CH359451A - Anlegevorrichtung an Tiegeldruckpresse mit schrittweise umlaufend bewegten Greifern - Google Patents

Anlegevorrichtung an Tiegeldruckpresse mit schrittweise umlaufend bewegten Greifern

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CH359451A
CH359451A CH359451DA CH359451A CH 359451 A CH359451 A CH 359451A CH 359451D A CH359451D A CH 359451DA CH 359451 A CH359451 A CH 359451A
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CH
Switzerland
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suction
sheet
gripper
platen
flap valve
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English (en)
Inventor
Buettner Artur
Original Assignee
Schnellpressenfabrik Aktienges
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/28Sheet-conveying, -aligning or -clamping devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description


  Anlegevorrichtung an     Tiegeldruckpresse        mit    schrittweise     unmlaufend    bewegten Greifern    Die Erfindung betrifft eine Anlegevorrichtung an  einer     Tiegeldruckpresse,    bei welcher Presse die     An-          und    Ablage der Bogen durch schrittweise umlaufend  bewegte, am auf und ab schwingenden Tiegel ge  lagerte Greifer     erfolgt,    denen der     anzulegende    Bogen  durch eine über der Vorderkante des Anlegestapels  angeordnete, auf und ab bewegliche     Saugerstange    mit  Saugern übergeben wird.  



  Eine Eigenart dieser automatisch arbeitenden     Tie-          geldruckpresse    besteht darin, dass der Bogen, nach  dem er vom Sauger in der     Offenstellung    des Druck  tiegels an die Greifer übergeben worden ist, von die  sen Greifern durch eine Druckbewegung über den  Drucktiegel in die Druckstellung hineingezogen wird.  



  Bei bekannten Anlegevorrichtungen wird die für  das Anheben des jeweils obersten Bogens durch die  Sauger und dessen Abgabe an die Greifer in der       Saugerstange    und an deren Saugern wirksame Saug  luft genau in dem     Augenblick    unterbrochen, in dem  sich der Greifer mit der erfassten     Bogenvorderkante     geschlossen hat. Der Sauger hat also bei der nun fol  genden     Hereinziehbewegung    des Papiers über den  Drucktiegel das Papier vollständig frei gegeben.  



  Es hat sich gezeigt, dass bei der     Verarbeitung    von       Florpost    und dünneren Papieren die     knitter-    und fal  tenfreie     Einführung    des Papiers in die Maschine bei  dieser Arbeitsweise der Sauger mit höheren Arbeits  geschwindigkeiten nicht möglich ist. Bei derartigen  Papieren kann infolgedessen die Leistungsfähigkeit  der Maschine bei weitem nicht ausgenutzt werden.  Während normale und schwere Papiere eine Arbeits  geschwindigkeit bis zu 5000 Drucken in der Stunde  ohne weiteres zulassen, können bisher     Florpost    und  dünnere Papiere nur mit wesentlich geringeren Druck  geschwindigkeiten verarbeitet werden.  



  Dieser     Nachteil    wird nach der     Erfindung    dadurch  beseitigt, dass die     Saugerstange    nach Übergabe der    Bogen an die Greifer mit der Saugquelle wirksam ver  bunden bleibt, so dass die Bogen während ihres wei  teren Transportweges zum Drucktiegel zwischen Grei  fer und     Saugerstange    straff gehalten werden.  



  Zu diesem Zweck ist     vorteilhaft    eine Vorrichtung  zum     Unwirksammachen    des Unterbrechers für die  Saugluft vorgesehen.    Es hat sich gezeigt, dass bei der Verarbeitung von       Florpost    und dünneren Papieren die     knitter-    und fal  tenfreie Einführung des Papiers in die Maschine mit  wesentlich höheren Arbeitsgeschwindigkeiten möglich  ist, wenn der an die Greifer übergebene Bogen auch  beim Hereinziehen über den Drucktiegel noch unter  der Einwirkung der Saugluft an den Saugern gleitend  verbleibt.

   Da sich die Sauger beim Schliessen des  Drucktiegels und     Hereinführen    des Bogens in die  Druckstellung auf den Tiegel eine grössere Wegstrecke       mit    nach oben bewegen, ist es möglich, den Bogen  während der Dauer seiner     Einführbewegung    mit Hilfe  der Saugwirkung an der     Saugerstange    mit hochzu  heben und den Transport des Bogens auf den Druck  tiegel dadurch wirksam zu unterstützen.  



  Das     Unwirksammachen    des Unterbrechers für die  Saugluft kann auf verschiedene Weise erfolgen. So  kann z. B. die Steuerkurve, welche das     Klappenventil     für die Frischluft öffnet, entfernt oder verstellt werden,  oder es     kann    umgekehrt die Steuerrolle am Klappen  ventil     entfernt    oder verstellt werden, so dass das Klap  penventil für die Frischluftklappe nicht betätigt wird.  



