CH359074A - Zweiriemchen-Streckwerk für Spinnereimaschinen - Google Patents

Zweiriemchen-Streckwerk für Spinnereimaschinen

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CH359074A
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CH
Switzerland
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roller
rollers
pair
drafting system
belt
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English (en)
Inventor
Johanson Bertil
Original Assignee
Skf Kugellagerfabriken Gmbh
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/26Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by one or more endless aprons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Zweiriemchen-Streckwerk    für     Spinnereimaschinen       Das Hauptpatent betrifft ein     Zweiriemchen-          Streckwerk    für     Spinnereimaschinen,    bei dem zwi  schen Einzugs- und     Lieferwalzenpaar    mindestens ein       Mittelwalzenpaar,    ferner ein     Riemchenkäfig    und Wen  deschienen     zumFührenderRiemchen        angeordnetsind.     Dasselbe zeichnet sich nach dem Patentanspruch des  Hauptpatentes dadurch aus, dass die     Riemchen    über  das antreibende     Einzugswalzenpaar,

      über das Mit  telwalzenpaar und über die Wendeschienen laufen,  wobei das     Mittelwalzenpaar    so angeordnet werden  kann, dass es entweder als     Klemmwalzenpaar    oder  als Durchzug- und     Riemchenleitwalzenpaar    dient.  



  Durch die vorliegende Erfindung wird eine wei  tere     Verstellmöglichkeit    des Streckwerkes erreicht,  wonach ohne einen Ausbau oder eine Verstellung der  Feder zur Erzeugung des Druckes für die     Mittel-          Oberwalze    eine Einstellung in einfacher Weise vor  genommen werden kann, um lange Fasern verarbei  ten zu können.

   Erreicht wird dieses Ziel     erfindungs-          gemäss    dadurch, dass bei einem Streckwerk gemäss  Patentanspruch des Hauptpatentes die beiden Wal  zen des     Mittelwalzenpaares    zur Bildung eines Durch  zug- und     Riemchenleitwalzenpaares    in Verzugsrich  tung so gegeneinander einstellbar sind, dass der auf  die     Mittel-Oberwalze    wirkende Druck     lediglich    eine  Anlage ohne Klemmwirkung der beiden     Riemchen     zwischen dem Einzugs- und     Lieferwalzenpaar    be  wirkt.  



  Auf diese Weise können nach vorgenommener  Einstellung     langstapelige    Fasern ohne geklemmt zu  werden, über die gesamte, zwischen dem Einzugs  und     Lieferwalzenpaar    liegende Verzugszone geführt  werden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes in drei verschiedenen Ein  stellungen dargestellt. Es zeigen         Fig.    1 ein Streckwerk in Ansicht und teilweise  geschnitten mit einem     Langstapelkäfig,          Fig.    2 eine gegenüber     Fig.    1 veränderte Einstel  lung desselben Streckwerkes     mit    einem Kurzstapel  käfig und einer dazu passenden Wendeschiene,       Fig.    3 einen Ausschnitt des Streckwerkes nach       Fig.    1 und 2 in vergrössertem Masstab, die verstell  bare Anordnung des Anschlages zeigend,

   und       Fig.    4 eine gegenüber     Fig.    2     veränderte    Einstel  lung des Streckwerkes.  



  Auf einer sich in     Längsrichtung    der Maschine er  streckenden Tragstange 1 sind in     üblicher    Weise  Stützen 2 in     bestimmten    Abständen     mittels        Bolzen    3  und     Muttern    4     undrehbar        befestigt.    Um einen in jeder  Stütze 2 gelagerten     Bolzen    6 ist jeweils ein Trag- und  Belastungsarm 5 schwenkbar gelagert, der mittels  eines Riegels 7 in Betriebsstellung an der Stütze 2  gehalten wird und an schwenkbar gelagerten Füh  rungsarmen 8 die     Oberwalzen    10, 11, 12 trägt,

   deren  Lagerzapfen in an den     Führungsarmen    8 befestigten  Sätteln 9 aufgenommen sind. Die     Oberwalze    10  wirkt mit einer in bekannter Weise in der     Maschine     gelagerten Unterwalze 13 zusammen und bildet ein       Lieferwalzenpaar,    während die     Oberwalze    12 mit  einer gleichfalls in der Maschine     gelagerten    Unter  walze 15 zusammenwirkt und ein     Einzugswalzenpaar     bildet. Die Achsen des     Mittelwalzenpaares    11 und 14  sind in Verzugsrichtung gegeneinander einstellbar,  um ein Durchzug- und     Riemchenleitwalzenpaar    bil  den zu können.

