CH367194A - Kälteanlage zum Kühlen von mindestens einem Raum zum Aufbewahren von Ampullen und dergleichen - Google Patents

Kälteanlage zum Kühlen von mindestens einem Raum zum Aufbewahren von Ampullen und dergleichen

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CH367194A
CH367194A CH6420658A CH6420658A CH367194A CH 367194 A CH367194 A CH 367194A CH 6420658 A CH6420658 A CH 6420658A CH 6420658 A CH6420658 A CH 6420658A CH 367194 A CH367194 A CH 367194A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gas
room
cooling
chamber
refrigeration system
Prior art date
Application number
CH6420658A
Other languages
English (en)
Inventor
August Dros Albert
Roozendaal Klaas
Marie Van Der Laan Cor Jacobus
Richard Van Wulfften P Bertold
Hellingman Evert
Original Assignee
Philips Nv
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B9/00Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point
    • F25B9/002Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point characterised by the refrigerant
    • F25B9/004Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point characterised by the refrigerant the refrigerant being air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description


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 Kälteanlage zum Kühlen von mindestens einem Raum zum Aufbewahren von Ampullen und dergleichen Die    Erfindung   betrifft eine Kälteanlage zum Kühlen von mindestens einem Raum zum    Aufbewahren   von Ampullen und ähnlichen Behältern für Sperma, Impfstoff, Serum und dergleichen Stoffe, welcher Raum an mindestens eine    Zuführungs-   bzw.    Abfüh-      rungsleitung      anschliessbar   ist, durch welche ein Gas aus dem Raum abgesaugt und nach Kühlung ausserhalb desselben mit    Hilfe   eines Gebläses wieder in den Raum zurückgeführt werden kann. 



  Solche Anlagen sind besonders wichtig z. B. zur wirkungsvollen Verwendung von Stiersperma für künstliche Befruchtungszwecke. 



  Man muss dann über eine geeignete Vorrichtung zum Einfrieren und zum längeren    Aufbewahren   des Spermas verfügen, das in zweckmässiger Verpackung häufig über grössere Abstände, z. B. mit Flugzeugen, nach Stellen befördert werden muss, an denen wieder eine geeignete    Aufbewahrungsanlage      verfügbar   sein muss, von der aus das Sperma an Abnehmer verteilt werden soll. 



  Man behalf sich    in   dieser    immer   wichtiger werdenden Branche bisher    mit   der    Verwendung   von    Kohlensäureeis,   das eine Temperatur von    -79,511C   hat. Es wurde aber festgestellt, dass niedrigere Temperaturen erwünscht sind. 



  Die vorliegende Erfindung schafft eine Kälteanlage, die sehr    wichtige   Möglichkeiten auf diesem Gebiet schafft. 



  Die Kälteanlage nach der Erfindung ist    d'ad'urch   gekennzeichnet, dass die    Abführungsleitung   für das Gas zu einer mittels eines Kältekopfes einer Kaltgaskühlmaschine gekühlten Kammer führt, wobei ein Gebläse beim Kältekopf    derart   angeordnet ist, dass zu kühlendes Gas durch das Gebläse an dem Kältekopf entlang gesogen wird, wobei die Kammer    dazu   eingerichtet ist, flüssiges Gas, das sich beim Stillstand des Gebläses auf dem Kältekopf bildet, zu    sammeln   und dieses flüssige Gas einer weiteren Kammer zuzuführen,

   die mit einem Einlass für frisch zugeführtes Gas versehen ist und in welcher Kammer eine vom flüssigen Gas gekühlte    Abscheidevorrich-      tung   zum Abtrennen von    Feuchtigkeit   und dergleichen Verunreinigungen aus dem frisch zugeführten Gas angeordnet ist. 



  Unter einer    Kaltgaskühlmaschine   wird eine Kühlmaschine verstanden, die nach dem    umgekehrten      Heissgaskolbenmotorprinzip   arbeitet. 



  :Solche Maschinen eignen sich zur    Erzielung   sehr niedriger Temperaturen (z. B. -190 ); es wurde festgestellt, dass mit Hilfe solcher Maschinen in Kombination mit einem Gebläse die gewünschten sehr niedrigen Temperaturen in einem    Einfrier-   oder Aufbewahrungsraum aufrechterhalten werden können. 



  Ausführungsbeispiele der    Anlage   nach der Erfindung werden im folgenden    @   an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:    Fig.   1 eine Ansicht, teilweise ein    Längsschnitt,   eines    Ausführungsbenspieles   einer Kälteanlage nach der Erfindung,    Fig.   2 eine    Draufansicht   von    Fig.   1,    Fig.   3 einen Schnitt des Kopfes einer in der Kälteanlage gemäss den    Fig.   1 und 2 verwendeten    Kaltgaskühlmaschine,   wobei der Kopf gleichzeitig dazu eingerichtet ist, nach Wunsch flüssige Luft zu liefern,

      Fig.   4 eine    schaubildliche   Ansicht einer erfindungsgemässen Kälteanlage für mehrere    Kühlkästen.      Fig.   5 eine Draufsicht von    Fig.   4,    Fig.   6 eine Ansicht einer Variante von    Fig.   4. 

