Elektrische Sortieranlage für Gegenstände Das Prinzip der numerischen Sortierung von mit Zahlen bezeichneten Gegenständen erfordert den Ver gleich der Zahlen nach irgendeinem leitenden Grund gedanken. Der einzelne Vergleichsvorgang verschie dener Zahlensätze, die ursprünglich in zufälliger Ord nung sich befinden, kann z. B. mit sich als Zwischen ergebnisse bildenden, teilweise geordneten Folgen so oft wiederholt werden, bis eine einzige geordnete Folge (z. B. numerierter Gegenstände) resultiert, die einer bestimmten Ordnung, der Normalreihenfolge, entspricht, z. B. wertmässig steigt oder fällt.
Der einfachste Vergleichsvorgang ist jener zwi schen zwei Grössen (Zahlen). Folgt man diesem Grundsatz, so können die Zahlen bzw. Gegenstands nummern zweier Haufen von Gegenständen mitein ander verglichen und die Gegenstände als Ergebnis in zwei Zwischenstapeln in Gruppen nacheinander gestapelt werden, welche Gruppen in sich der vor gesehenen Ordnung gehorchen. Die einzelnen Gegen stände dieser Gruppen können dann Gruppe nach Gruppe wieder demselben Vergleichsvorgang unter worfen werden, bis als Ergebnis der Sortierung nur noch die Normalreihenfolge übrig bleibt.
Das angeführte Prinzip der Sortierung ist mit mehr Einzelheiten in der 22. Vorlesung betitelt Sorting and Collating von Mauchly und teilweise im III. Band von Theory and Techniques for Design of Electronic Digital Computers der Moore School of Electrical Engineering, University of Pensilvania, 30. Juni 1948, enthalten.
Wenn das angedeutete Prinzip dazu verwendet werden soll, von einer Gruppe von Zahlen mit will kürlicher Verteilung in aufeinanderfolgenden Sortier- vorgängen eine einzige Folge zu bilden, befriedigt es nicht voll. In der Tat erfordert dieses Prinzip des Ver gleichens, dass eine Reihe von<I>N</I> Zahlen log,<I>N</I> mal behandelt werden muss, z. B. sieben mal, wenn N = 100 (bzw. 128) ist. Genau dieselbe Anzahl von Sortiervorgängen ist dabei notwendig, wenn die N Zahlen zufällig in der gewünschten oder der dieser entgegengesetzten Ordnung erscheinen.
Im Buche von R. K. Richards, betitelt Arith- metical Operations in Digital Computers , Seite 296 bis 299, wird ein anderes Verfahren des Sortierens durch Vergleich angeführt. Dieses besitzt den Vorteil, dass jede zufällige Zahlenverteilung zum Vergleich verwendet werden kann.
Das zuletzt genannte Verfahren fordert die An wendung von zwei Eingangsstapeln<I>A, B</I> sowie von zwei Ausgangsstapeln<I>C, D</I> (Fig. 1). Wenn angenom men wird, dass die gewünschte Ordnung, das heisst die Normalreihenfolge von kleineren zu grösseren Werten ansteige, werden die Zahlen A1, B1 der ersten Gegenstände der beiden Eingangsstapel<I>A, B</I> verglichen und muss der Gegenstand mit der kleineren der beiden Zahlen - es sei A 1 - den einen der Aus gangsstapel, z. B. C anführen. A 1 wird nun zur Zahl Cl.
Nach diesem Anfangsvergleich von zwei Zahlen <I>Al, B1</I> erfolgt nun, solange noch Gegenstände auf den Stapeln <I>A, B</I> vorhanden sind, ein Vergleich von drei Zahlen, nämlich von<I>A, B</I> von den Eingangs stapeln und von C als zuletzt verschobener Zahl. Zur Vereinfachung wird im folgenden als Lageveränderung der mit Zahlen versehenen Gegenstände kurz von der Lageveränderung von deren Zahlen gesprochen. Die Stapel werden auch als Listen bezeichnet.
Nach dem Anfangsvergleich wird die zweite Zahl A2 von der Eingangsliste A, welche die erste Zahl C1 zur Ausgangsliste C lieferte, mit der ersten Zahl Bi der andern Eingangsliste B verglichen sowie auch mit der Zahl Cl. Wenn<B><U>A,.</U></B> und Bi beide grösser oder kleiner als C1 sind, wird die kleinere der beiden Zahlen A2, Bi entweder als zweite Zahl zum Ausgang C gegeben, falls A2, Bi grösser als C1 sind, oder zum anderen Ausgang D geleitet, um diesen anzuführen,
falls A2, Bi kleiner als Cl sind. Wenn nun aber A2 oder Bi grösser als Cl ist, wird die grössere der beiden Zahlen A2, B1, als zweite auf die bereits durch C1 gestartete Liste C versetzt. Die versetzte Zahl<I>A</I> oder<I>B</I> wird durch eine neue Zahl derjenigen Eingangsliste A, B ersetzt, von welcher sie stammte: Dieser Vergleich dreier Zahlen wird so lange fortgeführt, bis der eine Eingangsstapel leer wird. Danach erfolgen die End- vergleiche mit zwei Zahlen.
Ist die neue Zahl grösser als die vorher versetzte, so folgt sie ihr auf denselben Ausgangsstapel, ist sie kleiner, so kommt sie auf den andern Ausgangsstapel. Die beiden Ausgangslisten werden nun als Eingangslisten für eine weitere gleiche Sortierung (zweite Sortierstufe) verwendet. Nachdem nur noch ein einzige Liste (Stapel C oder D) am Ende einer Sortierstufe erhalten wird; ist der Sortier- vorgang beendet und alle Zahlen befinden sich in der gewünschten Folge.
Der Hauptzweck der Erfindung besteht darin, eine elektrische Sortieranlage zu schaffen, welche das oben angeführte, bekannte Prinzip praktisch durch zuführen erlaubt.
Dementsprechend schafft die Erfindung eine elek trische Sortieranlage für Gegenstände, in welcher auf den letzteren elektrisch wahrnehmbar dargestellte Zahlen durch duale Vergleichsvorgänge sortiert wer den, wobei ein Paar ursprünglich bezüglich der Zah len willkürlich geordneter Folgen von Gegenständen in mehreren Arbeitsvorgängen in ein neues Paar anders geordneter Folgen überführt wird und ein Vergleichsvorgang sich auf wenigstens zwei Gegen stände erstreckt, von denen jeder von einer anderen ursprünglichen Folge weggenommen wird, welche Anlage dadurch gekennzeichnet ist, dass zwei elek trische Schieberegister mit mindestens je n + 1 Stufen vorgesehen sind, wo n die Anzahl binärer Ziffern ist, die benötigt wird, um irgendeine der Zahlen zu kenn zeichnen, dass die beiden Register dazu verwendet werden,
um die Zahl eines Gegenstandes von der ersten bzw. zweiten ursprünglichen Folge zu registrie ren, dass, wenn eine neue Zahl von einer der ursprüng lichen Zahlenfolgen progressiv in eines der Register eingeführt wird, sie Ziffer um Ziffer mit der Zahl verglichen wird, die in diesem Register zuvor aufge speichert war und die progressiv aus dem genannten Register abgeht, dass die genannte neue Zahl, wäh rend sie in das genannte Register eingeführt wird, gleichzeitig Ziffer um Ziffer mit der Zahl verglichen wird, die zuvor im anderen Register gespeichert wor den ist und die fortlaufend durch dieses umläuft, und dass Mittel vorhanden sind, welche als Ergebnis des Vergleiches die Reihenfolge der relativen Grösse der Zahlen registrieren,
und dass in Abhängigkeit von dieser Reihenfolge einer der Gegenstände einer der neuen Folgen zugeführt wird, wonach sich der ge nannte Vergleichsvorgang bei der Zufuhr eines Gegen standes aus einer ursprünglichen Folge analog so lange wiederholt, bis eine ursprüngliche Folge verarbeitet ist. Es folgt die Beschreibung eines Ausführungsbei spiels der Erfindung anhand der Zeichnung.
In dieser zeigt die Fig. 1 das Schema der Vorgänge in einer Sortier- stufe, Fig. 1a eine Tabelle für Sortiervorgänge, Fig. 2 die elektronischen Stromkreise, welche die Zahlen vergleichen, die auf den zu sortierenden Doku menten eingetragen sind, Fig. 3 elektrische Steuerstromkreise, die mit jenen der Fig. 2 zusammenarbeiten, Fig. 4 die Impulse, welche an einigen Klemmen erscheinen, Fig. 5 den Vergleichsstromkreis CP, der in der Fig. 2 als Block gezeigt ist, Fig. 6 den Vergleichsstromkreis CPC, der in der Fig. 5 als Rechteck gezeigt ist und Fig. 7 die Art und Weise, wie Fig. 2 und 3 zu sammenzufügen sind.
Die Fig. 1 zeigt ein Schema, das zur ausführli cheren Erklärung der bereits kurz dargelegten Sor tiervorgänge benützt wird, welche durch die später zu beschreibenden elektrischen Stromkreise gesteuert werden sollen.
In der Fig. 1 sind sieben Positionen als Rechtecke gezeigt; in den ersten zwei Positionen<I>A</I> und<I>B</I> kom men die zu sortierenden numerierten Dokumente (Gegenstände) aus Dokumenten-Speichern (nicht ge zeigt) an. Wenn das erste Dokument aus dem ersten Speicher sich in der A-Position befindet und wenn gleichzeitig das erste Dokument des zweiten Spei chers in der B-Lage ist, so kann das Dokument der A-Position in eine Zwischenposition A' oder das Dokument der B-Position in die Zwischenposition B' verbracht werden.
Zwischen den Positionen A und <I>A'</I> sowie zwischen den Positionen B und<I>B'</I> sind Ablesevorrichtungen (nicht gezeigt) eingebaut, die derart angeordnet sind, dass wenn die numerierten Dokumente sich längs des Weges zwischen den be treffenden Positionen<B><I>A -A',</I></B> B-B' bewegen, die charakteristische Nummer (Zahl) des Dokumentes, welche bestimmt, wie das Dokument sortiert werden soll, analysiert und eine Aufzeichnung dieser Analyse gemacht wird.
Wenn zwei Dokumente die entsprechenden Posi tionen<I>A'</I> und<I>B'</I> (Zwischenpositionen) erreicht haben, nachdem ihre Nummern gelesen worden sind, befindet sich ein elektrischer Vergleichsstromkreis in der Lage zu bestimmen, welches Dokument die niedrigere Num mer aufweist.
Wenn angenommen wird, dass der Sortiervorgang derart sei, dass die Endsortierung die Dokumente in steigender Ordnung zurücklassen soll, wobei das Dokument niedrigster Nummer vorab geht und das Dokument höchster Nummer das letzte ist, wird beim ersten Sortiervorgang (Anfangsvergleich von zwei Zahlen) das Dokument niedrigerer Nummer in der Position<I>A'</I> oder<I>B' zu</I> der Weichenposition<I>H</I> ver schoben, während das andere Dokument in der Zwi- schenlage B' oder im Beispiel in A' verbleibt. Das auf H verschobene Dokument wird nun aus dem Stapel A oder B ersetzt. Zur gleichen Zeit, da nun die zwei Dokumente in den Zwischenpositionen A', B' verglichen werden, erfolgt ein Vergleich zwischen den Nummern dieser Dokumente und der Nummer des Dokumentes, welches in der Weichenposition H liegt.
Auf diese Weise werden drei Nummern mit-
EMI0003.0000
In diesen Fällen stellen<I>A</I> und<I>B</I> die Nummer der zwei Dokumente dar, welche von den A- und B-Posi- tionen vorwärts bewegt wurden, während C die Num mer des Dokumentes darstellt, welches das letzte war, das durch die Position H ging.
Nach dem selbsttätigen Vergleich wird das Doku ment von Kolonne 3 nach H verschoben. Wenn ein Dokument die Weichenposition H erreicht, werden die Weichen so gestellt, dass das Dokument entspre chend der Kolonne 5 entweder in die Richtung der Ausgangsposition C oder in die Richtung der Aus gangsposition D versetzt wird. Sobald das Dokument die Weichenposition<I>H</I> in der Richtung von C oder<I>D</I> verlassen hat, werden die Weichen automatisch in ihre normale Bereitschaftslage zurückversetzt, um das nächste Dokument entweder von der Zwischenposi tion<I>A'</I> oder von der Zwischenposition<I>B'</I> in Emp fang zu nehmen.
Von diesen ist nun aber eine frei, welche neubesetzt wird, und zwar: wenn das ver schobene Dokument aus der Zwischenposition A' kam, ist die Zwischenposition B' noch durch ein Dokument belegt, und dementsprechend muss das nächste Dokument, welches die Position A' belegt, aus der Stellung A kommen. Im umgekehrten Fall ist es das Dokument von der B-Position, welches in die B'-Position verbracht wird.
Nach den vorangehenden auf die Fig. 1 sich beziehenden Erläuterungen, welche in Verbindung mit der Tabelle Fig. la als Grundlage zum Verständnis der Sortierungsart dienen, soll anhand der Fig. 1 eine ganze Sortierung mit Hilfe eines Zahlenbeispiels mit nur acht Zahlen beschrieben werden.
Es sei angenommen, dass die beiden zahlenmässig gleich grossen Ziffernaufeinanderfolgen 7, 3, 2, 8 (SA) und 5, 6, 4, 1<I>(SB)</I> in einer Sortieranlage nach Fig. 1 zu sortieren seien. Der erstgenannte Stapel 7, 3, 2, 8 befinde sich vor<I>A,</I> oder letztere 5, 6, 4, 1 vor<I>B.</I> Zu Beginn der ersten Sortierstufe (Fig. la) der beiden Aufeinanderfolgen geht das Dokument mit der Ziffer einander verglichen, und bei der ausschliesslichen Be trachtung der Ungleichheit der Nummern ergeben sich sechs Fälle I-VI gemäss der folgenden Tabelle, die in Kolonne 1 die Ordnungszahl des Falls, in Kolonne 2 die Ungleichheiten, in Kolonne 3 das zu verschie bende Dokument,
in Kolonne 4 die Wahl des letzteren und in Kolonne 5 der Ablegeort des letzteren ange geben ist bzw. sind. 7 nach<I>A</I> und dasjenige mit der Ziffer 5 nach<I>B</I> und von da an den Ablesevorrichtungen vorbei zu den Positionen<I>A'</I> bzw.<I>B'.</I> Die abgelesenen Registrie rungen der Zahlen werden im Anfangsvergleich S miteinander verglichen und das Dokument mit der kleineren Zahl 5 geht über die Weiche H in die ; Position D, während das Dokument mit der Zahl 7 in der Position A' verbleibt.
