CH356481A - Tiefdruckwalze, Verfahren zur Herstellung einer solchen und lichtdurchlässiger Raster zur Durchführung diese Verfahrens - Google Patents

Tiefdruckwalze, Verfahren zur Herstellung einer solchen und lichtdurchlässiger Raster zur Durchführung diese Verfahrens

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CH356481A
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CH
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Inventor
Hermann Istvan
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Zimmer S Erben Kg
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F5/00Screening processes; Screens therefor
    • G03F5/20Screening processes; Screens therefor using screens for gravure printing

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Description


  Tiefdruckwalze, Verfahren zur Herstellung einer solchen  und lichtdurchlässiger Raster zur     Durchführung    dieses Verfahrens    Die Erfindung bezieht sich auf eine Tiefdruck  walze und umfasst auch ein Verfahren zur Herstel  lung einer derartigen Tiefdruckwalze sowie einen  lichtdurchlässigen Raster zur Durchführung dieses  Verfahrens.  



  Bei der Erfindung ist insbesondere an die Ver  wendung für den Textildruck gedacht; jedoch eignet  sich die Erfindung auch für das Bedrucken von Papier  oder anderen Materialien.  



  Die nachstehende Beschreibung ist jedoch wegen  der besonders grossen     Vorteile    auf den Textildruck als  bevorzugtes Anwendungsbeispiel abgestellt.  



  Die Herstellung von     Tiefdruckwalzen    ist sowohl  mittels Handgravur als auch auf photochemischem  Wege unter     Ätzung    bekannt. Man hat auch     punkt-          rasterartige    Systeme in Anwendung gebracht, bei wel  chen     rhombenförmige    Näpfe hintereinander zur Auf  nahme der Farbe in der Druckwalze     eingetieft        sind.     Diese Näpfe weisen     Randleisten    auf, die ein System  sich kreuzender gerader Linien bilden.

   Dadurch ent  stehen an den Kreuzungsstellen der     Napfränder    Flä  chen von     verhältnismässig    grösseren Ausmassen, als  es der Fleischstärke der Randleisten entspricht. Die  an den Kreuzungsstellen der Randleisten vorhandenen  vergrösserten Flächenteile haben     zur    Folge, dass der  Druck ungleichmässig ausfällt. Wird die     rhomben-          förmige    Punktrasterung auf photochemischem Wege  hergestellt, so kommt - was auf Grund des Vorher  gesagten ohne weiteres verständlich ist - die     Ätz-          wirkung    der angewendeten Säure an den Seiten der  Rhomben rascher zur Wirkung als an deren Spitzen.  



  Vom Erfinder durchgeführte Versuchsreihen  haben gezeigt, dass die beschriebene     rhombenförmige     Punktrasterung, insbesondere im     Textildruck,    nur für  Halbtöne zu brauchbaren Ergebnissen führt, während  in allen anderen Anwendungsfällen die unvermeid-    bare Ungleichmässigkeit des Druckes zu einem un  ruhigen Gesamtbild führt.  



  Diese Nachteile werden     erfindungsgemäss    dadurch  behoben, dass die     napfförmige    Rasterung höchstens in  einer Richtung durchgehend verlaufende     Napfränder          aufweist,    während die übrigen Teile der Ränder be  nachbarter Näpfe gegeneinander versetzt sind. Hier  bei kann die Ausbildung der Rasterung mit gegenein  ander versetzten, viereckigen, insbesondere rhom  bischen Näpfen     erfolgen.     



  Die Ausbildung kann jedoch mit noch grösserem  Vorteil in der Weise     erfolgen,    dass die Rasterung mit  sechseckigen Näpfen in     bienenwabenartiger    Anord  nung ausgebildet wird.  



  Ein für die Herstellung der     erfindungsgemässen     Tiefdruckwalzen besonders vorteilhaftes     Verfahren     besteht darin, dass die Rasterung mit höchstens in       einer    Richtung durchgehenden     Napfrändern        erzeugt     wird.  



  Die Erfindung umfasst auch einen lichtdurchlässi  gen Raster zur Durchführung des     Verfahrens.     



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele       veranschaulicht,    wobei die     Fig.    1 und 2     Draufsichten     auf stark vergrösserte Rasterungen und     Fig.    3 ein Teil  längsschnitt durch eine Oberflächenpartie einer Tief  druckwalze sind.     Fig.4    zeigt ein Dessin mit der  Rasterung nach     Fig.    2.  



  In     Fig.    1 ist eine     Rhombenrasterung    veranschau  licht.     Rhombenförmige    Näpfe 1 sind für Rasterungen  bei     Tiefdruckwalzen    an sich bekannt, doch sind     hiebei     die Näpfe in der Weise angeordnet, dass die Rand  leisten 2 und 3 der Näpfe in den beiden Richtungen  durchgehend nach sich kreuzenden, geraden Linien  verlaufen.  



