CH366235A - Transportbehälter - Google Patents

Transportbehälter

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CH366235A
CH366235A CH1023660A CH1023660A CH366235A CH 366235 A CH366235 A CH 366235A CH 1023660 A CH1023660 A CH 1023660A CH 1023660 A CH1023660 A CH 1023660A CH 366235 A CH366235 A CH 366235A
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CH
Switzerland
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box
lid
boards
corner profiles
transport container
Prior art date
Application number
CH1023660A
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English (en)
Inventor
Bruegger Werner
Furrer Karl
Original Assignee
Sig Schweiz Industrieges
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    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
    • B65D45/16Clips, hooks, or clamps which are removable, or which remain connected either with the closure or with the container when the container is open, e.g. C-shaped
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Pallets (AREA)

Description


  
 



  Transportbehälter
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Transportbehälter mit einem Kasten, dessen Boden als Transportpalette ausgebildet ist und dessen Wände aus Holzbrettern bestehen, die mit der Palette durch Eckprofile aus Metall verbunden sind, und mit einem mit dem Kasten verbundenen Deckel. Die Palette kann dabei vorzugsweise die im schweiz. Patent Nr. 309998 beschriebene Form aufweisen und dient dazu, mitsamt dem Kasten von einem Gabelheber erfasst und transportiert zu werden.



   Es ist das Ziel vorliegender Erfindung, einen derartigen Transportbehälter in jeder Beziehung so zu gestalten, dass eine Beschädigung bei normaler Benützung praktisch ausgeschlossen ist; zugleich wird angestrebt, durch einen robusten Aufbau und durch besondere konstruktive Massnahmen eine sehr vielseitige Verwendbarkeit des Behälters zu erzielen.



   Der Transportbehälter gemäss vorliegender Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass der Deckel von nur zwei Verschlüssen in der Mitte der gegenüberliegenden Stirnwände des Kastens gehalten wird, welche Verschlüsse in Aussparungen versenkt angeordnet und derart eingerichtet sind, dass sowohl in offener wie in geschlossener Stellung kein Verschlussteil über die Aussenkontur des Behälterkastens bzw. Dekkels vorsteht, wobei der Deckel oder die Deckelauflage der Stirnwände so profiliert ist, dass der aufgelegte Deckel bei offenen Verschlüssen nur auf beiden Längsrändern aufliegt und auf den Stirnwand seiten ein Spiel zwischen Deckel und Auflage aufweist, welches von beiden Seiten gegen die Mitte zunimmt, um die geschlossenen Verschlüsse unabhängig vom Wachsen und Schwinden des Holzes zufolge wechselnder Holzfeuchtigkeit unter Vorspannung zu halten.

   Diese konstruktiven Merkmale sollen Gewähr bieten für minimalen Unterhaltsaufwand, für möglichst lange Gebrauchsfähigkeit und dabei für erhebliche wirtschaftliche Vorteile.



   Bekannte Transportbehälter ähnlicher Art besitzen vier Verschlüsse, wobei die Vorspannung nicht gewährleistet ist, weshalb die Verschlüsse aufspringen können, so dass erhöhte Gefahr für deren Beschädigung entsteht. Bei bekannten Konstruktionen waren die Verschlüsse am Deckel angebracht, so dass diese beim abgehobenen Deckel über den Deckelrand hinausragen, wodurch sie, insbesondere beim Abstellen des Deckels, beschädigt werden. Bekannte Ausführungen besitzen nur ebene Deckel und Deckelauflage.



   Die Anordnung von nur je einem Verschluss an jeder Stirnseite des Behälters hat den weiteren Vorteil, dass die Seitenwände des Behälters von Verschlüssen vollständig frei bleiben und daher leicht vollständig entfernbar ausgeführt sein können, ohne dass mit gewissen entfernbaren Seitenteilen Verschlussorgane verbunden sein müssen. Es ist dabei auch nicht erforderlich, solche entfernbare Seitenteile in jeder Richtung unverschiebbar mit den übrigen Behälterteilen zu verbinden. Daher ist eine Ausführung des Transportbehälters möglich, bei welcher entfernbare Bretter der einen Seitenwand ohne weiteres nach oben ausgehoben werden können.



   Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Transportbehälters dargestellt.



   Fig. 1 zeigt einen verschlossenen Transportbehälter in perspektivischer Darstellung.



