CH366374A - Blinddeckenkonstruktion mit Tragorganen und Deckplatten - Google Patents
Blinddeckenkonstruktion mit Tragorganen und DeckplattenInfo
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B9/00—Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
- E04B9/04—Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation comprising slabs, panels, sheets or the like
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Description
Blinddeckenkonstruktion mit Tragorganen und Deckplatten Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Blinddeckenkonstruktion mit Trag organen und Deckplatten gemäss Patentanspruch des Hauptpatentes.
Die erfindungsgemässe Blinddeckenkonstruktion zeichnet sich dadurch aus, dass die Tragschienen ungleich lange Auflageschenkel für die an letzteren mittels ihrer hakenförmigen Einhängeorgane aufge hängten Platten aufweisen, wobei an den längeren und an den kürzeren Auflageschenkeln der Tragschienen die hakenförmigen Einhängeorgane angreifen, die an nach oben abgebogenen Plattenrändern oder an letz teren festgelegten Teilen angeordnet sind, das Ganze derart, dass die durch die Auflageschenkel der Trag schienen gebildeten Angreifstellen im oberen Teil der Ränder bzw.
der an letzteren festgelegten Teilen in den hakenförmigen Einhängeorganen liegen, wodurch das Einlegen und das Aushängen der Platten erleich tert wird.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh rungsform des Erfindungsgegenstandes nebst zwei Varianten der Platte dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen senkrechten Teilschnitt durch die Blinddeckenkonstruktion quer zu den Tragschienen, Fig. 2 einen senkrechten Teilquerschnitt durch die Blinddecke, eine Platte in ausgehängter Stellung zei gend, Fig. 3 einen senkrechten Teilquerschnitt in grö sserem Massstab, Fig.4 einen senkrechten Teillängsschnitt gemäss Linie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 die Fig. 3 in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 6 eine Eckpartie der Plattenabwicklung, Fig.7 eine Eckpartie der Platte im Schaubild, Fig. 8 eine Stossstelle zwischen zwei Platten ge mäss einer ersten Variante im Querschnitt, Fig. 9 einen Längsschnitt nach der Linie IX-IX in Fig. B.
Fig. 1.0 eine Eckpartie dazu im Schaubild, Fig.ll eine Eckpartie einer zweiten Platten variante im Schaubild, Fig. 12 eine Stossstelle zwischen zwei Platten ge mäss der zweiten Variante im Querschnitt, und Fig. 13 einen Längsschnitt durch eine Stossstelle zwischen zwei Platten der zweiten Variante.
Nach Fig. 1 bis 7 ist die Blinddecke aus recht eckigen Leichtmetall-Blechplatten 1 gebildet, an deren aneinander anstossenden Seiten verschieden breite Ränder<I>l a,</I> l b rechtwinklig nach oben gebogen sind und nach Fig. 1 bis 7 ausserdem nach einwärts gerichtete Randabwinklungen 1 f aufweisen, welche die Stabilität der Platte erhöhen.
Die einander gegen überliegenden Plattenseiten mit den höheren Rand abbiegungen lb bilden die tragenden Längsseiten der Platten, welche mit ihren Enden an den zu ihnen rechtwinklig verlaufenden Tragschienen 2 eingehängt sind, während die die weniger hohen Randabbie gungen la aufweisenden Plattenseiten den Trag schienen 2 entlang parallel verlaufen.
Die Enden der höheren Randabbiegungen lb weisen einerseits gegen über den anstossenden Rändern la zurückversetzte, hakenartige Einhängeorgane ld und anderseits gegen über den anstossenden Rändern la vorstehende Ein hängeorgane le auf, welche auf die Tragschienen 2 gehängt sind.
Die Einhängeorgane <B><I>l d,</I></B> l e sind im Querschnitt sowohl in Seitenansicht hakenförmig und die ersteren sind den hakenförmigen Einhänge- organen, wie im Hauptpatent angeführt, vollkommen äquivalent.
Die Zurückversetzung der Einhängeorgane 1d bedingt eine Ausladung des anstossenden Platten randes la zur Erzielung einer möglichst schmalen Stossfuge, die dann leicht durch eine Schaumgummi einlage 12 abdichtbar ist, wie dies aus Fig. 3 ersicht lich ist.
