CH350238A - Verfahren zur Herstellung von marmorierten Kunststeinen und Gussform zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von marmorierten Kunststeinen und Gussform zur Durchführung dieses VerfahrensInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung von marmorierten Kunststeinen und Gussform zur Durchführung dieses Verfahrens Verfahren sind an sich bekannt, bei denen unter Benutzung von Schmelzzement eine Grundmasse und eine gefärbte Masse je für sich angerührt und zum Abbinden in eine gemeinsame Form gegossen werden. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von marmorierten Kunststeinen und auf eine Gussform zur Durchführung dieses Ver fahrens, nach welchem marmorierte Kunststeine, die Natursteinen besonders ähnlich sind, hergestellt wer den können. Nach dem erfindungsgemässen Verfah ren wird eine Trockenmischung aus 3 Teilen Sand und 1 Teil Tonerde-Schmelzzement hergestellt, der ein Gemisch von 10-15% Aluminiumbehenat mit 90-85% Tonerde-Schmelzzement in einer Menge von 1; 2o. des Tonerde-Schmelzzementvolumens der Trockenmischung zugesetzt wird, worauf das Ganze mit Wasser versetzt und in Formen gegossen wird. Wenn die Kunststeine gefärbt werden sollen, kann in bekannter Weise jede zuzusetzende Farbe in einem besonderen Behälter zu einem flüssigen Brei an gerührt werden. Es können z. B. einem Teil der gefärbten Masse zwei Teile ungefärbte Masse hin zugesetzt und diese Mischung mit einer Rührschaufel in einem Rührgefäss ein halbes bis zwei Mal ge dreht werden. Es entsteht dann eine gebundene Mar- morierung, wie sie auf natürlichen Steinen häufig vorgefunden wird. Die erfindungsgemässe Gussform zeichnet sich da durch aus, dass zwischen der Glasplatte und dem Rand der Gussforrn ein Dichtungsstreifen aus elasti schem Material liegt. Im folgenden wird das erfindungsgemässe Ver fahren beispielsweise erläutert. Ein marmorierter Kunststein wird z. B. folgen dermassen hergestellt. Es wird zunächst eine Trockenmischung der er forderlichen Materialien vorgenommen, nämlich von a) 3 Teilen Sand b) 1 Teil Tonerde-Schmelzzement c) einem Gemisch von<B>10-1501o</B> Aluminium- behenat mit 90-85 % Tonerde-Schmelzzement in einer Menge von 1/2o des Tonerde-Schmelz- zementvolumens des unter b) genannten Ze mentanteiles. Dieser Trockenmischung wird je nach der ge wünschten Grundtönung trockene Farbe hinzugesetzt. Sodann wird die ganze Masse mit Wasser versetzt und bis zur sämigen Konsistenz gut verrührt. Zur Herstellung des marmorierten Kunststeines wird zweckmässig eine erfindungsgemässe Gussform benutzt, wie sie in der Zeichnung beispielsweise dargestellt ist. Der Rand 1 der Form ist leicht nach oben-innen geneigt, um den fertigen Kunststein leicht aus der Form herauskippen zu können. Der Rand 1 der Form sitzt auf einem Dichtungsstreifen 2, z. B. einem 1-2 mm hohen Schaumgummistreifen, der seinerseits auf dem Boden 3 der Form aufliegt, der von einer Glasplatte gebildet wird. Der Boden der Form liegt auf einem sogenannten Blindrahmen 4, der durch Schraubenzwingen 5 mit dem Rand 1 der Form zusammengehalten wird. Zur Herstellung einfarbiger Platten wird die vorerwähnte Masse in die vorbeschriebene Gussform eingegossen, vorzugsweise ,etwa in diagonaler Rich tung. Die Gussform wird dann gerüttelt, und zwar im wesentlichen in senkrechter Richtung, damit etwaige Luftblasen aus der Masse nach oben heraus gedrückt werden. Für diesen Rüttelvorgang ist es besonders wichtig, dass durch den Dichtungsstreifen 2 das Eintreten von Luftblasen von unten her ver hindert wird. Nach Beendigung des Rüttelvorganges wird die Gussform weggestellt und bleibt etwa zwei Tage zum Abbinden stehen. Sodann wird der Kunst stein aus der Form herausgenommen und 7 bis 10 Tage zum Trocknen aufgestellt. Er wird dann vom Staub befreit und eingewachst, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu erschweren. Durch die Verwen dung einer Glasplatte als Boden der Gussform ist die Oberfläche des Steines an sich blank. Es ist jedoch zweckmässig, die durch das Einwachsen entstandene Mattierung der Oberfläche durch an sich bekanntes Blankreiben mittels eines mit Terpentin getränkten Lappens wieder zu beseitigen. Wenn die Platten mehrfarbig hergestellt werden sollen, werden je nach der Anzahl der gewünschten, zur Grundfarbe zusätzlichen Farben Teilmengen der Trockenmischung abgenommen. Für jede gewünschte Zusatzfarbe wird eine Teilmenge in je einen beson deren Behälter gebracht und mit der betreffenden Farbe trocken eingefärbt. Jedem Behälter wird dar aufhin Wasser zugesetzt und bis zur sämigen Kon sistenz gut verrührt. Sodann werden eine Anzahl mit Rührwerk versehene Behälter mit der die Grund färbung enthaltenden, mit Wasser versetzten und verrührten Masse zu etwa zwei Dritteln gefüllt, und zwar für jede gewünschte Farbe ein besonderer Be hälter. Die mit den zusätzlichen Farben versehenen Massen werden in diese Behälter eingetropft oder langsam eingegossen, und dann wird das Rührwerk eineinhalb bis zwei Mal gedreht. Diese Mischung der verschieden gefärbten Mas sen wird schliesslich in die Gussform gegossen, wie derum vorzugsweise etwa in diagonaler Richtung, und die weitere Bearbeitung erfolgt so, wie es be reits beschrieben wurde.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von marmorierten Kunststeinen, dadurch gekennzeichnet, dass man aus 3 Teilen Sand und 1 Teil Tonerde-Schmelzzement eine Trockenmischung herstellt, der ein Gemisch von 10-151/o Aluminiumbehenat mit 90-85% Tonerde-Schmelzzement in einer Menge von 1;.2'() des Tonerde-Schmelzzementvolumens der Trocken mischung zugesetzt wird, worauf das Ganze mit Wasser versetzt und in Formen gegossen wird.11. Gussform zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Boden (3), der durch eine Glasplatte gebildet wird, und der Wandung (1) ein Dichtungs streifen (2) aus elastischem Material liegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingiessen in die Form in diagonaler Richtung erfolgt. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man der Trockenmischung Farbe zugibt. 3. Gussform nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsstreifen (2) aus Schaumgummi besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH350238T | 1959-03-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH350238A true CH350238A (de) | 1960-11-15 |
Family
ID=4509002
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH350238D CH350238A (de) | 1959-03-04 | 1959-03-04 | Verfahren zur Herstellung von marmorierten Kunststeinen und Gussform zur Durchführung dieses Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH350238A (de) |
-
1959
- 1959-03-04 CH CH350238D patent/CH350238A/de unknown
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