   Fig. 2 ist ein Teilschnitt nach Linie II-II in Fig. 1.



   Fig. 3 und 4 veranschaulichen in Seitenansicht bzw. Draufsicht eine besondere Ausführung der Verbindung zwischen aushebbaren Brettern der einen Seitenwand des Kastens und den anliegenden Eckprofilen.  



   Fig. 5 ist eine Ansicht des einen Spannverschlusses für den Deckel.



   Fig. 6 zeigt einen Schnitt nach Linie VI-VI in Fig. 5, und
Fig. 7 und 8 zeigen eine weitere Verbindungsart zwischen aushebbaren Brettern einer Seitenwand und den anliegenden Eckprofilen.



   Wie Fig. 1 zeigt, weist der Transportbehälter einen Kasten mit einer an sich bekannten Vierwegpalette auf, welche den Boden des Kastens bildet. Die mit den Brettern 1 in den Ecken der Palette verbundenen Klötze 2 sind in der aus der Fig. 2 ersichtlichen Weise mittels einer Schraube mit Einschlagkopf 3 und   Senkmutter    4 mit senkrecht zur Bodenfläche stehenden Eckprofilen 5 verschraubt, die im einfachsten Falle L-förmigen Querschnitt aufweisen und aus Stahl oder gegebenenfalls einer genügend festen Leichtmetall-Legierung bestehen. Anstelle der dargestellten Vierwegpalette kann auch eine Zweiwegpalette aus Holz oder eine Palette mit bügelförmigen Metallträgern verwendet sein, wobei die Eckprofile 5 mit den Kanthölzern der Zweiwegpalette bzw. mit den Eckstützen der Metallträger verschraubt sind.



   Mit den Eckprofilen 5 sind in der in Fig. 1 vorne links liegenden Stirnfläche sowie in der gegenüberliegenden Stirnfläche und der unsichtbaren Seitenfläche Bretter 6 aus Tannenholz oder sonstigem geeigneten Weichholz sowie oberste Schutzleisten 7 aus Hartholz verschraubt. Die Verschraubung erfolgt, wie Fig. 2 in punktierten Linien andeutet, mittels Linsenkopfschrauben 8, deren Kopf auf der Aussenfläche der Eckprofile 5 liegt, deren Schaft durch ein nötigenfalls rechteckiges Loch der Eckprofile 5 sowie eine Bohrung des dahinterliegenden Brettes 6 bzw. der dahinterliegenden Leiste 7 hindurchragt und welche innen ein Gewinde aufweisen, auf welchem eine Senkmutter 9 von innen festgeschraubt ist.



   Das Festziehen der Senkmuttern 9 erfolgt aus dem Innern des Kastens. Diese Verschraubung ist ausserordentlich fest und dauerhaft, da auch bei grösster Beanspruchung die Senkmuttern 9 mit genügender fläche am Holz aufliegen, um diese Kräfte ohne Deformation des Holzes aufzunehmen. An der in Fig. 1 rechts liegenden Seitenfläche des Kastens sind ein unterstes Brett 10 aus Weichholz sowie eine darüber liegende Schutzleiste 11 aus Hartholz in der beschriebenen Weise mit den anliegenden Schenkeln der vorderen Eckprofile 5 verschraubt. Über der Leiste 11 sind drei Bretter 12, 13 und 14 aus Weichholz sowie eine mit dem Brett 14 verleimte Hartholzschutzleiste 15 zwischen die äussern Schenkel der Eckprofile 5 und parallel zu diesen Schenkeln eingeschweisste flache Stege 16 (Fig. 4) aushebbar eingeschoben.

   Die Endkanten der Bretter 12 bis 14 sind etwas ausgeschrägt, wie die Fig. 3 und 4 andeuten, um das Einsetzen bzw. Ausheben der Bretter zu erleichtern. Die Bretter 12 bis 14 können bei abgehobenem Deckel nach oben ausgehoben werden, um den Füllraum des Kastens auch von der Seite zugänglich zu machen. Die Hartholzschutzleiste 11 verhindert dabei eine übermässige Abnützung des untersten Brettes 10, wenn die zu verpackenden Güter über diese Leiste seitlich in den Füllraum eingebracht oder aus demselben entnommen werden. Die Bretter 12 bis 14 sind zur Erleichterung des Aushebens und Einsetzens mit länglich   ausgekehlten    Muschelgriffen 17 versehen.