   In     Fig.    1 ist die     Mittel-Oberwalze    11       mit    ihrem Führungsarm 8 innerhalb des Trag- und  Belastungsarmes 5 um das gewünschte Stück zurück  gesetzt. Mit dem Einzugs- und     Mittelwalzenpaar     wirkt jeweils ein     Oberriemchen    16 und ein     Unter-          riemchen    17 zusammen, wobei das     Oberriemchen    16  in     Fig.    1 über einen mit der     Mittel-Oberwalze    11      verbundenen,

   gegen einen     Kurzstapelkäfig    austausch  baren     Langstapelkäfig    18 und eine Wendeschiene 19       geführt    wird. Das     Unterriemchen    17 wird von einem  Spannbügel 21 in dem jeweils erforderlichen Mass  gespannt und ist über die     Mittel-Unterwalze    14, die       Unter-Einzugswalze    15 und eine Wendeschiene 20       geführt.     



  Bei der in     Fig.    1 gezeigten Einstellung ist die       Mittel-Oberwalze    11 gegenüber der     Mittel-Unter-          walze    14 zu dem     Einzugswalzenpaar    hin versetzt,  wobei die auf die     Mittel-Oberwalze    11 über einen  Führungsarm 8 und einen Sattel 9 wirkende Feder  22 das     Oberriemchen    16 und das     Unterriemchen    17  so weit durchdrückt, bis die Feder 22 nahezu ent  spannt ist bzw. sich der Führungsarm 8 gegen einen  im Trag- und     Belastungsarm    5 befestigten Anschlag  23 legt.  



  Wie aus der     Fig.    3     zu    ersehen ist, liegt der Füh  rungsarm 8 über dem eigentlichen Anschlag 23, der  als abgewinkelter Teil der an der Seitenwand des       Oberwalzentrag-    und Belastungsarmes     festlegbaren     Lasche 23' ausgebildet ist. Da eine verstellbare An  ordnung des Anschlages 23 bzw. 23' gewünscht ist,  so wird in die Lasche 23' ein Schlitz 23" eingefräst ;  die Lasche wird nun von einem Befestigungsglied 26  bzw. 27     durchgriffen    und zum Festlegen mit der Sei  tenwand des     Oberwalzentrag-    und Belastungsarmes  verschraubt.

   An der     Mitteloberwalze    11 ist dabei der       Langstapelkäfig    18 gehalten, so dass das Verzugs  feld über die ganze Länge zwischen dem Einzugs  walzenpaar 12 und 15 und dem     Lieferwalzenpaar    10  und 13 reicht.  



  Die in     Fig.    2     gezeigte    Einstellung des Streck  werkes wird durch eine Verschiebung der Mittel  walzen 11 und 14 erreicht, wobei die     Mittel-Unter-          walze    14 an die     Unter-Lieferwalze    13 herangerückt  wird, die wie bereits erwähnt, mit der     Liefer-Ober-          walze    10 zusammenwirkt. Die     Mittel-Oberwalze    11  wird ebenfalls, wie die     Fig.    2 gegenüber     Fig.    1 weiter  zeigt, vom     Einzugswalzenpaar    12, 15 weg und näher  an das     Lieferwalzenpaar    10, 13 herangerückt.

   Das  Mass der gegenseitigen Verschiebung der     Walzen    11,  14 des     Mittelwalzenpaares    richtet sich nach dem in       Fig.    2 gezeigten, mit der     Mittel-Oberwalze    11 ver  bundenen austauschbaren     Kurzstapelkäfig    24 mit  Wendeschiene 19 zum Führen der     Oberriemchen    16,  wobei die     Umlenkkante    der Wendeschiene 19 im  Gegensatz zu dem in     Fig.    1 eingesetzten Langstapel  käfig 18 näher zur Achsmitte der     Mittel-Oberwalze     11 liegt.

   Das     Unterriemchen    17 wird dabei vom  Druck der Feder 22 über die     Mittel-Oberwalze    11  entsprechend der Einstellung des Anschlages 23, der  in     Fig.    1 hinter dem     Oberriemchen    liegt, durchge  drückt und durch die     Mittel-Unterwalze    14, die  Wendeschiene 20a und die     Unter-Einzugswalze    15  geführt und durch den Spannbügel 21 gespannt. Die  Verschiebung der     Mittel-Oberwalze    11 mit ihrem       Führungsarm    8     erfolgt    über den innerhalb des Ar  mes 5 gelagerten Halter 8'     (Fig.    1).