  Es kann aber auch der von dem     Klappenventil     beherrschte     Frischluftkanal    durch     einen    Schieber ab  sperrbar sein, so dass beim     öffnen    des     Klappenventils     der Saugzug nicht unterbrochen wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nach  stehend anhand der Zeichnung näher     erläutert.    Es  zeigen:           Fig.    1 die     Anlegeseite    einer     Tiegeldruckpresse    mit       Greiferanlage    in schematischer Darstellung, von der  Seite gesehen,       Fig.    2 die     Saugerstange    mit der Steuereinrichtung  für die Saugluft, von vorn gesehen,       Fig.    3 das Steuerorgan für die Saugluft, im Schnitt  im grösseren Massstab,       Fig.    4 die Bogenbewegung     während    des Anlege  vorganges, von der Seite gesehen,

   und       Fig.    5 die Bogenbewegung während des Anlege  vorganges, von oben gesehen.  



  In dem Grundgestell 1 einer     Tiegeldruckpresse    ist  in bekannter Weise der auf und ab schwingende Tie  gel 2 gelagert. Der Antrieb des Tiegels erfolgt in  bekannter Weise und ist nicht näher dargestellt. Auf  dem Arm 3 des Grundgestells ist der Anlegetisch 4  gelagert, der den Papierstapel 5 trägt. Die Abnahme  des jeweils obersten Bogens des Stapels erfolgt durch  eine     Saugerstange    6, die Saugdüsen 7 trägt. Die Sau  gerstange 6 bzw. deren Saugdüsen 7 heben den jeweils  obersten Bogen an und übergeben ihn in bekannter  Weise an den Greifer B. Der     Greifer    8 zieht den über  gebenen Bogen auf die Druckfläche des Tiegels 2,  durch den er dann zur Anlage an die     Druckform    9  gebracht wird.

   Die Hubbewegung der     Saugerstange    6  wird in bekannter Weise durch einen kurvengesteuer  ten Hebel 10 erzeugt, der der     Saugerstange    6 zusam  men mit dem zugehörigen Steuerorgan 11 während  jedes Anlegevorganges drei verschiedene Stellungen  erteilt; die unterste Stellung der     Saugerstange    6 ist mit  6' und die oberste Stellung mit 6" bezeichnet.  



  In der gesenkten Stellung 6' wird der oberste Bo  gen angesaugt. Die Stange 6 wird dann auf die Mittel  stellung angehoben und in dieser Stellung der Bogen  dem Greifer übergeben, wobei gleichzeitig die Saugluft  abgestellt wird. Nach Abschaltung der Saugluft wird  die     Saugerstange    6 in die Stellung 6" gebracht, wäh  rend der Bogen vom Greifer 8 auf die     Druckfläche     des Tiegels 2 gezogen wird.

   Die zur Mitnahme des  obersten Bogens durch die Saugdüsen 7 erforderliche  Saugluft wird durch eine nicht dargestellte Vakuum  pumpe in bekannter Weise erzeugt und über die Saug  leitung 12 dem     Saugluftsteuerorgan    11 zugeführt, das  mehrere Kanäle     enthält,    die durch ein     gesteuertes    Tel  lerventil und von Hand verstellbare Steuerschieber  gesteuert werden. In der untersten Stellung 6' ist die       Saugerstange    6 über die Saugleitungen 12 und 13  direkt mit der Vakuumquelle verbunden, wobei der       Frischluftkanal    14 durch ein gesteuertes Tellerventil  15 verschlossen ist.

   Nachdem die     Saugerstange    6 in  die Mittelstellung zur Bogenübergabe angehoben ist  und der Greifer 8 sich geschlossen und den Bogen  fest erfasst hat, wird der     Frischluftkanal    14, der bisher  durch das     Tellerventil    15     abgeschlossen    war, durch  Anheben dieses Ventils     geöffnet.    Das Öffnen und  Schliessen dieses Tellerventils 15     erfolgt    durch einen  Hebel 16, der eine Rolle 17 trägt, die an einer am  Maschinengestell angeordneten Kurve 18 entlang  läuft.

   Die Kurve 18 ist so ausgebildet, dass sie in der  Mittelstellung der     Saugerstange    6 das Tellerventil 15    öffnet und bis zum Übergang in die oberste Stellung  6" offen hält, so dass der Saugzug der Vakuumpumpe  sich nicht auf die     Saugerstange    6 mit den Saugdüsen 7  auswirken kann.  



  Beim Herabgehen der     Saugerstange    schliesst sich  das Tellerventil 15 entsprechend der Kurvenausbil  dung beim Übergang von der Stellung 6 in die Stellung  6', so dass für den nächsten Arbeitshub der Sauger  stange wieder Saugluft zur Verfügung steht.  