   Der Deckel des Transportbehälters ist aus verleimten Längsbrettern 18 aufgebaut, welche mit Querbrettern 19 (Fig. 6) mittels Durchgangsschrauben oder dergleichen verbunden sind. Bei aufgesetztem Deckel liegen nur die Längsbretter 18 auf den Oberkanten der   Stirnwand    Längswände des Kastens auf, während die Querbretter 19 sich ganz im lichten Füllraum des Kastens befinden. Die Querbretter 19 sind auf ihrer obern Fläche nicht plan, sondern nach den Enden zu verjüngt ausgeführt, derart, dass die Deckelfläche leicht bombiert ist. Die Pfeilhöhe der Deckelwölbung beträgt zweckmässig 3-5 mm. An der Stelle der grössten Wölbung, d. h. in der Mittelebene, befinden sich die beiden in Fig. 6 dargestellten Kniehebelverschlüsse.

   Zwei Flacheisenhaken 20 für die Kniehebelverschlüsse, von welchen in Fig. 6 der eine dargestellt ist, sind mittels Schrauben mit dem Dekkel verbunden. Die Befestigungsschrauben weisen einen Linsenkopf 21, einen viereckigen Schaftteil 22, einen zylindrischen Schaftteil 23, ein Gewinde 24 sowie eine Senkmutter 25 mit Schlitz 26 zum Einsetzen eines Schraubenziehers auf. Um ein Vorstehen dieser Haken über die umhüllende Fläche des Deckels zu vermeiden, ist an den Befestigungsstellen in den Längsbrettern des Deckels eine Aussparung 27 sowie eine Nut 28 eingearbeitet. Vorzugsweise sind die beiden Haken 20 an einem mittleren Hartholzbrett   1 8a    befestigt, während die übrigen Längsbretter 18 mit Ausnahme der Randleisten   1 8b    des Deckels aus Weichholz bestehen können.



   Unterhalb der Aussparung 27 des aufgesetzten Deckels weisen die beiden Stirnwände des Kastens Ausschnitte 29 auf, welche innen von je einem mit den Stirnwandbrettern 6 bzw. den Leisten 7 in der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Weise verschraubten plattenförmigen Metallträger 30 abgeschlossen ist.



  Die   Einschlagmuttern    31 der Befestigungsschrauben 32 sind von aussen in die Bretter 6 bzw. die Leiste 7 der Stirnwände eingeschlagen. Der Spannverschluss besitzt einen bei 33 gelagerten Kniehebel 34, an welchem der Spannring 35 an der Stelle 36 gelenkig gelagert ist. In geschlossenem Zustand greift ein Sicherungsbügel 37 in einen Schlitz 38 des Kniehebels 34 und der Kniehebel kann in gespannter Lage durch Einführen einer biegsamen Leder- oder Kunststoffzunge 39 in den Bügel 37 oder wenn nötig durch Plombierung gesichert werden.



   Die Verschraubung des Spannverschlusses ist äusserst widerstandsfähig und kann von aussen nicht gelöst werden, so dass ein   oeffnen    des verschlossenen Transportbehälters durch Unbefugte auch aus diesem Grunde ausgeschlossen ist.  



   Auch der Spannverschluss liegt, wie Fig. 6 zeigt, vollständig innerhalb der Stirnfläche des Kastens, und da dies seiner senkrechten Lage wegen auch bei gelöstem Verschluss und bei abgehobenem Deckel der Fall ist, werden in keinem Betriebszustand Teile der Verschlüsse, welche erhebliche Angriffsflächen bieten und damit eine Verletzungsgefahr für die Bedienungspersonen bzw. die Gefahr der eigenen Beschädigung in sich schliessen, vollständig vermieden. Das ist besonders deshalb möglich, weil die Spannverschlüsse am Kasten angebracht sind, welcher normalerweise beim Ein- und Ausladen von Waren nicht verschoben werden muss, während am Deckel, welcher erfasst und beiseite gestellt werden muss und dabei in verschiedene Lagen gebracht wird, keine beweglichen Teile angeordnet sind, welche aus der Deckelfläche wesentlich heraustreten und damit Beschädigungen erleiden könnten.



