CH366014A - Verfahren und Einrichtung zum Abgeben gebackener Waffelblätter aus Waffelzangen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Abgeben gebackener Waffelblätter aus Waffelzangen

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CH366014A
CH366014A CH6117458A CH6117458A CH366014A CH 366014 A CH366014 A CH 366014A CH 6117458 A CH6117458 A CH 6117458A CH 6117458 A CH6117458 A CH 6117458A CH 366014 A CH366014 A CH 366014A
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tongs
wafer
waffle
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brush
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CH6117458A
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Otto Dr Ing Hebenstreit
Richter Erich
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Otto Dr Ing Hebenstreit
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B5/00Baking apparatus for special goods; Other baking apparatus
    • A21B5/02Apparatus for baking hollow articles, waffles, pastry, biscuits, or the like
    • A21B5/023Hinged moulds for baking waffles

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Container, Conveyance, Adherence, Positioning, Of Wafer (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zum Abgeben gebackener Waffelblätter aus     Waffelzangen       Das Patent bezieht sich auf ein Verfahren zum  Abgeben von gebackenen Waffelblättern aus in der  Öffnungsbewegung begriffenen, je aus einer     Innen-          und    einer Aussenplatte bestehenden     Waffelzangen.     



  Das Patent betrifft auch     eine    Einrichtung an  einem     Waffelbackautomaten    mit     Waffelzangen    zur  Durchführung des Verfahrens.  



  Bei den zur Erzielung der angegebenen Abgabe  bekannten Verfahren begnügt man sich damit, die       Waffelzangen    erst nach Durchschreiten des gerad  linigen horizontalen Abschnittes der Bewegungsbahn  der Waffelzangen an der     Umlenkstelle    hinter dem  Austritt aus dem Backbereich zu     öffnen    und die Vor  derkante der Innenplatte der Waffelzange     schliesslich     kurz vor dem Erreichen ihrer waagrechten Stellung  unter die Einwirkung eines     Abschuborgans    zu brin  gen, das dann für das selbsttätige     Abrutschen    des  Waffelblattes von der noch schrägstehenden Innen  platte sorgen soll.

   Die Erfahrung hat nun aber gezeigt,  dass dieser kurze, sich nur über einen Winkelbereich  von noch nicht einmal 90  erstreckende     Ablösebe-          reich,    in dem erstens die Schrumpfung des Waffel  blattes sich auswirken und abschliessend das     Abschub-          organ    zur Wirkung kommen soll, für das zuverlässige  Ablösen des Waffelblattes nicht immer ausreicht.  



  Während im allgemeinen bei gleichmässiger     Durch-          wärmung    der     Waffelzangen    der     Schrumpfprozess     allein ausreichend sein könnte, wenn man genügend  Zeit für den Schrumpfvorgang bis zum Erreichen der  waagrechten Lage der     Innenplatte        zur    Verfügung  stellt, so hat man bei den bekannten     Waffe@lbackauto-          matenkonstruktionen    doch von einer solchen Möglich  keit keinen Gebrauch machen zu können geglaubt,

    weil man sich vor der vorzeitigen Öffnung der Waf  felzange vor dem Verlassen des vorerwähnten gerad  linigen horizontalen Abschnittes     ihrer    Bewegungsbahn  fürchtete und mit der Möglichkeit rechnen zu müssen    glaubte, dass das Waffelblatt vorzeitig der     Waffelzange     entgleiten könnte.  



  Die Notwendigkeit der     Schaffung    einer ausserhalb  des eigentlichen Automaten anzuordnenden     Abgleit-          bahn,    die normalerweise mit     ihrer    Oberkante etwa in  dem mehrfach genannten     Horizontalabschnitt    liegen  muss, tat ein übriges, um an die Unmöglichkeit einer  vorzeitigen Öffnung der     Waffelzange    vor Verlassen  dieses Horizontalabschnittes     zu    denken.  



  Das Verfahren ist     erfindungsgemäss    dadurch     ge#          kennzeichnet,    dass der     Beginn    der     Öffnungsbewegung     der Aussenplatte jeder     Waffelzange    vor dem Verlassen  eines geradlinigen unteren Abschnittes der Bewe  gungsbahn der Waffelzange vor einer     Umlenkstelle     der Bahn einsetzt und in mehrfachem Auf- und       Wiederzuklappen    ihre weiteste     Aufklappstellung    noch  im     Umlenkgebiet    oberhalb des erwähnten geradlinigen       Abschnittes    erreicht.  



