CH357883A - Antriebsvorrichtung zur Bewegung des Tonkopfes von Diktiermaschinen - Google Patents

Antriebsvorrichtung zur Bewegung des Tonkopfes von Diktiermaschinen

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CH357883A
CH357883A CH357883DA CH357883A CH 357883 A CH357883 A CH 357883A CH 357883D A CH357883D A CH 357883DA CH 357883 A CH357883 A CH 357883A
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Inventor
Matusche Heinz
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Sued Atlas Werke Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/004Recording on, or reproducing or erasing from, magnetic drums

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  • Transmission Devices (AREA)

Description


      Antriebsvorrichtung        zur        Bewegung    des     Tonkopfes    von     Diktiermaschinen       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Antriebsvorrichtung zur Bewegung des Tonkopfes von  Diktiermaschinen kontinuierlich in der einen und  schrittweise in der anderen Richtung, wobei die kon  tinuierliche Bewegung durch eine Spindel erfolgt, die  mit einem den Tonkopf tragenden Schlitten lösbar  gekuppelt ist. Die bekannten Diktiermaschinen dieser  Art sind so ausgebildet, dass die Führung des Schlittens  mit Hilfe eines Messers durchgeführt wird, das in die  Antriebsspindel eingreift.

   Dabei besteht der Nachteil,  dass das Messer für die Rückwärtsbewegung des Schlit  tens gegen die Kraft der Andruckfeder des Tonkopfes  aus der Spindel herausgehoben werden muss. Der vor  liegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,     eine     Antriebsvorrichtung für Diktiermaschinen zu schaffen,  die     mit    möglichst geringem Kraftaufwand zuverlässig  arbeitet.

   Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch  gelöst worden, dass am Schlitten für den Tonkopf  antrieb ein mit der Spindel in Eingriff stehendes     Ab-          wälzzahnrad    und eine Schalteinrichtung vorgesehen ist,  die zur     kontinuierlichen    Bewegung des Schlittens das       Abwälzzahnrad    blockiert und zur schrittweisen Bewe  gung so dreht, dass es sich in einer der Transport  richtung der Spindel entgegengesetzten Richtung an  der Spindel abwälzt. Dadurch wird erreicht, dass bei  der Repetition nur noch die     Kraft    für die eigentliche  Rückwärtsbewegung des Schlittens, nicht aber zusätz  liche Kräfte für das Auskuppeln eines Führungs  messers oder dergleichen aufgebracht werden müssen.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein  Ausführungsbeispiel der Antriebsvorrichtung nach der  Erfindung zur Bewegung des Tonkopfes von Diktier  maschinen, und zwar zeigt:       Fig.    1 die Antriebsvorrichtung in Seitenansicht,       Fig.    2 eine Stirnansicht derselben mit Schnitt durch  die Spindel und Schlittenführung,       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     III-III    in     Fig.    1,         Fig.    4 und 5 eine gleiche Darstellung des Schalt  werkes,       Fig.    6 bis 10 die schematischen Darstellungen von  Schaltelementen zur Veranschaulichung der Wir  kungsweise der Vorrichtung.  



  Im dargestellten Beispiel ist eine Antriebswalze 1  eines Diktiergerätes für vorzugsweise endlose Breit  bandtonträger 2, die von einem Ende her auf die       fliegend    angeordnete Walze aufgeschoben und durch       Andrückrollen    oder dergleichen an der angetriebenen  Walze zum Anliegen gebracht werden, so dass die  Walze den Tonträger 2 mit ihrer eigenen Umfangs  geschwindigkeit in Pfeilrichtung mitnimmt. Dabei  wird das Band in an sich bekannter Weise am Spalt  eines Tonkopfes 3     vorbeigeführt.,Dieser    Tonkopf führt  seinerseits eine langsame Fortbewegung in axialer  Richtung aus, so dass er sich nach     jedesmaligem    Um  lauf des Tonträgers 2 um eine Spurweite weiterbewegt  hat.

   Auf dem manschettenförmigen Tonträger 2 wird  infolge dieser beiden Bewegungen einerseits des Ton  trägers und anderseits des Tonkopfes 3 eine spiral  förmige magnetische Aufzeichnung der Sprachschwin  gungen erzeugt, die der Spule des Tonkopfes 3 über  eine     flexible    elektrische Leitung 4 zugeführt werden.  Die Zahl der     Spiralwindungen    oder Spuren richtet sich  dabei nach dem vorgesehenen Zeilenabstand und der  Gesamtbreite des Tonträgers 2.  



