DE2514040C2 - Thermostatisch gesteuertes Ventil - Google Patents

Thermostatisch gesteuertes Ventil

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DE2514040C2
DE2514040C2 DE19752514040 DE2514040A DE2514040C2 DE 2514040 C2 DE2514040 C2 DE 2514040C2 DE 19752514040 DE19752514040 DE 19752514040 DE 2514040 A DE2514040 A DE 2514040A DE 2514040 C2 DE2514040 C2 DE 2514040C2
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valve
control
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safety
valve seat
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DE19752514040
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English (en)
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DE2514040A1 (de
Inventor
Günther 5040 Brühl Seiffert
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Fw Oventrop Arn Sohn Kg 5787 Olsberg De
Original Assignee
Fw Oventrop Arn Sohn Kg 5787 Olsberg De
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
    • G05D23/125Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow
    • G05D23/126Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow using a capillary tube

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Description

Temperaturen unterhalb —50° C das Sicherheitsschließorgan 11 den Ventilsitz abschließt, bei einer Temperatur von —50° C der Durchfluß freigegeben wird, die Regeltätigkeit aber erst zu Beginn der Dampfphase beginnt und dann bis zum Ende des Arbeitsbereiches reicht
Gemäß den F i g. 3 und 4 bedarf es eines besonderen Sicherheitsverschlußorganes nicht, an dessen Stelle hier vielmehr eine Fortsetzung der Spindel tritt, die zu einem Stützbund 1Γ für die Feder 12 führt
Bei diesvii Ventilen wurde die Temperatur von —50° C als niedrigste im Einsatzgebiet vorkommende Temperatur angenommen.
Bei einem Schließventil muß also das Stellglied das Ventil zwischen — 50°C und dem eigentlichen Regelbereich geöffnet halten.
Es schließt nur unter folgenden Voraussetzungen:
1. Die Temperatur am Fühler ist höher als der Regelbereich,
2. die Temperatur sinkt unter —500C ab, was aufgrund der Festlegung normalerweise nicht vorkommt, und
3. der Regler ist defekt.
Der Ventilhub zwischen —50° C und dem Regelbereich ist somit eine Garantie und Erkennungsmöglichkeit des Reglers.
Die Funktion bei einem Stellglied mit bei steigender Temperatur öffnender Funktion ist analog zu sehen.
30
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
40
45
50
60

Claims (3)

