CH358301A - Verfahren und Vorrichtung zur Verhinderung der Korrosion von Metallen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Verhinderung der Korrosion von MetallenInfo
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- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
- C23F—NON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Verhinderung der Korrosion von Metallen Es ist bekannt, dass Metalle, die in Berührung mit korrodierend wirkenden Dämpfen stehen, z. B. von organischen Lösungsmitteln, vornehmlich Chlor kohlenwasserstoffen, angegriffen werden. Dies ist z. B. der Fall bei den Wandungen von metallischen Destilliergefässen, Extraktoren und dergleichen. Die Korrosion führt nach einiger Zeit zur Zerstörung der betreffenden Vorrichtungen, die dann ersetzt werden müssen, was Kosten, Zeitverluste usw. mit sich bringt.
Es wurde ein einfaches Verfahren und eine zweck mässige Vorrichtung zur Ausübung desselben gefun den, durch die die Korrosion der Metalle, die in Berührung mit korrodierend wirkenden Dämpfen stehen, verhindert wird. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man mit Hilfe einer Blasen pumpe Dampf und Flüssigkeit einer Düse zuführt, welche den Dampf ausströmen lässt und die Flüssig keit an die Wandungen eines Gefässes versprüht, in welchem eine Lösung enthalten ist. Das Verfahren kommt vor allem für Destillier- und Extraktions apparate in Betracht, bei denen Chlorkohlenwasser- stoffe, z. B. Trichloräthylen, verwendet werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung zur Durchführung des ebenfalls er findungsgemässen Verfahrens ist in der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellt. Ein schematisch dargestelltes, eine Lösung enthaltendes Destillier- oder Extraktionsgefäss 1 ist unten über ein Filter 2 mit einem Turm 3 verbunden. Im Turm 3 ist ein Röhrenbündel 4 angeordnet, das durch Dampf oder eine heisse Flüssigkeit beheizt wird. Vom oberen Ende des Turmes 3 führt ein Rohr 5 zu einer Düse 6, die im oberen Teil des Gefässes 1 angeord net ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Da die engen Rohre 4 im Turm 3 mit dem Gefäss 1 kommunizieren, sind sie mit Flüssigkeit aus dem Gefäss 1 gefüllt. Die durch den Heizmantel des Turmes 3 zugeführte Wärme bringt die Flüssig keit in den engen Rohren 4 zum Sieden und diese wirken als Blasenpumpe. Mit den Dampfblasen wird Flüssigkeit hochgeschleudert und gelangt durch das Rohr 5 zu der Düse 6, die den Dampf ausströmen l"ässt und gleichzeitig die mitgeführte Flüssigkeit gegen die Wandungen des Gefässes 1 versprüht.
Dadurch werden diese Wandungen dauernd von einem Flüs- sigkeitsfilm überzogen, der arm an den 'im Dampf enthaltenen korrodierenden Stoffen ist und daher das Metall wirksam gegen die Korrosion durch den Dampf schützt.
Als zusätzlichen Korrosionsschutz kann man der Düse 6 auch Flüssigkeit aus dem Gefäss. 1 mittels einer nicht dargestellten Pumpe zuführen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Verhinderung der Korrosion von Metallen, die in Berührung mit korrodierend wirkenden Dämpfen, vornehmlich von Chlorkohlen wasserstoffen stehen, dadurch gekennzeichnet, dass man mit Hilfe einer Blasenpumpe (4) Dampf und Flüssigkeit einer Düse (6) zuführt, welche den Dampf ausströmen lässt und die Flüssigkeit an die Wandungen eines Gefässes (1) versprüht, in welchem eine Lösung enthalten ist.1I. Vorrichtung zur Durchführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem Gefäss (1), welches die Lösung ent hält, eine Blasenpumpe (4) angeordnet ist, von wel cher das Dampf-Flüssigkeits-Gemisch in. ein Rohr (5) gelangt, das zu einer Düse (6) führt, die im Gehäuse (1) angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man der Düse (6) zusätzlich Flüssigkeit aus dem Gefäss (1) zuführt. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Blasenpumpe (4) und dem Gefäss (1) ein Filter (2) eingeschaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE358301X | 1956-06-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH358301A true CH358301A (de) | 1961-11-15 |
Family
ID=6290792
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH358301D CH358301A (de) | 1956-06-29 | 1957-06-13 | Verfahren und Vorrichtung zur Verhinderung der Korrosion von Metallen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH358301A (de) |
-
1957
- 1957-06-13 CH CH358301D patent/CH358301A/de unknown
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