  Um jede Saugwirkung an den Saugern 7 auszu  schliessen, ist die     Kuppelbohrung    24 für die Sauglei  tungen 12 und 13 an einen     Frischluftkanal    19 ange  schlossen, der von einem von Hand verstellbaren  Schieber 20 beherrscht ist. In der dargestellten, ein  geschobenen Stellung     (Fig.    3) ist dieser Kanal 19 von  dem Schieber 20 gesperrt. Durch Herausziehen des  Schiebers 20 wird eine dauernde Verbindung der  Frischluft mit den Saugleitungen 12 und 13 herge  stellt, so dass die     Saugwirkung    der Pumpe unwirksam  wird, so     däss    kein Papiertransport durch die Sauger 7       erfolgt.     



  Der abgehobene und an den Greifer übergebene  Bogen 21'     (Fig.4)    wird durch die     Greiferbewegung     über das     Papierleitblech    22 auf den einschwingenden  Tiegel gezogen. Besonders bei     rotierenden    Greifern 8  nach dem     Gilke-Prinzip        erfährt    der Bogen bei hoher  Arbeitsgeschwindigkeit eine Schleuderbewegung, die  bei leichteren Papieren häufig zur Knitterbildung  führt. Der Beginn der Knitterbildung begrenzt das  Arbeitstempo der Maschine und     führt        dazu,    dass  dünne Papiere, insbesondere     Florpost,    nur relativ  langsam verarbeitet werden können.  



  Um diese Knitterbildung zu verhindern, wird der  Bogen beim Abziehen von dem Stapel durch     dbn    Grei  fer von den Saugdüsen hochgehalten und von diesen  durch den Greifer gleitend abgezogen, indem die Saug  düsen auch nach der Übergabe des Bogens unter der       Saugwirkung    der Vakuumpumpe verbleiben.  



  Die Unterbrechung der Saugwirkung der Vakuum  pumpe beim Erfassen des von den Saugdüsen an  gehobenen Bogens erfolgt durch Öffnen des Klappen  ventils 15, das an sich durch eine Belastungsfeder 25  in der Schliesslage gehalten ist.  



  Nach der     Fig.    3 ist der     Frischluftkanal    14 von  einem Schieber 23 beherrscht, der in einer eingescho  benen Lage den Kanal 14 freigibt und in der ausge  zogenen Lage absperrt.  



  Beim Verarbeiten von dünnem Papier wird der  Schieber 23 in die ausgezogene Stellung nach der       Fig.    3 verbracht. Damit bleibt bei     Absperrung    des       Frischluftkanals    19 durch den Schieber 20 die Steue  rung des Klappenventils 15 durch die Steuerkurve 18  unwirksam, und es wird ständig der Saugzug an den  Düsen 7 aufrechterhalten. Der von den Düsen 7 an  den Greifer 8 übergebene Bogen bleibt an den Düsen  gleitend haften, wird mit dem Übergang der Sauger  stange 6 in die obere Endlage 6" angehoben und mit  der     Einzugsbewegung    des Greifers in glatter Gleit  bahn ohne jede     Knitterneigung    über die Düsen 7 ab  gezogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anlegevorrichtung an einer Tiegeldruckpresse, bei welcher Presse die An- und Ablage der Bogen durch schrittweise umlaufend bewegte, am auf und ab schwingenden Tiegel gelagerte Greifer erfolgt, denen der anzulegende Bogen durch eine über der Vorderkante des Anlegestapels angeordnete, auf und ab bewegliche Saugerstange mit Saugern übergeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugerstange nach der Übergabe der Bogen an die Greifer mit der Saugquelle wirksam verbunden bleibt,
    so dass die Bogen während ihres weiteren Transportweges zum Drucktiegel zwischen Greifer und Saugerstange straff gehalten werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Anlegevorrichtung nach Patentanspruch, bei welcher die Saugerstange (6) durch eine Steuereinrich- tung (11) nach der Übergabe des Bogens an die Grei fer (8) ausgeschaltet wird, gekennzeichnet durch Mit tel (20, 23) zur Unwirksammachung dieser Steuerein richtung. 2.
    Anlegevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1,. mit einem von der Maschine ge steuerten Klappenventil (15) zum Anschluss der Sau gerleitung (13) und der Saugleitung (12) der Pumpe an die Frischluft, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappenventil (15) von seiner Steuerung (17, 18) frei setzbar ist. 3. Anlegevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der von dem Klappenventil (15) beherrschte Frischluftkanal (14) durch einen Schieber (23) ab sperrbar ist.
CH359451D 1957-12-24 1958-03-18 Anlegevorrichtung an Tiegeldruckpresse mit schrittweise umlaufend bewegten Greifern CH359451A (de)

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