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 Nach den    Fig.   1 und 2 ist ein Kühlkasten 1 mit besonders stark    isolierten   Wänden durch    Zufüh-      rungs-      bzw.      Abführungsleitungen   2, 2' bzw. 3, 3' für ein Kühlmittel, im vorliegenden 'Falle kalte Luft, an eine von zwei    Kaltgaskühlmaschinen   4 bzw. 4' anschliessbar, die je von einem Elektromotor 5 bzw. 5' angetrieben werden. 



  In den Leitungen 2, 2' und 3, 3' befinden sich    Abschliessorgane   6, 6' bzw. 7, 7'. 



  Der Kasten 1 ist in einen Teil la, der einen zu kühlenden Raum 8 bildet, und in einen Deckelteil    lb,   in dem die    Zuführungs-   bzw.    Abführungsleitungen   2, 2' bzw. 3, 3' vorgesehen sind, aufgeteilt. 



  In der Mitte des Kastens 1 ist eine drehbare Welle 9 mit einer Handhabe 10 angeordnet. Auf der Welle 9 sitzt ein Zylinder 11, durch den hindurch aus den    Zuführungsleitungen   2, 2' kalte Luft unten in den Raum 8    eingeführt   werden kann. Am unteren Ende des Zylinders 11 sind Führungsschaufeln vorhanden, um die hinaustretende Luft gleichmässig über den Kastenquerschnitt zu    verteilen,   so dass längs der aufrecht stehenden Kastenwand eine kräftige Luftströmung entsteht, die demnach den Kasteninhalt unter guter Kühlung umhüllt. 



  Der Zylinder 11 trägt eine Vorrichtung 12, welche die Gestalt von radialen Armen, einer Honigwabe oder eines Satzes    konzentrischer   Ringe (die gleichzeitig als Führungen für die kalte Luft dienen können) haben kann und die dazu dient, daran eine grössere Anzahl    rohrförmiger   Organe 13 aufzuhängen, in denen    eine   Reihe von Ampullen oder ähnlichen Behältern, mit Sperma, Impfstoff, Serum oder dergleichen gefüllt, festgehalten werden. Statt des    rohrförmigen   Organs 13 können auch andere langgestreckte Organe zum Zusammenhalten einer Ampullenreihe verwendet werden. 



  Im Deckelteil 1 b befindet sich eine radiale    öff-      nung   14 (siehe    Fig.   2), welche mit einem Deckel gut    wärmeisoliert   verschliessbar ist. Die Öffnung kann auch eine andere als die dargestellte Form haben, z. B. die eines Kreissektors. Durch Drehung der Welle 9 kann jedes im Raum 8 aufgehängte Organ 13 vor die Öffnung 14 geführt und aus dem Kasten 1 herausgenommen bzw. in diesen eingeführt werden. Ein Zeiger 28 an der Welle 9 dient zur Anzeige der Lage des Kasteninhalts. Der Zeiger 28 wirkt mit einer Skala 29 zusammen. 



  Eine der    Kaltgaskühlmaschinen   dient als Ersatz, so dass stets eine der Maschinen gereinigt, oder geprüft werden kann. 



  Die    Kaltgaskühlmaschine      (Fig.   3) hat bekanntlich im Betrieb einen sehr kalten Kopf 15, der mit Kühlflügeln 16' für die längs desselben geführte Luft versehen ist. 



  Über dem Kopf 15 befindet sich ein Gebläse mit einem Rotor 16, einer    Gebläsewelle   17 und einem Antriebsmotor 18 zur Förderung der kalten Luft. Die    Abführungsleitung   3 bzw. 3' führt die Luft    zu   einer    mittels   des Kopfes 15 gekühlten Kammer 27, wobei das Gebläse die Luft dem Kopf 15 entlang saugt. 



  Beim kalten Kopf 15 ist weiterhin eine Vorrichtung 19    (Fig.   1 und 3) angeordnet, die zum Abtrennen von Feuchtigkeit und dergleichen Verunreinigungen aus frisch zugeführter Aussenluft dient. Die Vorrichtung 19 (siehe    Fig.   3) besitzt einen Gazekäfig 20, der gut wärmeleitend an einem Gestell 21 befestigt ist, welches unten in einem Auffangraum 22 für flüssige Luft angeordnet ist, die vom kalten Kopf 15    herströmt,   wenn man das Gebläse    stillsetzt.   Der Auffangraum 22 bildet den unteren Teil einer Kammer 28, die einer. Eimass für die frisch zugeführte Aussenluft besitzt. Die Kammer 28 enthält die    Abscheidevorrichtung   19. Bei stillstehendem Gebläse sammelt sich die flüssige Luft in der Kammer 27, von wo sie in die Kammer 28 gelangt. 