  Der Tonkopf 3 ist an einem parallel zur Walze 1  verschiebbar geführten Schlitten 5 um eine Achse 6  schwenkbar aufgehängt. Hierzu ist er an einem Halter 7  befestigt, der um die Achse 6 am Schlitten 5 schwenk  bar gelagert ist. Durch eine Blattfeder 8 wird der Ton  kopf ständig gegen die Walze 1 bzw. den Tonträger 2  gedrückt. Die Blattfeder 8 ist auf der Achse 6 gelagert  und stützt sich mit ihrem einen Schenkel an einer  Nase 9 des Schlittens 5 ab, während der andere Schen  kel an einer     Justierschraube    10 des     Tonkopfhalters    7      angreift.

   Zur genauen Einstellung des     Tonkopfspaltes     auf die Mantellinie der     Tonträgerwalze    ist der Ton  kopf 3 im Halter 7 um eine Achse 11 schwenkbar  gelagert und kann     mit    Hilfe einer Stellschraube 12  justiert werden. Diese Stellschraube greift an einem  Zapfen 13 an, der durch eine     Durchbrechung    14 des  Halters 7     hindurchgreift    und fest     mit    dem Tonkopf 3  verbunden ist.  



  Der Schlitten 5 ist, wie bereits oben gesagt, parallel  zur Antriebswalze 1 des Tonträgers 2     geführt.    Hierzu  ist ein rundes Führungsrohr 13a vorgesehen und eine       Verdrehsicherung    in Form einer parallel zur Walze 1  angeordneten Führungsschiene 14a an der sich der  Schlitten     mit    einer Rolle 15 abstützt. Der Antrieb des  Schlittens erfolgt durch eine in dem Führungsrohr 13  angeordnete Spindel 16, die mit einem in der     Fig.    2  nicht dargestellten Getriebe mit der Walze 1 verbunden  ist und am Schlitten 5 über ein     Abwälzzahnrad    17 an  greift.

   Dieses     Abwälzzahnrad    steht mit einer Schalt  vorrichtung in Verbindung, die unten noch näher  beschrieben wird und die zur kontinuierlichen Bewe  gung des Schlittens das     Abwälzzahnrad    17 blockiert,  dagegen, zur schrittweisen Bewegung so dreht, dass es  sich in einer der Transportrichtung der Spindel ent  gegengesetzten Richtungen bewegt.  



  Um den Tonkopf 3 bzw. den Schlitten 5 auch ohne       Abwälzung    des Zahnrades 17, insbesondere nach  Durchlaufen der letzten     Tonträgerspur,    wieder auf den  Anfang zurückführen zu können, ist das     Abwälzzahn-          rad    17     mit    seiner Achse 18 in einem Halter 19 gelagert,  der am Schlitten 5 um eine Achse 20 schwenkbar auf  gehängt ist.

   Durch Druck auf eine Taste 21 wird das       Abwälzzahnxad    17 mit dem Halter 19 entgegen der  Wirkung einer     Rückführfeder    21a     verschwenkt    und  damit aus der Spindel 16 ausgehoben, und es kann  durch Seitendruck auf die Taste 21 der Schlitten 5 zu  sammen     mit    dem     Tonkopf    3 innerhalb des gesamten  Einstellbereiches beliebig verschoben werden.  



  Die Schalteinrichtung zur Blockierung bzw. Ab  wälzung des Zahnrades 17 wird durch einen am Hal  ter 19 angebrachten Elektromagneten mit um eine  Achse 24 drehbarem Anker 23 über eine     flexible    Lei  tung 25 von einer vorzugsweise am Mikrophon des  Gerätes angeordneten Steuertaste betätigt. Diese  Schaltvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem  Schaltrad 26, das auf der Achse 18 des     Abwälzzahn-          rades    17 befestigt ist, sowie einer     Blockierungsnase    27  und einer Schaltklinke 28, die     mit    diesem Schaltrad  zusammenwirken und beide vom Elektromagneten 22  aus betätigt werden.

   Die     Blockierungsnase    27 ist auf  einem Arm 29 des Ankers 23 angeordnet und somit  starr mit dem Anker verbunden. Das Schaltzahnrad 26  weist Zähne mit 60  Flankensteilheit auf, während  Nase 27 und Klinke 28 entsprechend ausgebildet sind.  Die Klinke 28 befindet sich am freien Ende eines ein  armigen Hebels 30, der am Ende des Ankerarmes 29  um eine Nase 31 drehbar gelagert ist und unter dem  Einfluss einer Feder 32 steht, die an einem Zapfen 33  des Ankerarmes 29 gehalten ist und sich mit einem  Schenkel in einer     Bohrung    34 des Ankerarmes abstützt,    während der freie Schenkel an dem Klinkenarm 30 in  einer Bohrung 35 desselben angreift und die Klinke 28  in Eingriff mit dem Schaltrad 26 zu halten sucht.