Zum zweiten Vergleichs vorgang wird das Dokument vom Stapel B mit der Nummer 6 zum Vergleich mit Nummer 7 in A' und mit Nummer 5 in<I>-D</I> über<I>B</I> nach<I>B'</I> und von da über H i nach D bewegt (Fall I). Zum dritten Vergleichsvor gang erscheint das Dokument mit Nummer 4 über B in B'.
Da die Nummer 4 kleiner ist als jene des zuletzt in D gespeicherten Dokumentes, kann nicht es, sondern jenes in der Stellung A' mit der höheren Nummer 7 dem letzten verschobenen Dokument fol gen und nach D gehen (Fall III). Das Dokument mit Nummer 4 befindet sich nun in Position B' und aus der Aufeinanderfolge A gelangt Dokument Num mer 3 zum Vergleichsvorgang. Dieser Mal wird die Weiche H umgestellt und das Dokument Nummer 3 gelangt nach Position C (Fall VI). Der nächste Ver gleichsvorgang vergleicht Dokument Nummer 4 mit Dokument Nummer 2, das angeliefert wurde.
Das Dokument Nummer 4 geht als höhere Nummer zur Position C (Fall IV). Daraufhin erfolgt der Vergleich des nachgeschobenen Dokumentes Nummer 1 mit Nummer 2 und 4 (Fall V), wobei 1 zur Position D geht. Es folgen die Endvergleiche E, und zwar, da 2 > 1 (E1), geht 2 auf D. Aus dem weiteren End- vergleich 8 > 2 (El) geht auch 8 nach D. Die sich aus dieser ersten Sortierstufe in C bzw. D ange häuften Dokumente haben die Aufeinanderfolgen 3, 4, und 5, 6, 7, 1, 2, B. Auf die gleiche Art ergibt eine nach den gleichen Grundsätzen erfolgende zweite Sortierstufe in C die Aufeinanderfolge 3, 4, 5, 6, 7 und in D 1, 2, B.
Nach einer dritten Sortierstufe sind in D die Dokumente in der Reihenfolge 1, 2, 3<B>...</B> bis 8 angehäuft. Dabei wird für die letzten beiden Sortierstufen vorausgesetzt, dass die Sortierung mit Zweier-Endvergleich zur Anwendung komme, welche später beschrieben wird.
Vorweggenommen sei, dass die Sortierung ohne Zweier-Endvergleich und die Sortierung mit Zweier- Endvergleich sich dadurch unterscheiden, dass die erstere angehalten wird, wenn eine Eingangs-Auf einanderfolge (Stapel), zu A oder B gehörend, keine Dokumente mehr aufweist, während bei der Sortie rung mit Endvergleich die Sortiervorgänge als End- sortiervorgänge El bzw. E2 (A bzw. B < C bzw. D) so lange ausgeführt werden, bis in keinem der Ein gangsspeicher (Aufeinanderfolgen) mehr Dokumente vorhanden sind.
Wenn angenommen wird, dass die Dokumente Schecks sind, die von individuellen Scheckträgern gehalten werden, können die Scheckformulare, die sortiert werden, verschiedener Grösse sein. Neben dem Scheck birgt der Träger ein Stück magnetischen Strei fens, auf welchen die Information, welche den Scheck betrifft, vorher aufgezeichnet worden ist. Diese Infor mation kann aus einer Kontonummer des Schecks zu sammen mit dem Betrag desselben bestehen. Der Betrag ist somit die Nebeninformation, wie zuvor erwähnt worden ist. Die beiden Zahlen können hinter einander auf einem Stück magnetischen Streifens auf gezeichnet sein.
Es wird angenommen, dass die Sor tierung entsprechend den Kontonummern vorgenom men werde, und zusätzlich entsprechend den Beträgen.
Zu Beginn werden die beiden Eingänge der Sor tiermaschine (nicht gezeigt) mit den aufeinanderge stapelten Dokumenten gefüllt. Das erste Dokument des Stapels befindet sich in den Positionen<I>A</I> bzw.<I>B</I> (Fig. 1). Diese beiden ersten Dokumente sind dann bereit, durch die erste Sortierstufe des Mechanismus zu gehen, welche zwei neue Reihen von Dokumenten liefert. Es ist nicht wesentlich, dass in beiden Ein gangsspeichern die nämliche Anzahl Dokumente vor handen sei. Es erscheint jedoch für die erste Stufe der Sortierung wünschenswert, dass die Dokumente mehr oder weniger gleichmässig auf die beiden Ein gänge verteilt worden sind.
Dies vermittelt die beste Aussicht, dass geordnete Folgen von Dokumenten in wenigen Sortierstufen sortiert werden.
Es können mehrere Sortierstufeneinrichtungen in der Maschine vorhanden sein, die mit vollkommen gleichartigen elektrischen Steuerausrüstungen versehen sind. Die Anzahl der Stufeneinrichtungen der Sortier maschine wird durch die für die Sortierung der Doku mente zur Verfügung stehende Zeit bestimmt. Tat sächlich könnte die Maschine auch eine einzige Sortierstufeneinrichtung besitzen, welche wiederholt für die verschiedenen Sortierstufen verwendet wird, bis die Schlusssortierstufe ausgeführt ist, welche durch die Tatsache gekennzeichnet ist, dass alle Dokumente von der Weichenposition H (Fig. 1) aus immer zu derselben Ausgangsposition, wie z. B.
D (Fig. 1a), ge führt werden. In diesem Augenblick ist der Sortier- vorgang abgeschlossen und alle Dokumente sind in der erwünschten Ordnung klassiert.
Wenn das Dokument von der Position A zur Position<I>A'</I> oder von der Position<I>B</I> zur Position<I>B'</I> geht, wird das Stück magnetischen Streifens, auf wel chem die Kontonummer des Schecks zusammen mit dem Betrag aufgezeichnet ist, durch eine magnetische Ableseeinrichtung abgelesen, welche aus zwei Köp fen besteht. Der erste magnetische Ablesekopf liest eine erste magnetische Spur ab, auf welcher Syn- chronisierinformation gespeichert ist.
Der zweite magnetische Ablesekopf, der neben dem ersten ange bracht ist, liest die zweite magnetische Spur ab, welche parallel zur ersten verläuft und auf welcher die Information betreffend Kontonummer und Betrag des Schecks in der Form von Änderungen der Magnetisierung des Streifens längs dieser Infor mationsspur aufgezeichnet ist. Bei dieser Lösung kann eine Änderung des Richtungssinnes der Magnetisie rung auf der Spur eine von zwei binären Ziffern 0, 1 darstellen, während die Abwesenheit einer solchen Änderung die andere binäre Möglichkeit darstellt. Im vorliegenden Fall ist jedoch die Ziffer 0 mit keinem Impuls und die Ziffer 1 mit einem Impuls dargestellt. Daraus wird die Notwendigkeit der Ver wendung einer Synchronisierspur ersichtlich.
Mit ihrer Hilfe werden eventuelle Änderungen auf dem magne tischen Streifen in jedem Impulselement (bit) der zweiten Informationsspur festgestellt. Die Ausgänge der beiden magnetischen Ableseköpfe sind mit ange messenen Verstärkungs- und Formkorrektureinrich tungen für die Impulse verbunden.
Fig. 2 zeigt vier Klemmen, PA1, PB1, PA2 und PB2, zu welchen die Impulse von den Ableseköpfen zwischen den Positionen<I>A</I> und<I>A'</I> einerseits und den Positionen<I>B</I> und<I>B'</I> anderseits geführt werden. An die Klemme PA1 werden regelmässig Zeitgabeimpulse gegeben, welche vom Ablesekopf stammen. An der Klemme PBl erscheinen entsprechende Zeitgabe impulse, wenn ein Dokument, das von der Position B zur Position B' geht, abgelesen wird. An der Klemme PA2 werden allfällige Informationsimpulse von der Informationsspur eines Dokumentes, das von der Position A zur Position A' geht, abgelesen. An der Klemme PB2 erscheinen entsprechend allfällige Infor mationsimpulse, wenn ein Dokument, das von der Position<I>B</I> zur Position<I>B'</I> geht, abgelesen wird.
Für die Informationsimpulse, das heisst Impulse PA2 und PB2 ist wie bereits bemerkt angenommen, dass ein Impuls erscheint, um die binäre Zahl 1 anzu zeigen, während das Nichtvorhandensein eines Im pulses die binäre Ziffer 0 andeutet.
Die Fig.4 zeigt die Impulse, welche an einem Paar von Klemmen PA1 und PAZ bzw. PB1 und PB2 erscheinen können. Wie gezeigt, wiederholen sich die Zeitgabeimpulse PA1, PBl regelmässig alle 200 Mikro sekunden, während die allfälligen Informationsimpulse PA2, PB_, welche die binäre Ziffer 1 anzeigen, in Gegenphase zu den Zeitgabeimpulsen, d. h., in der Mitte zwischen diesen stehen.
Das in der Fig. 4 ge- zeigte teilweise Informationsmuster entspricht daher 1011...01...
Während ein Dokument von der Position A zur Position A' geht, bewegt sich gleichzeitig kein Doku ment von der Position<I>B</I> zur Position<I>B'.</I> Die zwei Paare von Ableseköpfen sind somit nie gleichzeitig tätig. Auf diese Weise ist es möglich, das Verstär- kungs- und Formkorrekturnetz für beide Ableseposi tionen A, B zu verwenden. Die Fig. 2 zeigt, dass die Klemmen PA1 und PB1 der Zeitgabeimpulse in bei den Lagen mit Eingängen verbunden sind, die zu demselben Mischtor G1 führen, nachdem sie die indi viduellen Koinzidenztore G2 und G3 gegangen sind.
Das Mischtor G1 kann die notwendigen Verstär ker- und Formkorrekturmittel enthalten, welche für die Zeitgabeimpulse dienen. Die Impulse, die an die sen Klemmen erscheinen, können auch zuvor ver stärkt worden sein, damit die Tore G2 und G.. mit einem angemessenen Pegel arbeiten.
Das Tor G, bzw. G3 wird auch durch einen Aus gang PA bzw. PB eines Vergleichers CP gesteuert. Der Vergleicher CP ist nur als Rechteck dargestellt (Fig. 2). Einzelheiten dieses Stromkreises erscheinen in den Fig. 5 und 6. Die vier Ausgänge des Vergleichers CP werden durch die Klemmen PA, PB, PC und PD dargestellt. Die Klemmen PA und PB werden dazu verwendet, Signale zu erzeugen, welche bestimmen, welches Dokument gegen eine der Ausgangspositionen C oder D (Fig. 1) vorgeschoben werden soll. Ent weder erscheint an der Klemme PA ein Betätigungs signal, das anzeigt, dass ein neues Dokument von der Eingangsposition A vorgeschoben werden sollte, oder das Signal erscheint an PB, um anzuzeigen, dass das neue Dokument vom Eingang B (Fig. 1) vorgeschoben werden sollte.
Da die Klemme P " und G2 verbunden ist, während die Klemme PF mit G3 verbunden ist, ist entweder G2 oder G3 imstande, von den Klemmen PA1 oder PB1 Zeitgabesignale durchzugeben. Diese Zeitgabesignale, welche am Ausgang von G1 erschei nen, wenn ein Dokument zwischen den Positionen A oder<I>A'</I> oder zwischen den Positionen<I>B</I> und<I>B'</I> abge lesen wird, werden an den Eingang der Einrichtung MS, gegeben, welche die von G1 empfangenen Zeit gabeimpulse in MS-Impulse gemäss Fig. 4 verwandelt; diese sind an das Mischtor G4 angelegt.
Diese Impulse haben eine ungefähre Dauer von 30 Mikrosekunden und denselben Zeitabstand wie die Zeitgabeimpulse, das heisst 200 Mikrosekunden.
Die Ausgangsimpulse des Tores G4 dienen als Vorschaltimpulse für die Register SRA und SRB. Jedes dieser Schieberegister wird durch n + 2 Qua drate (0, 1<B>...</B> n + 1) dargestellt. Jedes dieser Qua drate stellt eine Stufe des Schieberegisters dar und kann zwei mögliche elektrische Zustände annehmen. Dementsprechend kann das Schieberegister zur Spei cherung der dualen Zahl n + 1 gebraucht werden Die zusätzliche Stufe, welche mit 0 bezeichnet ist und welche von der nächsten Stufe durch die Tore G5 und D, getrennt ist, dient als Eingangsstufe, um den Vorschaltimpulsen zu erlauben, gegenüber allfälligen Informationsimpulsen zurückzubleiben.
Dieser Um stand ist sehr dienlich, wenn mögliche unerwünschte Phasenverschiebungen zwischen den Zeitgabeimpul sen und allfälligen Informationsimpulsen, wegen Un genauigkeiten in den Ableseeinrichtungen, auftreten. Wie gezeigt, werden die Vorschaltimpulse vom Aus gang G4 an alle Stufen der Register SRA und SRB gegeben. Jeder Vorschaltimpuls veranlasst das in SRA und SRB registrierte Ziffernbild dazu, um eine Stufe vorgeschoben zu werden. Nach dem Verschwinden des Vorschaltimpulses, das ist ungefähr nach 30 Micro- sekunden, liefern jene Röhren, welche zuvor ionisiert worden sind, in ihren Anoden einen vorübergehenden Impuls, der genügt, die Ionisation der nächsten Röhre hervorzurufen, welche die nächste Stufe bildet.
Eine angemessene Kopplung zwischen dem Anodenstrom- kreis einer Röhre und dem Steuerstromkreis der nächsten Röhre ist dabei vorgesehen.