Sowohl die Stossfugen zwischen den Platten rändern la als auch zwischen den Plattenrändern 1b sind durch Schaumgummieinlagen 12 abdichtbar, wie dies in Fig. 4 ersichtlich ist.
Nach Fig. 1 besteht die Aufhängevorrichtung der Blinddecke aus zweiteiligen Tragorganen 3, 4, die mit ihrem winkelförmigen Teil 4 an der Betondecke D und mit dem Teil 3 mit einem die Tragschienen 2 tragenden Winkelprofil 3' verbunden ist. Die Teile 3 und 4 sind durch eine Schraubenverbindung 7 mit einander verbunden, welche einen horizontalen Schlitz 5 des Teiles 4 und einen vertikalen Schlitz 6 des Teiles 3 durchsetzt und sowohl eine horizontale als auch vertikale Verstellung des Tragschienenträgers 3' ge stattet.
Die Tragschienen 2 verlaufen zueinander par allel und weisen einen der Länge der Platten 1 entsprechenden Abstand voneinander auf. Die Trag schienen 2 weisen nach Fig. 3 einen vertikalen Profil steg 2a und einen zu diesem rechtwinkligen horizon talen Tragbalken mit den beiden Auflageschenkeln 2b, 2c auf, welcher mit dem vertikalen Profilsteg 2a ein verkehrtes, unsymmetrisches T-Profil bildet.
Durch die Auflage der vorstehenden Einhänge organe 1e auf dem längeren Profilbalkenschenkel 2c wird erreicht, dass die zur Tragschiene 2 parallele Stossfuge zwischen den Platten 1 unter der Längskante K (Fig. 3) des längeren Profilschenkels 2c liegt, das heisst der Plattenrand la mit den über ihn vorste henden Einhängeorganen 1 e nur bis dicht an die Längskante K reicht, so dass auf der Seite la der vorstehenden Einhängeorgane 1e ein Anheben der Platten 1 möglich ist.
In dieser einseitig angehobenen Stellung der Platte 1 kann diese nach Fig. 2 über dem Profilschenkel 2c nach links bewegt und dadurch auch auf der gegenüberliegenden, die zurückversetzten Ein hängeorgane 1d aufweisenden Seite la ausgehängt und dann abgenommen werden.
Beim Einhängen einer Platte wird in analog umgekehrter Weise zuerst die Plattenseite mit den vorstehenden Einhängeorganen 1e in den Raum über dem längeren Profilschenkel 2c eingestossen, die gegenüberliegende Plattenseite mit den zurückversetzten Einhängeorganen 1d an der Tragschiene 2 eingehängt und dann die vorstehenden Einhängeorgane 1e zur Auflage gebracht, womit die Platte montiert ist.
Die Dichtungsstreifen 12 sind zweckmässig an dem über die zurückversetzten Ein hängeorgane 1d ausladenden Plattenrand la befestigt. Wie die Zeichnung zeigt, liegen die durch die Auflage- Schenkel 2b, 2c gebildeten Angreifstellen in der obe ren Hälfte der Ränder 1 b bzw. der an letzteren fest- gelegten Bändern 1h, in den Einhängeorganen 1d, 1e, was das Einlegen und Aushängen der Platten er leichtert.
In den Fig. 8 bis 10 ist gezeigt, dass eine wirk same Verstärkung der Plattenränder statt durch Ab winkelung des äussersten Randes auch durch An biegung von Schrägflächen 1g als facettenartige über- gänge zu den Abbiegungen la, 1b erreicht werden kann.
In gewissen Fällen scheint es auch geboten, die zu den Tragschienen 2 im rechten Winkel verlau fenden Längsränder 1b der Platten 1 durch aufge schweisste, aufgenietete oder aufgeschraubte Bänder Ih zu verstärken, welche sich über einen Teil oder über den ganzen Plattenrand 1b erstrecken und an den Enden die Einhängeorgane 1 d bzw. 1 e tragen, wie dies aus den Fig. 11 bis 13 ersichtlich ist.
