CH359984A - Vorrichtung zum variablen Dämpfen eines pneumatisch gefederten Fahrzeuges - Google Patents

Vorrichtung zum variablen Dämpfen eines pneumatisch gefederten Fahrzeuges

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CH359984A
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CH
Switzerland
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pressure
damping
variable damping
piston
vehicle
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Inventor
Ernst Werner
Leutwyler Walter
Original Assignee
Schweiz Wagons Aufzuegefab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G15/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of combined spring and vibration damper, e.g. telescopic type
    • B60G15/08Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of combined spring and vibration damper, e.g. telescopic type having fluid spring
    • B60G15/12Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of combined spring and vibration damper, e.g. telescopic type having fluid spring and fluid damper

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description


  Vorrichtung zum variablen Dämpfen     eines    pneumatisch gefederten Fahrzeuges    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung  zum variablen Dämpfen eines pneumatisch gefeder  ten Fahrzeuges mit lastabhängiger Druckregulierung  im Federwerk.  



  Um bei Fahrzeugen unerwünschte Schwingungen  zu eliminieren, werden zwischen     Radaufhängung    und  Chassis     Schwingungsdämpfer        eingebaut.    Nun hat  sich     aber        gezeigt,    dass     zwischen    minimaler und maxi  maler Last ein grosser     Dämpfungsunterschied    be  steht. Es musste daher eine     Verstellbarkeit    der  Dämpfung vorgesehen werden. Hierzu sind Vorrich  tungen bekannt, bei denen die Verstellung am  Dämpfer vorgenommen wird, während dies bei einer  anderen bekannten Konstruktion vom Führersitz des  Fahrzeuges aus erfolgt.  



  Mit der     Einführung    der Luftfederung glaubte  man zuerst, dass nun infolge der Idealkurve der  Federung dem     Dämpfungsproblem    nurmehr sekun  däre Bedeutung zukomme. Es hat sich aber bald  erwiesen, dass trotz der Idealkurve der Luftfederung  eine konstant eingestellte Dämpfung nicht für alle  Belastungszustände die ideale Dämpfung ergibt, son  dern dass diese auch hier den Belastungsgrössen     an-          gepasst    sein sollte.  



  Die vorliegende Erfindung trägt dieser Erkennt  nis durch eine Vorrichtung Rechnung, durch welche  die     Druckänderung    im Federwerk selbsttätig die  Grösse der dämpfenden Wirkung mindestens eines  Schwingungsdämpfers steuert. Eine vorteilhafte Lö  sung kann dadurch erreicht sein, dass     die    Druck  änderung auf ein Steuerorgan wirkt, welches mit  einem Regulierorgan verbunden ist, das den     Flüssig-          keitsdurchlass    zwischen den beiden Kolbenseiten des  Dämpfers     reguliert.     



  Eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung  kann darin bestehen, dass die Druckänderung auf ein    Steuerorgan wirkt, welches mit einer Drehvorrichtung  verbunden ist, die den     Anpressdruck    eines Drossel  ventils reguliert.  



  In der Zeichnung     sind    zwei beispielsweise Aus  führungsformen von     erfindungsgemässen    Vorrichtun  gen schematisch dargestellt. Es zeigen       Fig.    1 eine variable     Dämpfungsvorrichtung    mit  Drosselorgan ;       Fig.    2 eine variable     Dämpfungsvorrichtung    mit  Verstellung des     Drosselventildruckes,    und       Fig.    3 einen Grundriss zu     Fig.    2.  



  Es bezeichnet 1 das Chassis eines Fahrzeuges und  2 eine Radaufhängung. Zwischen diesen beiden Tei  len ist ein Luftbalg 3 angebracht, der über eine Lei  tung 4 mit einem Luftbehälter 5 verbunden ist. Die  ser wird     in.    bekannter Weise über Leitung 6 von  einem Druckerzeuger     gespiesen.    In die Leitung 6 ist  ein Steuerorgan 7 eingebaut, dessen Betätigungshebel  8 unter Zwischenschaltung eines Schwingungsdämp  fers 9 mit einem an der Radaufhängung 1 befestigten  Lager 10 verbunden ist.  



  Mit steigender Last verringert sich der Abstand  S     zwischen        Radaufhängung    2 und Chassis 1, bis  sich der Hebel 8 bzw. das Steuerorgan 7 soviel ge  dreht hat, dass über die Leitung 6 Luft in den Luft  behälter 5 einströmen kann. Dadurch erhöht sich der  Druck im Luftbehälter 5, aber gleichzeitig auch im  Balg 3. Demzufolge wird das Chassis 1 solange ge  hoben, bis das Steuerorgan 7 die Luftzufuhr aus der  Leitung 6     unterbricht.    Bei unbelastetem     Fahrzeug    ist  somit der Druck im Luftbehälter 5 am kleinsten und  bei voller Last am grössten.  