1 2 ausgebildete Verschlußorgan und der mit Wärmedehn- Patentansprüche: mittel gefüllte Arbeitszylinder oder dergleichen sehr lang ausgebildet sein muß, um im Temperaturbereich
1. Thermostatisch gesteuertes Venti! mit einem von beispielsweise — 500C bis +150"C das Ventil gevollständig mit flüssigem Wärmedehnmittel gefüll- 5 schlossen zu halten.
ten Fühler, der über einen Arbeitsbalg oder derglei- Darüber hinaus ist in diesem Falle ein relativ hoher
chen gegen die Wirkung einer Rückführfeder auf Anteil an Wärmedehnmittel erforderlich, welcher wei-
eine ein Regelverschlußorgan tragende Ventüstange terhin den Herstellungsaufwand erhöht und zudem die
einwirkt, wobei das Regelverschlußorgan auf der Regelgüte vermindert
Ventüstange derart angeordnet ist, daß es sich au- io Aufgabe der Erfindung ist es nun, ein Ventil der im ßerhalb des Regelbereiches frei bewegen und bei Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art unter defektem Thermostaten unter der Einwirkung der Beibehaltung des beim Stand der Technik bereits er-Rückführfeder in die Sicherheitsposition verstellen reichten Vorteiles, der darin besteht, daß bei defektem kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Thermostaten das Ventilverschlußorgan durch die Kennlinie der Rückstellfeder (12) derart bemessen 15 Rückstellkraft einer Feder zwangsläufig in die Sicherund das Regelverschlußorgan (10) derart eingestellt heitsposition geführt wird, darüber hinaus derart zu verist, daß die Beeinflussung des Regelverschlußorga- bessern, daß unter Erhöhung der Betriebssicherheit eine nes (10) durch das Wärmedehnmittel innerhalb des erhebliche Vereinfachung erreichbar ist, die auch eine Regelbereiches ausschließlich in der Dampfphase, Verminderung des Aufwandes für die Herstellung eraußerhalb des Regelbereiches jedoch in der Flüssig- 20 gibt
keitsphase des Wärmedehnmittels erfolgt Die Lösung dieser Aufgabe ist dadurch gekennzeich-
2. Öffnungsventil nach Anspruch 1, wobei das als net, daß die Kennlinie der Rückstellfeder derart bemes-Schieber ausgebildete Regelverschlußorgan bei sen und das Regelverschlußorgan derart eingestellt ist, Temperaturerhöhung unter gleichzeitiger Vorspan- daß die Beeinflussung des Regelverschlußorganes durch nung der Rückführfeder den Ventilsitz nach der ei- 25 das Wärmedehnmittel innerhalb des Regelbereiches nen Seite hin und zur Erreichung der Sicherheitspo- ausschließlich in der Dampfphase, außerhalb des Regelsition durch die sich entspannende Rückführfeder bereiches jedoch in der Flüssigkeitsphase des Wärmeden Ventilsitz über die Schließstellung hinweg nach dehnmittels erfolgt.
der anderen Seite hin freigibt, dadurch gekennzeich- Durch diese Maßnahmen führt das Regelverschlußornet, daß das Regelverschlußorgan (10) in Verstell- 30 gan, in der Flüssigkeitsphase, also außerhalb des Regelrichtung abnehmende Steuerquerschnitte aufweist bereiches (beispielsweise von —50° bis —150° C) nur und daß der größte Steuerquerschnitt zu Beginn der einen relativ kleinen Hub aus, der eine relativ kurze. Regelung in der Schließlage liegt und dessen abneh- unter anderem den Hersteliungsaufwand erheblich vermende Steuerquerschnitte nach der Fühlerseite zu mindernde Baulänge für das Ventil ermöglicht. In der angeordnet sind. 35 Dampfphase (Regelbereich beispielsweise von 150 bis
3. Schließventil nach Anspruch I, welches bei 200° C) ergibt sich jedoch ein relativ großer Verstellhub Temperaturerhöhung schließt, gekennzeichnet für das Verschlußorgan, der eine wesentlich feinere Eindurch ein auf der Fühlerseite des Ventilsitzes (8) an- stellung des Ventilsitzdurchlaßquerschnittes und eine geordnetes Regelverschlußorgan (10) und auf der genauere Regelung als beim Stand der Technik ermög-Fühlerabseite des Ventilsitzes (8) vorgesehenes, bei 40 licht.
defektem Fühler (15) den Ventilsitz (8) verschließen- Im Sinne der Aufgabe förderliche Weiterbildungen
des Sicherheitsverschlußorgan (11). sind in den Ansprüchen 2 und 3 offenbart.
Die Erfindung ist an zwei Ausführungsbeispielen er-
läutert, die in der Zeichnung wiedergegeben sind. Hier-
45 beizeigt
F i g. 1 ein Schließventil gemäß der Erfindung in sche-
Die Erfindung betrifft ein thermostatisch gesteuertes matischer Längsschnittdarstellung,
Ventil mit einem vollständig mit flüssigem Wärmedehn- F i g. 2 eine Temperatur-Hubkurve für die Fühlerflüs-
mittel gefüllten Fühler, der über einen Arbeitsbalg oder sigkeit sowie Skizzen über die den verschiedenen Temdergleichen gegen die Wirkung einer Rückführfeder auf 50 peraturen zugeordneten Ventilstellungen, die
eine ein Regelverschlußorgan tragende Ventüstange F i g. 3 und 4 entsprechen den F i g. 1 und 2 und bezie-
einwirkt, wobei das Regelverschlußorgan auf der Ven- hen sich auf ein Öffnungsventil.
tilstange derart angeordnet ist, daß es sich außerhalb Gemäß F i g. 1 ist in einem Ventilgehäuse 5 mit zwei
des Regelbereiches frei bewegen und bei defektem Anschlußstutzen 6 und 7 sowie einem Ventilsitz 8 eine Thermostaten unter der Einwirkung der Rückführfeder 55 Ventilspindel 9 angeordnet, die mit einem Regelverin die Sicherheitsposition verstellen kann. schlußkörper 10 und einem Sicherheitsverschlußkörper
Ein Ventil dieser Gattung, von dem die Erfindung 11 ausgestattet ist und unter dem Druck einer Rückführausgeht, ist aus der DE-AS 12 39 155 bekannt. feder 12 steht, die über einen mit der Bohrung 13 verse-
Bei diesem bekannten Sicherheitsventil besteht der henen Gewindenippel 14 einstellbar ist. Die Spindel 9 Nachteil, daß bei Anwendung dieses Ventils, wie ange- 60 steht unter der Wirkung eines Fühlers 15, der über eine geben, zum Beispiel zur Steuerung des Kühlmittelkreis- Kapillare 16 und einen Arbeitsbalg 17 mit der Spindel 9 laufes von Kraftfahrzeugen mit einem Regelbereich, al- verbunden ist.
so dem Bereich, in welchem der Verschlußkörper den Die Temperatur-Hubkurve gemäß Fig. 2 zeigt für
Ventilsitz mehr oder weniger freigibt bzw. verschließt, die Fühlerflüssigkeit den Flüssigkeitsbereich und den von beispielsweise 150 bis 200°Celsius und einem An- 65 Dampfbereich. Die Kennlinie der Feder 12 und ihre Einwendungsbereich bis beispielsweise -500C der Umge- stellung sind nun so gewählt, daß — wie die über der bungstemperatur, also der Bereich, in dem das Sicher- Kurve an den entsprechenden Stellen angegebenen heitsventil voll funktionsfähig sein soll, das als Schieber Skizzen zeigen — bei defekten Thermostaten oder bei
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