   Dank der oben erwähnten Bombierung des Dekkels liegt derselbe nach dem Schliessen am ganzen Umfang des   Üffnungsrandes    des Kastens mit praktisch gleichmässigem Druck auf, trotzdem nur zwei Verschlüsse vorhanden sind. Falls der Deckel im aufgespannten Zustand nicht absolut eben zu sein braucht, kann ein gleichmässiges Aufliegen bei Anordnung von nur zwei Verschlüssen auch dadurch erreicht werden, dass der Deckel in ungespanntem Zustande eben ist, jedoch die Oberseite der Leisten 7 so bombiert ist, dass sie in der Mitte, d. h. bei den Verschlüssen, um etwa 3-5 mm tiefer liegt als an den Enden. Damit wird der Deckel beim Aufspannen aus seinem ebenen Zustand verformt und damit auch an den von den Verschlüssen entfernten Rändern zuverlässig gegen den Öffnungsrand des Kastens gepresst.



   Anstelle der plattenförmigen Metallträger für die Verschlüsse könnten auch kastenartige Träger vorgesehen sein, die mit seitlichen flachen Lappen an der Aussenfläche der Stirnwandbretter 6 bzw. der Leisten 7 liegen und mit denselben verschraubt sind.



   Wie erwähnt, ist es von Vorteil, mindestens einen Teil der einen Seitenwand entfernbar auszubilden.



  Dabei ist es von besonderer Bedeutung, auch bei teilweise ausgehobener Seitenwand, unter allen Umständen aber bei eingesetzter Seitenwand eine starre Verbindung zwischen Teilen dieser Seitenwand und den an sie anliegenden Eckprofilen herzustellen. Ohne eine solche starre Verbindung bzw. Verstrebung würden in der Fläche dieser Seitenwand auftretende, insbesondere spreizende Kräfte, welche beim Transport auf die dieser Seitenwand anliegenden Eckprofile einwirken können, sich in einer Deformation der   Stirn-    wände quer zu deren Ebene auswirken, was zu Form änderungen des ganzen Kastens oder sogar zu Beschädigungen einzelner Kastenteile führen kann.

   Bei der in den Fig. 1, 3 und 4 dargestellten Ausführung sind noch das unterste Brett 10 und die Schutzleiste 11 der vorderen Seitenwand mit den anliegenden Eckprofilen verbunden, so dass bei allen Betriebszuständen eine genügende Verstrebung zwischen den vorderen Eckprofilen in der Ebene dieser Seitenwand vorhanden ist. Es kann aber auch erwünscht sein, die Seitenwand vollständig entfernbar auszubilden, in welchem Falle natürlich möglichst einfache Mittel vorgesehen sein müssen, um beim Wiedereinsetzen der Bestandteile dieser Seitenwand eine automatische Verriegelung bzw. Verbindung zwischen diesen Teilen und den anliegenden Eckprofilen herzustellen.



  Eine solche Ausführung mit vollständig ausbaubarer Seitenwand ist in den Fig. 7 und 8 dargestellt. Die mit den Klötzen 2 in der beschriebenen Weise verschraubten Schenkel 40 der vorderen Eckprofile 5 sind über der Palette auf eine Breite zurückgesetzt, welche nicht grösser ist als die Dicke der Bretter 6.



  Die vordern Eckprofile 5 weisen ferner einen zum Schenkel 40 parallel liegenden, äussern Schenkel 41 auf, so dass zwischen den beiden Schenkeln 40 und 41 eine Nut von praktisch rechteckigem Querschnitt besteht. An den Schenkeln 41 sind leicht zur Vertikalen geneigte Verriegelungsnocken 42 aufgebracht, z. B. angeschweisst. Anstelle der in Fig. 1, 3 und 4 dargestellten Bretter 12-14 sind Bretter 43 vorgesehen, von welchen in den Fig. 7 und 8 nur das unterste dargestellt ist und welche beidseitig mit einer vorstehenden Metallplatte 44 versehen sind. Die beiden seitlichen Metallplatten 44 mindestens des untersten Brettes 43 sind mit symmetrisch angeordneten Verriegelungsnocken 45 versehen, welche bei eingesetztem Brett in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise hinter die Nocken 42 greifen und damit das Brett 43 spielfrei mit den anliegenden Eckprofilen verbinden.