Die Zeitgabeimpulse erscheinen entweder an der Klemme P. ,1 oder PB1 und allfällige Informations impulse, welche diesen Zeitgabeimpulsen entsprechen, erscheinen entweder an der Klemme PA2 oder an der Klemme PB2, je nachdem ein Dokument von der Position<I>A</I> nach<I>A'</I> oder von der Position<I>B</I> nach<I>B'</I> verläuft. Diese Informationsimpulse werden durch die Koinzidenztore G9 und G10 sowie Mischtor G11 an die Eingänge der Tore G<B>7</B> und G8 gegeben.
Die Tor anordnung mit Gg, Glo und G" ist genau gleich jener mit den Toren G." G3 und G1. Wie oben angedeutet, entsperrt der Wirkzustand an der Klemme PA oder an der Klemme PB den A- oder B-Weg durch Ent sperrung der Tore G9 bzw. G1..
Die Tore G7 und G8 sind im wesentlichen Ein gangstore für die Informationen nach den Registern SRA bzw. SRB. Sie werden von den Klemmen PA bzw. P$ und von der Klemme P,)2 gesteuert, auf wel cher ein Impulszustand während eines Teils der Zeit erscheint, welche ein Dokument benötigt, um von der Position<I>A</I> zu der Zwischenposition<I>A' zu</I> gehen. Ein Impuls angemessener Dauer und Lage an der Klemme Pol wird durch eine Photozellenanordnung geliefert, die mindestens zwei Zellen aufweist.
Diese beiden Photozellen sind nicht gezeigt. Sie können aber als in Reihe im Stromweg zwischen A und A' liegend angenommen werden. Wenn der Durchgang des Dokumentes, während es sich in die Position A' be wegt, die erste Photozelle blockiert, bildet dieser Augenblick die vordere Kante des Impulses, der an der Klemme P02 zu erzeugen ist. In diesem Moment muss das Stück magnetischen Streifens, das die Zeit information enthält, bereits unter den entsprechenden Ableseköpfen sein, während die Fläche des bedruck ten Streifens mit der Kontonummer des Schecks und der Betragsnummer jedoch noch nicht so weit ist.
Wenn die vordere Kante des Dokumentes, das sich gegen die Position A' hin bewegt, nun die zweite Photozelle sperrt, veranlasst dieser Umstand das Ende des Betätigungsimpulses an der Klemme Pol. Diese zweite Photozelle ist derart angebracht, dass der Betätigungsimpuls an dieser Klemme aufhört, wenn das Stück magnetischen Streifens sich immer noch unter den entsprechenden Ableseköpfen befindet, jedoch die darauf befindliche Information bereits nacheinander an den Köpfen vorbei gegangen ist. Der Zweck dieses Ermächtigungsimpulses an der Klemme PO2 ist deshalb im wesentlichen der, die Einführung der Information auf dem magnetischen Streifen nur zu gestatten, wenn er sich tatsächlich dort befindet.
Dies erfolgt, um fehlerhafte Signale zu vermeiden, die durch die Ableseköpfe abgenom men werden könnten, bevor oder nachdem die eigent liche Information gelesen wird und zu den SRA oder SRB geht. An der Klemme PO2 erscheint eben falls ein entsprechender Ermächtigungsimpuls, wenn ein Dokument von der Position<I>B</I> zur Position<I>B'</I> geht. Dieser Impuls wird auf genau dieselbe Weise durch eine Photozellenanordnung erzeugt, die dieses Mal am Wege der Dokumente angebracht ist, welche sich zwischen den Positionen<I>B</I> und<I>B'</I> bewegen.
Aus dem Vorangesagten geht hervor, dass, wenn ein Dokument abgelesen wird, die Zeitgabeimpulse am Ausgang von G1 immer Vorschubimpulse am Ausgang G4 erzeugen. Diese werden dazu gebraucht, das Informationsbild in SRA und SRB vorzuschal ten, ungeachtet dessen, ob das Dokument, das gelesen wird, ein A- oder ein B-Dokument ist. Gleichzeitig gehen die Informationsimpulse entweder durch G7 oder- G8, je nachdem, ob ein A- oder ein B-Dokument gelesen wird.
Wenn angenommen wird, dass ein Zeitgabe impuls, das heisst ein Vorschaltimpuls immer einem allfälligen Informationsimpuls folgt, und dass ferner die Bilder von n dualen Ziffern bereits in den Stufen 1 bis n von SRA und SRB registriert sind, schiebt der erste Vorschaltimpuls diese zwei Bilder (auch Muster genannt) um eine Stufe vor, so dass sie die Stufen von 2 bis n + 1 in SRA und SRB einnehmen. Un mittelbar vor diesem ersten Vorschaltimpuls hat jedoch das Vorhandensein oder das Nichtvorhanden sein eines Informationsimpulses auf dem A-Dokument die Stufe O von SRA veranlasst, nur in den Zustand versetzt zu werden, welcher der ersten binären Ziffer entspricht.
Erscheint ein Impuls im Ausgang von G7, sei angenommen, dass die O-Stufe von SRA eine 1 festhalte, während sie eine O aufzeichnet, wenn kein solcher Impuls auftritt.
Weitere Vorschaltimpulse schieben die Bilder in den Registern SRA und SRB weiter. Wenn das Bild in SRA vorgeschoben wird, wird ein neues Infor mationsbild stufenweise aufgeschrieben und stellt die neue Information dar, die vom Dokument abgelesen wird, welches sich von<I>A</I> nach<I>A'</I> bewegt. Während das vorangehende Informationsmuster, das in SRA registriert war, stufenweise aus diesem Schiebe register abgegeben wird und verlorengeht, da die dualen Ziffern nacheinander aus der letzten Stufe n + 1 austreten, ist dies für das vorläufige Informa tionsmuster, das in SRB registriert war, nicht der Fall. Da angenommen worden ist, dass die Klemme PA erregt ist, wird das Koinzidenztor G12, das die Stufe 1 mit der Stufe n koppelt, entsperrt.
Dieses Tor G12 wird ebenfalls durch die Einrichtung BS1 gesteuert, die, wie später zu beschreiben sein wird, beim Start in den Zustand 1 geht. Wenn daher die Klemme PA ein Wirksignal führt, wird das Tor G12 entsperrt, und da das ursprüngliche Informationsmuster durch SRB vorschreitet, wird es fortschreitend durch die Tore G12 und G6 wieder registriert.
Zwischen den Stufen n und 1 von SRA befindet sich eine gleichartige Kopplung mit dem Koinzidenz tor G13 und dem Mischtor G.. Das Koinzidenztor G13 wird durch den Wirkzustand an der Klemme PB ge steuert. Von ihm wird angenommen, dass er beim beschriebenen Beispiel unwirksam sei.
Wenn die erste Ziffer des zuvor in SRA registrier ten Musters in die Stufen ;- 1 gelangt, belegt die erste Ziffer der Information, die vom A-Dokument abgelesen wird, das sich von der Position<I>A</I> nach<I>A'</I> bewegt, die Stufe 1 von SRA. Gleichzeitig besetzt die erste Ziffer des Bildes, das zuvor in SRB registriert war, die Stufen + 1 von SRB sowie die Stufe 1 von SRB, da dieses ursprüngliche Informationsmuster im stande ist, durch Gl2 umzulaufen. Die Stufen 1 von SRA und SRB sind mit den Klemmen PAB bzw. PBA verbunden. Ebenso sind die Stufen n + 1 von SRA und SRB mit den Klemmen PCA und PCss des Vergleichers CP verbunden.
Der Vergleicher CP, welcher in den Fig. 5 und 6 dargestellt ist, kann zwei Zustände, die aufeinander folgend an den Klemmen PAB und PssA erscheinen, miteinander vergleichen. Er kann ebenfalls die Zu stände an den Klemmen PAB und PCA vergleichen. Ferner kann er die Zustände an den Klemmen PPA und PCB vergleichen.
Auf diese Weise wird, während eine Zahl in SRA eingeführt wird, um die abgehende Zahl C zu ersetzen, die zuvor in SRA gespeichert war, und während eine bereits gespeicherte Zahl in SRB um läuft, der Vergleich zwischen A-B, A-C und B-B gleichzeitig ausgeführt. Anderseits werden, während eine neue Zahl B in SRB eingeführt wird, um eine abgehende Zahl C, die zuvor in SRB gespeichert war, zu ersetzen, und während eine zuvor gespeicherte Zahl A in SRA umläuft, Vergleiche zwischen B -A, B-C und A-A gleichzeitig ausgeführt.
Man bemerkt, dass von diesen drei Vergleichs vorgängen immer einer sinnlos (B-B, A-A) ist, da er die zuvor gespeicherte Zahl bloss mit sich selbst vergleicht. Dieser besondere Vergleichvorgang kann daher zur überprüfung, ob die Vorgänge richtig ab laufen, herangezogen werden. Die anderen zwei Ver gleichsvorgänge erlauben dem Vergleicher CP augen scheinlich nicht, die Folge der drei Zahlen zu be stimmen, da in einem Fall der Vergleich B-C und im anderen Fall der Vergleich A-C nicht ausge führt wird.
Wie jedoch später in Verbindung mit der Fig. 5 erklärt wird, ist der Vergleicher CP so ausge bildet, dass zwei brauchbare Vergleichsvorgänge den noch genügen, um die Reihenfolge (Ordnung) von drei Zahlen<I>A, B</I> und C zu bestimmen, und dement- sprechend die Klemme PA oder PB zu erregen, damit sie veranlasse, dass eines der beiden Dokumente A oder B, übereinstimmend mit dem Ergebnis der Vergleichs vorgänge, in die Weichenposition H (Fig. 1) gehe. Ebenso erzeugt der Vergleicher CP ein Betätigungs signal, entweder an der Klemme PC oder an der Klemme PD, wonach er eine Anzeige zum Steuer stromkreis der Fig. 3 vermittelt, nach welchem Aus gang C oder D (Fig. 1) das abgehende Dokument geführt werden soll.
Deshalb ergeben sich vier mög liche Resultate bei den durch CP ausgeführten Ver gleichsvorgängen.
Die Fig. 2 zeigt ebenfalls, dass die Zeitgabeimpulse nach MS1 nach der Klemme P1 des Vergleichers CP gehen. Diese Impulse werden in einer Weise ver wendet, die später beschrieben wird. Ferner ist die Klemme P,-"" an welcher die Ermächtigungsimpulse von der Photozelle erscheinen, ebenfalls mit der Klemme P., des Vergleichers CP verbunden. Ein Kon densator differenziert den Ermächtigungsimpuls, des sen vordere Kante für Rückstellvorgänge verwendet wird, während die hintere Kante dazu verwendet wird, Betätigungssignal an einer der beiden Klemmen PA bzw. PB und an einer der Klemmen PC oder PD hervorzurufen.
Die Impulse an der Klemme P,-,1 haben eine Dauer von 30 Mikrosekunden und wiederholen sich alle 200 Mikrosekunden. Sie werden lokal erzeugt und sind dauernd am Eingang des Koinzidenztores G14 vorhanden. Beim Anlaufen der Sortierung wird kurze Zeit BS1 in seine O-Lage gekippt. Diese Zeit genügt, dass eine Anzahl lokal hervorgerufener Vorschalt impulse an der Klemme PO1 imstande ist, durch die Tore G14 und G4 zu fliessen, um irgendein Muster, das in SRA oder SRB gespeichert ist, fortzuschalten. Der Zweck dieses Vorganges besteht darin, die Register SRA und SRB zu leeren, so dass, wenn neue Sortiervorgänge angelassen werden, alle Stufen von SRA und SRB im O-Zustand sind.
Es ist nämlich notwendig, dass zu Beginn der Sortiervorgänge keine Zahlen in SRA und SRB enthalten sind, da andern falls die erste Zahl A, die beispielsweise in SRA ge speichert werden sollte, eine solche Beziehung zu allfällig in SRA oder SRB gespeicherten Zahlen haben könnte, dass sich die Verschiebung des Dokumentes A nach vorwärts ergeben könnte. Dies würde bedeuten, dass das nächste A-Dokument in SRA registriert würde, womit für das erste B-Dokument sich keine Gelegenheit ergäbe, durch die Weichenposition H (Fig. 1) geführt zu werden, unmittelbar nachdem das erste A-Dokument vorgeschaltet wurde.
Endlich zeigt der Vergleicher CP drei zusätzliche Eingangsklemmen P3, PAC und PBC, an die eventuell vom Folgesteuerstromkreis der Fig. 3 Signale ange legt werden können, deren Zweck später beschrieben wird.
Anhand der Fig. 3 erfolgt nun die Beschreibung der verschiedenen Arbeitsfolgen, welche zu Beginn der Sortierung sich ergeben. Wenn angenommen wird, dass beide Eingangs speicherpositionen durch eine Anzahl Dokumente gefüllt worden sind, die einer Sortierung zu unter werfen sind, und dass die Eingangspositionen<I>A</I> und<I>B</I> durch die ersten Dokumente belegt sind, kann der Startschlüssel gedrückt werden, wodurch das Schlie ssen des Kontaktes k (Fig. 3) bewerkstelligt wird. über den Trennkontakt t1 des Stoprelais Tr, wird ein Stromkreis zwischen Erde und Batterie an der Klemme PF hergestellt. Dieser erregt das Start- relais Sr.
Der Kontakt s1 hält das Relais Sr unab hängig vom Kontakt ks über die Ruhekontakte aa1 und bd1 in Reihe. Der Umschaltkontakt s2 öffnet die Verbindung zwischen der Klemme PF und dem O-Eingang von BS1 (Fig 2). Dadurch wird BS1 (Fig. 2) in seinen O-Zustand versetzt, wenn er sich nicht schon zuvor in diesem befand.
Das Ansprechen von Relais Sr erregt über den Arbeitskontakt<I>s.,</I> das Relais<I>Aar</I> oder das Relais<I>Bar</I> über den Arbeitskontakt s4. Welches dieser beiden Relais arbeitet, ist abhängig vom ursprünglichen Zu stand des Vergleichers CP (Fig. 2). Es ist gleich gültig, welche der Klemmen PA oder PB und PC oder PD beim Beginn der Vorgänge erregt ist. Es mag beispielsweise angenommen werden, dass die Klemme PA erregt sei, während die Klemme PB es nicht ist. Dies bedeutet, dass das Relais<I>Ar</I> erregt wird, wäh rend das Relais Br nicht erregt ist. Deshalb arbeitet das Relais<I>Aar</I> in einem Stromkreis, welcher den Widerstand Ra, den Kontakt s3, die Wicklung<I>Aar,</I> den Kontakt ac1, a1 und e1 umfasst.