  Die Einrichtung zur     Durchführung    des Verfahrens  ist     erfindungsgemäss    dadurch gekennzeichnet, dass ein  das Aufklappen der Aussenplatten der     Waffelzangen     bewirkendes     Steuerkurvenpaar    wellenförmig "ausge  bildet ist.  



  Nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren wird der  Winkelbereich, bei dessen Durchlaufen die Ober  flächenkühlung des Waffelblattes und damit seine  Schrumpfung erfolgen soll, gegenüber den bekannten       Waffelbackautomaten    erheblich vergrössert und der       Schrumpfungs-    sowie damit auch der     Ablöseeffekt     verbessert.  



  Während bei den bekannten     Waffelbackauto-          maten    mit nur kurzer Abkühlungsstrecke die Anwen  dung von Rückstreich- oder     Rückschubkräfte    aus  übenden Organen die notwendige Voraussetzung für  das Abgleiten der     Waffelblätter    von der Innenplatte  überhaupt darstellt, werden beim     erfindungsgemässen          Verfahren        derartige        Abschuborgane    als zusätzliche           Hilfselemente    nur für wenige seltene Ausnahmefälle  benötigt.  



  Das     Verfahren    nach der Erfindung wird anschlie  ssend in einem Ausführungsbeispiel zusammen mit der  Einrichtung gemäss der     Erfindung    anhand der Zeich  nung     erläutert.     



  Es zeigen:       Fig.    1 in Seitenansicht den äusseren     Umlenkbe-          reich    eines     Waffelbackautomaten    ausserhalb der be  heizten Strecke,  die     Fig.    2 bis 4 die Bewegungsbahn der Waffel  zange am Anfang des     Umlenkbereiches    in mehreren       aufeinanderfolgenden    Stellungen der Waffelzangen,  die     Fig.    5 bis 7 die Bürstenanordnung in bezug  auf die an ihnen     vorbeistreichenden    Zangenplatten,       Fig.    8     eine    schematische Darstellung des gemein  samen Bürstenantriebes in Seitenansicht,

         Fig.9    ein Grundriss des Bürstenantriebes nach       Fig.    8 auf das Wirkungsgebiet der Bürsten beschränkt,       Fig.    10 eine Darstellung entsprechend derjenigen  nach     Fig.    9, jedoch im fortgeschrittenen Stadium der  Bürstenbewegung,       Fig.    11 eine Darstellung des Bewegungsantriebes  für die mit der Innenplatte zusammenarbeitenden  Bürsten in Seitenansicht und       Fig.    12 die Steuerung der vorderen     Umlenkrolle     des Abnahmeförderbandes, ebenfalls in schematischer  Seitenansicht.  



  Die Bewegungsbahn des die     Waffelzangen    tra  genden Kettensystems 4 eines üblichen     Waffelback-          automaten    ist nach     Fig.    1 durch Schienen 5 und 6  bestimmt, auf denen die Rollen 3 auflaufen. Der       übersichtlichkeit    halber sind auf der unteren Strecke  des Kettenzuges die Schienen 5     in        Fig.    1 weggelassen.  Mit 12' ist in den     Fig.    1 bis 4 die den Umriss des  Maschinengestelles andeutende strichpunktierte Linie  bezeichnet.  



  Das     Abklappen    der Aussenplatte 1 jeder Waffel  zange von ihrer Innenplatte 2 wird durch die mit  Rollen versehenen Steuerzapfen 8 der Aussenplatte 1  bewirkt. Die Zapfen 8 laufen in einem Steuerkurven  paar 11, 12, welches in     Fig.    1 der besseren     übersicht-          lichkeit    halber nur streckenweise eingezeichnet  wurde.  



  Die Verbindungsglieder der Ketten sind mit 4 be  zeichnet. Die strichpunktierte Linie 7 stellt die Bewe  gungsbahn der Steuerzapfen 8 der Aussenplatten 1 der  Waffelzangen auf ihrem Wege vom Öffnungsbeginn  bis zur     Aufgussstelle    dar.  