   Zur  Aufnahme der dynamischen Kräfte ist am Halter 19  noch ein Anschlag 36 vorgesehen, der beim Ausheben  der Klinke 28     mit    der Flanke des Klinkenhebels 30  zusammenwirkt. Durch eine     Rückstellfeder    37, die auf  der Ankerachse 24 gehalten ist, wird der Anker 23 nach       jedesmaliger    Betätigung des Elektromagneten wieder  in seine aus     Fig.3    ersichtliche Ausgangsstellung  zurückgeführt.  



  Bei Betätigung des Magneten 22 über die elektrische  Leitung 25 wird der Anker 23 angezogen und geht aus  seiner in     Fig.    3 dargestellten Lage über die in     Fig.    4  dargestellte Mittelstellung in die aus     Fig.    5 ersichtliche  angezogene Stellung über, aus der er nach Abschalten  des Elektromagneten wieder in die Ausgangslage  zurückkehrt.  



  Bei stromlosem Magneten drückt die     Ankerrück-          stellfeder    37 die     Blockierungsnase    27 in das     Schaltrad26     und blockiert damit sowohl die Drehung des Schalt  rades als auch des     Abwälzrades    17, so dass die Spindel 16  das Zahnrad 17a, ohne es zu verdrehen, in     Axialrich-          tung        mitnimmt    und damit auch den Schlitten 5 in  Richtung des Pfeiles a     (Fig.    1) bewegt. Dabei sitzt die  Spitze der Klinke 28 am oberen Ende eines Zahnes des  Schaltrades 26.  



  Wird der Magnet 22 unter Strom gesetzt, dann zieht  der Anker 23 die Klinke 28 nach unten bis in den  Grund der Zahnlücke hinein. Gleichzeitig wird die       Blockierungsnase    27, die an einer etwa diametral  gegenüberliegenden Seite des Schaltrades 26 liegt,  ebenfalls nach unten gezogen und damit ausser Ein  griff gebracht.

   Der Leerhub der Klinke 28 bei diesem  Bewegungsorgan reicht gerade aus, um die     Blockie-          rungsnase    27 aus den Zähnen des Schaltrades 26 aus  treten zu lassen, so dass sich das Schaltrad während  des sich nun     anschliessenden    Arbeitshubes der Schalt  klinke 28 im     Uhrzeigersinne    drehen kann und das       Abwälzzahnrad    17 auf der Spindel 16 zurückgedreht  wird. Die Achse 18 des     Abwälzzahnrades    17 und des  Schaltrades 26 und mit ihr auch der Schlitten 5 be  wegen sich bei diesem Vorgang entgegen der Pfeil  richtung a nach links.  



  Durch den     justierbaren    Anschlag 36 wird der Hub  der Klinke 28 so begrenzt, dass sich das Schaltrad 26  gegen den Uhrzeigersinn um genau einen Zahn zurück  dreht. Durch diesen Anschlag werden auch die dyna  mischen Kräfte des in Bewegung gesetzten Schlittens       mit    dem Magneten, Magnetkopf usw. aufgenommen.  



  Solange der Magnet 22 unter Strom steht, bleiben  die Zahnräder 26 und 17 verriegelt, so dass der Schlit  ten 5 von der Spindel 16 nach rechts bewegt wird. Die  Zeit, wie lange der Magnet unter Strom gehalten wird,  spielt also für die Wirkungsweise der durch die Schlit  tenrückstellung bewegten Repetition gar keine Rolle.  



  Wird der Magnet 22 stromlos, dann drückt die       Ankerrückstellfeder    37 den Anker 23 in die Ausgangs  lage zurück, die     Blockierungsnase    27 fällt wieder in das  Schaltrad 26 ein, und die Klinke 28, die durch die      Feder 32 gegen das Zahnrad 26 gedrückt wird, rutscht  über den nächsten Zahn nach oben und kommt  ebenfalls wieder in ihre Ausgangsstellung zu liegen.

    Die Vorwärtsbewegung des Schlittens 5 und damit die  Wiedergabe des auf den Tonträger 2     aufgesprochenen     Textes wird also praktisch nicht     unterbrochen.    Die  Zeit für den Sprung des Tonkopfes 3 von einer Spur  auf die vorhergehende entspricht der sehr kurzen Zeit,  die der Anker 23 benötigt, um von seiner Ruhelage       (Fig.3)    in die Lage des     angezogenen    Zustandes       (Fig.    5) zu gelangen. Diese Zeit dürfte etwa 25 m/sec       betragen.     



