen werden, falls dies er  wünscht ist.

   Es ist zu bemerken,     dass    in einem  solchen Fall die gleichen     Modemfilter,    wie z. B.     MF13     in Verbindung mit abgehenden und ankommenden  Verbindungen verwendet werden oder in Verbindung  mit den     Vierdrahtdu#rchgangs-Multiplexverbind:

  ungs-          gliedern.    Obwohl nur ein einzelnes Paar von     Durch-          gangsverbindungsgliedern   <I>WH und</I><B>EH</B> in der     Fig.    4  gezeigt worden ist, erkennt man,     dass,    wenn grosse  Gruppen von Verbindungsleitungen vorhanden sind,  die in zahlreiche verschiedene Richtungen abgehen,  die     Durchgangsverbindungsglieder    für jede Richtung  in zwei Reihen von in     Kaskad#e    geschalteten Verbin  dungsgliedern aufgeteilt sein können, wobei die erste  Reihe mit den Eingangsverbindungsleitungen und  die andere Reihe mit den Ausgangsverbindungsleitun  gen über die Tore verbunden werden,

   wie sie in der       Fig.    4 gezeigt sind, während diese beiden Reihen  von Verbindungsgliedern mit Hilfe von zusätzlichen  Toren selektiv miteinander verbunden werden können.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH 1</B> Vierdraht-Zweidraht-Umsetzer, dadurch gekenn zeichnet, dass er mindestens eine Reaktanzspeicher- vorrichtung <B><I>(C,</I></B><I> L)</I> und! mindestens drei Tore (Gl <B><I>*</I> * *</B> <B>G.)</B> aufweist, welche die genannte Speiche,rvorrichtung mit Anschlässen für eine ankommende Leitung (H1), eine abgehende Leitung (H") und eine Doppelrich- tungsleitung (H#,) verbinden,
    welche Tore zu wieder holten Malen während nicht koinzidierender Zeit intervalle entsperrt werden, welche Zeitintervalle Teile eines zeitlichen Zyklus bilden und bestimmten Zeit lagen innerhalb desselben entsprechen, dass weiter die Reaktanzspeichervorrichtung ausgebildet ist, um mit den genannten Leitungen derart zusammen zuarbeiten, dass Energie auf Grundlage abgestimmter Stromkreise zwischen Reaktanzspeichervorrichtungen, die den genannten Leitungen zugeordnet sind, und der (den) Reaktanzspeichervorrichtung(en) des Um setzers ohne wesentliche Verluste oder Reflexionen ausgetauscht wird, und zwar gemäss einer Zeitvertei lung,
    bei welcher drei nicht koinzidierende Zeit lagen, welche zu wiederholten Malen verwendet wer den, um Zugang zur genannten Reaktanzspeicher- vorrichtung zu vermitteln, in einer solchen Reihen folge auftreten, dass innerhalb irgendeines Zyklus die der Doppelrichtungsleitung zugeordnete Zeidage auf die der ankommenden Leitung zugeordnete Zeitlage folgt und der der abgehenden Leitung zugeor.dneten Zeitlage vorangeht, wodurch praktisch keine Ener gie zwischen der ankommenden Leitung und der ab gehenden Leitung ausgetauscht wird.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Umsetzer nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Mittel zur Erzeugung und Verteilung von Impulsen gemäss einem derartigen Zyklus, dass die drei einer Reaktanzspeichervorrichtung zugeordneten Zeitlagen vorgegeben sind. 2.
    Umsetzer nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch- ge kennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Sätzen von drei vorgegebenen Zeitlagen einer Reaktanzspeicher- vorrichtung zugeordnet sind und dass die drei Zeit lagen innerhalb eines Satzes aufeinanderfolgen. <B>PATENTANSPRUCH</B> II Verwendung mehrerer Umsetzer nach Patent anspruch I in einem nach dem Impulsmodemprinzip arbeitenden elektronischen 7#,-itmultiplex-Fernm--Id#e- amt, dadurch gekennzeichnet,
    dass ein Satz von Ein- gangsumsetzern und ein Satz von Ausgangsumsetzern mit Paaren von ankommenden und abgehenden Ein- weg-Verbindungsleitungen verbunden sind, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass das Amt von den genannten Verbindungsleitungen als Tandemamt ver wendet werden kann (Fig. 4).
    UNTERANSPRUCHE <B>3.</B> Verwendung nach Patentansprach, <B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass <B>die</B> Doppelrichtungsenden meh rerer Umsetzer alle mit einem Doppelächtungszeit- mu,Itiplex-Verbindu,ngsgl,ied# verbunden sind. 4. Verwendung nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangsenden -und Aus gangsenden der genannten mehreren Urnsetzer alle mit einer ankommenden und einer abgehenden Zeit- mu,It#iplex-Verbindungsl,e-itung verbunden sind.
    <B>5.</B> Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Paare von an kommenden und abgehenden Einweg-Verbindungs- leitungen zusätzlich durch mindestens zwei Zeit- multiplex-Fernmelde-Verbindungsglieder miteinander verbunden sind, von denen mindestens eines die ankommenden und abgehenden Verbindungsleitungen für den Hinverkehr verbindet und mindestens eines die ankommenden und abgehenden Verbindungs leitungen für den Herverkehr miteinander verbindet.
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