  Spreizende, auf die beiden vorderen Eckprofile   wir-    kende Kräfte werden daher als Zugskräfte in der Ebene der Bretter 43 bzw. der durch dieselben gebildeten Seitenwand übertragen, so dass auch die vor  dem    Eckprofile bei eingesetzten Brettern 43 spielfrei gegeneinander verstrebt sind, was dem Kasten die nötige Form steifheit verleiht. Bei der in den Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführung kann z. B. auch noch das oberste der Bretter 43 mit einem entsprechenden Nocken 45 versehen sein, welcher mit einem passend angeordneten Nocken entsprechend dem Nocken 42 zusammenarbeitet.

   Diese Nocken 42 und 45 zur Verriegelung des obersten Brettes 43 mit den anliegenden Eckprofilen 5 sind jedoch gegenüber den entsprechenden Nocken 42 und 45 für das unterste Brett 43 etwas seitlich versetzt, und zwar gegen die Mitte des Kastens, so dass der Nocken 45 des untersten Brettes beim Einsetzen dieses Brettes frei neben dem Verriegelungsnocken 42 für das oberste Brett durchtreten kann.



   Wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, ragen beide Schenkel 40 und 41 der vorderen Eckprofile 5 nicht über die Innenfläche der Bretter 6 und 43 nach innen.



  Durch Ausheben der Bretter 43 kann daher bei dieser Ausführung der totale lichte Querschnitt des Füllraumes zwischen den Brettern 6 und dem Boden des Kastens frei von der Seite her zugänglich gemacht werden, was bei der in den Fig. 1, 3 und 4 dargestellten Ausführung nicht der Fall ist, weil die Schen  kel der vorderen Eckprofile 5 über die Innenfläche der Bretter 6 nach innen vorstehen und weil ausserdem das unterste Brett 10 sowie die Schutzleiste 11 stets eingesetzt bleiben.



   Besonders diese zuletzt beschriebene Ausführung nach Fig. 7 und 8 eignet sich nicht nur als Transportbehälter, sondern kann mit Vorteil auch als Lagerbehälter verwendet werden, wobei es ohne weiteres möglich ist, mehrere Lagerbehälter übereinander zu stapeln. Es entsteht dabei ein Lagergestell, bei welchem die einzelnen Lagerräume von der Vorderseite frei zugänglich sind.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Transportbehälter mit einem-Kasten, dessen Boden als Transportpalette ausgebildet ist und dessen Wände aus Holzbrettern bestehen, die mit der Palette durch Eckprofile aus Metall verbunden sind, und mit einem mit dem Kasten verbundenen Deckel, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel von nur zwei Verschlüssen in der Mitte der gegenüberliegenden Stirnwände des Kastens gehalten wird, welche Verschlüsse in Aussparungen versenkt angeordnet und derart eingerichtet sind, dass sowohl in offener wie in geschlossener Stellung kein Verschlussteil über die Aussenkontur des Behälterkastens bzw.
    Deckels vorsteht, wobei der Deckel oder die Deckel auflage der Stirnwände so profiliert ist, dass der aufgelegte Deckel bei offenen Verschlüssen nur auf beiden Längsrändern aufliegt und auf den Stirnwandseiten ein Spiel zwischen Deckel und Auflage aufweist, welches von beiden Seiten gegen die Mitte zunimmt, um die geschlossenen Verschlüsse unabhängig vom Wachsen und Schwinden des Holzes zufolge wechselnder Holzfeuchtigkeit unter Vorspannung zu halten.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Transportbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Verschluss in einem Ausschnitt einer Stirnwand des Kastens angeordnet und an einem diesen Ausschnitt innen abschliessenden, mit der Stirnwand des Kastens verbundenen Montageträger befestigt ist.
    2. Transportbehälter nach Patentanspruch, mit einer aus einzel aushebbaren Brettern bestehenden Seitenwand, dadurch gekennzeichnet, dass an den Eckprofilen und an wenigstens einem aushebbaren Brett Nocken vorgesehen sind, die sich bei eingesetztem Brett gegenseitig verkeilen, so dass eine spielfreie Verbindung ohne vorstehende Teile zwischen dem eingesetzten Brett und den Eckprofilen besteht.
    3. Transportbehälter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckprofile in der Ebene der entfernbaren Seitenwand nicht in den lichten Raum des Kastens eintreten, um diesen frei zugänglich zu lassen.
    4. Transportbehälter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aushebbaren Bretter mit in die Eckprofile eingreifenden Metallbeschlägen besetzt sind, an welchen auch die Nocken angebracht sind.
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