   Dieser Halter  trägt den     Lagerbolzen    25 für den Führungsarm 8    und die Belastungsfeder 22. Der Arm 5 besteht aus       teleskopartig        ineinanderschiebbaren    Teilen, die ein  Einstellen der Abstände der Oberwalzen 10, 11, 12  auf bekannte Art gestatten. Auf diese Weise können,  da die Feder 22 praktisch unwirksam ist, auch unter  Verwendung eines     Kurzstapelkäfigs    24     langstapelige     Fasern versponnen werden.

   Eine gegenseitige Ver  schiebung der     Walzen    11, 14 des     Mittelwalzenpaares     lässt sich dabei in der Praxis leicht durchführen, so  dass eine entsprechende Einstellung des Streckwerkes  schnell vorgenommen und den verschiedensten Be  dürfnissen Rechnung getragen werden kann. Der auf  die Walze 11 wirkende Druck bewirkt lediglich eine  Anlage der beiden     Riemchen    16, 17 zwischen den       Walzenpaaren    12, 15 und 10, 13 ohne eine Klemm  wirkung zu erzeugen.  



  Die     Fig.    2 unterscheidet sich von der     Fig.    1 nur  durch die veränderte Einstellung des Streckwerkes,  indem der     Langstapelkäfig    der     Fig.    1 gegen einen       Kurzstapelkäfig    ausgetauscht wurde.  



  Bei der in     Fig.    4 gezeigten Einstellung des glei  chen Streckwerkes wirkt das     Mittelwalzenpaar    als       Klemmwalzenpaar,    weil der Führungsarm 8 nicht auf  dem Anschlag 23 aufliegt, wodurch die Feder 22  im Sinne einer stärkeren Belastung der     Mittel-Ober-          walze    11 wirkt. Eine gegenseitige Verschiebung der  Walzen 11, 14 des     Mittelwalzenpaares    kann durch  Verschiebung nur der oberen bzw. nur der unteren       Mittelwalze    oder beider Mittelwalzen erfolgen. Diese  Möglichkeiten ergeben sich aus den Darstellungen  gemäss den     Fig.    2 und 4.

   Aus der Betriebslage des  Streckwerkes gemäss     Fig.    4 kann beispielsweise nur  durch ein Verschieben der     Mittel-Oberwalze    11 nach  hinten und durch den Austausch     eines    Kurzstapel  käfigs gegen einen     Langstapelkäfig    eine Betriebslage  gemäss     Fig.    1 hergestellt werden.  



  In     ähnlicher    Weise kann die     Mittel-Unterwalze     nach hinten und die     Mittel-Oberwalze    nach vorne  verschoben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zweiriemchen-Streckwerk für Spinnereimaschi- nen nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Walzen (11, 14) des Mittelwalzenpaares zur Bildung eines Durch zug- und Riemchenleitwalzenpaares in Verzugsrich tung gegeneinander so einstellbar sind, dass der auf die Mittel-Oberwalze (11) wirkende Druck lediglich eine Anlage ohne Klemmwirkung der beiden Riem- chen (16, 17) zwischen dem Einzugswalzenpaar (12, 15) und dem Lieferwalzenpaar (10,
    13) bewirkt. UNTERANSPRüCHE 1. Zweiriemchen-Streckwerk nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Ein stellung einer Anlage ohne Klemmwirkung der bei den Riemchen ein Anschlag (23) vorgesehen ist, da mit er bei der genannten Einstellung die mindestens annähernd senkrecht zur Streckfeldebene erfolgende Bewegung der Mittel-Oberwalze (11) begrenzt, das Ganze derart, dass das Unterriemchen (17) dann von der Mittel-Oberwalze (11), ohne eine Klemmwirkung zu erzeugen, durchgedrückt wird.
    2. Zweiriemchen-Streckwerk nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch gegeneinander austauschbare, an der oberen Mittel walze (11) einsetzbare Riemchenkäfige (18, 24), die das Mass der jeweils erforderlichen gegenseitigen Verschiebung der Walzen (11, 14) des Mittelwalzen paares bestimmen.
CH359074D 1957-03-23 1958-03-14 Zweiriemchen-Streckwerk für Spinnereimaschinen CH359074A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3303534A (en) * 1963-08-21 1967-02-14 S O M Andreani & C Double apron drafting system for drawing frames
CN109338529A (zh) * 2018-07-14 2019-02-15 嘉兴学院 一种纺纱机罗拉牵伸装置中的双列皮圈机构

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