  Die Gaze wird dann tüchtig gekühlt. Eine Schneeschicht setzt sich darauf ab, und diese Schicht fängt weitere Feuchtigkeit als Schnee aus der    zugeführten   frischen Luft auf. Flüssige Luft kann somit nach Wunsch erzeugt werden, wenn man das Gebläse    stillsetzt,   was nämlich zur Folge hat, dass die Temperatur des kalten Kopfes 15 weiter bis auf eine Temperatur herabsinkt, bei der Luft auf den Kopf 15 kondensieren kann. Flüssige Luft kann über ein    Überlaufrohr   23 und ein    Abführungsrohr   26 abgeführt werden. 



  Die flüssige Luft ist gerade bei einer Anlage nach der Erfindung sehr nützlich, da sie zum Kühlen von Kästen oder Gefässen verwendet werden kann, die mit Ampullen aus dem Aufbewahrungskasten 1 gefüllt und nach anderen Stellen transportiert werden. Beim Erzeugen flüssiger Luft erfolgt die Luftströmung (siehe    Fig.   3) gemäss den voll ausgezogenen Pfeilen (der Deckel 24 ist dann entfernt); wenn das Gebläse umläuft und somit kalte Luft nach dem Raum 8 geführt wird, verläuft die Luftströmung gemäss den gestrichelten Linien in    Fig.   3. 



  Die    Fig.   4, 5 und 6 zeigen eine weitere Ausführungsform der Kälteanlage nach der Erfindung wieder mit zwei    Kaltgaskühlmaschinen   4 bzw. 4', die an einer    Zuführungs-   bzw. einer    Abführungsleitung   2 bzw. 3 angeschlossen sind. 



  An diese Leitungen sind nach den    Fig.   4 und 5    Kühlkästen   25 mit normalisierten Ausmassen und verschiedenen Volumen, z. B. nach den    Fig.   4 und 5 von gleicher Breite und Höhe, jedoch ungleicher Länge (siehe die Draufsicht in    Fig.   5), oder nach    Fig.   6 von gleicher Breite und Länge, aber ungleicher Höhe, angeschlossen. Die Kästen können je z. B. 10000, 25000 oder 50000 Ampullen enthalten. 



  Solche    normalisierte   Kästen können an einer Station, wo sich eine solche Kälteanlage befindet, abgekuppelt werden, nach einer anderen Station unter Kühlung, z. B. mit    flüssiger   Luft, transportiert werden und dann an dieser anderen Station, wo sich eine ähnliche Kälteanlage befindet, wieder schnell an nach    Kaltgasmaschinen   führende Leitungen angeschlossen werden. 

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 Die Kästen können auch andere Formen als die in den    Fig.   4 bis 6 gezeigte prismatische haben, z. B. zylindrisch sein. Sie können auch in Sternform angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kälteanlage zum Kühlen von mindestens einem Raum zum Aufbewahren von Ampullen und ähnlichen Behältern für Sperma, Impfstoff, Serum und dergleichen Stoffe, welcher Raum an mindestens eine Zuführungs- bzw. Abführungsleitung anschliess- bar ist, durch welche ein Gas aus dem Raum abgesaugt und nach Kühlung ausserhalb desselben mit Hilfe eines Gebläses wieder in den Raum zurückgeführt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Abführungsleitung für das Gas zu einer mittels eines Kältekopfes (15) einer Kaltgaskühlmaschine gekühlten Kammer (27) führt, wobei ein Gebläse (16, 17) beim Kältekopf derart angeordnet ist,
    dass zu kühlendes Gas durch das Gebläse an dem Kältekopf entlang gesogen wird, wobei die Kammer dazu eingerichtet ist, flüssiges Gas, das sich beim Stillstand des Gebläses auf dem Kältekopf bildet, zu sammeln und dieses flüssige Gas einer weiteren Kammer (28) zuzuführen, die mit einem Eimass für frisch zugeführtes Gas versehen ist und in welcher Kammer eine vom flüssigen Gas gekühlte Abscheüdevorrich- tung (19) zum Abtrennen von Feuchtigkeit und dergleichen Verunreinigungen aus dem frisch zugeführten Gas angeordnet ist.
    UNTERANSPRUCH Kälteanlage gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Abscheidevorrichtung enthaltende Kammer mit einem abnehmbaren Deckel (24) zum zeitweisen Verschliessen des Einlasses für das frisch zugeführte Gas versehen ist.
CH6420658A 1957-09-25 1958-09-22 Kälteanlage zum Kühlen von mindestens einem Raum zum Aufbewahren von Ampullen und dergleichen CH367194A (de)

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CH6420658A CH367194A (de) 1957-09-25 1958-09-22 Kälteanlage zum Kühlen von mindestens einem Raum zum Aufbewahren von Ampullen und dergleichen

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