CH358922A - Asbestzementplatte für Dacheindeckung - Google Patents
Asbestzementplatte für DacheindeckungInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D3/00—Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
- E04D3/24—Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets with special cross-section, e.g. with corrugations on both sides, with ribs, flanges, or the like
- E04D3/32—Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets with special cross-section, e.g. with corrugations on both sides, with ribs, flanges, or the like of plastics, fibrous materials, or asbestos cement
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Description
Asbestzementplatte für Dacheindeckung Die Erfindung bezieht sich auf eine für eine Dacheindeckung verwendbare Asbestzementplatte, mit sich gegenüberliegenden, am linken und rechten Plattenrand verlaufenden Wulstkanten und einem zwischen ihnen liegenden ebenen Mittelteil.
Es liegt die Aufgabe vor, bei der Überlappung von vier benachbarten Platten einen guten, regen sicheren Zusammenschluss der vier Plattenecken zu erhalten. Die erfindungsgemässe Asbestzementplatte, durch die dieses Problem gelöst werden soll, ist da durch gekennzeichnet,
dass die eine Wulstkante oben und unten abgesetzte Teile besitzt. Dabei kann die Oberfläche der abgesetzten Wulstkantenteile von der Oberfläche der Wulstkante einen mindestens der Plattendicke entsprechenden Abstand besitzen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt in verkleinertem Massstab vier neben.- und übereinanderliegende Asbestzementplatte von oben gesehen.
Fig. 2 zeigt die gleiche Draufsicht der vier Plat ten, nachdem sie auf den Dachlatten verlegt worden sind.
Fig. 3 zeigt eine einzelne Platte in einem Schau bild.
Fig. 4 stellt einen in grösserem Massstab gezeich neten Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2 dar. Fig. 5 zeigt einen in grösserem Massstab gezeich- neten Querschnitt nach der Linie V-V der Fig. 2. Fig. 6 ist ein Querschnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 2.
Die einzelne aus Asbestzement bestehende Dach platte weist den ebenen mittleren Teil 1, links davon am Plattenrand die schmälere Wulstkante 2 und rechts davon die am Plattenrand etwas breitere Wulst kante 3 auf.
Im gezeichneten Beispiel befindet sich am oberen Ende des Mittelteiles 1 eine zweckmässig V-förmige Wassersammelrinne 4; ausserdem ist die Wulstkante 2 auf ihrem Scheitel mit einer der Wulst parallel verlaufenden Wasserrinne 5 versehen. Inso weit ist die Platte bereits. bekannt.
Die schmälere oder unterdeckende Wulstkante 2 ist oben und: unten mit je einem gleich grossen, abge setzten Teil 2' und 2" versehen. Diese abgesetzten Teile sind nachstehend kurz als Absetzungen bezeich net. Aus dem Schaubild der Fig. 3 sind diese Ab setzungen besonders deutlich ersichtlich, ebenso, dass das Mass der Absetzung senkrecht zur Plattenfläche gemessen mindestens gleich der Plattendicke ist.
Im übrigen richten sich die Absetzungen 2', 2" nach der Überlappung, die beim Dacheindecken sowohl in senkrechter Richtung, d. h. in Richtung vom Dach first zur Dachtraufe, äls auch in waagrechter Rich tung erforderlich sind. Die gesamte Platte wird durch entsprechende Formen in noch nicht vollständig ab gebundenem Zustand des Asbestzementes durch Pressung hergestellt.
Wenn die Platten zur Eindeckung eines Daches mit geringer Neigung verwendet werden, dann sind an denjenigen Stellen, an denen die Wasserrinne 5 in die zugehörigen Wasserrinnen 5' der Absetzungen über geht, kleinere, etwa keilförmige Einpressungen 6 an geordnet. Dadurch ist dafür gesorgt, d'ass in der Was serrinne 5' der oberen Absetzung 2' kein Wasser stehen bleiben kann, sondern durch die Einpressung 6 in die Wasserrinne 5 abfliesst.
Mit anderen Wor ten gesagt, geht die einzelne Wasserrinne 5' in einer Absetzung 2' oder 2" flacher in die Rinne 5 der Wulstkante über, als die Absetzung in die Wulstkante übergeht.
Die Dacheindeckung, beschränkt auf die in Fig. 1 dargestellten vier Platten I, 1I, <B>111</B> und IV, geht in folgender Weise vor sich: In der Richtung von der Traufe zum First wird die Platte I auf die aus Fig. 4 ersichtlichen Dachlatten: 7 aufgelegt. Dann folgt die Platte 1I, die mit ihrem unteren Rand die Platte I oben übergreift. Dabei kommt die Absetzung 2" der Platte 1I auf die gleich grosse obere Abset zung 2 der Platte I zu liegen.
Bei diesen beiden Plat ten I, 1I geht dann die obere Fläche der Absetzung 2" der Platte 1I bündig in die Wul'stkante 2 der Platte I über, wenn die Absetzung der Plattendicke entspricht. Im übrigen überlappen sich die Platten I und Il in an sich bekannter Weise auch mit ihren mittleren Teilen 1 und ihren rechts befindlichen Wulstkanten 3, welche keinerlei Absetzungen auf weisen.
