CH355332A - Wellenabdichtung - Google Patents
WellenabdichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
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Description
Wellenabdichtung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Wellenabdichtung, bei welcher ein gegen das Maschi nengehäuse abgedichteter, axial verschiebbarer, unter Federwirkung gegen einen Wellenbund gepresster Dichtungsring Verwendung findet, der mindestens eine durch Kanäle mit Öl versorgte Ölringnut auf weist.
In Fig. 1 der Zeichnung ist eine zum Stand der Technik gehörende Anordnung schematisch wieder gegeben. Mit 1 ist die Maschinenwelle, mit 2 der Wellenbund, mit 3 der Dichtungsring, mit 4 das Ge häuse und mit 5,5' sind flexible Dichtungen bezeich net. Der Kanal 6 führt zur Ölringnut 7, die Ölzulei- tung hat die Bezugsziffer B. Eine Feder 9 presst den Dichtungsring gegen den Wellenbund.
Die Nachteile des Bekannten lassen sich erkennen, wenn man die in axialer Richtung auf den Dichtungsring wirkenden Kräfte näher betrachtet. Hierzu seien die Angaben von Fig. 1 zu Grunde gelegt. Dort bedeutet pL den Luftdruck, po den Druck des Dichtungsöles und pG den Gasdruck; F stellt die Federkraft dar. Die ver schiedenen Durchmesser sind mit D1 bis D5 benannt.
Es ist angenommen, dass der Ölfilm zwischen dem Dichtungsring und dem Wellenbund sich .bis zum Durchmesser D4 erstreckt. Eine einfache Rechnung ergibt nun, dass die Summe aller horizontalen Kräfte, die am Dichtungsring angreifen, aus folgender Bezie hung ermittelt werden kann:
EMI0001.0030
Hierbei ist 4p = p,)-p" eine Druckdifferenz, welche normalerweise zwischen 0,2 bis 1 Atm. vari iert wird.
Die vorstehende Gleichung für I'H zeigt, dass nicht nur die Federkraft auf den Dichtungsring wirkt, sondern auch die vom Öl- und Gasdruck her rührenden Kräfte. Bei gasgekühlten elektrischen Ma schinen wählt man nun zur Verbesserung der Küh lung p.;
erheblich höher als pL. Dann kann die An- presskraft so hoch werden, d'ass die Bildung eines ge nügenden Ölfilmes auf der Gleitfläche zwischen dem Wellenbund und dem Dichtungsring unmöglich ist, so dass eine unzulässige Erwärmung eintritt. Die Ab hängigkeit vom Gas- und Öldruck ist insbesondere bei solchen Maschinen von Nachteil, bei denen der Gasdruck zwecks Anpassung .der Kühlung an die Be lastung während des Betriebes verändert wird.
Ein hoher Gasdruck bringt die vorgenannten Schwierig keiten mit sich, während ein niedriger Druck dazu führt, dass relativ viel Öl nach der Innenseite der Maschine durchsickert, was zu einer Verunreinigung des Wasserstoffes und einer Verschmutzung des Ma schineninneren infolge von Ölnebel führt.
Die geschilderten Mängel lassen sich vermeiden, wenn erfindungsgemäss der zur Berührungsfläche zwi schen dem Gehäuse und der dem Wellenbund näher liegenden Dichtung des Dichtungsringes gehörende Durchmesser zumindest näherungsweise so gross ist wie der zur äusseren Kante der am Wellenbund an liegenden Fläche des Dichtungsringes gehörende Durchmesser und wenn die Differenz zwischen dem Druck des Dichtungsöles und dem Gasdruck einen zumindest näherungsweise konstanten Wert besitzt. Der erzielbare Vorteil ergibt sich
unmittelbar aus der obigen Beziehung für ZH. Es ist hierin nämlich Di=Ds und dp=konstant zu setzen, so dass man 1H <I>= c<B>(D'-</B></I> D,) n/4 -f- <I>F</I> erhält. Damit die auf den Dichtungsring wirkende Kraft eine unveränderliche Grösse hat, wird es also erforderlich,
bestimmte kon struktive Abmessungen einzuhalten und gewisse Re lationen zwischen dem Öldruck und dem Gasdruck herzustellen. Das letztere lässt sich in einfacher Weise dann erzielen, wenn ein vom Gasdruck gesteuertes Ventil den Druck des Dichtungsöles so einstellt, dass dieser stets um einen konstanten Betrag über dem Gasdruck liegt.
In den Fig. 1 bis 4 sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes vereinfacht wiedergegeben. Mit 3' ist der Dichtungsring, mit 4' das Maschinen gehäuse bezeichnet. Die übrigen Teile haben die glei chen Bezugsziffern wie die entsprechenden Teile der Fig. 1. Fig. 3 stellt eine Ansicht in Richtung A von Fig. 2 dar.
Anhand von Fig. 4 soll erläutert werden, wie sich das Eindringen von Dichtöl in das Maschineninnere verhindern lässt. Wie zu erkennen ist, wirkt auf die Ölscheibe von der Erstreckung<I>a</I> der Öldruck<I>B,</I> der Gasdruck C und die Fliehkraft der Scheibe selbst. Unter Berücksichtigung des erforderlichen Kräfte gewichtes lässt sich dann der Wert von<I>dp,</I> das heisst die konstant zu haltende Differenz zwischen Öldruck und Gasdruck rechnerisch leicht bestimmen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Wellenabdichtung, bei welcher ein gegen das Ma schinengehäuse abgedichteter, axial verschiebbarer, unter Federwirkung gegen einen Wellenbund gepresster Dichtungsring Verwendung findet, der mindestens eine durch Kanäle mit Öl versorgte Ölringnut auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Berüh rungsfläche zwischen dem Gehäuse und der dem Wel lenbund näher liegenden Dichtung des Dichtungsrin ges gehörende Durchmesser (Dl) zumindest nähe rungsweise so gross ist wie der zur äusseren Kante der am Wellenbund anliegenden Fläche des Dichtungs ringes gehörende Durchmesser (D3)und dass die Dif ferenz zwischen dem Druck des Dichtungsöles und dem Gasdruck einen zumindest näherungsweise kon stanten Wert besitzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Abdichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein vom Gasdruck gesteuertes Ven til den Druck des Dichtungsöles so einstellt, dass die ser stets um einen konstanten Betrag über dem Gas druck liegt. 2. Abdichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Verhinderung des Eindringens von Dichtöl in das Maschineninnere die Differenz zwischen Öldruck und Gasdruck auf einen vor bestimmten Wert eingestellt ist.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH3033577X | 1958-02-19 | ||
| CH848621X | 1958-02-19 | ||
| CH1216698X | 1958-02-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH355332A true CH355332A (de) | 1961-06-30 |
Family
ID=29407093
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH355332D CH355332A (de) | 1958-02-19 | 1958-02-19 | Wellenabdichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH355332A (de) |
| GB (1) | GB848621A (de) |
Families Citing this family (2)
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| DE3441351C2 (de) * | 1984-11-13 | 1986-10-02 | M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 4200 Oberhausen | Fliehkraft-Gleitringdichtung |
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1958
- 1958-02-19 CH CH355332D patent/CH355332A/de unknown
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1959
- 1959-02-03 GB GB3851/59A patent/GB848621A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB848621A (en) | 1960-09-21 |
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