  Die Gesichtspunkte, die zu der dargestellten Bau  weise des Schaltwerkes geführt haben, seien an. Hand  der     Fig.    6 bis 10 näher dargelegt. Die beschriebene  Einrichtung zur Repetition stellt ein     Schrittschaltwerk     dar, auf das ein von aussen einwirkendes Drehmoment  aufgenommen werden muss, das in derselben Richtung  wirkt, in der das     Schrittschaltwerk    beim Arbeitsgang  gedreht werden muss.  



  Trotz dieser erschwerenden Bedingung sind wäh  rend des Arbeitshubes ausser der zu überwindenden  Kraft der     Ankerrückstellfeder    37 keinerlei Reibungs  kräfte oder sonstige     Totkräfte    vorhanden. Die Repe  tition um eine Spur wird vielmehr mit einer sehr kleinen  Arbeit bewältigt. Der Leerhub am Beginn des Vor  ganges, bei dem lediglich die Kraft der     Ankerrückstell-          feder    zu überwinden ist, erlaubt die     Wegkraftkennlinie     eines     Drehankermagneten    voll auszunutzen. Die  Kraftreserven der Repetition sind daher so gross, dass  sie bei einer Unterspannung des Netzes bis zu etwa       40#/.    noch arbeitet.

   Die konstruktive Lösung, die     zu     diesem Ergebnis geführt hat, stellt einen Kompromiss  zwischen einer idealen Bewegungslösung und einer  idealen Kraftlösung dar, wie im folgenden näher be  schrieben werden soll.  



  Die ideale Bewegungslösung stellt die günstigste  Lösung für das Einrasten der     Blockierungsnase    27  nach dem Arbeitshub dar. Diese Lösung ist dann  gefunden, wenn die Tangente t an den Kreis     R,    auf  dem sich die Spitze der     Blockierungsnase    27 um die  Drehachse 24 des Ankers 23 bewegt, im Punkte C,  dem Fusspunkt eines Zahnes des Schaltrades 26, durch  den Mittelpunkt M des Schaltrades 26 geht. Dann und  nur dann kann die     Blockierungsnase    27 bis in ihre  Endlage in das Schaltrad 26 eindringen, ohne dass sie  reibend am Zahn     entlanggleitet        (Fig.    6). Der     Öffnungs-          winkel    des Zahnes beträgt 60 .  



  Die ideale Kraftlösung ist dann gegeben, wenn das  im Uhrzeigersinn wirkende Drehmoment des Schalt  rades 26 von der rechten Fläche der     Blockierungsnase     27 im eingerasteten Zustand so aufgenommen wird,  dass die Normale dieser Fläche die Schwenkachse 24  des Ankers 23 schneidet     (Fig.    7). Ginge diese Normale  wie bei der idealen Bewegungslösung mit 30  unterhalb  der Ankerdrehachse 24 vorbei, so bestünde die Gefahr,  dass die     Blockierungsnase    herausgedrückt wird.

   Die  beiden Forderungen der idealen Bewegungslösung und  der idealen Kraftlösung sind nur dann zu erfüllen,  wenn das Schaltrad 26 rechteckige Zähne besitzt, bei    denen die Richtung der     Zahnflächen    oben mit der  Richtung des Zahnradius übereinstimmt     (Fig.8).     Hierbei besteht aber die Gefahr, dass die ebenfalls  rechteckig auszubildende     Blockierungsnase    27 auf der  Kante aufsitzt und nicht in das Schaltrad eingreift.  Von einem Zahn der Form nach     Fig.    9 wurde wegen  der zu grossen Herstellungskosten abgesehen. Ausser  dem wären diese Zahnformen für den Rücklauf der  Klinke 28 ungeeignet, so dass für die Nase 27 und die  Klinke 28 getrennte Schalträder gebraucht würden.  



  Zur beschriebenen     Kompromisslösung    wurde eine  symmetrische Zahnform     mit    einem     Öffnungswinkel     von 60      gewählt    und die Anordnung der     Blockierungs-          nase    so getroffen, dass die Normale n auf die das Dreh  moment aufnehmenden Flächen     mit    der Verbindung m  dieser Flächen zur Ankerdrehachse 24 einen Winkel  von 15  bildet und dass ferner die Tangente t an den  Kreis<I>k</I> im Punkte C mit dem Radius<I>M</I> ebenfalls  einen Winkel von 15  bildet     (Fig.    10).

