CH356282A - Stativ - Google Patents

Stativ

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Publication number
CH356282A
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CH
Switzerland
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parts
stand according
tripod
another
legs
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Application number
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English (en)
Inventor
Helmut Dipl Ing Meyer
Original Assignee
Askania Werke Ag
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Filing date
Publication date
Application filed by Askania Werke Ag filed Critical Askania Werke Ag
Publication of CH356282A publication Critical patent/CH356282A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/10Telescoping systems
    • F16B7/14Telescoping systems locking in intermediate non-discrete positions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description


  Stativ    Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein  Stativ für geodätische     Winkelmessinstrumente    oder       dergleichen,    bei dem die Beine     des    beispielsweise drei  beinigen Stativs aus zwei oder mehr Teilen bestehen  und die ineinander verschiebbar angeordnet sind.  Stative dieser Art sind an sich bekannt, und die Un  terteilung der Beine dient dazu, das     .Stativ    in beque  mer Weise zusammengeschoben transportieren zu  können.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die Mittel,  die der gegenseitigen Lagefixierung der     einzelnen     gegenseitig ineinander verschiebbaren Teile der     Sta-          tivbeine    bei zwei- und mehrteiligen     Stativbeinen    die  nen, zu verbessern.. Bislang fanden zur Lösung dieser  Aufgabe im allgemeinen     Klemmschrauben    Verwen  dung, die durch den aussenliegenden     hindurchgeführt,     gegen den innenliegenden. Teil drücken und diesen so  in seiner Lage festlegten. Klemmverbindungen dieser  Art haftet jedoch der Nachteil an, dass beide Teile  mit relativ enger Passung gearbeitet werden müssen,  um ein Schlottern der beiden Teile zu verhindern.

    Enge Passungen machen sich jedoch insofern nach  teilig bemerkbar, als sie bei     Verschmutzung    leicht  dazu neigen, die Beweglichkeit der Teile gegenein  ander     zu    behindern und diese vielfach     unmöglich    zu  machen. Eine solche Erscheinung tritt auch     bei    jenen  Verbindungen auf, bei denen die     ineinanderbeweg-          lichen    Teile, z. B. die Glieder einer     Teleskopantenne,     mit so enger Passung gegeneinander beweglich sind,  dass sie nur unter Überwindung der Reibungskräfte  bewegt werden können, wobei in diesem Falle die ge  ringsten Korrosionserscheinungen zu einer unlösbaren       Verklemmung    Anlass geben.  



  Die vorliegende Erfindung     bezweckt,    diese Mängel  zu beheben. Erfindungsgemäss wird ein Stativ, ins  besondere für geodätische     Winkelmessinstnimente,        mit     zwei- oder     mehrteiligen    Beinen, bei dem die     einzelnen       Teile der Beine ineinander verschiebbar sind und  Mittel zur klemmenden     Lagefixierung    der     einzelnen          ineinanderschiebbaren    Teile der Beine vorgesehen  sind, vorgeschlagen, das sich dadurch kennzeich  net,

   dass die Querschnitte und die Materialien der ein  zelnen     ineinanderschiebbaren    Teile der Beine so     aus-          gewählt        sind,    dass bei     ihrer    gegenseitigen. Verdrehung  eine kraftschlüssige Verbindung der Bauelemente ein  tritt.  



  Es ist bei dieser Auswahl     möglich,    bei einer sol  chen Verbindung auf     Klemmschrauben    und derglei  chen zu verzichten, wobei gleichzeitig die gegenseitige  Beweglichkeit der Teile nicht durch Schmutz oder       Korrosionserscheinungen    beeinträchtigt werden kann.  Darüber hinaus können die einzelnen     Stativbeine    so  ausgebildet sein, dass die     kraftschlüssige    Verbindung  der über einen grösseren Bereich der linearen Ausdeh  nung der Teile der Beine eintritt, wodurch Verbindun  gen dieser Teile gegeneinander, die bei den bekann  ten     Ausführungsformen    zu einer unsicheren Instru  mentenaufstellung führen, mit Sicherheit vermieden  werden.  



  In der     beiliegenden    Zeichnung ist ein Stativ gemäss  der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dar  gestellt, und     zwar        zeigt:          Fig.    1 das Stativ,       Fig.    2 einen Querschnitt durch die beiden Teile  eines Beines .des Stativs,       Fig.    3 den Querschnitt nach     Fig.    2 bei in bezug       aufeinander    verdrehten     Teilen    der Beine,

         Fig.    4 und 5 Varianten der     Querschnittsform    der  Teile der     -Stativbeine    und       Fig.    6 eine     Einzelheit.     



  Das Stativ,     dargestellt    in     Fig.1,    das beispielsweise  der     Aufstellung    eines geodätischen     Winkelmessinstru.-          mentes    oder auch eines     Nivelliergerätes    dient, weist  Beine auf, die aus zwei Einzelteilen 1 und 2 bestehen,      von denen     zwecks    einfacherer     Transportierbarkeit     des gesamten Stativs der Teil 2 in den Teil 1 hinein  geschoben werden kann.

   Beide Teile 1 und 2 weisen  einen elliptischen Querschnitt auf und können bei  spielsweise aus runden Metallrohren gefertigt sein,  deren     Querschnitt    durch     Walzen    oder dergleichen  elliptisch     deformiert    worden ist. Nach     Fig.    2 ist der  grössere äussere Durchmesser des Teiles 2 annähernd  gleich dem kleineren inneren Durchmesser des  Teiles 1, wobei bei einer der Darstellung der     Fig.    2  entsprechenden gegenseitigen Lage der     beiden    Teile 1  und 2 diese entlang ihrer gemeinsamen Achse frei       beweglich    sind.