Die Platte III wird dann gemäss Fig. 2 links von der Platte I aufgelegt, wobei deren Wulstkante 3 die gesamte Wulstkante 2, 2', 2" der Platte 1 überlappt. Es folgt die Platte IV, deren Wulstkante 3 die obere Kante 3 der Platte III überlappt. Hin sichtlich der sich überlappenden Absetzungen 2', 2" der Platten III und IV gilt das gleiche, was vorher hinsichtlich der Platten I und II gesagt worden ist.
An der Stelle, an der sich die gegenüberliegenden Ecken der Platten I-IV überlappen, erfolgt also eine vierfache und vollständige überlappung der Plattenecken.
Um zwischen den überdeckenden Wulstkanten 3 und den Mittelteilen 1 der unterdeckenden Platten I, 1I im Bereich der nicht abgesetzten Wulstkanben 2 keinen Zwischenraum zu erhalten, in welchen wind gepeitschter Regen in unzulässigem Masse eintreten könnte, ist jede Platte im waagrechten Querschnitt gesehen mit einer Erhöhung 8 versehen, die der Wulstkante 2 parallel verläuft und dort gelegen ist, wo die Wulstkante 2 in den ebenen Mittelteil 1 über geht.
Die Auflage oder Abdichtung an dieser Stelle ist aus Fig. 6 besonders deutlich ersichtlich.
Zum besseren Verständnis der Fig. 4 sei noch erwähnt, dass die Schnittlinie IV-IV in Fig. 2 links der Wasserrinne 5 verläuft, so dass diese Wasserrin nen aus Fig. 4 nicht ersichtlich sind.
Die in der Zeichnung nicht dargestellte Befesti gung der Platten auf den Dachlatten 7 erfolgt in dem ebenen Plattenteil 1 unterhalb der überlappung mit je zwei verzinkten Nägeln. Die entsprechenden Löcher sind in Fig. 3 und 9 bezeichnet. An den Wulstkanten wird eine zusätzliche Sturmsicherung der einzelnen Platten durch bekannte Sturmklammern vorgenommen, die die Form eines verzinkten Blech streifens mit einem senkrecht darauf stehenden, fest genieteten Kupferstift besitzen. Der Blechstreifen ist in seiner Form der Wulstkante angepasst.
Diese Sturmklammern liegen mit ihren Blechstreifen auf den unteren Absenkungen 2" und durchstossen mit ihren Kupferstiften die Wulstkanten 3 der überlap penden Platten, zu welchem Zweck die einzelne Plätte in ihrer Wulstkante 3 mit den aus Fig. 3 er sichtlichen weiteren Löchern 10 versehen ist. Die Kupferstifte werden nach erfolgter Dacheindeckung in Richtung zur Dachtraufe umgebogen, wodurch ein sturmsicherer Verband der Dachplatten am jeweili gen Zusammenschluss von vier Plattenecken herge stellt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Asbestzementplatte für Dacheindeckung mit sich gegenüberliegenden, am linken und rechten Platten rand verlaufenden Wulstkanten und einem zwischen ihnen liegenden ebenen Mittelteil, dadurch gekenn zeichnet, dass die eine Wulstkante (2) oben und unten ab-Setzte Teile (2', 2") besitzt. UNTERANSPRÜCHE 1.Asbestzementplatte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der abge setzten Wulstkantenteile (2', 2") von der Oberfläche der Wulstkante (2) mindestens einen der Plattendicke entsprechenden Abstand besitzt. 2.Asbestzementplatte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wulstkante (2) in ihrem zwischen den Absetzungen (2', 2") gelegenen Teil im Querschnitt gesehen mit einer Erhöhung (8) in den ebenen Plattenmittelteil (1) übergeht.3. Asbestzementplatte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die in den abgesetzten Wulstkantenteilen (2', 2") gelegenen Teile (5') einer in der Wulstkante (2) angeordneten Wasserabfluss- rinne (5) in die nicht abgesetzte Wulstkante (2) ein greifen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE358922X | 1956-02-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH358922A true CH358922A (de) | 1961-12-15 |
Family
ID=6290961
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH358922D CH358922A (de) | 1956-02-13 | 1957-02-11 | Asbestzementplatte für Dacheindeckung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH358922A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR3073237A1 (fr) * | 2017-11-09 | 2019-05-10 | Celloz | Dispositif et procede de recouvrement d’une surface |
-
1957
- 1957-02-11 CH CH358922D patent/CH358922A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR3073237A1 (fr) * | 2017-11-09 | 2019-05-10 | Celloz | Dispositif et procede de recouvrement d’une surface |
| WO2019091623A1 (fr) * | 2017-11-09 | 2019-05-16 | Celloz | Dispositif et procédé de recouvrement d'une surface |
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