  Die     erwähnte        Druckänderung    wird zur Steuerung  der dämpfenden Wirkung eines Schwingungsdämp  fers 11 verwendet. Ein äusserer Zylinder dieses  Schwingungsdämpfers 11 ist an der Radaufhängung      2 befestigt, während eine Kolbenstange 12 an einem  Lager 13     aasgelenkt    ist, das mit dem Chassis 1 starr  verbunden ist. Eine Leitung 18 verbindet zwei Kam  mern 15 und 14 oberhalb bzw. unterhalb eines an  der Kolbenstange 12 befestigten Kolbens 16, der in  einem Innenzylinder 17 geführt ist. In die Leitung  18 ist ein Drosselorgan 19 eingebaut, dessen Steuer  hebel 20 über eine Zugstange 21 mit einem Steuer  organ 22 verbunden ist. Im Steuerorgan 22 befindet  sich ein Kolben 23, welcher unter der Wirkung einer  Feder 24 :steht.  



  Eine Leitung 25 verbindet das Steuerorgan 22  mit dem Luftbehälter 5.  



  Der Druck im     Luftbehälter    ist, wie bereits er  wähnt wurde, bei unbelastetem Fahrzeug am klein  sten.     Dieser    Druck     überträgt    sich     durch        die        Leitung     25 auf das Steuerorgan 22. Infolge des kleinen     Druk-          kes    steht der Kolben 23, unter Wirkung der Feder  24, in seiner höchsten Stellung.

   Demzufolge ist das  Drosselorgan 19 offen und die Dämpfung des       Schwingungsdämpfers    11 ist auf ein     Minimum    redu  ziert, da der grösste Teil der     Dämpfungsflüssigkeit     durch die Leitung 18     fliesst.    Bei Druckänderung wird  das Drosselorgan 19 zunehmend geschlossen, so dass  die Dämpfung grösser wird.  



  Bei der     Dämpfungsvorrichtung    nach     Fig.    2 ist  ein verstellbares     Drosselventil    vorhanden. An der       Radaufhängung    2 ist über ein Lager 30 ein Zylinder  31 gelenkig befestigt. Mit dem Chassis 1 ist ein Kol  ben 32 starr verbunden, der in bekannter Weise mit       Durchlasslöchern    33 versehen ist, die durch einen  Ventilteller 34 verschliessbar sind. Auf den Ventil  teller 34 wirkt eine Feder 35, welche auf einer Ge  windemutter 36 abgestützt ist. Die Gewindemutter  36 arbeitet mit einer Gewindespindel 37 zusammen,    die durch den Kolben 32 hindurch in den Chassis  raum führt.

   Am Ende der Gewindespindel 37 ist ein  Hebel 38 befestigt, welcher über eine Zugstange 39       (Fig.    3) und ein Kugelgelenk 40 mit dem Drossel  organ 22 verbunden ist.  



  Steigt der Druck im Luftbehälter 5, so verschiebt  sich der Kolben 23, wie für     Fig.    1 beschrieben. Der  Hebel 38 wird gedreht und demzufolge auch die Ge  windespindel 37. Die Mutter 36, welche auf nicht  näher     bezeichnete    Art gegen Verdrehung     gesichert     ist, verstellt den     Anpressdruck    der Feder 35 und  demzufolge die dämpfende Wirkung des Schwin  gungsdämpfers.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum variablen Dämpfen eines pneu matisch gefederten Fahrzeuges mit lastabhängiger Druckregulierung im Federwerk, dadurch gekenn zeichnet, dass die Druckänderung im Federwerk selbsttätig die Grösse der dämpfenden Wirkung min destens eines Schwingungsdämpfers steuert. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Druckänderung auf ein Steuer organ (22) wirkt, welches mit einem Regulierorgan (19) verbunden ist, das den Flüssigkeitsdurchlass zwischen den beiden Kolbenseiten (14, 15) des Dämpfers (11) reguliert. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckänderung auf ein Steuerorgan (22) wirkt, welches mit einer Drehvor richtung (38, 37) verbunden ist, die den Anpress- druck eines Drosselventils (34) reguliert.
CH359984D 1957-12-27 1957-12-27 Vorrichtung zum variablen Dämpfen eines pneumatisch gefederten Fahrzeuges CH359984A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0000287A1 (de) * 1977-06-30 1979-01-10 AUTóIPARI KUTATó INTéZET Hydropneumatisches Federbein für Fahrzeuge
DE2837471A1 (de) * 1977-09-12 1979-03-15 Morita Mfg Verstellmechanismus fuer einen behandlungstisch oder -stuhl sowie mit einem solchen verstellmechanismus ausgeruesteter behandlungstisch oder -stuhl

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DK151247B (da) * 1977-06-30 1987-11-16 Taurus Gumiipari Vallalat Hydro-pneumatisk fjederophaeng til motorkoeretoejer
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