Durch die unsymmetrische Ausbildung des Trag schienenprofils verbunden mit der zurückversetzten Anordnung der Einhängeorgane einerseits und der vorspringenden Anordnung der Einhängeorgane an derseits wird erreicht, dass die Platten nur auf einer Seite anhebbar sind, und erst nach einseitiger An hebung und anschliessender Seitwärtsverschiebung ein Aushängen der Platten möglich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Blinddeckenkonstruktion mit Tragorganen und Deckplatten nach Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschienen (2) ungleich lange Auflageschenkel (2b, 2c) für die an letzteren mittels ihrer hakenförmigen Einhängeor- gane (1d, 1e) aufgehängten Platten (1) aufweisen, wobei an den längeren und an den kürzeren Auflage schenkeln (2c,<I>2b)</I> der Tragschienen die hakenför migen Einhängeorgane angreifen, die an nach oben abgebogenen Plattenrändern (1b)oder an letzteren festgelegten Teilen (1h) angeordnet sind, das Ganze derart, dass die durch die Auflageschenkel (2b, 2c) .der Tragschienen gebildeten Angreifstellen im oberen Teil der Ränder (1b) bzw. der an letzteren festgelegten Teilen in den hakenförmigen Einhängeorganen liegen, wodurch das Einlegen und das Aushängen der Platten erleichtert wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Blinddeckenkonstruktion nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Aufhängung der Platten (1) :dienenden Tragschienen (2) einen zu ihrem vertikalen Profilsteg (2a) rechtwinklig ver laufenden, horizontalen, die genannten Auflageschen kel (2b, 2c) bildenden Profilbalken aufweisen, wobei die am kürzeren Auflageschenkel (2b) aufgehängten Plattenenden gegenüber dem anstossenden Plattenrand zurückversetzte Einhängeorgane (1A und die am längeren Auflageschenkel (2c) aufgehängten Platten enden gegenüber dem anstossenden Plattenrand vor springende Einhängeorgane (1e) aufweisen.z. Blinddeckenkonstruktion nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, -dass die rechtwinklig nach oben gebogene Ränder (la, 1b) aufweisenden Blechplatten (1) an ihren zu den Trag schienen (2) im rechten Winkel verlaufenden Rändern höhere Randabbiegungen (1b) aufweisen als an den zu den Tragschienen parallelen Rändern (la), wobei die Enden der höheren Randabbiegungen (1b) einer seits gegenüber dem anstossenden Plattenrand (la) zurückversetzte Einhängeorgane (1d) und anderseits gegenüber dem anstossenden Plattenrand (1a) vor springende Einhängeorgane (1e) aufweisen.3. Blinddeckenkonstruktion nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Randabbiegungen (la, 1b) zusätzliche, nach ein wärts gerichtete Abwinkelungen (1f) aufweisen.4. Blinddeckenkonstruktion nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den zu den Tragschienen (2) im rechten Winkel verlaufenden Rändern (1b) Verstärkungsbänder (1h) befestigt sind, welche sich über die ganze oder nur einen Teil der Randlänge erstrecken und die Ein hängeorgane (1d <I>je)</I> tragen. 5.Blinddeckenkonstruktion nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Platten (1) gebildeten durch gummielastische Einlagen (12) abgedichtet sind, welche auf der die zurückversetzten Einhängeorgane (1d) tragenden Plattenseite am ausladenden Platten rand (la) befestigt sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH887960A CH366374A (de) | 1960-08-04 | 1960-08-04 | Blinddeckenkonstruktion mit Tragorganen und Deckplatten |
| BE599525A BE599525A (fr) | 1960-08-04 | 1961-01-26 | Construction de faux-plafonds avec organes porteurs et plaques de recouvrement préfabriquées |
Applications Claiming Priority (2)
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| CH887960A CH366374A (de) | 1960-08-04 | 1960-08-04 | Blinddeckenkonstruktion mit Tragorganen und Deckplatten |
| FR842905A FR1272448A (fr) | 1960-11-03 | 1960-11-03 | Construction de faux plafonds avec organes porteurs et plaques de recouvrement préfabriqués |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH366374A true CH366374A (de) | 1962-12-31 |
Family
ID=25703895
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH887960A CH366374A (de) | 1960-08-04 | 1960-08-04 | Blinddeckenkonstruktion mit Tragorganen und Deckplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH366374A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1289289B (de) * | 1965-03-11 | 1969-02-13 | Querfeld Hermann | Wandverkleidung |
| EP2336447A3 (de) * | 2009-12-15 | 2013-04-10 | ATENA S.p.A. | Verbesserte Platte für Unterdecken |
-
1960
- 1960-08-04 CH CH887960A patent/CH366374A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1289289B (de) * | 1965-03-11 | 1969-02-13 | Querfeld Hermann | Wandverkleidung |
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