Das Ansprechen von Relais<I>Aar</I> steuert einen Mechanismus, welcher imstande ist, ein Dokument, das sich in der A'-Position befindet, nach der Wei chenstellung H zu verbringen. Ist kein solches Doku ment in dieser Zwischenposition, so ist dieser erste Vorgang ohne irgendwelche Wirkung.
Wenn das Relais<I>Aar</I> anspricht, schliesst es einen Haltestromkreis über seinen Arbeitskontakt aal. Es wird angenommen, dass der Widerstand von Ra niedrig ist im Vergleich zu jenem von Relais Abr, so dass dieses Relais in diesem Augenblick nicht arbei ten kann.
Das Ansprechen von Relais<I>Aar</I> schliesst ebenfalls die Kontakte aa4 und aa3. Je nachdem, welche der beiden Klemmen PC oder PD durch den Vergleicher CP (Fig. 2) erregt ist, arbeitet Relais Cr oder<I>Dr.</I> Es sei angenommen, dass beispielsweise über aa,
das Relais Cr arbeiten kann. Dann hält sich das Relais Cr über den Kontakt c1 in Reihe mit den Kon takten hbi und sc4 nach Erde.
Wenn der Arbeitskontakt s5 geschlossen wird, arbeitet das Relais Sar- und hält sich über seinen Kon takt sai in Reihe mit dem Trennkontakt sci. Nachdem das Relais<I>Aar</I> betätigt worden ist, öffnet der Kon takt aal und veranlasst das Abfallen von Relais Sr.
Wenn der Kontakt s3 öffnet, schliesst der Wider stand R. die Wicklung des Relais Abr nicht länger kurz, und das letztere Relais kann in Reihe finit den Relais<I>Aar</I> über diese Reihenkontakte aal, acl, a1 und e1 arbeiten. Der Kontakt ab, wird geschlossen und das Relais<I>Aar</I> wird kurzgeschlossen und fällt ab und öffnet seinen Kontakt aa2. Das Relais Abr bleibt über seinen Arbeitskontakt ab, gehalten.
Das Abfallen von Kontakt s2 in die gezeigte Position unterbricht das Potential von der Klemme PE für den O-Eingang von BS1. Wie zuvor im Zusammenhang mit der Unterbrechung von BS1, O erklärt worden ist, kippt durch diese Vorgänge BS1 auf seine Posi tion 1. Von diesem Moment ab wird der Wieder umlauf der Information entweder für SRA oder SRB gestattet, und zwar für letzteres im vorliegenden Fall, da die Klemme P, unter Strom steht.
Das Relais Sr ist ein langsam abfallendes Relais, dessen Verzögerung lange genug dauert, um das Auslöschen des Musters zu sichern, das ursprünglich in SRA und SRB gespeichert war.
Nachdem das Relais<I>Aar</I> freigegeben worden ist, während das Relais Abr gehalten wurde, wird ein Arbeitsstromkreis für das Relais Acr über den Trenn kontakt aas, Arbeitskontakt ab" die Wicklung Acr und den Trennkontakt ei geschlossen.
Das Relais Acr arbeitet und veranlasst, dass das erste Dokument in der A-Eingangslage gegen die Zwischenposition A' bewegt wird. Auf seinem Weg zur Position A' wird das erste A-Dokument gelesen, und die abgelesene Nummer der Dokumentes wird mit der Nummer der Dokumente verglichen, die in SRA und SRB (Fig. 2) gespeichert sind. Da nun die Aufzeichnungen in SRA und SRB gelöscht sind und die Zahlen 0 aufgezeichnet sind, ist die Nummer des ersten Dokumentes A grösser als die Nummer der nicht vorhandenen Dokumente. Dies bedeutet, dass das erste A-Dokument nicht dasjenige sein soll, das in die Weichenlage H verbracht wird, sondern dass es das fehlende Dokument sein sollte, welches der Aufzeichnung O in SRB entspricht, das nach vorn gefördert werden sollte.
In der Zwischenzeit und sobald das Relais Acr gearbeitet hatte, wurde ein Stromkreis für die Betäti gung des Relais Sbr über die Kontakte sag und ac2 hergestellt. Nach dem Arbeiten hält sich das Relais Sbr über den Arbeitskontakt sb1 und über die Wick lung des Relais Scr, unabhängig vom Kontakt ac2. Solange dieser Kontakt jedoch geschlossen bleibt, ist das Relais Scr kurzgeschlossen und kann nicht arbei ten. Die Betätigung des Relais Acr öffnet ebenfalls den Kontakt ac1, wodurch der Haltestromkreis für das Relais Abr geöffnet wird und dieses Relais ab fällt. Seinerseits öffnet das Abfallen von Relais Abr den Kontakt ab2 und das Relais Acr fällt ab, wobei das Relais Scr in Reihe mit dem Relais Sbr arbeiten kann.
Um zu verhindern, dass nach dem Ansprechen von Scr und dem Abfallen von Relais Acr das Relais <I>Aar</I> arbeiten kann, wenn das Relais<I>Ar</I> noch nicht aberregt worden ist, ist ein Haltestromkreis für das Relais Acr vorgesehen. Dieser umfasst die Arbeits kontakte ac3, a2 und sb2 in Reihe. Deshalb kann, solange das Relais Ar betätigt ist, das Relais Acr nicht abfallen. Wenn letzteres Relais in die Ruhelage zurückkehrt, hat der Vergleichsstromkreis richtig ge arbeitet und das Relais<I>Aar</I> kann nach der Betätigung von Relais Scr nicht ansprechen.
In der Zwischenzeit, bis das erste Dokument die Zwischenposition A' findet, ist ein erneutes Arbeiten von Relais<I>Aar</I> verhindert, weil der allfällige Arbeits stromkreis für dieses Relais am Kontakt ac1 und ebenfalls am Kontakt a1 geöffnet ist, da, veranlasst durch den erwähnten Vergleichsvorgang, das Betäti gungspotential an der Klemme P, (Fig. 2) ver schwunden ist und durch ein Betätigungspotential an der Klemme PB ersetzt wurde, welches das Anspre chen von Relais Br verursachte.
Wenn das Relais Scr arbeitet, kann der Kontakt <I><U>se.,</U></I> das Relais<I>Aar</I> nicht betätigen, während der Kontakt se, den Arbeitsstromkreis für das Relais<I>Bar</I> schliesst. Dieser enthält den Widerstand Rb, den Arbeitskontakt sc3, die Wicklung Bar, den Kontakt bc1, den Arbeitskontakt bi und den Trennkontakt e1. Wie zuvor für das Relais<I>Aar</I> erwähnt wurde, hält sich nun Relais Bar über den Kontakt ba2 in Reihe mit der Wicklung von Relais Bbr, welches so lange nicht arbeiten kann, als es durch den Widerstand Rb kurzgeschlossen ist.
Beim Arbeiten öffnet das Relais Scr den Kontakt sc1, um den Haltestromkreis für das Relais Sar zu öffnen, das abfällt und seinerseits die Relais Sbr und Scr freigibt. Deshalb sind nun die vier Startrelais Sr, Sar, Sbr und Scr ausgelöst, da sie ihre Aufgabe erfüllt haben.
Die Betätigung des Relais<I>Bar</I> veranlasst den ent sprechenden Mechanismus, ein Dokument in der Zwischenlage<I>B'</I> zur Weichenposition<I>H</I> vorzuschie ben. Dieser Vorgang bleibt jedoch noch ohne Wir kung, da hier das B-Dokument noch fehlt. Nach dem Abfallen von Relais Scr kann das Relais Bbr ansprechen, da es nicht mehr länger durch den Wider stand Rb kurzgeschlossen ist. Es wird ein Halte stromkreis für dieses Relais geschlossen. Dieser ver läuft über den Arbeitskontakt bb1 und schliesst das Relais<I>Bar</I> kurz, das abfällt. In diesem Augenblick wird über ba5 in Reihe mit bb2 ein Stromkreis für die Betätigung von Relais Bcr hergestellt.
Das Anspre chen von Relais Bcr verursacht dann das erste Doku ment in der B-Eingangsposition, nach der B'-Zwi- schenposition verschoben zu werden, wobei es durch die entsprechende Ableseposition geht.
Beim Ansprechen von Relais Scr unterbrach das Öffnen seines Kontaktes sc4 den Haltestromkreis für das Relais Cr, das abfiel. Dies bedeutet, dass die Kon takte c2 und c. nun offenstehen.
Obschon nun das erste A- und das erste B-Dokument in ihren betreffen den Positionen<I>(A', B')</I> sind und dementsprechend die besetzten Zwischenpositionskontakte ka2 und kb2 <I>ge-</I> schlossen sind, kann weder das Relais<I>Aar,</I> noch das Relais<I>Bar</I> durch seine eigenen Trennkontakte aas oder bca6 kurzgeschlossen werden, da die Relais Cr und Dr- abgefallen sind.
Abhängig davon, welche Nummer der beiden Dokumente<I>A</I> oder<I>B</I> kleiner ist, veranlasst der Ver- gleichsstromkreis CP das Dokument mit der kleineren Zahl, nach der Weichenposition H vorgeschoben zu werden. Dieses Dokument ist daher das erste, das durch diese Weichenposition geht.
Wie oben angedeutet, sind die Kontakte ka2 und kb2 Zwischenlagenkontakte. Sie sind geschlossen, wenn sich ein zu sortierender Gegenstand in der entsprechenden Zwischenlage<I>A'</I> bzw.<I>B'</I> befindet.
Wenn angenommen wird, dass das A-Dokument die kleinere Zahl habe, wurde die Klemme PA erregt, als das erste B-Dokument durch die entspre chende Ableseposition ging und dementsprechend wird Relais<I>Ar</I> betätigt und erlaubt die Erregung von Relais<I>Aar.</I> Dieses Mal enthält der Betätigungsstrom kreis den Kontakt ka2 an Stelle der Kontakte der Relais Sr oder Scr. In vollkommen gleicher Weise, wie zuvor beschrieben, veranlasst das Relais<I>Aar</I> das erste Dokument von<I>A',</I> in die Weichenposition<I>H</I> zu gehen. Dieses Mal ist die Betätigung des Relais Abr jedoch durch die Tatsache bedingt, dass das erste A-Dokument die Zwischenposition A' verlassen hat, wobei es den Kontakt ka2 öffnet. Nach dem Anspre chen von Relais Aar arbeitet das Relais Cr wieder über den Arbeitskontakt aa3, weil die Klemme PC noch betätigt ist.
Nach dem Abfallen von Relais<I>Aar,</I> welches durch das Ansprechen von Relais Abr ver ursacht wurde, hält sich das Relais Cr über den Kon takt cl, hb1 und sc4. Das Relais Acr arbeitet wieder, um zu veranlassen, dass das zweite A-Dokument aus der Eingangsposition A hinausbewegt wird und den Platz des ersten Dokumentes A und A' einnimmt. Seinerseits fällt nun das Relais Abr auch ab und veranlasst die Aberregung von Relais Acr. Die Betä tigungszeit von Relais Acr, wie jene des Relais Aar genügt damit, dass das Dokument entweder in die Zwischenposition oder zur Weichenposition gestartet wird.
Wenn z. B. beim Durchgang des zweiten A-Doku mentes durch seine Ableseposition festgestellt wird, dass dessen Zahl grösser ist als jene des ersten B-Doku- mentes, letztere jedoch grösser ist als die Zahl des ersten A-Dokumentes, das nach der Stelle H ging, zeigt die Vergleichseinrichtung CP an, dass das erste B-Dokument nach der Weichenposition H zu bewegen ist.
Deshalb könnte die Klemme Pb erregt werden, wodurch die Betätigung des Relais Br an Stelle des Relais<I>Ar</I> herbeigeführt würde. Wenn jedoch der Kon takt B1 geschlossen ist und das Relais Cr betätigt ist, wird das Relais Bar durch die Reihenkontakte kb2, sc3, bah und c3 kurzgeschlossen und kann nicht arbei ten. Damit wird erreicht, dass das Dokument daran verhindert wird, von einer der Zwischenpositionen in die Weichenposition befördert zu werden, wenn die letztere durch ein vorangehendes Dokument noch be legt ist. Einen gleichartigen Kurzschlusskreis für das Relais Aar bilden die Kontakte ka2, se 2 aas und c2/d2.
Wenn das erste A-Dokument vollständig in der Weichenposition H (Fig. 1) angelangt ist, werden die beiden Weichenkontakte ka3 und kb3 geschlossen. Der Kontakt ka3 wird geschlossen, wenn ein Dokument A in die Weichenposition gelangt und der Kontakt kb3 wird geschlossen, wenn ein Dokument von der Zwi schenposition B' angekommen ist. Es sind jedoch hier Vorkehrungen getroffen, dass der Kontakt kb3 eben falls geschlossen wird, nachdem Kontakt ka3 im Falle der Verschiebung A'-H geschlossen wurde, und in umgekehrter Folge für ein B-Dokument, das von <I>B'</I> nach<I>H</I> läuft.
Nach dem Schliessen dieser beiden Kontakte ka3, kb3 arbeitet das Relais Har und hält sich über seinen Kontakt ha1 in Reihe mit der Wicklung von Relais Hdr und dem Kontakt c4. Das Ansprechen von Relais Har betätigt über den Kontakt hat, hb2 und Kontakt c5 das Relais Hcr. Das Relais Hcr verschiebt die Weichen, welche das A-Dokument enthält auf die Ausgabeposition nach C. Das Relais Hdr hätte natür lich die belegte Weiche auf die Ausgabeposition D gestellt, wenn das Relais<I>Dr</I> angesprochen hätte. Nachdem die Lage der besetzten Weiche umgestellt worden ist, ergibt sich über den Arbeitslagekontakt <I>of</I> der Weiche ein zusätzlicher Haltestromkreis für das Relais<I>Har.</I>
Es wird angenommen, dass -wenn die besetzte Weiche in ihre Arbeitsstellung umgelegt worden ist, das Dokument, welches auf der Weiche vorhanden ist, automatisch in die entsprechende Ausgabeposition geht. Wenn das Dokument die Weichenposition ver lässt, wird ferner angenommen, dass nicht gezeigte Mittel die automatische Rückkehr der Weichen in ihre normale Lage bewirken. Danach ist sie wiederum be reit, ein anderes Dokument von einer Zwischenposi tion anzunehmen. Die Kontakte kb, und ka, werden nacheinander geöffnet, wenn das erste A-Dokument die Weiche in Richtung C verlässt. In diesem Augen blick ist jedoch das Relais Hbr immer noch durch den Kontakt<I>of</I> kurzgeschlossen.