   Werden sie jedoch um etwa 90' ge  geneinander     verdreht,    so tritt die kraftschlüssige Ver  bindung der Teile 1, 2 ein, die auf eine elastische. De  formation des einen der beiden oder auch beider Teile  in Verbindung mit     Reibungskräften,    die an den sich  berührenden Flächen wirksam werden, zurückgeführt  werden kann. Dieser Zustand ist in der     Fig.    3 dar  gestellt.  



  Die Untersuchung einer solchen Klemmverbin  dung hat gezeigt, dass die Verbindung fest und dauer  haft ist und bei geeigneter Bemessung der Quer  schnittsformen nicht durch Abnutzungserscheinungen  an den in Verbindung tretenden     Oberflächen    beein  trächtigt wird. Es ist bei der beschriebenen Klemm  verbindung von Vorteil, wenn die beiden Teile 1  und 2 hohl ausgebildet sind und Massnahmen vor  gesehen sind, welche die     Rauhigkeit    der sich berüh  renden Oberflächen der Teile zur     Erzielung    grösserer  Reibungskräfte erhöhen.

   Es sind     selbstverständlich    im  Rahmen der Erfindung zahlreiche Abänderungen       möglich.    Insbesondere ist man nicht an die     allerdings     in einfacher Weise zu     realisierende    elliptische Quer  schnittsform der Teile der Beine gebunden. Die in  den     Fig.    4 und 5     gezeigten    anderen     Querschnittsformen     der Teile sind: beide in ,einer solchen gegenseitigen Lage  dargestellt, welche dem verriegelten Zustand der       Klemmverbindung    entspricht. In den     Fig.4    und 5  umgeben die Aussenteile 5 bzw. die Teile 6     bzw.    8  der Verbindung.

   In beiden     Fällen    sind die in Ver  bindung tretenden Flächen der Teile     vergrössert,    wo  bei gleichzeitig der Winkel verkleinert ist, um den  beide Teile gegeneinander verdreht werden müssen,  damit die erwünschte kraftschlüssige Verbindung ein  tritt.  



  In     Fig.    6 ist eine Klemmverbindung dargestellt,  bei der Mittel vorgesehen sind, welche die Beweglich  keit der Teile der Beine, unter denen man sich hier  wieder die beiden Teile 1 und 2 des     Stativs    nach     Fig.    1  vorstellen kann, entlang ihrer gemeinsamen Achse be  grenzt.    Hierzu dienen im Teil 1 angebrachte Führungen  3, in denen ein am Teil 2 angeordneter Stift 4, der  entgegen der Kraft einer nicht dargestellten Feder  in Richtung auf die Achse der Teile 1 und 2 bewegt  werden kann, eingreift.

   Für den Fall, dass der Be  nutzer des Stativs die beiden Teile im entriegelten  Zustand     auseinanderzieht,    rastet der Stift 4 in eine  der Führungen 3, die in     entsprechender    Weise um  den gesamten Umfang des Aussenteils 1 angeordnet  sind, ein und verhindert so das völlige Trennen beider  Teile der Beine.  



  Es ist weiterhin     ersichtlich,    dass die vorgeschlagene  Klemmverbindung nicht nur bei Stativen Anwendung  finden kann. Sie kann vielmehr überall benutzt wer  den, wo zwei Bauelemente ineinander in passender  Weise beweglich sind und wahlweise in einer Lage       fixiert    werden sollen. Dabei ist es     gleichgültig,    ob die  Einzelelemente aus gleichen oder     unterschiedlichen     Materialien bestehen und ob sie aus Metall, Kunst  stoffen oder anderen Werkstoffen gefertigt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stativ, insbesondere für geodätische Winkelmess- instrumente, dessen Beine aus mindestens zwei inein ander verschiebbaren Teilen bestehen und Mittel zur klemmenden Lagefixierung der einzelnen ineinander schiebbaren Teile vorgesehen sind, dadurch gekenn zeichnet, d'ass der Querschnitt und das Material der einzelnen ineinanderschiebbaren Teile so ausgewählt ist, dass bei ihrer gegenseitigen Verdrehung eine kraft- schlüssige Verbindung der Bauelemente eintritt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Stativ nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die kraftschlüssige Verbindung bei einer Verdrehung der Teile um 90 gegeneinander erfolgt. 2. Stativ nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Teile einen elliptischen Querschnitt aufweisen. 3. Stativ nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Teile aus hohlem Material bestehen. 4. Stativ nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, d'ass die in kraftschlüssige Verbindung tre tenden Flächen der Teile eine erhöhte Rauhigkeit auf weisen. 5.
    Stativ nach Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch am einen der gegeneinander beweglichen Teile vorgesehene Mittel zur Begrenzung der gegenseitigen Bewegung längs der den Teilen gemeinsamen Achse.
CH356282D 1957-04-18 1958-03-18 Stativ CH356282A (de)

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DE356282X 1957-04-18

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ID=6290243

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CH356282D CH356282A (de) 1957-04-18 1958-03-18 Stativ

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CH (1) CH356282A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5099768A (en) * 1989-01-04 1992-03-31 Ernst Stadelmann Gesellschaft M.B.H. Swivel table
DE20018889U1 (de) 2000-11-06 2001-02-22 Shang Gu Enterprise Co., Ltd., Ho Mei, Changhua Verriegelungseinrichtung für ein Telekoprohr

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5099768A (en) * 1989-01-04 1992-03-31 Ernst Stadelmann Gesellschaft M.B.H. Swivel table
DE20018889U1 (de) 2000-11-06 2001-02-22 Shang Gu Enterprise Co., Ltd., Ho Mei, Changhua Verriegelungseinrichtung für ein Telekoprohr

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