       Beim    Durchlaufen des     Umlenkbogens    (im Gegen  uhrzeigersinn in     Fig.    1) wird der Steuerzapfen 8 der  Aussenplatte 1 jeder     Waffelzange    auf     einer    kurzen  Strecke wellenförmig     geführt,    so dass sich sein Ab  stand von der Achse der gekrümmten Bahn der  Innenplatte 2 zwischen einem niedrigsten und einem  grössten Wert unter Umständen in mehrfacher Wellen  bewegung     ändert,    wodurch die beiden die     Waffelzange     bildenden Platten 1 und 2 eine sich unter Umständen  mehrmals wiederholende Auf-     und.        Zubewegung    ge  geneinander ausführen.

   Dieser Wellenbereich liegt    unterhalb einer die unterste Partie der Führungs  schienen 6 tangierenden Horizontalebene.  



  Oberhalb dieser Ebene verzichtet man im allge  meinen auf eine Fortsetzung der Auf- und     Zube-          wegung.    Die sich mehr und mehr öffnende Waffel  zange tritt nach den     Fig.    5 bis 7 nunmehr in den  Wirkungsbereich von zwei Bürsten 13 und 14 ein,  von denen die Bürste 13 dazu bestimmt ist, ein etwa  an der Innenplatte 2     haftengebliebenes    Waffelblatt  endgültig abzulösen und zum Abrutschen von der  Innenplatte 2 zu zwingen. Die Bürste 14 bestreicht  dagegen :die Innenfläche der Aussenplatte 1 in einem  gewissen Bereich     bzw.    ein auf ihr     sitzengebliebenes     Waffelblatt.

   Naturgemäss sind derartige Bürsten auch  zum Abstreichen von     Masseresten    von den beiden  Platten 1 und 2 geeignet, wenn - wie im     Normalfall      das Schrumpfen des Waffelblattes allein schon sein  vollständiges Ablösen von den Innenflächen der       Waffelzangenplatten    bewirkt hat. '  Bei den beiden Bürsten handelt es sich also um ein  lediglich aus Sicherheitsgründen für die Erhöhung der  Zuverlässigkeit einzubauendes Hilfsaggregat.  



  Nach dem aus den     Fig.    8 bis 11 ersichtlichen Aus  führungsbeispiel führt die Bürste 13 sowohl eine  absolute hin und her gehende Bewegung entsprechend  den aus den     Fig.    9, 10 und 11 ersichtlichen Pfeilen  etwa parallel zu der Innenfläche der Innenplatte 2 als  auch eine Drehbewegung aus, während sich die Bürste  14 nur mit einer hin und her gehenden Bewegung auf  die im Aufklappen begriffene Aussenplatte begnügt.  Die Wirkungsweise ist so zu verstehen, dass die Bürste  14 entsprechend der beabsichtigten     Rückdrück-    bzw.

         Rückstreichwirkung    auf ein etwa an der Aussenplatte  1     haftengebliebenes    Waffelblatt während eines gro  ssen Teils der von der Aussenplatte 1 zum Vorbei  laufen an der Bürste 14 benötigten Zeit in Kontakt  mit dem Waffelblatt verbleibt. Da während dieser Zeit  die Aussenplatte 1 immer weiter aufklappt, ist nach  dem Ablaufen der Aussenplatte 1 von der Bürste 14  das Zurückziehen der Bürste 14 in     Axialrichtung    er  forderlich, weil ja beim Auftreffen der Bürste 14 auf  die nächste Waffelzange deren Aussenplatte 1 noch  nicht so weit aufgeklappt ist.

   Die in den Keilraum  zwischen den beiden Platten 1 und 2 hinein gerichtete  Bewegung der Bürste 14, die in einem Rahmen 17  an zwei Stellen mittels ihrer Tragstange 16 gelagert  ist, wird durch einen Schubkeil 19 auf einer parallel  zur Längsachse des Automaten verlaufenden, eben  falls in dem Rahmen 17 gelagerten Stange 20 bewirkt.  



