CH352017A - Gewellte Schutzhülle auf einem gewellten Kabelmantel, Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung - Google Patents

Gewellte Schutzhülle auf einem gewellten Kabelmantel, Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung

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CH352017A
CH352017A CH352017DA CH352017A CH 352017 A CH352017 A CH 352017A CH 352017D A CH352017D A CH 352017DA CH 352017 A CH352017 A CH 352017A
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CH
Switzerland
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protective cover
corrugated
hose
longitudinal ribs
cable jacket
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English (en)
Inventor
Ulrich Dr Raydt
Heinz Dr Ing Hahne Karl
Original Assignee
Osnabruecker Kupfer Und Draht
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/17Protection against damage caused by external factors, e.g. sheaths or armouring
    • H01B7/18Protection against damage caused by wear, mechanical force or pressure; Sheaths; Armouring
    • H01B7/20Metal tubes, e.g. lead sheaths

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  • Manufacturing Of Electric Cables (AREA)

Description


  Gewellte Schutzhülle auf einem gewellten Kabelmantel,  Verfahren und     Vorrichtung    zu ihrer Herstellung    Die Erfindung betrifft eine gewellte Schutzhülle  aus einem mittels einer Schneckenspritze gespritzten  Stoff auf einem gewellten     Kabelmantel    aus Metall,  deren Wellentäler durch Längsrippen überbrückt  sind, deren Rückenlinien von der Mittellinie der  Kabelseele praktisch überall den gleichen Abstand  haben.  



  Die     Erfindung    betrifft ferner ein Verfahren zur  Erzeugung von derartigen Schutzhüllen, das darin  besteht, dass der Schlauch, der mit einem     polygon-          förmigen    Profil um den gewellten Metallmantel ge  spritzt und dann mit Vakuum an den Metallmantel  angesaugt wird, eine grössere lichte Weite erhält als  dem grössten Durchmesser des Metallmantels ent  spricht, und dass die     Polygonecken    an denjenigen  Schlauchstellen angeordnet werden, an denen die       Radialfalten    entstehen sollen.  



  Die Erfindung betrifft schliesslich eine Vorrich  tung zur Erzeugung der erfindungsgemässen Schutz  hüllen, die aus einer Schneckenspritze besteht, deren       Durchlass    für den Schlauch einen     polygonförmigen     Querschnitt hat.  



  Das Kabel mit gewelltem Mantel, der aus einem  Metall mit einem höheren     Schmelzpunkt    als Blei be  steht und mit einer Korrosionsschutzhülle aus einem  mittels einer Schneckenspritze gespritzten thermo  plastischen oder     vulkanisierbaren    Stoff bedeckt ist,  wird üblicherweise unbewehrt in Rohrzügen, in Erde  oder auf Konsolen verlegt. Dabei wird die Schutz  hülle beim Ziehen des Kabels über Kanten, rauhen  Oberflächen und um Biegestellen stellenweise, näm  lich an den Wellenflanken und auf den Wellenbergen,  stark beansprucht, wenn sie das Wellenprofil des  Metallmantels in     annähernd    gleichbleibender Wand  dicke umgibt.

   Eine solche Schutzhülle     mit    ausge  prägten     Wellentälern    ist aber aus Gründen der Ma-         terialersparnis    und der     Kabelbiegefähigkeit    beson  ders zweckmässig.  



  Die erfindungsgemässe gewellte     Schutzhülle    be  sitzt auf den Wellenbergen und in den Wellentälern  im wesentlichen gleichbleibende Wanddicke. Sie ist  so gestaltet, dass     ihre    Wellenberge bei der Verlegung  des Kabels nicht mehr einer übermässigen Bean  spruchung ausgesetzt werden, da die     Wellentäler     durch Längsrippen überbrückt sind, deren Rücken  linien von der Mittellinie der Kabelseele praktisch  überall den gleichen Abstand haben. Der Abstand der  Rückenlinien jeder Längsrippe vom Wellental der       Schutzhülle    kann der     Kammhöhe    der Wellenberge  entsprechen oder sogar grösser als diese     sein.     



  Anhand der beiliegenden Zeichnung werden im  folgenden Ausführungsbeispiele der Erfindung er  läutert.  



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt durch das Mund  stück der Schneckenspritze mit dem durch den Nippel  laufenden     Metallmantel    bei dem Umspritzen mit der  Schlauchhülle.  



       Fig.    2 zeigt die Vorderansicht des Nippels und  des Spritzmundstückes mit dem     polygonförmigen          Durchlass.     



       Fig.    3 zeigt die Schutzhülle mit Längsrippen in  Seitenansicht.  



       Fig.4    zeigt einen Querschnitt durch den um  hüllten     Kabelmantel.     



  Die Längsrippen werden bei der Herstellung der  Schutzhülle in folgender Weise erzeugt:  Die Schutzhülle 2 wird in bekannter Weise     mit          einer    Schneckenspritze als ein Schlauch aus dem  thermoplastischen oder     vulkanisierbaren    Stoff 7       hergestellt.    Der Schlauch wird mit einem     polygon-          förmigen        Querschnittsprofil    und einer grösseren  lichten Weite, als dem grössten Durchmesser des ge-      wellten     Kabelmantels    1 entspricht, um den Kabel  mantel gespritzt.