Wenn die Weiche in ihre normale Lage zurückschwingt, wird der Kontakt<I>of</I> geöffnet und dementsprechend arbeitet das Relais Hbr in Reihe mit dem Relais<I>Har.</I> Das Relais Hbr öffnet am Kontakt hbl den Haltestromkreis für das Relais Cr, welches abfällt und seinerseits die Relais <I>Har</I> und Hbr durch das Öffnen seines Kontaktes c4 freigibt.
Über den Kontakt hb, veranlasst das zeitweilige Arbeiten von Relais Hbr unmittelbar das Abfallen von Relais Hcr.
Nachdem das Relais Cr abgefallen ist, stehen die Kontakte c2 und c3 offen und es kann entweder das Relais<I>Aar</I> oder das Relais<I>Bar</I> über die Kontakte ka2 oder kb, betätigt werden, je nach dem Ergebnis des Vergleichsvorganges. Ob<I>Aar</I> arbeitet, wenn<I>Ar</I> erregt ist, oder ob das Relais<I>Bar</I> anspricht, wenn das Relais Br\ erregt ist, ergibt Arbeitsvorgänge, die den soeben beschriebenen gleich sind.
Nach dem Anspre chen von<I>Aar</I> oder<I>Bar</I> arbeitet entweder das Relais Cr oder das Relais<I>Dr.</I> Da das erste A-Dokument in die C-Ausgabeposition gelangte, ist klar, dass das Relais<I>Dr</I> nur arbeiten kann, wenn die Klemme PD einen Impuls erhält, nachdem die Nummer des ersten B-Dokumentes und des zweiten A-Dokumentes klei ner ist als jene des ersten A-Dokumentes, was dem Zustand gleichkommt, der eine Änderung im Ab legen auf die Ausgabestapel C, D anzeigt.
Die Sortierung läuft in der erklärten Weise weiter, bis das letzte Dokument von einem der beiden Ein gangsspeicher<I>A, B</I> zur entsprechenden Zwischen position<I>A', B'</I> gelangt ist. Entsprechend der Steue rung durch den Vergleichsstromkreis CP verbleibt dieses Dokument in der Zwischenposition (z. B. B'), während A-Dokumente noch durch die Weiche ge sandt werden können, ohne dass es erforderlich ist, dass das letzte B-Dokument in eine Ausgabefolge ver bracht wird. Nachdem dies letzte B-Dokument in die Weichenlage verbracht worden ist, wird es nicht durch ein weiteres B-Dokument ersetzt. Deshalb wird keine weitere Information zum Vergleichsstromkreis CP gesendet, der im Zustand verbleibt, welcher das letzte B-Dokument veranlasste, in die Weichenposition ver bracht zu werden.
Daher wird der Sortiervorgang in diesem Augenblick angehalten. Dabei kann sich ein Dokument A in der entsprechenden Zwischenposition A' befinden und es können vielleicht weitere Doku mente im A-Eingangsspeicher verbleiben.
Diese Art Sortierung sei Sortierung ohne Zweier Endvergleich (E) genannt. Die Maschine hält an, wenn eine ihrer Eingangspositionen A oder B entleert worden ist. Um den Fortlauf der Vorgänge herbei zuführen, ist es notwendig, diese Eingangsposition nachzufüllen. Wenn bei mehreren hintereinander an gebrachten Stufen von Sortierungen die betrachtete Sortierstufe nicht die erste Eingangssortierstufe ist, kann gewartet werden, bis die vorangehende Sortier- stufe weitere Dokumente zu ihrem Eingangsspeicher liefert.
Durch ein weiteres zeitweiliges Schliessen des Kontaktes ks kann die Maschine neuerdings ange worfen werden und der Sortiervorgang kann weiter laufen. Dieser Vorgang kann natürlich auch durch eine Kontaktanordnung automatisch gemacht werden. Diese Kontaktanordnung würde feststellen, ob Doku mente in beiden Eingangsspeichern vorhanden sind und gegebenenfalls nach dem Schliessen des Kontaktes analoge Funktionen auslösen.
Neben der Sortierung ohne Zweier-Endvergleich kann auch eine Sortierung mit Zweier-Endvergleich in Frage kommen. Diese besteht darin, dass sie die Sortiervorgänge in irgendeiner Stufe so lange ausführt, als Dokumente in einem der zwei Eingangsspeicher vorhanden sind, ungeachtet der Tatsache, dass der andere Eingangsspeicher entleert worden ist. In die sem Fall werden die Dokumente, die in einem Ein gangsspeicher verbleiben, in ihrer vorliegenden Folge, eventuell auf C und D verteilt, weitersortiert. Abhängig jedoch von dieser Eingangsfolge werden somit die Dokumente im Sinne der dargelegten Sortiervorgänge El, E.2 zu einem oder dem anderen zweier Ausgabe speicher (C, D) gegeben.
Daher kann bei dieser Art Sortierung in einer Sortierstufe einer ihrer zwei Ein gangsspeicher<I>(A, B)</I> zeitweilig geleert sein, jedoch später wieder gefüllt werden durch Dokumente, die von vorangehenden Sortierstufen herrühren.
Wenn die Sortierung mit Endvergleich gewünscht ist, ist der Kontakt kv (Fig. 3) mittels eines entspre chenden Schlüssels dauernd geschlossen. Wenn ange nommen wird, dass nach einer bestimmten Zeit der B-Speicher entleert und nicht unmittelbar wieder ge füllt wird, ist der Kontakt kb1 unterbrochen, der nor malerweise durch das erste Dokument betätigt worden ist, das aus dem B-Speicher herausgeht, wenn das letzte B-Dokument sich in die Zwischenposition be wegt. Nachdem das Relais<I>Bar</I> betätigt ist, wenn das letzte B-Dokument in der B'-Zwischenposition in die Weichenposition H befördert wurde, schliesst sich ein Arbeitsstromkreis für das Relais Bdr über die Trenn kontakte t"" kb1, Arbeitskontakt ba7, dir Wicklung von Relais Bdr und Arbeitskontakt kv sowie den Trennkontakt ei.
Das Relais Bdr spricht an und hält sich über den Arbeitskontakt bd1 in Serie mit dem Trennkontakt f l. Nachdem das Relais Bbr in der normalen Weise angesprochen hat, fällt Relais<I>Bar</I> ab und Relais Bcr spricht an. Das letztere hat keine Wirkung, da keine Dokumente in der B-Eingangsposi- tion sind. Die Erregung des Relais Bcr veranlasst das Abfallen von Relais Bbr, das seinerseits das Relais Bcr freigibt.
Nachdem das Relais Bdr erregt ist, ist der Um schaltkontakt bd2 umgelegt und die Verbindung zwi schen den Klemmen PE (Fig. 3) und PBC (Fig. 2) unterbrochen. Wie später gezeigt wird, bewirkt diese Unterbrechung, solange sie dauert, dass der Ver gleichsstromkreis CP, der bis anhin im zuvor einge nommenen Zustand verblieb, welcher die Weiterbeför derung des letzten B-Dokumentes zur Weichenposi tion veranlasste, dass CP B > C anzeigt. Ferner wird nach der Umschaltung des Kontaktes bd2, welcher eine Verbindung zwischen den Klemmen PE (Fig. 3) und PC (Fig. 2) herstellt, ein Impuls an den Ver gleichsstromkreis CP angelegt, zum Zwecke, eine all fällige Umkehrung des Ausganges für das A-Doku ment zu veranlassen, das in einer später zu beschrei benden Weise auf die Weichenposition gehen soll.
Ferner schliesst das Relais Bdr seinen Arbeits kontakt bd3, der den Kontakt a1 überdrückt, so dass ungeachtet des Zustandes der Relais<I>Ar</I> oder Br immer ein Arbeitsstromkreis für das Relais<I>Aar</I> her gestellt ist, nachdem der Kontakt ka., geschlossen ist, welcher den Besetztkontakt für die Zwischenposition <I>A'</I> darstellt. Anderseits kann das Relais<I>Bar</I> vom Moment an, da das letzte B-Dokument die Zwischen position B' verlassen hat, nicht wieder betätigt wer den, da der besetzte Kontakt k6., nicht wieder ge schlossen wird.
Die Gründe für die oben erwähnten Vorgänge, welche durch das Ansprechen von Relais Bdr hervor gerufen wurden, können folgendermassen erklärt wer den: Als das letzte B-Dokument in die Weichenposition H gelangte, bedeutete dies, dass die Vergleichseinrich- tung A > B > C anzeigte oder dessen zwei zyklische Ableitungen, das heisst <I>B > C > A</I> <I>C > A > B</I> dabei bedeutet B die Nummer des letzten B-Doku- mentes, A die Nummer des ersten verbleibenden A- Dokumentes und C die Nummer des Dokumentes, welches unmittelbar dem B-Dokument durch die Wei chenposition H voranging.
Da keine weiteren B-Doku- mente durch die entsprechende Ableseposition bewegt worden sind, wird der Vergleichsstromkreis normaler weise nicht beeinflusst und verbleibt im Zustand einer der drei oben erwähnten Ungleichheiten. Daraus geht hervor, dass der Vergleicher immer noch anzeigt, dass ein B-Dokument zur Weichenposition gesendet wer den sollte. Da diese Anzeige keinen Sinn hat, schafft das Schliessen des Arbeitskontaktes bd3 Abhilfe, welche dem ersten verbleibenden A-Dokument er laubt, in die Weichenposition gesendet zu werden, nachdem letztere vom letzten B-Dokument freige geben worden ist.
Je nach der Beziehung zwischen <I>A</I> und<I>B,</I> das heisst zwischen dem ersten verbleiben den A-Dokument und dem letzten B-Dokument, folgt das A-Dokument entweder derselben Richtung wie das B-Dokument oder auch nicht. Es ist klar, dass wenn A > B ist, A dieselbe Richtung einimmt wie <I>B.</I> Wenn jedoch<I>B > A</I> ist, folgt<I>A</I> der entgegen gesetzten Richtung, die B eingenommen hat, um eine neue Ausgangsfolge mit dem ersten verbleibenden A -Dokument zu beginnen. Doch würde nur bei einem Zustand C > A > B der Vergleichsstromkreis CP die Umkehrung der Ausgabe anzeigen, was im beson deren Fall des ersten verbleibenden Dokumentes für diese Art Sortierung falsch wäre.
Ebenso würde, wenn der Zustand, welcher den Vergleichsstromkreis ver anlasste, das letzte Dokument B zu befördern, <I>B > C > A</I> gewesen wäre, keine Änderung der Ausgabe für das letzte B-Dokument angezeigt und dementsprechend keine Änderung der Ausgabe für das erste verbleibende A-Dokument.
Eine sehr einfache Lösung zur Beförderung des ersten verbleibenden A-Dokumentes zur richtigen Ausgabeposition kann gefunden werden, wenn die Vergleichseinrichtung CP derart ausgebildet ist, dass, wenn sie einen Einzelzustand
EMI0011.0008
<I>C <SEP> > <SEP> A <SEP> > <SEP> B</I>
<tb> oder <SEP> <I>C <SEP> > <SEP> B <SEP> > <SEP> A</I> wahrnimmt, welcher einen Wechsel der Ausgaberich tung bedeutet, sie eine neue Folge mit dem niedrigsten A- oder B-Dokument beginnt. Nachdem diese An zeige empfangen und verwendet wurde, wird der Ver- gleicher CP automatisch in die betreffenden Zustände zurückversetzt.
EMI0011.0011
<I>A <SEP> > <SEP> B <SEP> > <SEP> C</I>
<tb> oder <SEP> <I>B <SEP> > <SEP> A <SEP> > <SEP> C.</I> Dies bedeutet, dass das Verhältnis zwischen A und B wie empfangen aufrechterhalten wird, dass jedoch einerseits das Verhältnis zwischen A und C und anderseits zwischen B und C beide künstlich umgedreht werden.
Dementsprechend verbleiben von den drei mög lichen Zuständen, welche oben als diejenigen erwähnt worden sind, welche die einzigen sind, die den Vor schub des letzten B-Dokumentes veranlassen, nur noch zwei, das heisst
EMI0011.0014
<I>A <SEP> > <SEP> B <SEP> > <SEP> C</I>
<tb> oder <SEP> <I>B <SEP> > <SEP> C <SEP> > <SEP> A,</I> da der dritte Zustand automatisch und künstlich in den ersten der beiden oben genannten umgewandelt worden ist.
Wenn, wie bereits erwähnt, das Ansprechen des Relais Bdr über Kontakt bd2 den Zustand B, C der Vergleichseinrichtung in den Zustand<I>C, B</I> änderte, werden die beiden möglichen Bedingungen zu
EMI0011.0017
<I>A <SEP> > <SEP> C <SEP> > <SEP> B</I>
<tb> und <SEP> C <SEP> > <SEP> B <SEP> > <SEP> A. Es ist klar, dass diese beiden letzteren Zustände anzeigen, dass A in derselben Richtung fortgeschaltet werden sollte wie<I>B,</I> oder dass A in die von<I>B</I> ent gegengesetzten Richtung gesendet werde (es sei daran erinnert, dass C immer dazu verwendet wird, das vor angehende Dokument anzuzeigen, das zu den Weichen befördert wurde und welches in diesem Fall das letzte B-Dokument war).
Die oben erwähnten Änderungen im Zustand des Vergleichsstromkreises CP, der nach der Betätigung des Relais Bdr folgt, würde jedoch ohne Wirkung blei ben insofern, als die Betätigung der Ausgangsklem men PA, PB, PC -i- PD des Vergleichers CP betroffen werden, da daran erinnert sei, dass die Vergleichs vorgänge wirksam werden, nachdem die Impulse an der Klemme Pol aufgehört haben. Deshalb bleibt un geachtet der erzwungenen Änderung des Zustandes des Vergleichsstromkreises, veranlasst durch das Öffnen des Kontaktes bd2, die Klemme PB im erregten Zustand und demzufolge bleibt das Relais Br ange sprochen.