  Das Zurückziehen aus diesem Keilraum geschieht  selbsttätig durch die aus     Fig.    9 ersichtliche Feder 15,  die sich einerseits gegen die Innenfläche einer Rah  menwange und anderseits gegen einen auf der Trag  stange 16 befindlichen Stift 18 abstützt. Die Form des  Schubkeiles 19 ist nicht unbedingt verbindlich. Man  kann auch durch eine andere Formgebung der steu  ernden Kante jeden anderen gewünschten Bewegungs  ablauf der Bürste 14 erzielen.  



  Auch die Bürste 13 ist mit ihrer freitragenden  Stange 34 in Wangen des erwähnten Rahmens 17      gelagert bzw. geführt, wie insbesondere in     Fig.    11  deutlich gemacht ist.  



  Die Stange 34 ist (vergleiche     Fig.    11) in     zwei     Schrägschlitzen 29 von     Wangenblechen    28 des Trag  rahmens 17 geführt. Ausser dieser geradlinigen Be  wegung kann die     Bürstenträgerstange    34 auch noch  eine Drehbewegung durch einen Hebel 33 erfahren,  dessen unteres Ende mit einem Zapfen 32 in     einer     zu der Längsrichtung der Schlitze 29 in einem Winkel  angestellten zweiten Führungsnut 30 geführt ist. Der  Winkel zwischen den Führungen 29 und 30 bewirkt  die angestrebte Drehung, die das Abschieben bzw.  Rückstreichen des Waffelblattes begünstigen soll.  



  Ebenso wie das Ende der Schubstange 20 für den  Schubkeil 19 in einem Gabelschlitz des im Ma  schinengestell auf einem Zapfen 25 gelagerten Hebels  24 (vergleiche     Fig.    11) gelagert ist, kann auch der  Antriebshebel 27 für die Tragstange 34 der Bürste 13  diese Tragstange     gabelförmig    umfassen, so dass auch  hier eine formschlüssige Bewegungsübertragung statt  findet. Die Endlagen des Hebels 27 sind in     Fig.    11  mit 1 und 11 bezeichnet. In diesen Endlagen hat die  Stange 34 ihre. oberste bzw. unterste Stellung inner  halb der Schlitze 29 erreicht. Beide Hebel 24 und 27  sind durch das Auge 26 zu einem gemeinsamen  Winkelhebel verbunden, der also als gemeinsames  Antriebsorgan für beide Bürsten dient.

   Es bedarf also  nur noch eines einzigen durch die Elemente 21, 22  und 23 in den     Fig.    8 bzw. 11 dargestellten Bewe  gungsgestänges, dessen treibender Zapfen in der       Kurvennut    des als Drehkörper ausgebildeten Ele  mentes 21 läuft. Der letztere sitzt auf einer Welle des       Massepumpenantriebes.    Von dem letzteren ist auch  die Hub- und Senkbewegung der vorderen     Umlenk-          rolle    39 des an den     Waffelbackautomaten    anschlie  ssenden Abnahmeförderbandes 36 durch ein Kegel  räderpaar 44 und zwei Kettentriebe 43 sowie eine  Hubkurbel 40 und die Schubstange 41 abgeleitet.

   Die  hintere     Umlenkrolle    49 des erwähnten Abnahme  förderbandes 36 ist ortsfest im Maschinengestell ge  lagert. Die Aussenzapfen der Achse der vorderen       Umlenkrolle    39 sind in zwei Bogenschlitzen 45 zweier  äusserer nicht näher bezeichneter Lagerschilde ge  führt. Die Schlitze 45 werden nur während der Auf  wärtsbewegung der     Umlenkrolle    39 benutzt, während  die Senkbewegung der Rolle 39 sich auf dem Umwege  über die nach innen ausweichende zweite Schlitz  gruppe 46 vollzieht. Die zuverlässige Weichenstellung  von einer zur anderen Schlitzgruppe geschieht durch  die unter-     Federwirkung    stehenden Weichenzungen  47 und 48.

   Bei Ausweichen der     Umlenkrolle    39 nach  innen     nähert    sie sich der Achse der zweiten     Umlenk-          rolle    49, so dass das Abnahmeförderband 36 schlapp  durchhängen würde, wenn nicht die aus     Fig.    12 er  sichtliche, unter Wirkung der Zugfeder 50 stehende  Spannrolle vorhanden wäre.  