   Dabei wird der Schlauch mit Va  kuum an den Kabelmantel angesaugt, wobei die       Polygonecken    an denjenigen Schlauchstellen angeord  net sind, an denen die     Radialfalten    3 im Schlauch  entstehen sollen, welche die Längsrippen bilden.  Dabei wird also der Schlauch abweichend von der  üblichen Herstellungsweise, bei der er die gleiche  lichte Weite wie der grösste Durchmesser des gewell  ten Metallmantels erhält, mit einer grösseren lichten  Weite über     polygonförmig    angeordneten Ecken ge  spritzt, damit er sich beim Ansaugen an den Kabel  mantel 1 in radial gerichtete Falten 3 legt, die das  überschüssige Schlauchmaterial aufnehmen und da  durch die Längsrippen bilden.

   Das Spritzmundstück  weist     polygonförmig        angeordnete    Ecken auf, die so  angeordnet sind, dass die     Radialfalten    an denjenigen  Stellen entstehen, wo sich die Längsrippen in der  Schutzhülle bilden sollen. So kann beispielsweise der       Durchlass    für den Schlauch zwischen dem Nippel 5  mit der zylindrischen Bohrung, durch die das Kabel  läuft, und dem Mundstück 6 ein     polygonförmiges     Profil haben.

   In diesem Fall werden die Polygon  seiten des Schlauches durch das Vakuum auf den  Metallmantel gesaugt und der Werkstoff des  Schlauches legt sich an den     Polygonecken    in die er  wünschten     Radialfalten.    In den Wellentälern steht  für die Bildung der     Radialfalten    mehr Material als  auf den Wellenbergen 4 zur Verfügung. Infolgedessen  bilden sich die Längsrippen mit solchen Rückenlinien  aus, die von der     Mittellinie    der Kabelseele praktisch  überall den gleichen Abstand haben.

   Der Abstand  der Rückenlinien vom Wellental der     Schutzhülle     lässt sich durch das Verhältnis der     Kabelabzugsge-          schwindigkeit    zur Austrittsgeschwindigkeit des  Schlauches in     weiten    Grenzen einstellen. Die Naht  stelle jeder     Radialfalten    kann bei geeigneter Tempe  ratur der     Hülle    durch die Wirkung des     Vakuums     verschweissen.  



  Der Abstand, den die Rückenlinien der Längs  rippen vom Wellental der Schutzhülle haben, ist  dabei mindestens gleich der Kammhöhe der Wellen  berge. Die     Anzahl    der Längsrippen und der Abstand  ihrer Rückenlinien vom Wellental der Schutzhülle  sind so bemessen, dass das Kabel in jeder Lage nur  auf Längsrippen     aufliegt.     



  Die erfindungsgemässe Schutzhülle mit den Längs  rippen bietet den Vorteil, dass die Wanddicke der    Schutzhülle gerade nur so gross zu sein braucht, wie  es zum Zwecke des Korrosionsschutzes erforderlich  ist, weil die Längsrippen die mechanische Beanspru  chung aufnehmen und diese infolge der Faltung dop  pelt so dick wie die Wand der Schutzhülle sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Gewellte Schutzhülle aus einem mittels einer Schneckenspritze gespritzten Stoff auf einem gewell ten Kabelmantel aus Metall, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellentäler der Schutzhülle durch Längs rippen überbrückt sind, deren Rückenlinien von der Mittellinie der Kabelseele praktisch überall den gleichen Abstand haben.
    1I. Verfahren zur Herstellung von Schutzhüllen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schlauch mit einem polygonförmigen Quer schnittsprofil und einer grösseren lichten Weite, als dem grössten Durchmesser des gewellten Kabelman tels entspricht, um den Kabelmantel gespritzt und der Schlauch dabei mit Vakuum an den Kabelmantel angesaugt wird, wobei die Polygonecken an denjeni gen Schlauchstellen angeordnet sind, an denen die die Längsrippen bildenden Radialfalten im Schlauch entstehen sollen.
    III. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch 1I, dadurch gekenn zeichnet, dass die an eine Vakuumanlage anzu schliessende Schneckenspritze einen Durchlass mit polygonförmigem Querschnitt für den Schlauch hat. UNTERANSPRÜCHE 1. Schutzhülle nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Rückenlinien der Längsrippe vom Wellental der Schutzhülle min destens gleich der Kammhöhe der Wellenberge ist. 2.
    Schutzhülle nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Längsrippen und der Abstand ihrer Rückenlinien vom Wellental der Schutzhülle so bemessen sind, dass das Kabel in jeder Lage nur auf Längsrippen aufliegt. 3. Schutzhülle nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Nahtstellen der Längsrippen verschweisst sind. 4. Schutzhülle nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsrippen radial gefaltet sind.
CH352017D 1957-01-15 1957-01-15 Gewellte Schutzhülle auf einem gewellten Kabelmantel, Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung CH352017A (de)

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