CH350238A - Verfahren zur Herstellung von marmorierten Kunststeinen und Gussform zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von marmorierten Kunststeinen und Gussform zur Durchführung dieses Verfahrens

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CH350238A
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Hampe Werner
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Beck Walter F
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    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0002Auxiliary parts or elements of the mould
    • B28B7/0011Mould seals
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
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    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


  Verfahren zur Herstellung von marmorierten Kunststeinen  und     Gussform    zur     Durchführung    dieses Verfahrens    Verfahren sind an sich bekannt, bei denen unter  Benutzung von Schmelzzement eine Grundmasse und  eine gefärbte Masse je für sich angerührt und zum  Abbinden in eine gemeinsame Form gegossen werden.  



  Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren  zur Herstellung von marmorierten Kunststeinen und  auf eine     Gussform    zur Durchführung dieses Ver  fahrens, nach welchem marmorierte Kunststeine, die  Natursteinen besonders     ähnlich    sind, hergestellt wer  den können.

   Nach dem erfindungsgemässen Verfah  ren wird eine Trockenmischung aus 3 Teilen Sand  und 1 Teil     Tonerde-Schmelzzement    hergestellt, der       ein        Gemisch        von        10-15%        Aluminiumbehenat        mit          90-85%        Tonerde-Schmelzzement        in        einer        Menge     von     1;

  2o.    des     Tonerde-Schmelzzementvolumens    der  Trockenmischung zugesetzt wird, worauf das Ganze  mit Wasser versetzt und in     Formen    gegossen wird.  



  Wenn die     Kunststeine    gefärbt werden sollen, kann  in bekannter Weise jede zuzusetzende Farbe in einem  besonderen Behälter zu einem     flüssigen    Brei an  gerührt werden. Es können z. B. einem Teil der  gefärbten Masse zwei Teile ungefärbte Masse hin  zugesetzt und diese Mischung mit einer Rührschaufel  in einem Rührgefäss ein halbes bis zwei Mal ge  dreht werden. Es entsteht dann eine gebundene     Mar-          morierung,    wie sie auf natürlichen Steinen häufig  vorgefunden wird.  



  Die erfindungsgemässe     Gussform    zeichnet sich da  durch aus, dass zwischen der Glasplatte und dem  Rand der     Gussforrn    ein Dichtungsstreifen aus elasti  schem Material liegt.  



  Im folgenden wird das erfindungsgemässe Ver  fahren beispielsweise erläutert.  



  Ein marmorierter Kunststein wird z. B. folgen  dermassen hergestellt.    Es wird zunächst eine Trockenmischung der er  forderlichen Materialien vorgenommen, nämlich von  a) 3 Teilen Sand  b) 1 Teil     Tonerde-Schmelzzement     c) einem Gemisch von<B>10-1501o</B>     Aluminium-          behenat        mit        90-85        %        Tonerde-Schmelzzement     in einer Menge von     1/2o    des     Tonerde-Schmelz-          zementvolumens    des unter b) genannten Ze  mentanteiles.  



  Dieser Trockenmischung wird je nach der ge  wünschten Grundtönung trockene Farbe hinzugesetzt.  Sodann wird die ganze Masse mit Wasser versetzt  und bis zur sämigen Konsistenz gut verrührt.  



  Zur     Herstellung    des marmorierten Kunststeines  wird zweckmässig eine erfindungsgemässe     Gussform     benutzt, wie sie in der Zeichnung beispielsweise  dargestellt ist. Der Rand 1 der Form ist leicht nach  oben-innen geneigt, um den fertigen Kunststein leicht  aus der Form     herauskippen    zu können. Der Rand 1  der Form sitzt auf einem Dichtungsstreifen 2, z. B.  einem 1-2 mm hohen     Schaumgummistreifen,    der  seinerseits auf dem Boden 3 der Form     aufliegt,    der  von einer Glasplatte gebildet     wird.    Der Boden der  Form liegt auf einem sogenannten Blindrahmen 4,  der durch     Schraubenzwingen    5 mit dem Rand 1  der Form zusammengehalten wird.  