  In den     Fig.    8 und 12 ist die oberste Stellung der       Umlenkrolle    39 mit I und ihre tiefste     Absenkstelhing     mit     1I    bezeichnet. Das Anheben des Vorderendes des  Abnahmeförderbandes 36 ist nötig, um das aus der         Waffelzange    abrutschende     Waffelblatt    nicht aus grö  sserer Höhe frei herabfallen zu lassen.  



  Für das sorgfältige Ablegen der auf dem Förder  band 36 hintereinander geförderten Waffelblätter in  den aus     Fig.    8     ersichtlichen    Stapelkasten 37 ist noch  die Bürstenwalze 35 und die in einigem Abstand  davon angeordnete     I7berleitwalze    38     .erforderlich,     welch letztere mit höherer Umfangsgeschwindigkeit  gegenüber der Fördergeschwindigkeit des Bandes 36  umläuft.  



  Da zur Erzeugung der     Aufldappbewegung    der  Aussenplatten der     Waffelzangen    das weiter     vorn     erwähnte     Steuerkurvenpaar    vorhanden ist, braucht  man dieses     Steuerkurvenpaar    nur in     Form    einer ein  zigen oder auch mehrerer Wellen zu gestalten, um die  für das Verfahren gemäss der     Erfindung    wichtige  einfache oder     mehrfache    Auf- und     Zubewegung    zwi  schen den beiden, miteinander zusammenarbeitenden  Platten der Waffelzange hervorzurufen.

   Die Auf- und       Zubewegung    begünstigt die     Bespülung    der Waffel  plattenoberfläche mit kühler Frischluft ausserhalb des       Heizbereiches    mit dem Effekt     einer    sehr schnellen  Schrumpfung des dünnen Waffelblattes gegenüber den  Platten der     Waffelzange.     



  Um nun auch für alle vorkommenden Fälle, selbst  bei örtlicher Haftung des     Waffelblattes    an einer der       Waffelzangenplatten    mit einem zuverlässigen Aus  werfen der Waffelblätter rechnen zu können, ver  zichtet man auch bei dem Verfahren und der Einrich  tung nach der     Erfindung    nicht auf die     Zuhilfenahme     der an sich bekannten mechanischen     Abschuborgane,     wobei aber über die bekannten     Ausführungsformen     hinausgehend mindestens zwei     Abschub-    bzw. Rück  streichbürsten vorgesehen sind, von denen die eine  der Aussenplatte und die andere der     Innenplatte    zuge  ordnet wird.

   Dieser Bürstensatz muss dabei in dem  von jeder geöffneten Zange durchwanderten Keilraum  untergebracht sein, wobei es für die     allgemeinste    Aus  führungsmögIichkeit nur darauf ankommt, dass die       Oberflächen    der entweder an der Aussenplatte oder  der     Innenplatte        haftengebliebenen        Waffelblätter    von  den Bürsten bestrichen werden.

   Die Bürsten können  also einseitig freitragend in den Keilraum eindringend  ortsfest im Maschinengestell angeordnet sein, wobei  sich verhältnismässig geringe Relativbewegungen dem  Bürsten gegenüber den     Oberflächen    der an ihnen vor  beistreichenden Waffelblätter ergeben, oder sie kön  nen auch absolute Bewegungen ausführen, wobei dann  höhere Relativgeschwindigkeiten auftreten, die     unter     Umständen eine     grössere        Abschub-    oder Rückstreich  wirkung ergeben.  



  Die Richtung der     Abschub-    bzw. Rückstreich  kräfte, die     von    den Bürsten auf das     Waffelblatt    aus  geübt werden müssen, ist durch den Zweck bestimmt,  also .an die     Bewegungsbahn    der     oberflächenmässig     abzustreichenden Platten der     Waffelzangen    gebunden,  der sie sich auch anpassen müssen.  



  Angriffsstellen der Bürsten können sowohl die  Vorderkanten der Waffelblätter als auch     ihre    Ober  flächen sein.      Die überaus günstige Wirkung des einmaligen  oder mehrfach wiederholten     Annäherns    der Aussen  platte an die     Innenplatte    nach     öffnungsbeginn    der       Waffelzange    erklärt sich daraus, dass bei der  Schrumpfung das Waffelblatt sich fortschreitend ört  lich bereits von mindestens einer der     Waffelzangen-          innenflächen    ablöst, so dass teilweise Luft örtlich zwi  schen Platte und Waffelblatt eintreten kann,

   die beim       jedesmaligen        Wiederzusammenklappen    zusammenge  presst und dabei über einen grösseren Flächenbereich  unter fortschreitendem Ablösen des Waffelblattes von  seiner metallischen Hartfläche verteilt wird.  