Dies bliebe angesichts des Schliessens des Kontaktes bd3, der sowieso die Förderung des ersten verbleibenden A-Dokumentes hervorruft, ohne Folge. Wenn jedoch die Klemme PC einen Impuls führte, als das letzte B-Dokument über die Weichen ging, und wenn<I>B > A,</I> sollte die Betätigung dieser letzten Klemme ersetzt werden durch jene der Klemme PD, um dem ersten verbleibenden A-Dokument zu erlau ben, in die Ausgangslage bewegt zu werden, die ent gegengesetzt zu jener ist,
in welcher sich das letzte B-Dokument bewegte. Die fehlende hintere Kante des Ermächtigungsimpulses, welcher normalerweise an die Klemme PC, erscheint, wird durch einen Impuls ersetzt, der durch den Impuls der Verbindung zwi schen den Klemmen PF und P2 erzeugt wird, welcher Impuls den geänderten Zustand des Vergleichsstrom kreises CP ausnützt. Deshalb wird die Klemme PC abhängig von<I>A > B</I> erregt oder nicht. Die Aberre- gung dieser Klemme ergibt die Erregung der Klemme PG.
Tatsächlich verursachen die einzigen beiden mög lichen Zustände, welche durch die Betätigung des Relais Bdr erhalten werden können, die Aberregung der Klemme PP, wodurch die Freigabe des Relais Br erreicht wird, während das Relais<I>Ar</I> nun als Ergeb nis der Erregung der Klemme PA arbeitet.
Daher wird das erste verbleibende A-Dokument nach einer der beiden Ausgangspositionen geschickt, je nach seinem Zahlenwert, und die weiteren verblei benden A-Dokumente werden aufeinanderfolgend zur Weichenposition H gegeben, um nachher nach einer der beiden Ausgabepositionen geführt zu werden. Dabei wird eine Änderung der Ausgangsposition jedesmal erhalten, wenn die Folge der verbleibenden A-Dokumente aufhört.
Deshalb werden die verblei benden A-Dokumente auf die beiden Ausgabe- oder Ausgangspositionen verteilt, entsprechend ihrer Ein gangsfolge, und das Prinzip der Verteilung der Doku mente auf die beiden Ausgabepositionen nach den zur Verfügung stehenden Aufeinanderfolgen wird auf rechterhalten.
Obgleich gezeigt wurde, dass das Relais<I>Ar</I> auf jeden Fall für das erste verbleibende A-Dokument arbeitet, spielt das Schliessen des Kontaktes bd3 dessen ungeachtet eine Rolle während der Abfertigung wei terer A-Dokumente. Da, wie erwähnt, der Verglei- cher durch das öffnen der Verbindung zwischen den Klemmen PF und PrG in einen Zustand gezwungen wurde, welcher C > B entspricht, sind die verbleiben den drei möglichen Zustände, welche den Vergleicher beeinflussen, folgende:
EMI0012.0011
<I>A <SEP> > <SEP> C <SEP> > <SEP> B</I>
<tb> <I>C <SEP> > <SEP> A <SEP> > <SEP> B</I>
<tb> oder <SEP> <I>C <SEP> > <SEP> B <SEP> > <SEP> A.</I> Der erste und der letzte obige Zustand veranlassen die Beförderung des A-Dokumentes, der letztere ausserdem zu dem anderen Ausgangsstapel. Der zweite Zustand entspricht dagegen einem B-Dokument, das zum anderen Ausgangsstapel geht als das vorange hende. Deshalb soll im genannten letzten Fall der Arbeitskontakt bd3 es ermöglichen, dass das A-Doku ment in der Zwischenposition A' befördert wird, und zwar in einer anderen Richtung als der Richtung, der das vorangehende Dokument A folgte.
Während das letzte der verbleibenden A-Doku mente in. die Zwischenposition A' befördert wird, wird der Kontakt ka1 geschlossen, und zwar von der A- Eingangsposition, welche entleert ist. Nach dem An sprechen von Relais Aar arbeitet das Relais Adr in. derselben Weise, wie Bdr zuvor arbeitete. Nachdem die Relais Bdr und Adr beide erregt sind, arbeitet das Relais<I>Fr</I> über einen Stromkreis, welcher die Kontakte ad, und bd4 in Reihe enthält. Dadurch wird der Haltestromkreis für diese beiden Relais am Trenn kontakt f 1 unterbrochen. Die Relais Adr und Bdr fallen ab und veranlassen die Auslösung von Relais Fr.
Das letztere sollte abfallsverzögert sein, um zu sichern, dass beide Relais Adr und Bdr freigegeben werden, bevor das Relais Fr wiederum seinen Kon takt f 1 schliesst.
Nachdem die Weichenposition H durch das letzte A-Dokument freigegeben worden ist, wird auch der Stromkreis vollständig frei. Während einer Sortierung mag es wünschenswert erscheinen, den Sortiervorgang anzuhalten. Dabei mag es wünschenswert erscheinen, die Vorgänge anzuhalten und eine vollkommen neue Sortierung vorzunehmen, oder die Vorgänge nur zeit weilig zu unterbrechen und sie nachher in einem späteren Augenblick wieder anzulassen.
Wenn die Sortierung angehalten werden soll, wird der Kontakt<I>kt</I> zeitweilig durch eine angemessene Drucktaste umgelegt und ergibt das Ansprechen von Relais Tr über den Trennkontakt s. des Startrelais, welches in diesem Moment in Ruhelage sein muss und über den Trennkontakt ku2. Beim Ansprechen bereitet das Relais Tr über einen Arbeitskontakt t2 einen Betätigungsstromkreis für das Relais<I>Er</I> vor. Der letztere wird durch eines der beiden Relais<I>Aar</I> oder<I>Bar</I> in betätigten Zustand vervollständigt, um anzuzeigen, dass ein Dokument eine Zwischenlage erreicht hat und nun in die Weichenposition ver bracht werden sollte.
Zum Beispiel veranlasst das Schliessen des Arbeitskontaktes aas beim Ansprechen von Relais<I>Aar</I> die Erregung von Relais<I>Er.</I> Dieses Relais hält sich über seinen Arbeitskontakt e2 in Reihe mit den Trennkontakten hb1 und sc4. Am Arbeits kontakt ei wird der Betätigungsstromkreis verschie dener Relais unterbrochen. Insbesondere wird das Relais Acr daran gehindert zu arbeiten, nachdem das A-Dokument die Betätigung des Relais<I>Aar</I> veranlasst hat. Deshalb werden keine weiteren A-Dokumente in die Zwischenposition A' befördert.
Die Sortierung wird beendet, da der Vergleicher CP nun in einem Zustand ist, bei welchem das Relais<I>Ar</I> erregt ist und dementsprechend, da das Relais Br in Ruhelage ist, das B-Dokument in der entsprechenden Zwischen position die weitere Beförderung von Dokumenten blockiert, und zwar diesmal für die B-Eingangsposi- tion. Das Relais Er fällt ab nach der zeitweiligen Be tätigung des Relais Hbr, nachdem die Weichen in ihre normale Lage und das letzte A-Dokument nach einer der Ausgangspositionen verbracht worden sind. Die Sortierung ist damit definitiv beendet, alle Relais sind in die Ruhelage zurückgekehrt, ausgenommen das Relais<I>Ar.</I>
Ferner hat die Betätigung von Relais<I>Er</I> die Unterbrechung der Verbindung zwischen der Klemme PF und dem 0-Eingang von BSl über seinen Trenn kontakt e3 bewirkt. Damit wird BSl in die 0-Lage zurückversetzt, wie bereits erklärt, mit dem Ergebnis, dass die lokalen Vorschaltimpulse an der Klemme Pol die Zahlen in SRA und SRB löschen.
Wenn ein Zwischenstop gewünscht wird, sind die Vorgänge den eben beschriebenen verwandt, ausge nommen, dass das Ansprechen von Relais<I>Er</I> durch das Schliessen des Kontaktes ku1 einer Taste bewirkt wird. In einem solchen Fall wird jedoch das Relais Tr nicht betätigt. An seiner Stelle wird das Relais Ur über die Ruhekontakte s6 und kt und den Arbeits kontakt ku2 erregt. Es hält sich über die Kontakte u1, sb3 in Reihe mit a3 oder b3. Deshalb wird unge achtet des Kontaktes e3 die Verbindung zwischen der Klemme Pf, und dem O-Eingang von BS1 über den Kontakt u.> aufrechterhalten, um das Löschen der Register SRA und SRB zu vermeiden.
Da die Relais <I>Ar</I> und demzufolge<I>Ur</I> während des Zwischenstops in betätigtem Zustand verbleiben, wenn die Sortierung durch das Schliessen des Kontaktes ks wieder ange worfen wird, kann die Verschiebung des Kontaktes s2 die Verbindung zwischen der Klemme PE und dem O-Eingang von Bs1 nicht unterbrechen. Daher wird in diesem besonderen Fall das Register SRA und das Register SRB beim Beginn der Vorgänge nicht ge löscht, so dass die zuvor gespeicherten Zahlen in die sem Register verwendet werden, um zu entscheiden, ob das Dokument, das in der Zwischenposition B verblieb, oder das neue Dokument A, das zur ent sprechenden Zwischenposition gesendet wurde, in die Weichenposition verbracht werden soll und danach nach einer der Ausgabepositionen.
Nachdem das Re lais Sbr betätigt worden ist, was bedeutet, dass zu dieser Zeit das Relais Sr abgefallen ist, wird der Haltestromkreis für das Relais Ur am Kontakt sb3 unterbrochen und dieses Relais fällt ab, ohne die Möglichkeit, dass die Verbindung zwischen der Klemme PE und dem O-Eingang von BS1 unterbro chen wird. Das Relais<I>Ur</I> fällt verzögert ab, so dass es während des Abfallens von Ar sich hält, wenn letzteres durch die Betätigung von Br ersetzt wird und umgekehrt.
Die Steuerung der Folge der Vorgänge ist nun vollständig beschrieben worden. Anhand der Fig. 5 wird nun die Vergleichseinrichtung CP ins einzelne gehend erklärt.
Der Vergleicher CP der Fig. 5 ist mit drei Ver gleichseinheiten CPA, CPB und CPC ausgerüstet, von denen jede mit vier Eingangsklemmen versehen ist, wie z. B. P10, P2c, P3c und P40 für CPC, sowie mit zwei Ausgangsklemmen, wie P5C und P6C für dieselbe Vergleichseinheit. Die drei Vergleichseinheiten sind absolut identisch und CPC ist in der Fig. 6 ins ein zelne gehend dargestellt.
Wie die Fig. 6 zeigt, enthält jede Vergleichseinheit eine bistabile Einrichtung, eine monostabile Einrich tung, sechs Tore und zwei Inverter. Die Klemme PIC, welche durch die Fig. 5 gezeigt wird, ist mit der Klemme P1, die in der Fig. 2 dargestellt ist, verbun den, und empfängt Zeitgabeimpulse vom Dokument, das gelesen wird, und bildet einen Eingang zum Koinzidenztor G14, dessen anderer Eingang erregt ist, wenn die Einrichtung mit zwei stabilen Lagen BS2 sich im Zustand 1 befindet. Dieser Zustand wird erreicht nach einem Impuls von der Klemme P2C. Diese Klemme ist ihrerseits mit der Klemme P2 (Fig. 2 und 5) verbunden.
An dieser Klemme er- scheint ein Impuls, welcher entweder der vorderen oder hinteren Kante des Ermächtigungsimpulses ent spricht, der an der Klemme Pol erscheint, wenn das Dokument gelesen wird. Es wird angenommen, dass nur die vordere Kante dieses Ermächtigungsimpulses wirksam sei, um BS2 in seinen Zustand 1 zu kippen. Von diesem Moment an ist jeder Zeitgabeimpuls imstande, durch das Tor G14 zu gehen, und kippt die Einrichtung mit einer stabilen Lage MS2 in ihren abnormalen Zustand, das heisst in ihre Arbeitslage, wo sie während der Zeit von 60 Mikrosekunden ver bleibt. Wenn MS, in die O-Lage zurückkippt, wird ein Auslösungsimpuls, der Vergleichsimpuls genannt sei, am Ausgang erzeugt.
Dieser geht in der Fig. 6 durch eine Kondensatorkopplung am O-Ausgang von MS2 und dauert, bis MS, in seinen normalen Zustand zurückkippt. Deshalb wirkt MS, als Verzögerungsein richtung und die Vergleichsimpulse, an seinem Aus gang als Zeitgabeimpulse, sind in der Fig. 4 gezeigt. Diese Impulse gehen zu Eingängen der Koinzidenz tore G15 und G16, deren Ausgänge einen Eingang der Koinzidenztore G17 bzw. G18 bilden, deren Ausgänge mit den Klemmen P5C bzw. P6C verbunden sind. Ein weiterer Eingang des Tores G15 kommt von der Klemme P3C, während ein weiterer Eingang von G16 mit der Klemme P4C in Verbindung steht. Ferner ist die Klemme P30 mit dem Eingang des Inverters 11 zusammengeschlossen, dessen Ausgang den zweiten Eingang des Tores G18 bildet.
Anderseits ist die Klemme P4C mit dem Eingang des Inverters 12 ver bunden, dessen Ausgang einen zweiten Eingang für G17 bildet. Endlich wirken die Klemmen P50 und P6C als Eingänge für das Mischtor G19, dessen Ausgang mit dem O-Eingang von BS2 verbunden ist.
Wie aus den Fig. 5 und 2 hervorgeht, ist die Klemme P30 mit der ersten Stufe von SRA verbun den, und zwar über die Klemme PAB. Anderseits ist die Klemme P4C mit der ersten Stufe von SRB durch die Klemme PBA verbunden. Dies bedeutet, dass die G17 bildet. Endlich wirken die Klemmen P5C und P6C und P4C erscheinen, den Ziffern entsprechen, die zu dieser Zeit in den Stufen 1 von SRA bzw. SRB einge schrieben werden.