  Zur Herstellung einfarbiger Platten wird die  vorerwähnte Masse in die     vorbeschriebene        Gussform     eingegossen, vorzugsweise     ,etwa    in diagonaler Rich  tung. Die     Gussform    wird     dann    gerüttelt, und zwar  im wesentlichen     in    senkrechter Richtung, damit  etwaige Luftblasen aus der Masse nach oben heraus  gedrückt werden. Für diesen Rüttelvorgang ist es  besonders wichtig, dass durch den     Dichtungsstreifen     2 das Eintreten von Luftblasen von unten her ver  hindert wird. Nach Beendigung des Rüttelvorganges      wird die     Gussform    weggestellt und bleibt etwa zwei  Tage zum Abbinden stehen.

   Sodann wird der Kunst  stein aus der Form herausgenommen und 7 bis 10  Tage zum Trocknen aufgestellt. Er wird dann vom  Staub befreit und eingewachst, um das Eindringen  von Feuchtigkeit zu erschweren. Durch die Verwen  dung einer Glasplatte als Boden der     Gussform    ist die  Oberfläche des Steines an sich blank. Es ist jedoch       zweckmässig,    die durch das Einwachsen entstandene  Mattierung der Oberfläche durch an sich bekanntes  Blankreiben mittels eines mit Terpentin getränkten  Lappens wieder zu beseitigen.  



  Wenn die Platten mehrfarbig hergestellt werden  sollen, werden je nach der Anzahl der gewünschten,  zur Grundfarbe zusätzlichen Farben     Teilmengen    der  Trockenmischung abgenommen. Für jede gewünschte  Zusatzfarbe wird eine Teilmenge in je einen beson  deren     Behälter    gebracht und mit der betreffenden  Farbe trocken eingefärbt. Jedem Behälter wird dar  aufhin Wasser zugesetzt und bis zur sämigen Kon  sistenz gut     verrührt.    Sodann werden eine Anzahl mit  Rührwerk versehene Behälter mit der die Grund  färbung enthaltenden, mit Wasser versetzten und       verrührten    Masse zu etwa zwei Dritteln gefüllt, und  zwar für jede gewünschte Farbe ein besonderer Be  hälter.

   Die mit den zusätzlichen Farben versehenen  Massen werden in diese Behälter eingetropft oder  langsam eingegossen, und dann wird das Rührwerk  eineinhalb bis zwei Mal gedreht.  



  Diese Mischung der verschieden gefärbten Mas  sen wird schliesslich in die     Gussform    gegossen, wie  derum     vorzugsweise    etwa in diagonaler Richtung,    und die weitere Bearbeitung erfolgt so, wie es be  reits beschrieben wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von marmorierten Kunststeinen, dadurch gekennzeichnet, dass man aus 3 Teilen Sand und 1 Teil Tonerde-Schmelzzement eine Trockenmischung herstellt, der ein Gemisch von 10-151/o Aluminiumbehenat mit 90-85% Tonerde-Schmelzzement in einer Menge von 1;.2'() des Tonerde-Schmelzzementvolumens der Trocken mischung zugesetzt wird, worauf das Ganze mit Wasser versetzt und in Formen gegossen wird.
    11. Gussform zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Boden (3), der durch eine Glasplatte gebildet wird, und der Wandung (1) ein Dichtungs streifen (2) aus elastischem Material liegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingiessen in die Form in diagonaler Richtung erfolgt. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man der Trockenmischung Farbe zugibt. 3. Gussform nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsstreifen (2) aus Schaumgummi besteht.
CH350238D 1959-03-04 1959-03-04 Verfahren zur Herstellung von marmorierten Kunststeinen und Gussform zur Durchführung dieses Verfahrens CH350238A (de)

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