  Im Sinne der Erfindung darf jedoch die Raste  rung höchstens in einer Richtung durchgehende Napf-           ränder    aufweisen. Beim     Ausführungsbeispiel    sind dies  die parallel zueinander verlaufenden Randleisten 2;  hingegen sind die Randleisten 3     versetzt    zueinander  angeordnet. Würden sowohl die Randleisten 2 als  auch die Randleisten 3 geradlinig durchlaufen, wie  dies bei der bekannten Anordnung der Fall ist, so  würden sich     an    ihren Kreuzungsstellen Flächen er  geben, die mit ihren grössten Dimensionen wahrgenom  men werden.

   Diese     Diagonaldimensionen    5 und 6  sind grösser als die     Breitendimension    7 der Rand  leisten, wodurch das Rasterbild dadurch, dass grössere       Flächenpartien    an den Kreuzungsstellen in Erschei  nung treten, unruhig wird. Diese Ungleichmässigkeit       wirkt    sich aber auch schon     beim        Ätzvorgang        und    beim  Drucken aus.

   Die     Versetzanordnung    mindestens der  in einer Richtung verlaufenden Randleisten 3 vermei  det diese Nachteile, und die erfindungsgemässe Aus  bildung der Rasterung nach der in     Fig.    1 veranschau  lichten     Ausführungsmöglichkeit    führt zu gleichmä  ssiger wirkenden Druckergebnissen.  



  Noch bessere Resultate werden mit der     bienen-          wabenartigen    Rasterung nach     Fig.    2 erzielt. Die Rand  leisten 2, 3 und 4 verlaufen nach drei Richtungen.  Wie sich aus der Darstellung     ergibt,    verläuft     keine    der       Randleistenserien    durchgehend nach einer Geraden.  Am Zusammenstoss von je drei Randleisten ergeben  sich nur     Stumpfwinkel.    Dadurch treten keine Flächen  vergrössert in Erscheinung und das Druckbild ist be  sonders gleichmässig und ruhig.

   Dies wird     auch    noch  dadurch günstig beeinflusst, dass alle Randleisten, wie  dies für die Randleisten 2 aus     Fig.    3 ersichtlich ist,  bis an die Oberfläche 8 der     Walze    9     geführt    sind.  Dabei können die Randleisten, wie     ebenfalls    aus der  Darstellung ersichtlich, im     Querschnitt    keilförmig ge  staltet sein, so dass sie im Druck nur linienförmig zum  Ausdruck gelangen. Die Tiefe 10 der Näpfe     beträgt     etwa die Hälfte des Durchmessers.  



       Fig.4    zeigt die Anwendung der Bienenwaben  rasterung gemäss der Erfindung auf ein Dessin 11. Die  gleichmässige Wirkung     tritt    von selbst in Erscheinung.  Sie ist ganz wesentlich besser als bei Punktrastern  bekannter     Art,    und zwar auch bei solchen mit     rhom-          benförmigen    Näpfen bei beiderseits durchgehend ver  laufender     Rasterlinie.    Gegenüber den durch parallele,  kleine Rinnen nach den     ursprünglichen    Methoden ge  bildeten sogenannten     Hachouren,    ist der Unterschied  im Endergebnis noch grösser.

      Um im Textildruck die besten Ergebnisse zu er  zielen, hat der     Erfinder    die Notwendigkeit erkannt,  nur die unbedingt     notwendige    Mindestmenge an  Farbe auf die Ware gleichmässig aufzutragen,     diese     geringe     Farbmenge    jedoch in die Ware hineinzupres  sen. Diese Forderung lässt sich durch die     erfindungs-          gemässe    Ausbildung in allen möglichen Ausführungs  varianten, von denen nur zwei vorstehend beschrieben  sind, erreichen, ohne dass das Dessin an der Walzen  oberfläche     verquetscht    werden könnte.  



  Für die Praxis bedeutet daher die Erfindung     einen     Fortschritt, der sich nicht nur durch wesentlich ver  besserte Druckergebnisse, sondern auch durch beson  ders grosse Farbeinsparungen auszeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Tiefdruckwalze, dadurch gekennzeichnet, dass deren napfförmige Rasterung höchstens in einer Rich tung durchgehend verlaufende Napfränd'er aufweist, während die übrigen Teile der Ränder benachbarter Näpfe gegeneinander versetzt sind. 1I. Verfahren zur Herstellung von Tiefdruckwal zen nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasterung mit höchstens in einer Richtung durchgehenden Napfrändern erzeugt wird. III. Lichtdurchlässiger Raster zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 11, gekennzeich net durch eine Rasterung nach Patentanspruch I.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Tiefdruckwalze nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch die Ausbildung der Rasterung mit gegeneinander versetzten, viereckigen, z. B. rhom bischen Näpfen. 2. Tiefdruckwalze nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch die Ausbildung der Rasterung mit sechseckigen Näpfen in bienenwabenartiger Anord nung. 3. Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rasterung auf mechanischem Wege erzeugt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rasterung auf photoche mischem Weg erzeugt wird. 5. Luftdurchlässiger Raster nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasterung photo chemisch erzeugt ist.
CH356481D 1957-01-10 1957-12-23 Tiefdruckwalze, Verfahren zur Herstellung einer solchen und lichtdurchlässiger Raster zur Durchführung diese Verfahrens CH356481A (de)

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