In den beschriebenen Registern von n -I- 2 Stufen, geht ein allfälliger Informationsimpuls dem entspre chenden Zeitgabeimpuls um 100 Mikrosekunden voran, wie in der Fig. 4 gezeigt. Deshalb wird mit der vorangehenden Zahl C, welche in SRA gespeichert ist, und zwar in den Stufen 1 bis n, wenn die Ab lesung einer neuen Zahl A beginnt, der erste allfällige Informationsimpuls in der Stufe O von SRA regi striert.
Das heisst mit anderen Worten, wenn jede Stufe eines Registers aus einer Kaltkathodenröhre be steht, wird sie bei der Anwesenheit eines ersten Infor mationsimpulses, welcher die binäre Ziffer 1 kenn zeichnet, ionisiert. Wenn anderseits kein Informations impuls vorhanden ist, welcher der binären Stufe O entspricht, wird die Stufe O von SRA nicht ionisiert. 100 Mikrosekunden später bewegt der erste Zeitgabe- impuls das in SRA und SRB gespeicherte Muster um eine Stufe weiter.
Dies bedeutet, dass die zuvor registrierten Zahlen C und B nun in den Stufen 2 bis n + 1 registriert sind, während die erste Ziffer der neuen Zahl A in der Stufe 1 von SRA bzw. SRB verbleibt. Da der erste Zeitgabeimpuls, welcher an der Klemme P1C (Fig. 6) erscheint, einen um 60 Mikrosekunden verspäteten Vergleichsimpuls er zeugt, der an die Tore G15 und G16 gelegt wird, ist dieser Vergleichsimpuls imstande, die Zustände an den Klemmen P3C und P4C miteinander zu vergleichen.
Während der Zustand an der Klemme P3C nun der ersten binären Ziffer der Zahl A entspricht, ent spricht der elektrische Zustand der Klemme P4C der ersten binären Ziffer der Zahl B, die zuvor in SRB ausgezeichnet wurde und der gestattet wird, in die sem Register umzulaufen.
Wenn angenommen wird, dass eine Ziffer 0 in der Stufe 1 von SRA oder SRB einem Betätigungspoten tial an den Klemmen<B>Pp</B> C oder PVC entspricht, wird das entsprechende Tor C15 oder C18 leitend, um die Vergleichsimpulse durchzulassen, welche vom Zeit gabeimpuls abgeleitet werden. Da die Tore G17 und G18 von den Klemmen P4C bzw. P3C durch die Inver ter 12 und Il gesteuert werden, blockiert eine Ziffer 0 das entsprechende Tor G17 oder G18, während eine Ziffer 1 das entsprechende Tor G17 oder G18 leitend macht, damit es den Vergleichsimpuls aufnimmt.
Dies bedeutet, dass, wenn die erste binäre Ziffer von A und B beide 0 oder beide eine 1 sind, der Vergleichs impuls entweder durch die Tore G17 und G18 oder durch die Tore G15 und G16 gesperrt wird. Wenn die erste binäre Ziffer von A eine 0 ist, während die erste binäre Ziffer von B eine 1 ist, sind die Tore G15 und G17 leitend, während die Tore G16 und G18 ge sperrt sind. Deshalb kann der Vergleichsimpuls durch die Tore G15 und G17 zur Klemme P5C gelangen. Wenn anderseits die erste binäre Ziffer von A eine 1 ist, während die erste binäre Ziffer von B eine 0 ist, erscheint der Vergleichsimpuls an der Klemme P6C.
Sobald ein Impuls entweder an der Klemme P5C oder P6C erscheint, während die Zahl A laufend in SRA eingeführt wird, und gleichzeitig die zuvor registrierte Zahl B in SRB durch die Stufen 1 bis n des Verschieberegisters läuft, geht der Vergleichs impuls durch G", um BS2 umzukippen. Dadurch wird das Tor G14 gesperrt, was bedeutet, dass der nächste Zeitgabeimpuls an der Klemme P1C nicht imstande ist, einen entsprechenden Vergleichsimpuls zu erzeugen.
Der Grund zu dieser Sperrwirkung, sobald ein Vergleichsimpuls entweder an der Klemme P5C oder P6C erscheint, besteht darin, dass angenommen wor den ist, dass die binären Ziffern, welche zur Kenn zeichnung der Zahl verwendet worden sind, so ge ordnet wurden, dass die erste binäre Ziffer irgendeiner Zahl die grösste Bedeutung hat, während die letzte von geringster Bedeutung ist, und dass allgemein die Bedeutung irgendeiner binären Ziffer kleiner ist als jene der vorangehenden Ziffer, und grösser als jene der nächsten Ziffer. Das oben Gesagte bedeutet nicht unbedingt, dass die Zahlen als binäre Zahlen registriert werden müs sen.
Sie sind bloss mit Hilfe binärer Ziffern in irgend einer angemessenen Weise registriert, jedoch so, dass wenn alle Zahlen geordnet sind, alle betreffenden bi nären Zahlen der verschlüsselten Darstellung entspre chen und in derselben Ordnung erscheinen. Zum Bei spiel könnten vier binäre Einheiten dargestellt wer den. Die ersten vier binären Ziffernelemente würden der dezimalen Ziffer des höchsten Stellenwertes ent sprechen usw. Ferner hat in jeder Kombination von vier binären Ziffernelementen, welche eine dezimale Ziffer darstellen, das erste Element die grösste Wich tigkeit, das heisst zahlenmässig die grösste Bedeutung usw.
Zum Beispiel könnte der folgende Code zur Kennzeichnung dezimaler Ziffern verwendet werden: 0 0000 5 1000 1 0001 6 1001 2 0010 7 1010 3 0100 8 1100 4 0101 9 1101 Aus diesem Code ist ersichtlich, dass das erste binäre Zifferelement die konstante Bedeutung von 5 hat usw. Je nach dem Rang der betreffenden dezi malen Zahl wird diese Bedeutung mit entsprechenden Zehner-Potenzen multipliziert.
Es ist klar, dass auch ein Code verwendet werden könnte, dessen erste Ziffer jene geringster Bedeutung ist. In einem solchen Fall müsste das Tor G19 unter drückt werden, und der letzte Vergleichsimpuls würde entweder an der Klemme P.,, bzw. P,(. erscheinen, was entscheiden würde, welche der beiden Zahlen grösser ist. Da, wie die Fig. 5 zeigt, die Klemmen P5C und P6C zu entsprechenden Eingängen der beiden Ein richtungen BS3 führen, kann diese jedesmal während des Vergleiches zweier Zahlen gekippt werden.
Jedoch würde erst der letzte Impuls, welcher an einer der beiden Klemmen erscheint, das richtige Ergebnis des Vergleiches ergeben. Wenn deshalb vor ausgesetzt wird, dass der Zustand von BS3 nicht aus genützt wird, bevor alle Ziffern der beiden Zahlen miteinander verglichen worden sind, könnte das in der Fig. 6 gezeigte Schema ebenfalls verwendet wer den, wenn die binäre Ziffer geringster Bedeutung an erster Stelle erschiene.
Es ist zu beachten, dass die Anordnung der Fig. 6 nicht den Vergleich zwischen Impulsen im wesent lichen gleicher Länge erheischt. Der Zustand an den Klemmen P3C und P4c verbleibt während annähernd 170 Mikrosekunden, und der Vergleichsimpuls an den Eingängen von G" und G16 ist ein Auslöseimpuls sehr kurzer Dauer.
Die Verschieberegister SRA und SRB der Fig. 2 sind mit einer (n + 2)ten Stufe versehen, welche am Eingang als 0-Stufe erscheint. Diese könnte wegge lassen werden, wenn die Zeitgabeimpulse, anstatt hinter den Informationsimpulsen 100 ,us nachzu laufen, diesen um denselben Betrag vorausgingen. Wesentlich ist, dass mindestens n + 1 Stufen in den Registern vorhanden sind, so dass eine Ziffer der an kommenden Zahl, wie z. B.
A, immer mit einer Ziffer entsprechenden Ranges der in B umlaufenden Zahl verglichen werden kann oder mit einer Zahl C, welche SRA verlässt.
Wesentlich ist, dass mindestens n + 1 Stufen in den Registern vorhanden sind, so dass eine Ziffer der ankommenden Zahl, wie z. B. A, immer mit einer Ziffer entsprechenden Ranges der in B umlaufenden Zahl verglichen werden kann oder mit einer Zahl C, welche SRA verlässt.
Aus den Fig. 5 und 2 ist ersichtlich, dass während CPC aufeinanderfolgend die Ziffern A und B ver gleicht, CPB die Ziffer A und C vergleicht. Wenn noch angenommen wird, dass A die Zahl ist, welche progressiv in SRA registriert ist, so wird CPA in diesem Augenblick in dem Sinne unwirksam, dass es bloss die Zahl B mit sich selbt vergleicht, da diese Zahl B in SBR umläuft. Würde die Zahl B nach SRB gelangen, während die Zahl A, die zuvor in SRA aufgezeichnet war, durch dieses Register umliefe, so wäre es die Vergleichseinheit CPB, welche nur die Zahl A mit sich selbst vergleichen würde.
Wenn deshalb der Fall als Beispiel genommen wird, dass A in SRA eingeführt ist, wird A mit B verglichen sowie mit C als Ausgangszahl. Ungeachtet dessen, dass die Zahl B nicht mit der Zahl C vergli chen wird, sehen die beiden Vergleiche eine Anzeige oder Ordnung zwischen<I>A, B</I> und C vor, welche sechs verschiedene Formen annehmen kann, wenn keine Rücksicht auf die Fälle von Gleichheit der Ziffern genommen wird. Der Grund, der die Tatsache recht fertigt, dass die umlaufende Zahl B nicht wirklich mit der abgehenden Zahl C verglichen wird, ist folgender: Wenn die Zahl A die Zahl C in SRA ersetzt, zeigt die Einrichtung BS4 an, ob B grösser oder kleiner ist als C. Diese Beziehungen sind entsprechend in bezug auf die Zahl C anwendbar, die gerade SRA verlässt.
Die bistabile Einrichtung BS4 ist natürlich gleich wie die bistabile Einrichtung BS3 und hält die Ergeb nisse des Vergleiches, die durch CPA gegeben wer den, fest, indem zwei ihrer Eingänge durch die Tore G21 bzw. G20 mit den Klemmen P5A und P6A verbun den sind. In gleicher Weise sind die Eingänge von BS5, welche Einrichtung das Verhältnis zwischen A und C anzeigt, über entsprechende Mischtore G22 und G23 mit den Klemmen P5B und P6B verbunden.
Wenn angenommen wird, das BS4 die Tatsache registrierte, dass B > C ist, bedeutet dies, dass als die Zahl B nach SRB kam, gefunden wurde, dass B grösser ist als die Zahl, welche SRB zu dieser Zeit verliess. Wenn die Zahl B von da ab in SRB geblieben ist, bedeutet dies, dass die Zahl, die in diesem Augenblick in SRA gespeichert ist, dieses nun verlässt, und dass sie darum kleiner ist als B und grösser als die Zahl, welche zuvor SRB verliess. Von da ab können alle, Zahlen, die durch SRA gegangen sind, wertmässig nicht abgenommen haben, doch müssen sie kleiner geblieben sein als B. Wenn anderseits BS4 anzeigt, dass C > B ist, be deutet dies, dass als B in SRB eintrat, diese Zahl kleiner war als die Zahl, welche SRB zu dieser Zeit verliess.
Wenn Bin SRB stehen bleibt, bedeutet dies, dass die Zahl, welche zu dieser Zeit in SRA gespeichert ist, dieses Register verlässt und dass sie deshalb grösser ist als die Zahl, die abging, und auch grösser als die Zahl B, vorausgesetzt, dass die Zahl, welche abging und durch B ersetzt wurde, gleich zeitig nicht auch grösser war als die in SRA gespei cherte Zahl. Unter dieser wichtigen Voraussetzung, über die noch berichtet wird, muss die Zahl, welche SRA verliess, nachdem Bin SRB registriert wurde, grösser sein als B. Ferner können die Zahlen, die von da ab durch SRA gegangen sind, wertmässig nicht abgenommen haben, und die Zahl C, die nun SRA verlässt, um durch die Zahl A ersetzt zu werden, muss daher grösser sein als B.
Deshalb beweist die obige Überlegung, dass der Zustand von BS4, das heisst B grösser oder kleiner als C eine richtige Anzeige des Verhältnisses zwi schen der Zahl C gibt, die SRA gerade verlässt, und der Zahl<I>B,</I> welche in SRB gespeichert ist und darin umläuft, ungeachtet der Tatsache, dass BS4 in seinen stabilen Zustand gekippt wurde, während die Zahl B mit einer anderen Zahl verglichen worden ist als jene, die gerade SRA verlässt.
Diese überlegung gilt jedoch nur, wenn vorausgesetzt wird, dass eine abgehende Zahl nie grösser war als die ankommende Zahl, jedoch grösser als die unilaufende Zahl. Eine solche Bedingung kann sich natürlich ergeben, jedoch ist die Vergleichseinrichtung mit Mitteln versehen, die eine automatische Rückführung der bistabilen Ein richtung BS4 und BS5 bewirken, wenn an dieser die Anzeigen<I>C > B</I> und C > A vorgefunden werden.
Wenn sich eine solche Bedingung zeigt, werden BS4 und BS5 automatisch in die Zustände<I>B ></I> C und A > C versetzt. Diese automatische Rückstellung wurde bereits oben erwähnt, und zwar als besonders vorteilhaft in Verbindung mit der Sortierung mit End- vergleich nach dem Arbeiten der Relais Adr oder Bdr. Der Hauptnutzen dieser automatischen Rück stellung besteht jedoch darin, dass sie erlaubt, nur einen Vergleichsvorgang zwischen ankommender und abgehender Zahl zu machen sowie zwischen der ankommenden und umlaufenden Zahl, während sie verhindert,
dass ein Vergleichsvorgang zwischen einer umlaufenden und einer abgehenden Zahl stattfindet.
Man bemerkt, dass die Überlegung, welche den Vergleich nur zweier Zahlenpaare von dreien recht fertigt, insofern nicht vollständig ist, als die Bedin gung<I>B > C > A</I> betroffen wird, da sich diese aus der erklärten automatischen Rückstellung ergeben haben kann, nachdem die Zahl B in SRB und eine Zahl, die in SRA eintritt, beide als kleiner befunden wurden als die Zahl, welche SRA zu dieser Zeit ver liess. Wenn jedoch die Zahl<I>B</I> in SRB stehen blieb, deutet dies, dass die Zahl, die in SRA in diesem Moment aufgenommen wurde, kleiner war als B.