  Ausserdem tritt beim     Wiederzusammenklappen     das erwünschte Abscheren der über die Ränder der       Waffelzange    herausgequollenen     Backmasseperlen    ein,  so dass damit ein weiterer Grund für das Hängen  bleiben des Waffelblattes an den     Innenflächen    der       Waffelzange    am Rande beseitigt wird.  



  Wenn auch im     Abrutschbereich    der     Waffelzangen-          bewegungsbahn    im allgemeinen ein ortsfest ange  ordnetes Aufnahmeförderband für die aus dem Auto  maten     herausrutschenden    Waffelblätter genügen  könnte, so ist es für erschwerte     Ablösebedingungen     doch     vorteilhaft,

      zum mindesten die dem     Waffelback-          automaten    zugekehrte     Umlenkrolle    dieses für solche  Zwecke     gebräuchlichen    Förderbandes absatzweise     im          Umlenkgebiet        dzr    aufsteigenden     Waffelzangen    - an  der     Aufsteigebewegung        teilnehmend    - jedesmal in den  Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden  Waffelzangen eindringen und sich absenkend wieder  zurückziehen zu lassen, damit kein Waffelblatt an der  Vorderkante des Aufnahmeförderbandes nach unten       vorbeirutschen    kann.  



  Für die     Ausführung    der     Bewegungssteuerung    so  wohl der beiden Bürstensysteme als auch der vorderen       Umlenkrolle    des Aufnahmeförderbandes bzw. seines  gesamten Tragrahmens bestehen die verschiedensten  gleich- oder     ähnlichwertigen    Möglichkeiten unter Be  nutzung bekannter Maschinenelemente wie     Gerad-          führungen,    Kurbelschwingen, Hebel usw., die in  passender Kombination alle     zweckentsprechenden     Bewegungen erzeugen lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Abgeben von gebackenen Waffelblättern aus in der öffnungsbewegung begrif- fenen, je aus einer Innen- und einer Aussenplatte bestehenden Waffelzangen, dadurch gekennzeichnet, dass der Beginn der Öffnungsbewegung der Aussen platte (1) jeder Waffelzange vor dem Verlassen eines geradlinigen unteren Abschnittes der Bewegungsbahn der Waffelzange (1, 2) vor einer Umlenkstelle der Bahn einsetzt und in mehrfachem Auf- und Wieder zuklappen ihre weiteste Aufklappstellung noch im Umlenkgebiet oberhalb des erwähnten geradlinigen Abschnittes erreicht.
    II. Einrichtung an einem Waffelbackautomaten mit Waffelzangen zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein das Aufklappen der Aussenplatten (1) der Waffel zangen bewirkendes Steuerkurvenpaar (11, 12) wel lenförmig ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I unter Zu hilfenahme von mechanischen Abschuborganen, da durch gekennzeichnet, dass ein mindestens aus zwei Abschub- bzw. Rückstreichbürsten (13, 14) beste hender Bürstensatz in den von jeder geöffneten Zange (1, 2) gebildeten Keilraum eingeführt wird, wobei die eine Bürste (14) der Aussenplatte (1) und die andere Bürste (13) der Innenplatte (2) der Zange zugeordnet ist.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch eine den Bürsten bzw. nur einer von ihnen eine absolute Eigenbewegung in bezug auf die Waffelblattflächen bzw. auf ihre Vorderkanten er teilende Antriebsvorrichtung.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unter ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch ein Trans portorgan (36) für die aus den geöffneten Waffel zangen herausrutschenden Waffelblätter, von dem mindestens eine dem Waffelbackautomaten zuge kehrte Umlenkrolle (39) absatzweise im Umlenk- gebiet der aufsteigenden Waffelzangen (1, 2) - an der Aufsteigebewegung teilnehmend - jedesmal in den Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Waffelzangen (l, 2)
    eindringt und - sich absenkend wiederzurückgezogen wird.
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