   Die     Blockie-          rungsnase    27 wird dann beim normalen Vorlauf durch  die     Ankerrückstellfeder    37 und durch Reibung in ihrer  eingerasteten Stellung gehalten.  



  Um das genaue     Zusammenspiel    von     Blockierungs-          nase    und Klinke     mit    dem Schaltrad zu sichern, ist die  Spitze der Klinke 28 mit Hilfe eines Exzenters 38 nach  oben bzw. unten     justierbar.    Sie liegt an einen Zahn an,  dessen Fläche etwa     senkrecht    zum Ankerarm 29 steht.  Dadurch wird der grösstmögliche, für das Ausklinken  der     Verriegelungsnase    27 benötigte Leerhub erreicht.

    Die Normale auf der unteren     Klinkenfläche,    die wäh  rend des Arbeitshubes auf der     Zahnfläche    aufliegt,  geht oberhalb der     Klinkenarmdrehachse    vorbei, damit  sich die Klinke 28 nicht aus dem Schaltrad heraus  zieht. Um diese Bedingung zu erfüllen, greift die Klinke  28 um einen Zahn höher ein, als es für das maximale  Drehmoment des Arbeitshubes zweckmässig wäre. Der  dadurch verursachte Verlust an Drehmoment ist je  doch geringfügig.  



  Im angezogenen Zustand liegt die Normale auf der  oberen Berührungsfläche von Klinke 28 und benach  barter     Zahnfläche    unterhalb des höchsten Auflage  punktes der Klinke und des Anschlages 36, damit das  ebenfalls im Uhrzeigersinn wirkende Drehmoment der       dynamischen    Kräfte     mit    Sicherheit aufgenommen wird.  Es sind noch mancherlei Abänderungen und andere  Ausführungen möglich. So kann die Betätigung der  Schaltvorrichtung zur Blockierung und Drehung des       Abwälzzahnrades    statt auf magnetischem auch auf  anderem z. B. mechanischem oder hydraulischem Wege  erfolgen. Ferner wäre es gegebenenfalls auch möglich,  das     Abwälzzahnrad    selbst als Schaltrad zu benutzen.

    Ferner könnten zur     Fortschaltung    des     Abwälzzahn-          rades    auch andere Mittel vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Antriebsvorrichtung zur Bewegung des Tonkopfes von Diktiermaschinen kontinuierlich in der einen und schrittweise in der anderen Richtung, wobei die kon tinuierliche Bewegung durch eine Spindel erfolgt, die mit einem den Tonkopf oder sonstigen Körper tragen- den Schlitten lösbar gekuppelt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass am Schlitten (5) ein mit der Spindel (16) in Eingriff stehendes Abwälzzahnrad (17) und eine Schaltvorrichtung (22 bis 38) vorgesehen ist, die zur kontinuierlichen Bewegung des Schlittens das Abwälz- zahnrad blockiert und zur schrittweisen Bewegung so dreht, dass es sich in einer der Transportrichtung der Spindel entgegengesetzten Richtung an der Spindel abwälzt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schaltvorrichtung (22 bis 38) zur Blockierung und Drehung des Abwälzzahnrades mit einem am Schlitten angebrachten Antriebs-Elektro- magneten (22) versehen ist. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch eine vom Schaltwerksantrieb (22) be wegliche Nase (27) zur Blockierung des Abwälzzahn- rades, welche Nase in ein zweites Zahnrad (26) ein greift, das über eine gemeinsame Achse (18) starr mit dem Abwälzzahnrad (17) verbunden ist. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, gekenn zeichnet durch eine vom Schaltwerksantrieb (22) be wegte Klinke (28) zum Zurückdrehen des Abwälz- zahnrades (17). 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase (27) auf dem Anker (23, 29) des Magneten angebracht ist oder einen Teil von ihm bildet. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Nase (27) und Klinke (28) in dasselbe Zahnrad (26) eingreifen. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tangente (t) an den Bewe gungskreisbogen (k) der Nasenspitze im Punkt (C) des Anschlags an das Zahnrad (26) mit dem Radius des Zahnrades in diesem Punkt einen Winkel bildet, der dem vierten Teil des Winkels zweier Zahnflanken gleich ist. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Schaltzahnrad (26) ein Zahn rad mit 60 -Zähnen vorgesehen ist.
CH357883D 1957-07-23 1957-10-25 Antriebsvorrichtung zur Bewegung des Tonkopfes von Diktiermaschinen CH357883A (de)

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