Man wird daher zur allgemeinen überlegung zurückge- führt, die für den Zustand B > C gilt, da, obschon alle Zahlen, die durch SRA gegangen sind, erhöhte Werte haben können, sie dennoch kleiner geblieben sein müssen als B. Deshalb ist die Zahl C, welche nun SRA verlässt, wirklich kleiner als B, wie durch den Zustand der Schaltung BS4 angezeigt worden ist.
Nachdem die Zahl A voll in SRA eingetreten ist, werden die bistabilen Einrichtungen BS3, BS4 und BS5 in entsprechende Zustände versetzt, wodurch das richtige Verhältnis zwischen<I>A, B</I> und C angezeigt wird. Der Stromkreis der Fig. 5 ist dazu da, diese Zustände abzutasten, um eine der Klemmen PA oder P, und eine der Klemmen PC und PD zu betätigen, das heisst mit einem Potential zu versehen. Diese Betätigung erfolgt durch die differenzierte nachlau fende Kante des Ermächtigungsimpulses an der Klemme PO., welcher an der Klemme P2 erscheint.
Während die vordere Kante dieses Ermächtigungs impulses dazu verwendet wurde, den Stromkreis der Fig. 6 für den Vergleichsvorgang vorzubereiten, zeigt der Inverter 13 in Fig. 5 an, dass die differenzierte hintere Kante des Ermächtigungsimpulses als wirk sames Signal am Ausgang von 13 erscheint, welcher mit einem Eingang des Mischtores G27 verbunden ist. Da der Ausgang von G27 an dem Eingang dreier Tore G24, G25 und G26 angeschlossen ist, versucht dieses Ausgangssignal durch eines dieser drei Koinzi denztore zu gehen. Das erste Tor G24 besitzt zwei weitere Eingänge, welche durch BS4 bzw. BS5 ge steuert werden, wovon der erste<I>C > B</I>und letztere C > A anzeigt.
Das zweite Tor G25 hat zwei weitere Eingänge, welche durch BS4, der C > B anzeigt, über das Mischtor G,8 sowie durch BS5, der A >C an zeigt, gesteuert werden. Ähnlich hat das dritte Tor G26 ebenfalls zwei weitere Eingänge, die von BS4, welcher B i C anzeigt, und durch BS5, welcher <I>C > A</I> anzeigt, über das Mischtor G29, gesteuert werden. Somit ist das Tor G25 über G28 wechselweise unter Einfluss von BS4, der C > B anzeigt und von BS3, der B > A anzeigt. In gleicher Weise ist das Tor G26 über G29 unter Einfluss von BS5, der C > A anzeigt, und von BS3, der A > B anzeigt.
Es ist somit zu beachten, dass, wenn ein Impuls am Ausgang des Tores G27 erscheint, nur eines der drei Koinzidenztore G24, G25 und G26 bereit ist, einen Impuls durchzuschleusen.
Wenn der Impuls imstande ist, durch das Tor G25 zu gehen, bedeutet dies, dass die Zustände derart sind, dass die Zahl A einem Dokument entspricht, welches in die Weichenposition verbracht werden sollte und in eine Ausgangsposition, welche dieselbe ist, nach welcher das C-Dokument befördert worden ist. Dies bedeutet ebenfalls, dass das nächste A-Dokument aus einer A-Eingangsposition kommen muss, damit seine Nummer in SR A festgehalten wird. Deshalb bildet der Ausgang von G25 den ersten Eingang der bi- stabilen Einrichtung BS7 und die Ausgangsklemme PA, welche dem A-Zustand von BS7 entspricht, wird betätigt.
Wenn es das Tor G26 ist, welches einen Ausgangsimpuls liefert, kippt es in gleicher Weise BS7 in seine B-Position, wenn es nicht schon in dieser Lage war, und die Klemme PB wird betätigt.
Wenn der Impuls am Ausgang des Tores G27 imstande ist, durch das Tor G24 zu gehen, bedeutet dies, dass<I>A</I> und<I>B</I> kleiner sind als C. Deshalb ist eine Änderung des Ausganges entweder für das A- Dokument oder für das B-Dokument erforderlich. Das Erscheinen dieses Impulses am Ausgang von G24 zeigt deshalb nicht an, welches der Dokumente A oder B vorwärts befördert werden soll, sondern dass, wel ches Dokument auch vorgeschoben wurde, es die Richtung nehmen muss, die im Gegensatz zu der Rich tung steht, welche das C-Dokument genommen hat.
Dieser Ausgangsimpuls wird zu den einzelnen Eingängen der bistabilen Einrichtung BS6 gegeben, welcher daher als zweiwertiger Zähler arbeitet. Wenn dieser sich im Zustand C befand, wobei die Klemme PC erregt wurde, geht er in den D-Zustand über, wobei die Klemme PD betätigt wird, und umgekehrt.
Ausser mit dem Einzeleingang von BS6 verbunden zu sein, führt der Ausgang von G24 ebenfalls zu den Eingängen der mit einer stabilen Lage versehenen Einrichtungen MS, und MS4. Die erste dieser Einrich tungen besitzt eine Zeitkonstante von 50 Mikro sekunden, und die zweite eine solche von 100 Mikro sekunden. Sie dienen als Impulsverzögerungseinrich tungen für den Impuls, welcher am Ausgang von G24 erscheint.
Ungefähr 50 Mikrosekunden, nachdem MS, durch einen Impuls vom Ausgang G,4 ausgelöst wor den ist, können sie wieder in ihren stabilen Zustand zurückversetzt werden und erzeugen einen Impuls, welcher durch die entsprechenden Mischtore G26 und G22 die Einrichtungen BS4 und BS5 in die Zustände kippt, die anzeigen<I>B > C</I> und<I>A > C.</I> Dies ist der Rückstellungsvorgang, der zuvor erwähnt worden ist.
Weitere 50 Mikrosekunden nachher erzeugt die Kippschaltung MS4, welche gleichzeitig mit MS, aus gelöst worden ist, durch ihre automatische Rückkehr zur stabilen O-Lage einen Impuls durch G,7, welcher Impuls dann an die drei Tore G..,4, G,5 und G26 ange legt wird, wenn der Impuls am Ausgang von 13 zu diesen drei Koinzidenztoren geführt wird.
Das Tor G24 ist jedoch gesperrt und G25 oder G26 ist ent- sperrt. Deshalb erscheint der Impuls, der durch MS4 erzeugt worden ist, entweder am Ausgang von G24 oder am Ausgang von G26, um die Einrichtung BS7 in den Zustand zu versetzen, der anzeigt, welches der Dokumente,<I>A</I> oder<I>B,</I> in die Weichenposition verbracht werden soll.
Ein weiterer Eingang des Mischtores G27 ist mit der Klemme P3 verbunden, die, wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, einen Impuls empfangen kann, wenn eine der Stapelsortierrelais Adr oder Bdr arbeitet, um die Klemme PL über die Kontakte<I>ade</I> oder bd2 und über einen Differenzierstromkreis, der durch einen Kondensator angedeutet ist, mit der Klemme P3 zu verbinden.
Deshalb untersucht dieser Impuls, der notwendig ist, weil das letzte Dokument in der Eingangsposition nicht ersetzt worden ist, einfach die Zustände des Vergleichers CP in genau derselben Weise, wie der Impuls, der durch die hintere Kante des Ermächtigungsimpulses an der Klemme P2 hervorgerufen worden ist, die Zustände der Vergleichseinrichtung nach jedem Vergleichs vorgang untersucht.
Ein solcher Impuls für die Sortierung mit End- vergleich folgt natürlich der Öffnung der Verbin dung zwischen den Klemmen PBC und PD oder PAC und PC, welche durch die Mischtore G21 oder G23 die Einrichtungen BS4 oder BS5 veranlasste, in den Zustand<I>C > B</I> oder<I>C > A</I> versetzt zu werden.
Es ist festzustellen, dass die Einrichtung nach Fig. 5 nicht dazu dient, anhand der Zustände der Vergleichseinheiten CPA, CPB und CPC festzustellen, ob die beiden Zahlen, welche sie miteinander ver glichen hat, gleich sind; es kann jedoch jede Einheit nach Fig. 6 eine solche Anzeige geben, da in diesem Fall die Kippschaltung BS2 nach einem Vergleichs vorgang auf ihrem Zustand I verbleibt. Jedoch ist eine Wahrnehmung einer solchen Gleichheitsbedin gung nicht notwendig. Dies bedeutet, dass wenn die Zahlen in steigender Folge verglichen werden, nicht nur das Tor G13, sondern auch die bistabile Einrich tung BS2 weggelassen werden könnten. In diesem Fall kann ebenfalls das Tor G14 weggelassen wer den.
Ferner würde dann die Einrichtung MS2, die in jeder Vergleichseinheit vorgesehen ist, drei Ver gleichseinheiten gemeinsam dienen, da eine einzelne Sperrung der Vergleichsimpulse, die an einer einzel nen Vergleichseinheit (CPC) ankommt, nicht länger benötigt würde. Es wäre bloss erforderlich, dass die Vergleichsimpulse den Zeitgabeimpulsen nach einem bestimmten Zeitintervall folgten, wodurch nur eine mit einer stabilen Position versehene Einrichtung MS, notwendig würde.
Das passende Arbeiten der Einrichtung nach der Fig. 5 im Falle von Gleichheit zwischen zwei Zahlen ist abhängig vom Rückstellungsmerkmal der bistabilen Einrichtungen BS4 und BS5 im Falle, dass A und B kleiner sind als C.
Es können zwei Fälle von Gleichheit in Be tracht fallen. Entweder ist die ankommende Zahl in einem Register gleich der Zahl, welche bereits in anderen Registern gespeichert ist, oder sie ist gleich der Zahl, welche sie im genannten einen Register ersetzt.
Wenn der Fall betrachtet wird, bei welchem die Zahlen<I>A</I> und<I>B</I> mit der abgehenden Zahl C mit dem Ergebnis verglichen worden sind, dass A ausgeschieden würde, sei erst angenommen, dass die Zahl<I>A',</I> welche ankommt, um die Zahl<I>A zu</I> ersetzen, gleich<I>B</I> sei. Wenn <I>A</I> entfernt ist, be deutet das, dass folgende Zustände vorhanden sind:
EMI0017.0010
B <SEP> > <SEP> A <SEP> > <SEP> C
<tb> oder <SEP> <I>A <SEP> > <SEP> C <SEP> > <SEP> B</I>
<tb> oder <SEP> <I>C <SEP> > <SEP> B <SEP> > <SEP> A.</I> Wenn nun beachtet wird, dass A' gleich B ist, führen die drei obigen Bedingungen zu den folgenden:
EMI0017.0011
<I>B <SEP> > <SEP> A' <SEP> > <SEP> A</I>
<tb> oder <SEP> <I>A <SEP> > <SEP> A' <SEP> > <SEP> B</I>
<tb> oder <SEP> <I>B <SEP> > <SEP> A' <SEP> > <SEP> A.</I> Diese drei Zustände können durch die Betrach tung z. B. des ersten nachgewiesenen werden. Wenn <I>B > A</I> gegeben ist, führt dies zu B > A', da die Vergleichseinheit CPC und insbesondere BS3 in ihrem vorherigen Zustand sind. Anderseits führt die vor angehende<I>B > A</I> Bedingung zu A' > A,<I>da B = A'</I> ist.
Es kann daher leicht festgestellt werden, dass die drei möglichen Bedingungen, welche nach der Ein führung von A' = B in SRA erhalten werden, derart sind, dass entweder das A' oder das B-Dokument vor geschoben wird, wobei nicht von Bedeutung ist, wel ches der beiden, dass jedoch das B-Dokument in der andern Richtung befördert wird zu jener, welche das A-Dokument eingenommen hat, im Falle, dass A grösser als C war, welche Zahl ihrerseits grösser als B war.
Tatsächlich umfassen drei Bedingungen, welche oben betrachtet worden sind, jene, in welcher<I>C > B,</I> welche ihrerseits grösser ist als A. Diese Bedingung kann nicht bestehen bleiben, wenn die Rückstellung angewendet wird. Die automatische Rückstellung erzeugt an ihrer Stelle<I>B > A >C.</I> Deshalb wird, wenn eine ankommende Zahl gleich der bereits im andern Register gespeicherter Zahl ist, mit oder ohne automatische Rückstellung, ungeachtet des Fehlens einer Prüfung auf Gleichheit beim augenblicklichen Vergleich, diese Zahl richtig behandelt.
Wenn nun der Fall betrachtet wird, bei welchem <I>A' = A</I> ist, sind die drei möglichen Bedingungen, bei denen<I>A'</I> an Stelle des abgegangenen<I>A</I> tritt, dieselben wie zuvor, jedoch können angesichts der Gleichheit zwischen<I>A'</I> und<I>A</I> die entsprechenden Be dingungen abgeleitet werden:
EMI0017.0021
<I>B <SEP> > <SEP> A' <SEP> > <SEP> A</I>
<tb> oder <SEP> <B><I>A,></I></B> <SEP> A <SEP> > <SEP> B
<tb> oder <SEP> <I>B <SEP> > <SEP> A <SEP> > <SEP> A'.</I> Diese können beispielsweise erklärt werden, indem die vorangehende Bedingung<I>B > A > C</I> betrachtet wird. Einerseits führt<I>A > C zu A' > A,</I> da die Vergleichseinheit CPB und insbesondere BS, sich in ihrem vorhergehenden Zustand befindet.
Anderseits führt, wegen der Gleichheit zwischen <I>A > A'</I> der Zustand<I>B > A</I> zu B > A'.
In den ersten zwei Fällen folgt das A'-Dokument zwangläufig dem A-Dokument in derselben Richtung. Im dritten Fall würde das B-Dokument dem A-Doku- ment folgen. Dies wäre jedoch nicht richtig, denn es besagt, dass trotzdem<I>A' = A</I> ist und dem A'-Doku- ment nicht erlaubt wird, dem A-Dokument zu folgen, obschon es kleiner ist als B, jedoch nicht kleiner als A.
Dieser Fall wird automatisch ersetzt durch den ersten, der die Anlage dann richtig arbeiten lässt.